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Lady Luck

Ist jetzt nicht mein neuer Lieblingssong, doch nachdem ich schon fast weitergeklickt hätte, hielt das Video zu Jamie Woons „Lady Luck“ ein paar visuelle Überraschungen bereit. Der Clip stammt von Vincent Haycock, der auch für den NIP/TUCK-Opener verantwortlich war und der auch in anderen Musikvideos, z.B. für die Assassins, mit ähnlichen Elementen arbeitet wie bei „Lady Luck“.

Auch drei Jahrzehnte nach der Gründung von MTV bleiben Musikvideos, nun vorangetrieben durch das Internet, eine eigene Kunstform und unfassbar viele Strömungen und Stile reflektieren den jeweils aktuellen Zeitgeist und die technischen Möglichkeiten und loten aus, was gefällig und erträglich ist. Spannend finde ich den Trend zu langsameren Schnitten (den ich mir einbilde), aber auch das Spiel mit Verzerrungen, digital ge- und zerstörten Bildern wie bei Haycocks Arbeiten zu sehen, ist auf jeden Fall weitere Blicke wert.

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Basskonzert: Tiefdruckgebiet in Neukölln

„Tiefdruckgebiet“ ist ein Projekt im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln. Es geht darum, die Beschaffenheit von Stadt und Straßen akkustisch zu nutzen und alles dazwischen mit Subbass-Schwingungen spürbar in Bewegung zu bringen.

Dazu werden mehrere Autos, jedes mit seiner eigens ausgetüftelten Bass-Frequenz, sowie einem riesigen Subwoofer versehen, koordiniert durch Neukölln fahren, und so ein großes, mobiles Schallwellenkonzert inszenieren. Ein Konzert, das sich eher an den Brustkorb als an die Ohren richten wird.

Das Spektakel wird am 19. Juni um 15 Uhr auf der Schillerpromenade beginnen und sich dann langsam auf den Stadtteil verteilen. [Siehe Kommentar]

(Und wer selber als Instrument mit Auto dabei sein möchte, der ist herzlich willkommen und kann sich hier über alles weitere informieren.)

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Zeitmaschine

Die Aufgabe, welche die Purdue-Universität stellte: Bauen Sie eine Maschine, die innerhalb von zwei Minuten eine bestimmte Aufgabe erfüllt – in diesem Jahr ging es um das Wässern einer Pflanze.

3500 Mannstunden brauchten 17 Studenten dafür, die oben gezeigte „Time Machine“ zu basteln, die in 244 Schritten die Aufgabe erfüllt, die Geschichte der Erde erläutert und außerdem ihren Weg ins Guinness-Buch der Rekorde gefunden hat – als „am längsten laufende Rube-Goldberg-Maschine„.

Das Video zeigt nach einem kompletten Durchlauf auch noch Details des Wunderwerks.

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Lulu Guiness: Be a Pin Up

Erinnert sich noch jemand an diese kleinen Nadelbretter, mit denen man stundenlang dreidimensionale Abdrücke seiner Hand gemacht hat? Sowas wollte man doch immer in groß haben, oder? Die Londoner Künstlerin mit dem grandiosen Namen Lulu Guinness hat diese Obsession Wirklichkeit werden lassen und ruft im Rahmen der Clerkenwell Design Week zum Fotowettbewerb mit ihrer menschhohen Version des alten Spielzeugs auf.

Die Ergebnisse werden bei Facebook gesammelt, nach dem Klick gibt es noch ein kurzes Video mit Lulu Guinness zur Clerkenwell Design Week.
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Whoa, ROA

ROA ist ein Street Artist, dessen Werke mich von Anfang an unglaublich beeindruckt und ihren schrecklich schönen Bann gezogen haben. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen immer Tiere, der Kreislauf des Lebens und somit auch die bizarre Anmut des Verfalls als Bestandteil neuer Schöpfungen.

