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Archiv

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Information is beautiful – Das Buch zur Site

Zahlen sind für mich Abstrakta, die sich unter fadenscheinigen Begründungen zu Formeln zusammenrotten und mir mit Rechtsansprüchen kommen, die ich schlecht widerlegen kann, weil Zahlen nicht mit sich diskutieren lassen.
Schön sind Zahlen nur, wenn sie eine gegenständliche Entsprechung haben und dem Transport von Informationen dienen. Die 3 z.B. ist im Zusammenhang mit Bier perfekt, die 7 eher nicht und was danach kommt, weiß ich nicht, weil ich dann nicht mehr zählen kann.
Information is beautiful übernimmt seit über einem halben Jahr nicht nur das lästige Zählen, sondern schraubt daraus genau die Infos, die ich brauche und verzaubert sie in echt beautiful Grafiken, die jetzt gebündelt als Buch erschienen sind.
Auf einen Blick erkenne ich nicht nur, dass Kiss die erfolgreichste Rockband ist, sondern auch warum.
Oder dass Diktatorengattinnen selten eines natürlichen Todes sterben, die katholische Kirche im Religionsvergleich die mit Abstand spaßloseste ist und die sehr geringe Chance, bei einem Flugzeugabsturz ums Leben zu kommen am höchsten ist, wenn ich im August im vorderen Teil einer DC-9 sitzend mit Aeroflot von den USA nach Russland fliege.
Information is beautiful ist aber im Grunde ein Design-Schinken, den man haben muss, um genau das zu erfahren: Information ist schön!

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Information is beautiful

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Hubschrauber auf Website per iPhone steuern

Hin und wieder gibt es doch noch eine Flash-Site, die den Geek in mir staunen lässt. Auf der Seite von agencynet kann man bspw. einen Hubschrauber per iPhone oder iPod Touch steuern (das Schießen auf die Mitarbeiter ist dabei nicht erlaubt) und da ich keine Lust hatte, die Anleitung dafür aufzuschreiben, habe ich es einfach gefilmt.
Read on my dear…

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Free Vector!


Schon komisch, dass sich im Englischen „umsonst“ und „befreien“ ein Wort teilen müssen.
In diesem Fall meine ich das „für Lau“-Free.
Auf Unstage nämlich findet ihr hunderte Gratis-Vektorgrafiken für alle Fälle und Zwecke aber ohne Vectoria Beckham – pfffft…
Lecker, langt zu!

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At-At-Walker Lampe

Zu schick für’s Kinderzimmer, zu schade für die Desinger-Lounge, gut aber, dass das von Lifegoods ins Minimalistische gefeilte Kult-Kampfross per Elektrostrippe gesichert ist!
HabenHabenHaben!
[via]

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Videogame timeline – Die Geschichte des Daddelns seit 1791

Mauricio Giraldo Arteaga hat das Who-is-Who und Was-ist-Was zur Geschichte von Videogames säuberlich auf eine Zeitleiste gepflanzt, wo es als „ongoing project“ weiter wachsen soll.
Beginnend mit Charles Babbages Entwurf eines mechanischen Computers, 1791, über den 1822 gegründeten deutschen Kosmos Verlag, der offenbar als einer der ersten Verlage populärwissenschaftliche Veröffentlichungen und Experimentierkästen vertrieb, versammelte Artega in seiner umfangreichen Timeline alles, was in irgendeiner Weise zur Spielkultur beigetragen hat:
Entwickler, Designer, Unternehmen, Veranstaltungen, Konsolen, Technologien und natürlich Games, Games und Games.
[via]

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Das Apple Tablet

Die regelmäßig stattfindenden Hypes um kommende neue Apple-Produkte als das Gejaule dumpfer Evangelisten zu diskreditieren macht zwar Spaß, ist aber äußerst kurzsichtig. Schließlich hat Apple mit dem iTunes Store, dem iPod und dem iPhone der Musik- und Filmbranche Türen zum digitalen Vertrieb ihrer Waren geöffnet und mit dem AppStore trotz aller Beschwerden über Apples Walled Garden und zweifelhafte Freigabeprozesse nicht nur Umsatzrekorde aufgestellt, sondern den größtenteils dankbaren Entwicklern mobiler Anwendungen eine Vertriebsplattform in die Hände gegeben, die von der Konkurrenz beneidet wird – man muss kein Fanboy sein, um dies anzuerkennen.
Read on my dear…

