In welche Kategorie pack ich das jetzt? Politik/Inland, Pop/netz oder doch Produkte/Services?
Archiv
Google sagt, Merkel sagt
Merkel sagt Fayyad Hilfe zu
Merkel sagt rasche Aufklärung des Brands in Ludwigshafen zu
Merkel sagt Ländern Hilfe zu
Merkel sagt Bush „breite Unterstützung“ zu
Merkel sagt dem Friedensnobelpreisträger dann auch Unterstützung zu
Merkel sagt Basta
Dieses Ferkel ist kein Antisemit
Das Familienministerium möchte das Kinderbuch Wo bitte geht`s zu Gott?, fragte das kleine Ferkel verbieten lassen. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien will im März entscheiden, ob das Bilderbuch tatsächlich - wie das Ministerium behauptet - antisemitische Tendenzen aufweist.
Noch mehr Top-Bilder mit noch weniger Motiven
Ich bin jetzt bereit, etwaige despektierliche Formulierungen von vorhin zurück zu nehmen.
Die Wikimedia Auswahl der Bilder des Jahres mag vielleicht nicht die Créme de la Click sein, aber sie bietet Abwechslung, immerhin.
Und ich darf sie zeigen!
Weil ich die 2007er Top-Foto Auswahl der Bundesregierung nicht zeigen darf, schüttle ich die Beschreibung des Abgelichteten aus dem linken Ärmel und bitte um freie Assoziation:
Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung: Zuständigkeit geklärt
Immerhin weiß man nun, welcher der beiden Senate am Bundesverfassungsgericht sich um die Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung zu kümmern hat: Hinsichtlich der Sammel-Verfassungsbeschwerde der erste, den Rest macht der zweite.
Hier ist die Pressemitteilung des Bundesverfassungsgerichts.
Die Lose-Lose-Situation
Im Manager Magazin lautet die Headline des Artikels „Die gefährlichen Träume der Deutschen“, bei Schwester Spiegel Online steht „Deutschland in der Sozial-Falle“ drüber (is’ einfach mehr „catchy“), und dort wird auch in der Einleitung sicherheitshalber noch Nokia erwähnt, wegen sozial und unfair und aktuell. Und so.
Der Text selbst ist in beiden Magazinen der gleiche und stammt vom ehemaligen Chefredakteurs des Manager Magazins, Wolfgang Kaden, welcher den Deutschen aus wirtschaftlicher Sicht erklärt, dass … tja … also … dass sie … naja: dass sie echt ziemliche Loser sind.
Wahlcomputer in Hessen
Gebloggte Wahlbeobachtungen gibt es bei Frank, Scytale (2) und in den Kommentaren von Holgis YouFM-Blog zu lesen. Fotos gibt es ebenfalls. Update: Und eine PM vom CCC.
Ergänzende Links in den Kommentaren sind natürlich herzlich willkommen!
[via]
Braun
Warum man Klopapier nicht zweimal benutzen sollte, liegt auf der Hand. Warum man Roland Koch besser nicht wählt, dürfte nach diesem Beitrag von Panorama auch nicht-reaktionären Konservativen klar sein.
Skype abhören für alle?
Wie die Piratenpartei, Heise und der CCC melden, hat das bayerische Justizministerium bei der Generalstaatsanwaltschaft beantragt, VoIP-Telefonate, die per Skype geführt werden, abhören zu können. Den Antrag gibt es hier als PDF zu lesen.
Thema Nummer Eins
Wir können es an den Suchanfragen erkennen, über die täglich Leserinnen und Leser zu Spreeblick gespült werden. Das bisherige Dreigestirn „Zechs“, „Fign“ und „DJ Tomekk sagt ‘Autobahn’ Video“ wurde in den letzten Tagen von der Spitze vertrieben: 98% der Suchanfragen lauten nun: „Angemessene Strafen für Helmut Schmidt“.
Die Misstrauensgesellschaft
Vielleicht ist es selektive Wahrnehmung, doch ich hatte den Eindruck, dass die Aufnahme der „Operation Himmel“ für mehr Schlagzeilen gesorgt hat als die Einstellung der Großaktion gegen mutmaßliche Besitzer von Kinderpornografie. Die Ermittlungen gegen 500 Kölner wurden eingestellt, da auf den gefundenen Bildern „keine anstößigen Handlungen erkennbar“ waren.
