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Bundesjustizministerium: Löschen statt sperren

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Dieses Video stammt nicht etwa vom AK Zensur, sondern tatsächlich vom Bundesjustizministerium und erklärt, warum das Löschen von Sites, die den Missbrauch von Menschen dokumentieren oder solche illegalen Dokumentationen verbreiten, sinnvoller ist als die Einführung von Netzsperren.

Wir erinnern uns: Vor zwei Jahren sah die politische Lage diesbezüglich noch ganz anders aus, nicht nur deshalb kann dieses Video als großer Schritt gewertet werden.

[via]

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The Internet in Society: Empowering or Censoring Citizens?

Evgeny Morozov (hier ein taz-Interview mit ihm) wirft einige wichtige Aspekte in die Runde, wenn die Frage gestellt wird, ob das Internet die Rechte der Bürger stärkt oder ihre Kontrolle vereinfacht.

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Na dann.

Julia Schramm von der datenschutzkritischen Spackeria:

„Privatsphäre ist sowas von Eighties. (lacht)

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Leutheusser-Schnarrenberger: “Jeder wächst mit seinen Aufgaben, auch Ministerien”

Ich schimpfe ja so viel über Politikerinnen und Politiker, nicht nur, aber auch in netzpolitischen Zusammenhängen. Weshalb ich mich zwischendurch umso mehr freue, besonnene Worte und gute Nachrichten lesen zu dürfen.

Wir schaffen es, deutlich mehr als fünfzig Prozent der identifizierten Kinderpornoseiten zu löschen. Politisch finde ich interessant, dass jetzt sogar in der CSU ein Nachdenken darüber begonnen hat, ob Sperren wirklich sinnvoll sind.

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im Interview.

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Facebook ≠ Politik

In der vergangenen Woche gabe es einigen Wirbel um die Facebook-Seite(n) von Guttenberg-Unterstützern. Hunderttausende LIKEs, Fans, Friends, whatever: Kann das denn sein?

Peter Berger, Sascha Lobo und andere nahmen sich des Themas ausführlicher an, Saschas Call for Crowd Action brachte innerhalb weniger Stunden knapp tausend Mitmacherinnen und Mitmacher auf den Plan und versuchte, anhand der abgegebenen Zahlen Systematiken zu erkennen, Rückschlüsse darauf, ob die Pro-Guttenberg-Seiten manipuliert sein könnten.
Read on my dear…

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Wolfgang Blau über Mythen der Journalismus-Debatte

Da atmet man doch auf als Beobachter der Forderungen nach einem Leistungsschutzrecht für Presseverlage und des Unsinns, der bei Fragen zur Zukunft des Journalismus’ oft auftaucht:

Wolfgang Blau war als Chefredakteur von ZEIT Online vor einigen Tagen vom Ausschuss „Kultur und Medien“ des Bundestages zum Thema “Zukunft des Qualitätsjournalismus” eingeladen, räumte in wenigen Minuten mit einigen kursierenden Mythen auf und braucht dringend eine neue Krawatte.

Etwas mehr zum Vortrag (nicht zur Krawatte) bei Carta.

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Vorratsdatenspeicherung visualisiert

Das ist ziemlich großartig gemacht und sagt – so ganz blöd sind manche Sprichwörter ja dann doch nicht – mehr als viele Worte: ZEIT Online zeigt die von Opendatacity visualisierten Vorratsdaten von Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Und damit sechs Monate seines digital verfolgbaren Lebens.

Spitz hatte T-Mobile auf die Herausgabe seiner Daten verklagt und hat diese nun (anonymisiert, was seine Kontakte angeht) zur Visualisierung freigegeben. Die Daten sind zusätzlich als Google-Spreadsheet verfügbar, wer sich also an weiteren Visualisierungen probieren möchte, kann dies tun.

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Portrait: Constanze Kurz

Über einen Tweet von Markus bin ich gerade zum ersten Mal auf das Video-Interview-Magazin „Folge“ gestoßen, bei dem es ein liebevoll geschnittenes und äußerst sympathisches Portrait der CCC-Pressesprecherin Constanze Kurz und noch weitere schöne Interview-Clips zu sehen gibt.

Constanze Kurz bei Folge:
„Ich hätt’ schon gerne eine schöne Utopie.“

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So you still think the Internet is free

Well, think again.

Damit trage ich hier vermutlich so manche O-RLY-Eule nach Athen, aber dieser Überblick bietet eine gute Visualisierung, in welchen Ländern die Internetzensur bereits vorangetrieben wurde, welche Bereiche dies betrifft, wie die Restriktionen von Regierungsseite umgesetzt werden und was sie sich davon versprechen.

[via Alicia auf Facebook]

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Eva Horn über Wikileaks

Der erste Tag nach dem Urlaub beginnt immer (als wäre das etwas, das mir regelmäßig passiert…) mit dem Sortieren von Mails und der Lektüre halbwegs aktueller Leseempfehlungen aus dem Feed- und Tweet-Reader. Gerade gelesen: Das interessante ZEIT-Interview mit der Kulturwissenschaftlerin Eva Horn zum Thema Wikileaks.

[via]

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Ägypten offline

Nachdem zunächst „nur“ Netzwerke wie Twitter und Facebook in Ägypten unerreichbar waren, ist das Land nun vom kompletten Internet und auch Mobilfunknetzwerken abgeschnitten, ein in diesem Ausmaß bisher einmaliger staatlicher Eingriff.

Aktuelle News aus Ägypten gibt es u.a. im Live-Stream von AlJazeera, auf den mich Twitter-Nutzer @Erdrandsiedler hinwies, er war es auch, der im besagten Live-Stream hörte, dass einzelne ägyptische Polizisten zu den Demonstranten überlaufen würden. Gleichzeitig wird von Polizisten in Zivil berichtet, die sich bewaffnet unter die Demonstranten mischen, und dass es durch massiven Einsatz von Schlagstöcken, Wasserwerfern und Tränengas zu weiteren Toten kam.

Für weitere Kommentar-Links zu aktuellen Informationen sind wir wie immer dankbar.

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Neueröffnung: OpenLeaks

Nach dem Hin und Her und einer quasi geleakten Vorabversion des Designs, ist OpenLeaks seit heute tatsächlich endlich offiziell online.

OpenLeaks ist ein Projekt, das direkt aus Wikileaks heraus und als logische und offene Weiterführung der Idee des Whistleblowings erschaffen wurde. Uns vertrautester Mitwirkender ist wohl Daniel Domscheit-Berg, der letztes Jahr auf der re:publica noch unter dem Pseudonym Daniel Schmitt und als Sprecher von Wikileaks vortrug.

Wie das angegangen werden soll, erklärt das folgende Video nach dem Klick. Also ein bisschen zumindest:

Read on my dear…

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