Vorweg: Ich hab letzte Woche kaum neue Musik gehört, es gibt aber auch gerade kaum etwas das mich so richtig begeistern kann. Die neue Kasabian ‘West Ryder Pauper Lunatic Asylum’ verspricht großartig zu werden, die beiden Singles ‘Vlad The Impaler’ und ‘Fire’ sind es jedenfalls. Aber da geht es dann schon los, auf’s Album muss man sich noch bis 8. Juni gedulden. Denn das ist auffällig: Die meistversprechenden Veröffentlichungen dieses Jahr sind auf die Monate Mai und Juni gelegt. Ein paar Köder hab’ hab ich in dieser Ausgabe einmal zusammen geschnürt, mit dabei gratis Songs von: Dinosaur Jr., Iron & Wine, The Dears, The Early Years, M.Ward und White Denim (Foto). Read on, my dear…
Archiv
Popgun! 59 Das kommt im Mai & Juni
Popgun! 58 G-g-g-g-ghostbusters
Es gibt kaum Fotos von Dananananaykroyd auf dem die sechs nicht irgendwelche schwarzen Band- oder Comicshirts tragen würden. Ganz so als müßten sie ihre Nerdigkeit auch über die Namenswahl hinaus nocheinmal unterstreichen, als wäre die gestotterte Referenz auf einen bekennenden Eierkopf und Ufologen (von den Filmen und Sketchen gar nicht zu sprechen) noch nicht geekig genug.
Musikalisch kann der Name eines Blues Brothers ein wenig in die Irre führen. Zeitgeschichtlich macht die Wahl des 80er Jahre Comedystars dann wieder etwas mehr Sinn, denn Dan Aykroyds Jahrzehnt war (auch wenn unter all dem Neon-Kitsch gern übersehen wird) das des (Post-)Hardcore. Und genau da passen Dananananaykroyd hin, irgendwo zwischen Ghostbusters und Sonic Youth. Read on, my dear…
Popgun! 57 English Suburbia
Krisenzeiten, gefühlte oder echte, erkennt man daran, dass sich der Kleinsparer wieder auf das Naheliegende besinnt. Urlaube werden gestrichen, Heimausstatter leer gekauft, die Videotheken erleben ihre Todesblüte und die freien Kleingartenparzellen werden auch knapp. Wenn diese Weisheit aus der Konsumanalyse stimmen sollte, dann ist die englische Popwelt inzwischen angekommen in der Krise, denn zumindest bei Ausstattung und Kulisse setzt man wieder auf das urenglische Klein- und Vorstadtleben. Read on, my dear…
Popgun! 56 The Dukes Of Stratosphear
Dass XTC soetwas wie die Schutzpatrone von Popgun! sind, hab ich schon mal erwähnt, deshalb kann es hier auch nicht unkommentiert bleiben, wenn das XTC-Alter-Ego The Dukes Of Stratosphear nach 20 Jahren nochmal einen Re-Release spendiert bekommt. Mir war dieses Seitenprojekt, bei dem sich XTC jenseits der New Wave Avantgarde mit ’60s Psychedelic Pop austoben wollten, bisher vollkommen unbekannt. Umso größer auch das Interesse und die Freude am unverhofften Fund der verschollenen Aufnahmen. Read on, my dear…
Popgun! 55 The Bishops Gewinnspiel
Da steht ein ganz böser Verdacht im Raum. Niemand will ihn eingeladen haben, aber er ist nunmal da, behauptet bräsig The Bishops, die wären doch auch nur eine Konsensband, eine, die man Mama zum Putzen anmachen kann, die die kleine Schwester mag, weil sie Vorband von James Blunt sind und die auch einem selbst gefallen kann, weil sich ja irgendwie immer alles wiederholt und auf die Beatles können sich schließlich auch alle einigen. Read on, my dear…
Popgun! 54 im SXSW-Downloadfieber
