Das ist eines der schönsten Musikvideos des Jahres. Jemapurs ‘Maledict car’. Pures eye candy was Kosai Sekine und sein Team da mit Aufnahmen aus Tokio angefangen haben. Simple Technik, große Wirkung. Das Ergebnis ist eine futuristische Texturen-Zwischenwelt, eine Mischung aus Blade Runner und Half-Life. Video nach dem Klick. Read on, my dear…
Archiv
Kostenloser Downloadsampler mit den Black Kids
Ich war gerade im Web unterwegs und wühlte mich so durch die legalen Downloads auf der Suche nach den Black Kids, als mir mir nichts dir nichts der kostenlose Downloadsampler eines englischen amerikanischen Ausstatters in die Hände fiel. Und der hat es in sich. Ich würd mich sogar so weit aus dem Fenster lehnen zu sagen, dass das einer der besten ist, die mir jemals untergekommen sind. Mit dabei unter anderem die erwähnten Black Kids, Architecture in Helsinki, Notwist, Los Campesinos!, Albert Hammond Jr. von den Strokes, natürlich Lykke Li, sowie meine aktuellen Favoriten The Dutchess And The Duke, Son Ambulance (Foto) und The Walkmen, plus 12 weiterer Bands.
[MP3 SAMPLER] Lstn #1 (ca. 100MB)
Popgun! 33 Freakbeats von Kingsize
Seit ich mich in schöner Regelmäßigkeit freiwillig wie Schlachtvieh behandeln lasse und von einer großen irischen Fluglinie von Schönefeld nach Stansted getrieben werde, hat sich meine Wahrnehmung ein wenig verzerrt. Grund ist nicht die Reklameallgegenwart, die die Blaugelben Dank völkerrechtswidriger Menschenversuche perfektioniert haben, sondern ein spezieller Typus der mitreisenden Engländer. Read on, my dear…
Telex
Eigentlich war ich mir in meiner mir eigenen Arroganz sehr sicher, dass ich jederzeit ein umfassendes Stegreifreferat zur Geschichte der elektronischen Pop-Musik halten könnte. Ich hätte von den Anfängen gesprochen, damals in den 70ern in Düsseldorf, wäre in den 80ern an Basildon nicht vorbeigekommen, hätte die 90er in Berlin und Detroit verortet. Nur Belgien am Ende der 70er hätte ich nicht erwähnt. Ein Fehler, wie mir jetzt bewusst wird. Read on, my dear…
The Presets - Album, Mixtape, Konzert
In dieser Reihenfolge. Die Presets haben den Electro House nicht neu erfunden, ihm aber doch ein paar gefällige Moves beigebracht. In diesem Sinne ist ihr aktuelles, zweites Album ‘Apocalypso’ zwar im Heimatland Australien an die Chartspitze gegangen, im Rest der Welt, aber irgendwie unaufgeregt aufgenommen worden. Heute abend spielen die beiden Wahlberliner auf der Myspace-Secret-Show in Frankfurt und morgen im Berliner Relais. Als Beweis ihrer Mixing-Qualitäten haben sie just heute, pünktlich zum Herbstanfang, ein entspanntes ‘Get off the beach’ Mixtape zum Gratisdownload (knapp 100MB) auf den Server ihrer Plattenfirma Modular gestellt. Die 45 Min gehen einmal quer durch den Genregarten und lassen auch aggressivere Gewächse (Roots bloody roots) nicht aus. Ein rundum schönes Bouquet.
Dschinghis Khan auf Finnisch
Ralph Siegel, so seltsam das klingen mag, hat meine ersten Jahre auf dem Erdball bereichert. Finnland ist das Land, das am zweitwenigsten ein Failed State ist und 16 Millionen Asiaten tragen die Gene von Dschingis Khans Großvater in sich. Das sind die Fakten. Hier ist das Lied.
