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Archiv

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BBC und ARD im Symbolfilmchen-Vergleich

Warum ich Produktionen der BBC aufregend finde, während mich die der ARD aufregen, liesse sich anhand unzähliger Beispiele erklären. Die folgenden zwei Promo-Videos zur Winterolympiade 2010 in Vancouver veranschaulichen aber aufs Klipp und Klarste, was ich meine:
Die BBC zaubert aus Anlässen Themen, die ARD bittet mit Themen ums angelassen werden.

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Berlin Fashion Week: Die motz-Survival-Kollektion

In diesem Winter sind bereits 13 Obdachlose in Berlin erfroren.

13 Menschen.
In Berlin.
Erfroren.

Das Berliner Selbsthilfeprojekt motz & Co e.V., die ohne jede staatliche Unterstützung eine Notübernachtung betreiben, eine absolut lesenswerte Zeitschrift herausgeben sowie einen Umzugsdienst und andere Dienstleistungen anbieten, hat am vergangenen Mittwoch die Berlin Fashion Week zum Anlass genommen, um mit ihrer „Survival-Kollektion“, einer Jacke aus Zeitungen, auf sich aufmerksam zu machen und für Spenden zu werben. Was wir sehr gerne unterstützen. Nach dem Klick gibt es die Anzeigenmotive zu sehen, die auch an diverse Berliner Zeitungen gegangen sind, und ein Video zur Aktion. Read on my dear…

8

Telefonkonferenz der ADH über laufende Hilfsmaßnahmen für Haiti

Ich finde es äußerst spannend zu beobachten, wenn die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung ein Unternehmen zur Nutzung eben jener motivieren. Während des kurzen Telefonats mit Thilo Reichenbach vom Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“, dem eure Rettungsanker-Spenden zugute kommen, zeigte er sich äußerst begeistert von den Reaktionen, die das Bündnis derzeit via Twitter, Facebook, Blogs etc. erreichen und kündigte mir das Vorhaben an, einige der täglichen Telefonkonferenzen, in der sich alle bei der ADH beteiligten Hilfsorganisationen abstimmen bzw. über die jeweiligen Aktionen auf dem Laufenden halten, mitzuschneiden und ins Netz zu stellen.

Die erste dieser Aufzeichnungen ist nun online und zu hören bekommt man, anders als es einen der für meinen Geschmack etwas zu reißerische Titel der Aufnahme vermuten lassen könnte, keine Sensationen, sondern einen nüchternen Einblick in die umfangreiche Arbeit der einzelnen Organisationen. Einen Einblick, der nichts anderes tut, als diese Arbeit den Mitfinanzierenden näher zu bringen. Klicken Sie bitte hier: Read on my dear…

20

Count: Zero

Nach langmonatiger Abstinenz kehrt Carlito zurück, unser Mann im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. In dieser Ausgabe des Hudsonblicks nähert sich Carlito einer Definition des Begriffs „Freund“ am Beispiel von … Facebook.
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7

Podcast-Sonderausgabe: Interview mit Thilo Reichenbach von der “Aktion Deutschland Hilft”

Am heutigen Nachmittag konnte ich ein kurzes Skype-Interview mit Thilo Reichenbach vom Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ führen und mit ihm über das Bündnis, aber auch über den Verbleib der von euch im Rahmen der „Rettungsanker Haiti“ gespendeten Gelder sprechen.

Weitere Spenden sind natürlich sehr willkommen!

MP3, 10:52, 15,7 MB

30

Kauft die Süddeutsche Blogartikel? [Update]

Ich mag die Süddeutsche Zeitung. Trigami mag ich nicht so sehr. Die Kombination von beiden erzeugt daher Bauchschmerzen bei mir, denn während Trigami für Werbung in Artikelform steht (Werbekunde bezahlt für Blog-Inhalt, der zwar irgendwie als Werbung gekennzeichnet werden soll, dennoch in Form eines regulären Artikels und im Fluss der restlichen Blog-Posts daher kommt), sollte die Süddeutsche eigentlich klar dagegen stehen und sich meiner Meinung nach erst gar nicht mit dieser neudeutsch „Advertorial“ genannten Werbeform beschäftigen.

Tut sie aber laut Jan Tißler beim Upload Magazin, um ihre iPhone-App mit positiven Stimmen zu verbreiten. Und zwar nicht nur durch vorformulierte Blog-Posts, sondern auch durch die direkte Aufforderung zu positiven Bewertungen im AppStore.

Zyniker glauben übrigens, dass der SZ-Artikel „Keine unabhängige Berichterstattung: So lassen sich Blogs kaufen“ schon fertig geschrieben ist.

Update In den Kommentaren bei Upload meldet sich zunächst Peter Bilz-Wohlgemuth als Marketingverantwortlicher der SZ zu Wort – die Kampagne wurde offenbar gestoppt. Und auch Remo Uherek, Geschäftsführer von Trigami, hat kommentiert.

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Google, Google über alles?

