Archiv

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Radio Christmas reloaded

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Justice Tonight: Mick Jones und Paul Simonon spielen The Clash

Für Clash-Fans fühlt sich das an wie Weihnachten: Mick Jones und Paul Simonon, beide in der Originalbesetzung dabei, spielten soeben auf der „Justice Tonight“-Tour ein paar Gigs in England und dabei auch jede Menge Clash-Songs. Unterstützt wurden die beiden dabei von Freunden wie Primal Scream, Pete Wylie und The Farm, ein paar weitere Videos und Links zu Berichten über die Tour gibt es nach dem Klick. I live by the river indeed!
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YouTube & GEMA: Ein Appell mit Bitte um Unterstützung

gema youtube

Noch immer schauen Internet-Nutzer in Deutschland häufig in die Röhre, wenn sie auf YouTube bestimmte Musikvideos sehen wollen. Über die Hintergründe hatten wir u.a. hier berichtet.

Bewegen tut sich hinsichtlich des Streits zwischen Google und der GEMA jedoch auch nach vielen, vielen Monaten anscheinend gar nichts. Ich bilde mir aber inzwischen durch viele Gespräche ein wenig mehr Durchblick in der Sache ein und glaube, dass es eine Lösung gibt, wenn sich beide Parteien einen Ruck geben. Um diesen Ruck etwas zu forcieren, skizziere ich einen Lösungsansatz in den nächsten Absätzen und bitte durch Verlinkungen dieses Artikels und durch kurze Kommentare um Eure Unterstützung. Ich werde sowohl die GEMA als auch Google um Stellungnahmen zu diesem Artikel bitten, denn vielleicht können wir als Musik- und Netznutzer für ein wenig Druck sorgen.
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Minecraft, Gronkh und Söhne


Dan Bull: Minecraft Epic Rap

Unsere Söhne kämpfen seit einigen Wochen täglich um jede zusätzliche Minute Computerspielzeit. Vereinzelt wird dabei sogar zu solch extremen Waffen wie „Hilfe im Haushalt anbieten“ gegriffen, und das will was heißen.

Der Grund dafür ist Minecraft, ein Spiel des schwedischen Entwickler-Teams um Notch (Markus Persson), das sämtlichen anderen elektronischen Spielen in unserem Haus den Rang abgelaufen hat, und das, obwohl es bis zum 18. November 2011 etwa ein Jahr lang nur als Beta-Version erhältlich war (hier gibt es einen älteren Spreeblick-Artikel zu Minecraft).

Minecraft ist dabei in der Welt der Videogames ein Phänomen für sich: In einer groben Pixel- bzw. Block-Welt, die völlig gegensätzlich zum grafischen Realitätswahnsinn anderer aktueller Game-Titel verläuft, können sich Spieler beinahe endlos austoben, im Online-Modus auch mit- oder gegeneinander antreten, eigene Welten kreieren und dabei immer neue Möglichkeiten entdecken. Doch dies soll nicht Thema dieses Artikels sein, vielmehr fasziniert mich die Welt um das Spiel herum, denn sie ist eines der vielen Beispiele für eine Online-(Jugend-)Kultur, die auf die herkömmlichen, den Eltern bekannten Verbreitungsmedien wie TV, Print oder gar eigens kreierte Werbung völlig verzichtet und dennoch ein Millionenpublikum erreicht. Und noch dazu ein zahlendes: Bisher haben schon über vier Millionen Menschen eine Minecraft-Lizenz zum Preis von bis zu 20 Euro gekauft.
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Der Johnny-und-Merkel-Blues

Scott Hühnerkrisp hat sich der eindrucksvollsten Sätze aus dem N3-Mitschnitt von 1992 angenommen, den „Johnny-und-Merkel-Blues“ daraus gezaubert und dafür gesorgt, dass ich nie wieder etwas „geil“ finden werde… nicht eimal S-Bahn-Surfen. (Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mit 16…)

Lieber Scott, ich bedanke mich mit einem breiten Lächeln für diese äußerst nette musikalische Aufarbeitung!

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1992: Angela Merkel und ich im TV

n3 jugendtreff

1992 befand sich meine Band Plan B auf einem kleinen Höhenflug, denn fast alles lief ziemlich super. Auch die Promotion: Während einer Deutschland-Tournee machten wir als musikalische Gäste Zwischenstopp bei der N3-Show „Jugendtreff“ mit dem Titel „… denn sie wissen nicht, was sie tun“.

Während der Sendung wurde mit dem jungen Publikum zu den Themen „S-Bahn-Surfen“ und „Jugend und Politik“ im Allgemeinen diskutiert, zu dieser Gesprächsrunde wurde ich ebenfalls hinzu geholt. Stellvertretend für die politische Seite war die damalige Ministerin für Frauen und Jugend anwesend: Angela Merkel.

