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Was ein schöner Bildungsauftrag

Letztens war ich auf der Einschulung meines Patenkindes. Mich hat das nachhaltig beeindruckt. Einerseits ist meine eigene schon so lange her und ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich einen Spielzeug-LKW in der Schultüte hatte, weil meine Mutter Süßigkeiten als charakterschädlich ansah. Andererseits machte mir diese Einschulung deutlich klar, was Schule heute bedeutet.
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Internet-Manifest: 17 Behauptungen [Update] [3]

Update: Hier kann der Text per Wiki weiterentwickelt werden.

Update 2: Stefan Niggemeier hat einen Beipackzettel zu den nachfolgenden Behauptungen geschrieben.

Update 3: Benji Lanyado hat eine Kurzversion erstellt …

Internet-Manifest
Wie Journalismus heute funktioniert. 17 Behauptungen.

1. Das Internet ist anders.
Es schafft andere Öffentlichkeiten, andere Austauschverhältnisse und andere Kulturtechniken. Die Medien müssen ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen, statt sie zu ignorieren oder zu bekämpfen. Sie haben die Pflicht, auf Basis der zur Verfügung stehenden Technik den bestmöglichen Journalismus zu entwickeln – das schließt neue journalistische Produkte und Methoden mit ein.

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Kurzfilm: The Closet

Ich vermute den Erfolg von MTV in den 80ern als Grund dafür, dass Werbe-Clips irgendwann immer kunstvoller wurden und ästhetisch kaum noch von guten Kurzfilmen zu unterscheiden waren. Der oft gelesene Umkehrschluss, dass manche Kurzfilme wie Werbung aussähen, ist also ein Irrtum, denn ein guter Kurzfilm bleibt ein guter Kurzfilm.

Und wie sensationell wäre es, wenn die nächste Sozialkampagne der Bundesregierung tatsächlich ein Kurzfilm wie „The Closet“ wäre, und zwar haargenau so: Keine Textbotschaft am Ende, keine Untertitel, kein Aufruf, keine Vorschrift, keine Hotline.

Nur ein kurzer Film.

[via]

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Studentenprotestchen

In Deutschland streikt diese Woche die Bildung. Oder so. Ich bin gestern auf dem studentenbewegungserprobten Campus der Freien Universität Berlin unterwegs gewesen.

Vor den Instituten, die in Villen untergebracht sind, sonnen sich ein paar Studierende beim Streikgespräch. Protest muss ja nicht bleich machen. „Reiche Eltern für alle“ fordern die Philosophen auf gelben Laken, die ein oder andere Wand ist mit Parolen besprüht, die Ethnologen haben ganz oldschool die Natursteingartenmauer vor ihrem Institut mit Pinsel und Farbe politisiert.
Traditionsgemäß ist das OSI besetzt, wie auch sonst, ohne wär’s ja kein echter Bildungsstreik an der Freien Universität.
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Schulen, die Schülern würdig sind

Zu den Hauptinteressen meiner Kinder gehören: Skaten, Fingerboardskaten, Filme, elektronische Spiele, Popmusik, Comics, Legokonstruktionen, Piraten, Star Wars und Star Wars.

Aus diesen Interessen entstehen: Boards gestalten, Rampen planen und bauen, Comicstrips und Spiele-Levels ausdenken und zeichnen, kleine Trickanimationen basteln, Rappen, Trommeln, Räume und Gebäude konzipieren, neue Welten erfinden und die existierende Welt bewundern und hinterfragen.

Vor allem aber lernen sie, ihre Interessen und die Zeit, die sie zu deren Wahrnehmung benötigen, zu verteidigen gegen das, was ihnen als Priorität vermittelt wird: die Schule und ihren Lernstoff.
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