Ähm. Was im Titel schon steht. Bei Hobnox kann man sich die Twitterlesung in ihrer ganzen Überlänge ansehen. Der Abend hat übrigens sehr viel Spaß gemacht!
Update: Der Epilog ist ebenfalls online.
Ähm. Was im Titel schon steht. Bei Hobnox kann man sich die Twitterlesung in ihrer ganzen Überlänge ansehen. Der Abend hat übrigens sehr viel Spaß gemacht!
Update: Der Epilog ist ebenfalls online.
Die neue Suchmaschine Cuil ist mit viel Getöse gestartet. Und findet nichts. Wäre Cuil ein Mensch, was fände Cuil da wohl alles nicht?
Seinen Schatten unter einer Laterne.
Einen Gorilla in einer Telefonzelle.
Eine Ziffer im Telefonbuch.
Einen Halm im Heuhaufen.
Suppe im Haar.
An der Hüfte Bananen.
Den Ausgang.
Jetzt Ihr, bitte.
Ich denke, ab einem Alter von 10, 12 Jahren verkraftet man die Wahrheit über die Schafe, die wir zählen …
Für jüngere Spreeblick-Leser hingegen empfiehlt sich das nach Belieben gar endlose Betrachten des wahnsinnigen Scrollbilds von Markus Neidel, das in beide Richtungen funktioniert, wohl noch nicht.
[via]
Das Internet ist für Musik. Thees Uhlmann von Tomte präsentiert dem Livepublikum und einem Hobbyfilmer beim Fest van Cleef 2008 den neuen Song ‘Der letzte große Wal’ vom im Herbst erscheinenden Album ‘Heureka!’ und ermuntert den jungen Mann mit den folgenden Worten zum Upload:
Wenn du das machst, dann werden wir, du auf meinen Schultern, durch dein Heimatdorf reiten und ich werde deinen Namen schreien.
Video on. Read on, my dear…
Anna Patterson ist der Kopf hinter dem weltweit größten Suchmaschinen-Index und war bis 2007 eine der Top-Angestellten bei Google. Nun hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Tom Costello und zwei weiteren Ex-Google-Mitarbeitern (sowie 33 Millionen Dollar Risikokapital …) eine eigene, neue Suchmaschine gestartet. Cuil soll sich „cool“ aussprechen: Man kann jetzt also nicht nur googlen, sondern auch coolen.
Heute, am Samstag, findet ab 20h die vermutlich erste Twitterlesung der Welt im nbi club statt. Hobnox überträgt die restlos ausverkaufte Veranstaltung, die ich moderieren werde.
Im August 2006 wurde bei Randy Pausch, Professor für Informatik, Mensch-Computer Interfaces und Design an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania, Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert. Ein Jahr später hatte sich der Krebs auf die Leber und Milz ausgebreitet, was die Krankheit in jedem Falle tödlich verlaufen lässt. Daraufhin hielt Pausch an seiner Universität den Vortrag „The Last Lecture: Really Achieving Your Childhood Dreams“, der Ende 2007 ein Internet-Hit wurde und von Pausch auch als Buch veröffentlicht wurde.
Read on, my dear…
Heute ist der Tag, an dem wir jetzt alle in den Keller zu den Jungs der IT gehen und denen einfach mal aus ganzem Herzen danken für den ganzen… Kram, wie zum Beispiel Firewalls oder lebensverlängernde Tipps zu Google. Have you tried to turn it off and on again? Happy SysAdmin Day, Max!
[via]
Früher war alles besser, heute ist alles Besserwisser. Das Internet hat mein Leben zerstört.
Spreeblick, Deutschlands celebrityigstes Blog, empfiehlt für alle Nicht-Live-Zuschauer des heutigen Obama-Gigs die Schlagzeilenberichterstattung von Max (Twitter, Twitpic) und Sascha (Twitter, Twitpic). Wer ebenfalls vor Ort ist: Bitte gerne Blogs, Twitter-Accounts und was es sonst noch so gibt in den Kommentaren verlinken!
Update: Live-Video gibt’s hier, wenn’s klappt.
Die Idee ist so naheliegend wie prima und die Artikel darüber, was für ein totaler Blödsinn das ist, dürften schon fertig getippt sein: 12seconds.tv bietet – Überraschung! – 12 Sekunden Zeit für Statusmeldungen per Video. Genug Zeit z.B. für einen Song.
