Jeez, die neue Version von Google Earth sieht aus wie Konsolen-Spiele vor ein paar Jahren. Jetzt mal bitte alle Privacy-Bedenken ĂĽber Bord werfen und ein paar Jahre in die Zukunft gedacht: Massive Multiplayer Online Roleplaying Games in your Kiez um die Ecke, mit echten Menschen, denen man virtuell in die Augen gucken kann. Second Life ist sowas von 2006. Und jetzt mal schnell die Privacy-Bedenken wieder angeschaltet… wie weit sind wir noch entfernt von der Echtzeit-3D-Online-Planeten-Abbildung der Realität? FĂĽnf Jahre? Zehn? Zwei?
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Archiv
Google Earth 4.3 mit fotorealistischen 3D-Grafiken
Das “interne” Microsoft-Vista-Video
Gestern Abend machte ein angeblich „internes“ Microsoft-Vista-Video die Twitterrunde, das hauptsächlich Entsetzen hervorrief: Meinen die das ernst? Antwort: Nein, die meinen das nicht ernst, denn das Video ist eine durchaus gelungene Persiflage auf einen der furchtbarsten Bruce-Springsteen-Clips der 80er. Original und Fälschung nach dem Klick.
Steile Thesen, Teil 42
Ich habe die Einladung zu einer Tagung am 6. Mai in Gelsenkirchen angenommen. Dort sollen im Rahmen eines Workshops verschiedene Thesen diskutiert werden. Meine Aufgabe war es, eine dieser Thesen zu formulieren: Read on, my dear…
Die Bahn. Unseriös.
Die Bahn ist unseriös. Jedenfalls, wenn man versucht, sich in das WLAN am Bahnhof einzuloggen. Read on, my dear…
Gipfel indeed
Das hätte ich ab jetzt gerne wöchentlich: Karl Lagerfeld beim ADC-Dingsbums im „Interview“ mit Amir Kassaei. Jeder Satz ein Klassiker. Kann das bitte jemand transkribieren und dann in kleinen Häppchen twittern? Einfach so? Zur allgemeinen Unterhaltung?
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Twitter mit ohne Werbung
Die groĂźen US-Technik-Blogs wissen um die Aufmerksamkeit, die sie haben, und sie tun sehr viel dafĂĽr, diese zu halten. So ist man mit Spekulationen sehr oft sehr schnell, vielleicht nur um irgendwann behaupten zu können: „Ha! Wir wussten es zuerst!“. Und nur zu gerne linken andere Blogs hinterher. Read on, my dear…
Netzaktivismus - Interview Simon Columbus
Ich fremdel ein wenig mit dem Netzaktivismus; ich fĂĽrchte, ich bin da altmodisch. Der „Free Burma“-Kampagne stand ich abwartend bis ablehnend gegenĂĽber: umso spannender war es fĂĽr mich zu beobachten, wie Simon Columbus quasi im Fahrtwind der Aktion sich in mehr und mehr Projekte verstrickt hat. Zeit fĂĽr einen kleinen RĂĽckblick.
Updating Burma/ Birma/ Myanmar: Die MĂĽhlen der BĂĽrokratie
Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam, aber stetig: Bereits Ende März hat das Human Rights Coucil die Situation der Menschenrechte in Myanmar angeprangert und deren Verletzung aufs Schärfste verurteilt. Den ganzen Text als pdf, der eine kleine Auswahl der anzugehenden Probleme bietet, gibt es hier.
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Blick aus China
Rückverlinkungen sind bäh und das macht man nicht. Diesmal aber wohl, denn Katharina Brunner hat im china.blog über die Sicht der chinesischen Medien zu China, Olympia und Jacques Rogge geschrieben:
In China ist Olympia das alles beherrschende Thema. Im ganzen Land sind die Spiele präsent, ob auf Chipspackungen und Milchtüten, in Zeitungen und Fernsehen. Der chinesische Seelenfrieden hängt offensichtlich vom Gelingen der olympischen Spiele ab.
Für Hinweise auf ähnliche/widersprechende/andere Einträge dankt ergebens, etc.
