[via] Sogar den Titel hab ich da geklaut. Äh, geremixed.
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So Sachen machen
Wann hört das eigentlich auf, dass man einfach etwas macht?
Ohne Sinn, ohne Ziel, sondern schlichtweg, weil da ein Etwas ist und ein Ich und man mal probiert, was sich aus der Kombi ergeben könnte.
Sechs Minuten „Sachen machen“ hat Koki Tanaka in seinem Film „Everything is everything“ versammelt und mich beruhigt allein schon das Betrachten dieses Un-Sinns.
Ob man es wohl schaffen würde, den gesamten Inhalt des Kühlschranks übereinander zu stapeln? Wie viel Schnee wohl in die Mülltonne der Nachbarn passt? Könnte sein, der Toaster pfeift, wenn man ihn am Kabel hält und ganz schnell durch die Luft schleudert. Und wenn ich los lasse? Bis zum Balkon gegenüber schätze ich. Locker…
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Freitag: Tocotronic live auf dem iPhone
Als Test und Premiere bezeichnet MDR SPUTNIK den morgigen Videostream eines Tocotronic-Gigs auf das iPhone. Wer das Konzert auf seinem Taschenrechner sehen möchte, braucht dazu die kostenlose Sputnik-iPhone-App, mit welcher der Stream empfangen werden kann.
Los geht’s am Freitag, den 29. Januar 2010, um 20 Uhr mit Me And The Whiter Tiger, Tocotronic spielen ab 21 Uhr.
BBC und ARD im Symbolfilmchen-Vergleich
Warum ich Produktionen der BBC aufregend finde, während mich die der ARD aufregen, liesse sich anhand unzähliger Beispiele erklären. Die folgenden zwei Promo-Videos zur Winterolympiade 2010 in Vancouver veranschaulichen aber aufs Klipp und Klarste, was ich meine:
Die BBC zaubert aus Anlässen Themen, die ARD bittet mit Themen ums angelassen werden.
Michael Jackson: Er dachte, alles.
Die Dankesrede, die LaToya Jackson vor einer Woche bei der posthumen Verleihung des St.-Georgs-Ordens beim Dresdner Semperopernball an ihren Bruder Michael Jackson gehalten hat, ließ gerade die Tränen an meinen Wangen hinabfließen.
Leider nicht vor Rührung, sondern wegen der grandiosen Simultanübersächselung. Read on my dear…
The Bosses

Es gibt so vieles, das ich euch noch nie gesagt habe. Zum Beispiel, dass ich Bruce Springsteen mag. Und Jon Stewart. Und amerikanische Preisverleihungen. Weil da Meryl Streep statt Veronica Ferres und Robert De Niro statt Uwe Ochsenknecht im Publikum sitzen. Und die Laudationes von Unterhaltungsprofis vorgetragen werden statt von rumstotternden Ex-Moderatoren.
Read on my dear…
SynchTube: Couch Potatoes 2.0

Wer jemals vor dem TV-Gerät saß und während einer möglichst blöden Show seinen Twitter-Stream verfolgt hat, der weiß, dass das Prinzip MST3K seit jeher der eigentliche Erfolgsgarant des Fernsehens war und ist. Im Netz bisher nur mäßig ersetzt durch Kommentare, blieb Synchronlästern B.T. (Before Twitter) Netzbenutzern speziell in Sachen YouTube verschlossen.
Bis jetzt. Im Grunde ist SynchTube zwar nur ein Chat mit YouTube-Fenster, aber wenn genügend Leute mitmachen, kann man damit sicher einige lustige Minuten verbringen.
Nic Cage as everyone

Es gibt eine Erklärung warum Schauspieler wie Nicolas Cage und Tom Cruise so erfolgreich sind. Kuleschow-Effekt heißt die und ist nach dem russischen Regisseur Lew Wladimirowitsch Kuleschow benannt, der in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts die These aufstellte, dass nicht das Spiel eines Schauspielers sondern Montage und Szenerie bestimmen welche Emotionen wir, die Zuschauer, in seinem Gesicht sehen. Ein gutes Schauspielergesicht ist demnach eines, in das man möglichst viel hineinlesen kann, oder anders gesagt – ein möglichst leeres Gesicht. Die visuelle Beweisführung übernimmt fast 80 Jahre später der Photoshop-Blog Nic Cage as everyone.
Warum “Star Wars: Episode 1″ Mist ist. In 70 Minuten.

Selbst bei eingefleischten Fans gilt Star Wars: Episode 1 („The Phantom Menace“, auf deutsch „Die dunkle Bedrohung“) als Reinfall. Nicht, weil es in Wirklichkeit gar keine Laserschwerter gibt, sondern weil Plot, Charaktere, Schnitt, Kamera und Regie (also der ganze Film) einfach nichts taugen.
Das kann man an diversen Stellen nachlesen. Oder sich nach dem Klick von der bemerkenswerten Stimme von Mike aus Milwaukee detailliert und mit vielen Beweisen gespickt erklären lassen. Wenn man eine gute Stunde Zeit hat. Read on my dear…
Avatar – Aufbruch nach Pandora
The First Days Of Spring – Der Film

Anfang August hatten wir hier zum ersten Mal das Konzeptalbum (Sofern Liebe [oder genauer: Entlieben] ein Konzept ist) und Filmprojekt ‘The First Days Of Spring‘ von Noah and the Whale, den Neofolkern aus London um Sänger Charlie Fink. Inzwischen war der so nett, den Film, bei dem er auch Regie führte, auf seinen Vimeo-Account hochzuladen und auch wenn beim Upload/Komprimieren etwas schief und Schärfe, Farbe und Kontrast ein wenig zu matschig geraten ist und sind, ist ‘The First Days Of Spring’ doch eines der (wie in: DER) Musikererlebnisse des Jahres und fügt, wie von Fink versprochen, dem Album mit dem er die Trennung von seiner langjährigen Freundin verarbeitet, eine zusätzliche erzählerische Ebene hinzu. Read on my dear…
Rescue me

