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USA: Facebook beauftragte PR-Unternehmen mit Anti-Google-Kampagne

Ein Mangel an Geschichten rund um bekannte Internet-Giganten herrscht derzeit nun wirklich nicht: Nach dem kürzlichen Bekanntwerden einer jahrelang bestehenden Sicherheitslücke in der Facebook-API für App-Anbieter hat „Fake Steve Jobs“ Dan Lyons nun für The Daily Beast eine, wie er es nennt, „Schmieren-Attacke“ von Facebook gegen Google aufgedeckt.

Nur nach und nach – und nach einem vorwurfsvollen Artikel bei USA Today – gab Facebook dabei zu, den PR-Giganten Burson-Marsteller damit beauftragt zu haben, Artikel in großen Medien und Blogs zu lancieren, die Google ein Eindringen in die Privatsphäre der Nutzer unterstellen sollten. Als ein bekannter US-Blogger das Anliegen von Burson-Marsteller ablehnte und veröffentlichte, kam die Sache ins Rollen und die Suche nach dem Auftraggeber begann. Dass er „Facebook“ heißt, steht nun fest.
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Microsoft kauft Skype

Microsoft kauft Skype (für 8,5 Milliarden Dollar in bar) und dieser Tweet von @sarcarsten war zu inspirierend, um ihn nicht wenigstens auf die schnelle Tour zu visualisieren.

Ebenfalls sehr schöner Kommentar: @_liarsenic.

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Sicherheitslücke in Chrome entdeckt – und nicht veröffentlicht

Dieses Video zeigt, wie ein Taschenrechner-Programm aus dem Netz geladen und auf einem Windows-Rechner aufgerufen wird. Obschon dieser Prozess allein sicher manchen Computer-Neuling beeindruckt, wurde er nur deshalb als Videodokumentation veröffentlicht, weil er durch eine in Googles Chrome geöffnete Website initiiert wurde und somit eine beispielhafte Sicherheitslücke des Browsers aufzeigt. Denn es muss ja nicht immer nur ein Taschenrechner sein, der da ferngesteuert gestartet wird.

Entdeckt wurde diese Lücke in Chrome von der Sicherheitsfirma VUPEN, welche die technischen Details allerdings nicht etwa mit Google oder gar der Welt teilt, sondern nur mit ihren zahlenden Kunden (zu denen Google möglicherweise natürlich zählen könnte).

Und nicht nur Jeriko, moeffju und 343max fragen sich nun, ob so ein Verhalten korrekt ist, als Werbung gelten darf oder nicht als Erpressung gewertet werden muss.

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Interview mit Peter Sunde (Flattr)

Interview mit Peter Sunde, Mitgründer von Pirate Bay und Flattr über Flattr, Bloggen und die re:publica XI.

Kamera: Gunnar Weber, Interview: Lili Masuhr, Schnitt: Nico Roicke

Weitere Interviews dieser Reihe:
Interview mit Noha Atef, Journalistin und Bloggerin
Interview mit Tim Pritlove, Podcaster
Interview mit Jaclyn Friedman, Autorin und Aktivistin
Interview mit Kübra Gümüsay, Bloggerin
Interview mit Philipp Schäfer (IDEO)

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Interview mit Philipp Schäfer (IDEO)

Die re:publica eignet sich nicht nur hervorragend als Klassentreffen und um die Akkulaufzeiten der mobilen Endgeräte zu testen, es kommen auch eine Menge spannender Leute zusammen. Wir haben uns in unterschiedlicher Besetzung einige der Speaker geschnappt und werden die Interviews mit ihnen in den nächsten Tagen hier reinstellen.

Den Anfang macht Philipp Schäfer, Geschäftsführer des deutschen Ablegers der Design- und Innovationsberatungsfirma IDEO. Mit ihm sprachen wir über den Design Thinking-Prozess und die Vor- und Nachteile von Crowdsourcing und Open Innovation.

