Die Liste ist schon einen Monat alt, ich habe sie aber gerade erst bei franztoo gefunden: Openculture listet 10 Anzeichen für intelligentes Leben bei YouTube, die Leser vervollständigen die Aufzählung. Natürlich mit dabei: Unser Favorit TED Talks.
Archiv
Frontline: Growing up online
Zum ersten Mal stieß ich vor drei Jahren auf Frontline, die Online-Ausgabe einer US-amerikanischen Doku-Serie, die seit 25 Jahren auf PBS-Kanälen ausgestrahlt wird und auch online zu sehen ist.
Heath Ledger ist tot
Heath Ledger, der Joker im kommenden Batman-Film „The Dark Knight“, wurde am Dienstag von seiner Haushälterin tot aufgefunden. In der New Yorker Wohnung wurden Pillen neben dem Leichnam gefunden, eine Überdosis wird nicht ausgeschlossen. Ledger hinterlässt eine Tochter und seine Ex-Frau Michelle Williams.
Jeff Vader in der Kantine des Todessterns
Das nach dem Klick folgende Video ist mit Abstand eine der witzigsten Star-Wars-Persiflagen, die ich je sehen durfte. Schade, dass sie auf englisch ist, sonst hätte ich neues Futter für zwei mir gut bekannte fanatische Lego-Star-Wars-Fans.
Kontrolle
Im Gegensatz zu Johnny finde ich, dass „Control“ von Anton Corbijn (bei dem es mich immer wieder von neuem erstaunt, dass ich seinen Nachnahmen nicht nachschlagen muss) ganz groĂźes Kino im wahrsten Sinne des Wortes ist. Einbecker findet das auch und filmt sich mit einem der sympatischsten Reviews ever, unterlegt zu einem der Songs des letzten Jahres (der natĂĽrlich sowas von passt): Let’s dance to Joy Division!
Traffic, wem Traffic gebĂĽhrt, das Video gibt’s nicht hier sondern dort. Trotz Youtube2.0-Embedding-Possibilities und so. Man muss ja nicht jeden ScheiĂź mitmachen.
ByteFm
Vor ein paar Tagen nölte ich noch an dieser Stelle, klassisches Radio sei tot. Nun, vielleicht atmet es ja doch noch. Zwar nicht im Äther aber im Internet.
Super 8 – Neuköllner Rummel 1968
Super 8 ist keine neue Band und auch kein hippes Social-Web-Dings. Super 8 war das Videoformat, in dem sich (ihr mĂĽsst jetzt ganz stark sein und euch das bitte nicht zu bildhaft vorstellen) unsere Eltern beim Sex gefilmt haben. Oder auf dem Rummel. Oder beim Sex auf dem Rummel, das kam aber eher selten vor. Hoffe ich.
Georgie Greville: I wanna be your dog
„I wanna be your dog“ von Iggy und den Stooges, hier als Untermalung eines Castings in der Version der Models. Der Regisseur dieses Konzeptvideos, Georgie Greville, ist hier zu finden, das Video gibt es nach dem berĂĽhmten Klick.
Lagerdenken
Wenn Dreck Materie am falschen Ort ist, dann ist „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ kein Dreck. Denn fĂĽr Sonja Zietlow kann es keinen richtigen Ort geben.
Zuhören: Die Frau an seiner Seite
„Mir ist etwas Wundersames begegnet, es hat mich verändert. Und dann, ich fĂĽhle dass er etwas sagen will, und er tut es. Ganz ruhig fragt er mich: Wollen sie meine Frau werden?“
So wurde aus Lina von Osten Lina Heydrich, die Frau des Mannes, den man als den Organisator des Holocaust bezeichnet.
Und dann?
Controlverlust
Ein Teenager, grundsätzlich eher nicht so gut drauf, heiratet seine erste große Liebe und setzt mit ihr ein Kind in die Welt. Nur wenig später verliebt er sich in eine andere Frau. Seiner Gattin kann er keine Antworten geben, sein Kind interessiert ihn nicht, verlassen mag er keines der beiden Mädchen. Seine Epilepsie und die nötig gewordenen Pillen helfen seiner Stimmung nicht wirklich und so bringt er sich im Alter von 23 Jahren um.
Diese Geschichte, die leider alles andere als einmalig ist, würde vielleicht niemanden so richtig interessieren, wäre der junge Mann nicht Ian Curtis gewesen, Sänger von Joy Division.
