Archiv

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Der junge Barack Obama


Caption this!

Gut möglich, dass dies tatsächlich der junge Barack Obama ist. Noch einige Fotos mehr gibt es hier zu sehen, leider ohne Quellen- und Urheberangaben.

UPDATE Danke an Steffen L, /the weekender! und Christian: Die Fotos stammen von Lisa Jack und wurden 2009 in der M+B Gallery ausgestellt. Hier Artikel aus der NYT und der L.A. Times.

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Rebel Youth

Sensationelle Fotos aus der Schweiz der 60er Jahre zeigt der neue Fotoband “Rebel Youth” des damaligen Amateur-Fotografen und Autodidakten Karlheinz Weinberger. Weinberger, der 2006 verstarb, war eigentlich Lagerist und fotografierte die Schweizer Subkultur in seiner Freizeit, besonders die Rocker- und Schwulenszene hatte es ihm dabei angetan. Eine Google-Bildersuche zeigt einige seiner Fotos (muss man jetzt eigentlich in Deutschland auch schon diese “Not Safe For Work”-Warnung bringen, wenn nach einem Klick eventuell ein paar Schwänze zu sehen sind?) und auch auf der Facebook-Fanpage gibt es einiges zu sehen.

Rebel Youth: Karlheinz Weinberger (Amazon-Partnerlink)

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Looking Into the Past

Der flickr-Pool, der überraschenderweise den gleichen Titel trägt wie dieses Posting (Hint: Looking Into The Past) zeigt Menschen, die alte Fotos zurück an die Orte bringen, an denen sie aufgenommen wurden. Manche Fotografen halten das Bild dabei möglichst passend in die Szenerie und fotografieren die Collage erneut, andere nutzen Photoshop. Allen gemein ist, dass sie sehr viel Spaß machen und teilweise ziemlich großartig sind.

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Zeig’ dein Labor!

Sieht nach Steampunk aus, ist aber ein real existierendes Labor mit einem… einer… so einem… na, einem… runden Dings mit ganz vielen Röhrendingern dran. Mir fällt der Fachbegriff dafür gerade nicht ein.

Gefunden habe ich das Bild bei reddit, wo ein offenbar in der Wissenschaft tätiger Nutzer auf die Idee kam, ein Foto seines Labors zu veröffentlichen, damit andere es ihm gleich tun. Was sie auch machen. Und so finden sich dort nun Labor-Fotos, auf denen die Geräte mit Post-Its beklebt sind, da der dort Beschäftigte zwar weiß, was ein Nanophysiotemglomeron ist, aber die deutsche Beschriftung seiner Apparate nicht versteht. Oder auch dieses Bild aus Zürich mit irre vielen Lasern. Oder jenes, das fast so viele Kabel hat wie ihr unter eurem Schreibtisch. Oder dieser Fahrsimulator in Groningen. Oder dieser Wahnsinn für irgendwas. Und ein konfokales Mikroskop aus Rostock! Gehört in jeden halbwegs gut ausgestatteten Haushalt! Hier sieht es aus wie in einem durchschnittlichen Club in Berlin Mitte und das hier muss eine Tischlerei sein.

Ein toller Spaß. Haben unsere Leserinnen und Leser eigentlich auch Labore?
Pics or it didn’t happen!

UPDATE Auch Klangforschung ist Wissenschaft!

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Isn’t: Celebrity look a-likes


Paul Cooper isn’t Bill Gates.

Bei der “Isn’t”-Serie des Fotografen Chris Buck ist es nicht die mal mehr und mal weniger vorhandene Ähnlichkeit seiner Modelle mit berühmten Persönlichkeiten, die ihm ein Posting hier beschert, sondern die Situation, in der diese Menschen von Buck präsentiert werden. Tragisch und absurd wirken einiger dieser VIPs, die keine sind, doch lachen mag man trotzdem nicht.

Ähnliche Arbeiten zeigt auch der Däne Emil Hartvik auf seiner Seite, und falls ihr selbst einer berühmten Person ähnlich seht, freuen wir uns über einen Kommentar mit Beweisfoto.

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BRAVO-Starschnitte

bravo starschnitt

Jeriko hat mir gerade den Link zur Übersicht der BRAVO-Starschnitte geschickt, ich wollte nachsehen, ob “meiner” dabei ist. Der, den ich nie fertig bekommen habe. Aber so gerne gehabt hätte.

Und ja, er ist: The Sweet in voller Lebensgröße!

Leider kann man noch so oft klicken, man kann die Teile leider nicht herunterladen um den Farbdrucker zu leeren.

