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Rettungsanker Haiti – Spendenaktion [Update]

Als sich r0ssi in den Kommentaren darüber beschwerte, dass es nicht einmal einen Spendenaufruf für Haiti bei Spreeblick gäbe, dachte ich noch, sowas wäre unnötig. Wer spenden will, dachte ich, findet schnell einen Weg.

Einige Mails mit Spreeblick-Leser/innen später haben wir uns nun doch entschlossen, einen virtuellen Rettungsanker zu werfen und bieten denjenigen, die bisher zu faul/ zu beschäftigt/ zu abgelenkt/ zu online waren, eine gemeinsame Spendenaktion, um die Hilfskräfte in Haiti zu unterstützen:

Rettungsanker Haiti.

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Haiti

Es ist mir ein bisschen peinlich, aber ich vermute, dass es vielen so geht: Über Haiti weiß ich sehr wenig. Hier und da rauschten in den letzten Jahren Berichte an mir vorbei, der Name Jean-Bertrand Aristide war mir ein vager Begriff, nicht viel mehr.
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Google, Google über alles?

Ich gehöre sicher nicht zu denjenigen, die Google generell für „böse“ halten oder hinter jedem Eingabefeld eine Verschwörung vermuten, ich halte das Geschäftsmodell des Unternehmens aus Mountain View für relativ transparent (im Gegensatz zu einigen anderen) und auch, wenn man es nicht unbedingt toll finden muss, für hochspannend. Google ist ziemlich clever, das müssen selbst Kritiker eingestehen und das macht einen großen Teil der Faszination aus.

Aber einiges dessen, was ich heute an Begeisterung für Googles Strategieänderung in China gelesen habe, sorgt mich fast mehr als die Datensammlungen von Google.
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Google erwägt Rückzug aus China [Updates]

Als Google im Januar 2006 die chinesische Version seiner Suchmaschine startete, hagelte es Proteste. Denn für jedes Unternehmen bedeutet ein Engagement in China auch die Kooperation mit den Behörden, im Fall von Google die Zustimmung zur Zensur größtenteils regierungskritischer Inhalte.

Google verteidigte seinen damaligen Schritt und drückte die Hoffnung aus, ein bisschen Internet sei besser als gar keines und nur die Kooperation (im Gegensatz zur Isolation) könne im Lauf der Zeit für Verbesserungen sorgen. Man behalte die Entwicklungen im Auge und sich strategische Änderungen vor. Nun scheint es soweit gekommen zu sein, dass Google seinen Ansatz revidieren muss: Öffentlich denkt das Unternehmen über einen Rückzug aus China nach.
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Was es heißt, Frankreich zu sein


Sarkozy hat den Franzosen vor zwei Monaten die Frage gestellt, was es heißt, Franzose zu sein. Seither diskutiert Frankreich unter dem wachsamen Auge des Ministers für Immigration, Integration und Nationale Identität, Eric Besson, darüber, was es ist oder sein will. Inzwischen profitiert von der Fragestellung vor allem: der rechte Rand. Und daran hat die Regierung entscheidende Mitschuld.

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RFID-Personalausweis mit 3D-Foto

Der Kollege Sascha Pallenberg von netbooknews.de ist auf der CES in Las Vegas und zeigt uns einen RFID-Personalausweis mit integriertem 3D-Display. Hergestellt von der Bundesdruckerei im Auftrag eines US-Unternehmens, dessen Namen ich im Clip nicht verstehen kann. Video nach dem Klick.
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Unruhen im Iran – Revolution ohne Revolutionäre

Seit Jahren schon befinden sich die arabischen Regierungen in einer tiefgehenden Legitimitätskrise: denn die alten, sinnstiftenden Konzepte greifen nicht mehr. Die Gegensätze, die die arabischen Gesellschaften durchziehen, wurden und werden verschärft durch die andauernde Wirtschaftskrise und die Unfähigkeit der bestehenden Regierungen, Antworten zu finden auf die sozialen Missstände, die daraus resultieren.

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White Christmas

He is dreaming, yes, he is. Of a white christmas. Franco Claretti, Weißer und Bürgermeister des Dorfes Coccaglio in der Region von Brescia, hat einen Traum: Zu Weihnachten soll sein Dorf (7000 Einwohner) befreit werden. Von illegalen Einwanderen. Bis Weihnachten sollen sie alle raus sein, raus raus raus. Er nennt die Aktion „White Christmas“.

