Zu schick für’s Kinderzimmer, zu schade für die Desinger-Lounge, gut aber, dass das von Lifegoods ins Minimalistische gefeilte Kult-Kampfross per Elektrostrippe gesichert ist!
HabenHabenHaben!
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At-At-Walker Lampe
Die Rote Raupe wird 5 und wir verlosen Tickets für ihre Party

Der Start der Roten Raupe war 2005 soetwas wie der erste Versuch Indiefanzines allein digital erfahrbar zu machen. Es gab lange Konzertfotostrecken, kurze Besprechungen, unzählige Diskussionen und sehr, sehr viel Herzblut. Heute ist die Raupe ein beachtliches Portal und weil man Feste feiern muss wie sie fallen, feiert sie diesen Freitag im Club 59:1 in München ihren Geburtstag mit Liveauftritten von The Robocop Kraus (Foto) und Pelzig, danach legt Fanziner-Legende Säm (Pitti Platsch 3000) auf.
Wir verlosen 5 einzelne Tickets für alle die am Freitag in München dabei sein wollen und in den Kommentaren Indiefanzines nennen können. Bitte keine Mehrfachnennungen. Bis Donnerstag Abend 20 Uhr könnt ihr teilnehmen.
Pandora: Open Source Handheld

Geschlossene mobile Systeme wie das des iPad erzürnen besonders die Open-Source-Gemeinde. Das muss doch anders gehen, ohne Beschränkungen, ohne Kontrollmechanismen, ohne Hersteller-Monopol!
Tatsächlich arbeiten diverse Teams an mobilen Geräten auf Open-Source-Basis, Openmoko gehört dabei zu den bekannteren Projekten. Doch nun steht auch der Pandora Handheld in den Startlöchern, ein Kleinstrechner, dessen Daten beeindruckende Zahlen- und Buchstabenkombinationen aufweisen: ARM® Cortex™-A8 600Mhz+ CPU mit Linux-System (!), 430-MHz TMS320C64x+™ DSP Core (!!), PowerVR SGX OpenGL 2.0 ES compliant 3D hardware (!!!), 800×480 4.3″ Touchscreen LCD mit 16.7 Millionen Farben (!!!!). Spielt Quake 3!!!!! Und kann Multitasking.
Man muss also nur noch einen Produktdesigner finden, dann steht dem iPad-Killer nichts mehr im Weg …
iPad für 4,99

Hat zwar immer noch kein Multitasking, ist dafür aber verfügbar: Das iPad zum Selbstbasteln (Vorderseite, Rückseite).
Interview Deutschlandradio Kultur
Am vergangenen Freitag habe ich morgens im Deutschlandradio Kultur ein kurzes Interview gegeben. Anlass waren die Kommentare zum Canisius-Artikel und die vielfachen Zitate daraus in Print und TV. Es ging bei dem Gespräch jedoch nicht um die Missbrauchsfälle selbst, sondern um einen möglicherweise stattfindenden Medienwandel und darüber, warum Anonymität im Netz wichtig ist.
Helene Hegemann: Alles nur geklaut?
[Update: Interview mit Airen-Verleger Frank Maleu]
Eine spannende Diskussion um literarische Remix-Kultur, die man in manchen Fällen auch „abschreiben“ nennen könnte, ist gerade im Blog Die Gefühlskonserve zu lesen. Autor Deef Pirmasens zerlegt dort den vom Feuilleton gefeierten Roman „Axolotl Roadkill“ (Amazon-Partnerlink) der 17-jährigen Berlinerin Helene Hegemann und weist einigen Passagen eine Nähe unter anderem zu dem etwas unbekannteren Roman „Strobo“ (Amazon-Partnerlink) des Autors Airen nach.
Deefs Recherche traf offenbar ins Schwarze, denn nur zwei Tage nach seinem Artikel entschuldigt sich die Autorin u.a. mit dem bewundernswerten Satz „Originalität gibt’s sowieso nicht, nur Echtheit“, und auch ihr Verlag Ullstein hält ein paar Worte für angemessen.
Ich habe „Axolotl Roadkill“ nicht gelesen, denn mir gehen Jugendliche, die 50-jährige Feuilletonisten mit ihren unheimlich abgefuckten Berghain-Nächten begeistern, auf den Keks, doch ich frage mich, wie die Geschichte wohl verlaufen würde, wenn „Strobo“ – beispielsweise – von einer TAZ-Autorin geschrieben worden wäre und „Axolotl Roadkill“ – beispielsweise – von einem Blogger.
Bye bye, Flash: Sketchpad in HTML5