Ich gehöre sicher nicht zu denjenigen, die Google generell für „böse“ halten oder hinter jedem Eingabefeld eine Verschwörung vermuten, ich halte das Geschäftsmodell des Unternehmens aus Mountain View für relativ transparent (im Gegensatz zu einigen anderen) und auch, wenn man es nicht unbedingt toll finden muss, für hochspannend. Google ist ziemlich clever, das müssen selbst Kritiker eingestehen und das macht einen großen Teil der Faszination aus.

Aber einiges dessen, was ich heute an Begeisterung für Googles Strategieänderung in China gelesen habe, sorgt mich fast mehr als die Datensammlungen von Google.
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Google erwägt Rückzug aus China [Updates]

Als Google im Januar 2006 die chinesische Version seiner Suchmaschine startete, hagelte es Proteste. Denn für jedes Unternehmen bedeutet ein Engagement in China auch die Kooperation mit den Behörden, im Fall von Google die Zustimmung zur Zensur größtenteils regierungskritischer Inhalte.

Google verteidigte seinen damaligen Schritt und drückte die Hoffnung aus, ein bisschen Internet sei besser als gar keines und nur die Kooperation (im Gegensatz zur Isolation) könne im Lauf der Zeit für Verbesserungen sorgen. Man behalte die Entwicklungen im Auge und sich strategische Änderungen vor. Nun scheint es soweit gekommen zu sein, dass Google seinen Ansatz revidieren muss: Öffentlich denkt das Unternehmen über einen Rückzug aus China nach.
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RFID-Personalausweis mit 3D-Foto

Der Kollege Sascha Pallenberg von netbooknews.de ist auf der CES in Las Vegas und zeigt uns einen RFID-Personalausweis mit integriertem 3D-Display. Hergestellt von der Bundesdruckerei im Auftrag eines US-Unternehmens, dessen Namen ich im Clip nicht verstehen kann. Video nach dem Klick.
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The drugs do work

Banken, die sich durch Drogengelder finanzieren, ein Fest für Verschwörungsanhänger. Mich interessiert die Praxis. Wie läuft das ab, wenn eine Bank feststellt, dass der Geldfluss versiegt und man sich nach anderen Quellen umsehen muss?

„Hey, Chef, das Geld wird knapp!“ – „Okay, verbinden sie mich mal mit Oliver Dope, Codename OD, sie wissen schon. Der soll mal ein paar Milliarden rüberwachsen lassen, zahlen wir ihm irgendwann zurück, dann ist die Kohle auch gleich sauber gewaschen! Von den Zinsen sollen die dann die nächste Anti-Drogen-Kampagne mitfinanzieren. Har. Har. Har.“

Im Ernst: Wie geht das? Wie viele Leute müssen da mitmachen und mitwissen und dichthalten, wie laufen Geldtransfers aus und zu solchen Quellen ab, wie funktioniert die Kontaktaufnahme? Sitzen die alle mit dunklen Sonnenbrillen am Konferenztisch und schieben sich die Geldkoffer rüber? Western Union? Kreditkarte? Und wie effektiv ist eine Behörde zur Verbrechensbekämpfung, wenn UNODC-Generaldirektor Antonio Maria Costa zwar sagt, dass es solche Transfers gegeben habe, aber keine Namen und Banken nennen möchte?

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Ad Wars

Niemand kommt an Werbung vorbei. Wir nicht, da sie unsere Arbeit zu einem wichtigen Teil finanziert, ihr nicht, da ihr sie seht und hört, und das natürlich nicht nur im Netz. Für uns alle gilt, dass Werbung beinahe jeden unserer Lebens- und Kulturräume durchdringt, sich im besten Fall anbietet, im schlimsten aber anbiedert und aufdrängt. Die Strategie der Werbung hat dabei vielerorts die naive 50er-Jahre-Vorstellung der Produktinformation ebenso verlassen wie die ihr zugeordnete Reklame-Nische, und ihre Penetranz geht nicht wenigen Menschen, die sie doch eigentlich erreichen und umgarnen soll, auf den Wecker. Wer braucht twitternde Sektmarken? Eben.
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8

Wie das Geschäft mit Abmahnungen funktioniert

Daniel Flachshaar hat für die Piratenpartei einen äußerst spannenden Artikel recherchiert, der das Geschäftsmodell für Abmahnungen bei angeblichen Urheberrechtsverletzungen darlegt.

Welche Unternehmen und Kanzleien sich dabei besonders kreativ zeigen, warum es auf Basis dieses Modells für Rechteinhaber äußerst lukrativ sein kann, ihre Werke bewusst via Filesharing zu vertreiben, und wie sich betroffene Abgemahnte am besten verhalten sollten, kann man hier nachlesen.

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Wir waren gewarnt: Ölkonzern-Werbung von 1962

Früher war alles früher: Die Zigaretten-Werbung verkaufte uns die gesundheitsfördernden Effekte des Rauchens und die Erdölindustrie warb mit ihrer Fähigkeit, Gletscher zum Schmelzen bringen zu können. Ich frage mich bei solchen Fundstücken ja immer, auf welche unserer aktuellen Verfehlungen die uns nachfolgenden Generationen kopfschüttelnd zurückblicken werden. Auf „gesunde“ Kindersnacks voller Zucker? Auf „Schönheits“-OPs? Auf das Internet?

