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Archiv

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The Beast File: Google

The Beast File ist eine Serie von Visualisierungen, welche Hungry Beast, eine australische ABC-TV-Show, erstellen lässt. In der Ausgabe, die nach dem Klick zu sehen ist, gibt The Beast File einen Überblick über die Aktivitäten und Geschäftsfelder von Google – tendenziell durchaus „Anti Google“, dennoch (soweit ich das beurteilen kann) ohne Fehlinformationen.

Man weiß gar nicht mehr, wie man Google im Jahr 2010 beschreiben soll, der läppisch wirkende Begriff „Firma“ trifft es wohl nicht mehr. Ich glaube dabei kaum, dass es mit der generellen Diskussion um „gut“ oder „böse“ getan sein kann, doch eine gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Herausforderung stellt das Unternehmen auf jeden Fall dar.

Hat es in der Geschichte jemals einen Konzern gegeben, der ähnlich omnipräsent und einflussreich war oder ist? Und gibt es schon einen Science-Fiction-Roman, in dem Google ein eigenes weltweites Netzwerk mit kostenfreiem High-Speed-Zugang für jedermann bildet, das parallel zum herkömmlichen Internet existiert?
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Scottish Heroin Addicts

Max’ Favorit der „Opposite Films Challenge“, des „Gegenteilige-Filme-Wettbewerbs“ also, scheint lt. Buzz dieses Poster zu sein, aber das oben gezeigte ist mein Liebling. Hat ein bisschen gedauert, zündete dann aber umso mehr.

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Blade Runner in Lego

Blade Runner – Tears in Rain (in LEGO) from Zach Macias on Vimeo.

[via]

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Männer die auf Ziegen starren

Der vermutlich beste Filmtitel des Jahres, Jeff Bridges, Kevin Spacey, als Story eine Armeeparodie mit übersinnlichem Einschlag, eines der besten Filmplakate seit Fritz Lang – der Film hat auf dem Papier alle Voraussetzungen, fantastisch zu sein. Und doch ist es am Ende nur ein besserer Louis de Funès für Stoiker. Read on my dear…

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Pogo: Upular

Pogo aus Perth greift sich sowohl Bilder als auch Sounds aus Spielfilmen und setzt diese zu neuen Clips und Songs zusammen. Und das tut er so dermaßen beeindruckend und erfolgreich, dass die Tatsache, dass seine YouTube-Clips nach mehreren Millionen Views immer noch zu sehen sind, nur bedeuten kann, dass die Studios einfach hingerissen sind von seiner Virtuosität. Oder ihn dafür bezahlen. Oder beides. Egal: Upular, nach dem Klick.
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SOUR – Hibi no Neiro

Für das Video zu ‘Hibi no Neiro’ (Tone of everyday) hat die japanische Band SOUR sich auf ihre Fanbase verlassen.
So wurde aus Vielen via webcam ein dermaßen sympathisches Zusammen, dass ich vom Anschauen nachhaltig grinsebacke.

SOUR / 日々の音色 (Hibi no Neiro) MV from Magico Nakamura on Vimeo.

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ECHOoo00O!!!!!!

„Der Echo (eigene Schreibweise ECHO) ist ein deutscher Musikpreis und wird von der Deutschen Phono-Akademie seit 1992 jährlich vergeben. Design und Namensgebung des Preises stammen von Oliver Renelt.“(*)
Aber wie mag er auf diesen Namen gekommen sein?

