[via] Sogar den Titel hab ich da geklaut. Äh, geremixed.
Archiv
Guten Morgen!
Iggy Pop/Goran Bregovic – In the Death Car
Was geschah in meinem Geburtsjahr?

Schon wieder eine hübsche Idee von Herrn Jenssen, dessen Werbeposter-Sammelseite wir erst neulich erwähnten: What Happened In My Birth Year? – Einfach ein Jahr eingeben, zurücklehnen und sich ein paar Fakten „vorlesen“ lassen.
So Sachen machen
Wann hört das eigentlich auf, dass man einfach etwas macht?
Ohne Sinn, ohne Ziel, sondern schlichtweg, weil da ein Etwas ist und ein Ich und man mal probiert, was sich aus der Kombi ergeben könnte.
Sechs Minuten „Sachen machen“ hat Koki Tanaka in seinem Film „Everything is everything“ versammelt und mich beruhigt allein schon das Betrachten dieses Un-Sinns.
Ob man es wohl schaffen würde, den gesamten Inhalt des Kühlschranks übereinander zu stapeln? Wie viel Schnee wohl in die Mülltonne der Nachbarn passt? Könnte sein, der Toaster pfeift, wenn man ihn am Kabel hält und ganz schnell durch die Luft schleudert. Und wenn ich los lasse? Bis zum Balkon gegenüber schätze ich. Locker…
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Videogame timeline – Die Geschichte des Daddelns seit 1791

Mauricio Giraldo Arteaga hat das Who-is-Who und Was-ist-Was zur Geschichte von Videogames säuberlich auf eine Zeitleiste gepflanzt, wo es als „ongoing project“ weiter wachsen soll.
Beginnend mit Charles Babbages Entwurf eines mechanischen Computers, 1791, über den 1822 gegründeten deutschen Kosmos Verlag, der offenbar als einer der ersten Verlage populärwissenschaftliche Veröffentlichungen und Experimentierkästen vertrieb, versammelte Artega in seiner umfangreichen Timeline alles, was in irgendeiner Weise zur Spielkultur beigetragen hat:
Entwickler, Designer, Unternehmen, Veranstaltungen, Konsolen, Technologien und natürlich Games, Games und Games.
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transmediale.10 – FUTURITY NOW!

Ab Dienstag wird unsere Wohnung zum Hostel umfunktioniert; mit Buttons übersäte Rucksäcke stapeln sich im Flur; Schlafsäcke vor dem Schreibtisch; Österreicher, Luxemburger, Engländer und Iraner vor einem Sixer Schulte in der Küche und ihre schmuddeligen Zahnbürsten in meinem Becher, denn es ist wieder so weit, die diesjährige Transmediale, Festival für Kunst und digitale Kultur im Haus der Kulturen der Welt, beginnt. Und damit nicht nur meine sozialen Phobien sondern auch die Spreeblick-Leser ihren Spass mit der transmediale.10 haben werden, verlosen wir hier zwei Pässe – nicht nur Tickets, sondern richtige Festival-Pässe, die zum Zutritt zu allen Konferenzen, Workshops, Screenings, Performances und Ausstellungen berechtigen.
UPDATE 01.02.: Die Transmediale packt nochmal zwei Pässe drauf und wir verlängern die Deadline bis heute Abend 22 Uhr. Read on my dear…
Pacman auf dem Stylophon

Ich bitte um Entschuldigung für den zweiten Stylophon-Post heute, aber der junge Mann im folgenden Video, der die Pacman-Melodie und -Sounds auf dem Stylophon nachspielt, hat mir gerade die Socken ausgezogen. Im übertragenen Sinne natürlich, der Mann ist ja nicht in meiner Nähe, und selbst wenn er es wäre, würde ich ihn nicht an meine Socken lassen, schon gar nicht bei diesen Temperaturen.
Read on my dear…
Das perfekte Online-Dating-Foto
OkCupid haben 7000 Fotos analysiert um herauszufinden, wie man sich optimal in Szene setzt.
Die eingedampfte Antwort für Männer lautet:
Zeigt Muskeln und seid nett zu Tieren während ihr nachdenklich nicht in die Kamera schaut!
Tarzan halt…
Moby Dick, Seite für Seite für Seite illustriert
Matt Kish illustriert Melvilles Klassiker – seitenweise.
Auf Seite 140 ist er inzwischen, etwa 900 weiter stehen ihm noch bevor, wenn er durchhält.
Auf seinem Blog erfährt man über Matt Kish, dass er gar kein Künstler sei und mit dem ambitionierten Projekt kein konkretes Ziel verfolge.
Die großartige grafische Umsetzung des Romans lässt mich aber zweifeln. Kein Künstler? All die Mühe für „nur so“?
Ich habe ihn gefragt – seine Antworten nach dem Klick.
Read on my dear…
Windows 3.1 im Browser
Vor grau-beigen Urzeiten, in denen das Hantieren mit Disketten noch gang und gäbe war, das Austüfteln der besten Konfiguration zur Belegung des spärlich vorhandenen Arbeitsspeichers zum Handwerk eines jeden Nerds gehörte, in denen Computerspiele weniger Platz auf der Festplatte verbrauchten als heute so manches Word-Dokument, und in der Apple einen Flop nach dem anderen auf den Markt warf…
… war Windows noch kein Betriebssystem sondern „nur“ ein Fenstermanager, der auf DOS aufsetzte. Und weil Michael Vincent dieses Feeling wohl vermisste, hat er kurzerhand die Oberfläche von Windows 3.11 in HTML und JavaScript nachgeschrieben. Und das ist ziemlich beeindruckend.
Ironischerweise kriegt man mit dem Internet Explorer nur einen eingeschränkten Funktionsumfang…
Vergessene Konstruktionen

