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><channel><title>Spreeblick &#187; Unternehmen</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/category/kategorien/politik/unternehmen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Sat, 20 Mar 2010 11:48:51 +0000</lastBuildDate> <generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Happiness is a warm gun</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F18%2Fhappiness-is-a-warm-gun%2F&amp;seed_title=Happiness+is+a+warm+gun</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F18%2Fhappiness-is-a-warm-gun%2F&amp;seed_title=Happiness+is+a+warm+gun#comments</comments> <pubDate>Thu, 18 Mar 2010 11:19:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Feature]]></category> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Personen]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=29058</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage alignleft"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/gun.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/badjonni/403366211/"><span
class="text">badjonni</span></a></p></div><br
/> Früher waren Kriege zwischenstaatliche Konflikte; inzwischen ist das die Ausnahme. Die Mehrzahl der Kriege sind Bürgerkriege. Ein Bürgerkrieg dauert im allgemeinen länger als ein zwischenstaatlicher Konflikt. Und die Mehrzahl seiner Opfer sind Zivilisten. Bis zu 90 Prozent, sagt die UNICEF, darunter 40 Prozent Minderjährige. Sie sterben durch Antipersonenminen und Kleinwaffen, durch russische AK47, amerikanische M16 oder deutsche G3. Das sind die Massenvernichtungswaffen von heute. Eine halbe Million Opfer jährlich kommen durch Kleinwaffen um.</p><p>Insgesamt gibt es laut Unicef <a
href="http://www.unicef.de/index.php?id=2193">600 Millionen Kleinwaffen</a>, ungefähr acht Millionen kommen Jahr für Jahr dazu. Einer der fünf wichtigsten Produzenten weltweit ist die deutsche Firma Heckler&#038;Koch, deren G3 laut Amnesty in 64 verschiedenen Ländern Verbreitung gefunden hat &#8211; <a
href="http://www.bits.de/public/articles/kleinwaffen-nl06-07.htm">unter anderem auch in Darfur</a>.</p><blockquote><p>Der Einsatz von G3 in dem Konflikt (&#8230;) ist vielfach dokumentiert. Fast jedes Foto, das es von beteiligten Kämpfern gibt, zeigt neben Kalaschnikows den Exportschlager von Heckler &#038;  Koch. Selbst auf Zeichnungen von Flüchtlingskindern ist das G3 eindeutig zu identifizieren.</p></blockquote><p>Nun ist es nicht so, dass Heckler &#038; Koch diese Waffen eigenhändig nach Darfur geschafft hat: vielmehr werden Lizensen an diverse Länder vergeben, die dann die Waffen produzieren. Dabei ist Heckler &#038; Koch nicht wählerisch: zu den Geschäftsfreunden gehörten unter anderem schon <a
href="http://www.amnesty.de/umleitung/2001/deu07/013?lang=de%26mimetype%3dtext%2fhtml">Myanmar, Sudan, Pakistan, Iran und Saudiarabien</a>. Es kommt darauf an, was gerade möglich ist. Politisch möglich. <a
href="http://www.zeit.de/2007/19/Kleinwaffen?page=1">Hat Heckler &#038; Koch genau so der Zeit gesagt</a>:</p><blockquote><p>Heckler und Koch verkauft dorthin, wo es die Politik zulässt: Mal schauen, was geht. »Ägypten und Saudi-Arabien sind im Moment schwer«, sagt Peter Beyerle, der Pressesprecher. »Afrika ist unmöglich, und Thailand kann man seit den Unruhen auch vergessen.« Südamerika und Teile der arabischen Welt »sind schwer, aber gehen«.</p></blockquote><p>Politisch wird immer mehr möglich die letzte Zeit: und das nicht nur, weil sich Heckler &#038; Koch <a
href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-38729255.html">guter Verbindungen zu Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender der Union, erfreut.</a></p><p>Die momentane Koalition ist der Wirtschaft aufgeschlossen, und in besonderem Maße der Wehrwirtschaft. Also Waffenproduzenten. Deswegen soll laut Koalitionsvertrag auch dafür Sorge getragen werden, dass &#8222;bürokratische Hemmnisse abgebaut&#8220; und die &#8222;Verfahren beschleunigt werden. Ein seltsames Ansinnen angesichts der Tatsache, dass sich die Bundesregierung weigert, sowohl ihren Rüstungsbericht zeitnah vorzulegen, als auch die Exporte von allen Rüstungsgütern vollständig aufzuschlüsseln. Der Rüstungsexportbericht wird auch nicht mehr im Bundestag debattiert, seit Jahren schon. Ergebnis: eine Beschleunigung der Verfahren bei mangelnder Transparenz.</p><p>Seit 1961 hat Deutschland die vielen Lizenzen an befreundete Staaten vergeben, die dadurch in Eigenregie das G3 produzieren: vor allem Iran. Iran hat inzwischen das zehntgrößte Kleinwaffenarsenal der Welt, iranische G3s fand man auf dem Balkan und im Sudan. Ein Nachweis, woher sie tatsächlich stammen ist schwer zu erbringen, denn die Waffen sind nicht markiert, aber da die Waffen auf Farsi beschriftet waren, liegt der Schluss nahe. Ergebnis der Lizenzvergaben, <a
href="http://www.schattenblick.de/infopool/buerger/fr-gesel/dfber232.html">sagt Jürgen Grässlin</a>:</p><blockquote><p>Seither schießen Soldaten und Kindersoldaten, Polizeien, Terroristen und Guerillaeinheiten in Staaten wie Somalia, dem Sudan, in Uganda, der Türkei, Mexiko, dem Iran, dem Irak und in vielen weiteren Krisen- und Kriegsgebieten mit G3, MP5 und anderen H&#038;K-Waffen, von denen mehr als 11 Millionen weltweit im Einsatz sind. Durchschnittlich alle vierzehn Minuten stirbt ein Mensch durch eine Kugel aus dem Lauf einer Heckler &#038; Koch-Waffe. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bis zum heutigen Tag mit H&#038;K-Waffen erschossen, weit mehr verwundet und verstümmelt worden.</p></blockquote><p>Um die Ausbreitung von Kleinwaffen zu unterbinden, müssten die Regelung zur Markierung von Waffen und Munition verbindlich werden. Aussortierte Waffen dürften nicht mehr an andere Staaten weiterverkauft, sondern müssten verschrottet werden. Und die Lizenzen für Staaten, die deutsche Waffen in Kriegsgebiete verkaufen, müssten aufgehoben werden.</p><p>Sofern es überhaupt dem Wunsch der Bundesregierung entspricht, dass weniger Menschen in Kriegsgebieten durch Kleinwaffen umkommen. Angesichts des Koalitionsvertrags aber wird man diesen Wunsch zumindest bezweifeln können.</p><p><small>Kerstin Kohlenberg: <a
href="http://www.zeit.de/2007/19/Kleinwaffen?page=1">Planet der Waffen</a><br
/> Jürgen Grässlin: <a
href="http://www.schattenblick.de/infopool/buerger/fr-gesel/dfber232.html">Gewehre für Nato-Krieger und Diktatoren</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F18%2Fhappiness-is-a-warm-gun%2F&amp;seed_title=Happiness+is+a+warm+gun/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>35</slash:comments> </item> <item><title>Mitmachen bei der Verfassungsklage gegen Elena</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F16%2Fmitmachen-bei-der-verfassungsklage-gegen-elena%2F&amp;seed_title=Mitmachen+bei+der+Verfassungsklage+gegen+Elena</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F16%2Fmitmachen-bei-der-verfassungsklage-gegen-elena%2F&amp;seed_title=Mitmachen+bei+der+Verfassungsklage+gegen+Elena#comments</comments> <pubDate>Tue, 16 Mar 2010 16:08:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Simon Columbus</dc:creator> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=29047</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/akten.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/manc/1427691715/"><span
class="text">mrmanc</span></a></p></div></p><p>Seit Anfang Januar werden jeden Monat persönliche Daten aller deutschen Arbeitnehmer an eine zentrale Datenbank übermittelt. Mehr als 40 Seiten lang ist der Fragenkatalog zum elektronischen Einkommensnachweis &#8222;ELENA&#8220;, den die Arbeitgeber ausfüllen müssen. Zu den Angaben, die übertragen werden, gehören auch sensible Informationen wie etwaiges &#8222;Fehlverhalten&#8220;.</p><p>Der <a
href="http://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/mitzeichnen-verfassungsbeschwerde-gegen-elena">FoeBuD</a> und der <a