„Ein Echo entsteht, wenn Reflexionen einer Schallwelle so stark verzögert sind, dass man diesen Schall als separates Hörereignis wahrnehmen kann.“ (*)

„Passt!“, könnte er gedacht haben, „Deutsche brauchen in der Regel 2-7 Jahre, ehe sie ein Lied fehlerfrei mitklatschen können und dafür gibt’s dann einen Preis, so.“

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The earth in the air

Sehr wenig Mensch in sehr viel Landschaft ist nicht immer gleichbedeutend mit Freiheit.
Zum Ausklang des Tages ein meisterhafter Kurzfilm von Jared Hogan über den so genannten Dust Bowl, eine Reihe von verheerenden Sandstürmen in den USA der Dreißigerjahre, die zu einer Verwüstung der Landwirtschaft führte und hunderttausende Farmer mit ihren Familien zur Flucht zwang, die in Armut und Verzweiflung endete.
„The earth in the air“ verzichtet auf Details, aber grade die reduzierte Handlung vor der schier endlosen Kulisse der Steppe macht die Ausweglosigkeit so sichtbar.
Großartig ist dabei die Diskrepanz zwischen der rauhen Schönheit der Weite, die man sieht und der beklemmenden Nähe, die man hört.
Kopfhörer auf und Luft anhalten!

Der Film lässt sich leider nicht embedden, Kollege Vimeo präsentiert ihn aber gern!

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Anschauen: “Die Atomlüge”

Mit Diskussionen um die Sicherheit von Kernkraftwerken bin ich aufgewachsen, meine AKW-Nee-Broschen rosten vermutlich irgendwo im Keller meiner Eltern vor sich hin, den Aktivismus von einst hat der Alltag rationalisiert, und trotzdem ich Atomkraft nach wie vor ablehne, kann ich nicht behaupten, dass mich die Angst vor einem GAU um den Schlaf bringt.
Wie sehr auch Verantwortliche auf das Prinzip Hoffnung bauen, zeigt die NDR-Dokumentation „Die Atomlüge“.
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Doku: Burma VJ online bei Arte

Vor ein paar Monaten bloggte Fred hier den Trailer zur Doku „Burma VJ“. Der Film lief gestern abend auf Arte und ist ab heute für sieben Tage auf der Website des Senders online anschaubar. Nach dem Klick nochmal der Trailer und weitere Infos.
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Streets Of Plenty

Ah, die Olympischen Winterspiele. Unzählige Möglichkeiten, auf Eis zu rutschen. Ich gebe zu, keine Ahnung von Wintersportarten zu haben, daher gebe ich mit der kleinen Meta-Olympiade aller temporären Experten in meinem Wohnzimmer zufrieden. Ein Punkt für denjenigen, der die Snacks mit bringt, zwei Punkte für patriotische Kriegsschreie und drei Punkte für die einfallsreichsten Sprüche zu männlichen Eiskunstlaufkostümen.

Bei all dem Enthusiasmus findet sich aber auch genug Kritik. Neben dem universell-anwendbaren Standard „Free Tibet!“ gibt es im Fall von Vancouver den Protest gegen die unnötige Geldverschwendung. Die Millionen von Dollar hätten ja anders genutzt werden können – zum Beispiel zur Verbesserung der sozialen Verhältnisse in der Stadt.

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Logorama

Seit 1996 gestaltet das französische Künstler-Team H5, bestehend aus François Alaux, Hervé de Crécy und Ludovic Houplain, Logos und Corporate Identities für unzählige Marken und Bands. Dem von der Kritik gefeierten Video zu Alex Gophers „The Child“ folgten weitere Musik-Clips (u.a. für Massive Attack und Goldfrapp) und ein Kurzfilm von H5: Logorama.

Der Animationsfilm wurde im vergangenen Jahr bereits mit einigen Awards ausgezeichnet und ist bei den diesjährigen Oscars in der Kategorie „Best Short Film (Animated)“ nominiert. Zurecht: Das Meisterwerk erzählt eine brutale Hollywood-Klischee-Gangstergeschichte vor einer Kulisse aus etwa 2.000 Markenzeichen und -maskottchen und man kann den etwa 17 Minuten langen Film vermutlich zehnmal sehen und immer wieder Neues entdecken. Klickt für die vielleicht großartigste Viertelstunde vor dem Bildschirm, die ihr heute haben werdet! Read on my dear…

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Filme: Legal vs. illegal

Gestern hatte Sascha dieses Diagram gepostet, das die unterschiedliche „user experience“ eines illegal und legal angeschafften Films veranschaulicht. Ich hab das mal mit deutschen Texten versehen, Klick aufs Bild vergrößert es.

