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Verlosung: Kreuzberg kocht

kreuzberg kocht

„Kreuzberg kocht“ stellt in 55 Portraits außergewöhnliche Menschen, Initiativen und Einrichtungen in Kreuzberg vor. (…) Alle Porträtierten zeichnet aus, dass sie in privater Initiative neue Wege beschreiten. Sie schaffen neue Arbeitsmöglichkeiten, gründen Nachbarschaftsinitiativen, initiieren Kulturprojekte – kurz, sie prägen das heutige Kreuzberg. Der Clou: Sie alle verraten ein Lieblingsrezept zum Nachkochen.

So verspricht es der Infotext zu „Kreuzberg kocht“, einem wirklich liebevoll und hochwertig gemachten Kochbuch mit Mehrwert vom Berliner Büchertisch, das ihr auf der zum Buch gehörigen Seite in der PDF-Vorschau betrachten und im Buchhandel oder natürlich auch online bestellen könnt.

Zwei von euch können es aber auch bei uns gewinnen!
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I live by the river! – 15 Geschichten

I live by the river!

Mein erstes eBook ist da, kostet € 0,99 und ich möchte, dass ihr es alle kauft!

Dabei geht es nicht allein um Ruhm und Moneten, sondern auch um ein Experiment. Aber der Reihe nach:
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Dead Sea Scrolls Online

Rosch ha-Schana, der jüdische Neujahrstag, nähert sich (er wird diesmal am 29. September 2011 gefeiert) in Begleitung einer kleinen Sensation im Netz:

Das Israel Museum Jerusalem hat Teile der Schriftrollen vom Toten Meer in Zusammenarbeit mit Google als Online-Projekt veröffentlicht.

The Digital Dead Sea Scrolls zeigt fünf Schriftrollen, die in äußerst hoher Auflösung digitalisiert wurden und daher bis ins Detail betrachtet werden können, einige davon können (auch in englischer Übersetzung) Abschnitt für Abschnitt gelesen werden und ihre Inhalte sind per Google auffindbar. Sucht man bestimmte Stellen der Schriftrollen, lenkt einen die Google-Seite direkt zum „Original“.

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Rüdiger Beckmann: Beyond Vanity

Das Fotobuch „Beyond Vanity – Jenseits von Eitelkeit“ von Rüdiger Beckmann ist keine aktuelle Neuerscheinung, doch es ist mir erst jetzt in die Hände gefallen, und ich bin froh, dass ich es nicht verpasst habe.
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James Joyce: “Mach ihn fertig, Hemingway!”

Am 16. Juni ist Bloomsday, und auch in Berlin wird der Ulysses- und James-Joyce-Tag gefeiert und begossen.

Im obigen Bild- und Tondokument von 1920 kommt Joyce hingegen nicht besonders gut weg. Als „kleiner, dünner, unsportlicher Mann mit sehr schlechten Augen“ wird er dort bezeichnet und es wird weiter über ihn berichtet, dass er sich in brenzligen Kneipen-Situationen mit den Worten „Deal with him, Hemingway, deal with him!“ („Mach ihn fertig, Hemingway, mach ihn fertig!“) hinter seinem Trink-Kumpan Ernest Hemingway versteckt habe.

Bonustrack: Gertrude Stein, Homemovie, zirka 1927. Nach dem Klick.
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Heute: 1. Lange Nacht der Berliner Bibliotheken

Berlin hat ja schon vieles gesehen, aber eine Lange Nacht der Bibliotheken war tatsächlich noch nicht darunter. Ein Zustand, der sich heute Abend bzw. Nacht ändern wird. Denn von 17 Uhr bis Mitternacht werden zahlreiche Bibliotheken zum ersten Mal zu später Stunde mit einem ordentlich gefüllten Kultur-Programm die Vielseitigkeit des geschriebenen Worts beweisen.

Vertreten sind alle 12 Berliner Bezirke und das kostenlose Veranstaltungsangebot reicht selbstverständlich von Lesungen und Vorträgen, über Ausstellungen und Filmvorführungen bis hin zu Performances. Oder möchtet ihr lieber eine Führung durch die Justizvollzugsanstalt, deren Bibliothek ebenfalls an der langen Nacht teilnimmt? Ist euch eher nach einer literarisch-musikalischen Dampferfahrt über den Müggelsee? Wollt ihr im Graffiti-Workshop vom Archiv der Jugendkulturen Theorie als auch Praxis lernen oder euch doch in der Genderbibliothek der Humboldt Universität die Frage „Sprechen Sie geschlechtergerecht?“ beantworten lassen? Das Programm der Bibliotheken hat jedenfalls einiges zu bieten und ein Besuch lohnt sich wahrscheinlich allein deswegen, weil man in den heiligen Bücherhallen endlich mal nach Herzenslust laut quatschen darf.

