Roboter gehören, seit es soetwas wie Nerds gibt, zu den Lieblingsfetischen zumindest der Jungs. In der wirklichen Welt derzeit noch eher banale, abstrakte Arbeitsmaschinen, haben sie popkulturell quasimenschliche Form angenommen und beflügeln die Fantasie, vom Golem von Prag hin zu C-3PO, R2D2 und Bender aus Futurama.
Kein Wunder also, daß die Roboter auch in der modernen Kunst Einzug halten — bieten sie sich doch vorzüglich als Vorlagen für Skulpturen an.
Mike Rivamonte, der direkt neben dem U.S. Space & Rocket Center aufwuchs und damit wohl gar keine andere Chance hatte, als sich für Technik und Raumfahrt zu begeistern, baut Roboter aus Technomüll und Fundstücken. Wunderbar homogen, wirken seine Skulpturen wie Charaktere aus klassischen SciFi-Filmen des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.
Im Interview erzählt er von seiner Arbeitsweise, den Hintergrundgeschichten zu den Robotern und den Illustrationen, die demnächst auf seiner Website zu sehen sein werden. Read on my dear…