href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=359&amp;Itemid=55">Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung</a> haben deswegen eine Verfassungsbeschwerde gegen Elena ins Rollen gebracht, um die &#8222;Vorratsdatenspeicherung von Sozialdaten&#8220; in Karlsruhe zu stoppen.</p><p>&#8222;Bei ELENA wurden die vom Bundesverfassungsgericht aufgestellten Grundsätze für die Speicherung sensibler Daten aller Bürger nicht eingehalten&#8220;, sagt der Rechtsanwalt Meinhard Starostik, der schon die größte Verfassungsbeschwerde aller Zeiten gegen die Vorratsdatenspeicherung verfasst hat. Zu unsicher, zu intransparent, zu unkonkret und vor allem zu lang sei die Speicherung.</p><p>Die in der monatlichen Meldung enthaltenen Angaben sind zum Teil hochsensibel. Ursprünglich sollte sogar mitgeteilt werden, wenn sich Arbeitnehmer an einem Streik beteiligt haben. Erst nach Protesten <a
href="http://www.bmas.de/portal/41468/2010__01__05__elena.html">änderte</a> das Arbeitsministerium diesen Punkt. Die bis zu fünf Jahre dauernde Speicherung in einer zentralen Datenbank bleibt dagegen Teil des Verfahrens.</p><p>Eingeführt wurde Elena unter dem Motto von Bürokratieabbau und Kostenreduktion. Die treibenden Kräfte dahinter waren noch zu rot-grünen Zeiten die Hartz-Kommission und Arbeitgeberverbände. Dementsprechend stehen deren Klientele als Profiteure da: Während Unternehmen und Arbeitsagenturen jährlich <a
href="http://www.abgeordnetenwatch.de/peter_hintze-650-5922--f118378.html#q118378">beinahe 100 Millionen</a> einsparen können, gibt es für Arbeitnehmer keinen derartigen Nutzen. Ab 2012 soll das Elena-Verfahren allerdings die Beantragung von Sozialleistungen erleichtern.</p><p>Den großen Sturm der Entrüstung hat Elena bisher nicht entfachen können. Zwei ePetitionen kamen zusammen auf lediglich 33.000 Unterschriften. Auch die Verfassungsklage wird erst im letzten Moment eingereicht. Das Gesetz zu Elena trat am 1. April 2009 in Kraft. Weil für Verfassungsklagen eine Einjahresfrist gilt, muss die Beschwerde also bis zum 31. März nach Karlsruhe gehen.</p><p>Deshalb ist nur noch bis zum 25. März Zeit, sich der Klage anzuschließen. Das ist kostenlos, sieht man von der Briefmarke für das Einsenden des ausgefüllten Formulares ab. Alle weiteren Informationen finden sich auf der <a
href="https://petition.foebud.org/ELENA">Petitionsseite der FoeBuD</a>.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F16%2Fmitmachen-bei-der-verfassungsklage-gegen-elena%2F&amp;seed_title=Mitmachen+bei+der+Verfassungsklage+gegen+Elena/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>12</slash:comments> </item> <item><title>Welttag gegen Internetzensur</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F13%2Fwelttag-gegen-internetzensur%2F&amp;seed_title=Welttag+gegen+Internetzensur</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F13%2Fwelttag-gegen-internetzensur%2F&amp;seed_title=Welttag+gegen+Internetzensur#comments</comments> <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 23:04:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28976</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/rog.jpg" alt="" title="rog" class="alignnone size-full wp-image-28977" /></p><p>Freitag, der 12. März 2010, war der <a
href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/presse/pressemitteilungen/news-nachrichten-single/article/1/welttag-gegen-internetzensur-neuer-bericht-feinde-des-internets.html"><em>Welttag gegen Internetzensur</em></a>. Initiiert wurde der Tag von <a
href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/"><em>Reporter ohne Grenzen</em></a>, die zu diesem Anlass den Bericht „Feinde des Internets“ veröffentlicht haben, in dem Maßnahmen der Internet-Überwachung und Repressionen gegen Blogger und Cyberdissidenten in mehr als 20 Staaten beschrieben werden. <a
href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2010/Feinde_des_Internets.pdf">Der Bericht ist hier als englischsprachiges PDF erhältlich</a>.</p><p>Bei Spreeblick wurde auf den Tag mit einer &#8222;feindlichen Übernahme&#8220; der Kommentarfunktion hingewiesen – wie das aussah, kann man sich nach dem Klick noch einmal ansehen.</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28956</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/Bildschirmfoto-2010-03-12-um-13.04.30.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-03-12 um 13.04.30" class="alignnone size-full wp-image-28957" /></p><p><em>The Beast File</em> ist eine Serie von Visualisierungen, welche <em>Hungry Beast</em>, eine australische <a
href="http://hungrybeast.abc.net.au/">ABC-TV-Show</a>, erstellen lässt. In der Ausgabe, die nach dem Klick zu sehen ist, gibt <em>The Beast File</em> einen Überblick über die Aktivitäten und Geschäftsfelder von Google – tendenziell durchaus &#8222;Anti Google&#8220;, dennoch (soweit ich das beurteilen kann) ohne Fehlinformationen.</p><p>Man weiß gar nicht mehr, wie man Google im Jahr 2010 beschreiben soll, der läppisch wirkende Begriff &#8222;Firma&#8220; trifft es wohl nicht mehr. Ich glaube dabei kaum, dass es mit der generellen Diskussion um &#8222;gut&#8220; oder &#8222;böse&#8220; getan sein kann, doch eine gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Herausforderung stellt das Unternehmen auf jeden Fall dar.</p><p>Hat es in der Geschichte jemals einen Konzern gegeben, der ähnlich omnipräsent und einflussreich war oder ist? Und gibt es schon einen Science-Fiction-Roman, in dem Google ein eigenes weltweites Netzwerk mit kostenfreiem High-Speed-Zugang für jedermann bildet, das parallel zum herkömmlichen Internet existiert?</p><p><object
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href="http://www.youtube.com/user/abchungrybeast">Hungry-Beast-Animationen gibt es hier</a>, die <a
href="http://hungrybeast.abc.net.au/about">&#8222;About&#8220;-Seite der Show existiert ironischerweise derzeit nicht</a>.</p><p><small>[<a
href="http://twitter.com/SebJabbusch/status/10368471808">via</a>]</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F12%2Fthe-beast-file-google%2F&amp;seed_title=The+Beast+File%3A+Google/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>30</slash:comments> </item> <item><title>Sendeschluss bei YouTube</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F09%2Fsendeschluss-bei-youtube%2F&amp;seed_title=Sendeschluss+bei+YouTube</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F09%2Fsendeschluss-bei-youtube%2F&amp;seed_title=Sendeschluss+bei+YouTube#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:41:29 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Unfug]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28822</guid> <description><![CDATA[<p><object
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href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/youtube-sendeschluss/">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F09%2Fsendeschluss-bei-youtube%2F&amp;seed_title=Sendeschluss+bei+YouTube/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>15</slash:comments> </item> <item><title>Depp 2.0</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F01%2Fdepp-2-0%2F&amp;seed_title=Depp+2.0</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F01%2Fdepp-2-0%2F&amp;seed_title=Depp+2.0#comments</comments> <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 13:30:14 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28581</guid> <description><![CDATA[<p>Es ist eine Sache, wenn jemand auf Facebook eine Gruppe eröffnet, welche die Wiedereröffnung eines Konzentrationslagers fordert, um dort &#8222;Kinderschänder&#8220; ihrer angeblich gerechteren Strafe zuzuführen. Depp 2.0, die WWWelt ist voll davon.</p><p>Eine ganz andere Sache ist es, wenn diese Gruppe bereits <strike>11.609</strike> 13.375 &#8222;Fans&#8220; hat, die offenbar überhaupt kein Problem damit haben, sich anstelle eines Rechtssystems Mord und Folter zu wünschen.</p><p>Die Gruppe wurde bereits von mehreren Nutzern gemeldet. Warten wir&#8217;s ab, ob Facebook bei der Löschung so schnell ist wie bei der Neudefinition des Begriffs &#8222;Privatsphäre&#8220;.</p><p><strong>UPDATE</strong> Facebook hat die Gruppe anscheinend gelöscht. Ich erreiche sie über eine endlose lange Adresse noch, über den einfachen Gruppen-URL kann man sie nicht mehr aufrufen.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F01%2Fdepp-2-0%2F&amp;seed_title=Depp+2.0/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>48</slash:comments> </item> <item><title>Filme: Legal vs. illegal</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Ffilme-legal-vs-illegal%2F&amp;seed_title=Filme%3A+Legal+vs.+illegal</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Ffilme-legal-vs-illegal%2F&amp;seed_title=Filme%3A+Legal+vs.+illegal#comments</comments> <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:29:17 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Film/TV/Radio]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28201</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/movies_deutsch1.png"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/movies_deutsch1.png" alt="" title="movies_deutsch" class="alignnone size-full wp-image-28206" /></a></p><p>Gestern hatte Sascha <a