Guerillakrieg gegen Praktikantenstadl
Das Kommando Tito von Hardenberg hat dem ARD-Magazin Polylux einen Interviewpartner untergejubelt, der in einem Beitrag behauptet, eine Diät mit Hilfe von Speed zu machen, obwohl er gar kein Speed nimmt. Read on, my dear…
Werkstation ohne China
Die Werkstation GmbH, „Hersteller & Lösungshaus fĂĽr Info-Terminals, Digital-Signage und Kommunikationssysteme“ aus Besigheim, verkĂĽndet auf ihrer Startseite
Mit brutaler Gewalt versucht die chinesische Regierung den Unruhen in Tibet Herr zu werden. Selbst vor Frauen und Kindern macht das Militär keinen Halt. Die Werkstation hat daher beschlossen, keine in China produzierten Komponenten mehr einzusetzen. Wir wissen, dass das nur ein kleiner Beitrag ist – aber wir denken, dass dies wohl die einzige Sprache ist, die die hohen Herren in China verstehen.
und sollte sich damit auf reges Medieninteresse in den kommenden Tagen gefasst machen. Read on, my dear…
Fahrradniederlegung fĂĽr Rudi Dutschke
Am 11. April 1968 wurde Rudi Dutschke bei einem Attentat lebensgefährlich verletzt. Am Ort des Attentats (Kurfürstendamm/Ecke Joachim-Friedrich-Straße) findet am 11.4. um 15:00 Uhr eine Fahrradniederlegung zum Gedenken an Dutschke statt.
Workshop: The right to the city
Linker Neoliberalismus reloaded: Am Wochenende findet vom 11. bis zum 13. April in den Mehringhöfen ein Workshop statt, der da heiĂźt: „The Right to the City. Soziale Kämpfe in der neoliberalen Stadt“. Es wird also Gentrifizierung gesagt werden dĂĽrfen. Zwei der Organisatoren, Jenny KĂĽnkel und Armin Kuhn, haben der taz ein Interview gegeben, in dem auch kurz auf die Frage eingegangen wird, ob der Neoliberalismus die Forderungen der Linken miterfĂĽllt.
Olympia 2008: Vielleicht in Peking.
Da haben die Protestler ja ganz schön was angerichtet: Hat das IOC doch tatsächlich überlegt, den Fackellauf abzusetzen. Inzwischen hat Jacques Rogge davon Abstand genommen, aber das Kind ist im Brunnen, und zwar schon länger. Das wird jetzt in erster Linie ein Spießrutenlauf werden. Zurecht.
Al Gore updated @ TED 2008
Das bemerkenswerteste an Davis Guggenheims Al Gore-Dokumentation „An Inconvenient Truth“ fand ich damals fast die Aussage eines Skeptikers, der nach dem Film kein Skeptiker mehr sein wollte (der amerikanische Klimawandel-Skeptiker Michael Shermer schrieb nach der Rezeption des Films einen Artikel für „Scientific American“: „An Inconvenient Truth shocked me out of my doubting stance“, das Zitat ist mittlerweile bei Wikipedia verschwunden. Web 2.0, pöh).
Jetzt hat Al Gore seinen Vortrag für die TED-Konferenz im März 2008 aktualisiert und erklärt in einer halben Stunde, warum es Mitte April schneit. Video nach dem Schnee der Sonne dem Regen.
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EU ohne MS?
Eine Strafe in Höhe von 899 Millionen Euro verhängte die Europäischen Kommission Anfang des Jahres gegen Microsoft. Das haben vermutlich viele mitbekommen. Was ich bisher nicht wusste: Rechtskräftig verurteilte Unternehmen sind laut EU-Haushaltsordnung von Vergabeverfahren auszuschlieĂźen (fĂĽr EU-Behörden selbst, fĂĽr andere Behörden innerhalb der EU ist dies eine „Kann-Vorschrift“).
Ob dies nun bedeutet, dass Behörden innerhalb der EU in Zukunft ohne Microsoft-Produkte auskommen müssen, versucht die Grüne-Europaabgeordnete Heide Rühle mit ihrer Anfrage an die EU-Kommission (PDF) zu klären.
Update: Henning berichtet etwas ausfĂĽhrlicher.
Wenn Geld zittert
Wenn der Kapitalismus auf dieselben Methoden zurückgreift [wie der Staatssozialismus], kann es mit seiner Überlegenheit nicht weit her sein. Man kann darin aber auch eine Rehabilitierung des Individuums sehen. Bisher dachten wir, dass die Systemlogik moderner Gesellschaften so mächtig ist, dass das Innenleben ihrer Individuen dagegen nichts vermag und also vernachlässigt werden kann. Lidl sieht das anders.