Das Bild ist hier größer abrufbar und stammt aus einer LIFE-Ausgabe, die via Google-Books einsehbar ist.

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Free iPhones!

Reingelegt! Ebenso wenig, wie The Special AKA damals einen kostenlosen Mandela lieferten, gibt es hier iPhones. Anders gelesen ist der Satz jedoch sinnvoll, denn Apple steht unter immer stärkerem Druck der Entwickler, das iPhone von Restriktionen zu befreien.
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Barbie Sugar Daddy: Ähm … Update!

Es ist mir klar, wie völlig absurd und albern ein Update zu diesem Posting ist, doch inzwischen hat das US-Boulevard-Blatt New York Post bei Mattel die Echtheit der Puppe angefragt und Mattel hat diese bestätigt. Es handle sich jedoch um ein Puppen-Modell aus der Serie für Erwachsene. Der Name der Puppe (mit einem „Sugar Daddy“ ist im Allgemeinen ein älterer Mann gemeint, der sich gegen Bezahlung gewisse Dienste einer weit jüngeren Person sichert) stamme daher, dass der Hund eben „Sugar“ hieße. Die Puppe ist Sugars Daddy. Haben wir das also auch geklärt.

[via, via, via]

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Journalistin lässt Blog abmahnen, fordert 1.200 Euro Schadensersatz für Textzitate [Updates]

Update 23:50 Uhr Es kam gerade aufgrund dieses Artikels ein erstes Signal der möglichen Entwarnung. Sobald diese offiziell ist, gibt es ein weiteres Update.

Update Freitag mittag: Die Stellungnahme von Frau Schweitzer.

Die ehemalige Unterstützerin der Hausbesetzerszene und heutige Journalistin Eva C. Schweitzer (die hier für die taz „bloggt“) pendelt häufig zwischen ihrem Studio in Manhattan und ihrer Altbauwohnung in Prenzlauer Berg. Ich weiß, das klingt jetzt irgendwie albern, steht aber so in ihrer Biografie.

Was dort nicht steht: Zwischen dem Pendeln bleibt Frau Schweitzer noch Zeit, ihren Anwalt damit zu beauftragen, von einem Weblog 1.200 Euro Schadensersatz für ein Zitat aus einem ihrer Texte zu fordern.
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libri.de ließ Kundenrechnungen offen im Netz liegen

Der Begriff „offene Rechnungen“ erhält in diesen Tagen eine neue Bedeutung. Bevor die Sicherheitslücke gestern geschlossen wurde, waren mehrere zehntausend Kundenrechnungen des Online-Buchhändlers (mit TÜV-Siegel für Sicherheit) online abrufbar.

netzpolitik.org bekam den Hinweis von einem Leser und hat die Details.

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Google-CEO Eric Schmidt: “We’re not trying to design the future. We’re trying to invent it along the way.”

Es ist eine durchaus unterhaltsame Dreiviertelstunde, die man nach dem Klick begutachten kann, sobald man die ersten, furchtbar gekünstelten Minuten überwunden hat. Google-Chef Eric Schmidt steht dabei vor 5.000 Fachbesuchern der diesjährigen Gartner ITxpo in Orlando zwei leitenden Gartner-Analysten Rede und Antwort. Read on my dear…

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SchülerVZ: Sicherheitslücken noch nicht geschlossen?

Netzpolitik berichtet erneut über die Sicherheitslücken bei SchülerVZ, die offenbar doch größer waren und sind, als bisher angenommen. Es gibt außerdem eine vierteilige Doku der Ereignisse von Wolfgang Noelke, die nach dem Klick zu sehen ist. Read on my dear…

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Jack Wolfskin zieht Abmahnungen zurück, bleibt bei seiner Haltung [Update]

DPA meldet, dass Jack Wolfskin die Abmahnungen gegen Handarbeitshersteller/innen zurückgezogen habe. Leider meldet DPA den entscheidenden Satz aus der Pressemeldung von Jack Wolfskin (PDF) jedoch nicht, und auch beim Werbeblogger wurde es offenbar überlesen:

Dies bedeutet, dass wir mit dem Entfernen der betroffenen Produkte von der Internetplattform die Fälle als erledigt ansehen, keine weiteren rechtlichen Schritte verfolgen und den Anbietern die vor allem kritisierten Kosten erlassen.

Die Betroffenen dürfen also ihre Produkte nicht vertreiben. Es ist gut, dass Jack Wolfskin aufgrund des öffentlichen Drucks von weiteren juristischen Schritten Abstand nimmt und keine Zahlungsanforderungen stellt. Das Unternehmen bleibt jedoch anscheinend bei seiner Position, dass es die Nutzung eines Tatzenabdrucks auf Produkten jeder Art unterdrücken wird.

Update Spreeblick-Leser Rabe weist uns per Mail auf diese beiden Artikel hin. Auch die schwule „Bären“-Szene hat Post von Jack Wolfskin bekommen, hier geht es um die Nutzung von Bärenklauenabdrücken. Unter anderem ist bereits seit April 2009 ein niederländischer Spreadshirt-T-Shirt-Anbieter betroffen.