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><channel><title>Spreeblick &#187; Positionen</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/category/kategorien/positionen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Tue, 16 Mar 2010 16:17:26 +0000</lastBuildDate> <generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Selbstauslöser 06: Berliner Pop-Art</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F12%2Fselbstausloser-06-berliner-pop-art%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+06%3A+Berliner+Pop-Art</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F12%2Fselbstausloser-06-berliner-pop-art%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+06%3A+Berliner+Pop-Art#comments</comments> <pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:01:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Selbstauslöser</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Selbstauslöser]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28970</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/selbstausloeser06.png" alt="" title="selbstausloeser06" class="alignnone size-full wp-image-28971" /></p><p>Holger Dölle vertreibt eigentlich <a
href="http://www.chucks.me/">Turnschuhe</a> und <a
href="http://www.70sup.de/">Taschen</a> übers Internet, doch sein Herz schlägt für die Kunst. Für Berliner Kunst, genauer gesagt, und für bestimmte Künstler, die er in vielen Fällen auch schon selbst ausgestellt hat. Im sechsten Selbstauslöser zeigt er uns einige Stücke seiner Sammlung und erklärt, warum Rainer Brendel Sechsen malt.</p><p><object
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/> <a
href="http://www.1cm.de">Rainer Brendel</a><br
/> <a
href="http://www.don-chaos.de/donchaos.html">Don Chaos</a><br
/> <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=hbxFg3Ojtdw">Ricardo Peredo Wende</a><br
/> <a
href="http://www.metrofarm.net/">Julia Böttcher</a><br
/> <a
href="http://www.sp38.com/">SP-38</a><br
/> <a
href="http://www.misu2020.de/">Laura Weider</a></p><p><strong>Selbstauslöser</strong><br
/> <small>Junge, alte, mehr und weniger bekannte Menschen zeigen per <a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a>, wofür ihr Herz schlägt. Einen Interviewer gibt es nicht, die Kamera ist das einzige Gegenüber und was wichtig oder nebensächlich ist, entscheidet allein die Person, die sie hält. In Eigenregie entstehen so Selbstdarstellungen, die nur das preisgeben, was man zeigen oder erzählen möchte. Welche Grenzen dem Zuschauer geöffnet oder zugewiesen werden, liegt im Ermessen des Selbstauslösers, der jede Folge zu seiner eigenen macht. Wir garantieren für nichts.</small></p><p><small><a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a> ist eine konstante Variable aus dem Hause spreeblick.com und erscheint dort jeden Freitag neu.</small></p><p><small><strong>Selbst mal Selbstauslöser sein!</strong> Du hast ein leidenschaftliches Hobby, kennst dich extrem gut mit irgendetwas aus oder stehst zu deinem gern gepflegten Spleen? Schick&#8217; uns ein paar Sätze, ein Foto, am besten noch ein kurzes Beispiel-Video sowie deine Adresse und Telefonnummer an selbstausloeser [at] spreeblick punkt com! Wir melden uns dann bei dir.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F12%2Fselbstausloser-06-berliner-pop-art%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+06%3A+Berliner+Pop-Art/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Selbstauslöser 05 – Gute Zeiten Schlechte Zeiten</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F05%2Fselbstausloser-05-%25e2%2580%2593-franzi-kuhne%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+05+%E2%80%93+Gute+Zeiten+Schlechte+Zeiten</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F05%2Fselbstausloser-05-%25e2%2580%2593-franzi-kuhne%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+05+%E2%80%93+Gute+Zeiten+Schlechte+Zeiten#comments</comments> <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 16:45:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Selbstauslöser</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Selbstauslöser]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28736</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/selbstausloeser05fraenzi.jpg" alt="" title="selbstausloeser05fraenzi" class="alignnone size-full wp-image-28751" /></p><p>Ein Viertel aller Fernsehdeutschen schaltet seit nunmehr fast 18 Jahren jeden Werktag abends um 19:40 das Gerät ein, wenn ihnen immer wieder auf&#8217;s Neue versprochen wird:</p><blockquote><p>Du hast viele Träume, weißt genau wohin du willst. Immer auf der Suche, bis du deine Sehnsucht stillst.</p></blockquote><p> <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gute_Zeiten,_schlechte_Zeiten" target="_blank">GZSZ</a> oder Gute Zeiten, wie die erste deutsche Daily Soap von Fans und Nicht-Fans mal mehr, mal weniger liebevoll genannt wird, ist das deutsche Popphänomen schlechthin. Gerhard Schröder nutzte seine Popularität ebenso wie – na klar – Klaus Wowereit, unvergessen die Folgen mit American Football-Legende <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Kruse">Axel Kruse</a> und Horst Schlämmers alter ego Hape Kerkeling. Wie Fränzi Kühne in die serielle Abhängigkeit geriet und wieso Alexander Cöster irgendwie verändert von der Geschäftsreise kam, <del
datetime="2010-03-05T13:33:03+00:00">beichtet</del> berichtet sie dem Selbstauslöser.</p><p><object
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href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a>, wofür ihr Herz schlägt. Einen Interviewer gibt es nicht, die Kamera ist das einzige Gegenüber und was wichtig oder nebensächlich ist, entscheidet allein die Person, die sie hält. In Eigenregie entstehen so Selbstdarstellungen, die nur das preisgeben, was man zeigen oder erzählen möchte. Welche Grenzen dem Zuschauer geöffnet oder zugewiesen werden, liegt im Ermessen des Selbstauslösers, der jede Folge zu seiner eigenen macht. Wir garantieren für nichts.</small></p><p><small><a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a> ist eine konstante Variable aus dem Hause spreeblick.com und erscheint dort jeden Freitag neu.</small></p><p><small><strong>Selbst mal Selbstauslöser sein!</strong> Du hast ein leidenschaftliches Hobby, kennst dich extrem gut mit irgendetwas aus oder stehst zu deinem gern gepflegten Spleen? Schick&#8217; uns ein paar Sätze, ein Foto, am besten noch ein kurzes Beispiel-Video sowie deine Adresse und Telefonnummer an selbstausloeser [at] spreeblick punkt com! Wir melden uns dann bei dir.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F05%2Fselbstausloser-05-%25e2%2580%2593-franzi-kuhne%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+05+%E2%80%93+Gute+Zeiten+Schlechte+Zeiten/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>26</slash:comments> </item> <item><title>ECHOoo00O!!!!!!</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F05%2Fechooo00o%2F&amp;seed_title=ECHOoo00O%21%21%21%21%21%21</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F05%2Fechooo00o%2F&amp;seed_title=ECHOoo00O%21%21%21%21%21%21#comments</comments> <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:24:44 +0000</pubDate> <dc:creator>Tanja Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Film/TV/Radio]]></category> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Medien]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28733</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage alignleft"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/03/Bildschirmfoto-2010-03-05-um-13.15.17.png" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/nikolaj-kuebler/3882841742/sizes/m/"><span
class="text">nikolaj.kuebler</span></a></p></div></p><p>&#8222;Der Echo (eigene Schreibweise ECHO) ist ein deutscher Musikpreis und wird von der Deutschen Phono-Akademie seit 1992 jährlich vergeben. Design und Namensgebung des Preises stammen von Oliver Renelt.&#8220;<a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echo_(Musikpreis)">(*)</a><br
/> Aber wie mag er auf diesen Namen gekommen sein?</p><p>&#8222;Ein Echo entsteht, wenn Reflexionen einer Schallwelle so stark verzögert sind, dass man diesen Schall als separates Hörereignis wahrnehmen kann.&#8220; <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echo">(*)</a></p><p>&#8222;Passt!&#8220;, könnte er gedacht haben, &#8222;Deutsche brauchen in der Regel 2-7 Jahre, ehe sie ein Lied fehlerfrei mitklatschen können und dafür gibt&#8217;s dann einen Preis, so.&#8220;</p><p>Aber vielleicht war er auch eher Schachspieler:</p><p>&#8222;Unter einem Echo versteht man im Schach eine sich wiederholende Wendung (Mattbild, Pattbild, Motiv). Die Wiederholung kann durch Spiegelung oder Verschiebung einer Figurengruppe in Varianten (oder anderen Phasen wie Verführung, Widerlegung, Zwillingsbildung, Drohung) oder zeitlich nacheinander erfolgen&#8220; <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echo_(Schach)">(*)</a></p><p>Passt noch besser und beschreibt das langfristige Konzept konsequent:</p><p><strong>Gruppe national/international</strong><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echo_(Musikpreis)">(*)</a><br
/> 2010 Kastelruther Spatzen<br
/> 2009 Kastelruther Spatzen<br
/> 2008 Kastelruther Spatzen<br
/> 2007 Kastelruther Spatzen<br
/> 2006 Kastelruther Spatzen<br
/> 2003 Kastelruther Spatzen<br
/> 2001 Kastelruther Spatzen<br
/> 2000 Kastelruther Spatzen<br
/> 1999 Kastelruther Spatzen<br
/> 1998 Kastelruther Spatzen<br
/> 1997 Kastelruther Spatzen<br
/> 1996 Kastelruther Spatzen<br
/> 1993 Kastelruther Spatzen</p><p><strong>Künstler international</strong> <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Echo_(Musikpreis)">(*)</a><br
/> 2010 Robbie Williams<br
/> 2007 Robbie Williams<br
/> 2006 Robbie Williams<br
/> 2005 Robbie Williams<br
/> 2004 Robbie Williams<br
/> 2003 Robbie Williams<br
/> 2002 Robbie Williams</p><p><small>vgl:<br
/> <strong>Weihnachten national</strong></p><p>2010 Weihnachtsmann<br
/> 2009 Weihnachtsmann<br
/> 2008 Weihnachtsmann<br
/> 2007 Weihnachtsmann<br
/> 2006 Weihnachtsmann<br
/> 2005 Weihnachtsmann<br
/> 2004 Weihnachtsmann<br
/> 2003 Weihnachtsmann<br
/> 2002 Weihnachtsmann<br
/> 2001 Christkind<br
/> 2000 Weihnachtsmann<br
/> 1999 Weihnachtsmann<br
/> 1998 Weihnachtsmann<br
/> 1997 Christkind<br
/> 1996 Weihnachtsmann<br
/> 1995 Weihnachtsmann<br
/> 1994 Weihnachtsmann<br
/> 1993 Weihnachtsmann<br
/> 1992 Weihnachtsmann</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F03%2F05%2Fechooo00o%2F&amp;seed_title=ECHOoo00O%21%21%21%21%21%21/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>26</slash:comments> </item> <item><title>Selbstauslöser 04: Comicbibliothek Renate</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F26%2Fselbstausloser-04-markus-mawil-witzel%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+04%3A+Comicbibliothek+Renate</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F26%2Fselbstausloser-04-markus-mawil-witzel%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+04%3A+Comicbibliothek+Renate#comments</comments> <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:26:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Selbstauslöser</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Selbstauslöser]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28475</guid> <description><![CDATA[<p><img
