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Don’t slam poetry, hang the DJ instead. Ich monologisiere öffentlich.

lorenzen

Sachen scheiße finden kann jeder, es gehört zu den leichtesten, unverfänglichsten und konformsten Dingen, die man so tagein, tagaus machen kann. Und zu den langweiligsten und überflüssigsten auch noch. Man braucht keinen Mut, um etwas scheiße zu finden. Die Liste der Dinge, die ich scheiße finde, ist so lang, dass ich mir damit, wäre sie dreilagig, mein Leben lang … nee, dass ich aufgehört habe, mich für sie zu interessieren, obwohl sie sich immer wieder in mein Blickfeld drängt und mich ablenkt von den wichtigen Dingen. Denen nämlich, die gut sind.

Die große Kunst, Damenundherren, liegt also darin, Dinge gut zu finden, dazu zu stehen, sie zu verbreiten und sich und andere von ihnen inspirieren zu lassen, um selbst Gutes auf die Beine zu stellen. Nichts gegen einen toll geschriebenen Verriss, aber schreibt mal einen mitreißenden Text über euer Lieblingsalbum, der so reinhaut, dass jeder, der ihn liest, das Album kauft, ohne es gehört zu haben. Dann reden wir weiter, okee?

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Ins Theater mit euch! Theater Thikwa “In den Zelten” – Ticketverlosung

Szenenfoto "In den Zelten"
Das Theater Thikwa hat mich nie enttäuscht, weil ich mich dort nie gelangweilt habe. Weil es einfach nicht langweilig werden kann, wenn Schauspieler mit und ohne Behinderung auf der Bühne stehen und eben diese Mischung selbst Schulpflichtlektüren eine wahrhafte Exzentrik einschenkt: unberechenbar, verspielt, schüchtern und bärbeißig polternd.
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Vom Kind zum alten Menschen in fünf Minuten (Video)

Nicht skippen. In ganzer Länge ansehen. Und dann erst weiterlesen.

Anthony Cerniello hat dieses Video nicht mit einer Person, sondern mit mehreren Familienmitgliedern erstellt, die einzelnen Bilder hat er dafür natürlich noch aufwändig bearbeiten müssen.

[via]

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Apple IIc aus Lego

Die Geschichte zum Clip gibt es im Bytecellar, die Anleitung und das Lego-Set (und viele andere tolle Kreationen) bei Chris McVeigh.

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Man könnte mal wieder was schnitzen

[via reddit]

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Wanted: Berlin’s best tattoos

Es geht nicht mehr anders, frische Tinte muss auf die Haut. Seit Wochen plane ich, meine aktuellen, jetzt schon ziemlich alten Tattoos zu erweitern, aber ich brauche eure Hilfe, denn ich bin völlig raus aus der Szene: Welche Studios sollte ich mir in Berlin ansehen?

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Having a face

havingaface.tumblr.com von Lucas Zanotto, der u.a. auch die tolle App Drawnimal gemacht hat.

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Jay-Z – Picasso Baby @ Pace Gallery

HipHop im Museum – nun ja, in einer Galerie. In der Pace Gallery in New York trat nämlich neulich Jay-Z vor ein vermutlich ausgewähltes Publikum, um sechs Stunden lang “Picasso Baby” aufzuführen. Inspiriert von der neben viel weiterer Prominenz anwesenden Marina Abramović und ihrer Performance “The artist is present” freestylte sich Herr Z in die Herzen der Gäste. Was ziemlich viel Spaß gemacht haben muss, wie man dem wunderbaren Zusammenschnitt oben entnehmen kann.

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Adam Harvey: 21st century camouflage

cv_dazzle

“Privacy is normal. Surveillance is suspicious.” Adam Harvey macht sich in seinen Projekten Gedanken um das Aushebeln von Überwachungstechniken und anderen Eingriffen in die Privatsphäre.

Offpocket, ein Smartphone-Case, welches das Gerät komplett abschirmt und Bluetooth, GPS, WLAN, GSM und alle anderen Verbindungen unterbricht, soll in diesem Sommer auf den Markt kommen. Mit Camoflash will Harvey Paparazzis den Spaß verderben. Und in Zusammenarbeit mit der Modedesignerin Johanna Bloomfield hat Harvey “Anti-Dronen-Kleidung” entworfen. Spannend sind auch seine Experimente mit Makeup und Frisuren, die automatische Gesichtserkennung verhindern.

Das Bemerkenswerteste an Adam Harveys Arbeiten ist aber, dass sie nicht abwegig wirken oder aussehen, sich nicht vom Futurismus nähren, sondern von der Gegenwart. Und sie verschmelzen Kunst mit technischem Knowhow, angereichert mit einer politischen Botschaft.

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Let me entertain you

gaypeople
Foto-Quelle

Nur noch rund sieben Wochen bis zur re:publica 2013! Unsere Idee, dort Tilda Swinton jeden Tag schlafend in einer Glaskiste auszustellen, wurde nun leider schon vom MoMA im Rahmen der Installation “The Maybe” von Cornelia Parker umgesetzt, man kann eben nicht alles haben.

Dafür können wir nun ganz offiziell den hoffentlich sehr wachen “IT Crowd”-Erfinder Graham Linehan als re:publica-Gast begrüßen, und darüber freut sich niemand mehr als ich!

Ein anderer Autor, George R.R. Martin, Verfasser der Romanvorlagen für HBOs Game of Thrones, empfindet übrigens die Tatsache, dass die TV-Serie die am meisten über BitTorrent verbreitete ist, als Kompliment. Und überlässt den Rest der Sache den “Männern im Anzug”.

Und wenn wir schon beim Gedruckten sind: Der nach dem Klick folgende Talk von Eli Neiburger mit dem Titel “Text, Tech, & Teens in This Century” ist absolut sehenswert, wem die Stunde aber zu lang erscheint, dem empfehle ich die Geschichte von Christoph Niemanns App und ganz besonders seine wundervollen Illustrationen dazu.

There’s so many great people out there.
Let’s be one of them.
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Humans since 1982: A million times

‘A million times’ by Humans since 1982 from Humans since 1982 on Vimeo.

“A million times” ist ein tolles Stück Kunst vom Stockholmer Design-Studio Humans since 1982. In echt zu sehen in der Victor Hunt Galerie in Belgien und vom 18. bis 21.3.2013 bei den Design Days in Dubai. Kann man sich ja mal ansehen, wenn man gerade in der Ecke ist.

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Ampel-Pong

Sandro Engel und Holger Michels haben an der HAWK Hildesheim ein Pong-Spiel für an der Ampel wartende Fußgängerinnen und Fußgänger entwickelt – und offenbar gibt es dort auch bereits einen Prototypen.