Fanzine-Releaseparty in Köln
Oskar hat sich neulich laut Gedanken um den Zustand der Fanzineszene gemacht und bei der Gelegenheit das Fotofanzine Titty City vorgestellt. Ich hoffe mal, dass das tatsächlich der Beginn einer Serie von Neuvorstellungen wird, denn es gibt tatsächlich immer noch eine Menge Zines da draußen. Gleich drei davon, das Fanzine No.1, Neue Probleme und Usepaper (die Illustration oben ist aus dem kommenden Heft) feiern gemeinsam am 15. und 16. August im Hallmackenreuther, Köln, ihre Releaseparty der jeweils neuesten Ausgabe. Beginn mit Musik, Zeug und natürlich den Heften, jeweils 16 Uhr. Geht da hin, wenn ihr wissen wollt wie das früher ohne Blogs war mit dem Selbstpublizieren.
Und ein Hinweis für alle Stylekids: Nehmt euch die Modetipps des Fanzine No1 zu Herzen, ich bin Leser der ersten Stunde, Dank des Heftes wußte ich noch vor Rolf Eden dass Segelschuhe im Kommen sind.
Super Mario Theme auf einem Theremin
Randy George, der letztes Jahr schon Gnarls Barkleys „Crazy“ gecovert hat, spielt das Theme von Super Mario auf einem Theremin. Das hört sich nicht nur äußerst strange an, sondern es hört sich außerdem auch noch ziemlich strange an. Theremingequake nach dem Klick.
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Isaac Hayes, R.I.P.

Isaac Hayes ist heute im Alter von 65 Jahren an bisher unbekannten Ursachen verstorben. Der Musiker und Schauspieler schaffte seinen internationalen Durchbruch mit dem Soundtrack zu „Shaft“, ich kannte ihn vor allem von seiner Rolle in „Die Klapperschlange“, in dem er den Duke spielte.
[via]
Popgun! 32 Those Dancing Days
Reine Girlgroups kann man an den Fingern abzählen. Die 80er hatten The Bangles, Bananarama und Salt’N'Pepa, die 90er Sugababes, Spice Girls und Destiny’s Child. Heute gibt es neben den untoten Derivaten eben dieser 90er Girlgroups und chartorientierten Retortenbands vor allem Retrogruppen wie The Raveonettes, The Darkness und The Pipettes, die sich wiederum auf die 60er Girlgroups, wie The Marvelettes, The Ronettes und The Shangri-Las, beziehen. (Die kurze Aufzählung besteht zwar nicht auf Vollzähligkeit, The Donnas dürfen dann aber doch nicht fehlen.) Read on, my dear…
Sigur Rós live @ Museum of Modern Art NYC
Sigur Rós, die mit der Elfen-Musik für Kobolde und Waldgeister, haben an Islands Unabhängigkeitstag, dem 17. Juni, ein Konzert im New Yorker Museum of Modern Art gespielt. Das ganze ist natürlich reinste Magie und dank CurrentTV kann man sich den Zauber ins Blog stellen. Tracklisting und Konzertvideo (45 Min.) nach dem Klick.
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Ceci n’est pas un article
Shhhht. Sind alle weg? Schlafen auch alle? Schön. Weil: dies ist eine feindliche Übernahme. Seit ich bei Spreeblick schreibe, plagt mich der Angsttraum, dass, sobald ich einen Artikel schreibe, der mir mehr als andere am Herzen liegt, alle Feedreader auf der Stelle ihr Abonnement kündigen, keiner kommentiert, mich alle blöde finden und niemand mehr auf die Seite klickt. Dann - so geht der Traum weiter - nimmt Johnny den Anker aus dem Logo und versenkt mich in der Spree. Wo sie am tiefsten ist. Was Johnny nicht weiß: Ich kann sowieso kaum schwimmen, deswegen braucht er den Anker eigentlich nicht. Gleichwohl, und todesmutig: unbekannte französische Musik nach dem Klick.
Anna Rikje Rosenthal
So hat Gott Pop gewollt: melodiös, verspielt und mit intelligenter Stimme vorgetragen. Man möchte seine Handtasche schwingen und Turnschuhe kaufen, wenn man Anna Rikje Rosenthal hört.
