Einen wirklich hübschen Team-o-Maten zum Erwürfeln des persönlichen Favoriten für die EM hat NZZ Online gebastelt. Ein Spickzettel zum Ausdrucken warum ich jetzt gleich für Tschechien sein muss wäre jetzt noch nett.
[via]
Einen wirklich hübschen Team-o-Maten zum Erwürfeln des persönlichen Favoriten für die EM hat NZZ Online gebastelt. Ein Spickzettel zum Ausdrucken warum ich jetzt gleich für Tschechien sein muss wäre jetzt noch nett.
[via]
Da muss man gar kein großes Gewese machen, Fußballveranstaltungen sind in ihrem Ausgang immer determiniert. Fachleute wissen immer schon vorher, wie’s ausgeht, da ist das Endergebnis primär im Sinne Hans Krankls. Wir stellen uns der Herausforderung, schauen mal in die Glaskugel und sehen gütig über die Eiterblässchen oberhalb der Lippe hinweg weit fort in die Zukunft: So läuft, und sicher, die EM.
Lange Zeit war die Schweigeminute für Heinrich Kwiatkowski das Stimmigste, Aufregendste und wenn nicht Bewegendste, so doch zumindest Bewegteste. Während der Partie bewegten sich die deutschen Spieler wie Jabba the Hutt in der Sauna, neben manchen Spielern stand schon ein Arzt, um den Totenschein auszustellen. Kevin Kuranyi wurde an der Biegung des Strafraums beerdigt.
Die heutigen Headliner Alexander Marcus (Foto) und Bratze sind dem ein oder anderen Internetnomaden sicherlich längst ein Begriff, deshalb besteht die eigentliche Leistung der heutigen Popgun! Ausgabe auch nicht darin, die beiden entdeckt, sondern zusammengebracht zu haben - und in der Folge eine neue Elektrotrashwelle auszurufen.
Im neuen Sigur-Rós-Video tollen nackte Hippies lachend durch den Wald. Manche wälzen sich lachend in den Blättern, andere bemalen sich lachend und trommeln lachend auf Bäumen und dann hüpfen sie lachend am See entlang und springen lachend in Zeitlupe hoch und runter. Zwischendurch sexen sie lachend. Die Männer haben lachend ihre Schuhe und Socken anbehalten und die Frauen ziehen lachend immer die Schultern so komisch hoch.
17.01.
Habe das Gefühl, die Anderen planen etwas hinter meinem Rücken. Muss Details erfahren. Leite umfangreiche Überwachungsmaßnahmen ein.
Read on, my dear…
Unsere Twitter-Follower mögen wir meistens (auch wenn niemand so recht versteht, woher sie eigentlich kommen). Unseren Kulturfolgern stehen wir dagegen eher ablehnend gegenüber. Ratten, Küchenschaben, Krähen - wir töten sie, wo wir sie zu fassen kriegen. Joshua Klein schlägt eine andere Herangehensweise vor. Er möchte mit Krähen kooperieren. Im folgenden Video unterfüttert er seinen Vorschlag mit aufsehenerregenden Bildern, die die faszinierende Intelligenz der Krähen belegen.
Mit Malte als Marko und Lotta als Heidi. Video nach dem Klick. Read on, my dear…
Heute etwas ganz Konservatives. 2004 hat Comedy Central eine Liste der besten Stand-Ups aller Zeiten entwickelt. Die Top 5 nach dem Klick (Übrigens: Wenn genug Bürozeit übrig bleibt - unbedingt die verlinkten Wikipedia-Artikel lesen!).
Die frohe Ständer-Botschaft von heute lautet: „Wir wissen was Frauen wollern“ und aus Gründen will ich das jetzt auch wissen.
Heute eröffnet in Leipzig ein Laden für Mixtapes unter dem naheliegenden Namen „Die Kassette“. Da gibt es Kaffee und Kuchen (und Sekt) und Mixtapes, die an den Wänden hängen und die man gegen eigene tauschen kann. Prinzip: Bring eins mit, nimm eins mit. Oder so ähnlich. Ich hab’ hier ja noch einen Karton mit 600 Mixtapes rumfliegen und geh’ jetzt erstmal den Laden plündern.
