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><channel><title>Spreeblick &#187; Literatur</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/category/kategorien/pop/literatur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Fri, 19 Mar 2010 08:38:52 +0000</lastBuildDate> <generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Jörg Sundermeier zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F09%2Fjorg-sundermeier-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=J%C3%B6rg+Sundermeier+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F09%2Fjorg-sundermeier-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=J%C3%B6rg+Sundermeier+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:42:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
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href="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/linkerstudent.jpg"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/linkerstudent.jpg" alt="" title="linkerstudent" class="alignleft size-full wp-image-28730" /></a>Der letzte linke Student denkt nach. Denn: er soll gelesen werden. Und zwar: in Neukölln. Nach Neukölln aber kommt er nicht mehr, denn: hier herrscht Gentrifizierung. Gentrifizierung, das heißt: Vertreibung der Armen. Und zwar: durch Aufwertung des Kiezes. Aufwertung des Kiezes aber: geschieht durch kulturelle Aktivität. Und so macht sich der letzte linke Student gemein mit der Gentrifizierung, denn: er trägt bei zur Kultur im Kiez.</p><p>Jedoch: die Botschaft. Die: muss unter die Leute. Der letzte linke Student jedenfalls: weiß Bescheid. Und Pflicht ist es: sein Wissen zu teilen. Denn nur so: wird die Revolution kommen. Bis dahin: muss man Verbündete werben. Und das geht: durch Lesungen. Und deswegen beschließt der letzte linke Student, am nächsten Mittwoch seine Weisheit zu teilen! Und auch wir sollten nicht zu Hause versauern, sondern hinausgehen in die Yumabar, um Erkentnis über uns kommen zu lassen.</p><p>(<a
href="http://www.amazon.de/letzte-linke-Student-J%C3%B6rg-Sundermeier/dp/3932710851">Der letzte linke Student</a> heißt die inzwischen legendäre <a
href="http://jungle-world.com/suche/?s=Der%20letzte%20linke%20Student">Kolummne</a> von Jörg Sundermeier, die regelmäßig in der <a
href="http://jungle-world.com/">Jungle World</a> erscheint. Er ist einer von hunderten seiner Art, ein naiver Utopist, der gerne ein Theoretiker wäre und sich auch für einen solchen hält; einer, der gerne Gedanken hat und sie in seinem kleinen Notizbuch festhält; der die Welt verstehen will, aber die Dialektik nicht verdaut hat. Ein liebenswerter, naiver Protagonist einer Revolution, die nicht mehr kommen wird.)</p><p>Jörg Sundermeier zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick<br
/> Mittwoch, den 10.03.2010<br
/> Einlass 20:00 Uhr, Beginn 20:30<br
/> Reuterstraße 63, <a
href="http://yuma-bar.de/">Yumabar</a></p><p>Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F09%2Fjorg-sundermeier-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=J%C3%B6rg+Sundermeier+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Spreeblick zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit&#8230; äh. Spreeblick.</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F01%2Fspreeblick-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-ah-spreeblick%2F&amp;seed_title=Spreeblick+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit%26%238230%3B+%C3%A4h.+Spreeblick.</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F01%2Fspreeblick-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-ah-spreeblick%2F&amp;seed_title=Spreeblick+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit%26%238230%3B+%C3%A4h.+Spreeblick.#comments</comments> <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 13:11:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28553</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
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class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/mattimattila/4000415273/"><span
class="text">Matti Mattila</span></a></p></div></p><p>Es gibt zwei Sorten Anfänge: entweder in medias res, mitten im Geschehen, das ist bei allen Krimis der Fall z.B., da wird immer mit dem Mord begonnen, und dann hechelt sich die Geschichte ab, bis sie die Geschichte vor der Geschichte rekonstruiert hat. Das ist Möglichkeit eins. Möglichkeit zwei heißt ab ovo, das heißt &#8222;vom Ei&#8220;, was in Zeiten der Übersexualisierung der Gesellschaft einen faden Beigeschmack erhält, aber, Leute, nehmt die Hand vom Genital, es ist älter, reiner und langweiliger, als &#8222;vom Ei&#8220; eigentlich sein sollte:</p><p>Spreeblick ist ein Blog. Vor den Blogs schuf Gott Papier und Stift, und man war auf neugierige Eltern, Stiefeltern und Geschwister angewiesen, um gelesen zu werden. Mit der Software für Blogs konnte man ins Internet schreiben, und zwar egal, was. Vom Menstruationskalender bis zu Bibellektürenotizen war alles drin, und wie man inzwischen weiß, war keine Phantasie verdorben genug, um sich vorzustellen, was man alles aufschreiben kann. Noch nicht einmal die Fantasie von 17-jährigen Nachwuchsliteraturstars.</p><p>Auf Spreeblick schreiben wir über dies und das, Johnny sagt gerne, es sei eine Art Gesellschaftsmagazin und ich stimme ihm natürlich vorbehaltlos zu (obwohl er viel besser Gitarre spielt als ich, was auf ungefähr 99% der Menschheit zutrifft; aber Leute, die besser Gitarre spielen als ich sind mir verdächtig seit diesem Ferienlager in der siebten Klasse, als Pierre, der sehr gut Gitarre spielte, die Aufgmerksamkeit von Anne, die bis dahin neben mir saß, erlangte, durch&#8230; aber das führt zu weit und weg vom Ei).</p><p>Jedenfalls, wir machen eine Art Familienabend. Wir lesen Geschichten von Frauen, die uns am Herzen lagen, von Momenten des Glücks und Momenten der Nachdenklichkeit, von Ungewöhnlichem und Ungewohnten. Nico Roicke wird auf der Bühne sitzen, Christoph Boecken, den viele nur als Jeriko kennen, und Johnny Haeusler. Wir laden Freunde dazu und machen das, was wir im Internet gelernt haben: den Anfang. Und freuen uns auf den Rest.</p><p>Spreeblick zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick<br
/> Mittwoch, den 03.03.2010<br
/> Einlass 20:00 Uhr, Beginn 20:30<br
/> Reuterstraße 63, <a
href="http://yuma-bar.de/">Yumabar</a></p><p>Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F01%2Fspreeblick-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-ah-spreeblick%2F&amp;seed_title=Spreeblick+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit%26%238230%3B+%C3%A4h.+Spreeblick./feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Stephen Fry über Drogen, Twitter, Zensur, Depressionen, Alice in Wonderland und fast alles andere</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F24%2Fsteven-fry-uber-drogen-twitter-zensur-depressionen-alice-in-wonderland-und-fast-alles-andere%2F&amp;seed_title=Stephen+Fry+%C3%BCber+Drogen%2C+Twitter%2C+Zensur%2C+Depressionen%2C+Alice+in+Wonderland+und+fast+alles+andere</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F24%2Fsteven-fry-uber-drogen-twitter-zensur-depressionen-alice-in-wonderland-und-fast-alles-andere%2F&amp;seed_title=Stephen+Fry+%C3%BCber+Drogen%2C+Twitter%2C+Zensur%2C+Depressionen%2C+Alice+in+Wonderland+und+fast+alles+andere#comments</comments> <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:32:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Personen]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28461</guid> <description><![CDATA[<p>Nach dem Klick: Craig Ferguson von der <a
href="http://www.cbs.com/late_night/late_late_show/">Late Late Show</a> im Gespräch mit Stephen Fry (und ohne Publikum) über das Leben, das Universum und alles. Unterhaltung im wahrsten Sinne des Wortes.</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28408</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage alignleft"><img
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class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/library_mistress/4048264276/"><span
class="text">library_mistress</span></a></p></div><a
