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Positionen von Johnny Haeusler | 73

Der Quelle-Katalog darf nicht sterben!

Würde der Quelle-Katalog tatsächlich nicht mehr erscheinen, wäre Millionen pubertierender Jungs in Deutschland eine wichtige Entwicklungsgrundlage genommen. Der Quelle-Katalog darf daher nicht sterben!

Ach nee.
Gibt ja jetzt Internet.
Dann is’ egal.

Nachhilfe für Leserinnen, deren Freunde, Gatten und sonstige männliche Lebensbegleiter ungern über ihre sexuelle Sozialisierung sprechen: Die Damenunterwäscheseiten der Versandhauskataloge sind quasi eine Einstiegsdroge, denn sie dienen neugierigen Jungs in einer bestimmten Lebensphase als Erstzugang zu Fotos von schönen Frauen mit wenig an. Ein Wunder eigentlich, dass die noch nicht verboten sind. Die Kataloge, nicht die Frauen.

(Und zum ersten Mal frage ich mich, ob nur mir das so ging und ich mich darum mit diesem Posting zum Volltrottel mache und außerdem frage ich mich auch gerade, ob sich Jungs, die in jungen Jahren ein Interesse für andere Jungs verspüren, wohl die Herrenunterwäscheseiten ansehen. Und was ist mit den Mädchen, die ja im Allgmeinen nicht ganz so visuell stimulierbar sein sollen wie die Jungs? Fragen über Fragen. Und das alles wegen Quelle. Wenn die wüssten, dass sie wichtiger als die BRAVO waren … Ganz schön warm heute, hm?)

DingePositionenReflektionenJohnny Haeusler, 03.07.2009 um 13:34


Pop von Vincent Wilkie | 10

Diskursdisko Interview: Kevin Dart

copyrightKevin Dart

Die Retro-Illustrationen von Kevin Dart greifen das Feeling klassischer Filmplakate der 60er Jahre auf, um deren Stil und Look in die Moderne zu übertragen. In letzter Zeit ganz zentriert auf seine Actionheldin Yuki 7, schafft Dart eine wunderbar vollständig imaginierte Welt — bunt, sexy und cool, wie wir uns die Sixties eben vorstellen.

Hier als Einstand zur neuen Diskursdisko- /Spreeblick-Crossposting-Serie ein Interview mit Kevin Dart über seinen Werdegang, die Welt von Yuki 7 und seine Zukunftspläne.
Read on, my dear…

InterviewKunstPopVincent Wilkie, 01.07.2009 um 11:56


Positionen von Johnny Haeusler | 40

Die Freiheit des Einen

Mein Kopf surrt von Themen, die mich überrennen und ratlos stehen lassen wie die fünf Zwölfjährigen, mit denen ich am Wochenende Fußball gespielt habe. Das Netz vibriert zur Zeit vor spannenden Fragen, doch ich schaffe es kaum, meine Gedanken in einen einzigen umfassenden Artikel zu packen. Ich hab’s probiert, ehrlich!

Stattdessen gibt’s Häppchen. Einwürfe. Einladungen zur Detail-Debatte, für die 140 Zeichen nicht genügen. Heute: Die Freiheit der Information.
Read on, my dear…

FeaturePositionenReflektionenJohnny Haeusler, 29.06.2009 um 15:14


Politik von Johnny Haeusler | 31

SpOntan

cc@343max

Eben noch bewunderte ich den ziemlich guten Titel dieses Spiegel-Online-Artikels und dann fiel mir ein, wo ich ihn zum ersten Mal gelesen habe.

Bei @343max nämlich.

InlandMedienNetzpolitikPolitikReflektionenJohnny Haeusler, 26.06.2009 um 14:55


Positionen von Johnny Haeusler | 30

Podcast 308: Die 160.000-Euro-Küche

Wir kaufen uns zwar die 160.000-Euro-Küche dann doch nicht, kennen dafür aber den wahren Grund, warum Menschen in Jogging-Anzügen rumlaufen, obwohl sie gar nicht joggen.