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Charting the Beatles


Mike Deal, Grafikdesigner aus Seattle, hat die pophistorische Literatur über die Fab Four durchgearbeitet, Daten über Autorschaft, Selbstreferenzen, Tonarten und Terminkalender extrahiert und ein Jahrzehnt Beatles-Geschichte in vier umfangreiche Infografiken gepresst. Nicht nur das Logo seines Projektes, Charting the Beatles, sondern auch die einzelnen Infografiken sind äußerst gelungen und machen das was modernem Infodesign vor lauter Ornamentierung zu oft verloren geht: komplexe Zusammenhänge übersichtlich zu ordnen und verständlich zu machen.

[via]

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The Power Gap


Demos, ein liberaler Think-Tank aus dem Vereinigten Königreich, hat sich mit Airside, einem Designstudio gleicher Herkunft zusammen getan. Das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Partnerschaft ist ein inhaltlich dichtes und visuell überzeugendes Infographic-Video, das die Geschichte der Macht in westlichen Gesellschaften nacherzählt. Read on my dear…

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Wasserstoffladung


Horizon Fuel Cell Technologies haben eine Ladestation entwickelt, die aus Wasser Wasserstoff generiert und in Energiezellen speichert. Die Zellen kommen alsdann in ein transportables Mini-Chargepack für handelsübliche Kleinelektronik und erlauben die Behauptung, die Kamera, der iPod, das Handy liefe ökologisch korrekt mit Wasserstoff.
Kein schlechter Anfang, will ich meinen.

[via]

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Pump up the volume

Das Interface-Forschungsprojekt von Chris Harrison mit dem Titel „Providing Dynamically Changeable Physical Buttons on a Visual Display“ (deutsch etwa: „Aufblasbare Knöpfe“) soll haptisches Feedback für Touchscreen-Interfaces bringen. Es sieht außerdem lustig aus.

Für stationäre, nicht dynamische Elemente wie Bordcomputer mag die Idee, die im Kern aus einer Latexschicht, einer darunter liegenden Schablone und einem innen liegenden Pumpsytem besteht, funktionieren. Bis es Bikini-iPhone-Apps gibt, die darauf basieren, wird aber wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Video nach dem Klick. Von dem System, nicht von Bikinis.
Read on my dear…

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Cardon Copy


Sehr sympathische bis übergriffige Idee des New Yorker Designers Cardon Webb. Er nimmt sich, aus gestalterischer Sicht, suboptimale Flyer, die er in der Stadt an Littfasssäulen, Ampeln und Stromkästen findet, designt sie mit gleichem Inhalt neu und ersetzt die alten durch seine eigene Version: CARDON COPY.

[via]

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Kruzi-Fix

Der niederländische Designer Michiel Cornelissen hat ein Schmuckstück entworfen, das Jesus von Nazareth während seiner ersten Karriere als Zimmermann vielleicht nicht genützt, zumindest aber gefallen haben dürfte.
Sein mit verschiedenen Bits versehenes Kreuz folgt dabei dem ersten Design-Gebot: Form follows function.
Wenn das kein Weihnachtsgeschenk ist, weiß ich’s auch nicht.
[via]

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We’re gonna party like it’s 1999

Doch, doch, das sieht schon sehr schick aus in den neuen, von O+A gestalteten Facebook-Büros.

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Digital Blackbook

Evan Roth hat mit Digital Blackbook ein Tool entwickelt, das die Linienführung von Handgeschriebenem oder -gezeichnetem als räumliche Bewegung visualisiert.
Bezaubernd ist bei der Vernissage in der Honkonger i/o-gallery besonders die Umwandlung der chinesischen Schriftzeichen, bei denen man sich immer schon gefragt hat, wie man dieses kunstvolle Geschnörkel aus dem Handgelenk schüttelt.