class="alignnone size-full wp-image-28476" title="selbstausloeser04mawil" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/selbstausloeser04mawil.jpg" alt="" /></p><p><a
href="http://www.mawil.net/">Mawil</a> ist seit seiner Diplomarbeit an der Kunsthochschule Weißensee aus der deutschen Comiczeichnerszene nicht mehr wegzudenken. <em>&#8216;Wir können ja Freunde bleiben&#8217;</em>, so der Titel des Bandes über die vier Episodengeschichten mit Nicht-Happy-Ends, erscheint inzwischen in der dritten Auflage, wurde mit Preisen überhäuft und als finalen Beweis seines Erfolges ins Englische übersetzt. Von all dem Geld hat sich Mawil ein Skat-Spiel besorgt, das er dazu missbraucht, eine weitere Berliner Untergrundszene zu dominieren: Die <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmen_(Kartenspiel)" target="_blank">Knack</a>-Liga, die sich allwöchentlich in Berliner Hinterhofküchen trifft. Mawils Supa-Hasi hat schon in Comicstrips des Tagesspiegel sein Unwesen getrieben und hängt auch im Mittelpunkt seiner Selbstauslöserausgabe über die Comicbibliothek Renate in Berlin-Mitte.</p><p><object
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/> <small><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=sSxOegj_kU4">Direktauslöser</a></small></p><p><small>Junge, alte, mehr und weniger bekannte Menschen zeigen per <a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a>, wofür ihr Herz schlägt. Einen Interviewer gibt es nicht, die Kamera ist das einzige Gegenüber und was wichtig oder nebensächlich ist, entscheidet allein die Person, die sie hält. In Eigenregie entstehen so Selbstdarstellungen, die nur das preisgeben, was man zeigen oder erzählen möchte. Welche Grenzen dem Zuschauer geöffnet oder zugewiesen werden, liegt im Ermessen des Selbstauslösers, der jede Folge zu seiner eigenen macht. Wir garantieren für nichts.</small></p><p><small><a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a> ist eine konstante Variable aus dem Hause spreeblick.com und erscheint dort jeden Freitag neu.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F26%2Fselbstausloser-04-markus-mawil-witzel%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+04%3A+Comicbibliothek+Renate/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>20</slash:comments> </item> <item><title>Stephen Fry über Drogen, Twitter, Zensur, Depressionen, Alice in Wonderland und fast alles andere</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F24%2Fsteven-fry-uber-drogen-twitter-zensur-depressionen-alice-in-wonderland-und-fast-alles-andere%2F&amp;seed_title=Stephen+Fry+%C3%BCber+Drogen%2C+Twitter%2C+Zensur%2C+Depressionen%2C+Alice+in+Wonderland+und+fast+alles+andere</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F24%2Fsteven-fry-uber-drogen-twitter-zensur-depressionen-alice-in-wonderland-und-fast-alles-andere%2F&amp;seed_title=Stephen+Fry+%C3%BCber+Drogen%2C+Twitter%2C+Zensur%2C+Depressionen%2C+Alice+in+Wonderland+und+fast+alles+andere#comments</comments> <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 15:32:52 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Literatur]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Personen]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28461</guid> <description><![CDATA[<p>Nach dem Klick: Craig Ferguson von der <a
href="http://www.cbs.com/late_night/late_late_show/">Late Late Show</a> im Gespräch mit Stephen Fry (und ohne Publikum) über das Leben, das Universum und alles. Unterhaltung im wahrsten Sinne des Wortes.</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28315</guid> <description><![CDATA[<p><small>Von Zeit zu Zeit kommen E-Mails mit der Bitte um Veröffentlichung bei uns an, in den meisten Fällen wird aus verschiedenen Gründen daraus nichts, in manchen stimmen wir jedoch gerne zu. Hier der Text einer wahren Begebenheit von Dominic alias <a
href="http://twitter.com/berlinnow">Berlinnow</a>.</small></p><p>Im Februar war ich beruflich in Hannover und hatte nach getaner Arbeit am Bahnhof eine dreiviertel Stunde Zeit, da ich auf meinen Zug warten musste, und stand vor dem Bahnhof um meine Nikotinsucht zu befriedigen. Ich bemerkte einen Obdachlosen, der die Mülleimer nach Flaschen durchsuchte. Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund verspürte ich den Drang ihn anzusprechen. Gedacht, getan. Ich fragte ihn ob ich ihn zu McDonalds einladen durfte, daraufhin stiegen ihm Tränen in die Augen und er sagte mir, dass ihm so etwas nach 4 Jahren Obdachlosigkeit noch nicht passiert sei. Das ließ mich schon mal schlucken.</p><p>Wir machten uns also auf den Weg durch den Bahnhof, wo uns direkt 2 Bahnhofscheriffs ansprachen. Sie wollten ihn des Platzes verweisen, da er ja offensichtlich obdachlos war. Nach einigem hin und her und meiner Erklärung das er mit mir jetzt was essen gehe, ließen sie von uns genervt ab. Als wir dann bei McD saßen, fragte ich ihn, was ihn denn auf die Straße verschlagen habe. Seine Geschichte lässt mich immer noch zittern.</p><p>Er berichtete mir das er eigentlich mal Arzt gewesen sei, was ich ihm auf Grund seiner Ausdrucksweise auch durchaus glaube. Er erzählte mir, dass seine Tochter mit 14 Jahren von einem Auto überfahren wurde und starb. Ein halbes Jahr später brachte sich dann auf Grund dieses traurigen Ereignisses auch seine Frau um. Er verlor jeglichen Halt und verbrachte seine Zeit damit, seinen Kummer in Alkohol zu ertränken. Es kam, wie es kommen musste: er bezahlte seinen Rechnungen nicht, verlor seine Wohnung und sitzt nun seit nunmehr vier Jahren auf der Straße.</p><p>Diese Geschichte hat mich sehr berührt und ich habe es leider versäumt ihn darauf anzusprechen, wo genau er sich in Hannover die meiste Zeit aufhält. Dennoch möchte ich der Welt gerne davon erzählen. Nicht nur, um auf seine Geschichte aufmerksam zu machen, sondern auch, um den Leuten ins Gedächtnis zu rufen, dass die meisten Menschen, die auf der Straße leben, ein hartes Schicksal getroffen hat. Es geht mir darum nicht dabei mich selbst in irgendeiner Weise zu profilieren, das möchte ich klar stellen. Ich fühle mich einfach schlecht weil ich nicht mehr für ihn getan habe. Ich selbst bin zwar auch nicht der Wohlhabendste, dennoch habe ich ein Dach über dem Kopf und genug Geld um jemanden mal ein Essen auszugeben.</p><p>Ich bitte alle Leute darum einfach mal ein wenig genauer hin zu sehen. Habt ihr ein wenig Zeit und seht einen Menschen ohne Obdach? Werft ihm nicht einfach 50 Cent hin, sprecht ihn an, ladet ihn ein, redet mit ihm, er wird euch schon nicht beißen, das verspreche ich euch. Es sind Menschen wie Du und ich die einfach in einer scheiß Situation sind. Sie verdienen Respekt und Anerkennung. Anerkennung dafür das sie überhaupt noch leben, oder wer von euch würde es durchstehen auf der Straße leben zu müssen? Schaut hin, bitte!</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Fhinschauen%2F&amp;seed_title=Hinschauen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>50</slash:comments> </item> <item><title>Popgun! Videocast #01 Broadcast2000</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Fpopgun-videocast-01-broadcast2000%2F&amp;seed_title=Popgun%21+Videocast+%2301+Broadcast2000</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Fpopgun-videocast-01-broadcast2000%2F&amp;seed_title=Popgun%21+Videocast+%2301+Broadcast2000#comments</comments> <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 11:51:17 +0000</pubDate> <dc:creator>Nico Roicke</dc:creator> <category><![CDATA[Feature]]></category> <category><![CDATA[Musik]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Popgun]]></category> <category><![CDATA[Popgun! Videocasts]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28290</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/popgun.png" alt="" title="popgun" class="alignleft size-full wp-image-28336" /></p><p>Es ist in der letzten Zeit etwas ruhig geworden um die Popgun!-Kolumne, doch das soll sich jetzt ändern. Die Reihe wechselt das Format und wird als Videocast neu gestartet. Und Joe Steer, Kopf hinter <a
href="http://broadcast2000.co.uk/" target="_blank">Broadcast 2000</a> macht den Anfang. Der ausgebildete Multiinstrumentalist wohnt in Camden mitten drin, in der englischen New Folk-Szene: Er ist im <a
href="http://www.theluminaire.co.uk/live-music/February/2010/1139/BROADCAST%202000" target="_blank">Luminaire</a> zu Hause, Noah and the Whales Tom &#8216;Fiddle&#8217; Hobden spielt auf seinem Debüt Geige und keines seiner neuen Lieder kommt ohne Glockenspiel aus, weshalb er seine Musik nach zwei Bionaden auch als Glocken-Indie bezeichnen würde.</p><p><object
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href="http://vimeo.com/9640360">[VIDEO]</a> Popgun! #01 Broadcast 2000 – Interview und Akustikversion<em> &#8216;Rouse your bones&#8217;</em></p><p>Das selbstbetitelte Album <em>&#8216;Broadcast 2000&#8242;</em> ist seit letzter Woche im Handel. Im Mai kommt er auf Tour nach Deutschland und <a
href="http://vimeo.com/8252720" target="_blank">das Video zur Single </a><em><a
href="http://vimeo.com/8252720" target="_blank">&#8216;Rouse your bones&#8217;</a></em><a
href="http://vimeo.com/8252720" target="_blank"> ist absolut großartig</a>.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Fpopgun-videocast-01-broadcast2000%2F&amp;seed_title=Popgun%21+Videocast+%2301+Broadcast2000/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Streets Of Plenty</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Fstreets-of-plenty%2F&amp;seed_title=Streets+Of+Plenty</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Fstreets-of-plenty%2F&amp;seed_title=Streets+Of+Plenty#comments</comments> <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 10:12:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Sara Chahrrour</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Film/TV/Radio]]></category> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28261</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/vancouver.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/mjmilloy/3379500533/sizes/o/"><span