href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4551">Dank der prächtigen Kooperation zwischen Giovanni di Lorenzo und der Bildzeitung</a> ist die Hartz4-Debatte inzwischen nicht nur bis zu den faulen Nichtsnutzen, sondern auch den massenhaft ins Land strömenden, ausländischen faulen Nichtsnutzen durchgesickert &#8211; und das, obwohl die letzten Jahre von massenhafter Einwanderung überhaupt keine Rede sein kann, im Gegenteil. Die Festung Europa ist unerschütterlich wie nie, und vor ihren Toren verrecken die Unerwünschten. In der Meerenge von Gibraltar und im Atlantik kentern Boote voller Flüchtlinge durch die Bugwellen der Tanker, die Öl, Holz, Diamanten und Erze aus ihren Heimatländern nach Europa schaffen. &#8222;Massengrab Mittelmeer&#8220; statt &#8222;massenhafter Einwanderung&#8220;, das ist die aktuelle Politik.</p><p>Die Debatte gibt Anlass, auf zwei Bücher hinzuweisen, die das Schicksal von Einwanderern nachzeichnen: Klaus Brinkbäumers &#8222;Der Traum vom Leben&#8220; und Quilombo Hoknays &#8222;Als Blinder Passagier&#8220;.</p><p><strong>Quilombo Hoknay: Als Blinder Passagier. Die Geschichte von einem, der durchgekommen ist</strong></p><p>Es gibt so gut wie keine Afrikaner, die in Deutschland gelesen werden, sieht man mal von Coetzee und Waris Dirie ab. Sachbücher und Romane über Afrika gibt es viele auf Deutsch, aber die afrikanische Perspektive wird dabei immer entweder nur nachempfunden, oder aber ganz vernachlässigt.</p><p>Quilombo Hoknay stammt aus Togo. Aufgewachsen bei seiner Großmutter, verstoßen von seinem reichen Vater, nachdem seine Mutter das Elternhaus verließ, von den anderen Frauen seines Vaters gehasst, wird er Soldat in der togolesischen Armee. Schlechte Verpflegung, harter Drill und die Order, während einer Demonstration auf Zivilisten einzuprügeln machen ihn Desertieren; er flieht und beschließt, sein Glück in Europa zu versuchen. Nach einigen Irrwegen schafft er es als blinder Passagier auf ein Schiff, das ihn bis nach Hamburg bringt.</p><p>In zwei parallelen Erzählsträngen berichtet Hoknay einerseits von seiner Flucht und den Schwierigkeiten, sich in Deutschland eine Existenz aufzubauen, andererseits von seiner Kindheit. Er erzählt von seinen Betrügereien während der Flucht, von der Polygamie, zu der er sich in Deutschland veranlasst sieht, um sich Lebensunterhalt und irgendwann die Staatsbürgerschaft zu verschaffen, von deutschen Asylbeamten, von der Unsicherheit und der Einsamkeit eines Stigmatisierten, der in seinem Heimatland fortan als Europäer gilt, in Europa aber als Fremder. Er tut das ohne Bitterkeit, mit hintersinnigem Humor und einer gewissen Naivität; und wenn es sich bei dem Buch auch bei weitem nicht um ein Meisterwerk der Literatur handelt, so ist es doch empfehlenswert: denn es liefert einmal eine andere Perspektive auf die Flüchtlingsdebatte, und es ist obendrein eine spannende Geschichte.</p><p>(Ein &#8222;Schicksalsbericht&#8220; sei die Geschichte, sagt das Cover. Vorsicht ist angebracht, denn obwohl die Geschichte stimmig ist und in sich rund, muss sie nicht in allen Details wahr sein. Post Hegemann weiß man ja nun um die Gefahren, ein Buch so zu lesen, als sei es ein Protokoll; bei Flüchtlingsliteratur kommt hinzu, dass Migranten gezwungen sind, sich eine Geschichte zu erfinden, und sei es nur ein neues Heimatland, in das sie nicht abgeschoben werden können.)</p><p>Quilombo Hoknay: Als Blinder Passagier (<a
href="http://www.amazon.de/Als-Blinder-Passagier-Geschichte-durchgekommen/dp/3837078418/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick21&#038;s=books&#038;qid=1267010409&#038;sr=8-1">amazon-Partnerlink</a>)</p><p><strong>Klaus Brinkbäumer: Der Traum vom Leben. Eine afrikanische Odyssee</strong></p><p>Klaus Brinkbäumer hat John Ampan begleitet, der vor Jahren aus Ghana nach Europa floh und jetzt diese Reise noch einmal nachexerziert. Fünf Jahre hat John Ampan damals gebraucht, dieses Mal geht es kürzer. Auf dem Weg durch sieben afrikanische Staaten begegnet Brinkbäumer vielen Flüchtlingen, er zeichnet ihren Weg nach und erzählt ihre Schicksale, er erklärt die Begebenheiten vor Ort und zeigt historische und politische Details auf. Packend, sagt dazu der Rezensent in der Regel, und anrührend ist das Buch geworden, nicht hoffnungslos, aber nachdenklich stimmend. <a
href="http://www.zeit.de/2007/07/P-Migration">In der Zeit schrieb damals Bartholomäus Grill</a>: &#8222;Klaus Brinkbäumer ist das beste und lesenswerteste Buch gelungen, das bislang zum Thema »Migration aus Afrika« in deutscher Sprache vorliegt. Denn es handelt nicht nur von afrikanischen Träumen und Albträumen, sondern auch von europäischen Ängsten. Es handelt von der obszönen Ungleichheit der Welt und von der Abwehrschlacht an den Grenzen unserer Wohlstandszitadelle. »Wenn ihr uns stoppen wollt«, rät ein Afrikaner, »dann baut eine Mauer mitten im Meer, und baut sie hinauf bis zum Himmel.«&#8220;</p><p><a
href="http://www.amazon.de/Traum-vom-Leben-afrikanische-Odyssee/dp/3100051033/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick21&#038;s=books&#038;qid=1267011827&#038;sr=8-1">Klaus Brinkbäumer: Der Traum vom Leben. Eine afrikanische Odysee (amazon-Partnerlink)</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F24%2Fmassenmigration-in-schicksalen%2F&amp;seed_title=%26%238220%3BMassenmigration%26%238221%3B+in+Schicksalen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>23</slash:comments> </item> <item><title>Toni Mahoni – &#8220;Gebratene Störche&#8221;</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Ftoni-mahoni-%25e2%2580%2593-gebratene-storche%2F&amp;seed_title=Toni+Mahoni+%E2%80%93+%26%238220%3BGebratene+St%C3%B6rche%26%238221%3B</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Ftoni-mahoni-%25e2%2580%2593-gebratene-storche%2F&amp;seed_title=Toni+Mahoni+%E2%80%93+%26%238220%3BGebratene+St%C3%B6rche%26%238221%3B#comments</comments> <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:45:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Tanja Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28286</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/mahoni_stoerche_buch.jpg" alt="" title="Cover.indd" class="alignleft size-full wp-image-28321" />Toni Mahoni ist ein Freund alter Schule.<br
/> Freund in eben diesem Sinne: jemand, der all denen, die ihn im Guten und Schlechten begleiten einfach alles nachsieht, weil Freundschaft und Liebe Teil des Lebens sind, das ja auch nicht immer hundertpro Zucker, oder in Tonis Sinne: ein duftender Braten ist.</p><p>Seine Freundin Peggy Maschke z.B. hat schier unerschöpfliches Potential zur Nervensäge: Gegen Konsum trägt sie ausschließlich abgewetzte Bademäntel und besabbert Gratis-Häppchen in der Delikatessenabteilung des KaDeWe, überredet einen Haufen Knackis, vor der St. Hedwigskathedrale klerikalen Päderasmus und Sexismus vor Skulpturen kopfüber gekreuzigter nackter Frauen anzuprangern, und sie füllt Automaten mit Bauschaum, wegen Automatenbösigkeit. Natürlich ist Peggy Vegetarierin, interessiert sich aber ausschließlich für fleischfressende Pflanzen, sieht in der Zigarrette die Macht der Tabakindustrie über den Menschen versinnbildlicht, nistet sich aber klammheimlich in die männliche Nikotin-Fleisch-WG ein, durch deren Weinvorräte sie sich süffelt, weil Eigentum Diebstahl ist. Oder so.</p><p>Und während Toni sich, um über die Runden zu kommen, von Job zu Job hangelt (Tellerwäscher, Florist, Schrottsortierer, Risiko-Aktienspekulierer), verbringt Peggy wegen einer Überdosis Kunst den größten Teil des Tages in seinem Bett, von wo aus sie ihn bei der Arbeit hin und wieder telefonisch über den aktuellen Gemütlichkeitsstand informiert. In ihren aktiveren, oder besser: aktivistischeren Phasen nutzt sie die Wohnung, um mit ihren Kommilitoninnen eine feministische Votze-Brüll-Performance zu proben, die Tonis eher Muschi-freundlichen Mitbewohner so verschreckt, dass sie in angstverschwitzter Panik ihre Rechner von jeder Fleischdatei befreien.</p><p>Möchte man mit Peggy Bekanntschaft machen?<br
/> Nö.<br
/> Und doch wächst sie einem genauso ans Herz wie all die anderen schrägen Vögel aus dem Mahonischen Universum, von deren Unvollkommenheit er mit einer so unkoketten Wärme berichtet, dass man das Bedürfnis hat, ihn anzurufen, um sich nach dem Wohlergehen jedes einzelnen zu erkundigen.</p><p>„Gebratene Störche“ ist ein unkalkuliertes Erstlingswerk über die Kunst, dem Leben ein Maximum an Leckereien abzugewinnen, indem man es nimmt, wie’s kommt: leicht.</p><p>Und trotzdem es fast immer um Essen, Trinken, Rauchen, Spaß und Schabernack geht, ist „Gebratene Störche“ ein seltener Schatz zwischen all den Werken zeitgeisternder Junghedonisten.</p><p>Denn selbst wenn sich Toni und Mitbewohner Pierre der Aufgabe stellen, etwas absolut sinnloses zu tun, kommt dabei nicht nur eine 1A Geschichte heraus, sondern die sehr ansteckende Lust daran, es ihnen gleich zu tun, dem langweiligen Ursache-Wirkungsprinzip den Mittelfinger zu spendieren und endlich etwas zu schaffen, das einzig und allein ist, um zu sein.</p><p>Die Figur Toni Mahoni ist fast schon ein kleines bisschen Pu Bär und das ist mehr Lob, als ich von mir selbst erwartet hätte.</p><p><small>Amazon-Partnerlinks</small><br
/> <a
href="http://www.amazon.de/gp/product/3869710098?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=3869710098">Gebratene Störche (Buch)</a><br
/> <a
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/> <a
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href="http://www.amazon.de/gp/product/B0011FM9IE?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0011FM9IE">Allet Is Eins (Erstes Album/ CD)</a></p><p><small>Toni Mahoni war ein paar Jahre lang <a
href="http://www.spreeblick.com/category/kategorien/positionen/toni-mahoni/">Spreeblick-Videocaster</a>, inzwischen tingelt er mit seinem Programm durch die Weltgeschichte, <a
