Im August 2006 wurde bei Randy Pausch, Professor für Informatik, Mensch-Computer Interfaces und Design an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania, Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Ein Jahr später hatte sich der Krebs auf die Leber und Milz ausgebreitet, was die Krankheit in jedem Falle tödlich verlaufen lässt. Daraufhin hielt Pausch an seiner Universität den Vortrag „The Last Lecture: Really Achieving Your Childhood Dreams“, der Ende 2007 ein Internet-Hit wurde und von Pausch auch als Buch veröffentlicht wurde.
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Archiv
Randy Pausch, Autor von „The Last Lecture“, R.I.P.
Happy SysAdmin Day, Max!
Heute ist der Tag, an dem wir jetzt alle in den Keller zu den Jungs der IT gehen und denen einfach mal aus ganzem Herzen danken für den ganzen… Kram, wie zum Beispiel Firewalls oder lebensverlängernde Tipps zu Google. Have you tried to turn it off and on again? Happy SysAdmin Day, Max!
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Das Internet hat mein Leben zerstört
Früher war alles besser, heute ist alles Besserwisser. Das Internet hat mein Leben zerstört.
Obamarama
Spreeblick, Deutschlands celebrityigstes Blog, empfiehlt für alle Nicht-Live-Zuschauer des heutigen Obama-Gigs die Schlagzeilenberichterstattung von Max (Twitter, Twitpic) und Sascha (Twitter, Twitpic). Wer ebenfalls vor Ort ist: Bitte gerne Blogs, Twitter-Accounts und was es sonst noch so gibt in den Kommentaren verlinken!
Update: Live-Video gibt’s hier, wenn’s klappt.
Twitter für Video: 12seconds.tv
Die Idee ist so naheliegend wie prima und die Artikel darüber, was für ein totaler Blödsinn das ist, dürften schon fertig getippt sein: 12seconds.tv bietet – Überraschung! – 12 Sekunden Zeit für Statusmeldungen per Video. Genug Zeit z.B. für einen Song.
Die Site befindet sich noch im Alpha-Invite-Only-Stadium.
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Multiplayer Minesweeper im Browser
Am meisten Spaß macht die Multiplayer-Online-Variante von Minesweeper, wenn man einfach blöd rumklickt bis alles explodiert.
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landvermesser.tv: Der literarische Berlin-Spaziergang
Wie in jeder anderen Stadt sind es auch in Berlin nicht ausschließlich die touristischen Standards, die Geschichte(n) zu erzählen haben, sondern oft gerade die zunächst unscheinbaren Gegenden – weshalb ihnen jetzt Autoren eine Stimme verleihen, die mit literarischen Stadtrundgängen genau die Berliner Ecken und Nischen in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, nach denen man im Stadtführer lange suchen muss.
landvermesser.tv: Ein mit GoogleMaps, Videos, Bildern und Sounds liebevoll umgesetztes Kulturprojekt, das einen Spreeblick lohnt.
Googles Wikipedia: Knol
Jetzt offen für alle:
Knol, Googles Antwort auf die Wikipedia. Klingt lustig, der Name, auf deutsch.
Wie ein Leopard ein Krokodil erlegt
Leopard versus Krokodil, das klingt zunächst mal nach Film. Das klingt nach Alien versus Predator, nach Teletubbies versus Freddy Krueger, nach Angela Merkel versus Helmut Kohl. Die Bilder zur Überschrift im Telegraph aber, die sind echt. Um es in den Worten des Fotografen Hal Brindley zu sagen:
I drove away, elated in disbelief. It may have been the most amazing thing I’ve ever seen.
Tetris in sed
„sed, naja, so’n Kommandozeilen-Tool, sagt dir grep was?“ – Es ist gut, jemanden wie Max im Büro zu haben, um sich immer wieder seiner eigenen Unzulänglichkeiten bewusst zu werden.
Tetris in SED geschrieben, mal sehen, was der Spiegel dazu meint.
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Tweetparty: Twitter für Gruppen
Das Zuordnen von Followern in eigene Gruppen und direkte Nachrichten, die an diese Gruppen verschickt werden können, gehören zu den Twitter-Features, die längst überfällig sind. Tweetparty schließt die Lücke und kann nun darauf warten, von Twitter entweder schnell kopiert oder noch schneller gekauft zu werden.
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Facebook will StudiVZ-Preis senken
Ich habe mir ja vor einiger Zeit so etwas ähnliches wie ein Wochenende zugelegt (den Älteren unter uns ist der Begriff vielleicht noch von ihren Eltern bekannt – „Wochenende“, nicht „zugelegt“), daher bin ich der vorletzte (SpOn bastelt noch an der Headline, glaube ich), der es postet: Facebook hat StudiVZ verklagt. Wegen weil geklaut. Nämlich.