Ansonsten gilt für die Zukunft natürlich eh, was Leseratten schon lange wissen: Having fun isn’t hard when you’ve got a library card.

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Exlibris: Jürgen Kuttner und Johnny Haeusler reden übers Lesen

Am vergangenen Mittwoch traf ich mich Abends zur Aufzeichnung der HörbuchFM-Sendung Exlibris mit meinem alten Freund und Radio-Kollegen Jürgen Kuttner, um anderthalb Stunden lang über Bücher zu reden. Wie man sich denken kann, wenn man einen von uns beiden oder gar uns beide im Gespräch kennt, hat die Zeit natürlich nicht ausgereicht.

Das Ergebnis könnt ihr hier hören und in der kommenden Woche auch bei HörbuchFM. Und ja, es fühlt sich sehr merkwürdig an, seinen eigenen Namen in eine Titelzeile einzutippen.

MP3: Exlibris mit Jürgen Kuttner und Johnny Haeusler

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Popmusik-Polizeiprotokolle

Prosecutors say that it’s no surprise that Fuller fought the law and the law won, as armed robbery is a Class 2 Felony.

Ich bin voller Ehrfurcht vor dieser grandiosen Idee von John Bobey und einem der witzigsten Kurztexte, die ich seit langem gelesen habe:

Pop Music Police Blotter.

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Hilmar Bender liest Kreator

Über Kreator zu schreiben spare ich mir an dieser Stelle, denn Hilmar Bender hat das bereits besser gemacht, als ich es könnte: „Violent Evolution – Die Geschichte von Kreator“ heißt sein Rückblick auf die letzen 30 Jahre einer der erfolgreichsten Thrash-Metal-Bands Deutschlands.
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Live Conversation Portraits

„LIVE from the NYPL“ ist eine Gesprächsserie der New York Public Library, und einige dieser Gespräche sind, zur visuellen Unterstützung „live“ illustriert, im YouTube-Kanal der NYPL zu hören und sehen. Der Clip oben ist ein Talk mit Jay-Z über desser Buch „Decoded“, als weitere Leckerbissen gibt es u.a. John Waters, Werner Herzog oder auch Mark Twain, dessen überlieferte Worte als Ausnahme der Serienregel von John Lithgow gelesen werden.

[via]

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Der Sampler zu Lipstick Traces auf Ubu

Offensichtlich gab es zur Erstauflage (das Foto oben zeigt die 12.) von Greil Marcus’ 1989er Buch „Lipstick Traces“ eine beigelegten Compilation. Das kann ich heute behaupten, weil Ubu, das Online-Archiv für digitale Kunst, sicherlich mehrere Rechte brach, als es den Sampler in ihren Bestand aufnahm. Wichtiger ist: Sie ist immer noch online, diese Zeitkapsel, diese seltsame Wundertüte aus Klang- und Sprechexperimenten, Guy Debord-Zitaten, Konzertatmoaufnahmen, Popvorläufern und Punksongs (Buzzcocks, Adverts, Gang of Four, Kleenex, Mekons, …).

Ein unglaublich spannender Fund für alle, die sich für Popgeschichte interessieren. Hinten dran noch die Empfehlung für Marcus’ Buch selbst, das „A Secret History of the 20th Century“ im Untertitel trägt und damit vor allem die Geschichte der (Pop-) Subkulturen meint, die der Autor auf unterhaltsam anekdotische Weise miteinander und dem großen Weltgeschehen verstrickt. Zur Zeit nur im UK-Amazon erhältlich.

Den Sampler gibt es dank Ubu etwas einfacher.

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Back to the old school: Text-Adventures auf iPhone und Android spielen

bureaucracy

Wir hatten ja damals nichts. Den Oberboss zu besiegen bedeutete für uns, einen einzelnen weißen Bildschirmpixel an mehreren übereinander gelegenen weißen Bildschirmpixeln vorbei zu bekommen. Wenn man denn überhaupt Grafik bei seinen Videospielen hatte und nicht nur Texte auf dem Bildschirm sah.

Gerade diese völlig grafikfreie Form der elektronischen Spiele, sogenannte Text-Adventures, hatten es mir jedoch in den 80ern besonders angetan.
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