
Noch nie habe ich ein Video so oft mit der Bitte, nein, Aufforderung zur Weiterverbreitung erhalten, wie den Film mit dem Titel KONY 2012 von Invisible Children in den letzten Tagen.
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Noch nie habe ich ein Video so oft mit der Bitte, nein, Aufforderung zur Weiterverbreitung erhalten, wie den Film mit dem Titel KONY 2012 von Invisible Children in den letzten Tagen.
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Einmal auf YouTube mit der BBC-Doku “Mark Zuckerberg: Inside Facebook”, und dann auch noch in der ARD-Mediathek unter dem subtilen Titel “Facebook. Milliardengeschäft Freundschaft”.
[BBC-Link via tobiasgillen]
Vergleiche zwischen der digitalen und der analogen Welt werden im Netz regelmäßig und oft zurecht als unzureichend oder fehl am Platz kritisiert, besonders aber, wenn so genannte “alte” Medien oder Unternehmen sie benutzen. Werden ähnliche Vergleiche hingegen innerhalb der diversen Netzgemeinden bemüht, gibt’s etwas mehr LIKE und RT und die Vergleiche hinken offenbar nicht mehr ganz so stark.
Beobachten kann man dieses Phänomen derzeit bei denjenigen Entrüsteten, welche die Vorwürfe gegen den Datenspeicher und -verteiler Megaupload bemängeln und dabei den Vergleich mit der Post heranziehen, die man ja schließlich auch nicht für den Inhalt ihrer Sendungen verantwortlich machen könne.
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Eins, zwei, drei, vier, fünf Sinne machen Überstunden und ich habe weniger Sorge um das, was Facebook mit bösartiger Absicht falsch machen könnte, als um das, was eben bei technischen Systemen, die ebenso wie die politischen selten perfekt sind, passieren kann: Fehler. Warten wir also einfach auf den Tag, an dem alle unsere privaten Nachrichten wegen Hoppla, wie konnte denn das geschehen? für ein paar Stunden öffentlich sind und sehen wir die Sache positiv, denn immerhin beweisen die irrtümlich öffentlich gemachten Fotos von The Zuck, dass sein Privatleben langweiliger ist als unseres.
Apropos langweilig:
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Wir hatten ja schon einige Interviews von iseevoices veröffentlicht, aber dieses weltexklusive Gespräch mit dem CEO von Santa Claus Industries übertrifft alles.
Im englischsprachigen Interview erfahren wir alles über die Ursprünge von Santa Claus Industries als Familien-Unternehmen (inklusive der Kooperation mit der katholischen Kirche), hören erstmalig Santa Claus’ Sicht der damaligen Zusammenarbeit mit Coca-Cola und darüber, wie die Taliban beinahe eines der bekanntesten Markenzeichen des Unternehmens – den Bart – gefährdeten. Desweiteren spricht der CEO über eine seiner Lieblingsbands: Die Butthole Surfers.
Nachfolgend eine unvollständige und größtenteils englischsprachige Literaturliste zu den unter diesem Artikel diskutierten Themen in Sachen Musik, Filesharing, Urheberrechte etc.pp. Die Liste hat uns Mark Chung zur Verfügung gestellt, Ergänzungen sind herzlich willkommen!
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Jetzt wird’s etwas schwierig. Mein Tipp: Wer sich als schnelle Leserin oder schneller Leser nicht mindestens eine halbe Stunde mit den folgenden Inhalten auseinandersetzen kann oder will, wird an diesem Eintrag vermutlich scheitern. Zum Hintergrund:
Für die November-Ausgabe der Zeitschrift KONKRET verfasste der Berliner Konzertveranstalter und Autor Berthold Seliger einen Text mit dem Titel “Die Leistungsschutzgelderpresser – Wie die Kulturindustrie am altbackenen Urheberrecht festhält, um es zu ihren Gunsten auszuschlachten”. Die Kenntnis dieses Textes ist zwingend notwendig, um die weiteren Zeilen verstehen zu können.
Seliger schreibt des Öfteren und durchaus lesenwert über Musik und den Kulturbetrieb in Deutschland (hier eine Auswahl seiner weiteren Texte), im Konkret-Text vertritt er eine Position, die man so oder ähnlich häufiger im Netz lesen kann.
Auf Seligers Text reagierte der Vorsitzende des “Verbands unabhängiger Musikunternehmen e.V.” (VUT), Mark Chung, mit einem äußerst detaillierten offenen Brief, der zunächst über einen Newsletter-Verteiler die Runde machte und den wir nachfolgend mit Genehmigung auch hier veröffentlichen.
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Miro Jennerjahn, Mitglied des Sächsischen Landtags für Bündnis 90/Die Grünen, reagiert in dieser Rede auf den NPD-Antrag “Deutsch statt ‘Denglisch’” im Rahmen der 42. Sitzung des Sächsischen Landtags am 12. Oktober 2011. Und unterhält uns damit vortrefflich.
[via]
Chris Poole, der unter dem Pseudonym moot für 4chan gestartet hat und danach Canvas gründete, spricht in diesem Vortrag während der Web 2.0 Summit in San Francisco über Online-Identität, über Facebook, über Google. Und er sagt in nicht einmal 10 Minuten mehr als manch anderer Redner in einer Stunde.
Wer hätte das gedacht? Es gab in den letzten Jahren so viele Zeitpunkte, an denen ich mir einen noch viel größeren gesellschaftlichen Aufschrei hätte vorstellen können, doch nicht die Debatten um die Netzsperren lösten diesen aus und auch nicht die Absichten im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung.
Stattdessen ist es die CCC-Analyse des so genannten Staatstrojaners und die derzeit zu beobachtenden Auswirkungen dieser Analyse, welche die Bundesrepublik Deutschland am Tipping Point haben ankommen lassen.
Endgültig vorbei sind die Zeiten, in denen man die “Netzwelt” noch außerhalb der “echten” betrachten konnte, und in denen man die Sorge um Datenmissbrauch oder digitale Überwachung sträflicherweise als Luxusproblem paranoider Technik-Freaks abstempeln konnte.
Ab jetzt gibt es nur noch eine Welt, nämlich die, in der wir leben. Ob digital oder analog spielt dabei keinerlei Rolle mehr, es gibt keinen Unterschied.
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Das Video läuft bei mir etwas asynchron, aber es geht ja um das, was zu hören ist: Die Piratenpartei, vertreten durch Marina Weisband (politische Geschäftsführerin), Sebastian Nerz (Bundesvorsitzender) und Andreas Baum (Fraktionsvorsitzender, auf einer Pressekonferenz zu “bundespolitischen Vorstellungen und Zielen”.