Hätte mich der Logopäde nicht wie jedes Jahr daran erinnert, hätte ich diese Spreeblick-Tradition beinahe vergessen!
Hier kommt der Sommer: Nach dem Klick! Read on, my dear…
Hätte mich der Logopäde nicht wie jedes Jahr daran erinnert, hätte ich diese Spreeblick-Tradition beinahe vergessen!
Hier kommt der Sommer: Nach dem Klick! Read on, my dear…
Er könnte so aussehen, der kommende Samstag für BerlinerInnen (fast) ohne EM:
Erst bei denQuer Kino-Tickets abstauben und um 14h im Passage-Kino „Mitfahrgelegenheit“ gucken, abends dann zum Punkrockkonzert: 667, die Bande von Spreeblick-Leser und Sprblck-Autor HCL, feiert gemeinsam mit den Ungarn Bankrupt die anstehende, längere 667-Pause in der KvU, Kremmener Str. 9-11, 10435 Berlin.
Flatulenzen waren die große Freude meiner Jugend. In unserer Klasse hatten wir gleich zwei Begabungen, die in der Lage waren, auf Kommando ihrem Darmausgang Töne zu entlocken.
Man nehme ein englisches Taxi Cab, packe eine Band/ einen Künstler in den Fond, lässt diese einen Song unplugged spielen und drehe eine Runde. Heraus kommen die Black Cab Sessions, unter anderem mit Okkervil River, My Morning Jacket, Lykke Li und Lightspeed Champion. Ein Video mit einem Futurehead nach dem Klick.
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Bo Diddley, Bo Diddley have you heard?
My pretty baby said she wasn’t for it.
Bo Diddley verstarb heute an einem Herzfehler. Jetzt jammt er zusammen mit James Brown, irgendwo. Bo Diddley zusammen mit dem Godfather of Soul, nach dem Dingens.
Die heutigen Headliner Alexander Marcus (Foto) und Bratze sind dem ein oder anderen Internetnomaden sicherlich längst ein Begriff, deshalb besteht die eigentliche Leistung der heutigen Popgun! Ausgabe auch nicht darin, die beiden entdeckt, sondern zusammengebracht zu haben - und in der Folge eine neue Elektrotrashwelle auszurufen.
Im neuen Sigur-Rós-Video tollen nackte Hippies lachend durch den Wald. Manche wälzen sich lachend in den Blättern, andere bemalen sich lachend und trommeln lachend auf Bäumen und dann hüpfen sie lachend am See entlang und springen lachend in Zeitlupe hoch und runter. Zwischendurch sexen sie lachend. Die Männer haben lachend ihre Schuhe und Socken anbehalten und die Frauen ziehen lachend immer die Schultern so komisch hoch.
Heute eröffnet in Leipzig ein Laden für Mixtapes unter dem naheliegenden Namen „Die Kassette“. Da gibt es Kaffee und Kuchen (und Sekt) und Mixtapes, die an den Wänden hängen und die man gegen eigene tauschen kann. Prinzip: Bring eins mit, nimm eins mit. Oder so ähnlich. Ich hab’ hier ja noch einen Karton mit 600 Mixtapes rumfliegen und geh’ jetzt erstmal den Laden plündern.
[via]
But away from the numbers, when you’re young and a boy about town, don’t tell them you’re sane. The man in the corner shop who’s going underground in the city in Carnaby Street can still set the house ablaze. That’s entertainment: Start!
Vorschlag zum Wochenende: Kurztrip nach Leipzig. Die A9 ist inzwischen großzügig ausgebaut, günstige Zugverbindungen installiert, das Wetter spielt auch mit und unter pädagogisches Ziel schreiben wir Besuch einer Jugendkulturmesse ins Klassenbuch. Read on, my dear…
Nick Cave & The Bad Seeds im Berliner Tempodrom am 22.5.2008.
Meine Ohren klingeln wie seit Jahren nicht nach einem Konzert, und so dürfte es einigen Berlinerinnen nach den zwei Konzerten gehen, die Nick Cave und die Bad Seeds vorgestern und gestern in Berlin gespielt haben. Es war so ohrenbetäubend und dicht an der Schmerzgrenze laut – fantastisch!
