Es ist soweit, die Jury hat entschieden!
Und hier ist es, das allerallerallersuperste Bild des Jahres 2007:
Archiv
The Wikimediocre picture of the year 2007
Slightly more useful than Twitter
Obwohl UA schon lange aus der Beta-Phase raus ist, haben sich bisher nur kapp 11.000 Leute bei dem viel versprechenden australischen StartUp registriert. Wer noch dabei sein will, bevor der Dienst seine erste Phase abschließt, sollte schnell sein und hier klicken.
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Abu Ghraib Fashion Show?
Ich halte mich im Bereich der Mode – obwohl der stilvollen Bekleidung nicht abgeneigt – aus guten Gründen zurück. Die sehr eigenen Regeln, denen sowohl Modefotografie als auch Modeschauen folgen, sind für mich unergründlich und ich habe einfach nie den Drang gehabt, mich näher mit ihnen zu befassen. Man kann ohne Zweifel sagen: Ich habe keine Ahnung von der Modeindustrie.
Bei einigen Fotos der neuen John-Galliano-Kollektion darf ich mich aber trotzdem fragen, ob die noch alle Tassen im Schrank haben, Poe hin, Poe her.
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Barbara Preisinger
Barbara Preisingerhübsche kleine das ziemlich bekannte Label ~scape betreibt, hat für die Kollegen drüben bei XLR8R einen Exklusiv-Mix zusammengestellt: Eine Stunde aktueller Musik, zwischen House und Elektro oszillierend. Sehr schön!
Barbara Presinger Mix für XLR8R
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Malte liest. 04: Micaela
Teil 4 unserer kleinen Serie, in der Malte einige seiner Spreeblick-Artikel liest.
Intelligenztest für Studenten?
Ich registriere mich bei fast jedem Online-Dienst, der mir vor die Gleitsichtbrille kommt. Research, you know? Man muss ja wissen, worüber man redet, wenn man darüber redet.
Neulich, als ich mich mit einer Verspätung von nur wenigen Jahren auch mal bei StudiVZ anmelden wollte, bin ich allerdings schon am ersten Feld der Registrierung gescheitert. Ich konnte es einfach nicht ausfüllen. Vor Lachen:
23andMe: “Die Geheimnisse deiner DNA”
Ich kann die Begeisterung von Herrn Knüwer (die er selbst gar nicht als solche empfindet, siehe Kommentare) weder nachvollziehen noch teilen. Bin ich der Einzige, der so etwas als Realität gewordenen Zukunftshorror empfindet?
Oder sind die Teilnehmer des DLD vielleicht einem sehr üblen, aber perfekt inszenierten Scherz aufgesessen?
U2 3D
Wer hätte damals™ gedacht, dass aus diesen Milchgesichtern einmal eine der unumstritten größten Rockbands der Welt wird? Wer konnte ahnen, wieviel Pro und Kontra das Gesicht dieser Band einmal provozieren würde? Und wer hätte geglaubt, dass diese alberne Brille, die Bono so gerne trägt, ihm einen dreidimensionalen Blick in die Welt ermöglicht? Und nun auch uns?
U2 in 3D, offenbar ein ziemlich beeindruckendes Spektakel, gefilmt während der letzten Tour. Vorführungstermine in Deutschland konnte ich bisher nicht ausfindig machen. Update aus den Kommentaren: Hier.
Womit soll Struck nun telefonieren?
Oder andere Wahlkämpfer, die ihre Nokia-Handys ablegen wollen? Ihre Motorolas haben sie doch sicher alle schon letztes Jahr weggeworfen, oder?
ByteFm
Vor ein paar Tagen nölte ich noch an dieser Stelle, klassisches Radio sei tot. Nun, vielleicht atmet es ja doch noch. Zwar nicht im Äther aber im Internet.
Lagerdenken
Wenn Dreck Materie am falschen Ort ist, dann ist „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ kein Dreck. Denn für Sonja Zietlow kann es keinen richtigen Ort geben.
Mitte ist ein Bezirk
Argumente austauschen, zuhören, sich einer Wahrheit oder einer Lösung nähern, Gemeinsamkeiten finden, ausreden lassen, Standpunkte überdenken, dazulernen, eigene Fehler eingestehen, Fehler des Gegenüber verzeihen.
Passé.