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Hinterm Guttenberg halten

Verteidigungsminister zu Guttenberg hat ein Problem. Da wirft ihm die Opposition vor, er habe zentrale Details verschwiegen, was den Tanklastzugangriff im Kunduz anbelangt. Und ihm fällt nichts besseres ein, als mit den Füßen aufzustampfen und zu schreien: Selber! Selber!

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The drugs do work

Banken, die sich durch Drogengelder finanzieren, ein Fest für Verschwörungsanhänger. Mich interessiert die Praxis. Wie läuft das ab, wenn eine Bank feststellt, dass der Geldfluss versiegt und man sich nach anderen Quellen umsehen muss?

„Hey, Chef, das Geld wird knapp!“ – „Okay, verbinden sie mich mal mit Oliver Dope, Codename OD, sie wissen schon. Der soll mal ein paar Milliarden rüberwachsen lassen, zahlen wir ihm irgendwann zurück, dann ist die Kohle auch gleich sauber gewaschen! Von den Zinsen sollen die dann die nächste Anti-Drogen-Kampagne mitfinanzieren. Har. Har. Har.“

Im Ernst: Wie geht das? Wie viele Leute müssen da mitmachen und mitwissen und dichthalten, wie laufen Geldtransfers aus und zu solchen Quellen ab, wie funktioniert die Kontaktaufnahme? Sitzen die alle mit dunklen Sonnenbrillen am Konferenztisch und schieben sich die Geldkoffer rüber? Western Union? Kreditkarte? Und wie effektiv ist eine Behörde zur Verbrechensbekämpfung, wenn UNODC-Generaldirektor Antonio Maria Costa zwar sagt, dass es solche Transfers gegeben habe, aber keine Namen und Banken nennen möchte?

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Mut machen

Ich habe mich sehr gewundert, als der diesjährige Friedensnobelpreis an den frisch gewählten US-Präsident Barack Obama ging, denn ich hielt den Zeitpunkt der Auszeichnung für mindestens zu früh – ob Obama jemals seine Ziele und Versprechen einlösen würde, kann schließlich auch heute noch niemand sagen.

Einige unserer Leser/innen, zuerst Betonblog, sahen das mit etwas mehr Gelassenheit und betrachteten den Preis als Anstoß und Unterstützung.

Ich glaube von heute aus gesehen, dass diese Leser/innen recht hatten, ich kann die Entscheidung des Komitees inzwischen nachvollziehen. Und ich halte sie nicht mehr für Unfug, sondern für richtig.
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Athen: Zu nass um zu brennen?

„Athen brennt nicht“, schreibt Wassilis Aswestopoulos in der TP und zerpflückt den Großteil der deutschen Presselandschaft, die über Krawalle in Athen berichtet hat, die lt. Aswestopoulos gar nicht stattgefunden hätten.

Gibt es Spreeblick-Leser/innen, die in Athen waren oder sind? Wie habt ihr die Situation erlebt, was könnt ihr berichten?

Update Da dieser Artikel zum Kommentar-Burner geworden ist (nicht), stelle ich erschütternden Mangel an griechischen Spreeblick-Leser/innen fest. Könnte an der hier verwendeten Sprache liegen. Nun denn. Seht’s als Linktipp.

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Die Uganda Skateboard Union – Interview mit Yann Gross


Yann Gross’ Fotos erzählen ungewöhnliche Geschichten.
Eine handelt von Skateboard-Pionieren in Uganda, vom Spaß, das Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, von Stolz auf Brettern und Glück auf Rollen.
Von Entwicklungshilfe handelt die Geschichte nicht.

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Zur Anti-Minarett-Initiative in der Schweiz


Gestern hat die Schweizer Bevölkerung der Initiative „Gegen den Bau von Minaretten“ zugestimmt. Ihrer Meinung nach solle der Satz
„Der Bau von Minaretten ist verboten.“ in die Bundesverfassung aufgenommen werden. Die Schweizer haben sich in ihrer Mehrheit dazu entschlossen, auf die religiöse Selbstverwirklichung eines Teiles ihrer Bevölkerung zu verzichten.