MP3, 54:47, 50,2 MB

PodcastPositionenJohnny Haeusler, 14.06.2009 um 23:04


Positionen von Johnny Haeusler | 93

Paid content

ccandrerolfes

Ich war gerade Gast bei der Eröffnung der Jugendmedientage in Hannover und wurde in einem anschließenden Gespräch nach meiner Einschätzung gefragt, wie viele der Spiegel-Online-Leserinnen und -Leser wohl übrig blieben, würde SpOn ab morgen drei Euro im Monat für den Zugang zur Website verlangen und daneben keinerlei kostenlosen Inhalt mehr anbieten.
Read on, my dear…

PositionenReflektionenJohnny Haeusler, 12.06.2009 um 02:01


Positionen von Johnny Haeusler | 24

Einzugsbereich

Die zwei Holzscheiben für die Geschirrspülerabdeckung fehlten im Paket und sind leider nicht am Lager, werden aber per Post nachgeliefert, irgendwann. Die Zuleitung zum Gaskochfeld scheint laut Manometer undicht zu sein, der Fachmann muss gerufen werden; der Fachmann, der wie alle anderen Fachmänner von Wirtschaftskrise nicht einmal gelesen zu haben scheint und daher keinen Termin frei hat. Irgendwo gibt es einen kleineren Wasserschaden. Die Scheuerleisten sehen aus wie Sau und wo verdammt ist der Karton mit meinen Socken?

Kein Zweifel: Wir sind umgezogen.
Read on, my dear…

FeaturePositionenStoriesJohnny Haeusler, 11.06.2009 um 13:34


Positionen von Frédéric Valin | 51

Thank you for smoking

ccholgabot

Mit dem Rauchen aufgehört. Vor zwei Wochen schon. Bin jetzt so langsam wieder am Mensch werden. War ne schlimme Zeit gewesen. Jetzt kann ichs ja sagen, wies gewesen ist.

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AlltagPositionenFrédéric Valin, 11.06.2009 um 11:01


Positionen von Frédéric Valin | 34

Punk dead

ccwetwebwork


Das ist Punk, dachten wir. So wie er, dachten wir. So gut man eben mit vierzehn Punk sein konnte in einer süddeutschen Kleinstadt, also nicht sehr. Ein Freund aus Cottbus hat mir mal erzählt, es gäbe bei ihnen nur drei Möglichkeiten, was man als Teenager sein könnte: Punk, Nazi oder Hiphoper. In einer idyllischen süddeutschen Kleinstadt mit spitzen Kirchtürmen und den Lateinleistungskursen, mit den ganzen Audis als Zweitwagen, den Wälder und Wiesen, den Kühen auf der Weide und den Ochsen im Rathaus, war das anders. Wir waren sosehr Provinz, wir hatten noch nicht einmal Subkultur. Der nächste soziale Brennpunkt war ein Asylbewerberheim in vierzig Kilometer Entfernung, München und Stuttgart hielten wir für Großstädte. Wir hatten keine Ahnung, von nichts. Wir hatten noch nicht einmal Hitler-Witze gemacht.

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PositionenStoriesFrédéric Valin, 03.06.2009 um 10:33


Positionen von Johnny Haeusler | 20

Podcast 307: Leaving Home

ccUli H.

Ein in der zweiten Hälfte sehr, sehr wehmütiger Podcast, denn wir verlassen Kreuzberg. Ein bisschen.

Die erste Hälfte hat aber den einen oder anderen Lacher.

MP3, 41:11, 37,7 MB.

PodcastPositionenJohnny Haeusler, 02.06.2009 um 18:10


Positionen von Björn Grau | 99

Das N-Wort

ccpokpok313

An der Freien Universität Berlin hat vergangene Woche ein Professor in einer Vorlesung die schwarze Bevölkerung Südarabiens „Neger“ genannt.
Die offene Empörung einer Studierenden hat zu einer Debatte innerhalb der Uni geführt, der Professor hat sich mittlerweile entschuldigt, weil er gelernt hat, dass dieses Wort heute nicht mehr unproblematisch zu gebrauchen ist. Er verteidigt sich aber weiterhin damit, dass das in seiner Jugend und auch in seiner frühen wissenschaftlichen Laufbahn ein ganz normaler Begriff gewesen sei. Gar bis heute würde unproblematisch von „Négritude“ gesprochen.
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PositionenReflektionenBjörn Grau, 28.05.2009 um 14:20


Positionen von Max Winde | 5

Märchenstunde 3 – Vom Fundevogel

Irgendwo bei Sekunde 38 fragt mich Björn, ob die Aufnahme denn trotz des starken Windes okay werden würde und ich sage sowas wie „klar, kein Problem“. Jetzt, so einige Wochen später, ahne ich, was für ein großes Problem Wind auf einer zu leisen Aufnahme ist. Und so drehte ich an Filterchen, spielte mit Knöpfen und rettete was zu retten war. Also hier das Ergebnis, ohne große Umschweife, die dritte Märchenstunde, mit dem Märchen „Vom Fundevogel“ (vorgeschlagen von lilly.). Mit Björn und mit Max und dem Wind.

