Mit etwas Verspätung Neues von TV On The Radio (Foto), The Long Blondes, Cold War Kids, Dan Le Sac VS Scroobius Pip und Elbow. Read on, my dear…
Archiv
Neues Oasis-Album “out on the streets”
Vielleicht war der Schubser doch etwas doller, jedenfalls lassen Oasis die Songs ihres neuen Albums „Dig Out Your Soul“ von anderen Musikern spielen – nur als PR-Gag, natürlich. 15 Straßenmusiker spielten am 12. September drei neue Songs der Gallaghers auf den Straßen von New York.
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SPAM – The Musical
So richtig reißt mich die Umsetzung noch nicht vom Hocker, aber ich mag die Idee, nach der verschiedene Videokünstler den dreißigsten Geburtstag von Spam-Mails mit einem Musical feiern … und natürlich zum Mitmachen aufrufen.
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Sichere E-Mail von der Bundesregierung
Keine grundsätzlich schlechte Idee, eine seit Jahren bestehende technische Möglichkeit der „sicheren und verbindlichen elektronischen Kommunikation“ schon Mitte 2009 in Deutschland „einzuführen“. Auch den „Datentresor zum Ablegen privater, sensibler Daten“ finde ich super.
Ob ich diese meine privaten, sensiblen Daten jedoch den von genau jener Bundesregierung verifizierten „privatwirtschaftlichen Dienstleistern“ anvertrauen werde, die alles daran setzt, einen möglichst kompletten Einblick in mein elektronisches Leben haben zu können: I fucking doubt it.
Nicht vergessen: „E-Porto“ draufkleben!
[Dank an westernworld]
Hörfunkhinweis
Es gibt einen guten Anlass, morgen den guten alten UKW-Empfänger zu entstauben: Am Samstag um 09:00 Uhr sind nämlich die Kollegen Niggemeier und Schmidt zu Gast im Radiofeuilleton - Im Gespräch von Deutschlandradio Kultur.
Unterhalten werden sie sich - Überraschung! - über „Gegenöffentlichkeit oder Selbstdarstellung - Welche Rolle spielen Weblogs?“. Zwei mit Sicherheit hörenswerte Stunden.
Brettern und die Welt bedeuten
Für regelmäßige Grönemeyer-Konzert-Gänger oder Besucher anderer Mega-Gigs ist sie sicher ein längst gewohnter Anblick, für mich als Mega-Event-Verächter war sie letzte Woche bei Metallica ein erstes Mal: Die offene, in der Mitte der Halle positionierte Bühne.
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Hitchhikers sixth Galaxy
Die Meldung hatte ich gestern schon auf Nerdcore gebracht: Eoin Colfer, Autor von „Artemis Fowl“, wird einen offiziellen sechsten, abschließenden Teil von Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ schreiben. Sowohl ich als auch die Kommentare bei mir waren zum großteil unschlüssig. Will ich das? Will ich einen sechsten Anhalter, der nicht von Adams stammt? Nachdem ich dann gestern abend in einer Diskussion um etwas anderes darüber aufgeklärt wurde, dass bei Spreeblick nicht die schnelle Weitergabe von Meldungen, sondern die etwas langsamere Weitergabe von Reflektionen im Fokus steht, habe ich den sechsten Hitchhiker mal ein wenig hin und her reflektiert.
Und so reflektierte ich einen sechsten Teil von „Hitchhikers Guide to the Galaxy“ immer wieder von hier nach da, jagte ihn für ein paar Kollissionen mit sich selbst durch den Large Hadron Collider, schaute mir die dabei entstandenen Donnergurgler mal ganz genau an, nahm einen kräftigen Schluck und kam schließlich zu einer Antwort: Will ich das? Ja, verdammt! Natürlich will ich das!