Die Site befindet sich noch im Alpha-Invite-Only-Stadium.
[via]
Am meisten Spaß macht die Multiplayer-Online-Variante von Minesweeper, wenn man einfach blöd rumklickt bis alles explodiert.
[via]
Wie in jeder anderen Stadt sind es auch in Berlin nicht ausschließlich die touristischen Standards, die Geschichte(n) zu erzählen haben, sondern oft gerade die zunächst unscheinbaren Gegenden – weshalb ihnen jetzt Autoren eine Stimme verleihen, die mit literarischen Stadtrundgängen genau die Berliner Ecken und Nischen in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken, nach denen man im Stadtführer lange suchen muss.
landvermesser.tv: Ein mit GoogleMaps, Videos, Bildern und Sounds liebevoll umgesetztes Kulturprojekt, das einen Spreeblick lohnt.
Jetzt offen für alle:
Knol, Googles Antwort auf die Wikipedia. Klingt lustig, der Name, auf deutsch.
Leopard versus Krokodil, das klingt zunächst mal nach Film. Das klingt nach Alien versus Predator, nach Teletubbies versus Freddy Krueger, nach Angela Merkel versus Helmut Kohl. Die Bilder zur Überschrift im Telegraph aber, die sind echt. Um es in den Worten des Fotografen Hal Brindley zu sagen:
I drove away, elated in disbelief. It may have been the most amazing thing I’ve ever seen.
„sed, naja, so’n Kommandozeilen-Tool, sagt dir grep was?“ – Es ist gut, jemanden wie Max im Büro zu haben, um sich immer wieder seiner eigenen Unzulänglichkeiten bewusst zu werden.
Tetris in SED geschrieben, mal sehen, was der Spiegel dazu meint.
[via]
Das Zuordnen von Followern in eigene Gruppen und direkte Nachrichten, die an diese Gruppen verschickt werden können, gehören zu den Twitter-Features, die längst überfällig sind. Tweetparty schließt die Lücke und kann nun darauf warten, von Twitter entweder schnell kopiert oder noch schneller gekauft zu werden.
[via]
Ich habe mir ja vor einiger Zeit so etwas ähnliches wie ein Wochenende zugelegt (den Älteren unter uns ist der Begriff vielleicht noch von ihren Eltern bekannt – „Wochenende“, nicht „zugelegt“), daher bin ich der vorletzte (SpOn bastelt noch an der Headline, glaube ich), der es postet: Facebook hat StudiVZ verklagt. Wegen weil geklaut. Nämlich.
Nun kann man zwar auch als US-Unternehmen dämlich sein, aber nicht so dämlich, dass man das nicht schon lange wüsste. Der wahre Grund für die Klage dürfte also ein strategischer sein, um den StudiVZ-Inhabern Holtzbrinck etwas Feuer unterm Hintern zu machen, was den sicher von beiden Seiten (wir erinnern uns an Alando und Jamba …) angestrebten Verkauf von StudiVZ an Facebook angeht. Vielleicht senkt es ja auch den Preis, wie hier in den TechCrunch-Kommentaren [via] vermutet wird.
Die vermutlich älteste Bloggerin der Welt, Olive Riley, ist vor fünf Tagen im Alter von 108 Jahren verstorben.
Der 70-jährige Mike, der für sie die Texte postete, verabschiedet sie mit den Worten:
If a woman who left school in 1914, can embrace the internet in her 106th year, what is there you can’t do, friend?
(Das erklärt auch, warum HotChick22 seit Tagen nicht mehr im Chat auftaucht …)
[via]
Zu Beginn des Monats wurde YouTube dazu verurteilt, sämtliche Logfiles an Viacom zu übergeben – Viacom hatte in einem Urheberrechtsstreit gegen die Video-Plattform gewonnen. Anhand dieser Log-Dateien hätte Viacom feststellen können, wer wann wo welche Videos angesehen hat.
YouTube verweigerte bisher die Herausgabe der Dateien, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Seit Montag gibt es nun eine Einigung: YouTube übergibt die Log-Files, entfernt jedoch zuvor sämtliche nutzerbezogenen Daten.