href="http://www.tonimahoni.com/">videocastet auf seiner eigenen Site</a> und schreibt auch noch Bücher!</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Ftoni-mahoni-%25e2%2580%2593-gebratene-storche%2F&amp;seed_title=Toni+Mahoni+%E2%80%93+%26%238220%3BGebratene+St%C3%B6rche%26%238221%3B/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>11</slash:comments> </item> <item><title>Alexandra Tobor, Florian Wessels und Thomas Franz zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Falexandra-tobor-florian-wessels-und-thomas-franz-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Alexandra+Tobor%2C+Florian+Wessels+und+Thomas+Franz+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Falexandra-tobor-florian-wessels-und-thomas-franz-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Alexandra+Tobor%2C+Florian+Wessels+und+Thomas+Franz+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:25:50 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28308</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/readonmydear.jpg" /><p><a
class="license-c" href=""><span
class="text">Clément Paillardon</span></a></p></div></p><p><a
href="http://twitter.com/silenttiffy">Alexandra Tobor</a>, nicht nur wegen ähnlicher Lautung legitime Tochter von Greta Garbo und Georg Tabori, schreibt einen Migrationsepos, eine Geschichte des Exodus von Polen nach Deutschland, und darüber, wie es ist, Großmütter zu haben, die Feuer spucken können. Nachdem sie die ersten beiden Kapitel bereits im November bei Read on, my dear vortrug, präsentierte und las, werden diesen Mittwoch Kapitel drei und vier folgen oder sie schließen sich an oder werden eben ergänzt. Es geht um, Vorsicht: &#8222;kapriziöse Deutschkinder, DDR-Asis, Hüpfburgen, TuttiFrutti, gefälschte Barbies, Sperrmüll und Lambada!&#8220; Hell yeah!</p><p>Florian Wessels hingegen schreibt Lyrik, was ich deswegen hinschreibe, weil slam poetry zu albern klingt und Performativität zu altbacken. Irgendwo zwischen Sprachwitz und Assoziationskettenmassaker, zwischen Satzrhythmus und Gedankensprung findet man bei Florian Wessels eine Art der Unterhaltung, die man auf Bühnen nicht mehr häufig sieht: der Sog des sprachlichen Ideenreichtums, ganz ohne Effekthascherei.</p><p>Thomas Franz ist Liedermacher, einer der Jungen der alten Schule: mit Gitarre, manchmal auch mit Keyboard, mit Witz, aber ohne Zoten, mit dieser sympathischen Zurückhaltung auf der Bühne (die den meisten Alten ja irgendwann abhanden kam nach Koks, Alkohol und/oder DDR-Ausweisung), aber ohne Bart und politischen Auftrag.</p><p><object
width="560" height="340"><param
name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FkJR03epo8w&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param
name="allowFullScreen" value="true"></param><param
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src="http://www.youtube.com/v/FkJR03epo8w&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p><p>Prosa, Lyrik und Musik. Es wird ein bunter Abend.</p><p>Alexandra Tobor, Florian Wessels und Thomas Franz zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick<br
/> Mittwoch, den 24.02.2010<br
/> Einlass 20:00 Uhr, Beginn 20:30<br
/> Reuterstraße 63, Yumabar</p><p>Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Falexandra-tobor-florian-wessels-und-thomas-franz-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Alexandra+Tobor%2C+Florian+Wessels+und+Thomas+Franz+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Waltraud Posch: Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fwaltraud-posch-projekt-korper-wie-der-kult-um-die-schonheit-unser-leben-pragt%2F&amp;seed_title=Waltraud+Posch%3A+Projekt+K%C3%B6rper.+Wie+der+Kult+um+die+Sch%C3%B6nheit+unser+Leben+pr%C3%A4gt</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fwaltraud-posch-projekt-korper-wie-der-kult-um-die-schonheit-unser-leben-pragt%2F&amp;seed_title=Waltraud+Posch%3A+Projekt+K%C3%B6rper.+Wie+der+Kult+um+die+Sch%C3%B6nheit+unser+Leben+pr%C3%A4gt#comments</comments> <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 14:09:13 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28058</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/poschklein.jpg" alt="" title="poschklein" class="alignleft size-full wp-image-28077" />Schönheit, persönliche Schönheit ist kein Wert an sich, sagt Posch. Schönheit ist kein festgefügter Begriff, mit &#8222;Schönheit&#8220; lässt sich nichts konkretes verbinden. Schönheit ist der Antagonist zu Hässlichkeit, und beide Begriffe unterliegen dem sozialen Wandel. Rubens Modelle wären heute ein Fall für den Ernährungsberater, und während man heute Cindy Crawfords Schönheitsfleck rühmt, glaubte man in früherer Zeit, ein Leberfleck entstünde durch unerfüllte sexuelle Gelüste der Mutter während der Schwangerschaft.</p><p>Schönheit also ist nichts definiertes. Sie ist vielmehr eine &#8222;Leerformel für das Begehrte&#8220;. Schön ist das, wonach man sich sehnt und was man sich wünscht. Dabei wird um so schöner, was schwerer zu erreichen ist: das Seltene, Exquisite, Besondere.</p><p>Auch wenn es nicht das eine Schönheitsideal, das eine Sinnbild für vollkommene Schönheit gibt, so existieren doch bestimmte Leitmotive, bestimmte Tags. Jugendlichkeit gilt als schön, Schlankheit, Fitness und Authentizität. Alles Bereiche, an denen körperbewußte Menschen zu arbeiten aufgefordert werden.</p><p>Das ist eine weitere Kernthese des Buches: Der Körper ist, wie der Titel sagt, ein Projekt, an dem gearbeitet wird. Im Grunde geht es bei dieser Arbeit nicht um Schönheit, sondern um Verschönerung des eigenen Körpers. Und diese Verschönerung &#8222;ist in Wahrheit kein Kult um die Schönheit&#8220;, schreibt Posch, &#8222;sondern ein Ringen um die persönliche und soziale Positionierung in einer unsicher erscheinenden Welt.&#8220;</p><p>Es geht also darum, sich auszudrücken, anhand des eigenen Körpers mit der Umwelt zu kommunizieren. Deswegen drücken sich in den Verschönerungen gesellschaftliche Werte aus; denn die Differenzen zwischen den Darstellungen körperlicher Attraktivität sind gering. Und das, obwohl gerade die Sorge um den eigenen Körper &#8222;als Ausdruck von Individualität und Authentizität gilt&#8220;.</p><p>Aber genau weil Verschönerungen (auch) diesen Eindruck hinterlassen, sind sie eine Form der Kommunikation und Interaktion mit der Aussenwelt. Wer seinen Körper im Griff hat, der hat auch sein Leben im Griff, lautet eine der möglichen Botschaft.</p><p>Wir leben heute, in der Moderne, in einer Multioptionengesellschaft: einer Gesellschaft, die suggeriert, dass wenn auch nicht alles, so doch vieles möglich ist. Die sozialen Grenzen sind durchlässiger geworden, Festanstellung von der Ausbildung bis zum Ende des Arbeitslebens wird immer ungewöhnlicher, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit werden wichtiger. Dafür erweitern sich die Möglichkeiten der individuellen Lebensgestaltung. Da aber jedem alle Türen offenzustehen scheinen, wird es wichtiger, sich von der Masse abzusetzen, sich ein persönliches Profil zu erarbeiten. Da aber nicht abzuschätzen ist, welche Eigenschaften und Merkmale später einmal von Nutzen sein werden, &#8222;erfolgt Identitätsbildung möglichst umfassend&#8220;.</p><p>Das erfordert Selbstmanagement, das sogenannte &#8222;unternehmerische Selbst&#8220; bedeutet: Moderne Menschen werden zu Verwaltern ihrer eigenen Möglichkeiten. Und damit ihres eigenen Glücks. Sie sind verantwortlich für ihr Wohlbefinden und ihre Selbstverwirklichung.</p><p>Es besteht ein signifikanter Zusammenhang zwischen &#8222;sich schön machen&#8220; und &#8222;sich wohlfühlen&#8220;. Posch zitiert Umfragen, in denen die Probanden angeben, sie rasierten sich die Beine, um sich besser zu fühlen, nur für sich, oder aber sie ließen sich die Nase begradigen, die Ohren anlegen, weil sie so an ihrem seelischen Wohl arbeiten könnten. Nina Degele wird mit den Worten zitiert, dass Wohlfühlen &#8222;zu einem Persönlichkeitsmerkmal geworden&#8220; sei. Einem Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist, wird &#8222;innere Schönheit&#8220; zugeschrieben. Es geht nicht mehr darum, eine Rolle zu spielen: es geht darum, sie zu verkörpern.</p><p>Das Selbstmanagement des Körpers erstreckt sich auch auf die Gesundheit, auf die Vorsorge zumal. Krebsvorsorge, Zahnkontrollen, Ganzkörpercheck, all das sind Phänomene der letzten Jahre. Auch diese Bereiche werden mehr und mehr privatisiert in dem Sinne, als dass sie der Verantwortung des Einzelnen übertragen werden.</p><p>Posch fasst das so zusammen: &#8222;Der neoliberale Idealkörper ist demnach ein selbst verantworteter Körper mit selbst verantworteter Gesundheit und selbst verantwortetem Aussehen.&#8220;</p><p>Das ist nur eine Idee, die Posch in ihrem Buch herausarbeitet; ein Buch, das verständlich geschrieben ist und ohne große wissenschaftliche Pirouetten auskommt. Es ist geschrieben für den interessierten Laien und eignet sich auch als erster Kontakt mit dem Thema. Trotzdem ist es voller Material, beispielsweise zum sogenannten Schlankheitswahn, und arbeitet Phänomene wie Schönheitsoperationen detailliert aus.</p><p>Die Frage, ob diese unsere Zeit einem Schönheitswahn erlegen ist, verneint Posch übrigens: Empirisch ist der nicht zu belegen, und tatsächlich lässt sich die letzten Jahre eher eine Auflockerung von Schönheitsidealen beobachten.</p><p><a