Die Mutter aller Festivals, das South By Southwest in Austin, Texas, ist auch in diesem Jahr in seiner Onlinearbeit vorbildlich. Seit Freitag steht der Zeitplan mit allen 1.800 auftretenden Bands. Teil des Service: eine kleine alphabetische Übersicht und die inzwischen obligatorischen Downloads. Einen Torrent aller Songs gibt es zur Zeit noch nicht – viel besser – ich hab’ alle Titel einmal auf Popgun!-Kompatibilität hin überprüft und zusammen gestellt. Read on, my dear…
Popgun! 53 School of Seven Bells
Die Umstände, denen man die School of Seven Bells (die das nerdige SVIIB als Akronym benutzen) zu verdanken hat, können bereits ohne einen Ton der Brooklyner Band gehört zu haben, sehr milde stimmen. Die Zwillinge Claudia und Alejandra Deheza von On! Air! Library! lernten den Secret Machines Gitarristen Benjamin Curtis, wie Alejandra in einem Spinner-(das Magazin) Interview berichtete, bei einem Interpol-Konzert 2004 kennen, auf dem die drei mit ihren Bands die Vorgruppen stellten. Als Benjamin dann irgendwann Anfang 2007 vom Stoner Rock die Nase voll gehabt haben muss, hat er sich wohl wieder an die beiden Zwillinge erinnert, denn nur Wochen später gruppierten sich die drei neu und ein Jahr später war das Debutalbum ‘Alpinism’ eingespielt, das Fans der Secret Machines tatsächlich ein wenig wie aus einer anderen Raum- und Zeitdimension vorkommen muss, denn es zeichnet ganz angenehm eine moderne Variante des Genres. Read on, my dear…
Popgun! 52 This Is Pop
Als es damals darum ging, diesem Baby hier einen Namen zu geben und die Emaildiskussion kurz davor war den ‘Mann ohne Eigenschaften’ in der Länge zu überrunden, hab ich aus Verzweiflung einige XTC-Songtitel in den Ring geworfen. Natürlich weil es allesamt großartige Titel sind, aber auch weil XTC-Titel immer diese komprimierende und kompromittierende Schlichtheit besaßen. ‘This is pop’ war auch darunter und auch wenn er es letztendlich nicht wurde, so hat der Titel doch maßgeblich die Richtung für Popgun! vorgegeben. Read on, my dear…
Popgun! 51 I’ll find a new way

Das letzte Jahr (Öfter als auf Popgun! blicken sie nur beim Bund der Vertriebenen und Borussia Mönchengladbach zurück.) ist musikvideotechnisch keines an das man sich besonders erinnern sollte. Man hätte mit dem Untergang von MTV 2008 wahrscheinlich auch seine Brut begraben können, wenn nicht im Dezember noch ein paar wenige gute Videos hinterher gekommen wären. Das alles sind Sorgen die man sich 2009 nicht machen muss, denn dieses Jahr beginnt bereits mit einigen herausragenden Clips. Read on, my dear…
Popgun! 50 Verbs before nouns

So. Nach und nach trudeln die letzten Listen ein, die das vergangene Jahr musikalisch zusammenfassen. Mit der gesamten zeitlichen Veröffentlichungsbreite dieser Jahresendlisten von Anfang November bis in die ersten Januarwochen, tritt auch ein ganz besonderes Phänomen auf. Nämlich Bands, oder vielmehr ihre Alben, die irgendwie dazwischen gerutscht sind. Im letzten Jahr war M.I.A. so ein Beispiel dafür. ‘Paper planes’ und ‘Kala’ stehen in 2007er und ‘08er Listen. Grund ist die Singleauskopplung im alten und das Albumrelease im folgenden Jahr. Zwei potentielle Kandidaten, die noch auf die Listen des letzten Jahres gerutscht sind und auch genauso gut 2009 darin auftauchen können sind Matt & Kim (Foto) und Passion Pit. Read on, my dear…
Popgun! 49 Listen up!