Digital Blackbook (Graffiti Analysis 2.0): Hong Kong Opening from Evan Roth on Vimeo.

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Slow Revolution

Dies ist eine politische Skulptur.
Sie visualisiert die Dauer, die ein gesellschaftlicher Impuls braucht, bis er am (entscheidenden) politischen Ende eine minimale Bewegung hervorruft.
Im Falle von Jan Vormanns Slow Revolution dauert es eineinhalb Jahre, ehe die 5700 U/min des ersten Rädchens das letzte zu 0.0000003 U/min bewegen kann.
Die Unerträglichkeit des Anblicks wird nur noch durch die des Gedankens dahinter übertroffen!

via

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Visualisierung des Untergangs der Kolonialimperien


Klingt sperrig, sieht ganz putzig aus. Pedro Miguel Cruz hat mit Hilfe von Processing die letzten 200 Jahre der vier großen maritimen Kolonialmächte animiert gecodet. Die Größe der Blasen repräsentiert jeweils die Fläche des Landes und die Kleineren, die dann so wegplatzen, sind die Kolonien, die sich auf die ein oder andere Art vom Usurpator unabhängig machen konnten. Read on my dear…

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Far Foods


Ich frage mich das ständig: wieso zum Teufel müssen Lebensmittel um die halbe Welt kutschiert werden, bevor sie in meiner Küche landen? Bei Bananen, Kaffee und Kokusnüssen mag für die Antwort ein Blick in den deutschen Herbsthimmel genügen, aber warum finde ich sogar im Bioladen Äpfel aus Neuseeland ?

Der Londoner Designer James Reynolds beantwortet die Frage zwar nicht, hat aber einen hübschen Weg gefunden, sie penetranter zu stellen.
Read on my dear…

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Was wählst du?

Schöne Idee von Design-Studenten: Wahlen plus Ergebnis in schlichtem Farbcode.

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Schlüsselringschlüssel

Der jüngere Sohn möchte Erfinder werden. Er hat heute beim Frühstück auch schon was erfunden, einen Stuhl nämlich, der automatisch an den Tisch heranfährt, wenn man sich auf den Stuhl setzt (Sitzfläche als Schalter) und wieder ein Stück vom Tisch abrückt, wenn man aufsteht. Ich glaube, Faulheit ist ein guter Motor für Erfinder.

Scott Amron ist bereits Erfinder, und sein Bestreben scheint es ebenfalls zu sein, den Wert von Gebrauchsgegenständen zu maximieren. Der Magnetclip „The Endo“ stammt von ihm, aber auch die etwas spektakulärere Wasserstrahl-zu-Munddusche-Umwandler-Zahnbürste und vieles mehr.

Zum Beispiel der Schlüsselringschlüssel. Da hätte man auch selbst drauf kommen können. Ist man aber nicht.

Schlüssel, vor allem mehrere davon, bleiben eine Herausforderung. Es gibt wenig, was mich im Alltag so sehr nervt wie Schlüsselbunde.

[via]

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Rollstuhl, redesigned

Ich finde es in Gesprächen mit Rollstuhlfahrer/innen manchmal schwer zu entscheiden, ob ich weiter stehenbleiben soll, was dazu führt, dass ich unschön „von oben herab“ rede, oder lieber in die Hocke gehe, was nicht immer eine bequeme Haltung ist. Und wenn ich das schon alles etwas blöd finde, wie muss es dann erst dem Rolliefahrer gehen?

Eine Design-Studie des australischen Produktdesign-Studenten Jake Eadie schlägt einen Rollstuhl vor, der sich und damit auch seinen Benutzer aufrichten kann – ich weiß nicht, ob das bequem, in jedem Fall anwendbar und überhaupt umsetzbar ist, aber die Idee sieht gut aus.

Ich gehe übrigens fast immer in die Hocke, halte ich für respektvoller.

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