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Über Spiele reden im Games Culture Circle

Das .hbc ist ein weitläufiges Barrestaurantgaleriecafé direkt gegenüber der Marienkirche am Alex. In den Räumen befand sich einmal das Ungarische Kulturzentrum. Das kleine Refugium, dass sich dieser Tage in der alten Platte verbirgt, bleibt den meisten Touristen und auch Berlinern allerdings verschlossen, denn die Betreiber haben sich alle Mühe gegeben, nicht gefunden zu werden. Offensichtlich sind sie bereit es zu ändern und die ersten, die sie reinlassen sind (Computer-/ Video-) Spielenerds, denn ab 28. Oktober findet im .hbc regelmäßig die Talkrunde Games Culture Circle statt. Unter den Gästen des ersten Treffens ist unter anderem Iepe B.T. Rubingh, den einige vielleicht noch von „Painting Reality“ kennen, als er an der Kreuzung Rosenthaler Platz mehrere Kübel Farbe auskippen ließ (Foto).

Games Culture Circle, „Playfullness“ am 28. Oktober 2010 ab 19 Uhr, im .hbc, 3 Euro Eintritt.

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Tetris le film

Diese Sprache. Ich muss immer lachen. Hätte ich mal damals besser aufgepasst bzw. meine Vokabeln gelernt, aber das ging nicht, meine Französischlehrerin hat es – sicher versehentlich – verhindert.

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OutRun

1986 schickte Sega OutRun ins Rennen. Meine erste Begegnung mit dem Arcade-Klassiker machte ich 1987 auf dem C64. OutRun ist eines von wenigen Spielen, mit denen ich seit jeher Sommer, Sonne und gute Laune assoziiere. Dazu trugen seinerzeit u.a. die zahlreichen Pixelpalmen und der mitreißende Soundtrack bei. Um so mehr wundert es mich eigentlich, dass 24 Jahre vergehen mussten, bis jemand auf die Idee kam, die originale Spielhallenversion auf die Straße zu bringen.

Garnet Hertz’s video game concept car combines a car-shaped arcade game cabinet with a real world electric vehicle to produce a video game system that actually drives. OutRun offers a unique mixed reality simulation as one physically drives through an 8-bit video game.

Yeah, das sieht nach einem idealen Gefährt aus, mit dem ich in einigen Jahren als rüstiger Rentner Hamburgs Gehwege unsicher machen könnte.

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Mit Asteroids Webseiten zerballern

Mal wieder genervt von Spreeblick? Einfach hier klicken, das Bookmarklet installieren, zurück zu Spreeblick.com und dann den ganzen Kram zerballern. So wie oben im Video. Die Sounds muss man selbst machen, Aufnahmen davon bitte in den Kommentaren verlinken!

Und hinterher bitte alles wieder aufräumen, okee?

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Super Mario Bros 3 in elf Minuten

super-mario-bros-3-in-11-minuten

Das Erstaunliche ist ja nicht so sehr, dass jemand Super Mario Bros 3 in elf Minuten zu Ende spielen kann (Beweisvideo nach dem Klick). Das Erstaunliche ist vielmehr, dass jemand die dafür nötigen Tastenkombinationen notiert, das Ganze zu einer hübschen Grafik montiert, ich das hier poste und dann der erste Kommentar sagt, dass das alt ist, also von vorgestern, und damit bereits jedem Erdenbürger bekannt, und dass er selbst das Spiel in zehn Minuten schafft. Oder dass ich ein Komma vergessen habe.
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Mario wird 25, 27 und 29!

Die Welt scheint sich einig. Der kleine, sympathische Klempner aus Brooklyn feiert heute seinen 25igsten. Ich verstehe das nicht. So hatte Mario doch bereits 1981 sein Debüt als Jumpman in Shigeru Miyamotos erstem Spiel Donkey Kong und ist damit mindestens 29 Jahre alt. Und auch wenn man seinen Auftritt unter erstmals eigenem Namen in Mario Bros. nimmt, landet man noch immer im Jahre 1983 und nicht 1985.

Die Auflösung: Für die große Jubiäumsfeierei beginnt Familie Nintendo erst an dem Moment mit dem Zählen, an dem „das Team des legendären Spieledesigners Shigeru Miyamoto letzte Hand an Marios erstes eigenes Abenteuer legte„. Nun ja, kann man machen.

So oder so und ganz einfach aus reinster Zuneigung: Alles Gute zum Geburtstag, lieber Mario!

