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Videos, Fotos, eBooks und Gesang: Doku der re:publica 2013

Ein Teil des großartigen re:publica-Teams

Allen, die Verpasstes noch mal nachholen möchten, empfehlen wir auch an dieser Stelle die umfangreiche Dokumentation der re:publica 2013.

Die #rp13 bietet auf
YouTube schon 95 Stunden Videomaterial (die Videos erreicht man auch über den Session-Plan von @MichaelKreil),
offizielle Fotos gibt es auf flickr zu sehen,
und die in Koop mit epubli und der DJS entstandenen eBooks gibt es
für Kindle-Geräte bei Amazon (Tag 1, Tag 2, Tag 3),
für iOS bei iTunes (Tag 1, Tag 2, Tag 3)
und als ePub ohne DRM auch bei vielen anderen Plattformen, z.B. bei Weltbild (Tag 1, Tag 2, Tag 3).

Den Nerdchor zum Abschluss findet man in einer Multi-Kamera-Version von @wohli, @alxxrt, @zucker, @lana74 und @uniwave mit Konfetti bei Vimeo – und hier:

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re:publica 2013: 6.-8. Mai, Berlin

rp13

No sleep ’till Kreuzberg!

Am Montag, den 6. Mai öffnen sich die Tore zur siebten re:publica, die jetzt schon großartig aussieht, so viel darf ich verraten, und die noch großartiger sein wird, wenn ihr erstmal alle dabei seid!
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Telekom führt Ende der Netzneutralität ein: Eine Idee.

netzneutralitaet
Das könnte ihr Spreeblick sein.

(Bitte die Updates am Ende des Artikels beachten!)

Das Ende des Internets, wie wir es kennen (Satzzeichen von mir, hier ein schönes Symbolbild). In der Tat.

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Shred-Videos (feat. Kings Of Leon, Santana, U2, The Cure, Keith Jarrett, Radiohead und Deep Purple) UPDATE: Beach Boys UPDATE: Paco de Lucia

Die Idee ist so simpel wie gut, und wahrscheinlich für viele Leserinnen und Leser ein alter Hut.
Das reimt sich.

Aber ich wurde erst vor kurzem von einem Freund auf Shred-Videos aufmerksam gemacht: Vornehmlich Live-Videos bekannter Bands werden hierbei möglichst dicht am Bild, aber musikalisch falsch nachvertont. In den besten Fällen, die man mit der Lupe suchen muss, kommt dabei etwas heraus, was besonders in den Abendstunden nach zwei, drei Bier urkomisch ist.

Die hohe Kunst bei wirklich guten Shreds ist es, keine alberne Persiflage zu machen (die Shreds von StSanders bspw. sind mir zu offensichtlich), sondern den Zuschauer und -hörer durch leichte Verstimmungen unsicher zu machen: Spielen die das wirklich?
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Mail-Terror minimieren mit SaneBox und Mailbox-App

mailboxapp

Emails nerven unendlich, rauben wichtige Lebenszeit, tragen einem die Arbeit anderer auf und man darf sie keinen einzigen Tag lang unbeobachtet lassen, denn sonst übernehmen sie die Herrschaft über ganz Mittelerde, fressen einem den Kühlschrank leer und klauen die Batterien aus der Fernsehfernbedienung.
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Harlem Shake: Die ganze Geschichte

Da hat sich aber jemand Mühe gegeben: Kevin Ashton hat sich die Entwicklung des “Harlem Shake”-Mems angesehen und beendet seinen Text “You didn’t make the Harlem Shake go viral—corporations did” mit den Worten:

The technology may have changed, but the money still flows the same way: to creators of contracts not creators of content.

[via]

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Bestandsdatenauskunftsaufnahme

lebowski

In Douglas Adams’ Per Anhalter durch die Galaxis beschweren sich die Einwohner der Erde über die anstehende Sprengung ihres Planeten durch die Vogonen. Diese können aber nur den Kopf schütteln ob der Proteste der Menschen: Die Pläne für den Bau der galaktischen Umgehungsstraße, für die nun die Erde weichen muss, hätten schließlich im Vorfeld lang genug im Planungsbüro auf Alpha Centauri ausgelegen. Für Einspruch wäre es jetzt zu spät.

Man fühlt sich oft wie der menschliche Held des Buchs, Arthur Dent, wenn es um Netzpolitik geht. Man glaubt vielleicht, beim Thema Leistungsschutzrecht für Presseverleger noch relativ gut informiert zu sein (als würde das in Entscheidungsfragen irgend etwas ändern), spätestens aber bei der gestrigen Entscheidung des Bundestags zur Bestandsdatenauskunft bleibt einem nur ein von Fragezeichen umgebenes WTF als Reaktion übrig. Zwar hatte Netzpolitik.org schon im Oktober 2012 auf den Gesetzentwurf hingewiesen, aber nach Hinweisen auf die offenbar äußerst umfangreichen Änderungsplänen in den Massenmedien – beispielsweise in den TV-Abendnachrichten – sucht man vergeblich.

Vielleicht müssen wir häufiger nach Alpha Centauri reisen, um rechtzeitig informiert zu werden über das, was der Bundestag in Sachen Internet plant. Vielleicht hätte man dann genügend Zeit, sich über diese Pläne zu informieren. Denn vielleicht wird ja auch alles zu heiß gekocht, vielleicht überhören wir die ruhigeren Stimmen.

Vielleicht leben wir aber auch längst in einem Überwachungsstaat.

Wir werden es wohl erst dann wissen, wenn zu spät ist oder der ganze Kram mal wieder von Karlsruhe gestoppt wurde. Solange aber Entscheidungen mit derartigem Aufregungspotential immer und immer wieder weder anständig kommuniziert noch erläutert und diskutiert werden, bleibt das Misstrauen gegenüber den Verantwortlichen bestehen. Und zwar zu Recht.