Popgun! 31 die Updateausgabe
Noch fünf Tage bis zum Release des neuen Fleet Foxes Albums. Bis dahin müssen nochmal meine ausdauerndsten Favoriten des Jahres ran: White Denim und Lykke Li (Bild). Für die tapferen unter den Lesern gibt es nach den Updates einen herzigen Downloadsampler. Read on, my dear…
Large Hadron Rap
Wenn ich an den Large Hadron Collider unter’m CERN denke, dann gehen mir nicht unbedingt Rhymes durch den Kopf, sondern eher schwarze Löcher. Was allerdings nicht heissen muss, dass das anderen nicht so geht. Jedenfalls sind mir Raps über Protonen und Higgs-Teilchen sehr viel sympatischer, als Texte über BlingMotherf***ingKIZDings, Video nach dem Klick. Und: Ja, ja, ich weiß. Nerdcore. Meh.
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The Hold Steady: Stay Positive
Fühlt sich an wie früher™ (für mich): Musik hören und dann sofort über die guten Platten bloggen. Wer’s etwas flotter mag als Ry Cooder, der sollte sich mit „Stay Positive“ von The Hold Steady davon überzeugen lassen, dass man noch rocken kann und darf, und zwar im Fast-Mainstream-Sinne, wobei das „fast“ wichtig ist, obwohl damit nicht das englische „fast“ gemeint ist. Irgendwo zwischen Hüsker Dü und Bruce Springsteen (doch, doch!), der Mann klingt wie Bob Mould, vor allem, nachdem das letzte Album von Bob Mould selbst nicht soooo toll war. Fand ich.
Prima, noch drei Bier, dann schreibe ich auf, welche PR-Agentur hier gerade seit Tagen in den Kommentaren eines bestimmten Artikels spammt. Vielleicht. (Man muss nicht einmal die IPs prüfen, man erkennt PR-Gewäsch sofort am pseudo-jovialen Ton. Niemand schreibt so verkrampft locker wie PR-Agenturen)
Ry Cooder: I, Flathead
Vielleicht ist es das kalifornieneske Wetter in Berlin, vielleicht ist es die Tatsache, dass ich in wenigen Stunden für einige Wochen offline sein werde und ich mich darauf freue, vielleicht ist es aber auch einfach nur, wie es ist: Das neue Album von Ry Cooder, „I, Flathead“, ist große Klasse und vermutlich der am weitesten am Blog-Zielpublikum vorbeidonnernde Musiktipp ever. Und noch toller: Ich finde keine offizielle Website des Mannes, den einige sicher durch seine Soundtracks kennen (hier aber etwas Hintergrundinfo zum neuen Album), und sein Label macht sich nicht einmal die Mühe, seinen MySpace zu pflegen. „Ry Coder hat 0 Freunde“. Wer’s glaubt!
McCain, Pirate
Dass der Kandidat der republikanischen Partei auf’s Präsidentenamt der Vereinigten Staaten einen nicht lizensierten Song für einen Wahlkampfspot benutzte, diesen auch nach dem Takedown durch Youtube wieder einstellte und sich so einem mehrfachen Verstoß gegen das amerikanische Copyright schuldig macht (wobei er sich anscheinend auch nicht auf die Fair Use-Klausel berufen kann, da der ursprüngliche Spot mutmaßlich zu Wahlkampfspenden aufrief), obwohl er wohl selbst eher für ein restriktiveres Copyright steht, muss man einfach mal so für sich stehen lassen und ein ganz fett geboldetes FAIL dahinter schreiben. In diesem Sinne: FAIL!
Neuer Tomte Song ins Netz gesickert
Das Internet ist für Musik. Thees Uhlmann von Tomte präsentiert dem Livepublikum und einem Hobbyfilmer beim Fest van Cleef 2008 den neuen Song ‘Der letzte große Wal’ vom im Herbst erscheinenden Album ‘Heureka!’ und ermuntert den jungen Mann mit den folgenden Worten zum Upload:
Wenn du das machst, dann werden wir, du auf meinen Schultern, durch dein Heimatdorf reiten und ich werde deinen Namen schreien.