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MusikNetzPodcastPositionenMax Winde, 27.05.2009 um 20:00


Positionen von Frédéric Valin | 37

Sturmwarnung in Reimen

ccmikebaird

Im Radio haben sie gesagt, man soll sich heute Nachmittag, wenn der Sturm kommt, auf der Straße flach auf den Boden legen. Damit man besser vom Baum erschlagen wird vielleicht. Ich hab heute extra Fenster geputzt, um die ganzen auf dem Boden liegenden Leute besser sehen zu können. Die Stimme des Moderators nahm einen sehr brüchigen Ton an, als er das sagte. Das muss ein Moderator gewesen sein, schlechte Nachrichten werden ja immer nur von Männerstimmen überbracht. Nach 9/11 hatten alle Nachrichtensprecherinnen erstmal vier Wochen Urlaub oder mussten Außenaufnahmen machen. Hiobsbotschaften brauchen den Bass.

Read on, my dear…

AlltagPositionenFrédéric Valin, 26.05.2009 um 12:06


Pop von Johnny Haeusler | 0

Joachim Gaertner im Gespräch

Gestern war Joachim Gaertner nicht nur in Berlin, sondern auch bei radioeins zu Gast – und die radioeins-Moderatorin Marion Brasch, die das Gespräch mit Gaertner führte, hat uns netterweise einen Mitschnitt zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

MP3, 12:13, 12,24 MB

Hier nochmal der Amazon-Partnerlink zu Gaertners Buch „Ich bin voller Hass - und das liebe ich“.

LiteraturPersonenPodcastPopJohnny Haeusler, 20.05.2009 um 12:45


Positionen von Tanja Haeusler | 31

Beste Absichten

ccby headexplodie

Zwei Knirpse, so um die Elf, lümmeln morgens um halb Zehn am Strassenrand.

„Naaa?“, luntenriecht Mutter Zivil-Courage, „solltet ihr beiden nicht in der Schule sein?“

„Nein“, antwortet einer, „wir haben Projektwoche! Wir zeichnen Häuser für unsere Präsentation über Berliner Architektur.“ Sie deuten stolz und gutgelaunt auf ihre unübersehbaren A1-Blöcke.

„Oh…“, stammele ich. „Toll… Na dann: Viel Erfolg!“

Peinlich, ich.

AlltagPositionenTanja Haeusler, 14.05.2009 um 12:31


Positionen von Frédéric Valin | 14

Alte Frau

ccpinkmoose

Im Syndikat sitzt in der Ecke die alte Frau und murmelt vor sich hin. Sie brummt ein bisschen und spielt mit dem Feuerzeug. Ihr Gesicht ist ganz zerknittert, die Haare trägt sie in Fetzen. Wir sehen uns um, es gibt keinen freien Tisch mehr. Nur noch die Stühle bei der alten Frau.

„Tschuldigung, ist da noch frei?“

Read on, my dear…

PositionenStoriesFrédéric Valin, 13.05.2009 um 13:34


Positionen von Johnny Haeusler | 87

Zensursachenforschung

Auch wenn man auf Basis der aktuellen Proteste auf den ersten, flüchtigen Blick den Eindruck gewinnen könnte, es gäbe so etwas wie einen „Konsens der Internetnutzer“: Dem ist natürlich nicht so. Die Schönheit des Internet liegt wie die Schönheit der Welt in ihrer Diversität.

Drei Blogger haben fünf verschiedene Meinungen, Diskussionsforen wären nicht so beliebt, wenn alle Nutzer die gleiche Ansicht hätten, und wären manche Tweets als Satz in einem Kneipengespräch gefallen, hätte ich nach einem halben Bier den Tisch verlassen – und das will was heißen.