class="text">M-J Milloy</span></a></p></div></p><p>Ah, die Olympischen Winterspiele. Unzählige Möglichkeiten, auf Eis zu rutschen. Ich gebe zu, keine Ahnung von Wintersportarten zu haben, daher gebe ich mit der kleinen Meta-Olympiade aller temporären Experten in meinem Wohnzimmer zufrieden. Ein Punkt für denjenigen, der die Snacks mit bringt, zwei Punkte für patriotische Kriegsschreie und drei Punkte für die einfallsreichsten Sprüche zu männlichen Eiskunstlaufkostümen.</p><p>Bei all dem Enthusiasmus findet sich aber auch genug Kritik. Neben dem universell-anwendbaren Standard &#8222;Free Tibet!&#8220; gibt es im Fall von Vancouver den Protest gegen die unnötige Geldverschwendung. Die Millionen von Dollar hätten ja anders genutzt werden können – zum Beispiel zur Verbesserung der sozialen Verhältnisse in der Stadt.</p><p>Denn Vancouver ist <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vancouver#Lebensqualit.C3.A4t">trotz aller Auszeichnungen in Sachen Lebensqualität</a> auch ein Unruheherd. Down Town East Side (DTES) erinnert kaum mehr an das friedliche Kanada. Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit, Drogenabhängigkeit, willkommen im Bahnhof Zoo.  Diese Probleme gibt es überall, aber gerade in Vancouver bilden sie einen eher beeindruckenden Kontrast zu dem, was man sonst als idealen Lebensraum ansehen könnte.</p><p>Auch Misha Kleider sieht das als ein wichtiges Thema an, weshalb er sich zum Protagonisten eines sozialen Experimentes macht. <a
href="http://www.imdb.com/title/tt1462897/">&#8222;Streets Of Plenty&#8220;</a>, die Dokumentation, die die Missstände Vancouvers aufzeigen soll, <a
href="http://www.streetsofplenty.com/">gibt es online zu sehen</a>. Kleider will versuchen, dreißig Tage lang in DTES aus zu kommen und erfasst dabei die betroffenen Menschen sowohl mit offener als auch mit versteckter Kamera in Interviews oder kleinen Portraits. Er ist überzeugt davon, auch in diesen dunklen Ecken der Stadt klarzukommen: &#8222;So schwer kann das ja nicht sein&#8220;. Als ich von dieser Reportage erfuhr, war ich kurz davor sie als typischen Eventparasit der Olympiade zu verwerfen, meine Neugier gewann dann aber doch. Ich bin bitter enttäuscht und verbleibe mit einem fahlen Nachgeschmack.</p><p>Nicht wegen der Obdachlosigkeit. Nicht, weil so viele Menschen auf der Straße an der Drogenabhängigkeit zugrunde gehen. All das ist nicht neu oder überraschend. Ja, es gibt Probleme, ja, man sollte die Augen nicht davor verschließen, ja, man muss auch mithelfen und seinen Teil beitragen. Gerade in Vancouver herrschen Zustände, die man sonst in einer düsteren Ecke US-amerikanischer Großstädte erwarten würde. Ja, ja. Aber das wissen wir alles.</p><p>Vielmehr hat mich die Dokumentation selbst erschlagen. Abgesehen davon, dass Kleider eine völlig fiktive Situation erschafft, indem er einfach als Obdachloser startet (weil, man ist <em>zuerst</em> obdachlos und hat <em>dann</em> nur deshalb erst die Probleme), hätte &#8222;Streets Of Plenty&#8220; auch nach Tag 3 enden können. Kleider merkt, dass er dank Staat alles bekommt, was er braucht. Klamotten, Dach über dem Kopf, Geld. Er merkte, dass es für <em>ihn</em> nicht schwierig ist obdachlos zu sein, also geht er betteln, schläft auf der Straße und säuft sich die Birne platt &#8211; auch wenn das absolut nicht dem natürlichen Verlauf der Dinge entsprechen würde. Weil ihm das aber weder &#8222;authentisch&#8220; (!) noch &#8222;hart&#8220; genug ist, setzt er sich zum Schluss eine ordentliche Spritze Heroin.</p><p>Ja ne klar, macht man ja so.</p><p>Inwiefern dieser Film ein anderes Licht auf ein bekanntes Problem geworfen hat weiß ich wirklich nicht. Drogenabhängigkeit kann ein Grund sein für Obdachlosigkeit, Obdachlosigkeit ist mit den bisherigen Mitteln wie der Bereitstellung neuer Obdachlosenheime kaum zu bekämpfen. Keine Erkenntnisse, die man erst im Selbstexperiment mit harten Drogen gewinnen muss. Misha Kleider hält es dennoch für nötig, einen Trip ins Abenteuerland zu starten und bedürftigen Menschen den wichtigen Schlafplatz zu nehmen. Alles, um der auf Olympia blickenden Welt zu zeigen, welche Probleme weder ansatzweise respektabel dokumentiert werden, noch eine Lösung haben. Schön. Und demonstriert damit, wie unumgänglich es also sein muss, Drogen zu spritzen. Ganz harter Typ.</p><p>Misha Kleider ist ein überheblicher Idiot der sich wohl zu fein war für einen allgemeingültigen Extremsport. Wer niemals mit solchen Problemen zu kämpfen hatte wird auch als Tourist im Abgrund nicht kämpfen müssen, denn man weiß ja, dass es schließlich wieder nach Hause geht. Streets of Plenty dokumentiert keine Ursachen, sondern Symptome. An keiner Stelle wird überhaupt angesprochen, wieso gerade in Vancouver diese Probleme vorherrschen. Bildung oder neue Einsichten gab es also keine. Dafür werde ich nun das Gefühl nicht los, dass es bald auch Reisebüros für solche Experimente geben wird…</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F22%2Fstreets-of-plenty%2F&amp;seed_title=Streets+Of+Plenty/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>Selbstauslöser 03: Hörspiele</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Fselbstausloser-03-johanna-steiner%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+03%3A+H%C3%B6rspiele</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Fselbstausloser-03-johanna-steiner%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+03%3A+H%C3%B6rspiele#comments</comments> <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 21:08:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Selbstauslöser</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Selbstauslöser]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28236</guid> <description><![CDATA[<p><img
class="alignnone size-full wp-image-28239" title="selbstausloeser03johanna" src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/selbstausloeser03johanna.jpg" alt="" /></p><p>Johanna Steiner ist Hörspiele. Die 26jährige besitzt eine der größten Hörspiel-Sammlungen diesseits von Rocky Beach, darunter eine noch nicht legendäre Kassetten-Fehlpressung des 15teiligen Hörspiels zu Thomas Manns &#8222;Der Zauberberg&#8220;, in der die dritte Kassette werksseitig mit einer Folge Peter Lustigs &#8222;Löwenzahn&#8220; bespielt wurde. Ganz im Geiste des DIY hat sie nach fünf Jahren Produktionszeit ihr erstes eigenes Hörspiel <a
href="http://www.buchstabiermirlkw.de/">&#8222;Buchstabier mir Lkw&#8220; </a> produziert und im letzten Jahr online veröffentlicht. Sie arbeitet für den kleinen Hörspielverlag <a
href="http://www.lauscherlounge.de/">Lauscherlounge</a> und organisiert mit dem Verlag regelmäßige Aufführung von Live-Hörspielen (<a
href="http://www.lauscherlounge.de/live/einzelansicht/article/amok/164/">das nächste Mal in genau einer Woche in der Alten Kantine in Berlin</a>). Von den seltsamsten Hörspielserien der 80er, dem richtigen technischen Equipment und ihrer eigenen Produktion erzählt sie dem Selbstauslöser.</p><p><object
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/> <small><a
href="http://www.youtube.com/watch?v=scBMxH9SEfU">Direktauslöser</a></small></p><p><small>Junge, alte, mehr und weniger bekannte Menschen zeigen per <a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a>, wofür ihr Herz schlägt. Einen Interviewer gibt es nicht, die Kamera ist das einzige Gegenüber und was wichtig oder nebensächlich ist, entscheidet allein die Person, die sie hält. In Eigenregie entstehen so Selbstdarstellungen, die nur das preisgeben, was man zeigen oder erzählen möchte. Welche Grenzen dem Zuschauer geöffnet oder zugewiesen werden, liegt im Ermessen des Selbstauslösers, der jede Folge zu seiner eigenen macht. Wir garantieren für nichts.</small></p><p><small><a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a> ist eine konstante Variable aus dem Hause spreeblick.com und erscheint dort jeden Freitag neu.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Fselbstausloser-03-johanna-steiner%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+03%3A+H%C3%B6rspiele/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>43</slash:comments> </item> <item><title>Deutsche werden – Einbürgerung im Test</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Fdeutsche-werden-%25e2%2580%2593-einburgerung-im-test%2F&amp;seed_title=Deutsche+werden+%E2%80%93+Einb%C3%BCrgerung+im+Test</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Fdeutsche-werden-%25e2%2580%2593-einburgerung-im-test%2F&amp;seed_title=Deutsche+werden+%E2%80%93+Einb%C3%BCrgerung+im+Test#comments</comments> <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:06:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Gastautor</dc:creator> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28191</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/deutsch1.jpg" alt="" title="deutsch" class="alignnone size-full wp-image-28227" /></p><p>Es ist ein ganz normaler regnerischer Novembermontag in Deutschland. Mein Handy zeigt 11:37. Um 12 Uhr soll der Einbürgerungstest starten. Nur noch wenige Schritte und ich stehe vor der Volkshochschule. Ein Mann mit einem schwarzen Turban ohne Regenschirm kommt mir gelassenen Schrittes entgegen und öffnet die Eingangstür. Er ist bestimmt auch zum Test da, ich folge ihm. Empörung, Ärger und Scham steigen in mir auf, wie jedes Mal, wenn ich eine Ausländerbehörde betrete. Diesmal jedoch ohne jeglichen Grund. Es ist ein grundsätzliches Wehren gegen die „mächtigen“ Bürokraten, die jedes Mal über dein Leben entscheiden, gegen Willkür der Bürokratie. Doch dieses Mal sind es nicht Bürokraten, sondern eine ganz normale VHS und ihre Mitarbeiter, die ich noch nicht einmal gesehen habe.</p><p>Ich betrete das Gebäude um zwanzig vor zwölf. Normalerweise bin ich immer zu spät. Ausnahmen aber bestätigen die Regel. Da der Test nur alle zwei Monate stattfindet, jeweils nur 16 Personen zugelassen sind und die Anmeldefrist einen Monat davor endet, will ich den Termin wirklich nicht verpassen. Der Mann mit dem Turban ist verlorengegangen und ich sehe eine weiße Tafel mit dem Hinweis, dass der Einbürgerungstest im zweiten Stock stattfindet. Ich gehe die Treppe hoch, zwei Männer „mit Migrationshintergrund“ folgen mir, die selbst einen zwanzigjährigen „Hintergrund“ hat. Oben, am Treppenende ist ein kleiner Vorraum, der vom Rest des Flurs mit einer Glastür getrennt ist. Hier und da, hinter der Glastür, stehen die anderen Prüflinge. Manche sitzen auf den vier Stühlen, die chaotisch im Raum verteilt sind, als ob jemand sie gerade aus einem Klassenzimmer herausgeholt hätte.</p><p>Ich blicke auf die verheißungsvolle Tür mit der Nummer 21 vor mir. Ein Zettel ist darauf geklebt:<br
/> „Aus Sicherheitsgründen werden die Unterrichtsräume erst durch die Kursleiter/innen aufgeschlossen.“<br
/> Das ist zweifelsohne die richtige Tür, denke ich und lache schon innerlich. Ich setze mich auf den Stuhl zwischen einer eher persisch oder türkisch aussehenden kleinen Frau und einem schwarzen Mann mit weißen Turnschuhen und einer Lederjacke. Ich versuche zu erraten, woher sie kommen mögen. Der Mann kommt bestimmt aus Westafrika. Aber ich sollte aufhören, dieses ewige Spielchen zu spielen, denn sie sprechen nicht einmal und nach dem Aussehen sollte man bekanntlich hier, besonders hier &#8211; in Westeuropa -, nicht urteilen. Ich bin trotzdem neugierig und schaue mich um. Die Frau links von mir hält einen Teilnahmezettel und mustert mich verstohlen. Der Mann rechts von mir liest noch mal die Fragen, alle 310 Fragen, die einen dicken Stapel Blätter ergeben. Er ist der Einzige hier, der das tut.</p><p>Vor mir sitzt eine teuer und stilvoll gekleidete Frau von Mitte dreißig und schmunzelt still in ihr Handy. Ihr langer Regenschirm liegt auf dem Boden, ihre schwarze Mappe daneben. Hinten im Flur stehen andere Teilnehmer: einige Araber, eine Osteuropäerin. Die restlichen Deutsch-Kandidaten fehlen noch. Ich fange an, Notizen in mein Heft zu schreiben. Die Perserin mustert mich weiter aus den Augenwinkeln. Kann sie lesen, was ich gerade schreibe?</p><p>Ein schwarzer Mann kommt die Treppe hoch und begrüßt meinen rechten Nachbarn auf Französisch. Sie lachen über etwas und er geht weiter, während sich der andere wieder in die Fragen vertieft. Die anderen wirken recht entspannt oder leicht genervt vom Warten. Ganz sicher wären sie jetzt lieber woanders. Stille. Niemand spricht.<br
