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Ausgeschlossene Blutsbrüder [Update]

Gestern habe ich die Petition “Buntspenden” unterzeichnet, die vom Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD), dem Christopher Street Day e. V. Berlin und DDB Tribal Berlin initiiert wurde und mit einer grafisch und technisch großartig gemachten Website beworben wird.

Mir war – wie vermutlich vielen anderen Menschen – vorher nicht bewusst, dass bi- und homosexuelle Männer in Deutschland kein Blut spenden dürfen und ich fand das ungeheuerlich. Denn auf mögliche Infektionen wird doch sicher jede Blutspende untersucht, und somit kann die Sicherheit der Spenden-Empfängerinnen und -Empfänger jederzeit garantiert werden, dachte ich.

Im Detail ist die ganze Sache dann aber mal wieder doch nicht ganz so einfach.

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Brazil in Berlin

grundpreis

Nein, nicht WM. Das andere Brazil. Denn das hier müsst ihr euch mal ansehen. Das ist Seite 8 von 9 eines Schreibens der für unser Büro zuständigen Wohnungsbaugesellschaft, die uns “die Umstellung der Wärmeversorgung auf gewerbliche Wärmelieferung nach § 556c Abs. 2 BGB” ankündigt, was ein “starkes Instrument” ist, um “Optimierungspotentiale systematisch zu analysieren und zu heben”.
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Wissen und bewusst machen – Brasilien, die WM 2014 und das gemischte Leben

Seit knapp anderthalb Wochen läuft die WM, und schon viel länger die Diskussionen, ob man sie überhaupt gucken sollte. Johnny listet in seinem Artikel einiges auf, das diese WM fad schmecken lässt, und spricht sich fürs Hingucken anstatt Weggucken aus, bietet die Übertragung der WM doch die Möglichkeit, einer breiten Öffentlichkeit neben dem Sport auch die politische Situation in Brasilien zu zeigen. Und in den Kommentaren darunter fällt wieder (als Zitat) der Satz: “Eigentlich darf man gar nicht gucken.” Aber natürlich ist es nicht so einfach.

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Sirenen dieser Welt (Updates mit Lösung)

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Das ist ein etwas skurriles Posting … Ich habe mir gerade das NBC-Interview von Brian Williams mit Edward Snowden angesehen und angehört, nach etwa 20 Minuten wurde ich jedoch stutzig (und ja, es hat mich einige Mühe gekostet, den Titel dieses Posts nicht den aktuell angesagten Reißer-Headlines anzupassen).

Denn da ist eine Sirene im Hintergrund zu hören, die genauso klingt wie die Sirenen, die ich ab und zu vor unserer Haustür höre. Das Interview fand aber in Moskau statt.

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Podcast 329: Es war die Nachtigall

Tanja und ich reden nicht über die Europawahl, dafür aber über das europäische Ausland, Tanjas Anisschnapsallergie, ihren Kneipenrauswurf in Frankreich, meinen in Bayern, Doppel-A und Tripple-A, ein bisschen re:publica, besonders Aleksey Stemmer, die äußerst netten und auch witzigen Caroline Running Wolf und Michael Running Wolf Jr auf der #rp14, meeting Bianca Jagger, nett sein, Ersatzrituale für christliche Traditionen, den letzten rauchenden Bullen, Mad Men, gute Twitter-Debatten, das Motorrad, das ich zu meinem 50. Geburtstag bekommen werde (vielleicht) bzw. die blauweiße Lederkombi dazu, wie wir unser Alter verbringen werden, wie neulich mal drei Polizistinnen und Polizisten bei uns im Büro standen und warum ich beinahe im Knast gelandet wäre, moderne Wegelagerei! von Staat und Krankenkassen!!11!

Und dann: Die Nachtigall, die vielleicht gar keine ist. Oder doch.

Spreeblick-Podcast 329 (MP3, 01:05:28, 90MB)

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Als ginge es nur um das Tempelhofer Feld

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Berlin hat abgestimmt und sich in Sachen Tempelhofer Feld gegen die Bebauungspläne des Senats ausgesprochen. Das finde ich gut, denn wie einige andere in der Stadt glaube auch ich, dass mehr hinter dieser Abstimmung steckte, als die reine Frage, was mit dem Feld passieren soll.
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Meine eigenen Talks auf der #rp14

So viel Eigenwerbung muss jetzt noch mal sein: Hier – mit Ausnahme der Eröffnung und Verabschiedung, die wahrscheinlich im Nachhinein nicht sooo spannend zu schauen sind – meine eigenen Bühnenerscheinungen während der re:publica 2014.
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#rp14: Nachlese

Die achte re:publica liegt hinter uns, die Hallen sind leer, nach zehn langen Tagen und Nächten ohne viel Schlaf hat das Team die Station Berlin verlassen.

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Ist es schlimm, heutzutage Musiker zu sein? Nein. Es ist großartig.

Ich bin äußerst erfreut über das wirklich umwerfende Interesse an meinem Artikel über Einnahmen aus dem digitalen Musikbereich – und auch ein bisschen erstaunt über manche Reaktionen. Denn obwohl ich sehr darauf geachtet hatte, selbst keine Wertung der Zahlen vorzunehmen, war das Feedback vielerorts doch ein verblüfftes. Menschen in Social Networks wunderten sich darüber, wie wenig Geld man mit Musik online verdienen kann, manche bekamen Mitleid mit Musikern, einige empfanden die Zahlen als unfair.

Ich sehe das etwas entspannter. Es gibt keinen Grund, zu jammern.

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FluxFM Spreeblick in bester Gesellschaft: Bela B & Friends

bela b
Monsieur Bonaparte, Rummelsnuff, King Khan, Bela B, ein Teil von mir

Neben meinen inzwischen seit anderthalb Jahren wöchentlich laufenden Sendungen bei FluxFM gibt es nun auch “FluxFM in bester Gesellschaft”, eine Liveshow, die unregelmäßig und mit wechselnder Moderation stattfinden soll.

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Die Sache mit der Transparenz

Neulich schickte mir jemand einen Twitter-Screenshot:
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WhatsApp, Facebook?

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Das Analysieren der finanziellen Dimension des Facebook-/WhatsApp-Deals überlasse ich lieber den Analysten, die heißen ja schließlich nicht ohne Grund so. Ich selbst bin nämlich bei der Analysten-Prüfung durchgefallen, weil ich jeden Deal dieser Größenordnung mit den Worten “Die spinnen doch komplett” bewertet habe, das wirkte wohl etwas unseriös.

Mir fielen aber in den endlosen Twitter-Reaktionen einige Dinge auf, die ich gerne kommentieren möchte, denn meine Kommentatoren-Prüfung habe ich mit einer 3- erfolgreich abgeschlossen.
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