Nun kann man zwar auch als US-Unternehmen dämlich sein, aber nicht so dämlich, dass man das nicht schon lange wüsste. Der wahre Grund für die Klage dürfte also ein strategischer sein, um den StudiVZ-Inhabern Holtzbrinck etwas Feuer unterm Hintern zu machen, was den sicher von beiden Seiten (wir erinnern uns an Alando und Jamba …) angestrebten Verkauf von StudiVZ an Facebook angeht. Vielleicht senkt es ja auch den Preis, wie hier in den TechCrunch-Kommentaren [via] vermutet wird.
Die älteste Bloggerin der Welt ist gestorben
Die vermutlich älteste Bloggerin der Welt, Olive Riley, ist vor fünf Tagen im Alter von 108 Jahren verstorben.
Der 70-jährige Mike, der für sie die Texte postete, verabschiedet sie mit den Worten:
If a woman who left school in 1914, can embrace the internet in her 106th year, what is there you can’t do, friend?
(Das erklärt auch, warum HotChick22 seit Tagen nicht mehr im Chat auftaucht …)
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YouTube anonymisiert Viacom-Daten
Zu Beginn des Monats wurde YouTube dazu verurteilt, sämtliche Logfiles an Viacom zu übergeben – Viacom hatte in einem Urheberrechtsstreit gegen die Video-Plattform gewonnen. Anhand dieser Log-Dateien hätte Viacom feststellen können, wer wann wo welche Videos angesehen hat.
YouTube verweigerte bisher die Herausgabe der Dateien, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Seit Montag gibt es nun eine Einigung: YouTube übergibt die Log-Files, entfernt jedoch zuvor sämtliche nutzerbezogenen Daten.
Salto Mortale
Dieser Film hat einfach alles: Drama, Spannung, Banjos, Hamster, Lego und Slapstick, einen Hauch Akrobatik und – ohne zu viel verraten zu wollen – ein Happy End. Ich glaube wir haben einen Oscar-Gewinner. Gleich nach dem Klick.
Dimitri - Ein ganz normaler Hengst
Das auf dem Bild ist nicht Dimitri. Das ist nur ein Schauspieler, der die Lippen zu Dimitris Sätzen bewegt. So könnte Dimitri aussehen, ich stelle mir allerdings Dimitri eher als stark behaarten Zahnmedizinstudenten vor. Man kann sich ihn nur vorstellen, denn von Dimitri ist nur die Stimme bekannt. Er hat eine junge Frau angesprochen und ihre Visitenkarte ergattert. Dann hat er ihr auf den Anrufbeantworter gesprochen. Vermutlich konnte die junge Frau nicht zurückrufen, weil sie sich totgelacht hat. Weshalb Dimitri, dieses Mal leicht erregt, ihr eine zweite Nachricht hinterlassen hat. Beide Anrufe nach dem Klick.
The Happening
The Happening von M. Night Shyamalan ist nicht einfach ein weiterer schlechter Film in diesem an schlechten Filmen so reichen Jahr. Wenn man im Ägyptenurlaub mit Brechdurchfall in der Warteschleife eines Kairoer Krankenhauses hängt und versucht, an den richtigen Stellen der arabischen Bandansage die Rautetaste zu drücken, können die Minuten sich nicht mehr ausdehnen als in diesem Zelluloidäquivalent zu einer Bibellesung mit Peter Maffay, bei der Xavier Naidoo die beeindruckendsten Psalme tanzt.
Batman vs Batman
Bis auf den jüngsten Batman, Batman Begins, haben mich alle Batman-Filme ziemlich kalt gelassen. Batman, Batman Returns, Batman hat Ohrenschmerzen - recht maue Kost. Fledermausfrühstück halt. Aber dieser Trailer zu Battle of the Batmans von Black20 ist schon ein schickes Stück. Scheiß auf Superman.