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Verschwörungtheoretiker schlägt Börsengurus
Von: reinhardt - Profil anzeigen
Datum: Fr 18 Jul. 2008 17:36
„Crash is in September.“
yup
and the negative news that will move the market downward should occur Sept 15 this organization below.. runs the show
http://www.legatus.org/public/index.asp
the money laundering occurs just prior to the pilgrimage to rome and the checks are written during the pilgrimage and the checks clear by September 14 and the negative news leaks out
Den Hinweis auf diese Mail habe ich gestern bei weissgarnix in den Kommentaren gefunden. Sie ist am 18. Juli bei google.finance erschienen und damit ist dem guten Reinhardt ein hübscher Treffer gelungen. Die Akkuratesse seiner Vorhersage wird im folgenden etwas dadurch geschmälert, dass ungefähr jedes Datum des gegenwärtigen (von einem Papst erfundenen!) Kalenders in den folgenden Beiträgen als besonderes Datum erwähnt wird. Warum ich darauf hinweise, dass wir nach dem von einem Papst entwickelten Kalender leben? Weil die Katholiken an allem Schuld sind.
Rugby on rails, SCC und so …
… ha’m die alles drauf. Und Photoshop ha’m die auch.
Ich weiß, die halbe Blogwelt hat den Clip schon durch, aber ich konnte ihn gerade erst wirklich ansehen und ich finde, er gehört hier auch hin. Denn während bei uns täglich PR-Mails mit Hinweisen auf „unheimlich witzige“ „virale“ Spots eingehen, die größtenteils einfach nur dämlich sind und fies anbiedernd um Aufmerksamkeit geradezu winseln, ist der nach dem Klick folgende, mit einfachsten Mitteln (und einem hervorragenden Drehbuch) gedrehte Werbespot für die Agentur La Red der Beweis dafür, dass ein Spot genau eine Eigenschaft braucht, um sich ohne Etat zu verbreiten: Er muss gut sein.
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Der Weg zum ersten Roman
Ich habe Bov Bjerg gefragt, ob ich ihn im Einführungssatz als „Schriftsteller, der auch bloggt“ oder als „Blogger, der ein Buch geschrieben hat“ bezeichnen solle und er meinte, es sei ihm egal, solange ich nicht „Lesebühnenveteran“ schreibe.
So oder so: Bov Bjerg hat sein erstes Buch geschrieben, das am Freitag im Klub der Republik (Pappelallee 81, Eintritt ab 20:30, frei) vorgestellt wird. Und ich habe ihm ein paar Fragen gestellt, wie man denn überhaupt ein Buch an den Mann bringt.
Farb-IQ-Test
Einen Farb-IQ gibt es doch gar nicht und wenn ich das Wort Farb mehrmals hintereinander ausspreche, klingt es, als habe ich die Gefilde meiner Muttersprache verlassen. Trotzdem habe ich mir von diesem Farb-IQ-Test Teile meines Nachmittags ruinieren lassen. Man kann die Kästchen hin- und herziehen und nach Tönen ordnen. Dann erhält man seinen Farb-IQ. Macht doch mal bitte Screenshots von euren Lösungen in die Kommentare, ich sehe nämlich nur Schattierungen von Braun.
Lehman auf Ebay
Bruchstücke der Crashbank der Woche kann man mittlerweile auf Ebay ersteigern. Zum Beispiel diese, äh, Corporate Cubes, auf denen die „Visions“ und „Principles“ der Bank zu lesen sind. Zumindest „Demonstrating commitment to excellence“ dürfte sich ja spätestens seit gestern erledigt haben. Ob die KFW mit den Ebay-Items ihre 300 Millionen wieder reinbringen wollen, wurde gegenüber Spreeblick noch nicht bestätigt.
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Fifty People, One Question
If you could wish for one thing to happen by the end of the day, what would it be? Wunderbar unaufgeregter und menschlicher Kurzfilm nach dem Dings und die Frage: wenn Ihr Euch wünschen könntet, irgendetwas wäre am Ende des Tages passiert – was wäre das?
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Interview mit Christian Ulmen
Wie angekündigt waren Nico und ich zusammen mit Nils Bokelberg noch einmal bei Christian Ulmen. Im Rittersaal haben wir erfahren, wie Günter Netzer Ulmens Leben geprägt hat, wie prominent er wirklich ist, ob er Kritikerlob gerne gegen größeren Publikumserfolg tauschen würde und warum Spreeblick heute das ist, was früher MTV war. Und natürlich: vieles mehr.
