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Hagen Liebing (1961 – 2016)

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In Zeiten, in denen ich nicht besonders viel blogge, ist es mehrfach schlimm, Abschiedsmeldungen tippen zu müssen. Doch den Menschen, die Berührungen mit meinem Leben hatten, bin ich wenigstens diesen letzten Gruß schuldig.

Dabei möchte ich das nicht mehr. Ich möchte, dass wir alle steinalt werden und dann mit einem glücklichen Lächeln einschlafen. Doch wann wir gehen müssen, lässt sich kaum beeinflussen.

Am gestrigen Sonntag ist Hagen Liebing verstorben und das ist sehr, sehr traurig. Hagen war und bleibt ein Stück der Berliner Musikkulturgeschichte, die ich miterleben durfte und darf. Als meine Band Plan B 2013 für ein paar Gigs neu zusammenkam, waren es Hagen beim Berliner TIP-Magazin und der ebenfalls vor kurzer Zeit verstorbene Peter Radzuhn von Radio Eins, die sich über die Reunion freuten und uns sofort unterstützten. Nicht nur dafür: Danke, Hagen.

Mein ehrliches Beileid geht an Hagens Frau Anja, an seine Kinder, an seine Familie und die engen Freunde. Es tut mir unendlich leid.

8 Kommentare

  1. 01
    Thomas

    Lieber Johnny…

    Bei mir ist „es“ noch nicht ganz so weit, ich hinke dir ein paar Jährchen zurück. Trotzdem macht es mich betroffen, dass Leben so ist. Ein paar wichtige Menschen sind dennoch schon weg und ich stehle mich in solch dunklen Momenten dann öfter an das Bettchen meines kleinen Sohns, schau ihm beim Schlafen zu und denke mir, dass er die nächste tolle Generation werden wird… und dass es eben totzdem immer weiter gehen wird.

    Alles Gute Dir!

  2. 02

    @Thomas: Danke für die sehr netten Worte, Thomas. Es ist ja immer eine Sache, wenn jemand geht. Die andere sind die, die bleiben, bei denen der Verstorbene eine riesige Lücke hinterlässt. Für die tut es mir immer sehr leid, obwohl ich natürlich weiß: Wir müssen alle damit klarkommen, früher oder später. Und immerhin gibt es genügend tollen Nachwuchs, das sehe ich genauso wie du.

    Es hat sich gehäuft in den letzten Monaten und natürlich ist man gerade deshalb so betroffen, weil die Tode von einem selbst näherstehenden Menschen einen an die eigene Vergänglichkeit erinnern, die man so gerne verdrängt.

    Gerade deshalb aber:
    Auf das Leben, die Liebe und von mir aus auch auf den verdammtem Tod, wenn er einen ausgibt! :)

  3. 03
    Thomas

    @Johnny Haeusler: Hi Johnny, genau, auf das Leben, die Liebe und den ganzen Rest!

    PS: Gibts von euch beiden eigentlich noch Podcasts? Eure England-Rückblick ist hier in der Familie ein echter Dauerbrenner :)

  4. 04

    @Thomas: Das freut uns. :)

    Es ist leider schwer, neben der re:publica und der TINCON noch Zeit zu finden. Das größte „Problem“ ist aber das Alter der Jungs. Als die noch um 19 oder 20 Uhr im Bett sein mussten, konnten wir den Abend auch mal mit einem Podcast verbringen. Jetzt gehen die erst um 21 oder 22 Uhr schlafen und dann sind wir selbst auch zu müde, um noch produktiv zu sein … :)

  5. 05
    Thomas

    @Johnny Haeusler: Hi Johnny, na dann warte ich bis eure beiden zur Tür raus sind ;)

  6. 06

    @Thomas: Der unregelmäßigste Podcast der Welt … :)

  7. 07

    @Johnny Haeusler: Na das ist doch auch ein Alleinstellungsmerkmal ;)

  8. 08

    @Johnny Haeusler: > Als die noch um 19 oder 20 Uhr im Bett sein mussten, konnten wir den Abend auch mal mit einem Podcast verbringen. <
    Na Johnny, dann macht doch den Podcast zu viert. Wird bestimmt funny ;-)

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