Labradors Sommersampler
Alle Jahre wieder. Auch in diesem Jahr haut das schwedische Sympa-Label 30 Titel für umsonst raus. Mit dabei die auf Popgun! schon eingehend gefeierten The Radio Dept. und Pelle Carlberg, aber auch so poppig süße, ewige Geheimtipps wie Suburban Kids With Biblical Names, The Mary Onettes, Acid House Kings und Loveninjas. Read on, my dear…
Sporn
Gebt einem 14-Jährigen einen Filzmarker, und er wird einen Penis an die Fahrstuhlwand malen. Gebt ihm einen Klumpen Knete, und er wird Brüste daraus formen. Gebt ihm eine Software, mit der man absurde Lebewesen auf dem Computerbildschirm kreieren kann, und er wird stundenlang kopulierende Zweiwesengeschöpfe mit drei gigantischen Phalli und dollypartonesken Brüsten formen, sie animieren, mit Musik unterlegen, bei YouTube veröffentlichen und mindestens drei Tage lang Freude daran haben, Kommentare zu seinem Video zu lesen, die im Wesentlichen aus den Buchstaben R, O, T, F, L, M, A und O bestehen. Read on, my dear…
Büffel gegen Löwen
Zugegeben, das folgende Video geht schwerlich als Geheimtipp durch, ich war immerhin schon die 34.314.142te Person, die es sich angesehen hat. Und wahrscheinlich hat René es schon vor dreizehn Jahren gezeigt. Und trotzdem, für alle, die noch später auftstehen als ich: Wie eine Büffelherde ein Junges vor einem Rudel Löwen rettet. Faszinierendes Happy End nach dem Klick. Read on, my dear…
Nokia kauft Plazes
Herzliche Glückwünsche an Plazes, die von Nokia gekauft wurden. Glückwünsche deshalb, weil ich Leuten Erfolg gönne, die seit Jahren an ihre Sache glauben und diese unermüdlich vorantreiben. Verstehen muss ich das Ganze deshalb noch lange nicht. Read on, my dear…
Die besten 6 Tracks meiner französischen Musikgeschichte
Da oben müsste ein französischer Titel stehen, aber französische Titel werden so selten geklickt, leider. Jedenfalls: Meine Musikbildung ist unter aller Sau. Das ist nicht meine Schuld, das liegt an meinem Leben. Alles, was ich je gehört habe, waren französische Chansons oder Klassik. Das hat nichts mit Chauvinismus oder Verachtung gegenüber der Popkultur oder so zu tun, sondern eher an c’est la vie. Ein Erklärungsversuch.
Apfelmännchen für Germanisten
Selten habe ich ein hübscheres und flexibleres Werkzeug gesehen, um Wortwolken zu zaubern. Wordle visualisiert Texte auf eine wunderschöne Art und Weise. Oben im Bild: Maltes aktuelles HipHop-Feature.
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Tierhaare.
Tiere auf Köpfen zu tragen hat Tradition, eine lange sogar. Aus Haaren Tiere zu basteln auch. Und es liegt ja nahe, beide Traditionen zu kombinieren, wie es dann auch aus Funk und Fernsehen bekannt ist, zum Beispiel bei Slash (bretonische Algen nach der Ölkatastrophe), Raymond Domenech (im Dunkeln wuchernde Kressekolonie) oder Ozzy Osbourne (totgefahrener Marder auf einer Autobahnraststätte Richtung Kreuz Weinsberg). Die Hairhats sind da drei bis vier evolutionäre Stufen weiter und dürfen im Detail hier bewundert werden. Vielleicht findet sich ja auch die ein oder andere Anregung für den Erfinder des Frisurenmarketings.
[via]
Chris Martin langt zu
Gong für die nächste Runde ‘Wir prügeln alle mal auf Coldplay’ aka ‘Früher waren sie besser’ aka ‘Ich hab sie noch in kleinen Clubs gesehen’. Piwi, mein Lieblingscomiczeichner, berichtet von Andrew, der mal in seiner Frankfurter Küche saß, der wiederum einer Band namens Creaky Boards vorsteht und die haben nun vor fast einem Jahr ein Lied mit dem prophetischen Titel ‘The song I didn’t write’ geschrieben. Feines Ding wird sich Chris Martin wahrscheinlich damals im Publikum beim Creaky Boards Konzert in NYC gedacht haben. Etwas später am Abend muss er dann das mit dem Fair Trade ein wenig falsch verstanden und ‘The song I didn’t write’ sehr großzügig für den Titeltrack des neuen Albums seiner Stadionband zitiert haben. Read on, my dear…
Wenn HipHop böse wird. Richtig böse.
Das Amtsgericht Tiergarten hat Musiker des Labels Hirntot wegen ihrer Texte zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Das ist der erste Fall, bei dem Musik strafrechtliche Konsequenzen hat, die nicht aus dem rechtsextremen Lager stammt.
Da ich das Gesamtwerk von Uzi, Schwartz und Blokkmonsta nicht kenne, kann ich mir meine Meinung nur anhand von einigen Videos auf Youtube bilden. Und werde an die Geschichte vom mongoloiden Einreiter erinnert.
Firefox 3 Download Day
Heute soll nun endlich die engültig finale Version von Firefox 3 erscheinen. Und dieses Ereignis soll mit einem Weltrekord der meisten Downloads an einem Tag fürs Guiness Buch der Rekorde gefeiert werden.
Johnny aus Berlin hat ein Problem
Das Bild stammt aus der Berliner Zeitung vom Samstag (Danke, Martin!). Nicht, dass ich nicht durchaus auch getwittert hätte, wenn einfach nur die Milch alle gewesen wäre, auch nicht unwichtig aber, dass dieser Tweet im Zusammenhang mit der zur betreffenden Zeit propagierten, kommenden Milchknappheit in Deutschland veröffentlicht wurde. Sollte quasi witzisch sein.
Egal, fest steht: Twitter ist im Mainstream angekommen und noch schwieriger zu filmen als Blogs: Hier der 3Sat-Beitrag vom Sonntag, in dem ich etwas sage. Der Twitter-Part startet bei etwa 18:40.











