
Bunker an der „devil’s slide“-Küste südlich von San Francisco
Artificial Owl sammelt Bilder von verlassenen menschlichen Konstruktionen der Welt und gibt so einen Eindruck davon, wie’s ohne uns wäre:
Zauberhaft – auf eine unmenschliche Art.



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Bunker an der „devil’s slide“-Küste südlich von San Francisco
Artificial Owl sammelt Bilder von verlassenen menschlichen Konstruktionen der Welt und gibt so einen Eindruck davon, wie’s ohne uns wäre:
Zauberhaft – auf eine unmenschliche Art.
Ukichiro’s Snowflakes from Matt at AllofUs on Vimeo.
Klingt wie der Titel eines Japanischen Independent Films, bezeichnet aber ein bahnbrechendes Ereignis in der Glaziologie:
Dem Japanischen Physiker Ukichiro Nakaya gelang 1936, worum er sich drei Jahre lang mühte: er schuf die erste künstliche Schneeflocke!
Update Der Film wurde leider bei Vimeo gelöscht.
Dieses Foto zeigt den ESA-Astronaut Frank De Winne, den russischen Kosmonauten Roman Romanenko und den Kanadischen Space-Agency-Astronaut Robert Thirsk nach ihrer gestrigen Landung in Kasachstan.
Darauf würde man so schnell gar nicht kommen.
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Lawrence Lessig hat mich mal wieder. Wenige Redner schaffen es, komplexe Zusammenhänge in dramaturgisch so gut gestrickte Geschichten zu packen, wie es Lessig tut. Dabei muss man ständig aufpassen, dem Erzählstil nicht vollends zu verfallen und dabei unter Umständen kausale Fehler oder Ungereimtheiten zu übersehen, doch es lohnt sich immer, dem Mann zuzuhören, denn am Ende bleiben Argumente hängen, die man in eigenen Debatten gut gebrauchen kann.
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Symbolbildidee: Christoph, LHC-Foto-Quelle
Nachdem wir kürzlich noch darüber spekulierten, ob die Ursachen dafür, dass das teuerste Experiment aller Zeiten in schöner Regelmässigkeit seinen Job verweigert, eventuell außerhalb unseres Raum-Zeit Einflussbereichs lägen, erreichte uns gestern eine weitere Nachricht aus dem Hause CERN:
Selbstverständlich gehe ich davon aus, das es sich dabei um einen weiteren unglücklichen Zufall handelt, aber so langsam finde ich Spaß an der Idee, es könne am Ende doch ein Fall für Mulder and Scully werden.

Das Museum of the History of Science in Oxford präsentiert noch bis zum 21. Februar 2010 eine Steampunk-Ausstellung. Wie es sich gehört (und wie es bei den meisten anderen Ausstellungen leider immer noch nicht die Regel ist), wird darüber gebloggt und es gibt massig Fotos online zu sehen. Nach dem Klick gibt es eine kleine Videotour und Links.
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Offenbar läuft so gut wie nichts so, wie es soll, im CERN-Forschungszentrum.
Was es im Detail ist, das nicht klappt, würden hier wenige und ich schon sowieso nicht verstehen, aber es reicht offenbar aus, um diejenigen, die es verstehen sollten, zu echter Verzweiflung zu treiben.
Einer Physiker-Verzweiflung, die besonders schlimm ist, denn sie wirft Fragen auf, denen man ratlos gegenüber steht. Ratlosigkeit aber ist keine akzeptable Reaktion bei einem Experiment, das als das größte und teuerste aller Zeiten gilt und das, sollten Holger Bech Nielsen (Niels Bohr Institut in Kopenhagen) und Masao Ninomiya (Yukawa Institute for Theoretical Physics in Kyoto, Japan) Recht haben, von seiner eigenen Zukunft sabotiert wird. Denn die Higgs-Teilchen, die der Large Hadron Collider produzieren soll, könnten eine derart verheerende Wirkung haben, dass aus der Zukunft heraus der Zeitpunkt ihrer Erschaffung zurückgedreht wird, um sie zu verhindern.
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Klingt sperrig, sieht ganz putzig aus. Pedro Miguel Cruz hat mit Hilfe von Processing die letzten 200 Jahre der vier großen maritimen Kolonialmächte animiert gecodet. Die Größe der Blasen repräsentiert jeweils die Fläche des Landes und die Kleineren, die dann so wegplatzen, sind die Kolonien, die sich auf die ein oder andere Art vom Usurpator unabhängig machen konnten. Read on my dear…

