Tja, da geht’s wohl einigen Leuten gerade ähnlich. Facebook (quasi wie StudiVZ, nur selbst ausgedacht und besser gemacht) wirbt per Adsense mit den Namen ihrer Mitglieder. Und hat das Recht dazu. (Update: Das stimmt nicht) Read on, my dear…
Archiv
Google Earth 4.3 mit fotorealistischen 3D-Grafiken
Jeez, die neue Version von Google Earth sieht aus wie Konsolen-Spiele vor ein paar Jahren. Jetzt mal bitte alle Privacy-Bedenken über Bord werfen und ein paar Jahre in die Zukunft gedacht: Massive Multiplayer Online Roleplaying Games in your Kiez um die Ecke, mit echten Menschen, denen man virtuell in die Augen gucken kann. Second Life ist sowas von 2006. Und jetzt mal schnell die Privacy-Bedenken wieder angeschaltet… wie weit sind wir noch entfernt von der Echtzeit-3D-Online-Planeten-Abbildung der Realität? Fünf Jahre? Zehn? Zwei?
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Das “interne” Microsoft-Vista-Video
Gestern Abend machte ein angeblich „internes“ Microsoft-Vista-Video die Twitterrunde, das hauptsächlich Entsetzen hervorrief: Meinen die das ernst? Antwort: Nein, die meinen das nicht ernst, denn das Video ist eine durchaus gelungene Persiflage auf einen der furchtbarsten Bruce-Springsteen-Clips der 80er. Original und Fälschung nach dem Klick.
Die Bahn. Unseriös.
Die Bahn ist unseriös. Jedenfalls, wenn man versucht, sich in das WLAN am Bahnhof einzuloggen. Read on, my dear…
Twitter mit ohne Werbung
Die großen US-Technik-Blogs wissen um die Aufmerksamkeit, die sie haben, und sie tun sehr viel dafür, diese zu halten. So ist man mit Spekulationen sehr oft sehr schnell, vielleicht nur um irgendwann behaupten zu können: „Ha! Wir wussten es zuerst!“. Und nur zu gerne linken andere Blogs hinterher. Read on, my dear…
EU ohne MS?
Eine Strafe in Höhe von 899 Millionen Euro verhängte die Europäischen Kommission Anfang des Jahres gegen Microsoft. Das haben vermutlich viele mitbekommen. Was ich bisher nicht wusste: Rechtskräftig verurteilte Unternehmen sind laut EU-Haushaltsordnung von Vergabeverfahren auszuschließen (für EU-Behörden selbst, für andere Behörden innerhalb der EU ist dies eine „Kann-Vorschrift“).
Ob dies nun bedeutet, dass Behörden innerhalb der EU in Zukunft ohne Microsoft-Produkte auskommen müssen, versucht die Grüne-Europaabgeordnete Heide Rühle mit ihrer Anfrage an die EU-Kommission (PDF) zu klären.
Update: Henning berichtet etwas ausführlicher.
Wenn Geld zittert
Wenn der Kapitalismus auf dieselben Methoden zurückgreift [wie der Staatssozialismus], kann es mit seiner Überlegenheit nicht weit her sein. Man kann darin aber auch eine Rehabilitierung des Individuums sehen. Bisher dachten wir, dass die Systemlogik moderner Gesellschaften so mächtig ist, dass das Innenleben ihrer Individuen dagegen nichts vermag und also vernachlässigt werden kann. Lidl sieht das anders.
Hunger mag der beste Koch sein, aber ob Angst der beste Ratgeber ist? Da müsste man mal Erich Honecker fragen. Read on, my dear…
Be Berlin: Sammelklage gegen den Senat
Na das kann ja dann doch noch spannend werden: Der Werbeblogger berichtet über eine Sammelklage gegen den Berliner Senat im Zusammenhang mit dem Ausschreibungsverfahren zur Be-Berlin-Kampagne.
Die Welt ist eine Google
Die Tatsache, dass ich einige Google-Dienste nutze, bedeutet nicht, dass ich mir keine Gedanken darum mache, ob es wirklich so eine clevere Idee ist einem Unternehmen, einem amerikanischen noch dazu, einen Großteil meiner Mailkommunikation, meiner Interessen und bald auch vielleicht noch mein Genom anzuvertrauen.
Bauanleitung: T-Mobile
Aufgrund der Versuche von T-Mobile, das Technologie-Blog Engadget von der Nutzung der Farbe Magenta abzuhalten, haben andere US-Blogs ihre Logos aus Solidarität einen Tag lang ebenfalls in Magenta präsentiert. Wir kamen – natürlich völlig unabhängig davon – beim gestrigen Spreeblick-Podcast auf die Idee, uns ein hübsches T-Mobile zu basteln. Für die Kinder, oder so. Denn mit T fangen so wundervolle Wörter wie „Typisch“, „Träumen“, „Transrapid“ oder auch „Ts, ts, ts“ an.