Eigentlich wollte ich kurz über Differenzqualitäten (Ein Professor einer Bekannten [da geht's schon gut los] hat es mal strikt vermieden „Innovation“ zu sagen, weil es die in der Postmoderne nicht mehr gäbe.) einleiten, dass die Idee der Coverversion so alt wie Pop selbst sei und noch mehr Geschwätz aus der Richtung, dann hab ich nochmal drüber nachgedacht und dann nochmal die Spreeblick eigene Suche benutzt und jetzt kann ich wohl überzeugt sagen: Das ist absolut nicht innovativ was Perrecy da macht, wenn er von Morrissey geschriebene Songs brutal ins Deutsche übersetzt und mit Ukulele nachspielt, aber - es hat verdammt viel Charme. Read on, my dear…
Kristin Hershs Musik mag ich seit ihrem ersten Soloalbum Hips and Makers und Your Ghost, dem wunderbaren Duett mit REMs Michael Stipe. Das damals - wie soviel Gutes - auf dem amerikanischen britischen Label 4AD erschien. Read on, my dear…
Musik ist und war schon immer ein vor allem lokales Phänomen. Dem einen Popstar aus Seattle stehen tausende kleiner, unbekannter Bands gegenüber die den Sound der Stadt prägen. Seattle, Manchester, Frankfurt, Detroit, Berlin. Alle stehen sie für einen bestimmten Klang, ein Muster, der von den sozialen Beziehungen, den Jam-Sessions, der Musiker untereinander herrührt. Zero Inch, ein Downloadshop für elektronische Musik, erhebt genau das zum Prinzip. Read on, my dear…
Voraussichtlich erst im Herbst wird es „Evita is a punkrocker“, eine filmische Hommage auf den argentinischen Ramones-Spuren, in den Kinos zu sehen geben – beim Nullzeitgenerator konnte man aber schon einen ersten Blick auf den Streifen werfen und nach dem Klick gibt es den Trailer zu bewundern. Read on, my dear…
No Age (Foto) sind nur zu zweit und dennoch beleben Randy Randall und Dean Spunt (mit den Namen sollten sie eigentlich heulende Polizeiwagen durch South Central L.A. lenken) eines der ältesten Konzepte der amerikanischen Rockmusik, die Nu Metal beinahe beerdigt hätte: Die Gitarrenband.
Komische Stimmung heute? Vielleicht helfen Ella Fitzgerald, Caterina Valente und Perry Como!
Video nach dem Klick. Read on, my dear…
I WILL CALL OUT A CATERING JIHAD IF WE DO NOT HAVE THESE CUPS!
Ein Zitat aus dem aktuellen Tour-Rider der Foo Fighters, der, wie die Band nicht ohne Selbstkritik im gleichen Dokument anmerkt, nicht ganz so lustig ist wie der von Iggy Pop. Aber lustig genug.
[via]
Neues aus den Pariser Vorstädten, der Beton gewordenen Gewaltfantasie, Gotham City ohne Batman, Heimstatt marodierender Jugendbanden, Hort der Gewalt und der Anarchie und stille Reminiszenz an das Magdeburg des 30jährigen Krieges (oder so). In einem Musikclip zeigt die Gruppe Justice eine Jugendgang, die prügelnd, stehlend und grapschend durch Paris zieht. Parce qu’ils ont la rage. Und so sieht das aus:
In England geschieht nichts unbeobachtet. Das ganze Land hat eine dermaßen hohe Überwachungskameradichte (die unter Sicherheitsaspekten nichts bringt und deshalb erhöht werden soll), dass - so erzählt man sich in Berlin - Wolfgang Schäuble nachts von Laterne zu Laterne fährt und Polaroidkameras installiert, wobei er „God save the Queen“ singt und lauwarmes Bier trinkt. The Get out Clause, eine Band aus Manchester, die keinen Plattenvertrag hat, machte sich nun die vielen Kameras zunutze (nicht die Polaroids von Schäuble, die echten) und hat sich erst aufzeichnen lassen, dann die Aufnahmen unter Berufung auf den Freedom of Information Act zurück gefordert, bearbeitet und ein Video daraus produziert.