href="http://saschalobo.posterous.com/ein-film-aus-dem-internet-legal-vs-illegal">dieses Diagram</a> gepostet, das die unterschiedliche &#8222;user experience&#8220; eines illegal und legal angeschafften Films veranschaulicht. Ich hab das mal mit deutschen Texten versehen, Klick aufs Bild vergrößert es.</p><p><small>Falls jemand den Ursprung bzw. den Urheber kennt, bitte ich um eine Mitteilung, dann ergänze ich das.</small></p><p><strong>UPDATE</strong> Urheber ist laut eigener Aussage der reddit-Nutzer &#8222;Question-Everything&#8220;, der das Bild <a
href="http://www.reddit.com/r/pics/comments/b3opv/legal_dvd_vs_pirated_copy/">bei reddit veröffentlicht</a> hatte. (Danke, <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/02/19/filme-legal-vs-illegal/#comment-747688">Michael</a>!)</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Ffilme-legal-vs-illegal%2F&amp;seed_title=Filme%3A+Legal+vs.+illegal/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>60</slash:comments> </item> <item><title>Is it possible to be happy?</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Fis-it-possible-to-be-happy-2%2F&amp;seed_title=Is+it+possible+to+be+happy%3F</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Fis-it-possible-to-be-happy-2%2F&amp;seed_title=Is+it+possible+to+be+happy%3F#comments</comments> <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 12:25:12 +0000</pubDate> <dc:creator>Sara Chahrrour</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Personen]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28003</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/anonymous.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/theredproject/4019882645/"><span
class="text">mandiberg</span></a></p></div></p><p>Am Samstag, den 13. Februar 2010, hat eine sehr interessante und auch <a
href="http://google.com/trends/hottrends?sa=X&amp;date=2010-2-13">ungewöhnliche Suchanfrage</a> die Google Hot Trends (USA) eingenommen: <strong>&#8222;Is it possible to be happy?</strong>&#8220; Ungewöhnlich, weil die restlichen Hotties unter den Querys von nicht so philosophischer Natur sind. Hm. Ist es nun so weit? Sind US-Bürger einer kollektiven Existenzkrise ergeben? Fragen Menschen sich diese Woche etwas öfter, ob ihre Ziele und Ambitionen überhaupt Früchte tragen werden? KANN man tatsächlich glücklich sein, sollte ich auch über diese durchaus einnehmende Frage nachdenken, werde ich eine Antwort finden (bei Google)?<br
/>  <br
/> Ein bisschen musste ich ja schon lachen, als ich auf dem <a
href="http://losangelespublicrelations.com/is-it-possible-to-be-happy/03687">Los Angeles Public Relations Blog</a> las, dass es sich hier tatsächlich um ein Zeichen der Zeit handeln muss, wenn sich so viele Leute mit ihrem Schicksal auseinandersetzen. Stimmt so aber nicht ganz.</p><p> <br
/> Alles begann mit dem <a
href="http://www.reddit.com/r/WTF/comments/b1n4r/check_out_the_top_link_for_is_it_possible_to_be/">Beitrag eines Reddit-Users</a> der bemerkte, dass bei der Google Suche zu <a
href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;source=hp&amp;q=is+it+possible+to+be+happy&amp;btnG=Google-Suche&amp;meta=&amp;aq=f&amp;oq=">&#8222;Is It Possible To Be Happy?&#8220;</a> die Scientology Website &#8222;Genuine Auditing&#8220; auf dem ersten Platz erscheint.<span
class="Apple-converted-space">  Wie viele andere schien dieser User verärgert darüber (die selbernannte Internet-Aufklärungstruppe <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anonymous_(group)">Anonymous</a> hat in der Vergangenheit schon seinen Teil zu dieser Bewegung gegen Scientology beigetragen) und rief im Reddit-Posting dazu auf etwas dagegen zu unternehmen.<br
/>  <br
/> Wer die rudimentären Regeln des Google-Algorithmus kennt wird wissen, dass am effektivsten Links mit dem Linktext &#8222;Is It Possible To Be Happy?&#8220; auf die gewünschte Zielseite (in diesem Fall entschied man sich im Kollektiv für die Scientology-Aufklärungsseite &#8222;<a
href="http://www.xenu.net/">Xenu</a>&#8222;) dafür sorgen werden, dass bald schon die Scientology-Seite vom ersten Platz verdrängt wird. </p><p>Eigentlich. <br
/>  <br
/> Denn Google hat schon vor längerer Zeit dafür gesorgt, dass das sogenannte &#8222;<a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google-Bombe">Google Bombing</a>&#8220; nicht mehr so einfach umzusetzen ist; die meisten Google Bomben sind entschärft, der Filter im Algorithmus funktioniert also- <a
href="http://googlewebmastercentral.blogspot.com/2007/01/quick-word-about-googlebombs.html">wenn auch nicht perfekt</a>. Das Ziel kann dennoch erreicht werden, indem man einen zeitlich konstanten Linkaufbau und den entsprechenden Content auf der Zielseite bereitstellt. Nicht nur deshalb ist xenu.com nicht das geschickteste Ziel. Selbst wenn die Website es auf den ersten Platz schafft, wird sie für den suchenden User nicht relevant genug sein (weil sie die Frage nicht beantwortet). Auf Platz 2 wartet dann (wahrscheinlich) schon Scientology.<br
/>  <br
/> Deshalb ist in der Zwischenzeit der Mission, Scientology von Platz 1 zu verdrängen, mindestens eine großartige Seite entsprungen: <a
href="http://www.isitpossibletobehappy.com">Is It Possible To Be Happy?</a> (ich weiß, überraschender Titel). Nicht nur, dass das Engagement von Anonymous damit verdeutlicht wird. Auch die Frage wird für den Suchenden beleuchtet und schlägt damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Im Übrigen lege ich jedem ans Herz, sich den eingebundenen TED-Talk anzuschauen. Wie jeden anderen TED-Talk auch. Nur so am Rande.<br
/>  <br
/> &#8222;Greetings, friends. Do you wish to look as happy as me? Well, you&#8217;ve got the power inside you right now. So use it and send one dollar to Happy Dude, 742 Evergreen Terrace, Springfield. Don&#8217;t delay. Eternal happiness is just a dollar away.&#8220;  &#8211; Homer Simpson<br
/>  <br
/> Was hinter der Motivation von Anonymous steckt sieht man solchen Ereignissen <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/02/11/this-site-is-not-facebook/">wie erst kürzlich auf ReadWriteWeb</a>. Dass das erste Google-Ergebnis vom gewöhnlichen User als das einzige gesehen wird ist ja Usus; dass dieselben User Internetseiten nicht auseinander halten können, wurde damit auch bewiesen (und ich würde so weit gehen zu behaupten, dass es auch diese Menschen sind, die das fette &#8222;Scientology&#8220; Logo nicht sehen). Ich könnte Scientology jetzt unterstellen, dass sie absichtlich mit unzähligen Links und dem entsprechenden Linktext für dieses Ergebnis gesorgt haben, aber ich glaube dann doch eher an den Zufall als an die Online-Marketing Fähigkeiten dieser Institution… von dieser Möglichkeit sollte aber immerhin ausgegangen werden, und vielleicht ist es daher nur sinnvoll, bald auch Google einen &#8222;The contents of this beverage are hot&#8220; Sticker aufzukleben- für den Fall, dass das Internet bei der Frage &#8222;Can I Fly?&#8220; nicht zur Stelle ist&#8230;</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Fis-it-possible-to-be-happy-2%2F&amp;seed_title=Is+it+possible+to+be+happy%3F/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>10</slash:comments> </item> <item><title>BBC und ARD im Symbolfilmchen-Vergleich</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fbbc-und-ard-im-symbolfilmchen-vergleich%2F&amp;seed_title=BBC+und+ARD+im+Symbolfilmchen-Vergleich</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fbbc-und-ard-im-symbolfilmchen-vergleich%2F&amp;seed_title=BBC+und+ARD+im+Symbolfilmchen-Vergleich#comments</comments> <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 11:33:39 +0000</pubDate> <dc:creator>Tanja Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Film/TV/Radio]]></category> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27445</guid> <description><![CDATA[<p>Warum ich Produktionen der BBC aufregend finde, während mich die der ARD aufregen, liesse sich anhand unzähliger Beispiele erklären. Die folgenden zwei Promo-Videos zur Winterolympiade 2010 in Vancouver veranschaulichen aber aufs Klipp und Klarste, was ich meine:<br