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Ein Jahr in zwei Minuten

Dieses Bild von Eirik Solheim ist aus 3.888 Streifen der rund 16.000 Fotos zusammengesetzt, die Solheim innerhalb eines Jahres aufgenommen hat. Alle 30 Minuten ließ er eine fest installierte Kamera einen Schnappschuss des Blicks aus seinem Fenster in Oslo machen – klar, dass es den ganzen Zyklus auch als Video gibt: Nach dem Klick.
Read on my dear…

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RFLKT – Neues Kunstmagazin aus der Fanzinerszene

Kunstdiskurs ist der neue, Kunstmagazine sind die neuen, Kunstdruck ist das neue, Musikdiskurs, Fanzines, Online. André vom ersten, reinen Onlinefanzine des Landes, von Rote Raupe, erzählt mir gerade, dass sie jetzt in Ausgedruckt machen. RFLKT heißt das Kind. Und das gute daran ist, dass das limitierte Editionskonzept eine kleine Auflage legitimiert. (Hätte man mit Fanzines nicht so gut erklären können. Wobei einige rückwirkend sicherlich auch gute Sammlerpreise bekommen.) Die erste Ausgabe widmet sich ausschließlich und auf über 34 Seiten dem Photographen Alexander Binder. Kuckt da mal rein.

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Weihnachten zuhause: All your christmas pics are belong to us!

christmas

Weihnachtszeit! Die Zeit der crazy bunten Lichter an sonst trostlos grauen Häusern. Die Zeit, in der Berlin schön leer ist, weil 75% der Bevölkerung unter 35 Jahren nach Hause fahren. Die Zeit der Besinnung, der Jahres-Charts, der Rückblicke und der Menschen des Jahres im TV, bei denen man froh sein kann, wenn man zwei davon kennt. Die Zeit, in der Atheisten heimlich in die Kirche gehen. Die Zeit, in der Kinder Hitzewallungen bekommen und sich die Großeltern auf Besuch über dieses komische Bild, das ihr da an der Wand habt, wundern und darüber, ob das Kunst sein soll und ob bei euch alles okay ist. Die Zeit, in der engagierte Blog-Kommentatoren darauf hinweisen, dass ihnen dieses Fest auf die Nerven geht und sie den damit verbundenen Kommerz-Terror strikt ablehnen, weil woanders.

Vor allem aber: Die Zeit des hemmungslosen Kitsches und die Zeit, in der einem in dieser Hinsicht beinahe nichts peinlich zu sein braucht.

Also legt alle eure Ängste ab, kramt durch die Fotokisten eurer Eltern oder euer digitales Archiv und zeigt uns, wie euer Weihnachtsfest aussah, als ihr Kind wart. Wir wollen die ungeschminkte Wahrheit sehen – und wir legen vor.
Read on my dear…

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iPhone-Fotografie mit Instagram und anderen (inkl. Foto-App-Empfehlungen)

iphoneography

Die integrierten Kameras vieler Mobiltelefone sind schon lange qualitativ hochwertiger als die vom iPhone (bei dem man ohnehin erst seit dem 3GS von halbwegs brauchbaren Fotos sprechen kann). Dass es nun also ausgerechnet die Fotografie mit Apples Mobilcomputer zu begeisterten Fangemeinden gebracht hat, wie sie zuvor nur bei analogen Kolleginnen wie der Lomo bekannt waren, kann man nicht mit den überragenden technischen Qualitäten der Kamera erklären, sondern schon eher mit den zahlreichen Apps, die es ermöglichen, die mit dem iPhone erstellten Bilder zu bearbeiten, sie mit einfach zu bedienenden und gleichzeitig effektvollen Filtern aufzuwerten oder direkt zu teilen. All dies gibt es auch für andere mobile Betriebssysteme, vielleicht aber nicht ganz so komfortabel umgesetzt wie beim iPhone.

Neuester Spross der iPhoneography-Hype-Maschine ist Instagram, eine Art visuelles Twitter.
Read on my dear…

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Down In The Tube Station

Man nehme einen Fotografen, der freiwillige Passanten in einem zum Fotostudio umimprovisierten “Studio” ablichtet, lasse die Passanten auf Wunsch einen Text hinzufügen und stelle die Bilder in den Gängen des Berliner U-Bahn-Hofs Kottbusser Tor aus: Fertig ist die wunderbar entschleunigende, temporäre Galerie im Herzen Kreuzbergs.

Timo Maier hat im Visual Blog noch einige Fotos mehr von der Ausstellungsaktion mit dem Titel “48 Stunden Integration”.

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Olaf Heine: I Love You But I’ve Chosen Rock

Olaf Heine hatte sie alle. Von Sting bis R.E.M., von Campino bis Nick Cave, von Blur bis Coldplay, von Metallica bis Richard Ashcroft. Seine Karriere als Fotograf begann vor vielen Jahren in Hannover mit dem Ablichten lokaler Bands wie Fury In The Slaughterhouse und Terry Hoax, sein neues Buch “I Love You But I’ve Chosen Rock” jedoch ist weltumspannend, fühlt sich an wie ein Rock’n’Roll-Reisetagebuch und lohnt sich schon (aber nicht nur) wegen der großartigen Bilder der lebenden Landkarte Iggy Pop.

Heute Abend um 19 Uhr wird die Ausstellung zum Buch in der Berliner Galerie Hiltawsky eröffnet (Tucholskystraße 41, Link zum Facebook-Event), die danach noch bis zum 7. Januar 2011 zu sehen ist. Mehr Bilder aus dem Buch gibt es auf der Verlagsseite zu sehen und wdr.de hat ein Interview mit Olaf Heine.

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Olaf Heine: I Love You but I’ve Chosen Rock