Verlosung: Tickets für die Premiere von “Berlin Calling”
Ein gemeinsames Frühstück mit dem jungen Mann auf dem Foto haben wir nicht zu bieten, dafür aber zwei Tickets für die Premiere des Films Berlin Calling am 1.10.2008 in … Berlin!
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Warum ich Jesus ans Kreuz genagelt hätte
Sie spielen Wolfgang Petry. Mein Gott, sie spielen Wolfgang Petry. Ich werde töten müssen.
Samstag, 11:30. Vielleicht ist es ja nett gemeint von meiner Sonnenallee, dass sie mich nach dreiwöchigem Urlaub mit einem Straßenfest vor meinem Fenster begrüßt. Noch schöner wäre es freilich gewesen, wenn sie kurz gefragt hätte, welche Musik angebracht sei. Denn obwohl ich gerne Musik höre, wenn ich schreibe: noch ist nicht bewiesen, dass Wolfgang Petry Musik ist. In dieser Interpretation allerdings, da bin ich mir sicher, würde selbst Wolfgang Petry sich schämen. Ich sollte eine Aufnahme machen und sie ihm schicken. Möglicherweise hängt er sich dann auf.
Chemical Brothers’ User Generated Video
Die Bigbeater Chemical Brothers haben vor einer Weile einen Clip-Contest ausgerufen, in dem Fans Videos einschicken konnten, die mit Geodaten auf Google-Earth verlinkt wurden. Herausgekommen ist wohl das erste Video, das auf Google-Earth basiert. Und der Track ist auch einer der besseren ChemBros-Tracks.
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Lucia Schlör Orchester
Das ist zwar deutsch, klingt aber sehr französisch: Lucia Schlör macht (für meinen abstrusen Musikgeschmack jedenfalls) sehr schöne, lustige und klug gereimte Chansons. Mit viel Alkoholgehalt.
(Kann mir mal wer verraten, warum Fan-Seiten häufig sehr viel besser sind als die Originalprofile?)
Kraftwerk gegen Moses Pelham vor dem BGH
„A very bad copy from the song of AFRICA BAMBAATAA- Planet Rock“
Kommentar des Youtube-Users breakdance96 unter dem Video von Kraftwerks Trans-Europa-Express
Am Donnerstag hat der BGH den Prozess zwischen Kraftwerk und Moses Pelham eröffnet. Kraftwerk hat sich bis zur höchsten Instanz geklagt, weil die Gruppe ihre Produzentenrechte durch Pelham verletzt sieht. Dieser hatte für ein Stück von Sabrina Setlur (Nur mir, 1997) eine zweisekündige Sequenz von Kraftwerks Metal on Metal (1977) gesamplet. Das Urteil wird grundsätzliche Bedeutung für den Umgang mit Samples haben.
Battle-Rap übersetzt in Schul-Englisch
Original und Übersetzung nach dem Klick.
(Achtung! Rap-untypische Szenen am Ende der Videos enthalten.)
Fun, fun, fun
Noah and the whale. File under: „Definitely not Metallica“. Instant classic nach dem Klick.
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Eine Pressekonferenz mit Metallica
Eine Pressekonferenz mit Metallica funktioniert so: man schleuse eine ganze Meute wissbegieriger Pressemenschen an einem winzigen Kabuff vorbei, in dem die obligatorischen, in diesem Falle blauen, Bändchen verteilt werden, stopfe diese dann in Portionen von ungefähr 15 Leuten in zwei Aufzüge, von denen einer nach der ersten Fuhre (ich hoffe jedenfalls, nicht während der ersten Fuhre) kaputt geht, in denen sie zu einem Raum fahren, in dem zwei Podeste und zwischen diesen jede Menge Stühle aufgebaut sind. Auf diesen lässt man die Anwesenden dann 60 Minuten im eigenen Saft schmoren, bevor Markus Kavka die Bühne bertritt und mit seinem feixen Lächeln bekanntgibt, dass es nur noch eine Viertelstunde dauern würde.
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Musik am Computer: Das ideale Setup?