/> Die BBC zaubert aus Anlässen Themen, die ARD bittet mit Themen ums angelassen werden.</p><p><object
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width="480" height="295"><param
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27227</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/motz.jpg" filter="full" /></p><p>In diesem Winter sind bereits 13 Obdachlose in Berlin erfroren.</p><p>13 Menschen.<br
/> In Berlin.<br
/> Erfroren.</p><p>Das Berliner Selbsthilfeprojekt motz &#038; Co e.V., die ohne jede staatliche Unterstützung eine Notübernachtung betreiben, eine absolut lesenswerte Zeitschrift herausgeben sowie einen Umzugsdienst und andere Dienstleistungen anbieten, hat am vergangenen Mittwoch die <em>Berlin Fashion Week</em> zum Anlass genommen, um mit ihrer &#8222;Survival-Kollektion&#8220;, einer Jacke aus Zeitungen, auf sich aufmerksam zu machen und <a
href="http://motz-berlin.de/Geld_spenden.php">für Spenden zu werben</a>. Was wir sehr gerne unterstützen. Nach dem Klick gibt es die Anzeigenmotive zu sehen, die auch an diverse Berliner Zeitungen gegangen sind, und ein Video zur Aktion.</p><p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/motzwaermt_altermann.jpg" filter="full" /></p><p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/motzwaermt_frau.jpg" filter="full" /></p><p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/motzwaermt_junge.jpg" filter="full" /></p><p><object
width="480" height="385"><param
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src="http://www.youtube.com/v/ZFyhYjYFAZQ&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F22%2Fberlin-fashion-week-die-motz-survival-kollektion%2F&amp;seed_title=Berlin+Fashion+Week%3A+Die+motz-Survival-Kollektion/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>19</slash:comments> </item> <item><title>Telefonkonferenz der ADH über laufende Hilfsmaßnahmen für Haiti</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F21%2Ftelefonkonferenz-der-adh-uber-laufende-hilfsmasnahmen-fur-haiti%2F&amp;seed_title=Telefonkonferenz+der+ADH+%C3%BCber+laufende+Hilfsma%C3%9Fnahmen+f%C3%BCr+Haiti</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F21%2Ftelefonkonferenz-der-adh-uber-laufende-hilfsmasnahmen-fur-haiti%2F&amp;seed_title=Telefonkonferenz+der+ADH+%C3%BCber+laufende+Hilfsma%C3%9Fnahmen+f%C3%BCr+Haiti#comments</comments> <pubDate>Wed, 20 Jan 2010 23:35:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27198</guid> <description><![CDATA[<p>Ich finde es äußerst spannend zu beobachten, wenn die Möglichkeiten der digitalen Vernetzung ein Unternehmen zur Nutzung eben jener motivieren. Während des kurzen <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/18/podcast-sonderausgabe-interview-mit-thilo-reichenbach-von-der-aktion-deutschland-hilft/">Telefonats mit Thilo Reichenbach</a> vom Bündnis &#8222;Aktion Deutschland Hilft&#8220;, dem eure <a
href="http://www.helpedia.de/spenden-aktionen/rettungsanker">Rettungsanker-Spenden</a> zugute kommen, zeigte er sich äußerst begeistert von den Reaktionen, die das Bündnis derzeit via Twitter, Facebook, Blogs etc. erreichen und kündigte mir das Vorhaben an, einige der täglichen Telefonkonferenzen, in der sich alle bei der ADH beteiligten Hilfsorganisationen abstimmen bzw. über die jeweiligen Aktionen auf dem Laufenden halten, mitzuschneiden und ins Netz zu stellen.</p><p>Die erste dieser Aufzeichnungen ist nun online und zu hören bekommt man, anders als es einen der für meinen Geschmack etwas zu reißerische Titel der Aufnahme vermuten lassen könnte, keine Sensationen, sondern einen nüchternen Einblick in die umfangreiche Arbeit der einzelnen Organisationen. Einen Einblick, der nichts anderes tut, als diese Arbeit den Mitfinanzierenden näher zu bringen. Klicken Sie bitte hier:</p><p><object
width="480" height="295"><param
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name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27145</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/facehook.jpg" filter="full" /></p><p><small>Nach langmonatiger Abstinenz kehrt <a
href="http://www.spreeblick.com/author/charles/">Carlito</a> zurück, unser Mann im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. In dieser Ausgabe des Hudsonblicks nähert sich Carlito einer Definition des Begriffs &#8222;Freund&#8220; am Beispiel von … Facebook.</small></p><p><em>Why doesn&#8217;t he want tons of friends?<br
/> Why doesn&#8217;t he want tons of friends?</em><br
/> -Dead Kennedies, Insight</p><p>137.  That’s the number of people on my &#8222;Friend List&#8220;.  That&#8217;s what everyone looks at on a Facebook profile the first time that they see it.  It&#8217;s like comparing salaries.  Then there&#8217;s some involuntary reaction like, &#8222;Oh, poor fellow isn&#8217;t working very hard at this.  He&#8217;s hardly any friends at all!&#8220;, or &#8222;What a whore, I&#8217;ll bet he doesn&#8217;t know half of those people!&#8220;  And then maybe you scroll through looking for anyone you might pick off to add to your own.  It&#8217;s all part of how Facebook has grown, and propagated, and connected millions of people.  Like everyone, I think that my number of friends is about the perfect number.  It indicates both tasteful restraint and genuine popularity.  137 is a good number.  Or, it was.</p><p>Designers of complex systems like computer programs have a notion called &#8216;encapsulation&#8217;.  This means that a system only knows enough about another system to interact with it predictably, through established protocols.  All of the sordid details, the miles of spaghetti logic, the hamster wheel, stay hidden inside, so they can be denormalized, refactored, or completely replaced without disrupting the interface with the rest of the world.  Encapsulation.</p><p>I can remember the first failure of encapsulation I encountered with my Facebook profile.  When I initially filled in my contact information, I included a number of obsolete email addresses so I could be found if someone used them to search for me.  To prevent anyone else from trying to use them, I finagled the Facebook privacy settings so they would not be visible on my profile.  A slightly hacky thing to do, but it seemed to work OK.</p><p>Some months later, I checked my profile, and lo!  The defunct addresses were now fully visible.  Unexpectedly, my interface to the world now included defunct email addresses.  Encapsulation had been violated.  What made it worse, this was an unexpected violation of encapsulation.  It&#8217;s one thing to intentionally do something stupid, and be willing to deal with the consequences, but another to be exposed to the consequences because of a failure of expectations.  In this case, the expectation was that when Facebook said that something was private, it would be private.  Not as serious as, say, suddenly revealing every message you&#8217;ve ever sent, but still jarring.</p><p>I’m trying to send a message to all 137 people on my Friend List, and I’ve discovered that in Facebook this is actually kind of a pain.  The interface only allows you to mail 20 people at a time.  And the list shows something like 30 at a time, so you don&#8217;t even end up with just n/20 messages.  More like n/10.  But I’m about to commit to the final solution, and I think that the least I can do is to let everyone know that it’s nothing personal.</p><p>Recent policy changes to Facebook have added some tidbits to your public profile that once upon a time could be made private, or visible only to friends: gender, hometown, your profile picture, what pages you subscribe to, these are now all publicly visible.  