Dieser Film hat einfach alles: Drama, Spannung, Banjos, Hamster, Lego und Slapstick, einen Hauch Akrobatik und – ohne zu viel verraten zu wollen – ein Happy End. Ich glaube wir haben einen Oscar-Gewinner. Gleich nach dem Klick.
Das auf dem Bild ist nicht Dimitri. Das ist nur ein Schauspieler, der die Lippen zu Dimitris Sätzen bewegt. So könnte Dimitri aussehen, ich stelle mir allerdings Dimitri eher als stark behaarten Zahnmedizinstudenten vor. Man kann sich ihn nur vorstellen, denn von Dimitri ist nur die Stimme bekannt. Er hat eine junge Frau angesprochen und ihre Visitenkarte ergattert. Dann hat er ihr auf den Anrufbeantworter gesprochen. Vermutlich konnte die junge Frau nicht zurückrufen, weil sie sich totgelacht hat. Weshalb Dimitri, dieses Mal leicht erregt, ihr eine zweite Nachricht hinterlassen hat. Beide Anrufe nach dem Klick.
The Happening von M. Night Shyamalan ist nicht einfach ein weiterer schlechter Film in diesem an schlechten Filmen so reichen Jahr. Wenn man im Ägyptenurlaub mit Brechdurchfall in der Warteschleife eines Kairoer Krankenhauses hängt und versucht, an den richtigen Stellen der arabischen Bandansage die Rautetaste zu drücken, können die Minuten sich nicht mehr ausdehnen als in diesem Zelluloidäquivalent zu einer Bibellesung mit Peter Maffay, bei der Xavier Naidoo die beeindruckendsten Psalme tanzt.
Bis auf den jüngsten Batman, Batman Begins, haben mich alle Batman-Filme ziemlich kalt gelassen. Batman, Batman Returns, Batman hat Ohrenschmerzen - recht maue Kost. Fledermausfrühstück halt. Aber dieser Trailer zu Battle of the Batmans von Black20 ist schon ein schickes Stück. Scheiß auf Superman.
Alle Jahre wieder. Auch in diesem Jahr haut das schwedische Sympa-Label 30 Titel für umsonst raus. Mit dabei die auf Popgun! schon eingehend gefeierten The Radio Dept. und Pelle Carlberg, aber auch so poppig süße, ewige Geheimtipps wie Suburban Kids With Biblical Names, The Mary Onettes, Acid House Kings und Loveninjas. Read on, my dear…
Gebt einem 14-Jährigen einen Filzmarker, und er wird einen Penis an die Fahrstuhlwand malen. Gebt ihm einen Klumpen Knete, und er wird Brüste daraus formen. Gebt ihm eine Software, mit der man absurde Lebewesen auf dem Computerbildschirm kreieren kann, und er wird stundenlang kopulierende Zweiwesengeschöpfe mit drei gigantischen Phalli und dollypartonesken Brüsten formen, sie animieren, mit Musik unterlegen, bei YouTube veröffentlichen und mindestens drei Tage lang Freude daran haben, Kommentare zu seinem Video zu lesen, die im Wesentlichen aus den Buchstaben R, O, T, F, L, M, A und O bestehen. Read on, my dear…
Zugegeben, das folgende Video geht schwerlich als Geheimtipp durch, ich war immerhin schon die 34.314.142te Person, die es sich angesehen hat. Und wahrscheinlich hat René es schon vor dreizehn Jahren gezeigt. Und trotzdem, für alle, die noch später auftstehen als ich: Wie eine Büffelherde ein Junges vor einem Rudel Löwen rettet. Faszinierendes Happy End nach dem Klick. Read on, my dear…
Herzliche Glückwünsche an Plazes, die von Nokia gekauft wurden. Glückwünsche deshalb, weil ich Leuten Erfolg gönne, die seit Jahren an ihre Sache glauben und diese unermüdlich vorantreiben. Verstehen muss ich das Ganze deshalb noch lange nicht. Read on, my dear…
Da oben müsste ein französischer Titel stehen, aber französische Titel werden so selten geklickt, leider. Jedenfalls: Meine Musikbildung ist unter aller Sau. Das ist nicht meine Schuld, das liegt an meinem Leben. Alles, was ich je gehört habe, waren französische Chansons oder Klassik. Das hat nichts mit Chauvinismus oder Verachtung gegenüber der Popkultur oder so zu tun, sondern eher an c’est la vie. Ein Erklärungsversuch.