Menschen, die zum Islam übergetreten sind, bedrohen uns. Soviel scheint festzustehen. Aber wie kann man im Alltag feststellen, ob man es mit einem Konvertiten zu tun hat? Spreeblick, Deutschlands umsichtigstes Weblog, gibt in kleinen Spielszenen Tipps, wie Konvertiten auf die Schliche zu kommen ist:
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Archiv
Konvertitencheck, one, two
Schwarmintelligenz mal schnell. Bitte.
Beide verteilen Pappe und sagen, es sei Fleisch. Und von beiden wird behauptet*, sie seien der größte Immobilienbesitzer der Welt. Weiß jemand, ob Mc Donald’s oder die katholische Kirche mehr Immobilien besitzt?
*In dem Link wird nur der Immobilienbesitz in Deutschland erwähnt. Angesichts der deutschlandweiten Mc Donald’s-Dichte spräche er allerdings auch für die These, die Kirche sei weltweilt die größte Immobilienbesitzerin. Die Seiten, die das deutlich sagen, sind nicht verlinkbar. Es gibt erstaunlich viele extrem unseriös wirkende atheistische Seiten..
Müssen Blogs authentisch sein?
Cem Basman schreibt unter großem Applaus ein großes Wort gelassen nieder:
Gute Blogs sind authentisch.
Sind sie?
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Moralisches Rüstzeug für den urbanen Dschungel und die umliegenden Gebiete
Ergänzend zu unserer losen Reihe, die sich mit dem Linken Neoliberalismus beschäftigt (und so lose ist, dass es im zweiten Teil Stellen gibt, die man als Verhöhnung des ersten lesen kann) möchte Spreeblick, Deutschlands moralischstes Weblog, einige Fragen aufwerfen, um zu sehen, wie gut unsere Leser gerüstet sind für das Leben in einer dschungeliger werdenden Welt.
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Bedenkliche Kleidung - Drittes Kapitel
Solche Kleidungsstücke sind immer Geschenke. Nach was hat hier der Schenkende (Vater meiner Lieblingslektorin) im Laden gefragt, um dieses Mysterium zu erhalten? Welches Tier musste dafür sterben? Und wie sieht der passende Gesichtsausdruck des Beschenkten aus?
Verwirrt in Berlin
Felix Schwenzel und ich auf der 9to5. Wir nennen es Gespräch.
Video nach dem Klick
Die Melancholie des Don Dahlmann
Ich habe ca. 250 deutschsprachige Blogs abonniert, und in vielen geht es zu, wie am Reklamationsschalter eines schwäbischen Möbelhauses. „Da ist Farbe abgeplatzt!“, „SIE HABEN EINE NUSS ZU WENIG GELIEFERT!!!1!“, „Das nennen sie ein Spaltmaß?“
Don Dahlmann mag nicht mehr so recht bloggen. Ich kann Don Dahlmann gut verstehen.
Sekundenschaf
Der bisher dümmste Moment meines Lebens war, als ich Fernsehbilder von Langstreckenapnoetauchern sah und mich fragte, woher man denn nun wisse, ob sie nicht betrügen und vielleicht doch atmen. Unter Wasser.
Schere im Kopf. Aber anders.
Ihr kennt doch vermutlich auch das Phänomen, dass man einen Begriff zum ersten Mal bewusst wahrnimmt und er in der folgenden Zeit dann überall auftaucht.
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Sind Sie ein Superberliner?

Montage: René
1. Sind Sie verwandt mit Holm Friebe?
2. Sind oder waren Sie schon einmal Chefredakteur der Zitty?
3. Haben Sie einen Begriff erfunden, der eine Generation oder Berufsgruppe definiert (Generation Wackel-Dackel, Analoge Psychologie, Dörfliche Couchkartoffeln)?
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Bedenkliche Kleidung - Zweites Kapitel
Dieser Fall ist schon etwas schwieriger. Ich hatte diese Barbour-Jacke bereits vor meinem Germanistik-Studium. In den germanistischen Proseminaren war es verständlicherweise eine Freude, mittels dieser Jacke auf den ersten Blick gehasst zu werden.
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Bedenkliche Kleidung - Erstes Kapitel
Fangen wir mit etwas Leichtem an. Was meint ihr - ist dieses T-Shirt a) unideologisch tragbar, b) ideologisch untragbar, c) ideologisch tragbar oder d) unideologisch untragbar?