One can debate the relative merits of sharing this information (&#8216;There’s a page for THAT?&#8217;), but it&#8217;s important to note that this was information that, previously, might have been hidden.  And would now, suddenly, be visible to everyone, regardless of your previous settings.  Expectations.  Encapsulation.</p><p>Deactivating your account is one possible reaction.  This is an extremely mild step to take on Facebook.  Try it!  You can log right back in again.  Your friends will still be there.  Your message wall will still be there.  Your little sim-farm.  It&#8217;s as if you never left.  The usefulness of deactivating is that your account will not be visible to others while you are deactivated.  For that time, you cease to exist.  But it will all come back out again when you log back in, and while you&#8217;re logged in, until you deactivate again, infusing that period of time with a paranoid itch if you’re not happy with the privacy settings that are available to you.</p><p>The steps involved to remove a friend from your Friend List are very intuitive.  Click on the X box, confirm that you are &#8222;disconnecting&#8220;, and it is done.  It is not a chore.  To the contrary, I&#8217;m finding that each disconnect is a giddy release.  One after another.  Confirm, confirm, confirm.  Satisfaction with this solution builds as I dispatch each one.  Out loud, I flippantly bid them adios, sayonara, auf wiedersehen.  Finally, I reach what I knew I was headed for, &#8222;Friends: 0&#8243;.</p><p>Until this last security update, my friend list was private.  That is, unlike these attention whores with 500 or 1,000 friends who want everyone to know how many people know them, I took my Friend List off of my profile.  Once upon a time, it was possible to keep a specific group of friends from seeing your Friend List.  I imagine this feature existed so your mom didn&#8217;t have to see the rough crowd that you&#8217;d fallen in with.  To shelter your good, church-going neighbors from your college pot dealer.  Again, maybe it was a bit of a hack when I made everyone unable to see the Friend List.  It was something I felt strongly about.</p><p>When the privacy policy changed at Facebook I was, of course, appalled that they had decided that the Friend List was now something that the world could see.  I should be specific: first they decided that it would be completely public, even in search results.  Then they decided that you could check a box in your friend list to completely remove it from your profile.  Then they decided that it would always be visible to your friends, but only visible to the public if you failed to check a new box in your friend list.  And Facebook applications would always be able to see it.  All of these changes happened in the space of a month, leaving a trail of shredded expectations and ignored privacy settings behind.</p><p>The condolence letters start coming in before I’m even zeroed out.  Surprisingly, after you de-friend everyone, you&#8217;re still on Facebook.  I know that that’s completely logical, but after the catharsis of reading the rolls of the dead, it&#8217;s just surprising.  You&#8217;re still in all the groups you joined, you still get news alerts from pages you&#8217;re a fan of, and you still receive messages from all the people you just blew off.  &#8222;Why, Carlito?&#8220; they ask, &#8222;Why have you forsaken us?&#8220;</p><p>It would be easy to blame it on security issues, on the persistent presence of bugs and features that expose and propagate information to friends and friends-of-friends in sometimes unexpected ways.  But that&#8217;s all very selfish.  I must give the real reason.  Love.  I had to de-friend my friends to be their friend.</p><p>In trying to explain the new open-ness that Facebook users are experiencing, the CEO of the company tried to convince us that openness was what all the cool kids were doing.  In the quote heard ‘round the world, &#8222;People have really gotten comfortable not only sharing more information and different kinds, but more openly and with more people. That social norm is just something that&#8217;s evolved over time.&#8220;  If we ignore the demagoguery of forcing a social practice into effect and then calling it an accepted norm, this statement does say something worth thinking about.  Once we&#8217;ve erased all the lines, opened all the doors, put everything we are into the light of day, what then, really, is a friend?</p><p>In this context, a confidant, a person in which to confide, to trust, is completely meaningless.  Keep my secret or don&#8217;t, it doesn&#8217;t even make sense to think about.  Without the layers which otherwise separate us, trust is meaningless. We tailor the amount, the type of information we present, and offer a handshake as strong as the one we receive.  What remains of &#8216;friend&#8217; without these nuances?  If the Web 2.0 model is to be believed, the excoriated shell of &#8216;friend&#8217; is &#8217;subscriber&#8217;.  It is not about being an active listener who can be confided in, but about consuming information that is publicly, impersonally broadcast.  Like TV.  We are all reality show actors, competing for attention.  It is a relationship based on entertainment.</p><p>Friend 2.0.  Maybe this isn’t what you signed up for.  As Joe Pesci&#8217;s character in Goodfellas asks with indignation and growing anger, &#8222;Let me understand this cause, you know maybe it&#8217;s me, I&#8217;m a little fucked up maybe, but I&#8217;m funny how? I mean funny like I&#8217;m a clown?  I amuse you? I make you laugh?  I&#8217;m here to fuckin&#8217; amuse you?&#8220;</p><p>Yes.  Yes you are.</p><p><a
href="http://www.facebook.com/press/releases.php?p=133917">The press release.</a><br
/> <a
href="http://www.eff.org/deeplinks/2009/12/facebooks-new-privacy-changes-good-bad-and-ugly">The straight dope.</a><br
/> The <a
href="http://suicidemachine.org/">cyanide</a> <a
href="http://seppukoo.com/">pill</a>.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F19%2Fcount-zero%2F&amp;seed_title=Count%3A+Zero/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>20</slash:comments> </item> <item><title>Podcast-Sonderausgabe: Interview mit Thilo Reichenbach von der &#8220;Aktion Deutschland Hilft&#8221;</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F18%2Fpodcast-sonderausgabe-interview-mit-thilo-reichenbach-von-der-aktion-deutschland-hilft%2F&amp;seed_title=Podcast-Sonderausgabe%3A+Interview+mit+Thilo+Reichenbach+von+der+%26%238220%3BAktion+Deutschland+Hilft%26%238221%3B</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F18%2Fpodcast-sonderausgabe-interview-mit-thilo-reichenbach-von-der-aktion-deutschland-hilft%2F&amp;seed_title=Podcast-Sonderausgabe%3A+Interview+mit+Thilo+Reichenbach+von+der+%26%238220%3BAktion+Deutschland+Hilft%26%238221%3B#comments</comments> <pubDate>Mon, 18 Jan 2010 17:37:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Podcast]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27119</guid> <description><![CDATA[<p>Am heutigen Nachmittag konnte ich ein kurzes Skype-Interview mit Thilo Reichenbach vom Bündnis <a
href="http://www.aktion-deutschland-hilft.de/">&#8222;Aktion Deutschland Hilft&#8220;</a> führen und mit ihm über das Bündnis, aber auch über den Verbleib der von euch im Rahmen der <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/15/rettungsanker-haiti-spendenaktion/">&#8222;Rettungsanker Haiti&#8220;</a> gespendeten Gelder sprechen.</p><p><a
href="http://aktion-deutschland-hilft.helpedia.de/spenden-aktionen/rettungsanker">Weitere Spenden sind natürlich sehr willkommen!</a></p><p><a