Kamera: Gunnar Weber, Interview und Schnitt Nico Roicke

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“Ich weiss, wo dein Haus wohnt” – iOS speichert Bewegungsdaten [Update]

Auf der where 2.0 conference haben Forscher ein bislang wohl unbekanntes „Feature“ des iOS-Betriebssystems vorgestellt: eine Datei, die sämtliche Orte speichert, an denen man sich befunden hat, ein vollständiges Bewegungsprofil auf dem iPhone oder iPad also.

Zwar nutzt Apple selbst die Datei wohl nicht, es handelt sich dabei aber um eine nicht verschlüsselte SQLite-Datenbank, die jeder, der Zugriff aufs iPhone hat, auslesen kann, zum Beispiel mit dem SQLite Manager Firefox Addon, oder direkt und komfortabler mit dem iPhoneTracker. Mal sehen, was Apple dazu zu sagen hat.

Erste Tests bei uns fallen übrigens unterschiedlich aus: Bei Nicos iPhone geht’s, bei Johnnys nicht. Bei Philipp werden (anscheinend falsche) Daten eines alten iPod Touch angezeigt, aber nichts von seinem iPhone.

[via]

UPDATE Der iOS Forensiker („Und was macht dein Papa beruflich?“) Alex Levinson weist darauf hin, dass die Datei bereits im vergangenen Jahr in einem von ihm und Sean Morrissey verfassten Buch dokumentiert wurde, von einer Neuentdeckung kann also keine Rede sein, auch in Apple-Foren wird die Datei schon länger diskutiert. Sie war lt. Levinson demnach nie „geheim“, war jedoch vor iOS 4 nicht per API für Applikationen zugänglich. Erst mit der Einführung von Multitasking und im Hintergrund laufenden Location Based Services wurde die Datei für Apps zugänglich gemacht. Die Datei wird nach Analysen allein auf dem Gerät und dem Rechner des Nutzers in einem Unterverzeichnis von dessen Home-Verzeichnis gespeichert, eine weitere Verwendung oder Speicherung konnte bisher niemand nachweisen. Bei Nutzern, die ihr Backup verschlüsseln (Option in iTunes), kann die Datei anscheinend nicht auf dem Rechner ausgelesen werden.

Die von einigen verbreitete Opt-Out-Lösung durch Eingabe des URL „http://oo.apple.com“ auf einem iOS-Gerät ist übrigens auf Apples Privacy-Seiten dokumentiert und unterbindet anscheinend nur den Zugriff von Werbeanbietern auf Nutzerdaten, die in Cookies gespeichert werden. Mit der Log-Datei der Funkzellen hat der URL offenbar nichts zu tun.

Anm. von Johnny: Schön ist das meist offene „Herumliegen“ einer solchen Datei natürlich überhaupt nicht, es muss möglich sein, hier eine automatische Verschlüsselung zu finden. Allerdings sollte man sich klar darüber sein, dass bei nicht verschlüsselten Backups auch alle anderen iPhone-Daten in eben jenem Backup zugänglich sind, zumindest für jene, die Zugriff auf den Rechner des Nutzers haben, was im besten Fall eben nur der Nutzer selbst sein sollte. Und: Smart werden Phones und Apps nicht von allein, sondern durch den Zugriff auf Nutzerdaten. Dass für mehr Bequemlichkeit und Funktionen wie ortsbezogenen Diensten bestimmte Daten auch für Nicht-Apple-Apps zugänglich sein müssen, war einer der Gründe, warum sich Apple mit der Einführung dieser Dienste, die von Nutzern und Entwicklern gefordert wurde, zunächst geziert hat.

Spannend wäre es jetzt, herauszufinden, wie andere Betriebssysteme mit solchen Daten umgehen, denn Location Based Services gibt es ja nicht nur auf iOS-Geräten.

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Kurzfilm von 1952: “A Is For Atom”

Mit diesem Film aus dem Jahr 1952 wurde das atomare Zeitalter eingeläutet – laut General Electric. Das Unternehmen bietet im PR-Film endlosen Fortschritt durch Atomenergie an, solange man GE die Kontrolle über die durchaus angsteinflößende, aber eben auch sehr mächtige Technologie überließe. Verschiedene Einsatzgebiete atomarer Technologien werden personifiziert als mächtige Riesen dargestellt.