Technische und ästhetische Schwierigkeiten des Bloggens unter Aufsicht von Geschmacksstalinisten
Ich darf hier nichts.
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Wunschzettel an die Wissenschaft und die forschenden Pharmaunternehmen
Ich möchte meine Goldene Hochzeit auf dem Mars feiern.
Krebs soll das von Professor Hackethal propagierte Kuschelhaustier werden. Ich erwarte Sätze wie: „Sie haben da aber einen ganz entzückenden Hautkrebs.“ - „Ist ein kleinzelliger, ganz selten. Aber man möchte ihn nicht mehr missen.“ Auch von HIV soll man sagen können: „Ist mir im Urlaub zugelaufen. Macht schlank, rank, elegant und man kann ficken wie ein italienischer Verbandsligist samt Fankurve.“
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Blaue Hood
In den neunziger Jahren nahm jeder Junge mit Abitur einen HipHop-Track auf. Die Mittelschicht machte sich in den Charts breit. Auf die Lehrerkinder-Bubis folgten die Bubis mit Goldkettchen und Knasterfahrung, der Sozialhilfeadel sammelte nun Goldplatten. Jetzt versucht sich der Geld- und der Adel-Adel im Rap-Game.
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Profisüppchenkocher
In „Fegefeuer der Eitelkeiten“ wird beschrieben, wie die Beteiligten an einem Unfall zum Spielball verschiedener Interessengruppen werden. Das Opfer des Unfalls ist ein Afro-Amerikaner, der vermeintliche Fahrer des Autos, das ihn gerammt hat, ein Bilderbuch-WASP. Der Staatsanwalt braucht für seine Wiederwahl dringend die Verurteilung eines Weißen, die Bürgerrechtler brauchen einen Paradeschwarzen. Die Zeitungen ejakulieren Überschriften, die Fernsehsender filmen inszenierte Demonstrationen. Niemand ist an dem Täter interessiert, niemand an dem Opfer und erst recht niemand daran, was wirklich geschehen ist.
Im Fall des in der Türkei im Gefängnis sitzenden Jugendlichen ist es genauso. Munter werden Details erfunden, Hörensagen wird zur Meldung, Leumundszeugen haben Fotos, Minderjährige werden mit vollem Namen ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt, Politiker waren offensichtlich beim Geschehen dabei und die Medien streiten sich darum, wer als erstes die getrockneten Spermareste interviewen kann.
30 - Ich muss das bloggen
Ich habe gerade einen Film geträumt, eine Mischung aus American Pie und 300. Es ging um einen heroischen Soldaten, der eine Ü-30-Party überlebte. Torsten Frings spielte auch mit. Höhepunkt des Films war die Szene, in der der Held seinen am Titel nicht ganz unschuldigen 30-Zentimeter-Penis in den Anführer der gegnerischen Party-Crowd rammte (und vorher die eigentlich für diesen Vorgang vorgesehene Heldin mit eben diesem Penis bedrohte - ja: bedrohte), da nur in dessen Darm das Überleben des Heldenspermas gesichert war.
Aber das will ich gar nicht erzählen. Und Freud bleibt jetzt mal außen vor.
Für mich bemerkenswert war, dass ich während des Films die ganze Zeit gedacht habe: Wie finde ich angemessene Worte für diesen Blick von Torsten Frings, wie beschreibe ich diese Szene. Wie blogge ich das.
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Jupp Derwall
Eine Beamtin im Aachener Sozialamt ließ mich einmal zwischen zwei Stücken Kuchen an ihrer Weisheit teilhaben. Ich hatte sie gefragt, was einen guten Beamten ausmache und sie antwortete: „Man muss von ihm sagen, dass er ein guter Beamter ist.“
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Kopfwäsche mit Nebenwirkungen
Nachdem Andi mich gestern in den Kommentaren zum StudiVZ-Artikel ausgiebig beschimpft hat, verfasste er einige sehr interessante Gedanken zum Thema „Ergoogleung fremder Leben“ (ich hätte da jetzt gerne einen akademischeren Titel zur Hand, habe ich aber nicht). Diese Gedanken will ich denen, die die Kommentare nicht mitlesen, was ein schwerer Fehler ist, nicht vorenthalten.
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