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Spreeblick-Podcast 331: Fast ohne Trump. Nur am Ende kurz.

MP3 als Download!

16 Kommentare

  1. 01

    Wie schön, eine neue Podcastfolge. Nur mein iTune zeigt mir keine neue Folge an. Hängt das mit SoundCloud zusammen? Wenn ja, wie bekomme ich Dich in die Podcast-App auf meinem iPhone?

  2. 02

    Oh, ein neuer Podcast, wie wunderbar !!!!

  3. 03

    @Johnny: Kleiner Nachtrag. Man kann den Podcast bei Soundcloud nicht mehr manuell downloaden. Das ist sehr schade für alle die ihre MP3-Player von Hand bespielen wollen oder eure Podcast auf den lokalen Medienserver packen um sie wieder und wieder zu hören ;)

  4. 04
    Stevie

    @stan Da schließe ich mich an – die fehlende Downloadmöglichkeit ist wirklich ärgerlich.

  5. 05
    jst

    Top Ebayer. Gern wieder! ;-)

  6. 06
    flubutjan

    Wo der Hass herkommt fragt Johnny … na, von da, wo gute Laune nicht herkommt: ausm (rabenschwarzen) Frust. Wer Grund zu Zufriedenheit hat, ist entspannter und stresst mit geringerer Wahrscheinlichkeit. Die gute alte Frustrations-Aggressions-Hypothese kommt garantiert hin, bitte glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich rede.

    Wo der Frust herkommt? Aus empfundener Glücklosigkeit, aus (vermeintlich durchweg) unerfüllten Wünschen. Man braucht für gute Laune wohl so etwas wie die gespeicherte Erfahrung von ausreichend Glück (aka Sich-als-beschenkt-erfahren-haben) als Ausgangsbasis und Reserve. Hat nicht jeder immer. Es gibt so etwas wie Glücksarmut (subjektiv jedenfalls; zwei Arme und zwei Beine sind schließlich auch schon Glück). Vielleicht kann jeder, der subjektiv empfunden weniger hat als die Hälfte des Durchschnittsglücks, als glücksarm … mal beim Paritätischen nachfragen. Auf alle Fälle kann es zum Problem werden, wenn man meint, keinen oder zu geringen Anlass für Dankbarkeit zu haben. Dankbarkeit macht friedlich und freundlich. „People!“, möchte man ausrufen: „People! Das Universum liebt dich und hilft dir!!“

    Frustrierte Leute sind nicht sie selber. Deshalb gibt es auch keine Idioten. Aber Teilzeitidioten. Idiotie ist quasi ein nicht-eigentlicher Zustand. Sollte man eventuell nicht mit der von ihr betroffenen Person verwechseln. Jedenfalls wird niemand in 100% seiner Lebenszeit vom Schicksal geprellt. Bitte glauben Sie mir. Ich weiß, wovon ich rede.

  7. 07

    @Micha: @stan: @Stevie: Ich hab keine Ahnung, warum das MP3-Attachment nicht wie sonst als „echter“ Podcast rausgegangen ist. Habe den MP3-Link oben nachgetragen!

    @flubutjan: Frustriert oder unglücklich sind wir ja alle mal. Und dann Teilidioten. Ziel müsste also sein, das „generell eher Glücklichsein“ zu lernen?

  8. 08
    flubutjan

    @Johnny Haeusler:

    Ja, wahrscheinlich. Und man k a n n Techniken entwickeln, die einen vorm Unglücklichsein (a.k.a. vor Ärger, Hadern, Pessimismus etc. und dann in Folge vor Blindwut und womöglich Gewalt) weitestgehend bewahren.

    Die Monty Pythons am Kreuz sangen da ja nicht von der schlechtesten Idee. „Always look on the bright side of life.“ A.k.a. positives Denken.
    Abgedroschener Begriff, deshalb nicht weniger existenzielles Werkzeug. Beim positiven Denken handelt es sich schließlich nicht um eine Mode. Wir sagen ja auch immer wieder ‚Spachtel‘.

    Positives Denken ist vielleicht nicht absolut alles. Es hilft zwar sehr, vermeintlich Störendes ins Erträgliche umzudeuten. Doch oft hilft außer kognitiven Prozessen auch Handelnkönnen. Geeignete, also umsetzbare Ideen haben. Die einen z. B. von empfundenen Lasten befreien und so wieder in gute Laune versetzen.

    Für Praktisches relevanten kreativen Ideenreichtum kann man mit den phantasievollen Umdeutungen des positiven Denkens jedoch gut trainieren, sodass diese Denktechnik der Produktion von real zu verwirklichenden Konzepten/Projekten möglicherweise zugute kommt.