Falls jemand den Ursprung bzw. den Urheber kennt, bitte ich um eine Mitteilung, dann ergänze ich das.

UPDATE Urheber ist laut eigener Aussage der reddit-Nutzer „Question-Everything“, der das Bild bei reddit veröffentlicht hatte. (Danke, Michael!)

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Berlinale-Tickets: Boxhagener Platz

Wir haben zwei Tickets für die Berlinale-Aufführung von Boxhagener Platz, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Torsten Schulz. Um an der Verlosung teilzunehmen, die bis morgen 12 Uhr offen ist, genügt ein Kommentar, der erklärt, wen ihr im Fall des Gewinns mitnehmen wollt. Und vor allem: Warum.
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Muppets: Worst. Song. Ever.

[via] Sogar den Titel hab ich da geklaut. Äh, geremixed.

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So Sachen machen

Wann hört das eigentlich auf, dass man einfach etwas macht?
Ohne Sinn, ohne Ziel, sondern schlichtweg, weil da ein Etwas ist und ein Ich und man mal probiert, was sich aus der Kombi ergeben könnte.
Sechs Minuten „Sachen machen“ hat Koki Tanaka in seinem Film „Everything is everything“ versammelt und mich beruhigt allein schon das Betrachten dieses Un-Sinns.
Ob man es wohl schaffen würde, den gesamten Inhalt des Kühlschranks übereinander zu stapeln? Wie viel Schnee wohl in die Mülltonne der Nachbarn passt? Könnte sein, der Toaster pfeift, wenn man ihn am Kabel hält und ganz schnell durch die Luft schleudert. Und wenn ich los lasse? Bis zum Balkon gegenüber schätze ich. Locker…
[via]

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Freitag: Tocotronic live auf dem iPhone

Als Test und Premiere bezeichnet MDR SPUTNIK den morgigen Videostream eines Tocotronic-Gigs auf das iPhone. Wer das Konzert auf seinem Taschenrechner sehen möchte, braucht dazu die kostenlose Sputnik-iPhone-App, mit welcher der Stream empfangen werden kann.

Los geht’s am Freitag, den 29. Januar 2010, um 20 Uhr mit Me And The Whiter Tiger, Tocotronic spielen ab 21 Uhr.

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BBC und ARD im Symbolfilmchen-Vergleich

Warum ich Produktionen der BBC aufregend finde, während mich die der ARD aufregen, liesse sich anhand unzähliger Beispiele erklären. Die folgenden zwei Promo-Videos zur Winterolympiade 2010 in Vancouver veranschaulichen aber aufs Klipp und Klarste, was ich meine:
Die BBC zaubert aus Anlässen Themen, die ARD bittet mit Themen ums angelassen werden.

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Michael Jackson: Er dachte, alles.

Die Dankesrede, die LaToya Jackson vor einer Woche bei der posthumen Verleihung des St.-Georgs-Ordens beim Dresdner Semperopernball an ihren Bruder Michael Jackson gehalten hat, ließ gerade die Tränen an meinen Wangen hinabfließen.

Leider nicht vor Rührung, sondern wegen der grandiosen Simultanübersächselung. Read on my dear…

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The Bosses

Es gibt so vieles, das ich euch noch nie gesagt habe. Zum Beispiel, dass ich Bruce Springsteen mag. Und Jon Stewart. Und amerikanische Preisverleihungen. Weil da Meryl Streep statt Veronica Ferres und Robert De Niro statt Uwe Ochsenknecht im Publikum sitzen. Und die Laudationes von Unterhaltungsprofis vorgetragen werden statt von rumstotternden Ex-Moderatoren.
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