href="http://www.amazon.de/Projekt-Körper-Schönheit-unser-Leben/dp/3593389126/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick21&#038;s=books&#038;qid=1266321114&#038;sr=8-1">Waltraud Posch: Projekt Körper. Wie der Kult um die Schönheit unser Leben prägt (Amazon-Partnerlink)</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fwaltraud-posch-projekt-korper-wie-der-kult-um-die-schonheit-unser-leben-pragt%2F&amp;seed_title=Waltraud+Posch%3A+Projekt+K%C3%B6rper.+Wie+der+Kult+um+die+Sch%C3%B6nheit+unser+Leben+pr%C3%A4gt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Lea Streisand und Andreas Monning zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Flea-streisand-und-andreas-monning-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Lea+Streisand+und+Andreas+Monning+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Flea-streisand-und-andreas-monning-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Lea+Streisand+und+Andreas+Monning+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 18:13:31 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28019</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/yumaIII.jpg" /><p><a
class="license-c" href=""><span
class="text">Clément Paillardon</span></a></p></div><br
/> Ja doch, <a
href="http://www.myspace.com/leastreisand">Lea Streisand</a> heißt wirklich so. Nein, das ist kein Künstlername. Nein, das muss man nicht englisch aussprechen, tut sie selbst auch nicht, bloß weil irgendwer aus der Familie mal nach Amerika rüber ist, heißt das ja noch lange nicht, dass dann gleich die ganze Familie englisch ausgesprochen wird, so weit kommts noch, was würden denn da die ganzen Kissingers, Manns und Klums zu sagen.</p><p>Bissig ist Lea Streisand, ironisch, aber hintersinnig, spitz, aber nicht pointenhascherisch. &#8222;Weil sie die tragischen Momente des Lebens freilegen und überspitzt ironisch auf den Punkt bringen, sind sie extrem unterhaltsam&#8220;, schreibt Thomas Manegold.</p><p>Andreas Monning ist kein typischer Lesebühnenveteran; im Gegenteil. Während die Mehrzahl der Autoren nebenher arbeitet, um in der Freizeit ihrer Berufung nachzugehen, nämlich zu schreiben, schreibt Andreas Monning in seiner Freizeit, um tagsüber seiner Passion fröhnen zu können, dem Industrieklettern. Als freischaffender Journalist muss er sich andauernd schöne, extravagante, interessante, spannende Themen suchen, und wenn er mal ein solches Thema gefunden hat, macht er daraus einen Artikel und verkauft ihn. Aus dem Rest macht er Geschichten und liest sie vor.</p><p>Lea Streisand und Andreas Monning zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick<br
/> Mittwoch, den 17.02.2010<br
/> Einlass 20:00 uhr, Beginn 20:30<br
/> Reuterstraße 63, Yumabar</p><p>Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Flea-streisand-und-andreas-monning-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Lea+Streisand+und+Andreas+Monning+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>4</slash:comments> </item> <item><title>Helene Hegemann und Airen &#8211; Interview mit &#8220;Strobo&#8221;-Verleger Frank Maleu</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fhelene-hegemann-und-airen-interview-mit-strobo-verleger-frank-maleu%2F&amp;seed_title=Helene+Hegemann+und+Airen+%26%238211%3B+Interview+mit+%26%238220%3BStrobo%26%238221%3B-Verleger+Frank+Maleu</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fhelene-hegemann-und-airen-interview-mit-strobo-verleger-frank-maleu%2F&amp;seed_title=Helene+Hegemann+und+Airen+%26%238211%3B+Interview+mit+%26%238220%3BStrobo%26%238221%3B-Verleger+Frank+Maleu#comments</comments> <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 18:11:20 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27761</guid> <description><![CDATA[<p>Wie es im Titel steht: Es folgt ein Interview mit Frank Maleu vom SuKuLTuR-Verlag, in dem Airens &#8222;<a
href="http://www.satt.org/sukultur/strobo.html">Strobo</a>&#8220; erschien. <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/02/08/helene-hegemann-alles-nur-geklaut/">Über Hegemann</a>, den Literaturbetrieb, und zwischendurch würde ich mich gerne aufregen, aber Frank Maleu will und will nicht mitmachen. Nach dem Klick.</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Hast Du Axolotl Roadkill gelesen?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Leider noch nicht vollständig. Ich habe mir das Buch am Samstag gekauft und dann gestern direkt an Airen weitergegeben. Ich bin bis ca. S. 75 gekommen. Allerdings bekomme ich gleich noch ein weiteres Exemplar und werde es dann auch durchlesen. Was ich bisher gelesen habe gefiel mir aber schon ganz gut</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Ich gestehe, ich habs nicht gelesen, und von Strobo nur Teile dessen, <a
href="http://airen.wordpress.com/">was im Netz veröffentlicht wurde</a>. Kannst Du die Plagiatsvorwürfe nachvollziehen? Hälst Du sie für berechtigt?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Ich halte sie für sehr berechtigt und dies wird ja auch nicht von Frau Hegemann oder dem Ullsteinverlag bestritten.</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Ullstein hat auch angekündigt, auf euch zuzugehen und nachträglich die Erlaubnis einzuholen. Liegt euch schon ein Angebot vor?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Nein, noch nicht. Aber bisher ist das Verhältnis zu Ullstein noch nicht zerrüttet. Ich muss auch erstmal einen Überblick haben über wieviele Stellen im Buch und im Blog wir eigentlich reden.</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Wieviele Stellen sinds denn bisher? Oder, anders gefragt: Wie vollständig ist die Aufstellung bei Deef Pirmasens?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Ich habe jetzt die Stellen nicht gezählt. Die Schwierigkeit besteht darin, dass auch einige Passagen aus dem Blog übernommen worden sind. Dies muss nun Airen herausfinden. Er sitzt gerade zu Hause und widmet sich Axolotl Roadkill.</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Habt ihr als Verlag schon einmal so viel Aufmerksamkeit am Stück bekommen?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Ja, haben wir, weil wir sind ja auch der Verlag mit den Automatenheften. In Berlin schon ziemlich bekannt.</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Und Strobo? Hat die Debatte dem Buch geholfen, verkauft zu werden?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Können wir nocht nicht konkret abschätzen, aber sicher ist das Medienecho groß.</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Das ist schon ironisch, oder: Strobo bekommt erst dadurch, dass Hegemann Teile davon abgeschrieben hat und dafür von manchen als Entdeckung des Jahrzehnts gefeiert wird, die Aufmerksamkeit. Allerdings nicht als Entdeckung des Jahrzehnts, sondern als das Buch, das einer vielversprechenden Autorin den Werdegang verhaut. Macht einen das als Kleinverleger nicht ärgerlich, wenn man so offensichtlich bei seiner Kernarbeit vom Feuilleton übergangen wird? Anders gesagt: dass Ullstein, als großer Verlag mit großer PR-Abteilung, so viel Aufmerksamkeit generiert mit einem Buch, das &#8211; wie jeder Artikel nicht müde wird zu betonen &#8211; von einer überbegabten Minderjährigen geschrieben wird, die man als Wunderkind dastehen lassen kann? Während man selbst ein gutes Buch verlegt und erst dann das ganz große Medienecho kommt, weil es teilweise in einem anderen, groß verlegten und groß vermarkteten Buch, wiederauftaucht?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Im Grunde freuen wir uns ja auch für Helene Hegemann. Und uns ist nicht daran gelegen, Frau Hegemann jetzt zu demontieren. Das wäre albern. Wir können uns nur wünschen, dass auch Airen nun etwas bekannter wird und von der Literaturkritik bedacht wird. Es ist ja auch relativ natürlich, dass Ullstein besser vermarkten kann. Wir sind halt ziemlich klein. Das sehen wir auch ohne Neid.</p><p><strong>Spreeblick</strong>: Frau Hegemann wird ja an anderer Stelle demontiert: von Seiten ihres Verlages, der die Verantwortung mehr oder weniger ihr zuschiebt mit dem Hinweis, man habe ja nach Quellen gefragt. Und von Seiten des Feuilletons, das jetzt in Hegemann den gefallenen Engel sieht und die Betrügerin. Ist das nicht zynisch? Wie siehst Du die Debatte um die Person Helene Hegemann?</p><p><strong>Frank Maleu</strong>: Man muss jedenfalls aufgrund ihres Alters mit einer gewissen Umsicht mit ihr umgehen. Sie hat ein gutes Buch geschrieben, keine Frage. Es ist nicht unser Begehr, dass jetzt alle Welt über Helene Hegemann herfällt. Auf der anderen Seite sind wir natürlich auch gegenüber unserem Autor in der Pflicht, seine und unsere Interessen durchzusetzen. Als Betrügerin würde ich sie nicht bezeichnen wollen und bei aller Aufregung sollte man die Kirche im Dorf lassen. Klar hat Frau Hegemann unsere und Airens Rechte verletzt. Die Verletzung muss geheilt werden. Dann sehen wir weiter.</p><p><a
href="http://www.satt.org/sukultur/strobo.html">Airen: Strobo</a>, 170 S., 17,00 Euro<br
/> Rezension zu Strobo <a
href="http://500beine.myblog.de/500beine/art/6522829/Der-unerhorte-Exze-Airen-schreibt-STROBO">auf 500beine</a></p><p><small>Weitere Stimmen:<br
/> <a
href="http://www.satt.org/sukultur/strobo-presseerklaerung.html">Presseerklärung des SuKuLTuR-Verlags</a>:</p><blockquote><p>Wir nennen das &#8222;sich mit fremden Federn schmücken&#8220;. Die Federn gehören dem Schriftsteller Airen. Wir teilen Helene Hegemanns Meinung, dass Airen &#8222;ein großartiger Schriftsteller&#8220; ist. Deshalb haben wir seinen Roman &#8222;Strobo&#8220; veröffentlicht. Und wir sind sicher, dass er vielen Literaturkritikern und &#8222;Axolotl Roadkill&#8220;-Lesern gefallen wird.</p></blockquote><p><a