href="http://spreeblick.com/podcast/rettungsanker.mp3">MP3, 10:52, 15,7 MB</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F18%2Fpodcast-sonderausgabe-interview-mit-thilo-reichenbach-von-der-aktion-deutschland-hilft%2F&amp;seed_title=Podcast-Sonderausgabe%3A+Interview+mit+Thilo+Reichenbach+von+der+%26%238220%3BAktion+Deutschland+Hilft%26%238221%3B/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>7</slash:comments> </item> <item><title>Kauft die Süddeutsche Blogartikel? [Update]</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F18%2Fkauft-die-suddeutsche-blogartikel%2F&amp;seed_title=Kauft+die+S%C3%BCddeutsche+Blogartikel%3F+%5BUpdate%5D</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F18%2Fkauft-die-suddeutsche-blogartikel%2F&amp;seed_title=Kauft+die+S%C3%BCddeutsche+Blogartikel%3F+%5BUpdate%5D#comments</comments> <pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:24:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27107</guid> <description><![CDATA[<p>Ich mag die Süddeutsche Zeitung. Trigami mag ich nicht so sehr. Die Kombination von beiden erzeugt daher Bauchschmerzen bei mir, denn während Trigami für Werbung in Artikelform steht (Werbekunde bezahlt für Blog-Inhalt, der zwar irgendwie als Werbung gekennzeichnet werden soll, dennoch in Form eines regulären Artikels und im Fluss der restlichen Blog-Posts daher kommt), sollte die Süddeutsche eigentlich klar dagegen stehen und sich meiner Meinung nach erst gar nicht mit dieser neudeutsch &#8222;Advertorial&#8220; genannten Werbeform beschäftigen.</p><p>Tut sie aber laut <a
href="http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/">Jan Tißler beim Upload Magazin</a>, um ihre iPhone-App mit positiven Stimmen zu verbreiten. Und zwar nicht nur durch vorformulierte Blog-Posts, sondern auch durch die direkte Aufforderung zu positiven Bewertungen im AppStore.</p><p>Zyniker glauben übrigens, dass der SZ-Artikel &#8222;Keine unabhängige Berichterstattung: So lassen sich Blogs kaufen&#8220; schon fertig geschrieben ist.</p><p><strong>Update</strong> In den Kommentaren bei Upload meldet sich zunächst <a
href="http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/#comment-90671">Peter Bilz-Wohlgemuth als Marketingverantwortlicher der SZ zu Wort</a> – die Kampagne wurde offenbar gestoppt. Und auch <a
href="http://upload-magazin.de/blog/4943-sueddeutsche-iphone-app-trigami/#comment-90696">Remo Uherek, Geschäftsführer von Trigami, hat kommentiert</a>.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F18%2Fkauft-die-suddeutsche-blogartikel%2F&amp;seed_title=Kauft+die+S%C3%BCddeutsche+Blogartikel%3F+%5BUpdate%5D/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>30</slash:comments> </item> <item><title>Google, Google über alles?</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F13%2Fgoogle-google-uber-alles%2F&amp;seed_title=Google%2C+Google+%C3%BCber+alles%3F</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F13%2Fgoogle-google-uber-alles%2F&amp;seed_title=Google%2C+Google+%C3%BCber+alles%3F#comments</comments> <pubDate>Wed, 13 Jan 2010 17:13:51 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26955</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/Bildschirmfoto-2010-01-13-um-14.24.38.png" filter="full" /></p><p>Ich gehöre <a
href="http://www.spreeblick.com/2008/09/03/google-browser-chrome-der-browser-krieg-ist-vorbei/">sicher nicht</a> zu denjenigen, die Google generell für &#8222;böse&#8220; halten oder hinter jedem Eingabefeld eine Verschwörung vermuten, ich halte das Geschäftsmodell des Unternehmens aus Mountain View für relativ transparent (im Gegensatz zu einigen anderen) und auch, wenn man es nicht unbedingt toll finden muss, für hochspannend. Google ist ziemlich clever, das müssen selbst Kritiker eingestehen und das macht einen großen Teil der Faszination aus.</p><p>Aber einiges dessen, was ich heute an Begeisterung für <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/13/google-erwagt-ruckzug-aus-china/">Googles Strategieänderung in China</a> gelesen habe, sorgt mich fast mehr als die Datensammlungen von Google.</p><p>Vielleicht ist der oben abgebildete <a
href="https://twitter.com/sebaso/status/7688681643">Tweet von Sebaso</a>, der kein dummer Mensch ist, ironisch gemeint oder es fehlt das abschließende &#8222;zu&#8220;. Falls nicht, ist die Aussage mindestens naiv. Denn seit wann geht es in Sachen Unternehmen oder Regierungen um Vertrauen? Vertrauen kann man einer einzelnen Person, aber weder einem Unternehmen (noch dazu einem mit rund 20.000 Mitarbeitern) noch einer Regierung. Weshalb es im Idealfall sowohl im politischen als auch im wirtschaftlichen Bereich funktionierende Mechanismen, Instanzen und Regeln gibt, die an die Stelle von Vertrauen treten und die für ein gewisses Maß an gegenseitiger Kontrolle und/ oder Transparenz sorgen sollen.</p><p>Auf diese Strukturen kann man sich, wenn man will und überwiegend gute Erfahrungen gemacht hat, verlassen, ihnen also ein gewisses &#8222;Vertrauen&#8220; entgegenbringen; ich tue dies beispielsweise im Fall der Demokratie als Staatsform, die sicher nicht perfekt ist, mir aber als relativ zuverlässig und sinnvoll erscheint.</p><p>Mal abgesehen davon also, dass der Vergleich generell hinkt, da ein Staat ein paar klitzekleine Aufgaben und Verpflichtungen mehr hat als ein Unternehmen:</p><p>Ich vertraue der Regierung nicht, verlasse mich aber sehr wohl auf die Demokratie. Und obwohl ich Google relativ viel anvertraue, vertraue ich auch Google nicht, sonder verlasse mich … ja. Worauf eigentlich?</p><p>Auf mein gutes Gefühl? Darauf, dass Google schon nichts schlimmes machen wird und das Geschäftsmodell, mit dem ich mich arrangiert habe, für immer beibehalten wird? Darauf, dass niemand jemals die Google-Server hacken wird, darauf, dass keine Regierung der Welt per Gesetz Zugriff auf diese Server einfordern wird? Darauf, dass kein einziger der Google-Mitarbeiter mit Datenbankzugriff jemals bestochen wird, sich einen schlechten Spaß erlaubt oder einfach einen Fehler macht?</p><p>Die Wahrheit ist: Ich verlasse mich auf gar nichts. Im Umgang mit Google (und anderen Internet-Dienstleistern) gehe ich immer davon aus, dass morgen – vielleicht nur durch einen dummen Zufall – meine sämtlichen Daten offen liegen. Ich bemühe mich daher dafür Sorge zu tragen, dass in einem solchen Fall meine Peinlichkeiten im Meer der noch viel peinlicheren untergehen würden und behalte wirklich Privates bei mir. Das geht nicht ganz so weit, wie es Google-CEO Eric Schmidt empfiehlt (&#8222;Wenn es etwas gibt, dass sie niemanden wissen lassen wollen, dann sollten sie es vielleicht gar nicht erst tun&#8220;), aber mir genügt es. Ich habe schließlich auch nicht die Mittel von Schmidt, <a
href="http://money.cnn.com/2005/08/05/technology/google_cnet/">der 2005 die Journalisten von CNET für ein Jahr auf eine schwarze Liste bei Google setzen ließ</a>, nachdem CNET in einem <a
href="http://news.cnet.com/Google-balances-privacy,-reach/2100-1032_3-5787483.html">Artikel</a> Details über Schmidts Vermögen und Leben veröffentlicht hatte – allesamt Informationen, die über Google zu finden waren.</p><p>Ich gehe davon aus, dass Google ein tatsächliches Interesse an weltweiter Meinungsfreiheit hat (nicht nur aus möglicherweise moralischen, sondern eben auch wirtschaftlichen Gründen – Google lebt von möglichst viel freier Information), ich gehe sogar davon aus, dass sich einige Google-Mitarbeiter unwohl mit dem China-Deal fühlten und das Thema auch firmenintern heftig diskutiert wurde. Und ich finde es völlig legitim, strategische Rückzieher zu machen, die bisherige Vorgehensweise als einen Versuch zu bezeichnen und nun neue Erkenntnisse zu präsentieren und entsprechend zu handeln. Dabei braucht man jedoch nicht Tränen der Rührung auszubrechen. Denn die Zensur allein hätte Google wahrscheinlich nicht zu diesem Schritt motiviert, sie war schließlich schon vorhanden, als Google in China startete.</p><p>Googles verhältnismäßig kleiner Marktanteil in China (verschiedene Quellen sprechen von 20 bis 30 Prozent) ist schon länger ein Thema, denn nach wie vor ist für die Chinesen das KP-nahe <a
href="http://www.baidu.com/">Baidu</a> die erste Wahl bei Suchmaschinen. Auch der letztjährige Weggang des CEO von Google China, Kaifu Lee, den Google 2005 von Microsoft abgeworben hatte (wofür das Unternehmen vor Gericht musste, da eine Konkurrenzausschlussklausel &#8222;übersehen&#8220; wurde), gilt eher als Rückschlag für Google. Lee sah <a