Die Bauanleitung für ein T-Mobile gibt es nach dem Klick. Read on, my dear…
Neues Lidl-Logo
Die Handelskette Lidl hat sich ob ihrer Bespitzelungen nicht nur entschuldigt, sondern auch ihr Logo geändert. Die neuen Grafiken sind in ganzer Größe hier zu sehen.
Sei B-Berlin!
Warum muss es immer so leicht sein, PR-Kampagnen blöd zu finden? Warum kann nicht mal irgendjemand von den ganzen beteiligten Profis etwas fabrizieren, auf das man wenigstens mit einem „Nun ja, nicht so mein Ding, aber ganz gut gemacht!“ reagieren kann? Warum wird man als Adressat immer für völlig meschugge erklärt und wie ein Kleinkind behandelt?
Don’t fuck with The Yes Men
This is what you get, when you mess with the Yes Men. BP haben den Yes Men eine Mail geschrieben, wegen angeblicher Copyright-Verletzung und Verwechslungsgefahr aufgrund einiger Seiten auf der Website der Kommunikations-Guerrilas. Die Antwort der Yes Man: eine eigene Domain für die Seiten und eine wirklich sehr nette Mail:
Marions Kochbuch, Folkert Knieper, Abmahnungen
Dass Marions Kochbuch und ihre Abmahn-Serien nach gefühlten fünf Jahren nun auch im TV angekommen sind, ging in den letzten Tagen zurecht durch die Blogosphäre – so sehr, dass wir es eigentlich nicht für nötig hielten, auch noch auf den Plusminus-Beitrag hinzuweisen.
Heute nun, da René von Nerdcore erneut von den Kniepers abgemahnt wurde, diesmal wegen eines Screenshots des ARD-Videos, stellen wir fest, dass man es gar nicht oft genug sagen kann: Bitte seht euch diesen Beitrag an.
Update: heise.de ist dabei.
Microsoft will Yahoo kaufen
Aber wenn man Google angreifen will … müsste man dann nicht ein Unternehmen kaufen, das besser ist als Google?
moli: (We) Control Your Privacy?
Schön und gut, wenn ein irisches Social Network mit dem Claim „Control Your Privacy“ 20 Millionen Euro Zusatzkapital auftreiben kann, aber irgendwie blöd, wenn neue Nutzer mit PR-Spam begrüßt werden.
Qtrax: Nullnummer?
Viereinhalb Jahre habe man bei Qtrax an den Lizenzvereinbarungen gearbeitet, beteuert Qtrax-CEO Allan Klepfisz. Wie man sich nach so langer Vorbereitungszeit dazu hinreißen lassen kann, zur MIDEM mit großem Trara und falschen Behauptungen loszulegen ohne dabei auf den zu erwartenden Ansturm vorbereitet zu sein, erklärt er nicht.
Google Health
Wann immer ich einen neuen Google-Dienst sehe, denke ich: Das ist ein Fake, was soll das denn? Und zwei Wochen später sind sie offiziell online.
Da Techcrunch jedoch davon schreibt, dass der Service bereits 2006 starten sollte, wird es wohl dieses Mal nur eine Woche dauern. Ich zeig’ das nächste Woche mal meinem Zahnarzt, soll er meine Füllungen doch einfach auf mein Gmail-Konto schicken.
[via]
Jürgen Rüttgers und Nokia
Als ausgewiesener Wirtschaftslaie wundere ich mich in den letzten Tagen still vor mich hin: Wie das wohl immer geht mit diesen Subventionen, die man jetzt prüfen will? Ob man da vor der Auszahlung Verträge aufsetzt, in denen die Aufgaben und Pflichten des subventionierten Arbeitgebers geregelt werden? Ob dort auch festgelegt wird, wie lange das betreffende Unternehmen den Standort betreiben kann/ soll/ muss/ darf?
Und ob diese Verträge auch unterzeichnet werden?
Tom Cruise, Scientologe
Vor drei Tagen tauchte ein ziemlich gruseliges Video auf YouTube auf, in dem Tom Cruise seine Hingabe für Scientology erklärt predigt. Das Video verschwand auf Druck von Scientology so schnell, wie es aufgetaucht war, doch der US-Blog-Verlag Gawker veröffentlichte es am folgenden Tag erneut.
Gawker wurde nun ebenfalls von Scientology aufgefordert, das Video aufgrund von angeblichen Urheberrechtsverletzungen zu entfernen, Gawker jedoch sieht den Clip als Berichterstattung an und wird ihn nicht vom Server löschen.
Hat jemand Zeit, den Film mit einer deutschen Übersetzung zu untertiteln? Beängstigend, wirklich.