Diese fantastischen Bilder von Hasen, Vögeln, Ratten und Co. finden ihren Weg mittlerweile auch immer öfter von der Straße in die Galerie und so entstand anlässlich ROAs jüngster Ausstellung in der White Walls Gallery in San Francisco dieser kleine Film, der einen wirklich wunderbaren Einblick in seine Arbeitsweise und -philosophie gibt und mich ihn nur noch mehr verehren lässt. Read on my dear…

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Maywa Denki: Elektronisches Buch-Xylophon

Auch wenn es ein bisschen wie ein O’Reilly-Viral aussieht, so ist das elektronische Buch-Xylophon doch einfach eine der vielen musikalischen Erfindungen der japanischen Firma Maywa Denki.

Nach diesem Blick in ihr Labor muss man aber eigentlich zugeben, dass es eigentlich eher eine ihrer nur halb beeindruckenden ist. Denn da können die blau bekittelten Herrschaften noch um Längen Absurderes. Johnny und ich waren zum Beispiel gerade kurz davor, ein Otamatone zu kaufen. Eines der selbsterfundenen Musikinstrumente der Firma. Und das nur wegen diesem Video, von dem wir nicht mal ein einziges Wort verstanden haben.

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Die Kulturwertmark – Alternatives Vergütungsmodell für Kreative?

Der CCC hat heute ein neues Modell für die Vergütung von Kunst, Kultur und schöpferischen Werken im digitalen Zeitalter vorgestellt. Dieses trägt bislang den eher sperrigen Arbeitstitel Kulturwertmark und soll dazu dienen, der festgefahrenen Debatte um die Finanzierung kreativer Arbeit nicht nur neuen Schwung, sondern auch einen zeitgemäßen Lösungsansatz zu verleihen. Read on my dear…

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Schatz, wo sind denn die Zahnstocher?

Scott Weaver hat sich letztes Wochenende kurz (na ja, mehr die letzten 35 Jahre) hingesetzt und diese Pingpongballbahn in Form eines komprimierten San Franciscos gebaut. Das Monster heißt „Rolling through the Bay“ und hat natürlich auch gleich mehrere Touren durch die Stadt im Angebot. Wäre sonst ja auch zu einfach. Irre.

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Tina Winkhaus ‘Unter Tage’


Die opulenten Inszenierungen der Fotokünstlerin Tina Winkhaus sind von so beunruhigender Schönheit, dass man nie ganz sicher ist, ob man als Betrachter vor- oder zurücktreten sollte und ob man nicht durch eben diesen Zwiespalt soeben Teil der Inszenierung wurde!
Ihre aktuelle Show ‘Unter Tage’ wird am kommenden Donnerstag, 20. April 2011, 19h, im Direktorenhaus eröffnet und hiermit empfohlen.
Dauer der Ausstellung:
21.04. – 25.05.2011
Montag bis Samstag 12h bis 19h

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A Brief History of Title Design

Die Site Art Of The Title beschäftigt sich, die ganz Schlauen dachten es sich schon vor dem Komma, mit der Kunst des Titeldesigns für Filme. Der oben zu sehende Clip wurde für die SXSW gemacht und zeigt – auch hier deutet der Titel clevererweise bereits darauf hin – eine kleine Historie eben jenes Titeldesigns im Schnelldurchlauf.

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Stephan Tillmans: Leuchtpunktordnungen

Zu den Dingen, welche aus unserer elektronischen Umgebung wegdigitalisiert wurden, gehören die Geräusche und Bilder von Kathodenstrahlröhren, den Greisen unter uns bekannt aus Fernseh- und Computer-Monitoren. Stephan Tillmans fotografiert Röhrenfernseher genau im Moment der Abschaltung, in dem Moment also, in dem das Bild zusammenbricht, und dabei entstehen Bilder, die ich mir sofort an die Wand hängen würde.

Leuchtpunktordnungen nämlich.

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Einerseits: Echoism

Besonders symmetrische Gesichter sind diejenigen, die als besonders schön empfunden werden, heißt es. Ob das für einen selbst gilt, kann man auf der Website Echoism des Künstlers Julian Wolkenstein überprüfen, Webcam vorsausgesetzt. Eine kostenlose iPhone-App gibt es zur Partybespaßung ebenfalls.

Bei meinem Ergebnis zeigt sich ganz klar: Wäre ich nur etwas symmetrischer, wäre ich Fotomodell geworden. Für karierte Hemden oder so.

Und? Wie seht ihr aus, wenn es kein Andererseits gibt?

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