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Marcus Wiebusch – Der Tag wird kommen

15 Kommentare

  1. 01

    Nicht nur deswegen der beste deutsche Songwriter.

  2. 02
    Jan

    Kommt zusammen und bildet eine Front
    Und dann seht zu was kommt

    Das ist so großartig. Ich sitze im Büro und versuche nicht zu weinen; das ist einfach so hemmungslos optimistisch.
    Wie geil wäre das, wenn den Song vielleicht jemand zum Anlass nimmt, dass der erste dieser Tage am 18.04.2014 kommt? Jetzt bin ich auch mal hemmungslos optimistisch. :)

  3. 03
    ber

    Wenn das eine Dieter Bohlen Produktion gewesen wäre, würde es evl. Wirkung haben. Das ist mir etwas zu „preaching to the converted“.

    PS: ja, der Tag wird kommen an dem ich mal nichts auszusetzen habe …

  4. 04

    @ber: Ich verstehe, was du meinst. Aber die Frage stellt sich ja jedem Künstler: Soll man es sein lassen, nur weil es Bohlen nicht macht? Ich finde, „hemmungslos optimistisch“ von Jan trifft es sehr schön. Und letztendlich ändert ein Song vielleicht nie eine aktuelle Situation, zeigt aber Solidarität und bekräftigt bestimmte Meinungen, und das ist ja auch was wert.

  5. 05
    ber

    @Johnny Haeusler: Ja, haste recht – ein Dilemma das.

  6. 06
    Jan

    Ich hab früher mal Politik gemacht. Da macht man sich kaputt und fragt sich nachher: Hat das überhaupt was gebracht?
    Mit einigen Jahren Abstand ist meine Antwort immer noch: „Keine Ahnung“. Aber man weiß halt nicht, wie es geworden wäre, wenn wir nicht dagewesen wären. Ein Dilemma ist das aus meiner Sicht nicht. Jede(r) tut das, was er/sie kann. Ich versuche inzwischen, mein Engagement nicht gegen dessen voraussichtliche Wirkung abzuwägen.

  7. 07

    @ber: @Jan: Ich sehe das auch nicht als Dilemma. Wer so sehr zweifelt, macht halt nie etwas, denn alles, was „richtig“ ist, ist aus anderer Perspektive „falsch“. Letztendlich entscheidet man individuell und sogar egoistisch, glaube ich: Wenn ich einen Songtext schreiben will, dann schreibe ich den halt (gilt auch für Blogtexte, Bücher usw.).

  8. 08
    Sascha

    Darf man auch mäkeln?

    Vorab: Wichtiges Thema und absolut relevant allemal. Herr Wiebusch hat auf mich auch immer aufrichtig und ambitioniert gewirkt. Was selten geworden ist und grundsätzlich viele Punkte bei mir macht.

    Aaaber: Seit ich seine musikalischen Ergüsse das erste mal vor vielen Jahren gehört habe (Ich muss gestehen: erst seit Kettcar; „…But Alive“ kannte ich nicht.), denke ich immer wieder, ob das Transportmittel denn ausgerechnet Musik sein muss. Seine Lyric hat Niveau, Intellekt und Charme… Ich würde mir vermutlich Bücher mit seinen Texten und Gedichten kaufen. Aber das musikalische Gewand konnte nie ansatzweise mithalten. Auch der oben stehende Track ist 95% Text. Der Rest ist… nun ja… wenig. Der schlecht sitzende Anzug für 7 Minuten Statement – wie gesagt: wichtiges Statement, in dem ich jedes Wort unterstütze. Das mag im Einzellfall reichen, aber ich halte es leider keine 30 min am Stück aus. Hab’s probiert. Konzert und Konserve. Frag mal die Kettcar-Fans/-Jünger, was sie daran so lieben… Ihr ahnt es.

    Was mich wahrscheinlich so ärgert ist, dass ich das gern mögen würde, da es viele mir wichtige Elemente vereint. Idealismus, Melancholie, Hoffnung, Glaube an Dinge wie Freundschaft usw usf… Nur die Musik, die finde ich langweilig.

    P.S. Dass beides geht, beweist Marcus Wiebusch’s Freund und Kollege Niels Frevert. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ihr gemeinsames Duett „Am Tisch“ für mich ganz groß ist.
    http://www.youtube.com/watch?v=1DYtDeh4Gi8

  9. 09

    @Sascha: Man darf hier fast alles, wenn es im Dialog passiert und keine reinen Pöbeleien sind. :)

    Ich muss gestehen, dass ich musikalisch mit Kettcar (mit Ausnahmen) auch nie richtig warm geworden bin (das Solo-Album von Marcus Wiebusch wartet noch aufs Anhören). Ich lese aber auch keine Gedichte, und so stellt dieser Song eine gute Lösung für mich dar. Der Track ist ja keine Hammer-Komposition im musikalischen Sinne, der Sound ist hier (absichtlich, denke ich) das Gerüst für den Text. Ich verstehe das eher als Vortrag, vlt mit Anleihen aus dem Hiphop oder eher Slampoetry mit ’nem Beat. So in der Art.

    Ich verstehe auch, dass einen das ärgert, wenn man jemandes Kunst mögen will, weil man sicher ist, dass der okay ist. Aber es gelingt nicht ganz. Kenne ich auch gut. :)

    Hach. Popdiskurs auf Spreeblick. Wie schön. :)

  10. 10
    Sascha

    @Johnny Haeusler:

    Danke, Johnny. Wenn man das so für sich allein gestellt als „Vortrag“ wie du es nennst, sieht, hast du komplett recht. Der Track als Form jenes Vortrags ist natürlich nochmal direkter und somit schneller bei den Leuten. Das macht diesbezüglich in dem Fall dann schon Sinn.

    Mir hat sich nach dem Hören allerdings irgendwie ein komisches Bild aufgedrängt. Das Ganze erinnert mich an ‚Bifi-Roll‘. Der Text ist die ‚Bifi‘. Okay bis lecker – wenn man es mag. Und für sich allein ausreichend. Aber dann kommt jemand auf die Idee und pappt fades, trockenes Weißbrot drumrum, das für sich allein nie einer essen würde. So hat’s dann zusammen zwar etwas mehr mehr von allem, aber wirklich besser ist es nicht. ;-)

    Ach ja, off-topic: Ich warte auf Plan-B News. Wann ist die Geburtstagsparty?

  11. 11
    Torben

    Also über Musik lässt sich so herlich streiten, ich mag Kettcar ich mag die beiden solo Songs von Marcus! Bei Musik ist mir die Melodie fast egal es muss nicht viel sein, aber ich will drüber nach denken! Das gab mir Kettcar und das gibt mir z..b. Auch Thees Uhlmann und ich liebe viele (nicht alle) ihrer Werke!

    Zu diesem Song kann ich nur sagen WoW ich denke und denke und denke dafür Danke Marcus !!!!

  12. 12

    Bin erst kürzlich auf freien Fuß gesetzt worden. Muss noch ordentlich nachholen.

    http://www.springfieldspringfield.co.uk/view_episode_scripts.php?tv-show=rabbids-invasion-2013&episode=s01e13#

    Invasion

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