Diejenigen, welche eine Stadt in Brand setzen, einfach nur “Demonstranten” zu nennen, wäre wahrscheinlich auch etwas untertrieben, und sicher sind brennende Cafés kein Aufenthaltsort für einen gemütlichen Touristen-Nachmittag. Doch wenn das, was gerade auf Athens Straßen passiert, nun das Chaos ist: Read on my dear…
Nach einigen Anti-ACTA-Videos hier mal eine kritische Betrachtung derselben. Immerhin: Das Video zitiert und zeigt die Stellen des Abkommens, über die geredet wird. Wer sich hinter dem YouTube-Nutzernamen “chatelbe” verbirgt, weiß ich natürlich nicht, aber das weiß ich bei Anonymous ja auch nicht. Ganz offensichtlich wurde der Kanal speziell zum Zwecke der Kritik an der Kritik eröffnet, und falls (hier dramatische Musik vorstellen) DIE INDUSTRIE dahinter steckt, muss es ihr wirklich mies gehen, denn ein halbwegs ordentliches Mikro wäre schon prima gewesen.
Dies ist der beeindruckende, aktuelle Stand der europäischen Anti-ACTA-Demos, der auf dieser Google-Map zu verfolgen ist. Es wird anscheinend schwer, beim Spaziergang durch die Stadt am Samstag, den 11. Februar 2012, nicht auf einer der Demos zu landen.
Vergleiche zwischen der digitalen und der analogen Welt werden im Netz regelmäßig und oft zurecht als unzureichend oder fehl am Platz kritisiert, besonders aber, wenn so genannte “alte” Medien oder Unternehmen sie benutzen. Werden ähnliche Vergleiche hingegen innerhalb der diversen Netzgemeinden bemüht, gibt’s etwas mehr LIKE und RT und die Vergleiche hinken offenbar nicht mehr ganz so stark.
Beobachten kann man dieses Phänomen derzeit bei denjenigen Entrüsteten, welche die Vorwürfe gegen den Datenspeicher und -verteiler Megaupload bemängeln und dabei den Vergleich mit der Post heranziehen, die man ja schließlich auch nicht für den Inhalt ihrer Sendungen verantwortlich machen könne. Read on my dear…
Ich weiß nicht, wer Michael Mozart ist. Doch es ist recht beeindruckend, mit welchem Tempo der Mann hier eine gehörige Portion Verschwörungstheorie versprüht und aufzeigt, wie genau jene Unternehmen, die sich für SOPA einsetzen, Filesharing und Urheberrechtsverletzungen zunächst im großen Stil eingeführt und unterstützt haben. Durch angeblich exklusive Vertriebsdeals mit den Herstellern von Filesharing- und Anti-DRM-Software nämlich.
Man mag Mozarts Worte und Website für übertrieben halten, doch faktisch hat er Recht mit dem Vorwurf der Doppelmoral in großen Unterhaltungsunternehmen, welche genau die Tools vertreiben und bewerben, die das, was angeblich bekämpft werden soll, überhaupt erst möglich machen. Die Frage bleibt, ob dahinter tatsächlich ein großer Masterplan oder eben doch nur verschiedene gewinnorientierte Abteilungen stecken, denen einfach völlig egal ist, womit und wie das Geld verdient wird.
Nichts ist, wie es scheint. So scheint’s.
Der Kollege Andreas Gebhard von newthinking ist großer Fußball-Fan, und wenn sich Andreas für etwas interessiert, dann wird er auch aktiv: Mit der von ihm und dem auf Sportrecht spezialisierten Anwalt Daniel Diederich vorgestellten Fußballstudie liegt nun eine Bestandsaufnahme des Berliner Fußballs vor, die in einzelnen Punkten die bereits interessierten Berlinerinnen und Berliner vielleicht nicht komplett überraschen wird, in der dargestellten Vielfalt der betrachteten Punkte jedoch einzigartig sein könnte. Die Vereinslandschaft im Allgemeinen wird in der Studie ebenso skizziert wie vorhandene Gewalt-Probleme, Anzahl und Zustand der vorhandenen – oder eben nicht vorhandenen – Sportplätze, und natürlich spielt auch das Thema Finanzierung eine große Rolle, denn bisher stammt der Großteil der Gelder im Berliner Vereinsfußball aus dem Sportwetten- und Glücksspielmarkt – die anstehenden Änderungen in diesen Bereichen dürften die leeren Berliner Kassen noch höher belasten als zuvor.