Tommy Gavin ist ein Arschloch. Ein chauvinistisches, homophobes, sexistisches Arschloch. Obendrein ist er ein Säufer, er hat seine Ehe kaputtgesoffen und verprügelt die neuen Freunde seiner Frau. Die hasst ihn, seine Kinder auch. Es fällt nicht schwer, das nachzuvollziehen.
Ad Wars

Niemand kommt an Werbung vorbei. Wir nicht, da sie unsere Arbeit zu einem wichtigen Teil finanziert, ihr nicht, da ihr sie seht und hört, und das natürlich nicht nur im Netz. Für uns alle gilt, dass Werbung beinahe jeden unserer Lebens- und Kulturräume durchdringt, sich im besten Fall anbietet, im schlimsten aber anbiedert und aufdrängt. Die Strategie der Werbung hat dabei vielerorts die naive 50er-Jahre-Vorstellung der Produktinformation ebenso verlassen wie die ihr zugeordnete Reklame-Nische, und ihre Penetranz geht nicht wenigen Menschen, die sie doch eigentlich erreichen und umgarnen soll, auf den Wecker. Wer braucht twitternde Sektmarken? Eben.
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on3 Festival Live-Streams
In weniger als zwei Stunden, um 19 Uhr, geht es los, das on3 Festival im Orchesterstudio des Münchner Funkhauses. Für alle ohne Ticket aber mit großem Verlangen Speech Debelle, Royal Bangs, Ebony Bones, Chris Garneau, Dave & Hal, Kettcar und all die anderen Künstler zu sehen, bzw. zu hören, bietet on3 auch in diesem Jahr einen Audio- und Videostream an. Beide sollen das gesamte Festival bis nachts um zwei Uhr übertragen und bereits im Laufe des Abends, so haben sie mir von on3 versichert, mit downloadbaren Livemittschnitten ergänzt werden. Das alles und noch viel mehr musikalische Rundumbetreuung gibt es auf den Seiten des BR Jugendsenders. Zur Einstimmung nochmal der Hinweis auf die Downloads zum Festival.
iRights.info: Videonutzung und Urheberrechte im Netz

Bei den Kollegen des ohnehin besonders für Blog-Einsteiger und andere Netzpublizisten empfehlenswerten Projekts iRights.info gibt es einen neuen Artikel zur Videonutzung im Netz und was dabei zu berücksichtigen ist.
The IT Crowd: DVDs zu gewinnen

Nerds on TV. Klingt wie ein großartiger Bandname (allein die Abkürzung!), ist aber nur mein Intro für unsere DVD-Verlosung der ersten drei Staffeln von The IT Crowd, noch vor Big Bang Theory die wohl beste TV-Serie für – naja, Nerds eben.
Wir haben die Staffeln 1, 2 und 3 auf jeweils einer DVD (deutsch und englisch) für euch, und damit’s nicht in Arbeit ausartet, vergeben wir die Staffeln zufällig – drei Menschen können also gewinnen, welche Staffel ihr bekommt. Bitte einfach in den Kommentaren lautgeben, wir losen morgen, Mittwoch um 12 Uhr aus. Viel Glück!
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Finanzminister sucht Fassung
Sie sind ja ganz selten, diese Momente in denen einem Politiker die hart antrainierten Gesichtszüge entgleiten, schon gar nicht in einer landesweiten Fernsehproduktion. Umso dankbarer muss man wohl Maybrit Illner und ihrem Team für den folgenden Fernsehmoment sein, den sie, wenn auch erst nach holländischem Zuspiel, Wolfgang Schäuble letzte Woche bereitet hat. Die ZDF-Studiokamera, die sein Gesicht so aufmerksam ergründen will, wie es sonst nur die NASA mit der Mars-Oberfläche macht, zeigt die 26 durch überthematischer und -heblicher Ignoranz zu einem spitzen Grinsen verhärteten Gesichtsmuskeln in gefühlter Slowmotion beim Zusammenfall. Man erlebt in der ersten Reihe, wie der deutsche Finanzminister kurz abwägt auf ganz, ganz dumm zu stellen, bis ihn eine paar Junge Unionler aus dem Publikum kurzfristig und später dann Frau Illner endgültig erlösen, weil Schäubles Rumdrucksen im Fremdschämen nur noch von einem Zusammenschnitt aller Szenen, des „Bauer sucht Frau“-Opfers Milchbauer Josef (der Fromme) übertroffen werden kann. Read on my dear…
Pigeon: Impossible
Dass das Team Gebäck/Gefieder nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf komplexe Technologien haben kann, erwähnte ich schon, ich weiß.
Ich will auch gar nicht weiter drauf herumreiten, fühlte ich nur grade erinnert.
Und gut unterhalten.
London 1896, 1903, 1927

Über ein Jahrhundert alte, fantastische Bewegtbilder aus London nach dem Klick. Read on my dear…
40 Jahre Sesamstraße und Google

Google feiert derzeit mit seinen Logos die Sesamstraße, die am 10. November 40 Jahre alt wird. Tatsächlich hat die Sesamstraße bereits vor 27 Jahren Google gefeiert und das Krümelmonster (wer sonst!) sang damals ein Lied über die Suchmaschine. Naja, eigentlich geht’s in dem Song um „googly eyes“, also Kulleraugen. Wie auch immer, Song und zwei weitere Google-Sesamstraßendoodles nach dem Klick.
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