Video on. Read on, my dear…
Popgun! 30 driftet zum Licht
Heute mit einer großen Portion Entrückung durch „Baroque psychedelia“ in Form von Fleet Foxes und ein klein wenig Stricken City, A Smile and a Ribbon und Grizzly Bear. Read on, my dear…
Best Band Shirt – Designcompetition für Designer und Bands

78s.ch und street-files.com rufen einen Bandshirt-Design-Wettbewerb aus, die Begründung dafür finde ich besonders klasse: weil man im H&M mittlerweile Ramones-Shirts kaufen kann (kann man?), wollen sie die Bandshirt-Kultur dahin zurückholen, wo sie herkommt: von Bands, Labels und Designern. Hier gehts zum Wettbewerb, hier zu den FAQs und ich habe eben Illustrator gestartet.
So soll es sein, so wars erdacht: 3 x 2 x Tomte in Kaiserslautern
Tomte spielen im August ein paar Termine, bevor im Oktober das neue Album erscheint und mit einer längeren Tour vorgestellt wird. Mit ein bisschen Glück sind drei von euch nebst Begleitung dabei. Read on, my dear…
Popgun! 29 homemade festival
Zwei Wochen Urlaub fordern ihren Tribut, die aktuelle Popgun! deshalb mit Überlänge und: Gotye (Foto), M.I.A., Santogold, Kid Cudi, Bodies of Water, Saalschutz, Flight of the Conchords, Albert Hammond Jr. und Mercury Rev. Mehr Musik gibt’s dieses Wochenende wohl nur auf dem Melt! in Gräfenhainichen. Wir machen uns unser eigenes Wohnzimmer Balkonfestival. Read on, my dear…
Radiohead – House of cards
Das neue Radiohead-Video entstand ob der eingesetzten 3D-Datenvisualisierungstechniken (ohne Kamera, ohne Licht, ohne Film) in Kooperation mit der Google-Datenvisualisierungstechnikabteilung und ist folgerichtig bei code.google zu finden. Mit dem Clip interagieren kann man hier, das Making-Of gibt es nach dem Spreeklick.
Popgun! 28 Sommersampler
Ein wenig eingedampft die heutige Expressausgabe. Verzichtet wird auf jeglichen Schnickschnack. Keine Erklärungen. Geradeheraus nur die Songs. 11 an der Zahl, von mir ausgesucht und aufgereiht. ‘N Mixtape könnte man sagen, nur dass die hier nicht hinter der Autoscheibe schmelzen können:
Von Hier und Anderswo - Soha
Wenn heutzutage noch so etwas wie ein echter Sommerhit möglich wäre, dann wünschte ich mir, es würde dieser hier. Read on, my dear…
Popgun! 27 unter Covern
80er, No Age (Foto: Videostill aus ‘Keechie’), 3 Tage Wach, noch mehr Coversongs und Lykke Li - alles was das Popperherz begehrt, nur einen Klick entfernt. Read on, my dear…
Jim Morrison
Heute vor 37 Jahren starb Jim Morrison, Sänger der Doors unter nicht restlos aufgekläten Umständen in Paris. Obwohl Jim Morrison in meine persönliche Kategorie „Künstler, die schon immer tot waren“ fällt, spielt seine Musik eine nicht unbedeutende Rolle in meiner musikalischen Sozialisiation. Read on, my dear…
Grace Jones = Legend
Irgendwann 1998. Ich beende eine ziemlich wilde Jugend an einem Samstag Abend, gemeinsam mit den Eltern meiner Freundin, auf der Couch. Tina Turner tritt bei ‘Wetten dass..?’ auf. ‘Tritt auf’ ist vielleicht ein wenig übertrieben. Vielmehr wird die Turner in ihrem hautengen roten Lederkostüm von einem Laufband auf die Bühne gefahren. Dort wippt sie breitbeinig drei Minuten dreißig nach vorn und nach hinten. Der letzte Refrain wird diagonal gewippt. Ende des Liedes. Gottschalk springt ins Bild und beginnt die Anmoderation für die nächste Wette. Read on, my dear…






















