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Vive la liberté!

Wenn mir die Bilder vom sonntäglichen Trauermarsch in Paris, bei dem Millionen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und verschiedenen Glaubens vereint auf die Straße gegangen sind, auch aus der Ferne etwas geben können, dann ist es wohl Hoffnung. Die Hoffnung darauf, dass so viele Menschen erkannt haben, dass die Eindämmung des Terrorismus gegen die Freiheit nur gelingen kann, wenn wir unsere demokratischen Grundsätze noch stärker als je zuvor zeigen und ausleben. Jede Änderung dieser Grundsätze, jede freiwillige Einschränkung unserer Freiheit bedeutet einen Teilsieg derer, die uns dieser Freiheit berauben wollen.
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Wenn du Blogs unterstützen willst …

Wenn du Blogs unterstützen willst,

dann tust du das am besten, indem du deine Freundinnen und Freunde zu diesen Blogs schickst, denn wie alle Medien leben auch Blogs von Aufmerksamkeit. Wenn du also irgendwo einen Link findest, der zu einem Blog führt, dann:
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Spreeblick-Podcast 330 (Verlosung!)

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Der neue Spreeblick-Podcast ist da!
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Weihnachtsrettung mit Spreeblick

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UPDATE Die Bücher werden weiterhin täglich versandt, eine Lieferung zum 24.12.14 können wir ab dem 23.12.14 jedoch leider nicht garantieren.

Alle Bestellungen, die bis Montag, 22.12.2014 um 10 Uhr, direkt bei uns aufgegeben werden, gehen noch am gleichen Vormittag zur Post. Da die bisherigen Sendungen am nächsten Tag angekommen sind, sollten unser Buch und/oder das Postkartenset also rechtzeitig zum Fest bei euch sein.
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Zum Zehnjährigen: Jamba Laya

Heute vor zehn Jahren erschien ein Spreeblick-Artikel über den Klingelton-Anbieter Jamba. Obwohl es später noch wesentlich erfolgreichere Artikel auf Spreeblick gab, war der Text und die darauf folgenden Reaktionen für dieses Blog sehr wichtig, denn mit diesen Zeiten wurde der Entschluss gefasst, Spreeblick weiter auszubauen. Aus Anlass des Jubiläums habe ich die Geschichte von damals aufgeschrieben, wie ich sie erlebt habe – falls mich meine Erinnerung trübt oder ich Wichtiges vergessen habe, freue ich mich über Anmerkungen und Erinnerungen in den Kommentaren.
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Gute Gaben 2014: Die Spreeblick-Geschenketipps (Updates mit Verlosung)

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Es ist wieder soweit. Weihnachten, Zeit der besinnung…slosen Schenkerei! Und uns macht das auch noch Spaß!

Unsere Tipps aus den Jahren 2008, 2009, 2010, 2011, 2012 und 2013 sind größtenteils und besonders im Bereich der ohnehin zeitlosen Buchtipps immer noch gültig, doch auch in diesem Jahr haben wir ein wenig gestöbert und ein paar Dinge gefunden, die uns gefallen. Und vielleicht ja auch euch.
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Band Aid 30: Alles scheiße? (Updates)

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Bildquelle: Oxfam

Für den eher unwahrscheinlichen Fall, dass es jemand noch nicht mitbekommen hat: Es gibt eine Neuauflage und eine deutsche Version des Charity-Songs “Do They Know It’s Christmas?”, an dessen Erstentstehung sich nur die Älteren unter den Leserinnen und Lesern erinnern werden. Die Geschichte hinter der deutschsprachigen Neuauflage, für die Campino die Verantwortung von Band-Aid-Initiator Bob Geldof übertragen wurde, kann man u.a. bei SpOn lesen.

In Zusammenarbeit mit Marteria, Thees Uhlmann und Sebastian Wehlings hat Campino einen größtenteils deutschen Text für den Song geschrieben (der Chorus blieb Englisch), Vincent Sorg und Tobias Kuhn haben die Musik produziert, die auf eine zumindest interessante Weise versucht, dem 80er-Jahre-Sound Modernität einzuhauchen.

Die Band-Aid-Neuauflage könnte nun eine Debatte über den Kampf gegen Ebola auslösen und darüber, wie am besten geholfen werden kann. Sie könnte auch die seit Jahren geführten, wichtigen Streits über den Verbleib von Spendengeldern neu aufleben lassen. Stattdessen geht es in den Schlauberger-Kolumnen und vielen Kommentaren mal wieder darum, auf möglichst “clevere” Art zu formulieren, wer und was alles Scheiße ist. Ein kleiner Tipp: Es ist nicht etwa Ebola, sondern natürlich der Song, die Macherinnen und Macher. Also die so gehassten “Gutmenschen”, die natürlich alles falsch machen.

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Einmal Schweden und zurück

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Im Norden war ich ja schon öfter, in Schweden aber noch nie. In den vergangenen Herbstferien nahm ich daher die Gelegenheit wahr, endlich mal die im hohen Norden lebenden Freunde zu besuchen, packte die beiden Jungs in den Kofferraum und fuhr einfach los.

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Was der netzpolitischen Bewegung fehlt

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Foto der von Beworx gestalteten Geburtstagsmateflasche, geklaut bei irights.info

Auch an dieser Stelle von mir zunächst:
Herzlichen Glückwunsch an Markus und sein Team zu zehn Jahren netzpolitik.org!

Ich hatte für meine FluxFM-Sendung ein Gespräch zum Thema mit Markus Beckedahl geführt, dass ihr weiter unten noch einmal anhören könnt, im Text soll es aber über einen Aspekt des heutigen Kongresses zur Feier gehen.

tl;dr Anger is an energy.

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Wie wir mal fast vielleicht den T-Bird von Joe Strummer gekauft und daraus einen Film gemacht hätten

tbird joe strummer

Die Idee war so schön. So irre. So … toll.
Wir hätten ein kleines Stück Rock’n’Roll-Geschichte mitschreiben können.
Aber die Zeit hat leider nicht gereicht.

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Ausgeschlossene Blutsbrüder [Update]

Gestern habe ich die Petition “Buntspenden” unterzeichnet, die vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), dem Christopher Street Day e. V. Berlin und DDB Tribal Berlin initiiert wurde und mit einer grafisch und technisch großartig gemachten Website beworben wird.

Mir war – wie vermutlich vielen anderen Menschen – vorher nicht bewusst, dass bi- und homosexuelle Männer in Deutschland kein Blut spenden dürfen und ich fand das ungeheuerlich. Denn auf mögliche Infektionen wird doch sicher jede Blutspende untersucht, und somit kann die Sicherheit der Spenden-Empfängerinnen und -Empfänger jederzeit garantiert werden, dachte ich.

Im Detail ist die ganze Sache dann aber mal wieder doch nicht ganz so einfach.

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Mikrokosmos Fußball

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Es ist vielleicht doch kein Zufall, dass das diesjährige Logo der WM einem Facepalm gleicht. Denn es ist eine WM, die fad schmeckt. Die Partien sind bisher größtenteils klasse und machen Spaß, für das erste England-Spiel habe ich mir die Nacht um die Ohren gehauen und es nicht bereut, und dennoch sitzt das Gefühl tief, dass ich diese WM eigentlich nicht genießen darf.

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