href="http://www.sueddeutsche.de/muenchen/327/502559/text/">Interview der Süddeutschen mit Deef zum Thema</a></p><p>Frank Maleu <a
href="http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,676490,00.html">im Gespräch mit SpOn</a>:</p><blockquote><p>Sein Verlag und Vertreter von Ullstein würden sich in den nächsten Tagen treffen, um das weitere Procedere zu besprechen, so Maleu: &#8222;Wir sind etwas in der Bredouille, denn ich finde den Roman ein gutes Buch&#8220;, man wolle der Autorin nicht schaden. Auch gegen ihr literarisches Verfahren sei an sich nichts einzuwenden, nur hätte man sich gewünscht, vorher gefragt zu werden. &#8222;Es ist etwas anderes, ob man als DJ einen Remix macht oder ob man ein Werk nimmt und es unter eigenem Namen herausbringt &#8222;, sagt Maleu.</p></blockquote><p></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fhelene-hegemann-und-airen-interview-mit-strobo-verleger-frank-maleu%2F&amp;seed_title=Helene+Hegemann+und+Airen+%26%238211%3B+Interview+mit+%26%238220%3BStrobo%26%238221%3B-Verleger+Frank+Maleu/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>64</slash:comments> </item> <item><title>Kirsten Fuchs zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fkirsten-fuchs-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Kirsten+Fuchs+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fkirsten-fuchs-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Kirsten+Fuchs+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 12:37:54 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27734</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/kirsten_fuchs_pressefoto2.jpg"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/kirsten_fuchs_pressefoto2.jpg" alt="" title="kirsten_fuchs_pressefoto2" class="alignnone size-full wp-image-27735" /></a>Es ist nicht sehr schwer, lobende Worte für (<a
href="http://www.spreeblick.com/?s=kirsten+fuchs">die hier bereits mehrfach erwähnte</a>) <a
href="http://kirstenfuchs.blogspot.com">Kirsten Fuchs</a> zu finden: Man hat sie schon die &#8222;Königin der Berliner Lesebühnen&#8220; genannt, und ihr zu Ehren ist einer der lustigsten Sätze in einer FAZ-Rezension gedruckt worden: &#8222;&#8220;Jeder Satz knallt und bumst und brennt,&#8220; schreibt da Martin Halter, und ihr Debüt &#8216;<a
href="http://www.perlentaucher.de/buch/22520.html">Die Titanic und Herr Berg</a>&#8216;, um das es geht, sei &#8222;ein extravagantes Gemisch aus unverblümter Drastik, trockenem Witz und rasender Zärtlichkeit.&#8220;</p><p>Es ist nicht schwer, lobende Worte für Kirsten Fuchs zu finden, eher im Gegenteil: man weiß gar nicht, ob man zuerst ihren Sprachwitz hervorheben soll oder die verspielten Plots, der trockene und pointierte, aber hintersinnige Humor oder den geraden, schnörkellosen Satzbau &#8211; das alles ist schwer abzuwägen.</p><p>Und muss vielleicht auch gar nicht abgewogen werden.</p><p><object
width="560" height="340"><param
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/> Mittwoch, den 10.02.2010<br
/> Einlass 20:00 Uhr, Beginn 20:30<br
/> Reuterstraße 63, Yumabar</p><p>Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fkirsten-fuchs-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Kirsten+Fuchs+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>7</slash:comments> </item> <item><title>Sarah Schmidt und Frédéric Valin zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F29%2Fsarah-schmidt-und-frederic-valin-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Sarah+Schmidt+und+Fr%C3%A9d%C3%A9ric+Valin+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F29%2Fsarah-schmidt-und-frederic-valin-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Sarah+Schmidt+und+Fr%C3%A9d%C3%A9ric+Valin+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 09:12:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27502</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/sarah.jpg"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/sarah.jpg" alt="" title="sarah" class="alignnone size-full wp-image-27503" /></a><br
/> Dass <a
href="http://sarah-schmidt.de/">Sarah Schmidt</a> Humor hat, daran kann kein Zweifel bestehen: denn Sarah Schmidt ist Hertha-Fan. Es ist ausgeschlossen, ohne Humor und Selbstironie, also vollen Ernstes Fan von Hertha BSC zu sein, ein Verein, der sich schon seit Jahren bemüht, dem Olympiastadion eine Existenzberechtigung zu verschaffen und dazu jedes Wochenende ein paar Hanseln in Matrosenanzügen versammelt, um in einer Art Happening so viel Rasen kaputtzutreten wie irgend geht.</p><p>Hertha-Fan, das ist ein mathematischer Nachweis von Humor.</p><p>Ein noch schlagenderer Beweis sind Sarah Schmidts Geschichten: Alltagsgeschichten, ja, aber liebevoll und skurril, sei es der Sex in einem Rudower Hochhaus oder die Tupperwarenparty in Neuköllner Eckkneipen, und selbst wenn Sarah Schmidt ein wenig spöttisch wird, ist sie herrlich nachsichtig mit ihren Figuren. Oder wie Olga Hochweis vom Deutschlandradio Kultur sagt: &#8222;Sarah Schmidts Alltagsgeschichten, gespeist aus ihrem reichhaltigen Erfahrungsschatz, bieten einen frischen und sehr humorvollen Blick auf alles, was Menschen so im Leben begegnen kann.&#8220;</p><p>Frédéric Valin, das bin ich, und weil es außer nackt durchs KDW zu laufen nichts peinlicheres gibt, als sich selbst vorzustellen bzw. anzupreisen, sage ich es mit Jochen Reinecke: Ich lese Geschichten vor, &#8222;die möglicherweise lustig sein könnten&#8220;.</p><p>Sarah Schmidt und Frédéric Valin zu Gast bei<br
/> Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick<br
/> am 03.02.2010<br
/> Einlass 20:00 Uhr, Beginn 20:30<br
/> Yuma-Bar, Reuterstraße 63</p><p>Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F29%2Fsarah-schmidt-und-frederic-valin-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Sarah+Schmidt+und+Fr%C3%A9d%C3%A9ric+Valin+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>J. D. Salinger ist tot</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fj-d-salinger-ist-tot%2F&amp;seed_title=J.+D.+Salinger+ist+tot</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fj-d-salinger-ist-tot%2F&amp;seed_title=J.+D.+Salinger+ist+tot#comments</comments> <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:18:40 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27493</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/salinger.jpg" alt="" title="97s/43/huty/8887/08" class="alignnone size-full wp-image-27494" /></p><p><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jerome_David_Salinger">Jerome David Salinger</a>, Autor von <em>The Catcher in the Rye</em> (erschienen 1951, deutscher Titel: <em><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Fänger_im_Roggen">Der Fänger im Roggen</a></em>), ist gestern im Alter von 91 Jahren verstorben.</p><p><small>Die FAZ hat einen <a
href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~E9B9F5F5F34F743C0AEF9012430E96A3D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Überblick über Leben und Werk</a>, der Guardian <a
href="http://www.guardian.co.uk/books/booksblog/2009/jan/01/jd-salinger">beglückwünschte Salinger</a> vor einem Jahr zu seinem 90. Geburtstag und <a
href="http://www.dragstripgirl.de/arts-culture/j-d-salinger/">bei dragstripgirl gibt es einen persönlichen Nachruf</a>.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fj-d-salinger-ist-tot%2F&amp;seed_title=J.+D.+Salinger+ist+tot/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>11</slash:comments> </item> <item><title>Moby Dick, Seite für Seite für Seite illustriert</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F25%2Fmoby-dick-seite-fur-seite-fur-seite-illustriert%2F&amp;seed_title=Moby+Dick%2C+Seite+f%C3%BCr+Seite+f%C3%BCr+Seite+illustriert</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F25%2Fmoby-dick-seite-fur-seite-fur-seite-illustriert%2F&amp;seed_title=Moby+Dick%2C+Seite+f%C3%BCr+Seite+f%C3%BCr+Seite+illustriert#comments</comments> <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 12:45:46 +0000</pubDate> <dc:creator>Tanja Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27226</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://everypageofmobydick.blogspot.com/"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/whale1.jpeg" alt="" title="whale1" class="alignright size-full wp-image-27323" /></p><p><a
href="http://everypageofmobydick.blogspot.com/">Matt Kish</a> illustriert Melvilles Klassiker – seitenweise.<br
/> Auf Seite 140 ist er inzwischen, etwa 900 weiter stehen ihm noch bevor, wenn er durchhält.<br
/> Auf seinem Blog erfährt man über Matt Kish, dass er gar kein Künstler sei und mit dem ambitionierten Projekt kein konkretes Ziel verfolge.<br
/> Die großartige grafische Umsetzung des Romans lässt mich aber zweifeln. Kein Künstler? All die Mühe für &#8222;nur so&#8220;?<br