/> Die Silhouette einer Frau taucht an der Treppe auf. Sie trägt keinen Mantel – eine VHS-Mitarbeiterin. Sie geht geräuschlos hoch, nähert sich, blickt verstohlen mit einem unsicheren Lächeln zu uns hinüber und wagt nichts zu sagen. Stattdessen murmelt sie etwas vor sich hin und verschwindet an uns vorbei in die dunkle Tiefe des Flurs.</p><p>Immer noch zwanzig Minuten bis zum Test. Die Tür bleibt unbeweglich und verschlossen. Meine Stimmung ist trüb. Gleich passiert etwas Lustiges, rede ich mir ein. Es passiert nichts. Der Mann rechts liest weiter, die Frau links wackelt mit dem Zettel und schaut weiter in meine Richtung, diesmal schon offensichtlicher. Die blonde Frau vorne legt ihr Handy beiseite und öffnet ihre schicke teure Mappe mit vielen Visitenkarten. Ich wundere mich, warum sie überhaupt hier ist.</p><p>Dann kommt er, ein mittelgroßer Mann mit grau-weißem Haar, der mich sehr an Harald Schmidt erinnert. Schon bevor er an der Tür ankommt und zu sprechen beginnt, strahlt er etwas Positives aus:<br
/> Ein weltgewandter, offener, cooler Typ, mit dem ich mich gern über viele Dinge bei einer Tasse Tee, &#8211; Entschuldigung! – Kaffe, unterhalten würde. Er stellt sich vor, versammelt uns alle in einer Runde vor der Tür und erklärt, ein bisschen wie für Kinder, langsam und deutlich, alles, was man schon hundertmal im Internet gelesen hat.</p><p>Dann öffnet seine unscheinbare Kollegin die Tür und wir gehen hinein. Rechts – die Garderobe, dort sollen wir alle unsere Sachen ablegen. Dann die Tafel – auf ihr finden wir unsere Namen und für jeden eine Nummer. Jeder soll seine Nummer, schön gelb und laminiert, auf einem Tisch im Raum finden. Daneben, ein blauer Kugelschreiber. Harald Schmidt erklärt weiter den Verlauf, ein Testheft in der Hand. Keiner scheint ihm zuzuhören. Seine Assistentin überprüft die Pässe. Meine Flur-Nachbarin sitzt jetzt rechts von mir und ich entdecke, dass sie weder Türkin noch Iranerin ist. Auf ihrem grünen Reisepass steht „Brasil“. Tja, ich sollte wirklich damit aufhören.</p><p>Es ist kurz nach zwölf. Der nette Schmidt ist fertig mit der Erklärungsrede und versichert uns, dass wir sowieso alle bestehen werden. Stille Zustimmung. Es geht los.<br
/> Um 13 Uhr 10 soll der Test zu Ende sein. Ich konzentriere mich auf den Text. Es wäre dumm, das zu versauen. Erste Frage: Was geschah am 9. November 1938? Ja, klar. Ausgerechnet als erste Frage. Und gleich nach meiner täglichen Uni-Lektüre über die Ostjuden. Also, wahrscheinlich ist das, wenn überhaupt, das Einzige, was Deutsche über Juden wissen. Genervt gehe ich zur nächsten Frage über. Perfektionistisch kreuze ich zuerst da, wo ich hundertprozentig sicher bin. Frage 9, 10, 11. „Was für eine Staatsform hat Deutschland?“ Monarchie? Diktatur? Republik? Fürstentum? Konzentration! Die zwei Prüfer flüstern vergnügt miteinander. Dann geht die Frau – es herrscht wieder Stille.</p><p>Plötzlich höre ich ein Geräusch hinter mir. Ein Mann mit pechschwarzem Haar und sehr gepflegter Kleidung geht an mir vorbei, den Test in der Hand. Er legt das Papier auf den Tisch vor dem Prüfer, verabschiedet sich und verlässt den Raum. Schockiert schaue ich auf die Wanduhr: es ist erst Viertel nach Zwölf, in fünf Minuten hat der Verrückte alle 33 Fragen beantwortet. Ich bin kurz beeindruckt und kreuze weiter. Kaum habe ich mich in die Frage 11 wieder eingelesen, steht ein anderer auf und geht. Ich denke, na gut, von mir aus könnt ihr alle gehen. Und als ob sie mich gehört hätte, steht auch die schüchterne Brasilianerin auf und gibt ihren Test ab.<br
/> Meine Augen werden größer, ich fühle mich verarscht. Ich, die so eitel und selbstsicher nur mit meinem Pass gekommen ist, bin nun entweder der Loser oder der Streber. Jetzt muss ich schon aus Prinzip die Ruhe bewahren und den Test perfekt machen, damit mein Stolz und Eifer bei Erhalt der offiziellen Ergebnisse vom BAM (Bundesamt für Migration) auch belohnt werden.</p><p>Bei Frage 19 ist es erst 12 Uhr 20. „Welches Tier ist das Wappentier der Bundesrepublik Deutschland?“ Löwe? Adler? Bär? Pferd? Ich blicke mich um – der Raum ist mittlerweile halbleer. Ich bin empört und komme mir lächerlich vor. Wer sind diese Leute? Was erlauben sie sich? Um 12 Uhr 33 gebe ich meine Blätter ab und Harald Schmidts Assistentin bleibt allein mit den zwei Übriggebliebenen. Wenn ich nicht 29 von 33 Punkten bekomme, bin ich sauer.* Allerdings reichen für den Wunder-Pass auch nur 17 richtige Antworten.</p><p>Leise nehme ich meine Tasche und Mantel von der Garderobe und verlasse den Raum. Unten bestätigt mir der nette Schmidt meine Teilnahme, denn ich muss ja demnächst zur Ausländerbehörde, um den Einbürgerungsantrag zu stellen. Die Ergebnisse kommen erst in 2, vielleicht auch 3, 4 oder 5 Wochen. Ja, es dauert tatsächlich 5 bis 15 Minuten den Test auszufüllen und 2 bis 5 Wochen ihn zu korrigieren. Das Korrigieren ist ja selbstverständlich anspruchsvoller. Noch vor dem offiziellen Ende des Tests bin ich wieder zu Hause.</p><p>Seit acht Jahren lebe ich Deutschland. Seit sieben Jahren studiere ich hier. Seit sechs Jahren bin ich ein WG-Mensch. Seit fünf Jahren träume ich auf Deutsch. Seit vier Jahren frage ich mich, wer ich bin. Seit drei Jahren erkenne ich mein Heimatland nicht wieder. Seit zwei Jahren erkläre ich den „Ossis“, wie es „im Westen“ war, wie man Spätzle macht und was ein Schwenker ist. Seit sechs Monaten bin ich mit einem Deutschen verheiratet, in zehn Monaten bin ich dreißig. Ein Drittel meines Lebens habe ich in Deutschland verbracht&#8230;</p><p>Dass diese Leute den Einbürgerungstest einfach in zehn Minuten wie ein blödes, sinnloses Formular ausgefüllt haben, zeigt nur eines: Der Test ist absurd. Sie sind schon längst Deutsche, sie beugen sich genervt aber ergeben der deutschen Bürokratie wie jeder andere Herr Müller oder Frau Meier. Nur den Pass haben sie noch nicht.</p><p>*Ich bekam 32 von 33 möglichen Punkte. Juhu! Wahrscheinlich habe ich doch die Tiere verwechselt&#8230;</p><p><em>Spreeblick bedankt sich für diesen Gastbeitrag bei Leyla Cipollina, die eigentlich anders heißt und noch immer auf ihren Pass wartet.</em></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F19%2Fdeutsche-werden-%25e2%2580%2593-einburgerung-im-test%2F&amp;seed_title=Deutsche+werden+%E2%80%93+Einb%C3%BCrgerung+im+Test/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>29</slash:comments> </item> <item><title>Jörg Kahle schreibt an Frau von der Leyen und Frau Schröder</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F18%2Fjorg-kahle-schreibt-an-frau-von-der-leyen-und-frau-schroder%2F&amp;seed_title=J%C3%B6rg+Kahle+schreibt+an+Frau+von+der+Leyen+und+Frau+Schr%C3%B6der</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F18%2Fjorg-kahle-schreibt-an-frau-von-der-leyen-und-frau-schroder%2F&amp;seed_title=J%C3%B6rg+Kahle+schreibt+an+Frau+von+der+Leyen+und+Frau+Schr%C3%B6der#comments</comments> <pubDate>Thu, 18 Feb 2010 15:44:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Alltag]]></category> <category><![CDATA[Inland]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28194</guid> <description><![CDATA[<p>Jörg Kahle berichtet in einem auch per Post abgesandten <a
href="http://www.mastente.de/offener-brief-an-fr-v-d-leyen-und-fr-schroeder/">offenen Brief</a> an die Damen von der Leyen und Schröder von den ganz individuellen Erfahrungen seiner Familie mit dem sozialen System in Deutschland. Und, das finde ich bemerkenswert, bietet trotz seiner Wut und Enttäuschung Hilfe an und bittet um Antworten auf Fragen, die ihm bisher niemand geben konnte.</p><p>Ein Beispiel von vielen, aber eines, das sich Gehör verschaffen will, statt die Misere schweigend hinzunehmen. Deshalb – natürlich nach Rücksprache mit Jörg – der ganze Brief auch hier:</p><blockquote><p>Sehr geehrte Frau von der Leyen, sehr geehrte Frau Schröder,</p><p>es ist mir ein enorm wichtiges Anliegen, Ihnen heute zu schreiben.<br
/> Ich möchte Ihnen auf diesem Wege unsere soziale Situation, die daraus resultierenden Probleme und Ereignisse schildern, die sich momentan ergaben.</p><p>Im letzten Sommer musste mein Arbeitgeber das Insolvenzverfahren eröffnen. Die Schlussfolgerung daraus war die Freistellung nahezu aller Mitarbeiter zum 1. September 2009. Ich hatte das vermeintliche Glück und durfte die Insolvenz noch mit abwickeln, so dass mein Beschäftigungsverhältnis erst zum 31. Oktober 2009 endete. Seither bin ich arbeitsuchend gemeldet und beziehe Arbeitslosengeld I.<br
/> Nach über drei Monaten der Arbeitsuche, konnte ich am vergangenen Montag endlich einen neuen Arbeitgeber finden der mich mit Beginn ab 1. März 2010 einstellt.</p><p>Meine Freundin, mit der ich in einem gemeinsamen Haushalt lebe, hat seit dem 1. Geburtstag unserer gemeinsamen Tochter, ihre Tätigkeit als Krankenschwester in einem Seniorenzentrum wieder in Teilzeit aufgenommen. Seit Mitte Dezember 2008 arbeitet sie dort auf 50% und mit meiner Arbeitslosigkeit konnte sie auf 75% erhöhen. Als Dauernachtwache trägt sie eine hohe Verantwortung für viele Menschen.<br
/> Sie arbeitet dort nicht, weil sie sich selbst verwirklichen, sondern weil sie es muss und wir das Geld dringend benötigen. Natürlich wäre sie lieber mit unserer Tochter zu Hause.<br
/> Die Lebenshaltungskosten in Freising (Raum München) sind auch im Bundesdurchschnitt sehr hoch, daher sind wir beide darauf angewiesen arbeiten zu gehen.</p><p>Unsere Tochter wurde im Dezember 2007 geboren und kurz nach der Geburt wurde das Down Syndrom diagnostiziert. Sie ist generell wohlauf und man merkt nur wenig von ihrer Behinderung. Glücklicherweise ist sie von den üblichen Begleiterkrankungen (häufig Organschäden) verschont. Einzig die verzögerte Entwicklung ist spürbar, sie begann später als andere Kinder zu laufen und benötigt Förderung in ihrer Motorik und Artikulation.<br
/> Wir haben für Nele einen Behindertenausweis, eine Pflegestufe wurde bisher nicht bewilligt. Die Anmeldung für einen Krippenplatz erfolgte im Frühjahr 2009.</p><p>Soweit zu unserer derzeitigen Situation.<br