Bunker an der „devil’s slide“-Küste südlich von San Francisco
Artificial Owl sammelt Bilder von verlassenen menschlichen Konstruktionen der Welt und gibt so einen Eindruck davon, wie’s ohne uns wäre:
Zauberhaft – auf eine unmenschliche Art.
What the future sounded like
I was lucky in those days to have a rich wife. So we sold her Tiara and swapt it for a computer.
Peter Zinovieff, Gründer des Electronic Music Studio, die den ersten portablen Synthesizer bauten.
Dokumentation über den Traum einer Musikrevolte dank VCS, LSD, EMS, einem Großaufgebot von Kabeln, Reglern, Knöpfchen und wie aus Geräuschen Klänge wurden.
Count: Zero

Nach langmonatiger Abstinenz kehrt Carlito zurück, unser Mann im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. In dieser Ausgabe des Hudsonblicks nähert sich Carlito einer Definition des Begriffs „Freund“ am Beispiel von … Facebook.
Read on my dear…
Wie funktioniert eigentlich Twitter?
Ungefähr so:
Read on my dear…
Times Square to Art Square

Die Idee ist so naheliegend wie nur irgendwas, selbst ich hatte sie schon: warum nutzt man Werbeflächen in Großstädten nicht hin und wieder zur Präsentation von Kunst?
Die Stadt wird Galerie, der öffentliche Raum zur kulturellen Bildungsstätte!
„Jaha!“, wird der Ältestenrat sagen, „Alles schön und gut, aber wer bezahlt den Spass?“
„Wir!“ kontern die Organisatoren von Times Square to Art Square keck.
Mittels Spenden erkaufen sie die Werbeplätze der Billboards am New Yorker Times Square, um auf ihnen Werke junger Künstler zu zeigen.
Mitmachen kann jeder. Die Aktion ruft Künstler dazu auf, ihre Arbeiten einzureichen und bittet Kunstliebhaber (oder Werbehasser) um Spenden, damit diese am Times Square präsentiert werden können.
Das Ziel ist so hoch wie die Glitzertürme selbst: alle Billboards sollen zu Kunstwerken werden!
Au ja!
Guten Morgen!
Cher – The Shoop Shoop Shoop Song
Berlin: No no pants, aber viele Schneebälle
Die Berlinerinnen und Berliner, dieses vergnügungssüchtige Pack, haben am gestrigen Sonntag beim No Pants Subway Ride zwar die Hosen voll gehabt alles in die Hose gehen lassen nicht die gewünschte Beteiligungsquote erreicht, dafür aber ein paar hundert Leute im Görlitzer Park für die Schneeballschlacht „Kreuzberg vs. Neukölln“ versammelt.
Read on my dear…
My parents were awesome

Stimmt: Das Foto sieht aus wie ein Schnappschuss der letzten VICE-Party, der mit einem iPhone-Filter bearbeitet wurde. Dabei stammt das Bild in Wirklichkeit aus einer vergangenen Zeit, in der die Menschen nichts anzuziehen hatten und daher Hemden aus alten Tischdecken nähen mussten.
Mehr tolle Rückblicke gibt es bei My parents were awesome, einem Tumblr-Blog, das Fotos unserer Eltern sammelt.
[via]
SynchTube: Couch Potatoes 2.0

Wer jemals vor dem TV-Gerät saß und während einer möglichst blöden Show seinen Twitter-Stream verfolgt hat, der weiß, dass das Prinzip MST3K seit jeher der eigentliche Erfolgsgarant des Fernsehens war und ist. Im Netz bisher nur mäßig ersetzt durch Kommentare, blieb Synchronlästern B.T. (Before Twitter) Netzbenutzern speziell in Sachen YouTube verschlossen.
Bis jetzt. Im Grunde ist SynchTube zwar nur ein Chat mit YouTube-Fenster, aber wenn genügend Leute mitmachen, kann man damit sicher einige lustige Minuten verbringen.