[via]
Über das Spiel muss man nicht viele Worte verlieren. Es bestätigte sich, dass von der Abwehrstammformation niemand ausfallen darf. Laut Bundestrainer Löw war Marcell Jansens Heiko Westermanns Frau plötzlich hochschwanger, das sollte bei der EM nicht wieder vorkommen. Ansonsten war die Partie todlangweilig, aber es gab schon schlimmere, die Älteren werden sich erinnern.
Aaaaalt!
Tatsächlich.
Schon 1977 erschien das Buch American Pictures von Jacob Holdt. Er hat seine Arbeit fortgeführt und mittlerweile ein gewaltiges Online-Archiv gefüllt. Die Bilder sind auf dermaßen absurde Art nicht zeitlich einzuordnen, wie ich es noch nie erlebt habe. Sind die Bilder von den Sklavenarbeitern aus den 70er Jahren? Aus den 90ern? Überhaupt aus unserer Zeit?
Ich fand die Metapher des Surfens für das Sich-im-Internet-bewegen schon 1995 blöd. Was hatte das Hocken auf unbequemen Stühlen in schummerigen Räumen noch mal mit Hawaiianischem Wellenreiten zu tun? Nicht viel. Genau!
Read on, my dear…
Das unendlich-viele-Affen-Theorem (unendlich viele Affen an Schreibmaschinen werden letztendlich Hamlet zustande bringen) wird von Kreationisten gern benutzt, um gerade die Abwegigkeit der Evolutionstheorie zu belegen. Wie beispielsweise hier von Dr. Ludwig
(“Ich habe es stets als eine intellektuelle Zumutung empfunden, in der Evolutionstheorie davon auszugehen, dass komplexe Lebensformen und Lebewesen ohne Plan und Ziel entstanden sind“) Schulte.
Dabei ist der Streit doch längst entschieden.
Joachim Löw hat bei der Aufstellung des Kaders für die Euro 2008 in der Schweiz und in Österreich etwas sehr Erstaunliches getan; anders als die meisten Bundestrainer vor ihm hat er nicht einfach nach einer gefühlten Rangliste Spieler nominiert, sondern eine Mannschaft voller Spezialisten kreiert, wie es ein Vereinstrainer machen würde. Spieler wie Odonkor und Marin taugen nur für ganz bestimmte Spielsituationen, ihre Nominierung ergibt aber durchaus Sinn. Ein interessantes Team, nach dem Klick in der Einzelkritik (mit Videos!).
Das hat man nun als Konzern davon, wenn man sich zum Markenjubiläum echte Street Artists ins Haus holt.Die besprühen dann schonmal das KaDeWe in Lacoste-Grün, und zwar mit einem Feuerlöscher. Hut ab. Read on, my dear…
But away from the numbers, when you’re young and a boy about town, don’t tell them you’re sane. The man in the corner shop who’s going underground in the city in Carnaby Street can still set the house ablaze. That’s entertainment: Start!
Am 13. Mai wurde ich durch den Tweet von Ecki auf das ziemlich unfassbare Glückliche-Zellen-Video aufmerksam. Der Clip konnte in der bis dahin vorliegenden YouTube-Version leider nicht eingebettet werden, glücklicherzellenweise hatte jedoch ein mir völlig unbekannter Nutzer zufällig zur gleichen Zeit eine neue Version hochgeladen, die ich in den Spreeblick-Artikel integrierte.
Das Video brachte bei Spreeblick bisher 49 Kommentare und am Tag des Postings rund 1.000 zusätzliche Unique Visits, am nächsten Tag waren es nochmal ein paar hundert Leute mehr. Dann war alles wieder back to normal, wie es so üblich ist bei absurden Videos.