href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/warum_google_in_china_ploetzlich_rueckgrat_zeigt_1.4500742.html">angeblich</a> keine Chancen, Googles Marktposition in China zu verbessern.</p><p>Gemeinsam mit den Hacker-Angriffen gibt es also viele Gründe, die Google zu einem Rückzug aus dem chinesischen Markt bewegen könnten. Mit Wohlwollen kann man davon ausgehen, dass diese Gründe eben gerade alle zusammenkommen (schlechte Marktposition, Hacks, Zensur) und Google einmal mehr für enormes Geschick in Sachen Unternehmenskommunikation bewundern, denn dass in der aktuellen Berichterstattung nicht die scheinbar vorhandenen Sicherheitslücken, sondern Googles Gegenwehr gegen die chinesische Zensur (inkl. Glückwünschen von Menschenrechtsorganisationen – woher wussten die eigentlich scheinbar schon viel früher von dieser Ankündigung?) im Vordergrund steht, verdient Anerkennung, ebenso wie die Tatsache, dass Google das Thema Zensur in China aggressiv auf den Tagesplan holt.</p><p>Dabei darf man aber auf dem Teppich bleiben, was nicht allen gelingt. <a
href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/01/13/google-vs-china-blumen-an-googles-firmenschild/">René bekommt bei Nerdcore eine &#8222;Gänsehaut&#8220;</a> beim Anblick der Fotos von Blumenniederlegungen und sieht gemeinsam mit mspr0 die Weltrevolution nahen. Letztgenannter kann seine Begeisterung ob der Aussicht auf die Google-Weltregierung <a
href="http://mspr0.de/?p=973">kaum bremsen</a>:</p><blockquote><p>Wenn China, warum dann nicht auch Iran? Was gäbe es da noch für eine Rechtfertigung? Google wäre in der moralischen Pflicht, Informationen überall dorthin zu bringen, wo Zensur herrscht. Warum also nicht auch nach England? Oder nach Australien? Wozu sich überhaupt noch an Gesetze halten? Wozu überhaupt noch die Regulierungsansprüche von Staaten ernst nehmen? Wozu überhaupt noch Staat/Nation?</p><p>Und auf einen Schlag sähe jegliche nationale Gesetzgebung das Internet betreffend aus, wie ein Wutanfall von Mickey Mouse. Die staatliche Souveränität wäre als Prinzip angekratzt, wenn nicht gar völlig diskreditiert. Und es gäbe eine neue strategische Großmacht auf der Welt. Google kann Staaten stürzen.</p></blockquote><p>mspr0 weiß zwar nicht, &#8222;ob das gut oder schlecht wäre&#8220;, aber er findet es &#8222;krass&#8220;.</p><p>Wäre es auch, und noch dazu weder wahrscheinlich noch wünschenswert. Wirtschaftsunternehmen, die Regierungen beeinflussen, gab und gibt es auch so schon zu viele (<a
href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-01/google-china-zensur-3?page=1">siehe dazu auch diesen ZEIT-Artikel</a>), und die Vision von Google als noch größere politische Großmacht, als die sie ohnehin schon gelten können, bleibt in meinen Augen ein Horrorszenario. Mit Ausnahme weniger Menschen hat niemand Einfluss auf Google, es gibt den Konzern betreffend keinerlei demokratische Prozesse und keine Kontrollinstanzen – außer den Gesetzen der jeweiligen Länder, in denen Google oder jedes andere Unternehmen agiert.</p><p>Ich verstehe im Fall von totalitären Regierungen wie der chinesischen, dass man zum Vertrauen in Google neigt, bei demokratischen Staatsformen jedoch nicht. Die Vorstellung von mspr0 halte ich daher für eher &#8222;schlecht&#8220;, sie bleibt ein mittelmäßig durchdachter Science-Fiction-Ansatz, denn kein demokratischer Staat der Welt sollte sich einen solchen Eingriff gefallen lassen. Würde Google nationale Gesetze technisch umgehen, hätte das nichts anderes als eine Aufrüstung zur Folge, mehr restriktive Gesetze, Netzsperren und Filter. Und in Ländern, in denen Demokratie und Meinungsfreiheit von den Regierungen ohnehin als wenig erstrebenswert erachtet werden, würde halt das ganze Internet abgeschaltet und die Benutzung unter Strafe gestellt werden.</p><p>Und solange Google nicht die Menschen der Welt ernährt und ihre Schulen baut, solange wird sich wohl auch die Unterstützung innerhalb der Bevölkerung einiger Länder beim Kampf gegen Zensur in Grenzen halten, ein wichtiger Kampf, den wir uns leisten können, da unsere Grundbedürfnisse abgedeckt sind. Die staatliche Souveränität von Regierungen kann von demjenigen unterwandert werden, der den Menschen ein besseres Leben in Aussicht stellt, das alleinige Versprechen von freier Information, die zwar mit Sicherheit ein Teil dieses besseren Lebens ist, genügt dafür nicht.</p><p>Ich glaube, Google wird sich mit der chinesischen Regierung einigen, und wenn nicht, wird das die KP wohl wenig kratzen. Im besten Fall werden die heutigen Äußerungen von Google jedoch andere in China tätige ausländische Unternehmen zu etwas mehr Mut und Haltung motivieren und die Demokratisierungsprozesse in China weiter beschleunigen können. Das wäre zwar keine Revolution, aber sicher auch nicht schlecht.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F13%2Fgoogle-google-uber-alles%2F&amp;seed_title=Google%2C+Google+%C3%BCber+alles%3F/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>60</slash:comments> </item> <item><title>Google erwägt Rückzug aus China [Updates]</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F13%2Fgoogle-erwagt-ruckzug-aus-china%2F&amp;seed_title=Google+erw%C3%A4gt+R%C3%BCckzug+aus+China+%5BUpdates%5D</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F13%2Fgoogle-erwagt-ruckzug-aus-china%2F&amp;seed_title=Google+erw%C3%A4gt+R%C3%BCckzug+aus+China+%5BUpdates%5D#comments</comments> <pubDate>Wed, 13 Jan 2010 08:42:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26934</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/Bildschirmfoto-2010-01-13-um-09.20.13.png" filter="full" /></p><p>Als Google im Januar 2006 die <a
href="http://google.cn">chinesische Version seiner Suchmaschine</a> startete, hagelte es Proteste. Denn für jedes Unternehmen bedeutet ein Engagement in China auch die Kooperation mit den Behörden, im Fall von Google die Zustimmung zur Zensur größtenteils regierungskritischer Inhalte.</p><p>Google verteidigte seinen damaligen Schritt und drückte die Hoffnung aus, ein bisschen Internet sei besser als gar keines und nur die Kooperation (im Gegensatz zur Isolation) könne im Lauf der Zeit für Verbesserungen sorgen. Man behalte die Entwicklungen im Auge und sich strategische Änderungen vor. Nun scheint es soweit gekommen zu sein, dass Google seinen Ansatz revidieren muss: Öffentlich denkt das Unternehmen über einen Rückzug aus China nach.</p><p>Als Grund für diese Überlegung <a
href="http://googleblog.blogspot.com/2010/01/new-approach-to-china.html">gibt Googles Chefjustiziar David Drummond auch die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit in China an</a>, viel ausschlaggebender dürften aber die erneuten Angriffe auf Googles Systeme sein. In jüngsten Attacken auf Google und andere große Unternehmen hätten die Angreifer u.a. versucht, die Mail-Konten chinesischer Menschenrechtsaktivisten zu hacken – nach Googles bisherigen Erkenntnissen sei ihnen dies jedoch nicht gelungen, nur bei zwei Konten wären Basisinformationen wie die Titelzeilen und Daten der Mails, nicht jedoch die Inhalte der Kommunikation sichtbar gewesen.</p><p>Man kann sich leicht vorstellen, welche Bedrohung es für Google darstellen würde, sollte es Angreifern irgendwann tatsächlich gelingen, Gmail-Accounts zu knacken. Binnen kürzester Zeit könnte sich die Methode verbreiten und selbst, wenn Google innerhalb weniger Stunden reagieren könnte, wäre der wirtschaftliche Schaden enorm und das Vertrauen in die technische Sicherheit des Giganten massiv erschüttert. Einen solchen GAU gilt es für Google zu verhindern und so bleibt am Ende nur das kühle Aufrechnen der Risiken und Vorteile von Googles Aktivitäten in China.</p><p>Menschenrechtsorganisationen wie <a
href="http://www.hrw.org/node/87654">Human Rights Watch</a> begrüßen die Ankündigung von Google, sich unter Umständen aus China zurückzuziehen.</p><p>Die nächsten Monate, in denen Google mit der chinesischen Regierung verhandeln will, werden zeigen, auf welcher Seite der politische und wirtschaftliche Machtkampf tatsächlich zu einem Umdenken führen wird.</p><p><strong>Update</strong> Google hat offenbar die bisherigen Filter bereits abgeschaltet, die <a
href="http://www.google.cn/images?hl=zh-CN&#038;tbo=1&#038;q=tiananmen%20massacre&#038;tbs=isch:1">Ergebnisse der Suche nach &#8222;Tiananmen Massacre&#8220;</a> dürften die chinesischen Behörden nicht erfreuen. (Danke, <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/13/google-erwagt-ruckzug-aus-china/#comment-743602">Clemens</a>!)</p><p><strong>Update</strong> Dem <a