Die Yes Men haben mal wieder eine Zeitung gefaket und mit 2000 Helfern in New York verteilt. Diesmal haben sie die New York Post gefälscht und aus der nicht grade als Klimawandel-Blatt bekannten Boulevard-Postille eine Klima-Apokalypsen-Zeitung mit dem Aufmacher „We’re screwed!“ gemacht. Video der Aktion nach dem Klick, man beachte den Herrn von Murdochs News Corporation (der die NY Post gehört), der die Aktion als Propaganda bezeichnet. Tatsächlich aber sind alle Meldungen in der Zeitungen von Klima-Spezialisten recherchiert und nachgeprüft. Die Zeitung ist, wie immer, komplett online anschaubar.
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Sweet: In Tel Aviv beging man den gestrigen Earth Day mit einem Konzert der Balkan Beat Box, das komplett von Menschen betrieben wurde, die kräftig in die Pedale traten und mit ein bisschen gebrauchtem Falafel-Öl als Bio-Treibstoff. Demnächst: Headbanging-betriebene Slayer-Konzerte, eine Dancefloor-betriebene Disco gibt’s ja bereits. Video vom Pedalkonzert nach dem Klick.
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Es gibt ja manche Dinge, die sind selbst mir zu nerdig, aber tatsächlich könnte ich diesen animierten Sortier-Algorithmen stundenlang beim Sortieren zusehen. Aber ich habe ja damals auch diesem Roboter-Arm im IT-Zentrum eines großen Chemie-Konzerns, bei dem ich mein Schülerpraktikum machte, stundenlang dabei zugesehen, wie er irgendwelche Tapes aus irgendwelchen Schlitzen zog und in irgendwelche Schächte verfrachtete. Mein Hypnosegrenzwert ist bei solchen Dingen erstaunlich niedrig.
(via MeFi)

Dr. Stuart Brown ist Direktor des National Institute for Play und ist Spieleforscher. In diesem hochinteressanten Vortrag auf der Serious Play-Konferenz in Kalifornien erklärt er, warum Spielen auch und grade für Erwachsene wichtig ist. Sehr schöne 26 Minuten nach dem Klick, in denen ich tatsächlich die meiste Zeit lächeln musste.
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Aimee Mullins ist Athletin, Schauspielerin und Model und sprach auf der TED Konferenz 2009 über ihre Designer-Prothesen, die sie einmal einer Bande Kinder zeigte und diese fragte, wie sie es schaffen könnte, über ein Haus zu springen. Eins der Kids antwortete, warum sie springen wolle, wenn sie gleich fliegen könne. Wunderbar.
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Pattie Maes vom MediaLab am MIT stellt auf der TED ein Gerät von ihrem Studenten Pranav Mistry vor, das noch recht klobig daherkommt, aber wahrscheinlich schon bald Augmented Realitys (schon wieder ich weiß) aus dem Monitor in die physische Welt holen könnte. Jeff Hans Multitouch-Technologie zum mitnehmen, sinnvolle Anwendungen werden gleich mitgeliefert. Fantastisch und: Welcome to the Future. Nach dem Klick.
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Gestern ist in nur 60.000 Kilometer Entfernung ein bislang unbekannter Asteroid mit circa 50 Metern Durchmesser über den südwestlichen Pazifik gerauscht, das ist ungefähr ein Fünftel der Entfernung des Mondes zur Erde. Astronomen hatten den Asteroiden in der Nacht zum Samstag entdeckt und innerhalb von 24 Stunden berechnet, dass er knapp an der Erde vorbeiziehen würde.
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Hier der Vortrag von Juan Enriquez auf der TED-Konferenz 2009, der mir gestern bereits untergekommen ist, den ich mir allerdings aus Gründen der Faulheit nicht zu Ende angesehen habe, jetzt allerdings schon. Und der Vortrag ist fantastisch, er hangelt sich von der Finanzkrise zu einer futuristischen Vision, die Biotechnologie, Robotik und Prothesen vereint und daraus einen nächsten Evolutionsschritt formt: Den Homo Evolutis
, den Menschen, der seine Evolution beeinflusst. Ähnliche Gedanken machte sich Wired-Gründer Kevin Kelly auf seinem The Technium-Blog vor ein paar Wochen. Vortrag nach dem Klick, unbedingt ansehen, denn: hochinteressant!
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War eigentlich jemand bei der Langen Nacht der Museen letzten Samstag in Berlin? Und warum finde ich keine Bilder davon bei Flickr? Und war das toll? Jedenfalls: Das Naturkundemuseum in Los Angeles veranstaltet etwas ähnliches. Bei denen heisst das First Friday und das Museum wird ausgeleuchtet, es spielen DJs und Bands, es gibt lecker Essen und Dinosaurier. Notcot hat Bilder vom Event und von den wunderbaren Illustrationen des Flyer-Gestalters.