Und so gibt es auch und gerade beim Thema Zensur äußerst unterschiedliche Standpunkte. Wann fängt Zensur an und wo hört sie auf, gibt es Fälle, in denen sie berechtigt und sinnvoll ist oder ist jeder staatliche Eingriff in den privaten wie professionellen publizistischen Bereich bereits ein Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäußerung und somit ein Schritt in Richtung Diktatur?

Beim Grübeln über diese Fragen stolperte ich über eine aktuelle Diskussion rund um Facebook, einen der vielen Fälle, die zeigen, wie unterschiedlich man mit dem Thema umgehen kann. Read on, my dear…

FeatureNetzPositionenReflektionenJohnny Haeusler, 11.05.2009 um 16:48


Politik von Johnny Haeusler | 15

Artikel 5 (1) GG, politische Strategien und das BMWi


(Quelle via Max)

Wer sich etwas ausführlicher mit dem Thema des neuen Gesetzentwurfs zu Internetsperren befasst hat, versteht, was dieser Flyer ausdrücken will. Für viele andere jedoch, für die der kurze Erklärungsversuch im Text sicher nicht ausreicht, könnte der falsche Eindruck entstehen, die Verfasser des Textes hielten die Veröffentlichung der Dokumentation von Kindesmissbrauch für eine Meinungsäußerung.
Read on, my dear…

InlandNetzpolitikPolitikReflektionenJohnny Haeusler, 11.05.2009 um 13:44


Positionen von Björn Grau | 28

Elterntag

cccLaudue

Ist doch schön, dass wir heute die Mütter wertschätzen. Wer mal eine Geburt bewusst miterlebt hat, wer die schlaflosen Nächte mit einem Neugeborenen erlebt hat und die unhintergebar enge Bindung zwischen einem Säugling und seiner stillenden Mutter kennt, der weiß um die großartige Besonderheit des Mutterseins und will Mütter immer wieder aufs neue preisen.

Eigentlich täglich.

Aber braucht es dann noch einen besonderen Muttertag? Ist dieser Muttertag nicht eine billige Entschuldigung dafür, dass Mutters Leistungen den Rest des Jahres als selbstverständlich hingenommen werden?

Was für ein Rollenbild haben wir eigentlich, wenn Mutti zum Muttertag das Frühstück gemacht und Blumen und Milka Herzen geschenkt bekommt, während der Vatertag aus „Die Jungs gehen saufen“ besteht?
Wird mit dem Muttertag nicht auch ein altes, patriarchales Gesellschaftsbild zementiert, dass uns alle in enge Aufgabengebiete einschnürt. Hier die das Haus führende Mutter, da der außer Haus Geld verdienende Vater?
Passt ein Muttertag zu Gleichberechtigung, zu modernen Familienkonstrukten? Zu Hausmännern, Vätermonaten, Patchworkfamilien, homosexuellen Eltern, …?

Wie wär’s eigentlich mit einem Elterntag?
Oder ist das sowieso alles nur Kommerzscheiße?

AlltagPositionenReflektionenBjörn Grau, 10.05.2009 um 17:50


Positionen von Johnny Haeusler | 70

Heute im Angebot: Das Paintball-Verbot

ccno3rdw

Ich bin kein großer Freund von martialischer, uniformierter Kultur und ich habe noch nie Paintball gespielt, ich habe einfach noch nie den Wunsch danach verspürt. Aber ich kann mir den Adrenalin-Kick, den das Spiel sicher liefert, gut vorstellen, kann mir sofort ausmalen, welchen Spaß es machen muss.

Ja. Spaß. Denn Paintball ist ein Spiel.
Read on, my dear…

InlandPositionenReflektionenJohnny Haeusler, 08.05.2009 um 12:26


Positionen von Frédéric Valin | 18

Der Tag am Meer

ccStefanie Lamm


Zaza: Lass mal wieder rausfahren.
Ich: Jesus. Das hatten wir doch schonmal.
Zaza: Ja. Letztes Jahr.
Ich: Eben.
Zaza: Lass mal wieder rausfahren, lass mal wieder rausfahren, lass mal wieder rausfahren.
Ich: Du klaust mir meine Pointen.
Zaza: Kannst wieder ein paar haben, wenn wir am Meer sitzen. Du klaust ja ständig meine Pointen und schreibst Artikel damit. Wenn die Spreeblick-Leser wüssten, wie dröge und unlustig Du eigentlich…
Ich: Nanana. Komm.
Zaza: Entweder Du fährst mit, oder ich fang auch an, Kommentare unter Deine Fußballartikel zu schreiben.

