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Archiv

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Wir waren so frei: Bilder aus der Zeit der Wende

Die Deutsche Kinemathek hat zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung die Website „Wir waren so frei“ gestartet. Dort werden Fotografien aus der Zeit der Wende gesammelt, fast alle Bilder stehen unter CC-Lizenz, die Software hinter dem System basiert auf Open Source, seit 1. Mai gibt es eine Auswahl der Bilder in einer Ausstellung im Museum für Film und Fernsehen zu sehen. Das Bild oben stammt von Hartmut Kieselbach.

(via KFMW)

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Keith Loutit: Tilt-Shift-Videos

Tilt-Shift-Fotografie war oder ist wohl irgendwie ein heißes Ding.

Videos aber, die mit ähnlicher Technik plus Zeitraffer aufgenommen wurden, sind ein ziemlicher Kracher.
Read on my dear…

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Dust & Grooves: Fotodokumentation über Vinyl-Sammler

Was für eine wundervolle Idee für eins dieser modernen Weblogs: Eilon von Dust & Grooves befragt Vinyl-Sammler und postet die Geschichten mit umfangreichen Bildern der Deejays, Plattenladenbesitzer und Musikliebhaber mit ihren Sammlungen. Ich könnte da stundenlang drin rumlesen, zum Beispiel hier die Begründung von James Longo und New Jersey, warum er Vinyl sammelt:

Q: Why vinyl? Is it the sound of it ? or other romantic reason?
A: There is a warmth to the sound of vinyl that no other format can capture. I asked a mastering engineer once if I was just rationalizing this belief. He explained that the fact that the record sits on a turntable and the tone arm is lowered onto the vinyl in an open room there is an ambiance that is created around the mechanism even before the sound makes it to the speakers.

Dust & Grooves (via KFMW)

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Mikhael Subotzkys Gefängnisfotografie

Mikhael Subotzky fotografiert Gefängnisse, Insassen und Ex-Häftlinge in Süd-Afrika. Die Bilder sind klaustrophobisch, zeigen Menschen in Extremsituationen und in überfüllten Zellen. Obige Zelle ist für 18 Menschen gebaut, es leben 54 darin. Beeindruckende Bilder. Hier noch ein Interview mit Subotzky.

Mikhael Subotzky (via xFuckerx)

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Lego NYC

Wundervolle Minimal-Lego-Serie über New York von Christoph Niemann in der New York Times.

[via]

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“Puh!” (Der Bär)

Das da oben auf dem Bild ist ein Bär, der aus Panik vor sich nähernden Autos von einer Brücke gespungen war und sich gerade noch festhalten konnte. Was danach passierte, kann man auf den folgenden Bildern sehen und in den Bildbeschreibungen nachlesen.

Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4, Bild 5, Bild 6.

[Gerade durch Zufall gefunden, die Bilder stammen aus dem Jahr 2007]

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Leningrad Ghost Photoshopping (UPDATE)

Sergei Larenkov nahm die Motive aus alten Fotografien des belagerten Leningrads neu auf und kopierte Teile der alten Fotos mit Photoshop in die neuen Aufnahmen. Das eher amateurhafte Photoshopping macht die Bilder fast noch geisterhafter: Das alte Leningrad im neuen Sankt Petersburg.

Leningrad Siege: Now and Then (via KFMW)

[update] Neuraum schreibt in den Comments:

Es gibt einige mehr hier im Blog vom Bruder des Autors: http://larenkov.livejournal.com/2416.html (nicht nur aus der Zeit der Belagerung).

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Punk- und Metal-Fotografie von The Face Show

Face the Show tourt durch Europa und fotografiert eher unbekannte Punk Bands. Die Website ist eher schlecht zu navigieren, am besten geht das über den Menüpunkt „Bands“, wo man per Zufallsklick wunderbare Moshpit-Fotografie bewundern kann.

Face the Show (via Electru)

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Realtime Satelliten-Tracking mit Google-Mashup

Mit diesem Google-Mashup kann Blofeld in Echtzeit Satelliten verfolgen und bei der nächsten Gelegenheit zwei Stück davon entführen, um mit seiner Superschurken-Organisation S.P.E.C.T.R.E ein paar Millarden von den Regierungen der Welt zu erpressen, woraufhin James Bond die Bilder dieses Fotografen dazu benutzt, um sich an einem Drahtseil in die Thermosphäre zu schwingen (selbstverständlich ohne lästigen Space-Suit), lässig auf der Geheimen SPECTRE-Insel zu landen, Blofeld mit einer super Laser-Uhr die Augenklappe kaputtzulasern und am Ende mit Ursula Andress auf einem aufblasbaren Gummiboot irgendwo im Atlantik zu treiben.

Kurz gesagt: hier ein Google-Mashup, mit dem man in Echtzeit Satelliten tracken kann und dort ein Posting über einen Fotografen, der alle 189 geheime Satelliten aufgespürt und fotografiert hat. Das Bild oben zeigt übrigens die ISS, die grade dabei ist, über Südamerika hinweg zu fliegen.

(via Andreas‘ @Twitter)

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Julie Blackmon’s domestic vacations

Die Frage „Was verändert sich eigentlich, wenn man Kinder hat?“ beantwortet die US-amerikanische Fotografin Julie Blackmons.

In „domestic vacations“ inszeniert sie Kinder, wie sich Kinder sonst nur selbst inszenieren und schafft es, dem alltäglichen Chaos ein mystisches Moment abzugewinnen.
Wer Kinder bezaubernd findet, hat vermutlich keine.
Wer sie verzaubert glaubt, liegt damit sicher richtiger und sollte folgerichtig in eine zauberhafte Putzfrau investieren.
Read on my dear…

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Zuhause bei REMs Michael Stipe

Die großartige Website The Selby zeigt New Yorker Künstler in ihrem Zuhause, zum Abschluß folgt immer der Scan eines handgeschriebenen Interview mit Original-Zeichnungen. Aktuell haben sie Michael Stipe von R.E.M. besucht, der zusammen mit seinem Partner Thomas Dozol ein wunderbares New Yorker Loft voller Kunst bewohnt.

