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And U2, Apple?

Über die neuen Apple-Produkte wurde wie immer nach der Vorstellung sehr viel geschrieben von sehr vielen Menschen, die die Geräte noch nie in der Hand hatten, geschweige denn ausprobieren konnten. Der Vollständigkeit halber mache ich die kurze Runde:

1) iOS 8 ist prima.
2) Größere iPhones sind eigentlich Mist, betrachtet man speziell das 6+ aber als kleineres iPad und beachtet, dass manche von uns inzwischen mehr mit einem Smartphone o.ä. arbeiten als mit einem Laptop oder, haha, einem Desktop-Rechner, geht die Sache vielleicht doch auf. Mal abwarten, wie sich die Dinger mit einer Hand bedienen lassen.
3) Die Apple Watch wird besonders mit den vermutlich sehr teuren Varianten am Markt funktionieren, Apple hat nämlich a) erkannt, dass eine Armbanduhr in erster Linie Luxusgegenstand und Schmuckstück ist und b) auf spezielle, bei anderen Smartwatches fehlende Funktionen geachtet. Pulsschläge und Mini-Scribbles statt SMS werden Menschen auf eine neue Art kommunizieren lassen. Meine Prognose: Wir werden die Dinger lieben, Stars und Sternchen werden nicht mehr ohne gehen.

Natürlich kann man tolle Gadgets in Zeiten der Totalüberwachung aber sowieso nur noch mit einem gleichzeitigen Magengeschwür feiern. Da ich kein Magengeschwür will, feiere ich nicht, sondern gehe auf einen anderen sehr diskussionswürdigen Teil der Präsentation ein: Die Apple-Kooperation mit U2.
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Deutscher Radiopreis 2014

Menschen, die meine Twitter- und Facebook-Streams verfolgen, haben es vielleicht schon mitbekommen: Ich bin mit meiner Radioshow FluxFM Spreeblick für den Deutschen Radiopreis in der Kategorie “Bestes Interview” nominiert – genauer gesagt mit der Ausgabe mit Lars Eidinger, die man oben hören kann. Und meine FluxFM-Kollegin Diane Hielscher ist sogar als “Beste Moderatorin” nominiert!

Eine Nominierung allein ist schon eine tolle Auszeichnung, aber ich gebe zu, dass ich nie ein großer Anhänger der “Dabei sein ist alles”-Philosophie war. Ehrlich: Dabei sein ist ganz nett, aber gewinnen macht in Wirklichkeit viel mehr Spaß.

Falls ich den Preis nicht bekomme, werde ich mich also voller Enttäuschung betrinken (das werde ich erst recht tun, wenn ich ihn bekomme, aber dann aus Freude), meine Tweets von der Gala in Hamburg könnten daher ein gewisses Potential haben.

Ihr könnt die Verleihung am Donnerstag, den 4.9.2014, ab etwa 20 Uhr aber nicht nur via Twitter, sondern auch live im Radio (z.B. hier) und im Video-Stream verfolgen (den Link gibt es dann wahrscheinlich hier), oder die ganze Chose mit leichter Verspätung in den dritten TV-Kanälen anschauen.

Winkt mal, wenn ihr uns seht!

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Spreeblick präsentiert: Bob Mould

bob mould

Hüsker Dü – Solo – Sugar – und nun wieder solo: Die Karriere und das musikalische Schaffen von Bob Mould umspannt mittlerweile 35 Jahre, dreieinhalb Jahrzehnte voller Herzblutsongs und endlos vieler Hits für diejenigen, die Musik abseits des Mainstreams zu schätzen wissen.

Für nur zwei Konzerte kommt Bob Mould mit dreiköpfiger Band im November nach Deutschland, und da wir Fans der ersten Stunde sind, freuen wir uns sehr, die Mini-Tour mitpräsentieren zu können!
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Wie wir mal fast vielleicht den T-Bird von Joe Strummer gekauft und daraus einen Film gemacht hätten

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Die Idee war so schön. So irre. So … toll.
Wir hätten ein kleines Stück Rock’n’Roll-Geschichte mitschreiben können.
Aber die Zeit hat leider nicht gereicht.

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Seeblick

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Wir sind unter friesischer Flagge unterwegs und alles ist prima, aber eines können wir euch schon vor unserem ausführlicheren Bericht sagen: Mit den brandenburgischen Badeseen hält so schnell keine andere Gegend mit. Dafür gibt es hier natürlich Vlaa und Twinkelz, das hat ja auch was.

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#wmwmwm – Ein flattr-Experiment (Update)

ACHTUNG! Update des Artikels am Ende.

Als sich David Nießen vor einigen Wochen mit der Idee zu einer WM-Serie und der Frage, ob man das nicht auf Spreeblick machen wolle, an mich wandte, war ich sofort begeistert, fand den Hashtag #wmwmwm für “WM: Was man wissen muss” irre gut, bremste ihn aber trotzdem aus. Denn ich wusste, dass ich David nicht bezahlen konnte. 25 Spieltage, jedes Mal direkt nach dem Abpfiff eine kurze Zusammenfassung als Service für die Leserinnen und Leser: Ganz schön viel Arbeit, die ich von David nicht einfach so in Anspruch nehmen wollte, obwohl er wusste, dass ihm die Idee auf einem Blog nicht viel einbringen würde.

