Das werde ich nie mehr los und freue mich schon jetzt auf kommende verpfuschte Abendrot-Emomente!
Als letztes Jahr ein Schnee in dicken Flocken vom Himmel stob, da lehnten wir aneinander Arm in Arm am Fenster zur Südseite – ich wohne ganz oben über der lärmenden Stadt- über mir wohnt nur Herr Himmel. Dunkelstblö spannte der Abend seine Schwingen über uns um zum Nachtflug anzuheben – wir hatten den Tag über einen Stammstreit in mehrere Nebenstreits verästelt und bis in jedes kleien Zweiglein hineingestritten. Nun standen wir, des Uneins-seins übertrüssig beisammen, ich unter seinem Armdach – gereckt nach einem Kusse von seinen herrlich bartumstoppelten Lippen – schön wars und als es gerade schön war, sagte er „Zieh mal!“ und hielt mir seinen Finger hin.
Danke, Kirsten Fuchs!