Thomas Dozol and Michael Stipe auf The Shelby (via Stylespion)

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Hush City

Minsk ist die Hauptstadt der Republik Weißrussland und gilt bei einigen der knapp 2 Millionen Einwohner/innen als „stille Stadt“, als „Hush City“. Denn während andere Großstädte der ehemaligen Sowjetunion einen enormen Aufschwung und eine damit verbundene starke Veränderung erleben, scheint in Minsk die Zeit eingefroren zu sein.

Ilya Andreyev hat seiner Stadt eine Liebeserklärung geschrieben, die er in Form eines „Sketch Films“, einer wunderschönen Mischung aus Fotografie, Typografie und Animation, veröffentlicht hat.

Kopfhörer auf, Tür schließen, und eine kleine virtuelle Reise unternehmen:
Hush City

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Photo of the day

Am 31. März 1979 bekam Jamie Livingston eine Polaroid-Kamera geschenkt: und von da an machte er jeden Tag ein Foto. Bis zum 25. Oktober 1997, seinem Todestag. Livingston starb an Krebs, und was als charmante Idee einer Selbstdokumentation begann (wie die Hommage an die Residents hier oben), wird im Verlauf des Jahres 1997 (auch) zu einer beängstigend ruhigen und unpathetischen Aufarbeitung seiner Krankheit. Seine Freunde Hugh Crawford und Betsy Reid haben aus den Bildern eine Ausstellung gemacht und außerdem die Bilder ins Netz gestellt: ein Fest für alle, die gerne in anderen Leben blättern, auf Flohmärkten fremde Fotoalben kaufen und zu Sophie Calle-Ausstellungen gehen.

[via]

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Life Fotoarchiv auf Google

Whoa, Google hostet tausende hochauflösender Bilder von 1870 bis 1970 aus dem Archiv von Time-Life. In der Google Bildersuche kann man das Archiv mit dem Zusatz source:life durchsuchen. Als kurzen Appetizer empfehle ich einfach mal moon landing source:life. I abso-fucking-lutely am standing on the surface of the fucking moon. I am talking to you from the goddamned fucking moon, Jesus H. Christ in a chicken basket. SCNR.

LIFE photo archive hosted by Google (via Don Dahlmann)

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The Punk Years Flickr-Sets

Flickr-User Ookami Dou (Euros, Rum und Ehre für denjenigen, der mir die Bedeutung des Namen erklärt) hat ein paar tolle Foto-Sets hochgeladen: Noise, The Punk Years, Krautrock, the 70s. Das hier ist ein Foto von einem Konzert der Band KFC, darunter schreibt er:

Long long ago, when hometaping unsuccessfully tried to kill music. Fortunately there was always someone who had a cheap taperecorder at hand. I think this must have been „Donald Fuck“ who saved this KFC concert for eternity.

Ookami Dous Concert Photography (via David!)

Vorher auf Spreeblick: Punkr

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Das geteilte Berlin 1945–1990

Ich war nie in Berlin, als es noch geteilt war und wenn ich mir es heute so anschaue, dann finde ich’s ziemlich gut so: ungeteilt. Deshalb üben die Bilder aus diesem Flickr-Pool auf mich eine seltsame Faszination aus, wenn ich daran denke, dass ich vor zwei Jahren 100 Meter von der Stelle entfernt, an der dieses Bild geschossen wurde, ein super Eis mit einer noch superen Freundin gegessen habe. History is spooky, sometimes.

Das geteilte Berlin 1945-1990 (via Tommy)

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Unbekannte Strukturen ziehen am Universum. Von außen.

Es erwartet hoffentlich keiner von mir, dass ich tatsächlich verstehe, was National Geographic da schreibt. Aber der erste Satz dürfte Teaser genug sein, um weiter zu lesen, auch ohne von mir angeleitet zu werden.

Something may be out there. Way out there. On the outskirts of creation, unknown, unseen „structures“ are tugging on our universe like cosmic magnets, a controversial new study says.

Und wenn Ihr nach dem Lesen des Artikels verunsichert seid, dann kommt wieder her und lasst Euch von den folgenden Bildern das Licht ausblasen. Read on my dear…

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berlinfotoblog

Berlin kann so cool aussehen. Im berlinfotoblog von Serjosha Brodesser gibt es bisher noch nicht sooo viel zu sehen, aber: lieber gut als viel.

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Hell friezes over

Gestern endete die sechste Frieze im Londoner Regents Park. 150 Galerien aus aller Welt kamen zu einer der größten Kunstmessen zusammen. Schlecht für Schnorrer wie mich: Es kostet eine Stange Eintritt und auf Sekt und Häppchen muss man auch verzichten. Gut hingegen – im Vergleich zu den großen Ausstellungen gibt es eine ungemein große, heterogene Auswahl und keinen Kurator, der das Ding alleine gegen die Wand fahren kann. Und man darf ungestraft Fotos machen, deshalb nach dem Klick eine ausführliche Bilderstrecke. Read on my dear…

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Raum lassen in Manhattan

Ich habe keinerlei Ahnung von Bildkomposition, weder in der Fotografie noch im Film. Sicher gefallen mir gerade deswegen verständliche Beispiele wie die von Stuart Immonen so gut:

All I really need to know (about effective use of negative space in composition) I learned from Manhattan.

[via]

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