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Leave Katja R. alone

Stefan Niggemeier hatte vorgelegt, die FAZ nimmt sich des Themas an, doch der beste, großartig geschriebene Kommentar zu den Reaktionen auf den Auftritt von Katja Riemann in der NDR-Sendung “DAS!” stand gestern in der Süddeutschen Zeitung und ist leider noch nicht online verfügbar.

Und ich ärgere mich, dass ich mir nicht vorher die Zeit genommen habe, um auf die Facebook-Kommentare zum Video der Sendung zu reagieren. Als ich den Clip sah, musste ich mich wie sicher viele andere zum Weitersehen zwingen, aber meine ganze Sympathie ging – auch, wenn mich das selbst überraschte – in Richtung Katja Riemann. Wäre ich an ihrer Stelle gewesen, hätte ich das Gespräch bereits nach den ersten Minuten beendet, so unerträglich empfand ich die Sendung.

Doch bei Facebook wurde größtenteils nicht etwa der fies schleimige, unvorbereitete und völlig uninteressierte Moderator Hinnerk Baum­gar­ten kritisiert. Sondern Spott, Häme und Schlimmeres ergoss sich über Katja Riemann. Weil die ja sowieso als “schwierig” gilt.

Deutschland, du missgünstiges Arschloch, gib mir bitte mehr schwierige Künstlerinnen und Künstler, die kein Karriere-Desaster befürchten müssen, wenn sie die Eier haben, Leute wie Baum­gar­ten einfach sitzen zu lassen. Denn sonst vertreibst du sie. Mal wieder.

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Geld ausgeben mit Blogs

Ich hab’s gerade mal überschlagen: In den letzten zehn Jahren haben wir hier rund 10.000 Euro ausgegeben für Anwalts- und Gerichtskosten bei Rechtsstreits im Zusammenhang mit Spreeblick-Artikeln. Die vielen Arbeitsstunden nicht mitgerechnet.

Juristische Auseinandersetzungen sind für große Medienhäuser Alltag, weshalb sie eine Rechtsabteilung und entsprechende Rücklagen haben. Für einzelne Blogs und Blogger kann eine Klage oder Abmahnung jedoch schnell den finanziellen Ruin bedeuten, weshalb auch wir oft am Ende klein beigeben und Artikel “entschärfen” oder gar löschen mussten, da wir uns eine Fortsetzung der Auseinandersetzung ganz einfach nicht leisten konnten. Und das, obwohl wir im Gegensatz zu vielen anderen Blogs Einnahmen haben. Denn man kann sich noch so sehr im Recht wähnen: Gegen eine Klage muss man sich erst einmal wehren, Anwalt und Gerichtsprozesse müssen (vor)finanziert werden und ob man am Ende wirklich Recht und damit seine Kosten erstattet bekommt, ist auch schon mal ein bisschen abhängig von der Tagesstimmung aller Beteiligten und vor allem davon, welche der streitenden Parteien den längeren Atem hat, um alles in die Länge zu ziehen. Wenn das 15.000-Euro-Schwert über einem baumelt, löscht man dann deshalb vielleicht doch lieber einen Artikel, statt um sein Recht zu kämpfen.

Mein vollstes Verständnis hat Florian Freistetter daher, der seinen Science-Blog-Artikel über Sternenlicht-Juwelen vorsichtshalber entfernt hat, nachdem eine Firma ihn rund vier Jahre nach Erscheinen eines Artikels zur Änderung desselben bewegen wollte. Und meinen noch größeren Respekt hat er, weil er gleich einen neuen Text zum Thema geschrieben hat.

Es tut weh, aber: Bei Blogposts über Unternehmen oder Produkte sollte man als Bloggerin oder Blogger nicht davon ausgehen, dass den Text wahlweise keiner liest oder dass sich nach Jahren niemand mehr dafür interessiert. Spätestens, wenn das Thema SEO eines wird, starten gerade die etwas merkwürdigen Buden gerne eine Art “Web-Bereinigung” und versuchen, alles unliebsame aus dem Netz zu entfernen.

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Every James Hetfield YEAH. Ever.

Da bastelt jemand wirklich jedes “Yeah” des Metallica-Frontmanns zusammen und packt das Ergebnis in eine Sound-Datei. Bitte bis zum Schluss hören.

Internet, ich mag dich immer noch. Sehr.

[via Craig]

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Ein Jahr Spotify: Fragen? Fragen!

UPDATE Das Interview ist jetzt online.

Eigentlich bieten sie eine Art Kulturflatrate, die Musik-Streaming-Services wie Juke, Rdio, WiMP, Simfy und der aktuelle Platzhirsch Spotify. Wenigstens im musikalischen Bereich. Und trotz vieler noch bestehender Lücken in den Repertoires der einzelnen Dienste kenne ich keinen Musikfreund, der nicht begeistert ist von der Möglichkeit, jede Menge Musik zum Festpreis hören zu können und dabei sicher zu sein, dass Urheber und Künstler etwas vom Umsatz erhalten und dem Nutzer keine Abmahnungen ins Haus flattern.
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Podcast übers Netzgemüse

Kaum vom Kränkeln erholt geht es auch schon wieder los mit diesem Arbeiten, von dem man so viel hört … die re:publica-Vorbereitungen laufen auch Hochtouren und Tanja und ich sind außerdem gut unterwegs in Sachen Netzgemüse. Hier ein Podcast zum Thema, den @Jormason letzte Woche in Hamburg für ffluid aufgenommen hat. Auch mit dabei: @kassanja und @CarolinN!

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