Das Jahr liegt tatsächlich in den letzten Atemzügen. Zeit sich mit einigen Best-of-Listen ans Tageslicht zu trauen und darauf zu hoffen, dass in den nächsten drei bis vier Tagen nicht noch der Überhit hinter dem Rücken all unserer Polls veröffentlicht wird. Damit wir hier auch nur annähernd universellen Anspruch entwickeln können, sind wir auch auf eure Mithilfe angewiesen, also rein mit euren Lieblingsliedern 2008 in die Kommentare. Read on, my dear…
Popgun! 48 Wolperdinger und Jungedinger*
Dieses Jahr war ein bisher eher maues für die Musikvideoszene. Die überragenden Clips konnte man an einer Hand abzählen und dann kommt von hinten der Dezember und straft all die, die ihre Listen schon im Spätsommer zusammen geschrieben haben. Nach dem Klick ein Fest für die Augen mit We Are Wolves, Metronomy, Marina and the Diamonds und den Bowerbirds. Read on, my dear…
Popgun! 47 Hey I’m your gift today

Diese Ausgabe wird etwas für lange Winterabende, denn ich hab einen ganzen Sack voll Links und kostenlosen Downloads dabei. Motto unseres kleinen intimen Zirkels: Wir basteln uns unseren Weihnachtssampler. Read on, my dear…
Popgun! 46 ein- und abgestaubt
Alela Diane Nachtrag. Los Campesions! Nachtrag. Antony & The Johnsons Vorschau und Noah and The Whale Nachtrag. Alles mit und vor allem Beispiel-MP3. Read on, my dear…
Popgun! 45 Eugene McGuinness Freikarten für Berlin

Eugene McGuiness muss ich hier wohl nicht mehr vorstellen. Auch nicht die Tatsache, dass ich ein großer Fan des jungen Mannes aus dem Nordosten Londons bin. Und damit ich nicht mehr so lange alleine vor der Bühne stehe, hab ich drei Freikarten (3×1) für Eugenes einziges Deutschlandkonzert in diesem Jahr, in Berlin, am 5. Dezember, organisiert. Read on, my dear…
Popgun! 44 James Yorkston - Cry me a river
Folkwochen bei Popgun! Während Alela Dianes geisterhaften Lieder aus der letzten Woche unter dem Eindruck der entvölkerten Ödnis Nevadas entstanden, liegt der Fokus auch heute, dank dem Singer/Songwriter James Yorkston, erneut auf einem kargen Landstrich, der die seltsamsten Mythen und Geschöpfe hervorbrachte. Die Rede ist von Schottland. Read on, my dear…
Popgun! 43 They are comin’ from the woods
Gäste dieser Ausgabe: Folksängerin Alela Diane (Foto, links), ein Kostenlossampler vom !K7-Label, Cindy Lauper in Verkleidung und Sienna Miller in weißem Hemdchen, ebenfalls verkleidet. Read on, my dear…
Popgun! 42 Matador Herbst-Sampler
Wärmt die Leitungen schonmal vor, Matador bringt seinen zweiten kostenlosen Downloadsampler heraus. Dabei unter anderem Belle and Sebastian, Lou Reed, Mogwai, Jaguar Love, Pavement und Times New Viking. Darüber hinaus in dieser Ausgabe: Those Dancing Days (Foto) und Miles Benjamin Anthony Robinson. Read on, my dear…
Popgun! 41 Department of Eagles, …
Ist einiges passiert während der kleinen Eugene McGuinness Sondershow hier auf Popgun!. Deshalb die 41 wieder als einen der beliebten Rundumblicke. Mit Department of Eagles (Foto), The Long Blondes, Of Montreal und White Denim. Read on, my dear…
Popgun! 40 Eugene McGuinness Interview
So schnell kann’s gehen. Letzte Ausgabe noch Eugene McGuiness besprochen, heute ist er bereits im Interview. Gleichzeitig eine kleine Premiere - das erste Videointerview auf Popgun! Read on, my dear…
Popgun! 39 Eugene McGuinness - Monsters under the bed
Wär’ ich doch beinahe diesem ganzen Bailoutgetöse und dem neuen Keane-Video auf den Leim gegangen, hätt’ das ganze Geld vom Konto geholt und in krisensichere Pint Sterling angelegt, im sicheren Glauben es ist vorbei. Da kommt nichts mehr. Tiefe Depression. Das Ende des Kapitalismus. Ein hippieskes Lykke Li-Notfallvideo lag schon bereit. Eine Version in jeweils besserer Auflösung für die kommenden Wochenenden. Da spielte mir meine Erinnerung einen Streich. Read on, my dear…