Zeichenprogramme im Browser, also Online-Nachahmungen von Software wie Photoshop oder Gimp, gibt es wie Sand am Meer Bytes im Netz. Sketchpad unterscheidet sich von seinen Kollegen dadurch, dass es nicht in Flash programmiert ist, sondern in HTML5 – modernere Browser stellen das Werkzeug somit ohne zusätzliche Plugins dar. Nachdem auch Videoportale wie Vimeo und YouTube ihre Experimente mit HTML5 gestartet haben, deren Inhalte derzeit noch via Flash dargestellt werden, darf man gespannt sein, wie Adobe auf diese Entwicklung reagiert. Und ob.
Die Firma hinter Sktechpad bereitet zudem gerade Colorjack:Canvas vor, ein Vektorgrafik-Programm inkl. kollaborativer Animationsfunktionen.
Winterclash 2010 + Verlosung

Als ich noch ein Jungspund auf Inline Skates war konnte mir keine Halfpipe zu hoch, kein Parcour zu tricky sein, als dass ich ihn nicht trotzdem ausprobiert hätte. Dann habe ich mir bei einem Stunt den Arm gebrochen und es fortan sein gelassen. Das wollte ich nur erwähnen. Denn die Jungs und Mädels vom Winterclash stecken sowas eher locker weg und machen trotzdem weiter, wovon ihr euch am 12. und 13. Februar in der arena Berlin als Zuschauer selber überzeugen könnt. Oder ihr steckt sowas auch locker weg, meldet euch online an und versucht euer Glück als Teilnehmer. So oder so, wird sicher eine spektakuläre Angelegenheit.
Wir verlosen dazu 3 x 2 Wochenendpässe, mit denen ihr Zugang zum gesamten Event inkl. der beiden Parties am Abend kriegt. Und das funktioniert nach dem wie immer beliebten Prinzip: Wer einen Kommentar mit gültiger Email-Adresse hinterlässt, nimmt an der Verlosung teil. Darüber hinaus sind alle Kommentare gleich, denn es entscheidet der Zufalls(zahlen)generator. Ein paar Zeilen, warum nun ausgerechnet du dahin willst, sind natürlich trotzdem gern gesehen. Teilnahmeschluss ist Freitagabend (05. Februar) 18:00 Uhr. Mehrfache Kommentare werden nicht gezählt. Ihr kennt das ja.
Buchstaben aus Pappe

Buchstaben sind echt cool. Wenn man sie in eine bestimmte Reihenfolge bringt, kann man Wörter wie „delicious“ oder „gorgeous“ aus ihnen basteln, aber auch ein elegantes „mäandern“, hübsch verpackt in einem zunächst unscheinbaren, dennoch tragfähigen Nebensatz, kann Freude bringen. Und wer kommt schon ohne „Betäubungsmittelverschreibungsverordnung“ über den Tag? Siehste.
Zahlen sind auch cool, auf eine Art sogar noch cooler als Buchstaben, aber für Leute, die schon Zahlen haben, sind Buchstaben ein tolles Geschenk. Das MAKE-Magazin verweist für diesen Zweck auf die hübschen Letterboxes des Design Office, welches auch den auf Pappkartons gedruckten Font zum Download anbietet, wer seine Buchstaben jedoch plastischer mag, dem empfehle ich die oben abgebildeten von Modulor. Bei einem Preis von 3 Euro pro Buchstaben vielleicht nicht die beste Idee für den Geburtstag von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, aber für Uwe kann man schonmal einen knappen Zehner springen lassen.
Willkommen in der Minderheit
Zugegeben: Mein allererster Eindruck des iPads hatte den bitteren Beigeschmack leichter Enttäuschung. Mein Auge störte sich an den Proportionen von Rand und Bildschirm, das Interface des Home-Screens – mit den großen Abständen zwischen den Icons – wirkte unfertig, und wie fast alle, hoffte auch ich auf etwas technologisch wirklich Neues, Revolutionäres, Nie-Gesehenes.
Stattdessen präsentierte Mr. Jobs ein Gerät, das vom ersten Eindruck an einen guten Bekannten erinnert und daher in Windeseile auf allen Meinungsäußerungskanälen als großer iPod Touch bagatellisiert wurde.
Read on my dear…
transmediale.10 – FUTURITY NOW!