Popgun! heute mit britischer Nachwuchshoffnung, einer Volksbühne voller Geburtstagsständchen, texanischen Himmelsexplosionen und ungeklärter Metaebene. Kurz: London, Berlin, Texas. In genau dieser Reihenfolge. Read on, my dear…
Neulich auf Spreeblick: Super-Mario-Melodie mit ferngesteuertem Auto auf Glasflaschen gespielt. Heute die Fortsetzung davon, nach dem Dingens. Read on, my dear…
Der Zweitling der Berliner Elektroniker von Bodi Bill (Foto) steht an. Radio Dept und CSS haben auch Alben für den Sommer angemeldet, während Billy Bragg weiterhin glaubt und Lykke Li auf der Toilette singt. Read on, my dear…
Als die Wiener Künstlerin Eva Jantschitsch vor einigen Jahren unter dem Namen GUSTAV im Sinatra-esken, von Violinen bestimmten Song „Rettet die Wale“ bei Lebensmüdigkeit den Freitod empfahl und Eltern riet, ihren Kindern entweder deren Meinung zu lassen oder sie beim nächsten Mal früher abzutreiben, da ging ein Raunen durch die deutschsprachige Popwelt. Soviel zuckersüße – darf ich es wagen? – Ehrlichkeit hatte man lange vermisst. Mit „Verlass die Stadt“ legt GUSTAV nun das zweite Album vor und vorweg lautet die Antwort auf die Frage, ob es die Versprechungen des Erstlings halten kann: Ja. Aber voll. Read on, my dear…
Wenn die Band-Website aufhört, ständig Time-Outs auszuspucken, kann man dort die neue Coldplay-Single „Violet Hill“ runterladen, die es am 7. Mai auch als Superspecial-Vinyl-2-Track-Edition inklusive NME geben wird. Wenn man das überhaupt will, weil: sie ist eher so achnaja. Und Metallica überlegen auch, nachdem ihr Vertrag mit Warner mit dem nächsten Album ausläuft, unter die Radioheads und NINs zu gehen. Nix is’ mehr, wie’s mal war.
Gestern Abend fand ich es nicht wirklich überzeugend. Doch heute, nach dem dritten Hören … da bekommt die Nummer eine eigene Faszination. Radioheads „Creep“ in der Version vom kleinen Großmeister Prince beim Coachella-Festival in Kalifornien am vergangenen Wochenende. Videos nach dem Klick. Read on, my dear…
Falls jemandem der adrette Herr rechts im Bild bekannt vorkommt, dann hat dieser Jemand vielleicht Toni Mahonis Band schon einmal live erlebt. Denn das ist „Mad Madunsky“, hier mit einem anderen Projekt namens „Erik & Me“, bei dem er unter „Madze Peng“ firmiert. Read on, my dear…

Klingt wie ein Abenteuerroman, der heutige Popgun! Titel. Ist natürlich überspitzt. Die Arctic Monkeys muss wegen eines weniger guten Albums niemand beerben, auch wenn die Nachfolger, ganz die Briten, Schlange stehen.
Man sollte den Tag mit etwas Gutem beginnen (und auch abschließen) und ich bin vormittags sowieso sehr empfänglich für Schönheiten. Im nach dem Klick folgenden Video der diesjährigen NME Awards singen Kate Nash und Billy Bragg sowohl „Foundation“ als auch „New England“ und sowas treibt mir wirklich die Tränen der Rührung in die Augen vor lauter Großartigkeit. Man achte bitte auf die unglaublichen Blicke, die die Beiden austauschen … (Wobei ich wirklich wünschte, der Drummer würde seine Hände still halten und einen schlichten Beat trommeln, statt dauernd auf seinen Toms rumzulöffeln, aber man kann nicht alles haben) Read on, my dear…