Popgun! 38 The Muslims - Rock the Casbah
1965, die Beatles waren gerade dabei die USA mit wehenden Haaren im Sturm zu erobern, entwickelten zwei deutsche Kunststudenten für eine kleine Beat-Band, eine handvoll Ex-GIs, soetwas wie eine konterrevolutionäre Corporate Identity. Vom Artwork über Auftritt, Kleidung und Frisur wurden die Fünf komplett neu uniformiert. Das auffälligste phänotypische Merkmal und gleichzeitig Tippgeber für den Bandnamen war dabei die damals fürs politische Selbstempfinden so wichtige Frisur. Allen Fünf wurde aus dem Scheitel die Tonsur heraus rasiert. Konsequenterweise nannten sich die komplett schwarz gekleidenten Jungs fortan The Monks. Read on, my dear…
Popgun! 37 beim Berg des Propheten
Mit etwas Verspätung Neues von TV On The Radio (Foto), The Long Blondes, Cold War Kids, Dan Le Sac VS Scroobius Pip und Elbow. Read on, my dear…
Popgun! 36 Songs from the crypt
Wenn eine englische Band ihr letztes Album vor der Auflösung nach einer deutschen Provinzstadt benennt, dann ist es entweder die Sorte Band, die in lokalen Irish Pubs zwischen Tresen und Toilette auf zwei Europaletten für mehr Kost als Logis spielt und ihre CDs exklusiv im Anschluss für nen 10er oder zwei Döner verteilt, oder aber die Band besitzt eine tatsächliche und treue einheimische Fanschaft (Im Grade der Vernetzung und Organisierung kurz vor der zum Beispiel Turbojugend.). Bei Seachange (nee Nottingham) trifft Letzteres zu. Read on, my dear…
Popgun! 35 geht in den Wald
Ich hör’ immer noch die ganze Musik durch, die wir hier die letzten Wochen am Wickel hatten. Deshalb Popgun! 35 auch wieder als Aufwärmausgabe mit The Walkmen, TV on the Radio, Fleet Foxes und mit Ra Ra Riot (Foto) dann schließlich doch was Neues. Read on, my dear…
Popgun! 34 This is my last song about myself
Die aktuelle Ausgabe Popgun! steht im Zeichen des Downloadsamplers, den ich Anfang der Woche verlinkt habe. The Walkmen und Miles Benjamin Anthony Robinson (Foto) hab ich mir nochmal genauer angesehen. Darüber hinaus gibt’s neue Musik von TV on the Radio, Los Campesinos!, Lampchop und Mercury Rev. Read on, my dear…
Popgun! 33 Freakbeats von Kingsize
Seit ich mich in schöner Regelmäßigkeit freiwillig wie Schlachtvieh behandeln lasse und von einer großen irischen Fluglinie von Schönefeld nach Stansted getrieben werde, hat sich meine Wahrnehmung ein wenig verzerrt. Grund ist nicht die Reklameallgegenwart, die die Blaugelben Dank völkerrechtswidriger Menschenversuche perfektioniert haben, sondern ein spezieller Typus der mitreisenden Engländer. Read on, my dear…
Popgun! 32 Those Dancing Days
Reine Girlgroups kann man an den Fingern abzählen. Die 80er hatten The Bangles, Bananarama und Salt’N'Pepa, die 90er Sugababes, Spice Girls und Destiny’s Child. Heute gibt es neben den untoten Derivaten eben dieser 90er Girlgroups und chartorientierten Retortenbands vor allem Retrogruppen wie The Raveonettes, The Darkness und The Pipettes, die sich wiederum auf die 60er Girlgroups, wie The Marvelettes, The Ronettes und The Shangri-Las, beziehen. (Die kurze Aufzählung besteht zwar nicht auf Vollzähligkeit, The Donnas dürfen dann aber doch nicht fehlen.) Read on, my dear…
Popgun! 31 die Updateausgabe
Noch fünf Tage bis zum Release des neuen Fleet Foxes Albums. Bis dahin müssen nochmal meine ausdauerndsten Favoriten des Jahres ran: White Denim und Lykke Li (Bild). Für die tapferen unter den Lesern gibt es nach den Updates einen herzigen Downloadsampler. Read on, my dear…
Popgun! 30 driftet zum Licht
Heute mit einer großen Portion Entrückung durch „Baroque psychedelia“ in Form von Fleet Foxes und ein klein wenig Stricken City, A Smile and a Ribbon und Grizzly Bear. Read on, my dear…