Read on, my dear…

AlltagPositionenFrédéric Valin, 07.05.2009 um 09:15


Politik von Björn Grau | 8

Organe für den Frieden

copyrightArsenal Filmverleih

Eigentlich ist Frieden so einfach. Ein wenig Versöhnung, ein wenig Vergeben, etwas Größe und Menschlichkeit. Schon wär Frieden. Selbst in Israel und Palästina.

Hört doch einfach auf mit den Bombenangriffen, den Raketen, den Selbstmordattentaten, der illegalen Landnahme, dem Einsperren eines ganzen Volkes. Geht nicht?

Ginge schon, wenn auch die Menschen in der großen Politik, derart über scheinbar unüberwindbare Gräben hinweg handeln würden, wie der Palästinenser Ismael Khatib, über den der morgen in den deutschen Kinos anlaufende Dokumentarfilm „Das Herz von Jenin“ berichtet.
Read on, my dear…

AuslandFilm/TV/RadioPolitikPositionenBjörn Grau, 06.05.2009 um 11:05


Positionen von Johnny Haeusler | 37

Wolfram Alpha

Ich bin ja genauso gespannt auf das neue Findmaschinenwunderkind aus der Feder des Mathematica-Erfinders, aber jetzt mal ehrlich:

Wolfram|Alpha???

Wieso nicht gleich „Rüdiger\o/Brunhilde“ oder „Biggus Diggus“? Das wäre leichter zu merken. Weshalb man in akademischen Kreisen Markenbildung für einen Zeichenkurs hält und sich offenbar keinerlei Gedanken um die armen Benutzer macht, die in Zukunft etwas „wolframen“ sollen, entzieht sich meinem Verständnis. Ich nenn’ doch ein Blog auch nicht „Wasserschau“.

PositionenReflektionenJohnny Haeusler, 30.04.2009 um 14:26


Positionen von Johnny Haeusler | 22

Intransparency International – The Nocluetrain Manifesto?

ccfayster

Wenn doch kluge Köpfe seit Jahren predigen, dass Offenheit und Transparenz zu den wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches Unternehmen des 21. Jahrhunderts gehören; wenn „Märkte Gespräche sind“ und der Markt mehr als ein „demografischer Sektor“; wenn die Unternehmensleitungen von ihrem „Elfenbeinturm“ hinabsteigen sollen, um „Beziehungen zu den Menschen“ aufzubauen …

… wie konmt es dann, dass die bekanntesten Unternehmen der Welt immer noch und offenbar mit großem Erfolg das genaue Gegenteil tun?
Read on, my dear…

PositionenReflektionenJohnny Haeusler, 30.04.2009 um 10:55


Positionen von Carlito | 25

Brief aus Mexico City

Lang ist es her, dass uns Carlito mit einer Kolumne aus den USA erfreut hat. Kein Wunder, der Mann ist inzwischen Vater vieler Kinder und muss nebenbei Hochsicherheitssoftware entwickeln. Aber nun schreib er eine E-Mail. Aus Mexico City.
Read on, my dear…

Gates Of The WestPositionenCarlito, 28.04.2009 um 14:23


Positionen von René Walter | 3

Soziale Manieren: Weblog der Caritas von Ex-Junkies und Streetworkern [UPDATE]

Die Caritas hat im Rahmen der Aktion „Soziale Manieren“ ein Weblog gestartet und das ist eins der spannendsten Blogprojekte, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Darin schreiben ehemalige Junkies, Streetworker oder auch Schmerzpatienten über ihren Alltag und ihre Erfahrungen mit und in der Gesellschaft, in der wir leben. Der Info-Text im Blog lautet: „Weg mit Klischees, Vorurteilen und Phantasien. Wie leben Obdachlose, Süchtige, psychisch Kranke, Häftlinge oder extrem arme Menschen? Was bewegt sie, womit kämpfen sie, worauf hoffen sie? Davon berichten Betroffene und ihre Helfer in diesem Blog.“

Das ist alles schon sehr, sehr spannend und dann hat mich der neueste Beitrag von Streetworker Thorsten Bathe umgehauen, er vergleicht den Dämmerzustand von Junkies mit der Hintergrund-Geschichte des Songs „I wanna be sedated“:

„Wenn ich mir das in der Szenesprache so genannte ‘Abkacken’ anschaue, muss ich immer an die Ramones und ihren Sänger Jeff Hyman denken.“

Es kommt selten vor, dass es mir beim Bloglesen kalt den Rücken hinunterläuft. Das war so ein Moment. Großartig!