/> Ich habe ihn gefragt – seine Antworten nach dem Klick.</p><p><em>(<a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/25/moby-dick-seite-fur-seite-fur-seite-illustriert/#comment-744848">Die deutsche Übersetzung von Thomas Benle findet ihr in den Kommentaren</a>)</em></p><p><em><strong>SB:</strong> As you say you&#8217;re not a professional artist. What&#8217;s your profession?</em><br
/> <strong>Matt Kish:</strong> I have been interested in art ever since I was a very small child, but other than a few classes in high school and one in college, I never pursued it as a career. Partially because I&#8217;ve always had a lot of self-doubt about my art and my abilities, but mostly due to the practical concerns of looking for a more stable career. After spending several years as a high school English teacher, retail book store manage, patient registrar in a large urban hospital, and finally bookseller at a used book store, I went back to school and earned a master&#8217;s degree in library and information science. For the past few years I&#8217;ve been working for a large urban public library system in Ohio, and I enjoy it a great deal. I do find myself thinking about art every day, but I&#8217;ve never had any regrets that I didn&#8217;t pursue it as a career.<br
/> <a
href="http://everypageofmobydick.blogspot.com/"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/whale2.jpeg" alt="" title="whale2" class="alignright size-full wp-image-27328" /></a></p><p><strong>SB:</strong> <em>What led you to the idea of illustrating Moby Dick?</em><br
/> <strong>Matt Kish:</strong> I had seen a similar project where the artist Zak Smith created one illustration for every page of Thomas Pynchon&#8217;s novel Gravity&#8217;s Rainbow several years before, so I have no doubt that planted the seed, but I didn&#8217;t set out to basically follow in Zak&#8217;s footsteps. I&#8217;m really not sure exactly how the idea came to me. It was late summer 2009 and it had been quite a few months since I had worked on something creatively that I felt really excited about. I was very bored and very uninspired, and I felt like I needed something challenging and ambitious, something already, in a sense, decided on by someone else. Moby-Dick has long been my favorite novel, and a brief online conversation with an old friend reminded me that I hadn&#8217;t read it in quite a few years. All of these things combined with my frustration and my unfocuses energy and in what to me seemed like a flash of divine inspiration, the idea of illustrating the entire novel shot into my head almost fully formed. It was a huge endeavor, challenging, already structured&#8230;I simply needed to get to work.</p><p><a
href="http://everypageofmobydick.blogspot.com"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/whale3.jpeg" alt="" title="whale3" class="alignright size-full wp-image-27331" /></a></p><p><strong>SB:</strong> <em>Is there an answer to the question &#8222;Why are you doing this?&#8220;.</em><br
/> <strong>Matt Kish:</strong> There is, and it&#8217;s remarkably simple. I am doing it because I wanted to. No more, no less. I never set out to publish it, exhibit it, sell it, make money from it, earn fame for it, or even really to please anyone else with it. These illustrations are very much my Moby-Dick, how I see the novel, and what it means to me. When I finish an illustration and look at the completed piece in my hands, I&#8217;m very happy. I like what I&#8217;ve done so far, I am proud of it, and I look at the art often. So as simple and perhaps even foolish as that seems, the reason I am doing this is because I wanted to.</p><p><strong>SB:</strong> <em>There surely couldn&#8217;t be any better reason than this! I really hope you finish this precious project.<br
/> Until then: So long and thanks for all the Kish!</em><br
/> <small><a
href="http://xfuckerx.de/">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F25%2Fmoby-dick-seite-fur-seite-fur-seite-illustriert%2F&amp;seed_title=Moby+Dick%2C+Seite+f%C3%BCr+Seite+f%C3%BCr+Seite+illustriert/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>18</slash:comments> </item> <item><title>Jochen Reinecke und Anselm Neft zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F22%2Fjochen-reinecke-und-anselm-neft-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Jochen+Reinecke+und+Anselm+Neft+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F22%2Fjochen-reinecke-und-anselm-neft-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Jochen+Reinecke+und+Anselm+Neft+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Fri, 22 Jan 2010 16:33:16 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27261</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/statler.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/25792170@N07/2686592689"><span
class="text">snippets101</span></a></p></div><br
/> Sie sind Delling und Netzer, sie sind <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=14njUwJUg1I">Statler und Waldorf</a>, die beiden Alten aus der Muppet Show. Ein Abend mit Anselm Neft und Jochen Reinecke hat etwas von einem sarkastischen Kurzfilmfestival; eleganter Zynismus wechselt mit höflicher Verachtung, die Welt als Freudenhaus, wenn man pleite ist, und insgesamt ist sie seltsam genug, die Welt, als dass man sich kaum mehr wundern darf, ohne gewöhnlich zu sein.</p><p>Jochen Reinecke liest &#8222;Geschichten, die möglicherweise lustig sein könnten&#8220;, was, <a
href="http://wirres.net/article/articleview/5038/1/6/">wenn man ix glaubt</a>, ein understatement erster Güte ist: &#8222;und ich bin mittlerweile bereit, jochen reinecke zum witzigsten menschen den ich kenne zu erklären — und das obwohl er aussieht wie ein jurastudent mit leichtem hang zur adipositas, frisch aus dem verbindungshaus.&#8220; Kürzlich hat er <a
href="http://www.geisterabschuetteln.de/">Geister abschütteln</a> veröffentlicht, ein Buch über eine Bahnfahrt, die&#8230; lange dauert. Sehr lange.</p><p>Anselm Neft wird nächstens ein Buch veröffentlichen voller kleiner Geschichten darüber, wie es ist, zwischen Kuhglockengeläut und Kirmesschiffsschaukeln aufzuwachsen, um dann in den Irrsinn entlassen zu werden, den eine Großstadt so mit sich bringt: Auftragskiller, Flaschensammler, Arbeitslosigkeit, Gott, die große Liebe. <a
href="http://krimi-tipp.com/ullsteintb/buch.php?id=13386&#038;page=suche&#038;auswahl=a&#038;pagenum=1&#038;page=buchaz&#038;PHPSESSID=39eed07ad6265fb23d291d1397c0b38a">Die Lebern der anderen</a> erscheint im Februar bei Ullstein.</p><p>Jochen Reinecke und Anselm Neft zu Gast bei Read on, my dear<br
/> 27.01. Einlass 20:00 Uhr, Start 20:30<br
/> Yuma-Bar<br
/> Reuterstraße 63<br
/> Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F22%2Fjochen-reinecke-und-anselm-neft-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Jochen+Reinecke+und+Anselm+Neft+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Hermann Bräuer und René Hamann zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F16%2Fhermann-brauer-und-rene-hamann-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Hermann+Br%C3%A4uer+und+Ren%C3%A9+Hamann+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F16%2Fhermann-brauer-und-rene-hamann-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Hermann+Br%C3%A4uer+und+Ren%C3%A9+Hamann+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Sat, 16 Jan 2010 13:47:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27065</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/DSC_2968.jpg" /><p><a
class="license-copyright" href=""><span
class="text">Jürgen Hanel</span></a></p></div>München in den Achtzigern, es ist die Zeit von Kiss, Mötley Crüe und Van Halen. Holzingers Andi hat die Haare schön und obendrein einen Bass bekommen, seinem kometenhaften Aufstieg als Rockstar in einer Hair-Metal-Band steht also nichts mehr im Weg. Unter Tonnen von Schminke und begleitet von funkensprühenden Pyroshows arbeit sich Llord Nakcor ganz nach vorne, bis hin zum Plattenvertrag, und als endgültig der Durchbruch winkt, kommen ein paar versiffte Gestalten mit Akkustikgitarren und übernehmen die musikalische Weltherrschaft. Sie heißen Nirvana, und sie beenden die ruhmreiche Ära des Hair-Metal, ein Einschnitt, an den sich die Friseurinnen-Innung noch heute tränenreich erinnert. Und Hermann Bräuer.</p><p><a
href="http://www.hermannbraeuer.com/?p=3">Hermann Bräuer</a> hat die Geschichte von Llord Nakcor in seinem Buch &#8222;Haarweg zur Hölle&#8220; aufgeschrieben, die Geschichte einer Jugend in München, die Geschichte einer Band in den 80ern, über Lidstriche, Jägermeister und zerstörte Boxentürme: alles, was ein Jugendroman braucht. Und er erzählt das alles so locker, charmant und pointiert, so liebevoll und nachsichtig mit seinen Protagonisten, dass man für einige Momente bedauert, nicht zurückreisen zu können ins München der 80er, um sich die Haare lang wachsen zu lassen und viel Unfug mit einem Haufen Kosmetika anzustellen.<br
/> <small>Und wenn man schon mal Gelegenheit zum Namedropping hat: Das meinen die Rezensenten. &#8222;Turbulent und amüsant&#8220; (<a
href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,668799,00.html">SpOn</a>), &#8222;sehr gut erzählt&#8220; und &#8222;beissend komisch&#8220; (<a