Age bangs the Drums
Vom Ein- bis Einhundertjährigen. Alles Drummer vor dem Herrn. Meine Favoriten sind der fünfzehnjährige und der 78jährige. Die hauen so herrlich heftig auf die Kacke Snare. Video nach dem Klick.
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Raus aus dem Retro-Loop
Raus aus dem Retro-Loop, das ist mein Vorsatz fĂĽr 2008.
Das Internet ist eine Erinnerungsmaschine, die es jedem ermöglicht, ganze Wochenenden mit dem medialen Input seines elften Lebensjahres zu verbringen. Das ist wunderschön, macht aber auf Dauer infantil, träge und blass um die Nase - wie jede gute Droge.
Stan Laurel und Oliver Hardy in einem Farbfilm ĂĽber Holz
Ich hatte mal einen Bekannten, der hatte behauptet, damals™ hätte es keine Farben gegeben. Also: in echt jetz. Die Realität, die damals scharzweiĂź aufgenommen wurde, hätte auch tatsächlich so ausgesehen. So grau. War natĂĽrlich Unsinn, aber der lieĂź sich einfach nicht ĂĽberzeugen. Keine Ahnung, was der mittlerweile macht, sonst hätte ich ihm den Link zu diesem Propagandafilmchen ĂĽber… ähm… Holz… von 1943 geschickt. Mit Dick und Doof. In Farbe. Oder sowas ähnlichem.
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What Goes Up Must Come Down
Kurzfilm? Musikvideo?Wen interessiert’s, solange das Gesamtwerk so grandios ist. Die Musik kommt von North Of Ping Pong, der Film von Adam Smith. Neun fantastische Minuten aus dem Jahr 2005 als Start in den Tag. Nach dem Klick.
Dokumentation: Das Ende der Intimität - Über die Privatsphäre im digitalen Zeitalter
Darüber habe ich mir auch schon mehrfach Gedanken gemacht: Wird die zunehmende Digitalisierung des Alltags zu einer Auflösung der Privatsphäre führen, oder werden wir ganz einfach bestimmte Bereiche der digitalen Erfassung verwehren und damit die Privatsphäre aufteilen, in einen privaten und nicht einsehrbaren, und einen öffentlichen Teil?
Die Dokumentation „Das Ende der Intimität“ von Günther Kaindlsdorfer über das Ende der Privatheit durch Überwachung und Exhibitionismus im Web behandelt genau diesen Widerspruch und ist kompletto bei Youtube, war ja klar. Und wie Meta ist das eigentlich? Ein Screenshot von Youtube, auf dem gerade eine Dokumentation über das Ende der Privatsphäre zu sehen ist, die einen Ausschnitt eines Videos auf Youtube zeigt.
Alle Teile nach dem Klick…
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1970
Das Video zum Bild aus dem Jahr 1970 gibt’s erst, wenn in den Kommentaren der Name dieses jungen Berliner Hippies auftaucht.Erledigt: Read on, my dear…
Die Midwest Teen Sex Show
Vielleicht ist es zu optimistisch, aber ich gehe davon aus, dass ihr alle aufgeklärt seid. Diese Aufklärung fand in den allermeisten Fällen nicht im Biologieunterricht statt, aber auch nicht, wie oft vermutet wird, durch die BRAVO. Eher schon durch die im sechsten Schuljahr dazugekommenenn Sitzenbleiber, die schon behaarte Geschlechtsorgane hatten. Oder sagen wir es ruhig offen: Die Straße hat uns aufgeklärt.
Die Midwest Teen Sexshow soll nun tatsächlich Teenager über alle möglichen Aspekte der Sexualität informieren. Erfreulicherweise ist sie dabei hinreißend komisch. Und das nicht einmal unfreiwillig.
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Drehbuchautoren aus dem Callcenter
Vor einiger Zeit habe ich herausgefunden, dass man deutsche Comedy herstellt, indem „man indische Callcenter mit dem Verfassen von DrehbĂĽchern (beauftragt), die man von ballermannvertriebenen Lebendhirnspendern aufsagen lässt.“ FĂĽr uns ist es Alltag, in anderen Ländern offensichtlich eine Horrorvision. In einem Film, der aus Solidarität zu den streikenden Drehbuchautoren Hollywoods entstanden ist, spielt Holly Hunter genau mit diesem Bild - ihr Autor sitzt in Bangalore. In einem Callcenter.