Caritas-Blog: Einblicke ins Leben am Rand unserer Gesellschaft (via Upload)

[UPDATE] Die Berliner Kontakt- und Beratungsstelle, Hilfen für junge Menschen in Not, bietet ein ganz ähnliches Blogprojekt namens Hörst Du mich, in dem Jugendliche ihre alltäglichen Probleme aufschreiben und so kanalisieren können.

AlltagInlandNetzPositionenRené Walter, 27.04.2009 um 12:12


Positionen von Johnny Haeusler | 8

Podcast 306: Die fünfte Dimension

ccWe make money not art

Wir begeben uns in die fünfte Dimension.

Partnerlink: Flatland/Flächenland bei Amazon.

MP3, 37:06, 34 MB

PodcastPositionenJohnny Haeusler, 27.04.2009 um 10:12


Positionen von Björn Grau | 55

Pro No: Gedanken über den Berliner Volksentscheid zum Ethik- und Religionsunterricht (Update)

cckapungo

Update 26.4.09, 21:30: Die Initiative ProReli ist gescheitert.

Das Traurige an dem am Sonntag anstehenden Berliner Volksentscheid über den künftigen Ethik- beziehungsweise Religionsunterricht ist, dass sowohl Pro Reli als auch deren Gegner auf ihren Plakaten billig und blöd an der eigentlichen Sache vorbei argumentieren.

Es geht bei dieser Abstimmung nicht um Wahlzwang oder Wahlfreiheit. Beide Modelle (Ethik plus freiwillig Religion vs. Ethik oder Religion) zwingen einem eine Wahl auf, in beiden Fällen kann ich mich freiwillig für oder gegen Religionsunterricht entscheiden. Diese pseudopathetische Volksverdummung durch den sinnlosen Gebrauch des Wörter „Freiheit“ und „Zwang“ auf beiden Seiten müsste eigentlich zur Ablehnung beider Seiten führen.

Andererseits geht es hier um eine brisante Frage, die Bildungs-, Integrations- sowie Kulturpolitik betrifft und darüber hinaus auch grundsätzlich das Selbstverständnis der Gesellschaft berührt. Deshalb auch hier ein paar Gedanken zum neuen Berliner Kulturkampf.
Read on, my dear…

InlandPositionenReflektionenBjörn Grau, 25.04.2009 um 10:36


Positionen von Johnny Haeusler | 52

Kopi Luwak oder: Der beste Kaffee, den ich je getrunken habe

Vorgestern Abend. Zeit, den älteren Sohn von seinem Besuch bei einem seiner Kumpel abzuholen. Üblicherweise bleibt dabei Zeit für einen kurzen Plausch mit den Eltern des Schulfreundes und so folgt auch diesmal die nette Einladung, vor dem Gehen doch noch kurz im Wohnzimmer Platz zu nehmen.

„Möchtest du eine Tasse Kaffee?“, fragt mich der Herr des Hauses und überrascht mich damit – denn sonst gab es immer Tee. Während er in der Küche den Kaffee vorbereitet, warte ich auf der Couch und wundere mich ein bisschen über die geschlossene Küchentür.
Read on, my dear…

DingeFeaturePositionenStoriesJohnny Haeusler, 24.04.2009 um 17:50


Positionen von Johnny Haeusler | 15

Podcast 305: Saisoneröffnung

ccPhotocapy

Wir eröffnen die Saison mit Grün, Monsters vs. Aliens, Harmonie vs. Dominanz, Public Tatort, Ahmadneishcgasdgad, Lichterketten uvm.

MP3, 41:51, 38,3 MB

PodcastPositionenJohnny Haeusler, 09.04.2009 um 23:27


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