href="http://www.welt.de/kultur/article5819958/Hair-Metal-ist-endlich-reif-fuer-ein-Comeback.html">Welt</a>) &#8222;durchschlagend szenischer Witz&#8220; (<a
href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2009-12/haarweg-zur-hoelle">Zeit</a>).</small></p><p><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Hamann">René Hamann</a> hingegen schreibt über das Gegenteil von München, nämlich Berlin. Seine kleinen, hintersinnigen Miniaturen <a
href="http://www.verbrecherverlag.de/buch/311">aus allen Ecken der Stadt</a>, durchzogen von kleinen Absurditäten und seltsamen Alltäglichkeiten sind von beruhigender Eleganz. Man kann es nicht besser sagen, als damals Werner van Bebber im Tagesspiegel: &#8222;Aber Hamanns Buch ist so schön kühl, lakonisch, uneitel und – Danke! Danke! – frei vom regierungsamtlichen und berlintourismusmarketingmäßigen Hype, dass man diese spröde spannende Stadt wiedererkennt hinter allen Be-Berlin-Fassadendekorationen. Hamann mag Berlin, das ist zu spüren.&#8220;</p><p>Hermann Bräuer und René Hamann zu Gast bei Read on, my dear<br
/> 20.01. Einlass 20:00 Uhr, Start 20:30<br
/> <a
href="http://yuma-bar.de/">Yuma-Bar</a><br
/> Reuterstraße 63<br
/> Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F16%2Fhermann-brauer-und-rene-hamann-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Hermann+Br%C3%A4uer+und+Ren%C3%A9+Hamann+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Paul Nolte: Religion und Bürgergesellschaft</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F11%2Fpaul-nolte-religion-und-burgergesellschaft%2F&amp;seed_title=Paul+Nolte%3A+Religion+und+B%C3%BCrgergesellschaft</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F11%2Fpaul-nolte-religion-und-burgergesellschaft%2F&amp;seed_title=Paul+Nolte%3A+Religion+und+B%C3%BCrgergesellschaft#comments</comments> <pubDate>Mon, 11 Jan 2010 11:41:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26900</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/nolte.jpeg" />Brauchen wir einen religionsfreundlichen Staat? Das ist die Frage, die Paul Nolte in seinem Buch stellt, und man muss kein Prophet sein, um zu wissen, was die meisten Spreeblick-Kommentatoren darauf antworten werden: Natürlich nicht. Persönlich bin ich mir da nicht so sicher: Deswegen folgt hier statt einer Besprechung von Noltes Band eine kleine Zusammenfassung seiner Argumente, warum Religion als Teil einer Bürgergesellschaft wichtig ist.</p><p>Nolte, um das vorwegzunehmen, spricht nicht vom religiösen Staat. Sondern von einem Staat, der mehr und mehr Terrain der Bürgergesellschaft abtritt. Die Bürgergesellschaft ist der gesellschaftliche Bereich zwischen Staat, Markt und isoliertem Individuum, in dem engagierte Freiwillige öffentliches Leben gestalten. Das geht von Parteien über NGOs wie Amnesty bis hin zur freiwilligen Feuerwehr. Und eben auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften.</p><p>Dabei leistet die Religion gleich auf mehreren Ebenen einen Beitrag zur Gesellschaft. Es ist bekannt, dass religiöse Menschen prinzipiell viel engagierter sind und mehr Ehrenämter übernehmen, als das bei Nichtreligiösen der Fall ist. Die Religion animiert ihre Anhänger dazu, sozial verantwortlich zu handeln und moralischen Verpflichtungen nachzugehen.</p><p>Dazu nutzen Religiöse häufig ihr soziales Netzwerk, also die Gemeinde vor Ort beispielsweise oder in größeren Verbänden; also alles vom gemeindefinanzierten Dritte-Welt-Laden bis zu Brot für die Welt, von Schulen mit kirchlicher Trägerschaft und Integrations- oder Sprachkursen bis hin zur Caritas. Dazu gehört auch, dass Kirchen Räume zur Verfügung stellen, in denen soziale Interaktion stattfindet.</p><p>Die Bürgergesellschaft lebt von Engagierten, die ökonomisch gesprochen eine Leistung erbringen, für die sie keinen Gegenwert erhalten. So funktioniert der Ausgleich zwischen Starken und Schwachen, so funktioniert Solidarität. Derjenige, der gibt, hat nicht mehr zu erwarten als eine gewisse moralische Befriedigung. Das geht von der sonntäglichen Mitarbeit bei einer Tafel über Spenden bis hin zur Abführung der Kirchensteuer. Auch in finanzieller Hinsicht sind Religiöse aktiver: „Die materielle &#8216;Mehrinvestition&#8217; religiöser bzw. kirchlich gebundener Bürgerinnen und Bürger ist, wenn man Kirchensteuer und Spendenverhalten nimmt, mindestens eine Doppelte.“</p><p>Außerdem setzt die Bürgergesellschaft den Mechanismen von Markt und Staat eine eigene Deutung entgegen und birgt Widerstände, um sozialmoralische Logiken zu verteidigen. In der Frage der Sonntagsruhe beispielsweise hat sich innerhalb der Kirche eine breite Opposition zum Markt gebildet; beim Kirchenasyl stellt sie sich gegen den Staat. Religion kann sozialen Protest nicht nur kleinteilig organisieren, sondern in bestimmten Momenten auch mobilisieren; Nolte spricht hier vom „Dissens- und Dissidenzpotential der Religion“. Wichtigstes Beispiel der letzten Jahre war dabei (neben der Rolle der Kirchen in Polen und der DDR) die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung mit Martin Luther King.</p><p>Dass trotz der neuerlichen Rufe nach einem starken Staat die Bürgergesellschaft weiter im Kommen ist, ist unbestritten. Dem Staat fehlen die Mittel, alle gesellschaftlichen Ziele zu erreichen, und häufig sind bürgergesellschaftliche Initiativen effektiver; dabei ist unbestritten, dass Religion einer der wichtigsten bürgergesellschaftlichen Akteure ist.</p><p>Deswegen plädiert Nolte für einen Staat, der nicht die völlige Säkularisation anstrebt, und der nicht davon ausgeht, Religion sei bloße Privatsache. „Gerade in Deutschland muss man gelegentlich noch daran erinnern, dass Religionsfreiheit nicht die Freiheit von Religion bedeutet – gewissermaßen das subjektiv-öffentliche Recht, von Religion unbehelligt zu bleiben  –, sondern die Freiheit für Religion bezeichnet.“</p><p>Drei Beispiele nennt Nolte als praktische Konsequenz; Beispiele, die in jüngster Zeit häufig diskutiert wurden: die finanzielle Unterstützung konfessioneller Schulen, Krankenhäuser und sonstiger Einrichtungen, Religionsunterricht als Wahlpflichtfach an öffentlichen Schulen und das Ende der Diskussion über die staatliche Förderung der Kirchensteuer.</p><p>Voraussetzung für diese Staatsfreundlichkeit ist die postsäkulare Religion: das heißt eine Religion, die neben und mit den anderen Religionen konkurriert. Als Gleichberechtigte, die sich dem Staat zu unterwerfen haben. Gerade auch in der Frage, was einer Religion entspricht und was nicht. Was sie darf, und was sie zu unterlassen hat im öffentlichen Raum. Die Grenzen der Religion werden abgesteckt von einer offenen, demokratischen Gesellschaft.</p><p>Unter der Voraussetzung hält Nolte Religion für eine wichtige Ressource der Bürgergesellschaft.</p><p><a
href="http://www.amazon.de/Religion-Bürgergesellschaft-Brauchen-einen-religionsfreundlichen/dp/3940432644/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick21&#038;s=books&#038;qid=1263208629&#038;sr=8-1">Paul Nolte: Religion und Bürgergesellschaft</a> (amazon-Partnerlink)</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F11%2Fpaul-nolte-religion-und-burgergesellschaft%2F&amp;seed_title=Paul+Nolte%3A+Religion+und+B%C3%BCrgergesellschaft/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>68</slash:comments> </item> <item><title>Thilo Bock und Matthias Oborski zu Gast bei Read on, my dear &#8211; der Lesebühne mit Spreeblick</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2Fthilo-bock-und-matthias-oborski-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Thilo+Bock+und+Matthias+Oborski+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2Fthilo-bock-und-matthias-oborski-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Thilo+Bock+und+Matthias+Oborski+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 15:41:32 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Read on my dear]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26789</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/P1010709.jpg" /><p><a
class="license-copyright" href=""><span
class="text">Melanie Blome</span></a></p></div><a
href="http://www.thilo-bock.de/">Thilo Bock</a> ist ein wahres Bühnenphänomen, eine Rampensau, nein: Rampenwildsau. Niemand kann so schön Lieder schlecht vorsingen wie er, niemand fuchtelt so mit den Armen, er ist der Rock&#8217;n'Roll der Lesebühnenprotagonisten Berlins. Das gilt auch für seine Texte, beispielsweise für seinen letztes Jahr erschienenen Erstling<a
href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462040821#rezension">&#8222;Die geladene Knarre des Andreas Baader&#8220;</a>: Da geht es, wie häufig in Thilo Bocks Geschichten, um Menschen beiderlei Geschlechts, die miteinander in Schwierigkeiten leben. Um Beziehungen, die kaum stattfinden, vergebliche Mühen und den ganzen anderen Kram, den der Herrgott uns mit der bescheuerten Zweigeschlechtigkeit eingebrockt hat.</p><p>Matthias Oborski ist Blogleseveteranen  sicherlich ein Begriff: früher auf Fooligan, ntropie und <a