/> Nun verhält es sich aber so, dass wir uns mit meiner künftigen Arbeitsaufnahme in einem sozialen Notstand befinden. Wir besuchten heute das Amt für Kinderkrippen, Kindertagesstätten und Schulen in Freising, weil wir eine Betreuung für unsere Tochter benötigen. Meine Freundin muss nach zehn Stunden Nachtdienst schlafen, um am Abend wieder fit für die nächste Schicht zu sein. Ich jedoch muss ab 8 Uhr in der Arbeit sein. Die Mitarbeiterin des Amtes hörte uns zu und telefonierte umgehend mit einer Kinderkrippe, in welcher sich ein freier Platz befindet. Über diese Information freuten wir uns sehr, wurden aber umgehend enttäuscht, als uns mitgeteilt wurde, dass ein behindertes Kind vier Plätze in der Krippe benötigt um dem allgemeinen Stellenschlüssel zu entsprechen. Da es in Freising aber nicht genug Krippenplätze gibt und unsere Tochter von den nicht vorhandenen vier (VIER!!!!) benötigt, wurden wir an das Zentrum der Familie verwiesen um uns um eine Tagesmutter zu bemühen. Ich glaube, ich brauch Ihnen nicht erzählen wie es bei diesen platzmäßig aussieht.</p><p>Ich bin ehrlich gesagt mehr als frustriert, wütend trifft es eher, über dieses krankende System. Mein erster Gedanke war, die neue Arbeitsstelle wieder abzusagen. Zwar müssen wir mit dem Arbeitslosengeld den Gürtel momentan etwas enger schnallen, aber bis zum September kämen wir schon hin. Im Zweifelsfall beziehen wir ab November 2010 Hartz4. Gerade in der momentanen politischen Situation und Diskussion würde es uns als Hartz4 Empfänger deutlich besser gehen. Alles würde bezahlt und wir könnten uns den ganzen Tag um unsere Maus kümmern. Das Schlimmste für uns wäre der Umzug in eine andere Wohnung, aber ich denke auch bei diesem würde uns das Amt unterstützen.<br
/> Ist das in Ihrem Sinne?<br
/> Gerade habe ich den September genannt. Wir hoffen ab September einen Kindergartenplatz für unsere Tochter zu bekommen. Die nette Kollegin vom Amt teilte uns jedoch bereits mit, dass sie noch nicht glaube, dass wir einen Platz bekämen. Nachdem was uns heute mitgeteilt wurde sehe ich eher schwarz, wenn meine Tochter den Platz von vier (VIER!!!) Kindern dort einnimmt. Es wäre schön, wenn wir in diesem Sinne auch das vierfache Kindergeld und den vierfachen Wert der Pflegestufe erhielten, sofern sie uns genehmigt würde.</p><p>So kamen heute mehrere Fragen auf, deren Antworten ich mir nicht geben kann:</p><p>1. Wie kann es sein, dass Menschen, die arbeiten gehen (und auch wollen) an solche Hürden stoßen?<br
/> Woher, glauben Sie, habe ich den Eindruck, dass es mir als Hartz4-Beziehender besser ginge?<br
/> Mir ist schon klar, dass ich als Verdienender auch mehr Kosten übernehmen muss, als jemand ohne Einkommen, aber wo bleibt die Unterstützung, damit ich arbeiten gehen kann?</p><p>2. Was ist Integration? Ist es nur ein Wort um uns gesellschaftsfähig zu machen? Wie funktioniert Integration? Muss ich dazu mein Kind in einen heilpädagogischen Kindergarten geben, damit sie später in einer Förderschule und anschließend in betreuten Wohnheim untergebracht ist und in einer Behindertenwerkstatt arbeitet? Aus den Augen (der Gesellschaft), aus dem Sinn?</p><p>Frau v.d. Leyen, Sie haben vor Millionen Zuschauern gesagt, dass Hartz4 und die Förderung der Empfänger individuell geschehen muss, dass man eigentlich in jedem Fall individuell entscheiden müsse. Nun frage ich mich aber:<br
/> 3. Wieso wird auf meine behinderte Tochter eine Schablone gelegt, die entscheidet, dass sie vier (VIER!!!) Plätze benötigt? Warum erhalte ich keine Chance, zumindest mal mit meiner Tochter in einer Einrichtung vorstellig zu werden, damit dann entschieden werden kann ob eine Betreuung möglich sei oder nicht und wie hoch der Aufwand tatsächlich wäre?</p><p>Ich möchte an dieser Stelle nicht hören, wie schlecht es woanders ist, das weiß ich selbst. Vielmehr möchte ich gern hören wie uns geholfen werden kann. Den ersten Schritt haben wir getan und sind zu Ihren Vertretern in ein Amt gegangen. Dort konnte man uns aufgrund gesetzlicher Regelungen nicht unterstützen.<br
/> Jetzt frage ich Sie beide, wie wir uns als Familie in dieses System einbringen und etwas dafür tun können. Ich war immer in dem Glauben, eine Hand wäscht die andere. So bin ich selbst engagiert und als Trainer in einem gemeinnützigem Sportverein tätig. Ich mache dies, weil ich es möchte und damit Kinder eine Aufgabe haben, sich bewegen und nicht auf der Straße rumhängen und Blödsinn machen.</p><p>Ich befinde mich mit meiner kleiner Familie in einem Dilemma. Und wie das bei einem solchen immer ist, sehe ich im Augenblick einfach keinen Ausweg.</p><p>Ich hoffe auf Antwort von Ihnen und werde unseren Fall so bekannt wie nur möglich machen, denn ich möchte nicht, dass es anderen Menschen genauso ergeht. Ich möchte, dass Regierung und Politik ein offenes Auge für Ihre Bürger und Wähler haben. Ich möchte etwas bewegen.</p><p>mit freundlichen Grüßen</p><p>Jörg Kahle</p></blockquote> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F18%2Fjorg-kahle-schreibt-an-frau-von-der-leyen-und-frau-schroder%2F&amp;seed_title=J%C3%B6rg+Kahle+schreibt+an+Frau+von+der+Leyen+und+Frau+Schr%C3%B6der/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>53</slash:comments> </item> <item><title>Ahne: Bär hin, Bär her</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fahne-bar-hin-bar-her%2F&amp;seed_title=Ahne%3A+B%C3%A4r+hin%2C+B%C3%A4r+her</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fahne-bar-hin-bar-her%2F&amp;seed_title=Ahne%3A+B%C3%A4r+hin%2C+B%C3%A4r+her#comments</comments> <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 12:50:33 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Stories]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28071</guid> <description><![CDATA[<p><small><em>Der von uns <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/11/24/25-11-ahne/">bereits empfohlene Ahne</a>, der <a
href="http://www.ahne-international.de/">hier bloggt</a> und <a
href="http://www.reformbuehne.de/">dort lesebühnt</a>, hat uns freundlicherweise seinen Berlinale-Text zur Verfügung gestellt, den wir mögen und außerdem ist ja gerade Berlinale, passt also.</em></small></p><h3>Bär hin, Bär her</h3><p>Einen Text für die Ewigkeit sollte man sicher nicht mit den Worten beginnen: &#8222;Die Berlinale 2010 interessiert mich nicht die Bohne&#8220;. Leider aber zwingen mich meine Gefühle, diesen, für die Ewigkeit bestimmten, Text, genau so zu beginnen.</p><p>Die Berlinale 2010 interessiert mich nicht die Bohne. Sie hat mich schon früher nicht interessiert, danach auch nicht und jetzt erst recht nicht. Ich finde es erheblich spannender unter mein Sofa zu gucken als den Hunderttausenden Werbetextern auf den Leim zu gehen und mich in das Heer blökender Schafe einzureihen, welche Jahr für Jahr im Februar ihre Ställe verlassen und die Kinos stürmen. Dabei habe ich gar nichts gegen die Filme. Viele sind gut, durchaus, aber würden sie einfach so laufen, ohne das Berlinale-Etikett, kein Schaf würde sie sich angucken, nur die Üblichen, die Filminteressierten.</p><p>Ich hatte ja mal eine Freundin. Ist lange her, ja ja. Kann mich auch nur noch dunkel an sie erinnern, die jedenfalls fand die Berlinale ganz spannend: „Hach, Berlinale“ sagte sie immer „so viele Internationale aus so vielen Ländern. Das ist doch ganz groß und spannend und ein Ereignis. Da muss man unbedingt hin“ und „Ahne, hier habe ich dir mal alle Filme im Berlinale-Programmheft angekreuzt, die mich interessieren. Du bist doch arbeitslos, deshalb gehst du da morgen mal hin, zu dem Potsdamer Platz und stellst dich da hinten an, an die Schlange und kaufst dann so viele Karten, wie du kriegen kannst.“</p><p>Damals hatte ich die Freundin noch gern und auf dem Potsdamer Platz war ich ja auch noch nie, wo war der überhaupt? Ach, in der Mitte meiner Heimatstadt, na so was?! Also, warum nicht. Aber wie sie bloß auf die Idee kam, dass Arbeitslose Zeit hätten zum Kinokartenkaufen? Wo wir doch von früh bis abends immer Bewerbungen schreiben mussten. Egal. Würde ich das Bewerbungen-Schreiben eben mal schwänzen. Muss mein Sachbearbeiter ja nichts von erfahren, den ich an dieser Stelle übrigens grüße, hallo Herr Neubert. Bin ich also dahin mit der U-Bahn, hätte auch mit der S-Bahn, sicherlich, damals fuhr ja noch die S-Bahn, war ja noch vor dem Meteoriteneinschlag, aber ich bin lieber U-Bahn, weil Gelb ist nämlich meine Lieblingsfarbe. Früher war ja mal Blau meine Lieblingsfarbe, das ist aber eine ganz andere Geschichte. Gut. 10 Stationen waren es von mir aus, aufgerundet. In der U-Bahn nur so Leute drin wie ich. Gutherzige, willensschwache Idioten, die von, sie beherrschenden, eventgeilen Schlampen aus dem Haus geprügelt worden waren, auf die Jagd geschickt nach Trophäen, Eintrittskarten, die man sich später an die Backe tackern konnte. Man ist eben dabei gewesen.</p><p>Schweigend sahen wir uns einander an. Gebrochene Kerle, mit hängenden Schultern, vom Schicksal gebeutelt. Käme ein botswanischer Regisseur auf die Idee unsere Leidensgeschichte zu verfilmen, der Hölzerne Bär wäre ihm sicher, mindestens der Hölzerne. Ich rauchte Kette. Damals ging das ja noch, Kette rauchen, in der U-Bahn. War ja noch vor dem 11. September. Obama ging zur Schule, Twix hieß noch Raider und in der U-Bahn konnte man noch Kette rauchen. Der Potsdamer Platz, er sah damals allerdings schon genauso aus wie heute, als wäre die DDR nie untergegangen, als hätte sie sich tatsächlich weiterentwickelt. Der Potsdamer Platz, er sieht, heute wie damals, aus, wie sich senile Politbürohengste eine bessere DDR vorgestellt hätten, architektonisch zumindest.</p><p>Ich ging einfach dem Strom der trottenden Menge hinterher und stellte mich an einer der Schlangen an. Zwischen den traurigen Befehlsausführern hampelten immer wieder Wesen herum, die wie von einem anderen Stern zu kommen schienen. Sie mussten andauernd telefonieren, mit Bekannten, denen sie dann so Sachen in die Hörmuscheln schrieen, wie: „Du kannst dir gar nicht vorstellen, wo ich gerade bin. Ich bin gerade am Potsdamer Platz und weißt du, was ich mir gerade hole? Ich hole mir gerade Eintrittskarten und weißt du für was? Genau, für die Berlinale. Weißt du eigentlich in welchem Film (es folgte irgendein englischer Name) mitspielt? Ach, is ja auch egal. Man bin ich aufgeregt!“ Telefonierten sie mal gerade nicht, so sahen sie durch einen hindurch. Für sie schien es nämlich keine Realität zu geben. Es sei denn, es gab uns Andere gar nicht. Wenn man rein wissenschaftlich an etwas herangeht darf man selbstverständlich auch die Möglichkeit der eigenen Nichtexistenz nicht ausschließen. Und ich, ich gehe ja immer rein wissenschaftlich heran. An alles. Auch an die Kasse. Wenn da einer bezahlt, zum Beispiel, weiß ich, dass jetzt, laut Adam Riese, einer weniger vor mir steht. Ich gehe wenigstens davon aus, dass es nichts nützt, rücke ich meinem Vordermann Sekunde um Sekunde dichter auf den Pelz. Wahrscheinlich aber existiert schon längst eine Maßeinheit des gefühlten Vorwärtskommens, so wie manche Zeitungen ja auch gefühlte Temperaturen abdrucken, als ob wir alle genauso fühlen. Humbug! Quatsch! Schwachsinn! Dann könnte man auch gleich die gefühlte Geschwindigkeit in Fahrzeugen oder die gefühlte Anzahl von Toten bei Kriegseinsätzen einführen.</p><p>Ich weiß nicht mehr, wie lange ich da stehen musste, gefühlte 24 schriftliche Bewerbungen werden es garantiert gewesen sein, irgendwann war ich auf jeden Fall dran und zeigte der Schalterfrau das Heftchen mit den angekreuzten Filmchen. „Von denen jeweils 2 Karten.“ Sie musste lächeln. „Die sind alle weg.“ „Weg?“ „Weg, ja, ausverkauft.“ „Ach so. Na dann.“ Und ich ging, nicht im Mindesten enttäuscht, zurück zur U-Bahn, die mich vom Potsdamer Platz wieder Richtung Berlin kutschierte.<br