Es folgen die Videobeweise, die mir von Florian M. aus Braunschweig zugespielt wurden.
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Kurztests: VOX ToneLab ST, BOSS ME-25 und ME-70, Line 6 M5, Fender Mustang III

fender mustang

Nerd-Content-Alarm! Diesmal geht es allerdings nicht um Computer-, sondern um Gitarrentechnik, denn seit geraumer Zeit widme ich mich wieder verstärkt den Saiten statt immer nur den Seiten und habe jede Menge Spaß am wohltuenden Brummen meiner etwas in die Jahre gekommenen Klampfe.

Doch natürlich genügte mir sehr schnell der Sound nicht mehr, der aus meinem kleinen, zimmertauglichen Übungsverstärker erklang. Da musste etwas Effet und Effekt drauf, hier und da mal ein Stückchen Chorus, ein Bissen Delay und ein Pfund Kompression. Was tun, ohne Tausende investieren zu müssen?
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Literaturliste Musik Online

Nachfolgend eine unvollständige und größtenteils englischsprachige Literaturliste zu den unter diesem Artikel diskutierten Themen in Sachen Musik, Filesharing, Urheberrechte etc.pp. Die Liste hat uns Mark Chung zur Verfügung gestellt, Ergänzungen sind herzlich willkommen!
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Interviews Galore!

Das Team von Rock’s Backpages feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einer Liste von sehr lesenwerten, teils unveröffentlichten und manchmal als Sound-Dateien vorliegenden Interviews:
Rock’s Backpages: A 10th Anniversary Special.

Die Interviews benötigen leider eine simple Registrierung (Mail eintragen, dann bekommt man ein Passwort), doch es lohnt sich. Mit dabei sind u.a.: Das erste Interview mit Bob Dylan (1961), ein (natürlich…) sehr merkwürdiges Gespräch mit Morrissey (1985), das „verlorene“ Interview mit Kurt Cobain (angeblich von 1997, was sensationell wäre, da Cobain 1994 verstarb…), aber auch Niggaz with Attitude, Michael Jackson, The Ramones, Bo Diddley, Andy Partridge von XTC, Johnny Cash, Debbie Harry, Tom Waits und Joe Strummer. Ich werde mir das Zeug auf meinen Kindle senden (klip.me ist super dafür) und ein paar tolle Abende damit verbringen.

[via]

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Urheberrechtsdebatte: Offener Brief von Mark Chung an Berthold Seliger

Jetzt wird’s etwas schwierig. Mein Tipp: Wer sich als schnelle Leserin oder schneller Leser nicht mindestens eine halbe Stunde mit den folgenden Inhalten auseinandersetzen kann oder will, wird an diesem Eintrag vermutlich scheitern. Zum Hintergrund:

Für die November-Ausgabe der Zeitschrift KONKRET verfasste der Berliner Konzertveranstalter und Autor Berthold Seliger einen Text mit dem Titel „Die Leistungsschutzgelderpresser – Wie die Kulturindustrie am altbackenen Urheberrecht festhält, um es zu ihren Gunsten auszuschlachten“. Die Kenntnis dieses Textes ist zwingend notwendig, um die weiteren Zeilen verstehen zu können.

Seliger schreibt des Öfteren und durchaus lesenwert über Musik und den Kulturbetrieb in Deutschland (hier eine Auswahl seiner weiteren Texte), im Konkret-Text vertritt er eine Position, die man so oder ähnlich häufiger im Netz lesen kann.

Auf Seligers Text reagierte der Vorsitzende des „Verbands unabhängiger Musikunternehmen e.V.“ (VUT), Mark Chung, mit einem äußerst detaillierten offenen Brief, der zunächst über einen Newsletter-Verteiler die Runde machte und den wir nachfolgend mit Genehmigung auch hier veröffentlichen.
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How Music Travels

music travels

Eine schick gemachte, interaktive (das bedeutet: man kann einen Schieberegler bewegen) Darstellung der Entwicklung von Dance Music findet man hier. Beauftragt wurde das Ganze von einem Reiseunternehmen, weil die Musik ja auch gereist ist, quasi, und … na, ihr wisst schon. Social Media und so.

Für die inhaltliche Richtigkeit der Grafik übernehme ich keine Verantwortung.

[via]

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Music changed my life – The 70s

recordplayer

„There’s so many bands around that don’t mean anything“, beschwerte sich Jonny Fox von The King Blues neulich im Interview, und ich war ein bisschen froh über diesen Satz aus dem Mund eines Mittezwanzigjährigen. Denn ich war davon überzeugt, dass so etwas nur alte Säcke mit eingeschränkter Sicht sagen – sicher gibt es doch genügend junge Bands, die das Leben ihrer ebenso jungen Fans beeinflussen?!

Dennoch hat mich der Satz von Jonny dazu inspiriert, mal ein paar Songs rauszusuchen, die mein eigenes Leben geprägt haben. Nicht nur im Sinne von: Toller Song. Sondern im Sinne von: Ich wäre nicht, wer ich bin, wenn ich diese Songs nicht gehört und geliebt hätte.

Natürlich stellt diese erste Liste, die sich ohne besondere Reihenfolge auf die 70er konzentriert, nur eine beschränkte Auswahl dar, ich könnte sie beinahe endlos weiterführen. Und schließlich: Feel free to add your own…
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