href="http://d-frag.de">d-frag</a> aktiv, hat er sich irgendwann von der ganzen Internetschreiberei zurückgezogen; plant inzwischen aber Gerüchten zufolge ein Comeback. In seinen Texten geht es um Pop, Kommerz und die Mythen der Moderne, die so altbacken ist wie die Reklametafeln eines Tante Emma-Ladens. Skeptiker aus Überzeugung, Pessimist aus Erfahrung, ist in seinen Texten Ironie nicht nur eine Frage des Stils, sondern des Überlebens.</p><p>Thilo Bock und Matthias Oborski zu Gast bei Read on, my dear – Die Lesebühne mit Spreeblick<br
/> 13.01. Einlass 20:00 Uhr, Start 20:30<br
/> Yuma-Bar<br
/> Reuterstraße 63<br
/> Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2Fthilo-bock-und-matthias-oborski-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Thilo+Bock+und+Matthias+Oborski+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Deutschlehrer, ihr hättet Bushido verhindern können</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2Fdeutschlehrer-ihr-hattet-bushido-verhindern-konnen%2F&amp;seed_title=Deutschlehrer%2C+ihr+h%C3%A4ttet+Bushido+verhindern+k%C3%B6nnen</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2Fdeutschlehrer-ihr-hattet-bushido-verhindern-konnen%2F&amp;seed_title=Deutschlehrer%2C+ihr+h%C3%A4ttet+Bushido+verhindern+k%C3%B6nnen#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:26:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26818</guid> <description><![CDATA[<p><object
width="480" height="385"><param
name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Nki2zDEUoms&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26627</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/image_large.jpg" filter="full" /><br
/> Mit &#8222;Neulich in Neukölln&#8220; hat <a
href="http://www.uli-hannemann.de/">Uli Hannemann</a> das Standardwerk zum neuen In-Bezirk verfasst, lange bevor es ein In-Bezirk wurde; mit &#8222;Neulich im Taxi&#8220; hat er das gleiche mit dem Berliner Nachtleben und all seinen Licht- und vor allem Dunkelgestalten getan. Die Titelfindung des Nachfolgebandes hat übrigens nach seinen Angaben &#8222;Wochen, wenn nicht Jahre&#8220; in Anspruch genommen.</p><p>Hannemanns Erzähluniversum ist bevölkert von absurden Gestalten, seltsamen Situationen und kleinen Momenten skuriller Peinlichkeiten. Dabei sind seine Geschichten zwar immer skurril, aber auch liebenswert; immer ein wenig melancholisch, aber pointiert; ein wenig abwegig zwar, aber durch und durch nachvollziehbar, beinah beiläufig erzählt. Und vor allem: sehr, sehr komisch.</p><p>Und sehr berlinerisch.</p><p>&#8222;Unprätentiösen Charme versprühen auch Hannemanns Neukölln-Miniaturen, in denen er die sattsam bekannten Vorurteile über den Bezirk so weit ins Groteske steigert, bis sie in ihrer Schrulligkeit schon wieder liebenswert wirken.&#8220; (Jens Mühling, Der Tagesspiegel)</p><p>Uli Hannemann zu Gast bei Read on, my dear – Die Lesebühne mit Spreeblick<br
/> 06.01. Einlass 20:00 Uhr, Start 20:30<br
/> <a
href="http://yuma-bar.de/">Yuma-Bar</a><br
/> Reuterstraße 63<br
/> Eintritt frei, Austritt mit Hut</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F04%2Fuli-hannemann-zu-gast-bei-read-on-my-dear-der-lesebuhne-mit-spreeblick%2F&amp;seed_title=Uli+Hannemann+zu+Gast+bei+Read+on%2C+my+dear+%26%238211%3B+der+Leseb%C3%BChne+mit+Spreeblick/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Jean-Louis Fournier: Wo fahren wir hin, Papa?</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F12%2F29%2Fjean-louis-fournier-wo-fahren-wir-hin-papa%2F&amp;seed_title=Jean-Louis+Fournier%3A+Wo+fahren+wir+hin%2C+Papa%3F</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F12%2F29%2Fjean-louis-fournier-wo-fahren-wir-hin-papa%2F&amp;seed_title=Jean-Louis+Fournier%3A+Wo+fahren+wir+hin%2C+Papa%3F#comments</comments> <pubDate>Tue, 29 Dec 2009 06:13:30 +0000</pubDate> <dc:creator>Frédéric Valin</dc:creator> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26514</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/12/klein.jpg" />Jean-Louis Fournier hat zwei Söhne, Thomas und Matthieu, aber normalerweise spricht er nicht über sie. Nicht besonders gern jedenfalls. Denn sie sind behindert. Sie sind schwachsinnig und unansehnlich. &#8222;Ihr habt Stroh im Kopf&#8220;, schreibt Fournier ihnen, und es klingt nicht liebevoll. Nichts in diesem Buch klingt liebevoll. Zynisch manchmal, ja. Verzweifelt, das auch. Selten aufgesetzt, häufiger überheblich. Und weinerlich und selbstmitleidig.</p><p>Das Buch hat eine breite Debatte in Frankreich darüber ausgelöst, ob man so über behinderte Kinder schreiben darf, selbst wenn es die eigenen sind.</p><p>Jean-Louis Fournier lässt kein Klischee aus. In rotzigen, kurzen Sätzen raisonniert er darüber, ob seine beiden behinderten Söhne vielleicht eine Strafe Gottes sind. Er beklagt ihre Hässlichkeit und schreibt, wie kurios Thomas aussieht, wenn er das Kunststückchen aufführt, seinen Pullover anzuziehen. Und er überlegt, was er als Vater, als Erzeuger wohl falsch gemacht hat, um mit solchen Kindern geschlagen zu werden.</p><p>Denn das sind seine beiden Söhne für ihn: eine Last, ein Schicksal. Das er gerne loswerden würde. Einmal fährt er mit den beiden nach Lourdes, auf eine Walfahrt (nicht im Ernst natürlich, sondern nur, weil es ihm eine Tante angedient hat). Er hofft nicht auf ein Wunder, er hat schon längst alle Hoffnung fahren lassen. Und dann schreibt er:</p><blockquote><p>Davon abgesehen riskiere ich, die beiden in der Menschenmenge, in den Prozessionen, in der Dunkelheit zu verlieren, sie nie wiederzufinden.<br
/> Aber vielleicht besteht ja darin das Wunder.</p></blockquote><p>Fournier ist Humorist. Er hat mit dem besten Kabarettisten seiner Zeit, <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Desproges">Pierre Desproges</a>, gearbeitet, er ist Autor und Fernsehregisseur. Er ist eine wichtige Figur im französischen Kulturleben. Vielleicht erklärt sich daraus sein abgeklärtes, zynisches Bild seiner Söhne.</p><p>Private Momente, zärtliche Momente wird man in diesem Buch kaum finden. Fournier beschreibt seine Kinder, als wolle er sie auf dem Jahrmarkt ausstellen. Matthieu, der ständig einen Ball dorthin wirft, wo er ihn nicht mehr erreichen kann. Und Thomas, der hundertmal und mehr während einer Autofahrt fragt: Wo fahren wir hin, Papa? Seine beiden Figuren sind für ihn Objekte, über die er sich wundert, die er aufmerksam bestaunt, über die er bisweilen lacht und über die er sich ärgert. Über die er traurig ist, weil das Schicksal ihm (ihm!) so böse mitgespielt hat.</p><p>Es sind unter anderem diese Egozentrik und der Zynismus, mit dem Fournier schreibt, die seine Ex-Frau veranlasst haben, <a
href="http://mamanmathieuetthomas.monsite.orange.fr/">eine Gegenrede zu verfassen</a>, die ihre Kinder wieder zu Menschen macht. Über das Buch ihres Ex-Mannes schreibt sie:</p><blockquote><p>Väter haben oft großes vor mit ihrer Nachkommenschaft. Manchmal sind sie enttäuscht, und ihr Ego wird angeknackst. Das ist im Endeffekt eine sehr banale Situation. Aber nicht jeder endet als Jahrgangsbester einer Eliteuniversität oder dirigiert die Philharmoniker Berlin.</p></blockquote><p>Wer ihre Antwort auf das Buch von Fournier liest, wird dort eine ganz andere Art zu erzählen finden: eine gütigere Stimme, eine Mutter, die sich an gute Momente erinnert, ohne die schlechten Seiten zu verschweigen. Natürlich ist es kein paradiesisches Dasein, zwei behinderte Kinder großzuziehen; bei Fournier aber hat man das ganze Buch über den Eindruck, er hätte sie ein oder zweimal im Jahr mit seinem Auto durch die Gegend gefahren, und sonst nichts von ihnen mitbekommen. Bloß ein paar Anekdoten. Eine lieblose Karrikatur.</p><p>Bleibt die Frage, die in <a
href="http://umblaettern.wordpress.com/2009/10/30/jean-louis-fournier-wo-fahren-wir-hin-papa/">anderen</a> <a
href="http://www.arte.tv/de/Kultur-entdecken/Literatur/2957176.html">Rezensionen</a> häufig gestellt wird: Darf man über Behinderte lachen? Selbstverständlich. Behinderte haben das gleiche Recht wie alle anderen auch, dass man sich über sie lustig macht. Entscheidend dabei ist nicht, was sie sind. Entscheidend ist, wie humorvoll oder lustig ihre Darstellung ist. Ob es eine simple, teils gehässige, Karrikatur ist, wie die von Fournier. Man kann herzlich über <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Renate_Rubinstein">Renate Rubinstein</a>, über <a
href="http://www.maxdorner.de/">Maximilian Dorner</a> oder <a
href="http://www.perlentaucher.de/buch/24823.html">Silvia Bovenschen</a> lachen. Über Andersons Krüppel, über Beckets <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Endspiel_%28Beckett%29">Ham, Nagg und Nell</a>, üder Dostjewskis Idioten. Über jede Figur, die mehr als nur für eine Pointe gut ist.</p><p>Pierre Desproges hat mal gesagt, man könne über alles lachen, aber nicht mit jedem. Man kann über Behinderte lachen, aber nicht mit Fournier.</p><p>Jean-Louis Fournier: Wo fahren wir hin, Papa? (<a
href="http://www.amazon.de/Wo-fahren-wir-hin-Papa/dp/3423247452/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick21&#038;s=books&#038;qid=1262066826&#038;sr=8-1">Amazon-Partnerlink</a>)</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F12%2F29%2Fjean-louis-fournier-wo-fahren-wir-hin-papa%2F&amp;seed_title=Jean-Louis+Fournier%3A+Wo+fahren+wir+hin%2C+Papa%3F/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>21</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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