/> Am nächsten Tag musste ich natürlich noch einmal zum Potsdamer Platz, diesmal ohne Kreuze. Ich sollte einfach nur Karten holen. Karten für irgendwas. Karten für alles was noch übrig war.</p><p>Der Film, den wir uns dann gemeinsam anguckten, war, Bär hin, Bär her, sicherlich gut. Ich erinnere mich, dass er in einer anderen Sprache gezeigt wurde und die Dialoge von einem Sprecher deutsch eingesprochen werden mussten. Spätestens ab der Hälfte des Filmes habe ich allerdings geschlafen, meine angenehmste Erinnerung übrigens, bis heute, an die Berlinale.</p><p>(Text: <a
href="http://www.ahne-international.de/">Ahne</a>)</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fahne-bar-hin-bar-her%2F&amp;seed_title=Ahne%3A+B%C3%A4r+hin%2C+B%C3%A4r+her/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Willkommen, Mehrheit!</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Fwillkommen-mehrheit%2F&amp;seed_title=Willkommen%2C+Mehrheit%21</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Fwillkommen-mehrheit%2F&amp;seed_title=Willkommen%2C+Mehrheit%21#comments</comments> <pubDate>Mon, 15 Feb 2010 11:25:19 +0000</pubDate> <dc:creator>Johannes Schardt</dc:creator> <category><![CDATA[Feature]]></category> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category> <category><![CDATA[Facebook]]></category> <category><![CDATA[Facebook Connect]]></category> <category><![CDATA[Login]]></category> <category><![CDATA[ReadWriteWeb]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27970</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/mehrheit.png" alt="" title="mehrheit" class="alignnone size-full wp-image-27996" /></p><p>Zugegeben: Meine allererste Reaktion auf die <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/02/11/this-site-is-not-facebook/">RWW-Facebook-Login-Geschichte</a> war spöttisches Lachen und hämisches Grinsen.¹ Dutzende DAUs gaben uns eine wunderbare Demonstration ihres Unwissens, einen Einblick in die abstruse Logik der Internet-Touristen. Es war – jetzt seien wir doch mal ganz ehrlich – eine Manifestation der Dummheit.</p><p>Oder?</p><p>All diesen Leuten Dummheit zu unterstellen mag lustig sein, ist aber falsch, wenn nicht sogar: dumm.</p><p>Sobald der erste Reflex der Schadenfreude abklingt und das komödiantische Potential verblasst, kann man diese kleine Episode unter vielen anderen interessanten Aspekten betrachten: das bedingungslose Vertrauen in Google zum Beispiel. Oder das (absichtlich?) verwirrende Design von Facebook Connect.</p><p>Oder man liest diese Geschichte als Parabel:</p><p>Es war einmal ein seltsames Land, das vor nicht allzu langer Zeit von einigen Pionieren gegründet wurde. Zu Anfang zog dieses Land nur wagemutige Abenteurer an. Sie besiedelten die wüsten Landstriche, bauten die ersten Wege und errichteten Häuser. Einen König gab es nicht, die Gründerväter wollten keinen. Jeder konnte machen, was er wollte.</p><p>Es war nicht einfach, in diesem Land zu leben. Man musste besondere Fähigkeiten haben, um sich dort zurechtzufinden. Nur ein spezieller Menschenschlag hatte die nötige Begabung. Jahrelang waren diese Menschen die alleinigen Bewohner dieses Landes. Sie formten es ganz nach ihren Bedürfnissen und fühlten sich sehr wohl.</p><p>Dann wurden mehr Menschen außerhalb der Grenzen auf dieses Stück Erde aufmerksam. Nach und nach kamen sie, machten sich mit der eigenartigen Kultur vertraut, lernten die Gepflogenheiten und folgten den Regeln der Gemeinschaft. Auch sie fühlten sich in der neuen Umgebung wohl.</p><p>Schnell gedieh das Land. Fruchtbarer Boden allerorts versprach Wohlstand, die Herrschaftlosigkeit verhieß Freiheit und Spaß. Es wurde auf der ganzen Welt bekannt als Reich der unendlichen Möglichkeiten.</p><p>Plötzlich fielen Millionen und Abermillionen von Menschen in dieses Land ein. Die sonderbaren Bräuche waren den Neuen gänzlich unbekannt und unverständlich. Das frustrierte sie zwar, hielt sie aber nicht davon ab zu bleiben. Denn zu groß war die Neugier, zu interessant die Geschichten, die sie über diesen Ort gehört hatten.</p><p>Die Einheimischen jedoch begrüßten die Eindringlinge mit ablehnender Gesinnung. Nichts als Häme, Spott, ja sogar Verachtung hatten sie für die Ungebildeten übrig. Anstatt sie willkommen zu heißen, lachten man sie für jede kleine Dummheit aus. Statt ihnen zu helfen, machte man Witze über ihre Ahnungslosigkeit.</p><p>Doch bald mussten sie einsehen, dass die Neuen in gewaltiger Überzahl waren. Und weil es so viele waren und mit Säcken voller Geld kamen, wollten sich einige einheimische Geschäftsleute den großen Reibach nicht entgehen lassen. Sie sorgten dafür, dass die Neuankömmlinge nicht mehr die eigentümlichen und komplizierten Regel lernen mussten, sondern erschufen neue Städte mit Straßen, Häusern und Geschäften, die für die Neuen einfacher zu benutzen waren. Diese neuen Städte waren sehr beliebt. Sie wuchsen und wuchsen. Bald lebten hier mehr Menschen als in den alten Städten und Dörfern. Die traditionellen Brauchtümer verschwanden langsam, neue entstanden. Den Alt-Eingesessenen verging schnell das Lachen. Sie merkten, dass sich ihr Land veränderte.</p><p>An dieser Stelle enden die Aufzeichnungen des Erzählers. Wird die Geschichte als Utopie oder Dystopie enden? Krönen die Neuen einen Herrscher? Vielleicht ernennt sich jemand selbst zum König und stellt klare Regeln auf, die von der Mehrheit geduldet oder gar begrüßt werden. Vielleicht wird das Leben in diesem Land für viele besser und einfacher, vielleicht aber verliert das einst so interessante Reich seinen Reiz. Man weiss es nicht.</p><p>Soviel aber kann man aus dieser Geschichte lernen: Die Struktur und die Interaktionsmuster des Internets sind für die meisten Menschen nicht verständlich. Und diese neue Mehrheit drängt nun durch die Tore.</p><p><small>¹ Falls jemanden der Anfang dieses Textes bekannt vor kommt: Man kann ihn als Reprise zu <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/02/01/willkommen-in-der-minderheit/">diesem Artikel</a> verstehen. Denn wer den Unterschied zwischen Blog-Kommentaren und einem Social Network nicht erkennt, muss sich in Windows, MacOS X und Linux wie in einem Irrgarten vorkommen.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F15%2Fwillkommen-mehrheit%2F&amp;seed_title=Willkommen%2C+Mehrheit%21/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>26</slash:comments> </item> <item><title>Selbstauslöser 02: James Joyce – Ulysses</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F12%2Fselbstausloser-02-inga-dietrich%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+02%3A+James+Joyce+%E2%80%93+Ulysses</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F12%2Fselbstausloser-02-inga-dietrich%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+02%3A+James+Joyce+%E2%80%93+Ulysses#comments</comments> <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 09:19:15 +0000</pubDate> <dc:creator>Selbstauslöser</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Selbstauslöser]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27904</guid> <description><![CDATA[<p><a
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src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/teaser500.jpg" alt="" title="teaser500" class="alignnone size-full wp-image-27908" /></a><br
/> <a
href="http://www.actorscut.com/profil.php?id=32">Inga Dietrich</a> ist Schauspielerin mit irischen Ahnungen.<br
/> James Joyce&#8217;s &#8216;Ulysses&#8217; hat sie in einer vierjährigen Lesereihe ge- und beatmet. Sie ist ausserdem Mitveranstaltern des Berliner <a
href="http://www.berlin-bloomsday.com/">Bloomsday</a>, der weltweit am 16.6., dem Tag, an dem der Klassiker spielt, gefeiert wird.<br
/> Wie sie von &#8222;Den Scheiß soll er mal schön selber lesen&#8220; zu &#8222;Ulysses ist das Buch meines Lebens&#8220; gelangt, erklärt sie per Selbstauslöser.</p><p><object
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href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a>, wofür ihr Herz schlägt. Einen Interviewer gibt es nicht, die Kamera ist das einzige Gegenüber und was wichtig oder nebensächlich ist, entscheidet allein die Person, die sie hält. In Eigenregie entstehen so Selbstdarstellungen, die nur das preisgeben, was man zeigen oder erzählen möchte. Welche Grenzen dem Zuschauer geöffnet oder zugewiesen werden, liegt im Ermessen des Selbstauslösers, der jede Folge zu seiner eigenen macht. Wir garantieren für nichts.</p><p><a
href="http://spreeblick.com/selbstausloeser">Selbstauslöser</a> ist eine konstante Variable aus dem Hause spreeblick.com und erscheint dort jeden Freitag neu.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F12%2Fselbstausloser-02-inga-dietrich%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+02%3A+James+Joyce+%E2%80%93+Ulysses/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>12</slash:comments> </item> <item><title>Ein spannender Bogen</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F11%2Fein-spannender-bogen%2F&amp;seed_title=Ein+spannender+Bogen</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F11%2Fein-spannender-bogen%2F&amp;seed_title=Ein+spannender+Bogen#comments</comments> <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 10:37:59 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27882</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://medienelite.de/2010/02/10/einen-deutschen-bogen-spannen-kleine-anekdoten-aus-offentlichen-diskursen/">Nadine Lantzsch spannt in ihrem Blog Medienelite einen deutschen Bogen.</a> Sie kommentiert nicht und bewertet nicht, sondern komprimiert einiges, was – nehme ich an – in vielen aktuellen täglichen und abendlichen Gesprächen thematisiert wird.</p><p>Dass die bisher einzigen beiden Kommentare nur das Wort &#8222;Danke&#8220; beinhalten, zeugt dabei keineswegs von Faulheit, sondern vom Wissen darum, dass jede Bemerkung über dieses Wort hinaus länger als der eigentliche Text sein müsste.</p><p><small><a