In dem Artikel “Digitale Zivilcourage” hatten wir auf den englischsprachigen Artikel des Autors JF Derry mit dem Titel “Your part in their downfall” hingewiesen. Der Artikel wurde in den letzten Tagen netterweise von Kerstin von justmag.net ins Deutsche übersetzt und erscheint in dieser Version mit Genehmigung von JF Derry nach dem Klick, da wir die von Derry angestoßene Debatte für enorm wichtig halten.
Der Castorticker meldet: Mi, 16:01 – Vallones – Der Castor ist losgefahren. Aus verschiedensten Quellen ist zu hören, dass er bis morgen in Frankreich bleiben soll.
Donnerstag Mittag. Es ist noch sehr ruhig im Wendland. Ein Kind hüpft von der Schule nach Hause. Eine alte Dame geht mit ihrem Hund spazieren. Der Fleischer hat schon geschlossen. Eine Bushalte steht verlassen neben der Elbe. Nur ein Plakat mit gelben Kreuz deutet auf das hin, was in den nächsten Tagen erwartet wird. Der Castorzug wird wieder durchrollen. Er transportiert Brennelemente aus deutschen AKWs aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage von La Hague zurück nach Deutschland. Read on my dear…
Noch immer schauen Internet-Nutzer in Deutschland häufig in die Röhre, wenn sie auf YouTube bestimmte Musikvideos sehen wollen. Über die Hintergründe hatten wir u.a. hier berichtet.
Bewegen tut sich hinsichtlich des Streits zwischen Google und der GEMA jedoch auch nach vielen, vielen Monaten anscheinend gar nichts. Ich bilde mir aber inzwischen durch viele Gespräche ein wenig mehr Durchblick in der Sache ein und glaube, dass es eine Lösung gibt, wenn sich beide Parteien einen Ruck geben. Um diesen Ruck etwas zu forcieren, skizziere ich einen Lösungsansatz in den nächsten Absätzen und bitte durch Verlinkungen dieses Artikels und durch kurze Kommentare um Eure Unterstützung. Ich werde sowohl die GEMA als auch Google um Stellungnahmen zu diesem Artikel bitten, denn vielleicht können wir als Musik- und Netznutzer für ein wenig Druck sorgen. Read on my dear…
1992 befand sich meine Band Plan B auf einem kleinen Höhenflug, denn fast alles lief ziemlich super. Auch die Promotion: Während einer Deutschland-Tournee machten wir als musikalische Gäste Zwischenstopp bei der N3-Show “Jugendtreff” mit dem Titel “… denn sie wissen nicht, was sie tun”.
Während der Sendung wurde mit dem jungen Publikum zu den Themen “S-Bahn-Surfen” und “Jugend und Politik” im Allgemeinen diskutiert, zu dieser Gesprächsrunde wurde ich ebenfalls hinzu geholt. Stellvertretend für die politische Seite war die damalige Ministerin für Frauen und Jugend anwesend: Angela Merkel.
Es folgen die Videobeweise, die mir von Florian M. aus Braunschweig zugespielt wurden. Read on my dear…
Während Kalle von Erobique die BOSS RC-30 Loopstation für euch testet (UPDATE: Das Video wurde leider entfernt. UPDATE: Neue Version gefunden, läuft wieder), gibt es von mir ein paar Klicktipps. Nach dem Klick. Read on my dear…