    „Umdeutung? Wovon redet der Mann?“ Gute Beispiele lieferte im letzten Jahr Werbung in Straßenbahnwartehäuschen. Keine Ahnung, um welches Produkt es ging, aber die Sprüche weiß ich noch: „Mann! Kein Sitzplatz in der Straßenbahn! Ach, egal: Stehen macht schöne Beine.“ Oder: „Verdammt, kein Parkplatz! OK: Kann ich länger im Auto singen.“
    Und eher krachermäßig prangte es mir neulich im Baumarkt von einer Postkarte entgegen: „Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen.“
    Wem sowas einfällt, der kommt ideenmäßig auch mit Anforderungen, die diese Welt da draußen stellt, klar. Und dann hätten wir wohl so etwas wie eine Glücksquelle.

  9. 09
    flubutjan

    @Johnny Haeusler:

    Ergänzung: Letzte Sätze müssen heißen:

    „Wem sowas einfällt, der findet die Welt schöner und kommt ideenmäßig auch mit Anforderungen, die diese Welt da draußen stellt, klar. Und dann hätten wir wohl so etwas wie eine Glücksquelle.

  10. 10
    flubutjan

    Ich bitte dafür um Verständnis, dass ich hier die mehr zuende redigierte Fassung meines letzten Eintrags nachreiche. „wie stünde ich denn sonst da vor der Weltöffentlichkeit?“, bohrt es bescheiden in mir. Aber danach ist Ruhe.

    @Johnny Haeusler:

    Ja, wahrscheinlich. Und man k a n n Techniken entwickeln, die einen vorm Unglücklichsein (vor Ärger, Hadern, Pessimismus etc. und dann in Folge vor Blindwut und womöglich Gewalt) weitestgehend bewahren.

    Die Monty Pythons am Kreuz sangen da ja nicht von der schlechtesten Idee. „Always look on the bright side of life.“ A.k.a. positives Denken.
    Ja, abgedroschener Begriff, deshalb nicht weniger existenzielles Werkzeug. Beim positiven Denken handelt es sich schließlich nicht um eine Mode. Wir sagen ja auch immer wieder ‚Spachtel‘.

    Positives Denken ist nicht alles. Es verhilft zwar dazu, das vermeintlich Störende ins Erträgliche umzudeuten. Doch oft brauchen wir außer kognitiven Prozessen auch Möglichkeiten des Handelns. Das Umsetzen geeigneter Ideen, womit wir uns von empfundenen Lasten befreien und wieder in gute Laune versetzen.

    Für Praktisches relevanten kreativen Ideenreichtum kann man mit den phantasievollen Umdeutungen des positiven Denkens jedoch gut trainieren, sodass diese Denktechnik der Produktion von real zu verwirklichenden Konzepten/Projekten möglicherweise zugute kommt.

    „Umdeutung? Wovon redet der Mann?“ Gute Beispiele lieferte im letzten Jahr Werbung in Straßenbahnwartehäuschen. Keine Ahnung, um welches Produkt es ging, aber die Sprüche weiß ich noch: „Mann! Kein Sitzplatz in der Straßenbahn! Ach, egal: Stehen macht schöne Beine.“ Oder: „Verdammt, kein Parkplatz! OK: Kann ich länger im Auto singen.“ Und neulich im Baumarkt prangte mir von einer Postkarte eher kracherartig entgegen: „Dicke Kinder sind schwerer zu kidnappen.“

    Wem sowas einfällt, der findet die Welt da draußen schöner und kommt auch ideenmäßig mit Anforderungen, die sie stellt, besser klar. Und dann hätten wir wohl so etwas wie eine Glücksquelle.

  11. 11

    Danke für den tollen Podcast!

  12. 12
    flubutjan

    Eben fiel (jedenfalls) mir zum ersten Mal auf, danke Universum, dass im Wort „zufrieden“ das Wort „Frieden“ steckt. Dieses (soweit ich sehe leider nur im Deutschen bestehende) Ineinander kann man als besten Beweis dafür nehmen, dass das Arbeiten am Entstehen oder am Erhalt guter Laune p o l i t i s c h e A r b e i t ist.

    (Apropos ‚leider‘: Klemmen sich manche mittlerweile meistens, weil ‚leider‘ (oder auch ’schade‘) sagen bedeutet, dem Universum vorzuhalten: „He, Universum, ich hätt besser gewusst als Du, was gut und richtig ist!“)

  13. 13

    Den Podcast ist super cool, danke! Na ja, die Umdeutung war wirklich eine falschen Bezeichnung.

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  16. 16

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