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Wikileaks veröffentlicht 9/11-Textnachrichten

Wikileaks hat über eine halbe Million US-Textnachrichten (offenbar Pager-Nachrichten, in den USA damals weiter verbreitet als SMS) vom 11. September 2001 veröffentlicht. Die Site ist unter http://911.wikileaks.org erreichbar (und manchmal auch nicht).

Die Sammlung ist eine Mischung aus offiziellen Nachrichten bpsw. der Polizei und privater, teils enorm anrührender Kommunikation. Bei reddit werden Fundstücke zitiert und bei Wired fragt man sich, woher die Daten stammen. Zwar existieren Anleitungen im Netz, wie die ungeschützten Daten abgefangen werden können, doch Wikileaks gibt an, dass die Daten von einer einzigen „Organisation“ kämen, welche die Textnachrichten in den USA schon länger „abfängt und archiviert“.

[via]

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Wir waren gewarnt: Ölkonzern-Werbung von 1962

Früher war alles früher: Die Zigaretten-Werbung verkaufte uns die gesundheitsfördernden Effekte des Rauchens und die Erdölindustrie warb mit ihrer Fähigkeit, Gletscher zum Schmelzen bringen zu können. Ich frage mich bei solchen Fundstücken ja immer, auf welche unserer aktuellen Verfehlungen die uns nachfolgenden Generationen kopfschüttelnd zurückblicken werden. Auf „gesunde“ Kindersnacks voller Zucker? Auf „Schönheits“-OPs? Auf das Internet?

Das Bild ist hier größer abrufbar und stammt aus einer LIFE-Ausgabe, die via Google-Books einsehbar ist.

[via, via, via]

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Lawrence Lessig über Bildung, Wissenschaft und Urheberrechte und alles

Lawrence Lessig hat mich mal wieder. Wenige Redner schaffen es, komplexe Zusammenhänge in dramaturgisch so gut gestrickte Geschichten zu packen, wie es Lessig tut. Dabei muss man ständig aufpassen, dem Erzählstil nicht vollends zu verfallen und dabei unter Umständen kausale Fehler oder Ungereimtheiten zu übersehen, doch es lohnt sich immer, dem Mann zuzuhören, denn am Ende bleiben Argumente hängen, die man in eigenen Debatten gut gebrauchen kann.
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Obama, ein Jahr danach


Ein Jahr Obama, das ist zu früh, um zu wissen, was man von ihm zu halten hat. Es gibt trotzdem zwei Möglichkeiten, sich Barack Obama zu nähern. Der Politiker. Oder das Phänomen.

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Audimax-Besetzung in der Uni Wien #unibrennt #unsereuni

Ich muss zugeben, dass mir die Zeit für Recherche fehlt und ich mich mit der Situation der österreichischen Studenten noch weniger auskenne als mit der der deutschen. Aber das kann ja nicht allen so gehen, und daher wundert mich die verhältnismäßig dünne Nachrichtenlage bzlg. der aktuellen Studentenproteste in Wien etwas. Immerhin haben mittlerweile wohl ein paar Hundert Studenten das Wissenschaftsministerium gestürmt, wo am heutigen Nationalfeiertag ein Tag der Offenen Tür stattfindet.

Daher hier nur eine kleine Linkliste und die Einladung zum offenen Thread, falls wir Leser/innen in Österreich haben:

derStandard.at berichtet mit regelmäßigen Updates, hier gibt es einen Artikel bei der Reader’s Edition, hier die zentrale Website der Aktion (Twitter-Hashtags #unibrennt und #unsereuni). Einen Video-Stream findet man hier und Facebook ist natürlich auch dabei.

Weitere Links und Anmerkungen bitte gerne in den Kommentaren, dankeschön!

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CIA beobachtet Blogs, Foren, Twitter

WIRED berichtet, dass In-Q-Tel, das Beteiligungsunternehmen der CIA, in Visible Technologies investiert hat. Visible beobachtet auf rund einer halben Million Websites sogenannte „Open Source Information“, also jene Information im Netz, die frei zugänglich ist. Geschlossene Netzwerke wie Facebook bleiben derzeit verschont, aktuell überwacht Visible Blogs, Foren, Flickr, YouTube, Twitter und Amazon-Kommentare und sortiert und wertet die Ergebnisse bisher in erster Linie für Unternehmen aus.
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