Archiv

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Bundesliga 11

Mönchengladbach funktioniert wie ein Beckett-Roman. „Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“ Mindestens aber unterhaltsamer scheitern.

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Bundesliga 10

Narzissmus ist kein seltener Charaktermangel unter Fussballprofis: es ist eben schwierig, sich nicht an der eigenen Großartigkeit zu besaufen, wenn Woche für Woche Tausende und Abertausende am eigenen Tun Anteil nehmen. Kommt schon vor, dass man sich dann für so bedeutend hält wie eine hinduistische Gottheit: es hilft dann auch nicht, auf dem Teppich zu bleiben, denn die können bekanntlich fliegen. Read on my dear…

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Bundesliga 8

Nun also ist Dortmund wieder Tabellenführer, und Michael Meier sieht immer mehr so aus, als wäre er kürzlich von einem Zombie angefressen worden. Warum, kann man verstehen, wenn man das Spiel des BVB gegen Köln gesehen hat: Der FC war tatsächlich auf jeder Position unterlegen. Von einem Spielsystem war meilenweit nichts zu entdecken, in dieser Hinsicht ahnte man zwar, dass beide Mannschaften das gleiche meinen: aber das ahnt man bei Stefan Raab einerseits und Elton andererseits auch. In Gelb war Raab, in rot Elton. Read on my dear…

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Bundesliga 7

Ausnahmsweise beschäftige ich mich heute nur mit dem Topspiel, obwohl ich mir fest vorgenommen hatte, eine Eloge über Cissé zu schreiben, den spielen zu sehen mich schlicht glücklich macht.

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Skateboard-Evolution

Die Entwicklung des Skateboardens seit den 70er Jahren.

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Bundesliga 6

Je länger ich über die Bundesliga vor mich hinschimpfe, desto mehr verfestigt sich der Eindruck: Mein Gott, sie wird immer besser. Interessanter, abwechslungsreicher, offensiver, schöner. Aktuell stehen vier Mannschaften oben drin, die (mit Ausnahme von Leverkusen) vom Talent ihrer einzelnen Teile weit unterhalb der CL-Plätze liegen: Mainz hat vor der Saison knapp über drei Millionen in neue Transfers investiert. Das gibt der Magath im Jahr für seine Teevorräte aus. Read on my dear…

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Bundesliga 4

Thomas Müller kommt nur in zwei Zuständen vor: entweder er läuft oder er lümmelt. Auf dem Spielfeld läuft, vor der Kamera lümmelt er.

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Bundesliga 3

Eine gute Abwehr funktioniert wie ein gutes Gebiss: entscheidend für die Effektivität ist nicht die Weiße der Zähne, sondern ihre Standfestigkeit und vor allem: die Gleichmäßigkeit der Zwischenräume, das Fehlen der Lücken. In der Hinsicht sieht Schalke dieser Tage aus wie Steve Buscemi. Und so langsam stellt sich die Frage, ob Metzelder überhaupt noch zu retten ist.

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Bundesliga 2

Amanatidids, van Nistelrooy, Christian Schulz, Hamit Altintop, Jäger, Tom Starke, Hans Sarpei: kein Zweifel, der Vollbart ist zurück in der Bundesliga. Jenes miese Hippie-Ding, dessen Abschaffung der einzige modische Verdienst der 80er gewesen ist, und den sich seither außer Islamisten und verwahrlosten Alkoholikern nur noch Paul Breitner zu tragen getraut hat. Mitte dieses Jahrzehnts fristete er ein Nischendasein in den Gesichtern der sogenannten kreativen Kaste in schummrigen Clubs der Großstädte, jetzt aber scheint seine Zeit gekommen zu sein: gepflegter zwar, als es die Kleintierbiotope der Hippiekommunen gewesen sind, aber mit der gleichen Signalwirkung: seht her, sagt so ein Vollbart, ich folge euren Normen nicht, ich verweigere mich der Diktatur des Rasierschaums, ich bin ein Mann, wie ihn die Eiszeit kannte, auch wenn ich mir jeden Tag eine viertel Stunde mit der Nagelschere im Gesicht herumfuhrwerke. Eine der entscheidenden Fragen diese Saison wird sein, ob der Bart geeignet ist, das Tattoo als Männlichkeitsmarker abzulösen, und was Manuel Neuer dann wohl macht.

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Jensen Kimmitt: YoYo-Weltmeister 2010

Yo!

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Deutschland – Frankreich 5 : 4 (n.E.)

Der Franzose neigt zum Masochismus, das ist so sehr Klischee, dass Russen dazu nur wortlos nicken. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich ein Haufen Franzosen aus Pied la Biche, Villeurbanne, zusammengetan haben, um eines der größten Traumata seit dem hundertjährigen Krieg nachzuspielen: die letzten 15 Minuten des gegen Deutschland verlorenen Halbfinales 1982 in Sevilla. Klar zu sehen: die Glatze von Uli Stielike links im Bild fiel der Zensur zum Opfer. Das großartige Video nach dem Klick.
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Bundesliga 1

Beeindruckend ist ein kleines Wort für das, was Hoffenheim in der ersten Halbzeit gegen Werder Bremen gespielt hat. Zwischenzeitlich zogen sie derart überfallartig nach vorne, dass die Raute im Mittelfeld der Werderaner aussah wie von einem Dreijährigen gezeichnet. Beeindruckend auch deswegen, weil es im Kader der 1899er zum Ende der letzten Saison zuging wie im Big Brother-Haus: große Egos, große Klappen, viel Gezeter, viel zu lachen für den unbeteiligten Zuschauer. Währenddessen stellt sich jetzt die Frage, wie ein offensichtlich völlig zerstückelter Werder-Kader die Herausforderung dreier Wettbewerbe meistern soll: insbesondere Pasanen und Borowski ließen jede Satisfaktionsfähigkeit vermissen. Read on my dear…

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