href="http://www.google.com/finance?client=ob&#038;q=NASDAQ:GOOG">Google-Kurs</a> tut die Meldung nicht gut.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F13%2Fgoogle-erwagt-ruckzug-aus-china%2F&amp;seed_title=Google+erw%C3%A4gt+R%C3%BCckzug+aus+China+%5BUpdates%5D/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>48</slash:comments> </item> <item><title>RFID-Personalausweis mit 3D-Foto</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2F3d-rfid-personalausweis%2F&amp;seed_title=RFID-Personalausweis+mit+3D-Foto</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2F3d-rfid-personalausweis%2F&amp;seed_title=RFID-Personalausweis+mit+3D-Foto#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 15:59:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Bildung]]></category> <category><![CDATA[Hardware]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26826</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/rfid.jpg" filter="full" /></p><p>Der Kollege Sascha Pallenberg von <a
href="http://netbooknews.de">netbooknews.de</a> ist auf der CES in Las Vegas und zeigt uns einen RFID-Personalausweis mit integriertem 3D-Display. Hergestellt von der Bundesdruckerei im Auftrag eines US-Unternehmens, dessen Namen ich im Clip nicht verstehen kann. Video nach dem Klick.</p><p><object
width="480" height="295"><param
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=25932</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
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class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/joelzimmer/3112598744/"><span
class="text">joelzimmer</span></a></p></div></p><p>Banken, <a
href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/340/456011/text/">die sich durch Drogengelder finanzieren</a>, ein Fest für Verschwörungsanhänger. Mich interessiert die Praxis. Wie läuft das ab, wenn eine Bank feststellt, dass der Geldfluss versiegt und man sich nach anderen Quellen umsehen muss?</p><p>&#8222;Hey, Chef, das Geld wird knapp!&#8220; – &#8222;Okay, verbinden sie mich mal mit  Oliver Dope, Codename OD, sie wissen schon. Der soll mal ein paar Milliarden rüberwachsen lassen, zahlen wir ihm irgendwann zurück, dann ist die Kohle auch gleich sauber gewaschen! Von den Zinsen sollen die dann die nächste Anti-Drogen-Kampagne mitfinanzieren. Har. Har. Har.&#8220;</p><p>Im Ernst: Wie geht das? Wie viele Leute müssen da mitmachen und mitwissen und dichthalten, wie laufen Geldtransfers aus und zu solchen Quellen ab, wie funktioniert die Kontaktaufnahme? Sitzen die alle mit dunklen Sonnenbrillen am Konferenztisch und schieben sich die Geldkoffer rüber? Western Union? Kreditkarte? Und wie effektiv ist eine Behörde zur Verbrechensbekämpfung, wenn UNODC-Generaldirektor Antonio Maria Costa zwar sagt, <em>dass</em> es solche Transfers gegeben habe, aber keine Namen und Banken nennen möchte?</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F12%2F14%2Fthe-drugs-do-work%2F&amp;seed_title=The+drugs+do+work/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>22</slash:comments> </item> <item><title>Ad Wars</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F12%2F08%2Fad-wars%2F&amp;seed_title=Ad+Wars</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F12%2F08%2Fad-wars%2F&amp;seed_title=Ad+Wars#comments</comments> <pubDate>Tue, 08 Dec 2009 15:46:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Film/TV/Radio]]></category> <category><![CDATA[Personen]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=25660</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/12/werber.png" filter="full" /></p><p>Niemand kommt an Werbung vorbei. Wir nicht, da sie unsere Arbeit zu einem wichtigen Teil finanziert, ihr nicht, da ihr sie seht und hört, und das natürlich nicht nur im Netz. Für uns alle gilt, dass Werbung beinahe jeden unserer Lebens- und Kulturräume durchdringt, sich im besten Fall anbietet, im schlimsten aber anbiedert und aufdrängt. Die Strategie der Werbung hat dabei vielerorts die naive 50er-Jahre-Vorstellung der Produktinformation ebenso verlassen wie die ihr zugeordnete Reklame-Nische, und ihre Penetranz geht nicht wenigen Menschen, die sie doch eigentlich erreichen und umgarnen soll, auf den Wecker. Wer braucht twitternde Sektmarken? Eben.</p><p>&#8222;Werbung wird eigentlich für die gemacht, die sie bezahlen und die, die davon leben&#8220;, stellt daher der Werber Derek Richards wahrscheinlich zurecht fest und ist mit solchen Sätzen nur einer von vielen aus der Branche, die bei der regelmäßig stattfindenden Checkdisout-Veranstaltungsreihe verhältnismäßig hart mit sich selbst ins Gericht geht. Denn während die meisten Branchen-<strike>Veranstaltungen</strike> Events voller Zyniker zu sein scheinen, die sich gegenseitig auf die Schultern lügen und in die Taschen klopfen, zeigen sich während der Checkdisout zumindest einige selbstkritische und ebenfalls genervte Facetten derjenigen, die sich zwar gerne mit ihrer Kreativität schmücken, den größeren Teil ihrer Tage dabei aber mit der Herstellung von Unsinn verbringen (ich meine Werber, nicht Blogger).</p><p>Genau wie Politik kann man Werbung einfach genervt abschreiben, scheiße finden und so gut es eben geht ignorieren, doch nicht nur die reine Dauerpräsenz und die damit verbundene Einmischung in das gesellschaftliche Leben, sondern auch die beachtlichen Etats, die in der Branche hin- und hergeschoben werden, können auch Motivation zum Agieren sein. So fordert Richards ein ethisches Umdenken der Branche und ein Verschieben der Budgets hinein in soziale und kulturelle Bereiche, in eben jene Ebenen also, welche die Politik längst nicht mehr abdecken kann oder will.</p><p>&#8222;Märkte sind Gespräche&#8220;, behauptet das <a
href="http://cluetrain.de/">Cluetrain-Manifest</a>, doch ob jemand den Marken zuhören mag und ob jene überhaupt zu Gesprächen bereit sind, bleibt weiterhin offen.</p><p>Durchaus zuhörenswerte zwei Stunden folgen in der Aufzeichnung der Checkdisout #3, die unter dem Motto &#8222;Ad Wars&#8220; stand, die beiden vorangegangenen Ausgaben findet man auf der <a
href="http://www.checkdisout.com/">Checkdisout-Website</a>.</p><p><object
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href="http://vimeo.com/8012462">Checkdisout #3 Ad Wars &#8211; Teil 1</a> from <a
href="http://vimeo.com/mffs">Made For Full Screen</a> on <a
href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p><p><object
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href="http://vimeo.com/8004530">Checkdisout #3 Ad Wars &#8211; Teil 2</a> from <a
href="http://vimeo.com/mffs">Made For Full Screen</a> on <a
href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p><p><object
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href="http://vimeo.com/7973717">Checkdisout #3 Ad Wars &#8211; Teil 3</a> from <a
href="http://vimeo.com/mffs">Made For Full Screen</a> on <a
href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p><p><object
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href="http://vimeo.com/7968789">Checkdisout #3 Ad Wars &#8211; Teil 4</a> from <a
href="http://vimeo.com/mffs">Made For Full Screen</a> on <a
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=25377</guid> <description><![CDATA[<p>Daniel Flachshaar hat für die Piratenpartei einen äußerst spannenden Artikel recherchiert, der das Geschäftsmodell für Abmahnungen bei angeblichen Urheberrechtsverletzungen darlegt.</p><p>Welche Unternehmen und Kanzleien sich dabei besonders kreativ zeigen, warum es auf Basis dieses Modells für Rechteinhaber äußerst lukrativ sein kann, ihre Werke bewusst via Filesharing zu vertreiben, und wie sich betroffene Abgemahnte am besten verhalten sollten, <a
href="http://www.piratenpartei.de/09-11-30-Deutsches-Recht-gilt-auch-fuer-Rechtsanwaelte">kann man hier nachlesen</a>.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F30%2Fwie-das-geschaft-mit-abmahnungen-funktioniert%2F&amp;seed_title=Wie+das+Gesch%C3%A4ft+mit+Abmahnungen+funktioniert/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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