Ganz anders sieht die Situation bei YouTube aus: Read on, my dear…
Vorschlag zum Wochenende: Kurztrip nach Leipzig. Die A9 ist inzwischen großzügig ausgebaut, günstige Zugverbindungen installiert, das Wetter spielt auch mit und unter pädagogisches Ziel schreiben wir Besuch einer Jugendkulturmesse ins Klassenbuch. Read on, my dear…
„Mach doch auch mal was lustiges“, meinte Johnny, „nicht immer hier Politik und Kunst und so. Ich mach jetzt Feierabend.“ Ja, ne, was lustiges. Gut. Vielleicht mal an der Zeit, auf Kabadu und Kabadada hinzuweisen. Das sind Kabarettportale. Kabarett ist ja eher schwierig. Vor allem, seit aufmerksamkeitsgestörte und testosteronspritzende Mitdreißiger, deren Tourette-Syndrom als unheilbar gilt, ersatzweise von ihren Psychologen auf Bühnen mit Kameras davor geschickt werden.
Bücher sind besser als Filme. Das kann man deshalb so pauschal sagen, weil Bücher erstens das ausgereiftere Kulturprodukt (zum Trost sei gesagt: die besten Bücher haben schließlich auch nicht die Sumerer geschrieben) und zweitens weniger kostenintensiv in der Herstellung sind. Erst wenn ein Filmregisseur in Heimarbeit etwas erstellen kann, das intelligent und explizit wie Portnoys Beschwerden ist und den Look von Krieg der Sterne hat, dann sind Filme ein gleichwertiges Medium.
Extreme Loading® Technology ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Und was für einer - man kann Dinge extrem realistisch kaputt gehen lassen. So sieht das dann aus.
Martenstein muss ja eigentlich nicht verlinkt werden, kennt jeder, liest wahrscheinlich auch jeder, und wers nicht liest, ist ein schlechter Mensch und sollte sich schämen. Aber da er doch über Blogger schreibt, seis diesmal erwähnt:
Den Blogger erkennt man unter anderem daran, dass er ungefragt zu allem sofort eine Meinung hat. Den Satz „Darüber müsste ich erst einmal nachdenken“ hat der Blogger nicht in seinen Drafts.
Und das ist erst der Anfang. Naja, fast.
Nick Cave & The Bad Seeds im Berliner Tempodrom am 22.5.2008.
Meine Ohren klingeln wie seit Jahren nicht nach einem Konzert, und so dürfte es einigen Berlinerinnen nach den zwei Konzerten gehen, die Nick Cave und die Bad Seeds vorgestern und gestern in Berlin gespielt haben. Es war so ohrenbetäubend und dicht an der Schmerzgrenze laut – fantastisch!
Ein gar nicht mal so witziges MashUp? Die neuste virale Superidee der neusten viralen Trendagentur? Oder ist das echt, wenn Google StreetView zeigt, wie jemand scheinbar jemanden anderes mit einer Waffe bedroht?
Die wollen nur spielen. Vielleicht.
[via]
Update dank Neuraum: Das Bild ist weg.
Das „wir“ im Titel ist dabei leicht übertrieben, denn eigentlich ist nur Sascha fit, der durch die langen Trainingswochen der einzige Spreeblick-Autor mit bisher null Artikeln ist. Unfassbare Ballkünste nach dem Klick, wer’s besser kann: Zeigen! Read on, my dear…
Eigentlich wollte ich kurz über Differenzqualitäten (Ein Professor einer Bekannten [da geht's schon gut los] hat es mal strikt vermieden „Innovation“ zu sagen, weil es die in der Postmoderne nicht mehr gäbe.) einleiten, dass die Idee der Coverversion so alt wie Pop selbst sei und noch mehr Geschwätz aus der Richtung, dann hab ich nochmal drüber nachgedacht und dann nochmal die Spreeblick eigene Suche benutzt und jetzt kann ich wohl überzeugt sagen: Das ist absolut nicht innovativ was Perrecy da macht, wenn er von Morrissey geschriebene Songs brutal ins Deutsche übersetzt und mit Ukulele nachspielt, aber - es hat verdammt viel Charme. Read on, my dear…