Missverständnis
Humorloses Pack, diese Journalisten. Verstehen einfach nicht, dass Wolfgang Clement der witzigste Politiker dieses Landes ist. Clement auf den Spuren von Woody Allen:
„I don’t want to belong to any club that will accept me as a member.“
Update, korrigierte Version:
Clement auf den Spuren von Groucho Marx:
“I’d never be a member of a club that’d have me as a member.”
Informiert Wolfgang
Überwachung ist ein hartes Brot. Da müssen wir alle mit anpacken. Glücklicherweise gibt es nun eine Website zur Unterstützung – für uns, für euch, für Wolfgang.
Womit soll Struck nun telefonieren?
Oder andere Wahlkämpfer, die ihre Nokia-Handys ablegen wollen? Ihre Motorolas haben sie doch sicher alle schon letztes Jahr weggeworfen, oder?
Jürgen Rüttgers und Nokia
Als ausgewiesener Wirtschaftslaie wundere ich mich in den letzten Tagen still vor mich hin: Wie das wohl immer geht mit diesen Subventionen, die man jetzt prüfen will? Ob man da vor der Auszahlung Verträge aufsetzt, in denen die Aufgaben und Pflichten des subventionierten Arbeitgebers geregelt werden? Ob dort auch festgelegt wird, wie lange das betreffende Unternehmen den Standort betreiben kann/ soll/ muss/ darf?
Und ob diese Verträge auch unterzeichnet werden?
Big Friends for Youngsters
Wem die ganzen Kochschen Ergüsse und die CSUschen Hetzplakate ebenfalls auf den Senkel gehen, weil man der Meinung ist, dass man für „belastete“ Jugendliche mehr tun müsste, als über Bootcamps und die Einführung der Todesstrafe nachzudenken, hier ein kleiner Tipp. Der kam per Mail von Bernd:
Jugendkriminalität
„Je besser die Bildungsintegration gelingt, von jungen Migranten hier, von jungen Türken, umso niedriger ist ihre Gewaltkriminalität.“
Christian Pfeiffer, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, dessen Studienergebnisse, ausländische Jugendliche seien doppelt so häufig kriminell wie deutsche Jugendliche, gerade im Dutzend zitiert werden, erläutert seine Resultate. Das und auch sonst einiges spannendes im hr2-Podcast vom 03.01: Hauptsache Härte! Vom hilflosen Umgang mit jugendlichen Gewalttätern. Ich sags der Einfachheit halber mal mit Frank: Lohnt sich.
Und was is jetzt mit Hindukusch?
Deutschland wird in der Münchner U-Bahn verteidigt.
Sagt der Gauweiler. Die Tornados bleiben aber sicherheitshalber in Afghanistan, weil in der Münchner U-Bahn lässt sichs so schlecht fliegen.
Und jetzt, bitte, lasst es Führerzitate regnen.
Angela Merkel
Wenn ich in einer Diktatur groß geworden wäre, ich wäre Anwalt geworden. Die einfache Rechnung: Wo wenig Recht, da auch wenig Lernstoff. Angela Merkel hat sich dagegen für ein Gebiet entschieden, bei dem es keinen Unterschied gibt zwischen Demokratie und Diktatur. Ich meine nicht das Amt des Parteivorsitzenden, ich rede von der Physik. Diese Wahl ist charakteristisch für Merkel. Sie ist unideologisch und fleißig. Das sind gute Eigenschaften, gerade wenn man sie mit denen ihres Vorgängers vergleicht, der unideologisch und eitel war.
Jugendgewalt und die Fallen, in die man tappt
René beschreibt auf Nerdcore eindrucksvoll anhand selbst erlebter Geschichten, dass es Gewalt schon vor der Erfindung von Happy-Slapping-Videos auf Youtube gab und dass es schon damals nicht um die Nationalität oder besser: den Wiegenstandort der Eltern ging. Aber auch wenn ich weiß, dass ich mich im Großen und Ganzen mit René einigen kann, wenn es um gesellschaftliche Phänomene geht - bei einigen Passagen kann ich ihm nicht zustimmen.