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Legacy

BBC Radio Scotland präsentiert mit Legacy ein audiovisuelles Experiment, in dem ein klassisches Radiodrama als interaktives Browsergame gespielt werden kann.

You play the game as Harry, attempting to escape an abandoned bunker complex hidden beneath the streets of London. You’ll need to keep your wits about you as you explore the dark underground world in which you find yourself trapped. Listen carefully and think logically to solve the puzzles and crack the codes that will reunite you with your sister, Jules. Solve the mystery of your grandmother’s past and escape your unwanted legacy.

Für Legacy sollte man neben Kopfhörern auch Zeit und Ruhe mitbringen, da das Spiel von Soundeffekten lebt, die im Alltagstrubel nicht angemessen wahrgenommen werden können. Des Weiteren empfehle ich euch, die ohnehin schon stark reduzierte Grafik komplett zu deaktivieren („visuals off„). Das erhöht zwar merklich den Schwierigkeitsgrad, ermöglicht aber auch ein intensiveres Spielerlebnis — sofern man bereit ist, sich darauf einzulassen.

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Loneliness

Loneliness ist kein Spiel im herkömmlichen Sinne, sondern eher eine interaktive Metapher für Einsamkeit. Der Entwickler Jordan Magnuson bezeichnet sein Werk als „notgame“. Ihr schlüpft in die Rolle eines Pixels, der mit den Pfeiltasten in alle vier Himmelsrichtungen bewegt werden kann. Andere Pixel suchen konsequent das Weite, sobald man sich ihnen nähert und trotz des stark stilisierten Szenarios macht sich rasch eine gewisse Melancholie breit. Am Ende wartet eine Botschaft, die an dieser Stelle natürlich nicht verraten wird. Verraten kann ich jedoch, dass das Flashplugin vonnöten ist.

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Android NES Controller Hack


(Link zum Video)

Ein gewisser sk3tch hat sich die Mühe gemacht, einen Hack zu entwickeln, mit dem sich der klassische Nintendo-Controller an ein Android-Telefon anschließen lässt. Die Hardware sieht weder besonders alltagstauglich aus, noch wird sie in einer Hosentasche Platz finden, aber hier war wohl eher der Weg das Ziel. Braucht man das? Nein. Ist es trotzdem großartig? Ja.

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Atari-Werbespot aus den 80ern

atari

Oh ja, die 80er. Das Jahrzehnt der Frisurunfälle. Immerhin: Wir hatten Videospielprojektoren, die es uns erlaubten, am Strandhimmel Pacman zu spielen. Und unsere Joysticks… ach, lassen wir das. Schaut’s euch selber an.
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Girls just want to have fun

Seit ich vor zwei Wochen in Köln auf der gamescom war, lässt mich das Grummeln nicht los. Es begann dort schon kurz nach dem Betreten der ersten Hallen, verwandelte sich schnell in ein Kopfschütteln und wurde schließlich zum heftigsten WTF-Gefühl, das man als Frau so im Jahre 2010 bekommen kann. Mein Besuch auf der gamescom brachte noch vor allen ausprobierten Spielen und interviewten Spielemachern vor allem eine ernüchternde Erkenntnis: Wenn sie überhaupt darin stattfinden, sind weibliche Wesen in der Welt der Games in erster Linie lediglich dekoratives Beiwerk.* Eine der größten Industrien überhaupt propagiert fröhlich sexistische Rollenmodelle und findet sich dabei kein bisschen schlimm. Im Gegenteil. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich hier ein Bild etabliert, das jede auch nur halbwegs emanzipierte Frau schaudern lässt. Und das alles nur, weil Jungs als Konsumenten gelten und Mädchen ja sowieso nicht zocken. Okay, Klischeefall abgeschlossen.
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Swarmation

Das Prinzip des Onlinegames Swarmation hat mich auf Anhieb fasziniert. Jeder Besucher der Seite stellt einen Pixel dar, der live mittels Pfeiltasten über ein Spielfeld bewegt werden kann. Nun gilt es, gemeinsam und möglichst schnell vorgegebene Formen zu kreieren. Da man sich nicht absprechen kann, entsteht im Idealfall ein geordnetes Chaos aus Aktion und Reaktion. Wer Teil einer bestimmten Formation wird, erhält ein paar Punkte. Und vielleicht das Gefühl, hinter die Fassade blicken zu können. Da gibt es die lauten Pixel, die sich ständig in die Mitte drängen. Und die leisen, die brav mit dem Strom schwimmen oder leblos in der Ecke verharren. Wie schon damals in der Schuldisko.
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