Weitere Solidaritäts-Filme (unter anderem mit Andre 3000, Sean Penn, Kate Beckinsale und David Schwimmer) gibt es auf Deadline Hollywood Daily. Mit deutschen Fernsehzuschauern zeigt sich allerdings weiterhin niemand solidarisch.
Psychopathische Kindervorbilder?
Foto © DRB62An diejenigen, die sich ernsthaft um den geistigen Zustand unserer Helden von früher™ Sorgen machen:I have one word for you. Spongebob.
Anne Will und das Nichts

Original: Howie_Berlin, Bearbeitung: René
Nach der ersten Sendung wusste ich noch nicht so recht. Also fragte ich Stefan Niggemeier, wie mir die erste Folge der Anne-Will-Show gefallen habe und er antwortete mit diesem Artikel.
Eine Dramaturgie ist nicht erkennbar, nach einer guten Dreiviertelstunde ist sehr die Luft raus, auch aus Anne Will, und dass ein Film in der Mitte der Sendung über eine ausgebrannte Ärztin im bleischweren Stil eines alten “Gott und die Welt”-Beitrages daherkommt, ist nicht hilfreich. Die Minuten dehnen sich.
Nun bin ich zufällig der Doyen der Versagensangst und deshalb habe ich es mir verkniffen, zu den ersten Sendungen der vermutlich völlig verunsicherten Anne Will etwas zu schreiben. Aber jetzt dürfte sich die Aufregung etwas gelegt haben und somit ist es an der Zeit, ein paar Worte zu der wichtigsten Veranstaltung der deutschen Demokratie zu sagen.
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Californication
Das letzte Mal, als ein deutscher Produzent etwas in Auftrag gegeben hat, das witzig und sexy sein sollte, kam Lass jucken, Kumpel dabei heraus. Im glücklichen Amerika ist das Ergebnis Californication. David Duchovny spielt den Schriftsteller Hank Moody. Junge Mädchen würden sagen, dass er in der Serie eine verdammt coole, geile Sau ist. Und ich würde ihnen zustimmen. Er vögelt, säuft, kifft und kokst sich durch die Episoden und ist dennoch sehr unglücklich. Die Mutter seiner Tochter hat ihn zugunsten eines zuverlässigen Mannes verlassen, sein Buch Gods Hates Us All wurde zu dem Hollywood Blockbuster That Crazy Little Thing Called Love verballhornt und überhaupt ist Kalifornien nicht New York und Vaginen auch irgendwann langweilig. Na gut: So langweilig dann auch wieder nicht.
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Me, Myself and I
Ich erzähle Lukas, wie ich die BILDblog-Lesung fand, schmiede Welteroberungspläne und schaue in viele verschiedene Richtungen.
Video nach dem Klick.
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Kommentatoren im echten Leben
Unsere BemĂĽhungen um die Kommentarkultur haben weltweit FrĂĽchte getragen. Jetzt ist diese moderne Form des Sozialverhaltens endlich auch in der Businesswelt angekommen.
Video nach dem Klick.
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Eine Erfolgsgeschichte
Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus einem Video, das bei Youtube 25 Millionen Mal gesehen wurde. Damit liegt das Video auf Rang 8 der meistgesehenen Youtube-Videos aller Zeiten. Da in dem Video türkisch gesprochen wird, kann ich es nicht beschwören, aber wenn mein erster Eindruck mich nicht täuscht, dann geht es in dem Video um nichts.
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30 Jahre Deutscher Herbst
Genug von den Opfern. Es ist Zeit, einen der Hauptakteure zu Wort kommen zu lassen.
Video nach dem Klick. Read on, my dear…
Schwesterherz: Interview mit Johanna Adorján
Die Journalistin Johanna Adorján hat zusammen mit Heike Makatsch das Drehbuch zu dem Film Schwesterherz geschrieben. Beide haben das zuvor noch nie gemacht und da ja hinter jedem Computer ein potentieller Drehbuchautor sitzt, habe ich Johanna Adorján gefragt, wie man das ĂĽberhaupt macht - ein Drehbuch schreiben. AuĂźerdem geht es um Artikel-Haufen, einen offensiv gelangweilten Steve Martin, ein ultrareligiöses Ex-Calvin-Klein-Model und die Anfänge von „jetzt“.
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