Alle sind immer, sofort, überall auf ihrem Standpunkt. Im Einsatz. Zögern ist ein Zeichen von Schwäche, Graustufen gibt es nicht, die Nachdenkpause wird ihnen präsentiert von Prince Albert.
Die, die viel reden, diktieren denen, die viel schreiben, viel Lautes. Denn die, die viel lesen, haben viel zu tun und hören nur hin, wenn man sie anbrüllt. Niemand weiß, worum es geht, weshalb sich alle einig sind, dass es darum doch nun wirklich nicht geht.
Aufmerksamkeit, Baby, Baby, komm, komm!
Fernsehen ist Gift. Raucher sind Mörder. Bei uns gibt es so etwas nicht.
Mitte ist ein Bezirk.
Neuköllner Moscheen(be)suche: Keine Reportage.
„Sach mal, kriegst Du eigentlich hier was von den Hasspredigern mit?“
„Wie kommsten darauf?“
„Naja, liest man doch überall.“
„Liest man wo?“
„In den Zeitungen, Mann.“
„Du solltest den Cicero abbestellen, das würde das Problem lösen.“
„Hm.“
Ein Gütesiegel für den Journalismus?
Selten habe ich so gelassene, unaufgeregte und daher wohltuende Zeilen zum Thema Journalismus und (u.a.) Blogs gelesen wie in der aktuellen FTD-Kolumne von Peter Ehrlich. Zeilen, die mich sogar darüber nachdenken ließen, ob das von ihm geforderte Gütesiegel für Journalisten jeder Art bzw. eine freiwillige Akzeptanz der Regeln und Standards eines ggf. neu zu gründenden Medienrats vielleicht eine sinnvolle Idee sein könnten. Obwohl ich denke, dass Ehrlich die Lösung für die von ihm beschriebenen Herausforderungen in seinem Text selbst beschreibt:
Read on, my dear: Spreeblick 2008!
Berlin ist eine einzige Baustelle. Wohin man auch schaut, überall wird erweitert, erneuert, ergänzt, erschaffen. Und so befanden sich auch Teile von Spreeblick seit Monaten auf einer Baustelle, die glücklicherweise jedoch kaum für öffentliche Staus sorgte. Das Resultat der Arbeiten könnt ihr nun sehen, und wenn auch niemand behaupten würde, dass die Bauarbeiten abgeschlossen sind, so freuen wir uns doch enorm, endlich Richtfest feiern zu können.
Ingo Appelt neuer Gagschreiber von Ursula von der Leyen
Man muss Maßnahmen ergreifen, bevor das Kind im wahrsten Sinne des Wortes in den Brunnen gefallen ist.
Ursula von der Leyen in der Anne-Will-Show zum Thema Kinder als Opfer
Ein Lächeln für Schäuble
Wenn ich mir das kleine grüne Kameraauge meines Laptops anschaue, frage ich mich neuerdings manchmal, wann es wohl so weit sein wird, dass ich eine schriftliche Genehmigung des Innenmisteriums (Huch. Eigentlich ein Tippfehler. Aber schön) brauche, um die Kamera mal abzuschalten. Und wenn ich literarisch gestimmt bin, frage ich mich, ob George Orwell gelacht hätte bei der Vorstellung, dass die Leute sich ihre Televisoren selber kaufen.
Gesten von Gestern
Spreeblick, Deutschlands italienischstes Weblog, sorgt sich um Gesten. Einem unserer Autoren, ich glaube, es war ich, war während einer tagelangen U-Bahn-Recherche aufgefallen, dass die Geste, bei der man sich mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf das Handgelenk der linken tippt, um das Gegenüber dazu aufzufordern, die Uhrzeit mitzuteilen (es gibt auch noch die Nebenbedeutung: „Los, die Zeit drängt“) im Aussterben begriffen ist.
Read on, my dear…
Fragen, die das Leben schreibt
Foto © righteeWarum sind Herrentaschentücher eigentlich größer (meist 40×40 cm) als Damentaschentücher (meist 30×30 cm)? Weiß das jemand?
Steine der Erkenntnis
Foto © Craig RodwayIch musste am Wochenende feststellen, dass ich unfähig bin, mehrere benötigte Legosteine gleichzeitig in der Masse zu suchen. Also z.B. dieses kleine graue Teil mit den zwei Scharnieren dran und den Raumschiff-Schalthebel mit der gelben Basis.Geht nicht. Ich finde die Teile nur, wenn ich mich auf ein einziges Element konzentriere.Außerdem werden die Dinger jetzt nach Farben sortiert.