Hunger mag der beste Koch sein, aber ob Angst der beste Ratgeber ist? Da mĂĽsste man mal Erich Honecker fragen. Read on, my dear…
Be Berlin: Sammelklage gegen den Senat
Na das kann ja dann doch noch spannend werden: Der Werbeblogger berichtet ĂĽber eine Sammelklage gegen den Berliner Senat im Zusammenhang mit dem Ausschreibungsverfahren zur Be-Berlin-Kampagne.
Die Welt ist eine Google
Die Tatsache, dass ich einige Google-Dienste nutze, bedeutet nicht, dass ich mir keine Gedanken darum mache, ob es wirklich so eine clevere Idee ist einem Unternehmen, einem amerikanischen noch dazu, einen GroĂźteil meiner Mailkommunikation, meiner Interessen und bald auch vielleicht noch mein Genom anzuvertrauen.
Olympia-Protest auf der Golden Gate Bridge
Offenbar erklimmen seit etwa einer halben Stunde 20h unserer Zeit drei „aneinander gekettete“ (vielleicht waren das die Tranparente?) Demonstranten mit einer Tibet-Flagge und einem Koffer die Golden Gate Bridge. Read on, my dear…
Bauanleitung: T-Mobile
Aufgrund der Versuche von T-Mobile, das Technologie-Blog Engadget von der Nutzung der Farbe Magenta abzuhalten, haben andere US-Blogs ihre Logos aus Solidarität einen Tag lang ebenfalls in Magenta präsentiert. Wir kamen – natĂĽrlich völlig unabhängig davon – beim gestrigen Spreeblick-Podcast auf die Idee, uns ein hĂĽbsches T-Mobile zu basteln. FĂĽr die Kinder, oder so. Denn mit T fangen so wundervolle Wörter wie „Typisch“, „Träumen“, „Transrapid“ oder auch „Ts, ts, ts“ an.
Die Bauanleitung fĂĽr ein T-Mobile gibt es nach dem Klick. Read on, my dear…
Auf allen Kanälen: re:publica 2008
Auf der re:publica feiern wir Bergfest. Für alle, die keine Tickets mehr bekommen haben oder aus anderen Gründen nicht dabei sein können gibt es hier eine umfassende Sammlung relevanter Informationsquellen. Overload galore!
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Fitna
Malte: Geert Wilders ist der frisurigste Mann seit Rudolph Mooshammer, der wiederum von einem Iraker gemeuchelt wurde. RĂĽhrt daher die Aufregung?
Frédéric: Vielleicht sollte er Kopftuch tragen. Hätte ja ähnliches Empörungspotential wie sein Film jetzt. Im Grunde genommen gar keines.
CCC veröffenlicht Schäubles Fingerabdruck
Hier findet man die Pressemitteilung des Chaos Computer Clubs zur Veröffentlichung eines Fingerabdrucks von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in der CCC-Clubzeitschrift „Die Datenschleuder“.
Frontline: Bush’s War
Der von uns mehrfach gelobte Dokumentationskanal Frontline zeigt zum fĂĽnften Jahrestag der Irak-Invasion den Zweiteiler Bush’s War, eine nach Aussagen der Produzenten „definitive dokumentarische Analyse“.
[via]
Neues Lidl-Logo
Die Handelskette Lidl hat sich ob ihrer Bespitzelungen nicht nur entschuldigt, sondern auch ihr Logo geändert. Die neuen Grafiken sind in ganzer Größe hier zu sehen.
Tibet
Klar gibt es jetzt Nachrichtenbedarf. Aus Tibet. Man will ja wissen, was da so los ist. Zumindest die nächsten einzwei Wochen.
Noch hält es
Heute habe ich geträumt, dass mein bester Freund sich auf groĂźer USA-Tour in ein junges Mädchen verliebt. Wir befanden uns in einem wunderschönen Indian-Summer-Szenario, er hatte sie auf MySpace entdeckt und ihr Liebesbriefe geschrieben und in der Realität war sie noch viel hĂĽbscher als auf den MySpace-Fotos (an dieser Stelle hätte ich merken können, dass ich träume, aber darum geht es jetzt nicht). Read on, my dear…
Karlsruhe: Vorratsdatenspeicherung eingeschränkt
Heute morgen hat das Bundesverfassungsgericht den staatlichen Zugriff auf Telefonverbindungsdaten untersagt – nur im Fall der Verfolgung schwerer Straftaten dürfen die Daten genutzt werden. Damit gab Karlsruhe dem Eilantrag von über 34.000 Klägerinnen und Klägern teilweise statt. Mehr Infos u.a. bei Netzpolitik und natürlich beim Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, der nun den Rückritt von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries fordert.