href="http://twitter.com/mathiasrichel/statuses/8919052173">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F11%2Fein-spannender-bogen%2F&amp;seed_title=Ein+spannender+Bogen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>15</slash:comments> </item> <item><title>Selbstauslöser 01: Die Ukulele</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F05%2Fselbstausloser-01-karlo-hackenberger%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+01%3A+Die+Ukulele</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F05%2Fselbstausloser-01-karlo-hackenberger%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+01%3A+Die+Ukulele#comments</comments> <pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:03:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Selbstauslöser</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Selbstauslöser]]></category> <category><![CDATA[Videocast]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27684</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/selbstausloeser.jpg" alt="" title="selbstausloeser" class="alignnone size-full wp-image-27685" /></p><p>Ab heute gibt es eine neue Videocast-Serie bei Spreeblick:</p><h3>Selbstauslöser</h3><p>Junge, alte, mehr und weniger bekannte Menschen zeigen per Selbstauslöser, wofür ihr Herz schlägt. Einen Interviewer gibt es nicht, die Kamera ist das einzige Gegenüber, und was wichtig oder nebensächlich ist, entscheidet allein die Person, die sie bedient.</p><p>In Eigenregie entstehen so Selbstdarstellungen, die nur das preisgeben, was man zeigen oder erzählen möchte. Welche Grenzen dem Zuschauer geöffnet oder zugewiesen werden, liegt im Ermessen des Selbstauslösers, der jede Folge zu seiner eigenen macht. Wir garantieren für nichts. Selbstauslöser ist ab jetzt eine konstante Variable aus dem Hause Spreeblick und erscheint jeden Freitag neu.</p><p>Den Anfang macht Karlo Hackenberger. Mit seiner Band Big Light bespielte der heutige Synchronsprecher, Dialog-Autor und Regisseur die Bühnen Europas. Nach einer schicksalhaften Ukulelen-Begegnung fand er Gefallen an der Größe im Kleinen und destilliert seither als <a
href="http://diekleinstebandderwelt.de/">Die Kleinste Band der Welt</a> das Herzblut aus bekannten Hits und vergessenen Schätzen. Per Selbstauslöser spielt er einige davon an und ganz nebenbei lernt man auch noch etwas über den Viersaiter …</p><p><object
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href="http://www.spreeblick.com/category/kategorien/positionen/selbstausloser/feed/">individuelle RSS-Feed</a>, in der kommenden Woche folgen iTunes-Feed sowie eine Übersichtsseite der Selbstauslöser-Folgen.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F05%2Fselbstausloser-01-karlo-hackenberger%2F&amp;seed_title=Selbstausl%C3%B6ser+01%3A+Die+Ukulele/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>35</slash:comments> </item> <item><title>Temporäres Posting zur Radiodiskussion bei FRITZ</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F02%2Ftemporares-posting-zur-radiodiskussion-bei-fritz%2F&amp;seed_title=Tempor%C3%A4res+Posting+zur+Radiodiskussion+bei+FRITZ</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F02%2Ftemporares-posting-zur-radiodiskussion-bei-fritz%2F&amp;seed_title=Tempor%C3%A4res+Posting+zur+Radiodiskussion+bei+FRITZ#comments</comments> <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:13:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27630</guid> <description><![CDATA[<p>Bis Dienstag, 24:00 Uhr bin ich zu Gast bei <a
href="http://fritz.de">Radio FRITZ</a>, es geht um die <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/28/sexueller-missbrauch-am-canisius-kolleg-berlin/">Missbrauchsfälle</a> am Berliner Canisius-Kolleg in den 70er und 80er Jahren.</p><p>Fragen oder Anmerkungen sind per Telefon unter 0331-70 97 110, per <a
href="http://twitter.com/spreeblick">Twitter</a> (#fritz) oder hier in den Kommentaren sehr willkommen.</p><p><strong>Update</strong> Die Sendung ist vorbei. Danke fürs Zuhören! Irgendwann heute Nacht geht der <a
href="http://fritz.de/podcasts/sendungen/Blue_Moon.html">Mitschnitt der Sendung bei FRITZ</a> online, ich werde versuchen, die Aufzeichnung auch für Spreeblick zu bekommen.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F02%2Ftemporares-posting-zur-radiodiskussion-bei-fritz%2F&amp;seed_title=Tempor%C3%A4res+Posting+zur+Radiodiskussion+bei+FRITZ/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>14</slash:comments> </item> <item><title>Sexueller Missbrauch von Schülern: Nicht nur Jesuiten-Schulen sind betroffen</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F02%2Fsexueller-missbrauch-von-schulern-nicht-nur-jesuiten-schulen-sind-betroffen%2F&amp;seed_title=Sexueller+Missbrauch+von+Sch%C3%BClern%3A+Nicht+nur+Jesuiten-Schulen+sind+betroffen</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F02%2Fsexueller-missbrauch-von-schulern-nicht-nur-jesuiten-schulen-sind-betroffen%2F&amp;seed_title=Sexueller+Missbrauch+von+Sch%C3%BClern%3A+Nicht+nur+Jesuiten-Schulen+sind+betroffen#comments</comments> <pubDate>Tue, 02 Feb 2010 13:34:18 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27597</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/tafel_rot.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/8078381@N03/3711744988/"><span
class="text">Pareerica</span></a></p></div></p><p>Der Skandal um die Missbrauchsfälle am Berliner Canisius-Kolleg zieht immer weitere Kreise. Während sich bei uns immer mehr direkt und indirekt <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/28/sexueller-missbrauch-am-canisius-kolleg-berlin/">Betroffene äußern</a>, stehen mittlerweile auch die <a
href="http://www.focus.de/panorama/vermischtes/missbrauchskandal-auch-hamburger-jesuiten-schule-betroffen_aid_476302.html">Hamburger Sankt-Ansgar-Schule</a> und die <a
href="http://www.focus.de/panorama/welt/jesuiten-schule-missbrauchsverdacht-auch-im-schwarzwald_aid_475911.html">Jesuitenschule St. Blasien</a> im Schwarzwald unter Verdacht, den Missbrauch von Kindern vielleicht jahrzehntelang geduldet und möglicherweise vertuscht zu haben.</p><p>Dabei sind systematische Übergriffe gegen Kinder keineswegs nur in christlichen Institutionen zu finden, wie man vorschnell schlussfolgern könnte. Während an den genannten Schulen vielleicht die strenge Bruderschaft, der sich als moralische Instanz aufspielende Ordenskreis für eine kriminelle Solidarität unter den Erwachsenen gesorgt hat, war es an anderen Schulen offenbar das genaue Gegenteil, nämlich die damals neu gefundene Liberalität der 68er-Generation, die Missbrauch möglich gemacht hat.</p><p>Wie zum Beispiel an einem hessischen Internat, der <a
href="http://www.odenwaldschule.de/">Odenwaldschule</a>.</p><p>Auch dort hat es in den 70er und 80er Jahren sexuellen Missbrauch gegeben, was Ende der 90er auch auf Initiative einiger ehemaliger Schüler bekannt wurde. Passiert ist danach jedoch nicht viel: Offenbar gedeckt vom früheren Schulleiter Wolfgang Harder hatte einer der bekannten Täter, Harders langjähriger Weggefährte Gerold Becker, sein Amt niedergelegt und die Gefilde gewechselt. Heute genießt Gerold Becker hohes Ansehen als Herausgeber und Autor pädagogischer Fachpublikationen, saß oder sitzt in Vorständen von Schulen und Stiftungen und hält <a
href="http://www.ov-bergholz-rehbruecke.de/html/standpunkte.html#Wissenundwerte">Vorträge</a> zum Thema <a
href="http://www2.bremen.de/info/presse/bildungstag1.pdf">Bildung</a> und Pädagogik.</p><p>Nachzulesen ist dieser Fall in einem Artikel der Frankfurter Rundschau aus dem Jahr 1999 (<a
href="http://zfi-archiv.beepworld.de/files/internatesexuellermissbrauchdrogen.pdf">PDF</a>). Ehemalige Schüler hatten sich damals an den Autor Jörg Schindler gewandt, nachdem die Schule ihrer zunächst geäußerten Beteuerung der Aufarbeitung nicht nachgekommen war. Denn dort war nicht nur die frühere Schulleitung, sondern auch der damalige SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Conradi als Vize-Vorsitzender des Trägervereins der Meinung, man habe der Sorgfaltspflicht Genüge getan und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die Taten nach rund 15 Jahren nicht mehr &#8222;strafrechtlich relevant&#8220; wären.</p><p>Immerhin: Seit einiger Zeit scheint erneute Bewegung in den Fall zu kommen, die aktuelle Schulleiterin der Odenwaldschule, Margarita Kaufmann, ist anscheinend sehr bemüht, die dunkle Vergangenheit ihrer Schule aufzuarbeiten – ihren früheren Kolleg/innen, die sich nicht mit dem Vorgehen der damaligen Schulleitung zufrieden geben wollten, wurde Ende der 90er lt. FR die öffentliche Debatte noch untersagt.</p><p>An der Odenwaldschule gab es keine Jesuiten, keine Patres, keine christliche Verschwörung, keine restriktive Stimmung, ganz im Gegenteil: Das Internat ist berühmt für seine familiäre, offene Atmosphäre. Doch geschwiegen wurde ganz offensichtlich auch dort, und auch dort wurden persönliche Biografien zerstört. Damalige Schüler stellen erst nach einer Therapie oder nach Bekanntwerden der aktuellen Fälle Zusammenhänge her zwischen den sexuellen Problemen, die sie bis ins Erwachsenendasein begleitet haben oder das immer noch tun, und der Tatsache, dass sie als Kinder jahrelang jeden Morgen von einem Lehrer durch das Streicheln ihrer Genitalien unter der Bettdecke geweckt wurden.</p><p>Der Skandal ist vielschichtig. Dass sich dejenigen, die unter der psychischen Persönlichkeitsstörung namens Pädophilie leiden, dort sammeln, wo sich viele Kinder und Jugendliche befinden, überrascht wenig und es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis wir von ähnlichen Fällen in Sportvereinen oder anderen Jugendeinrichtungen hören. Dass die Taten jedoch jahrzehntelang von Dritten gedeckt wurden, dass sich die wenigsten Täter dafür verantworten mussten, dass Therapien oder Strafen offenbar aktiv verhindert wurden, dass offene Worte mit Wissen um die Verjährung hinausgezögert wurden – das macht auch viele derjenigen zu Tätern, die nicht selbst handgreiflich wurden.</p><p>Es ist die Aufklärung genau dieser Ebene, die ich mir neben den offensichtlichen wünsche. Dazu gehört eine weitere Forderung, nämlich die nach dem Einsatz von politisch unabhängigen Untersuchungsausschüssen.</p><p>Wie am oben genannten Beispiel der Odenwaldschule zu sehen ist, gibt es an vielen Schulen oft genug auch Bezüge zur Politik und nicht wenige der damaligen Schüler dürften heute in politischen Positionen sein – genauso wie damals einige Eltern. Ob es in diesen Bereichen Mitwissen gegeben hat, können nur Untersuchungen erforschen. Ob es daher im Fall des Canisius-Kollegs besonders hilfreich ist, die Organisation <a
href="http://www.innocenceindanger.de/fusszeile/impressum/">&#8222;Innocence in danger&#8220;</a> mit den Berichten zu beauftragen, deren Präsidentin Stephanie Freifrau zu Guttenberg die Gattin unseres Verteidigungsministers ist, wird sich erst noch zeigen. Bei den Diskussionen um die <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/06/19/bundestag-beschliest-gesetz-fur-internet-sperren/">Netzsperren</a> erwies sich der Verein meiner Meinung nach als nicht besonders kompetent und es war hinter vorgehaltener Hand von möglichen Interessenskonflikten die Rede.</p><p>Hoffen wir für diesen Fall aufs Beste.</p><p>Update: <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/02/02/sexueller-missbrauch-von-schulern-nicht-nur-jesuiten-schulen-sind-betroffen/comment-page-1/#comment-745910">Walter_33 merkt in den Kommentaren an</a>, dass Innocence in danger als Organisation offenbar nicht an den Untersuchungen beteiligt ist. Die Anwältin Ursula Raue war Präsidentin des Vereins, dessen Name im Zusammenhang mit den Berichten auftaucht. Die aktuellen Beziehungen werde ich nachtragen, sobald ich mehr weiß.</p><p><small>Hinweis: Im Jahr 2006 gab es <a