Also dachten wir uns zusammen etwas aus. Wir platzierten einen Paypal-Spendenbutton unter jedem Artikel der Serie, der direkt zu Davids Paypal-Konto ging, und ich sagte ihm die kompletten flattr-Einnahmen aus seinen Posts zu. Mit einem kurzen Text wiesen wir am Ende eines jeden Beitrags außerdem darauf hin, dass Leserinnen und Leser die Honorierung von David selbst in der Hand hätten. Kein großes Gebettel, aber eben ein klarer Hint.

Nun haben wir die Ergebnisse des Experiments, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Die Zahl in Klammern gibt die Anzahl von flattr-Klicks an.
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Verlosung: Bildband “The Beautiful Game – Fußball in den 1970ern” zu gewinnen

The Beautiful Game

Die WM ist fast vorbei, kurz vor dem Finale hauen wir noch einen raus: Gewinnt den Bildband “The Beautiful Game – Fußball in den 1970ern”, ein Leckerbissen für Old-School-Fußball-Fans.

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Neu bei Spreeblick: #wmwmwm

Mit einem Testspiel wurde soeben die temporäre neue Spreeblick-Rubrik #wmwmwm (WM: Was man wissen muss) eröffnet. David Nießen, Autor u.a. für den WDR und 1LIVE sowie Gastautor für den Postillon, wird euch zur Fußballweltmeisterschaft 2014 nach jedem Spieltag mit genau dem Kompaktwissen füttern, das ihr zum Mitreden benötigt. Selbst, wenn ihr in der Nacht zuvor schlafen musstet oder wolltet.

Gleichzeitig starten wir mit #wmwmwm ein neues Experiment: Die Einnahmen aus den Spenden- und flattr-Buttons unter den Artikeln von David gehen direkt an ihn. Wer den Autor also unterstützen möchte, kann das mit einem Klick tun, wir bitten sogar darum! Und wer kein Kleingeld übrig hat, der hilft auch durch einen Klick auf die Twitter- und Facebook-Buttons, nämlich zur Verbreitung der Arbeit.

Spendet also was und so viel ihr wollt – denkt aber bitte daran, dass Paypal beim Empfänger 1,2% + 35 Cent kassiert. Die ersten 35 Cent kommen also nicht beim Autor an.

In jedem Fall: Danke für euren Support!

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Olaf Heine: Brazil (Verlosung)

Nach dem großartigen Bildband “I Love You But I’ve Chosen Rock” ist jetzt das neue Werk des Berliner Fotografen Olaf Heine erschienen. “Brazil” (Amazon-Partnerlink) zeigt – der Titel deutet es an – Fotografien aus Brasilien, die sich zwischen Architektur, Landschaft und Personen auf die Suche nach der besonderen Formensprache des Landes begeben.
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Wie YouTube das andere Spotify werden will und warum das nicht jedem gefallen könnte

busking

Dass Google mit YouTube einen neuen Abonnenten-Musikservice starten will, der dem Modell von Spotify sehr ähnlich sein soll, ist bekannt. Genauso wie die Tatsache, dass dieser Start 2013 noch nicht stattfand. Vielleicht wird es ja was in diesem Jahr, vielleicht schon im Sommer, und vielleicht wird das neue Produkt dann Music Pass heißen.

Vielleicht werden aber nicht alle Songs bei diesem Dienst erhältlich sein. Gerüchten zufolge gibt es hinter den Kulissen einigen Unmut bei den Indie-Labels, die sich u.a. bei der Digitalrechteagentur Merlin sammeln, denn angeblich bietet YouTube den Labels als Vergütung für Streams oder Plays weniger als die Hälfte dessen an, was Spotify momentan zahlt. Zudem möchte YouTube die Auszahlungen vom eigenen Werbeumsatz abhängig machen, bezahlt werden soll also nur, wenn YouTube auch genug Werbung verkauft hat – was auch immer das bedeutet. Viele Indie-Labels wollen das nicht mitmachen und haben daher wohl die von YouTube benötigten Verträge noch nicht unterzeichnet.

Anders sieht es bei den Majors aus, den großen Playern im Musikgeschäft. Vivendi SA (früher Vivendi Universal) soll an Bord sein, Sony und Warner ebenfalls. Denn selbst, wenn von YouTubes neuem Dienst nur wenig an die Labels und damit auch an die Künstler geht, fließt an die Majors jede Menge Geld.

Irrsinnige Summen rauschen durch die Gerüchteküche. Über eine Milliarde Dollar soll Google als Vorschuss für kommende Umsätze der nächsten fünf Jahre an Universal/Vivendi zahlen, mehr als 400 Millionen an Sony, über 200 Millionen an Warner. Alles Gerüchte, wie gesagt, doch die Größenordnungen könnten stimmen. Und so könnte es passieren, dass die Großen Verträge unterzeichnen, die den Kleinen nicht geheuer sind.

Denn wenn die Gehälter von CEOs der Big Player umsatzabhängig sind, sorgen ein paar hundert Millionen für ein feines Taschengeld in der Chefetage.

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Meine eigenen Talks auf der #rp14

So viel Eigenwerbung muss jetzt noch mal sein: Hier – mit Ausnahme der Eröffnung und Verabschiedung, die wahrscheinlich im Nachhinein nicht sooo spannend zu schauen sind – meine eigenen Bühnenerscheinungen während der re:publica 2014.
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#rp14: Nachlese

Die achte re:publica liegt hinter uns, die Hallen sind leer, nach zehn langen Tagen und Nächten ohne viel Schlaf hat das Team die Station Berlin verlassen.

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