
Es ist ja eine Sache, einen erhaltenen Bußgeldbescheid als Bild auf der eigenen Facebook-Seite zu platzieren, um den erschrockenen Freunden zu zeigen, dass die Polizei im Zweifelsfall auch mal auf öffentlich zugängliche Fotos bei Facebook zurückgreift (oben nur ein Ausschnitt des Scans).
Eine weitere ist es, wenn ein halbes Dutzend dieser Freunde das Bild weiterverbreiten und selbst Leute wie ich, die den betreffenden Adressat des Bescheids weder kennen noch mit ihm bei Facebook befreundet sind, nun seine Adresse und sein KFZ-Kennzeichen kennen.
Rechts oben bei Facebook auf den Pfeil neben dem Wort Startseite klicken, dort Privatsphäre-Einstellungen auswählen. Auf der nächsten Seite bei Anwendungen und Webseiten auf Einstellungen bearbeiten klicken. Ganz unten gibt es den Punkt Öffentliche Suche, dort kann man eben diese deaktivieren und Google u.a. daran hindern, dass das eigene Facebook-Profil bei einer Suche nach dem eigenen Namen gelistet wird. Stellt man seine Fotos zusätzlich so ein, dass sie nur für Freunde sichtbar sind, muss man nur noch darauf achten, sich nicht mit Ordnungshütern zu befreunden. Oder mit Volldeppen, welche die eigenen, privaten Fotos weiterverbreiten. Am sichersten fährt (haha) man aber, wenn man einfach keine Dokumente ins Interweb stellt, ohne so persönliche Daten vorher zu schwärzen. Aber vielleicht ist die ganze Nummer auch ein Hoax, wer weiß …