Der Film von John Sutherland gewann 1953 die Ersten Preise bei Film Festivals in Columbus und Turin, den „Freedoms Foundation Award“, eine Art „Oscar“ beim Cleveland Film Festival sowie einen „Merit Award“ von „Scholastic Teacher“ (einer Lehrervereinigung, nehme ich an). 1954 ging es weiter mit dem Ersten Preis des Stamford Film Festivals, einem „Golden Reel Award“ der American Film Assembly, und einem nur zweitplatzierten „Grand Award“ vom Venice Film Festival.

[via]

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Sendelbach-Höfe, Kopischstr. 1, 10965 Berlin

sendelbach-hoefe

Seit Jahren steht es so gut wie leer, das wunderschöne Haus in der Berliner Kopischstr. 1, direkt neben unserem Büro. Eine einzige Einheit des Wohn- und Gewerbegebäudes namens „Sendelbach-Höfe“ ist anscheinend bewohnt, der Rest verrottet, verkommt, zerfällt. Inmitten eines der schönsten und beliebtesten zentralen Wohngebiete der Stadt verkommt kostbarer Wohn- und Gewerberaum, sehr zum Ärger der Anwohner. Einer davon hat nun seiner Entrüstung sichtbar Luft gemacht – siehe Foto von heute früh.
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Wolfgang Blau über Mythen der Journalismus-Debatte

Da atmet man doch auf als Beobachter der Forderungen nach einem Leistungsschutzrecht für Presseverlage und des Unsinns, der bei Fragen zur Zukunft des Journalismus’ oft auftaucht:

Wolfgang Blau war als Chefredakteur von ZEIT Online vor einigen Tagen vom Ausschuss „Kultur und Medien“ des Bundestages zum Thema “Zukunft des Qualitätsjournalismus” eingeladen, räumte in wenigen Minuten mit einigen kursierenden Mythen auf und braucht dringend eine neue Krawatte.

Etwas mehr zum Vortrag (nicht zur Krawatte) bei Carta.

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Euroweb vs. Nerdcore?

WTF? Euroweb hat sich die Domain nerdcore.de gegriffen? (Vorsicht mit Vermutungen, vielleicht hat René ja auch verkauft!)

Ich weiß leider nichts Genaueres, aber wer Nerdcore sucht, der sollte es derzeit besser mit crackajack.de probieren.

UPDATE Offenbar hat René (als Inhaber von nerdcore.de) nicht auf eine Abmahnung reagiert, was das aber mit der Domain zu tun hat, bleibt für mich weiter unbeantwortet (UPDATE So was geht wohl, siehe Kommentare).

[via]

eurocore

UPDATE Netzpolitik hat ein paar neue Infos und Euroweb kündigt via Facebook News unter nerdcore.de an, siehe Screenshot, der ebenfalls von Netzpolitik stammt. Komische Geschichte das alles. Mal sehen.

Die Domains eurocore.de und webcore.de sind leider schon vergeben, aber nerdweb.de und euronerd.de waren noch frei. Hab’ ich einfach mal registriert, wer weiß, was kommt.

Ansonsten wäre ich ja ehrlich gesagt ganz froh, würde René nicht gerade per Twitter aus der Geschichte einen Riesenkiste machen, ohne dass man Näheres erfährt.

UPDATES ab jetzt nach dem Klick.
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Bahnchef Grube: Cash in de Täsch is the name of the game!

Ich höre einen Hit.

(Danke, Extra3!)

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Dieses Video melden, es fördert Terrorismus

youtube

Falls jemandem ein Video auffällt, dessen Darsteller selten aus dem Haus gehen, eine fremde Sprache sprechen und nachts Zuschauer empfangen: Bitte sofort melden! Unter jedem YouTube-Video gibt es jetzt für „Terrorismus-fördernde Inhalte“ eine speziell dafür vorgesehene Schaltfläche.

[via]

blogoscoop