href="http://www.spreeblick.com/2006/08/02/girllovers-hinter-den-spiegeln/">hier auf Spreeblick eine Debatte über Pädophilie</a>, in die sich auch Pädophile einbrachten. Die Kommentare bieten teilweise Einblick in eine bizarre Parallelwelt.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F02%2Fsexueller-missbrauch-von-schulern-nicht-nur-jesuiten-schulen-sind-betroffen%2F&amp;seed_title=Sexueller+Missbrauch+von+Sch%C3%BClern%3A+Nicht+nur+Jesuiten-Schulen+sind+betroffen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>101</slash:comments> </item> <item><title>Radio-Talkshow zu den Missbrauchsfällen am Canisius-Kolleg</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F01%2Fradio-talkshow-zu-den-missbrauchsfallen-am-canisius-kolleg%2F&amp;seed_title=Radio-Talkshow+zu+den+Missbrauchsf%C3%A4llen+am+Canisius-Kolleg</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F01%2Fradio-talkshow-zu-den-missbrauchsfallen-am-canisius-kolleg%2F&amp;seed_title=Radio-Talkshow+zu+den+Missbrauchsf%C3%A4llen+am+Canisius-Kolleg#comments</comments> <pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:47:01 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27554</guid> <description><![CDATA[<p>Ihr merkt es u.a. am fehlenden Spreeblick-Content: Ich bin abgelenkt. Seit Tagen beschäftigt mich wenig anderes als die Geschehnisse rund um die Missbrauchsfälle am Canisius-Kolleg, meiner früheren Schule.</p><p>Ein paar Zeilen vorab: Spreeblick ist ein Weblog, gestartet als persönliches solches und in den letzten Jahren zu einem Mehrautoren-Blog gewachsen. Obwohl uns allen als Schreiber/innen persönliche Inhalte, Ansichten und Anekdoten ganz und gar nicht fremd sind, geht diese Geschichte ein Stück weiter an mein Privatleben heran, als ich es gewohnt bin. Zeitungen drucken im Zusammenhang mit der Berichterstattung ungefragt Fotos und Werdegang meiner Person inkl. Wohnort meiner Familie ab (das sind keine Geheimnisse, auch die Wikipedia fragt schließlich nicht, es fühlt sich trotzdem merkwürdig an, die eigene Vita im Zusammenhang mit einer solchen Geschichte zu lesen) und das Telefon steht nicht still.</p><p>Das ist alles okay, solange ich den Eindruck habe, dass ich dabei etwas zur Sache beitragen kann und mich nicht für eine Boulevardisierung des Themas einspannen lasse. Hier bei Spreeblick selbst fühle ich mich sicher, denn ich kann selbst kontrollieren, was ich von mir gebe, ich gehe nicht das Risiko gekürzter Zitate ein. Und die Reaktionen auf meinen <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/28/sexueller-missbrauch-am-canisius-kolleg-berlin/">Erfahrungsbericht, in denen sich viele Ex-Mitschüler und offenbar auch Lehrer zu Wort melden</a>, geben einen umfassenden Eindruck der Erfahrungen vieler anderer Schüler/innen wieder und vervollständigen somit meine eigenen Worte. Dass der Artikel zu einer Anlaufstelle für viele direkt oder indirekt Betroffene geworden ist, freut mich, denn es zeigt unter anderem, worin sich klassische Medien und digitale massiv unterscheiden:</p><p>Während der Raum für Austausch und viele verschiedene Stimmen in Print und TV sehr beschränkt ist und daher &#8222;die Story&#8220; vorgeht, haben wir als Blog endlos Platz für alle. Platz, den jeder aus freien Stücken nutzen kann, um seinen oder ihren Teil zur gesamten Geschichte beizutragen. Niemand wird von uns belästigt und um Exklusiv-Zitate gebeten, jeder kann auf Wunsch anonym bleiben. So wird aus einem ersten, persönlichen Artikel eine Reihe verschiedener Berichte und Meinungen, niemand muss die Sensation herbeischreiben, niemand muss auf die Zeichenmenge oder die Sendezeit achten. Und alle können aufeinander reagieren. Man kann miteinander reden. Medien, die jetzt auf der Suche nach einer &#8222;Stimmungsbeschreibung&#8220; sind, finden unzählige davon in den betreffenden Kommentaren.</p><p>Doch Blog-Kommentare lassen sich schlecht im Fersehen darstellen. Über Twitter, Facebook und Mail bitten mich daher Journalisten um Kontakt zu den Kommentatoren – auf die Idee, sich selbst in das Gespräch einzumischen, ist bisher, soweit ich weiß, nur einer gekommen. Als Berichtender auch Teil des Gesprächs zu sein, das scheint noch zu ungewohnt für viele Journalisten zu sein, was ich überhaupt nicht wertend, sondern nur feststellend meine. Vielleicht ist es sogar besser, sich als Journalist nicht direkt einzumischen, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wird es Zeit, auch die Berichterstattung selbst bei solchen Vorfällen zu thematisieren. Meta.</p><p>Ich habe Print- und TV-Anfragen abgesagt, die Gründe dafür hatte ich <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/29/bild-telefonie/">hier beschrieben</a>. Dennoch fühlte ich mich mit einem dauernden &#8222;Dazu habe ich nichts zu sagen und gebe keine Interviews&#8220; auch nicht richtig wohl, denn vielleicht ist das öffentliche Reden ja auch hilfreich? Ich kann vielleicht als nicht direkt Betroffener, aber ehemaliger Mitschüler, Dritten einen Anlass geben, sich ebenfalls zu äußern? So hat es schließlich, ganz ungeplant, im Artikel auch funktioniert und es hat, das weiß ich aus Mails, vielen geholfen.</p><p>Und so habe ich mich heute zum Versuch durchgerungen, eine ähnlich offene Plattform wie hier in einem anderen Medium auszuprobieren: Dem Radio. Statt 30-Sekünder im Fernsehen oder Zweizeiler in der Zeitung gibt es morgen, Dienstag Abend von 22:00 bis 0:00 Uhr, eine zweistündige Radiosendung bei meinem früheren Arbeitgeber <a
href="http://fritz.de/">Radio FRITZ</a>. Ich kenne das Format des &#8222;Blue Moon&#8220; und bin sicher, dass es in der Sendung nicht um reißerische Enthüllungen gehen wird, sondern um Gespräche. Wer sich einmischen mag, kann das gerne tun, die Telefonleitungen werden offen sein. Moderator der Sendung ist Hendrik Schröder, ich werde als Gast zugegen sein.</p><p><a
href="http://fritz.de/livestream/livestream.html">Der FRITZ-Livestream ist hier zu finden.</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F01%2Fradio-talkshow-zu-den-missbrauchsfallen-am-canisius-kolleg%2F&amp;seed_title=Radio-Talkshow+zu+den+Missbrauchsf%C3%A4llen+am+Canisius-Kolleg/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>21</slash:comments> </item> <item><title>BILD-Telefonie</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F29%2Fbild-telefonie%2F&amp;seed_title=BILD-Telefonie</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F29%2Fbild-telefonie%2F&amp;seed_title=BILD-Telefonie#comments</comments> <pubDate>Fri, 29 Jan 2010 11:49:36 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Positionen]]></category> <category><![CDATA[Reflexionen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27513</guid> <description><![CDATA[<p>Seit gestern ruft hier die halbe Presselandschaft an, denn ich bin durch <a
href="http://www.spreeblick.com/2010/01/28/sexueller-missbrauch-am-canisius-kolleg-berlin/">diesen Artikel</a> zu den Missbrauchsfällen am Berliner Canisius-Kolleg, an dem ich mein Abi gemacht habe, zu einem der offenbar wenigen Ansprechpartner unter den Ex-Schülern geworden. Die Anrufe gingen dabei schon vor meinem Artikel los, ich habe ihn geschrieben, um die Anrufe abkürzen und Journalisten mittels des Posts auf meine Kenntnisse hinweisen zu können. Ich habe anderen Medien das Zitat des Artikels genehmigt. Genügen tut das den meisten natürlich nicht. Es muss doch etwas exklusiver sein.</p><p>Die Journalistinnen und Journalisten vom Tagesspiegel, vom Berliner Kurier, von der Berliner Zeitung, vom Stern, vom RBB und von der Berliner Morgenpost – sie alle hatten dabei Verständnis dafür, dass ich inhaltlich auf meinen Artikel verweise und darüber hinaus keine Interviews zu dem Thema gebe, einfach deshalb nicht, weil ich kein Zeuge bin. Was ich zu sagen habe steht im Artikel, die Täter- und Opfer-Namen, die mir zu Ohr gekommen sind, werde ich nicht nennen, da ich diese nur aus zweiter Hand habe. Man stelle sich vor, was es auslösen könnte, wenn ich ohne eigenes, sicheres Wissen den Namen eines möglicherweise Unschuldigen als Verdächtigen nennen würde. Es gibt Dinge, die der Schulleitung, den Opfern, der Mediatorin und der Polizei überlassen werden sollten.</p><p>Jeder der oben erwähnten Anrufer fragte freundlich, ob dieser oder jene Satz zitiert werden dürfe, ob man Teile des Artikels verwenden könne. Was aus einzelnen Artikeln geworden ist, weiß ich noch nicht, aber ich hatte den Eindruck fairer und sachlicher Kurzgespräche.</p><p>Mit der BZ ist es dann schon etwas schwieriger, was weniger überrascht, mit dem SPIEGEL aber leider auch. Während man sich am Ende des streckenweise sehr aufgeregten Spiegel-Telefonats zumindest wieder auf einen sachlichen Ton und gegenseitiges Verständnis einigen konnte, nachdem ein zweiter Kollege eingesprungen war, blieb die Journalistin der BZ ungebrochen beharrlich bis penetrant. Neben Namen und Orten hätte sie gerne auch noch alte Klassenfotos und die E-Mail-Adressen einiger unserer Kommentatoren zur Kontaktaufnahme gehabt (bekommen hat sie nichts davon).</p><p>Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass Journalisten Recherche betreiben und dass ich dabei als eine von mehreren Stellen angesprochen werde. Dabei ist jedoch die durchaus als aufdringlich zu bezeichnende Hartnäckigkeit einiger Anrufer, denen meine Weigerung der Namensnennung nicht passt, extrem anstrengend und die Gier nach der Exklusivinfo in diesem Zusammenhang ziemlich eklig.</p><p>Ich hoffe, dass sich andere ehemalige Mitschüler, die sicher auch kontaktiert werden, nicht bedrängt fühlen, voreilige und damit möglicherweise falsche Aussagen zu treffen. Und ich hoffe gleichzeitig, dass es Schüler gibt, die mit Sicherheit richtige Aussagen treffen können.</p><p>Noch einmal ganz anders verlaufen übrigens Telefonate mit der BILD. Das geht dann so:</p><p>BILD: &#8222;Hallo, hier ist die BILD-Zeitung, wir haben mit großem Interesse ihren Artikel gelesen und möchten uns mit Ihnen heute nachmittag auf eine halbe Stunde treffen.&#8220;</p><p>Ich: &#8222;Ich gebe keine Interviews zu dem Thema und ich rede nicht mit der BILD-Zeitung.&#8220;</p><p>BILD: &#8222;Was?&#8220;</p><p>Ich: &#8222;Ich rede nicht mit der BILD-Zeitung.&#8220;</p><p>BILD: &#8222;Wieso denn nicht? Wegen BILD?&#8220;</p><p>Ich: &#8222;Ja, wegen BILD.&#8220;</p><p>Anruferin: &#8222;Na dann müssen wir halt ihr Blog lektorieren.&#8220;</p><p><small>Ehemalige Mitschüler, die Kontakte zur Presse suchen, leite ich gerne – auf Wunsch auch anonym oder mit mir als &#8222;Zwischenstopp&#8220; – an die mir seriöser erscheinenden Medien weiter. Um die E-Mail-Adressen, die ihr in den Kommentaren hinterlasst, braucht ihr euch keinerlei Sorgen zu machen, sie werden von uns nicht weitergegeben. Wer Kontakt mit mir aufnehmen möchte, kann dies jederzeit unter johnny at spreeblick punkt com tun.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F29%2Fbild-telefonie%2F&amp;seed_title=BILD-Telefonie/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>51</slash:comments> </item> </channel> </rss>
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