[via]
Etikettenschwindel
Ein altes Ärgernis beim Lebensmittelkauf, nämlich irreführende Aussagen in Werbung und Produktaufdrucken, geht foodwatch seit Oktober 2007 mit abgespeist.de an. Ein Blog vervollständigt die Site, die zum Mitmachen aufruft.
Ein modernes Vorbild
Ich kannte mal einen jungen Mann, der war an seinem VWL-Studium gescheitert.
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Die Geschichte eines sehr, sehr reichen Mannes und seines Kampfes gegen sehr, sehr viele Blogger
Zwei Dinge braucht man, wenn man schon alles hat. Erstens einen Fußballklub. Und zweitens eine saubere Vergangenheit. Alisher Usmanov, in Usbekistan geborener russischer Oligarch, war gerade dabei, sich den ersten Wunsch zu erfüllen*, indem er seine Anteile an Arsenal London auf 21 % erhöhte, da kam ihm sein Wunsch nach einer sauberen Vergangenheit in die Quere.
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Siemens Mobile: Wie man eine Firma in den Untergang führt

Bildbearbeitung: René
I advise to continue with the project and stop it
Im Mai 2005 prognostizierte das Marktforschungsinstitut Gartner den Verkauf von weltweit 750 Millionen Handys. Knapp 80 Millionen mehr als im Vorjahr. Der deutsche Technologiekonzern Siemens hatte zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Marktanteil von 5,5% und suchte nach Partnern. Gefunden wurde das taiwanesische Unternehmen BenQ, das am 1. Oktober 2005 die Mobiltelefon-Sparte von Siemens übernahm und sie in BenQ-Mobile umbenannte. Am 29. September 2006 wurde der Insolvenzantrag beim Amtsgericht eingereicht, am 31. Dezember stellte BenQ den Betrieb ein. Wie konnte der riesige Siemens-Konzern auf einem Markt, dessen Gewinn-Margen zwar sanken, der aber dennoch boomte, so sehr ins Hintertreffen geraten? Ein ehemaliger Siemensmitarbeiter hat es mir erklärt:
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GEZ verbietet Nutzung der Buchstaben G, E und Z
Nachdem politische Satire durch Wolfgang Schäuble, den Nicht-Überspitzbaren, unmöglich wurde, wird es auch zunehmend schwieriger, auf Abmahnungen humoristisch zu reagieren. Natürlich könnte man darauf hinweisen, dass Helmut Kohl gar keine Birne war, sondern ein großschädeliger Bundeskanzler oder in Erinnerung rufen, dass es sich bei Andreas Möller nicht um einen Schwalbenkönig handelte, weil es ihm an Flügeln und Krone fehlte. Aber das wäre nicht halb so witzig wie die tatsächliche Abmahnung, die Akademie.de von der Rechtsabteilung der GEZ erhalten hat. Und auch nicht so kopfschmerzerzeugend.
Stefan Niggemeier erneut von Callactive abgemahnt
Würde ich einen Film über Stefan Niggemeier drehen, dann hätte er den Titel 7 1/2 Stunden.
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Outbreak bei studivz
Sag mal kennst du noch ein paar tolle Seiten, auf denen man Viralspots schalten kann?
Diese Frage bekam ein Bekannter von mir von Mitarbeiterinnen einer Werbeagentur gestellt. In ihr verdeutlicht sich das ganze Dilemma, in dem die Agenturen stecken: Einerseits klingt viral toll und aufregend, die Bäckchen werden rot und die Augen leuchten. Andererseits hat man keine Ahnung.
Meistens werden dann Viren gebastelt, die sich nicht so recht im Wirtshirn einnisten wollen. Das ist normal angesichts der Unkenntnis der Verantwortlichen. Nicht normal ist es, ein einmal aus dem Labor entfleuchtes Video wieder einfangen zu wollen. Das ist die Situation, vor der die Agentur Aimaq-Rapp-Stolle jetzt steht.
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Greenpeace reingewaschen
Der Verdacht, dass Lidl durch den Kauf von 150.000 Exemplaren des Greenpeace-Magazins Testergebnisse zu seinen Gunsten beeinflusst haben soll, ist von Stern-TV aufgebracht und auch bei uns aufgegriffen worden. Für die heutige Stern-TV-Sendung wurden Produkte von Lidl, Aldi und Tengelmann/Kaisers durch ein österreichisches Institut getestet. Auch in dieser Testreihe waren die Lidl-Produkte die am wenigsten belasteten. Offensichtlich achtet Lidl tatsächlich genauer als bisher auf die Pestizid-Höchstwerte, der Verdacht der Käuflichkeit gegen Greenpeace hat sich somit als unbegründet herausgestellt. Ist uns auch lieber so.
Informer im Fernsehen
Unser Informer war am Dienstag in der RBB-Sendung „Klipp & Klar“ (Realmedia-Link). Ebenfalls zu Gast, allerdings nicht hinter einer Wand, war Günter Wallraff. Der Informer erzählt, wie es war.
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