Rollende Köpfe beim ZDF - Das SEK singt
Es hat schon etwas Seltsames, ein im Staatsfunk, der mit Sendungen wie ZDF-Reporter die gegenwärtige Atmosphäre erst befeuert, entstandenes Satirevideo zu posten. Die Ausweitung der Hofnarrenzone. Aber durch einen noch unbekannten bürokratischen Fehler ist den streng nach Parteienproporz ausgewählten Redakteuren etwas durchgerutscht, das selten geworden ist: Nichts als die Wahrheit.
Was 2008 noch nicht verboten ist
Man darf übergewichtig sein, sogar in deutlichem Umfang, erste Bestrebungen sind allerdings zu erkennen, dieses der Volksgesundheit Schaden zufügende Körperverhalten mit empfindlichen Geldbußen zu ahnden.
Fernsehen ist weiterhin unbedenklich. Die Zuschauer können sich an Minderjährigen in Castingshows delektieren, da Pr0n7 im Rahmen der Kunstfreiheit operiert, auch RTL wird es weiterhin erlaubt sein, über Teenmodels zu berichten und aus dokumentarischen Gründen gleich auch in Ausübung ihres Berufs zu zeigen, denn die Abscheu und damit die Absolution senden die Bertelsmänner gleich mit.
Das ist doch noch nicht das Letzte
Wenn ein hessischer Ministerpräsident als Intensivtäter auffällt, wohin soll man ihn dann abschieben? Nach Israel, um bis zum jüngsten Gericht jüdische Vermächtnisse einzusammeln?
Ein bisschen Hass muss sein
Das UNICEF Foto des Jahres ist ein bedrückendes Dokument. Es zeigt den 40 Jahre alten (aber älter aussehenden, Standesämter sind in Afghanistan nicht übermäßig genau) Mohammed F. mit seiner elfjährigen Verlobten. Ein beinahe ebenso bedrückendes Dokument ist der Artikel, den der niederländische Autor Leon de Winter für Spiegel Online verfasst hat.
Das Jugendvögelschutzgesetz - Recht von einem anderen Stern
Wenn man früher Nacktfotos von Minderjährigen gemacht hat, musste man die fertigen Bilder im Fotoladen abholen. Ich erinnere mich, wie ich mit der 15jährigen C. an der Ladentheke stand und der Verkäufer mit einem hinterhältigen Lächeln fragte, ob wir uns die Fotos ansehen wollten. Dabei fing er an, den Umschlag mit den Fotos zu öffnen. Hochroten Kopfes schmiss ich ihm seinen Obolus hin, packte C. und den Umschlag und stürmte aus dem Laden. Im Zuge unserer Trennung musste ich C. die meisten der Fotos zurückgeben, zwei ließ sie mir aus Kulanzgründen. Ihre Hoch-Zeit erlebte die Minderjährigennacktfotografiererei dann mit Einführung der digitalen Fotografie, aber da war ich schon zu alt, so dass ich mein Reservoir an Minderjährigennacktfotos als defizitär bezeichnen würde. Und jetzt werden sie abgeschafft. So wie das Rauchen, das Euthanasieren und vermutlich will uns der Staat auch noch das Totfahren von Menschen irgendwann verbieten.
Gerhard Schröder berät nicht das chinesische Außenministerium
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Screenshot Wikipedia
Gerhard Schröder berät nicht das chinesische Außenministerium und er färbt sich auch nicht die Haare. Ist das denn so schwer? Das Blog* LobbyControl wurde jetzt vom schwarzhaarigen Altkanzler abgemahnt. Weil LobbyControl im Rahmen einer Studie behauptet hatte, Schröder sei als Berater des chinesischen Außenministeriums tätig.
Read on, my dear…
Mein grünes Päckchen
Mein grünes Päckchen ist da. Jetzt habe ich an ihm zu tragen. Ein paar Stichworte zu den Fragen, die sich in den Kommentaren ergeben haben.
Ein neuer Grüner.
Es war eine Impulsentscheidung, als ich diese Meldung gelesen habe.
Read on, my dear…