Es ist viele Jahre her, dass ich zum letzten Mal mit Hilfe des Rechners Musik gemacht habe, und selbst wenn sich in der grundlegenden Bedienung eines Software-Sequenzers nicht viel geändert haben mag, sagt mir ein Blick in die Fachpresse: „Du hast keine Ahnung mehr!“. Also, das sagt die Fachpresse zu mir, nicht ich zur Fachpresse, das wäre ja vermessen. In letzter Zeit kribbelt es aber wieder. Nur zum Spaß mal wieder was machen: Das wäre doch eigentlich schick, MacBook ist schließlich vorhanden und es lassen sich wohl ein paar Gigabyte Plattenplatz freischaufeln. Nur: Welche Software macht das Aufnehmen leicht? Ein „Ich frag einfach mal die, die Ahnung haben: Unsere Leser!“-Artikel nach dem Klick.
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Petition für mehr GEMA-Transparenz
Tanith weist uns auf eine Aktion der Kultur-Werkstatt Sonthofen hin. Dort scheint sich über die Jahre einiger Ärger über die undurchsichtigen GEMA-Abläufe aufgestaut zu haben. Deshalb hat man in Sonthofen eine Petition vorbereitet, die mehr Transparenz bei der GEMA einfordert. Mittels der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Martina Krogmann plant man die Petition in den zuständigen Ausschuss des Bundestages einzubringen. Tanith kann als Künstler und Veranstalter den Ärger ganz gut nachvollziehen, anderen, vom Rundfunk-Redakteur bis zum Kindergarten, geht es, wie die Kultur-Werkstatt zeigt, ähnlich. Bis 30. September kann man sich der Petition anschließen. Weitere Infos dazu und warum auch Konzertbesucher betroffen sind, auf der Webseite der Kultur-Werkstatt.
Den eigenen Augen nicht trauen. Niemals!
Keine Chemikalie hat bei mir jemals zu Optics geführt. Diese Seite schon.
Danke, Robin!
More cowbell! Für alle!
Die nicht nur im Internet gerne als geflügeltes Wort benutzte und fast in jeder Situation einsetzbare Forderung „More cowbell!“, also „Mehr Kuhglocke!“, geht zurück auf einen Sketch der US-Comedy-Show Saturday Night Live aus dem Jahr 2000, in dem Christopher Walken als Musikproduzent Bruce Dickinson der nur den Rentnern unter uns bekannten Band Blue Öyster Cult empfiehlt, ihren Klassiker „(Don’t Fear) The Reaper“ durch eben „more cowbell“ erfolgreicher zu machen.
Acht Jahre später ist es nun endlich möglich, jeden Song durch mehr Kuhglocke in einen Megahit zu verwandeln. Mein Selbstversuch mit einem alten Plan-B-Song nach dem Klick.
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Riitta Ikonen - A sentimental yearning
Riitta Ikonen, Absolventin am Royal College, hat eine ganz eigentümliche Art gefunden, der Natur wieder näher zu sein. Und weil ihre Arbeiten so schlicht wie aussagestark sind, ist sie zur Zeit sehr gefragt, was Ausstellungen angeht.
Ihre Installation „A large worm is lost overground“ wurde gerade am Hoxton Square in London abgebaut und vermutlich liegt sie jetzt gerade in diesem Moment irgendwo bei Dartmoor als Wurm verkleidet im Wald herum. Nochmehr Sachen von Riitta Ikonen finden sich bei Anja Schaffner, ebenfalls Absolventin am RCA.
Das Ende IST nah
Wenn bei reddit jemand sagt, er habe den worst techno song, ever entdeckt, könnte es sich ja auch einfach um die neue Single von Scooter handeln. Aber das war kein Spaß und es ist auch kein Spaß, sich den Track anzuhören.
Also schon Spaß, aber kein sauberer, kindlicher Spaß, mehr so Kinder vom Bahnhof Zoo-Spaß. Dosierungsanleitung: immer nur einige Sekunden anhören, es funktioniert im Grunde ähnlich wie Angel Dust oder Stechapfel.