Having said that …
Gibt es ein deutsches Äquivalent zu dem englischen Satzbeginn im Titel? „Wo ich’s gerade sage …“ funktioniert im Sprachgebrauch, ist aber in der Schriftform weniger schön.
Über den Umgang mit Weblog-Kommentatoren
Den Lesern, die sich auch die Kommentare bei uns anschauen, dürfte es aufgefallen sein: Uns wurde in den letzten Tagen mal wieder erklärt, wie die Welt nun wirklich funktioniert. Soweit ich es verstanden habe, waren es diesmal die Jesuiten, die die Welt im Griff haben. Im Verbund mit den Maltesern haben sie AIDS entwickelt und die Zwillingstürme zum Einsturz gebracht und Hitler und Stalin hatten natürlich auch ihren Auftritt. Es hat zugegebenermaßen ein gewisses Frustrationspotential, wenn man einen Beitrag verfasst, sich dann die Kommentare anschaut und feststellt, dass dort jemand gerade klingt, als würde er einen Anfall erleiden. Noch enttäuschender wird es, wenn die anderen Kommentatoren anfangen, auf den Tobenden einzugehen.
Read on, my dear…
Bedenkliche Kleidung - Viertes Kapitel
Auf dem Bild sind Burquinis zu sehen. Die Designerin Aheda Zanetti hat den Burquini - das Wort ist eine Synthese aus Burqua und Bikini - entworfen. Sie sagt:
Der Burkini ist mein Beitrag, um Muslime und die westliche Kultur näher zusammenzubringen. Damit können wir muslimischen Frauen sein wie alle anderen.
Eva Herman aus linguistischer Perspektive

Foto: pml
Meinungsfreiheit in der Partnerschaft zwischen Mann und Frau ist so eine Sache. Klingt gut, kann aber dazu führen, dass die Frau eine andere Meinung hat als der Mann, was im Grunde niemand wollen kann. Den Satz von Eva Herman jedenfalls interpretiert meine Lieblingslektorin anders als ich.
Read on, my dear…
Ist Technik links? Ein Selbstgespräch
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Illustration: René
„Eine törichte Frage. Technik ist weltanschaulich neutral, das sollte doch wohl jedem klar sein. “
Read on, my dear…
Moralisches Rüstzeug: Gemeine Genies
In einer technisch weit fortgeschrittenen, jedoch nicht allzu fernen Zukunft erwartet ihr Nachwuchs. Die Entwicklung in der Medizin ermöglicht es, Embryonen genetisch zu optimieren. Verschiedene Genoptimierungspakete werden von den zuständigen Kliniken angeboten: Das Aussehen ist in einem Paket enthalten (perfekter Wuchs, Goldener Schnitt, samtiges Haar, heutige Schönheiten wie Karolina Kurkova oder Marcus Schenkenberg sehen gegen die Resultate aus wie besonders unschöne Vogelscheuchen), in einem anderen werden zukünftige Krankheiten des Geistes behoben, wieder ein anderes verhindert die Entwicklung von Tumoren, ein viertes sorgt für einen hohen Intelligenzquotienten (sprengt zuverlässig die heute gültigen Skalen), das fünfte bewahrt vor Herz-Kreislaufkrankheiten.
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Konvertitencheck, one, two
Menschen, die zum Islam übergetreten sind, bedrohen uns. Soviel scheint festzustehen. Aber wie kann man im Alltag feststellen, ob man es mit einem Konvertiten zu tun hat? Spreeblick, Deutschlands umsichtigstes Weblog, gibt in kleinen Spielszenen Tipps, wie Konvertiten auf die Schliche zu kommen ist:
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Schwarmintelligenz mal schnell. Bitte.
Beide verteilen Pappe und sagen, es sei Fleisch. Und von beiden wird behauptet*, sie seien der größte Immobilienbesitzer der Welt. Weiß jemand, ob Mc Donald’s oder die katholische Kirche mehr Immobilien besitzt?
*In dem Link wird nur der Immobilienbesitz in Deutschland erwähnt. Angesichts der deutschlandweiten Mc Donald’s-Dichte spräche er allerdings auch für die These, die Kirche sei weltweilt die größte Immobilienbesitzerin. Die Seiten, die das deutlich sagen, sind nicht verlinkbar. Es gibt erstaunlich viele extrem unseriös wirkende atheistische Seiten..