Ab Dienstag wird unsere Wohnung zum Hostel umfunktioniert; mit Buttons übersäte Rucksäcke stapeln sich im Flur; Schlafsäcke vor dem Schreibtisch; Österreicher, Luxemburger, Engländer und Iraner vor einem Sixer Schulte in der Küche und ihre schmuddeligen Zahnbürsten in meinem Becher, denn es ist wieder so weit, die diesjährige Transmediale, Festival für Kunst und digitale Kultur im Haus der Kulturen der Welt, beginnt. Und damit nicht nur meine sozialen Phobien sondern auch die Spreeblick-Leser ihren Spass mit der transmediale.10 haben werden, verlosen wir hier zwei Pässe – nicht nur Tickets, sondern richtige Festival-Pässe, die zum Zutritt zu allen Konferenzen, Workshops, Screenings, Performances und Ausstellungen berechtigen.
UPDATE 01.02.: Die Transmediale packt nochmal zwei Pässe drauf und wir verlängern die Deadline bis heute Abend 22 Uhr. Read on my dear…
Bewiesen: Spiegel-Autoren sind stärker als Heise-Autoren
V.l.n.r.: Heise-Autor, SpOn-Autor (Symbolbild)
„Der erste Kontakt mit dem iPad macht erst mal stutzig: So leicht ist das Gerät?“ (Spiegel Online)
„Das etwa 1,3 Zentimeter dicke Gerät ist robust und mit knapp 700 Gramm überraschend schwer.“ (Heise)
(Nach Tipp per Mail von Robert)
Panopticlick: Welche Spuren hinterlässt dein Browser?

Panopticlick ist ein experimentelles Projekt der EFF, der Electronic Frontier Foundation. Auf der Seite kann man testen, welche Informationen der eigene Browser beim Besuch einer Website hinterlässt – und damit sind weder Cookies noch IP-Adressen gemeint. Denn neben der Browser-Art und -Version werden u.a. auch Angaben über installierte Plugins und alle auf dem Rechner installierten Schriftarten weitergegeben. Der eigene Rechner nähert sich somit auch ohne IP-Adresse oder Keks einer gewissen Einzigartigkeit.
Und die EFF wäre nicht die EFF, wenn sie nicht gleichzeitig Tipps gegen dieses sogenannte „Browser Fingerprinting“ geben würde.
iPad
Mehr Bilder und alle Infos gibt es an den üblichen Stellen und inzwischen auch bei Apple selbst. Ich bin noch nicht wirklich überzeugt, aber das kann sich ändern, wenn es das iPad in zwei bis drei Monaten tatsächlich gibt. Die Werte (zehn Stunden Batterieleistung bei einem Monat Standby) klingen gut, die Preise erstaunlich (ab 499 Dollar). Trotzdem: Kann man mit dem Ding nur konsumieren oder auch kreieren? Das ist für mich die entscheidende Frage, die erst beantwortet sein wird, wenn man es in den Händen gehabt hat. In den Kommentaren: Raum für persönliche Notizen. Und kann mir jemand erklären, was genau der verbaute „Apple Chip“ ist?
Read on my dear…
Das perfekte Online-Dating-Foto
OkCupid haben 7000 Fotos analysiert um herauszufinden, wie man sich optimal in Szene setzt.
Die eingedampfte Antwort für Männer lautet:
Zeigt Muskeln und seid nett zu Tieren während ihr nachdenklich nicht in die Kamera schaut!
Tarzan halt…
Das Apple Tablet
Die regelmäßig stattfindenden Hypes um kommende neue Apple-Produkte als das Gejaule dumpfer Evangelisten zu diskreditieren macht zwar Spaß, ist aber äußerst kurzsichtig. Schließlich hat Apple mit dem iTunes Store, dem iPod und dem iPhone der Musik- und Filmbranche Türen zum digitalen Vertrieb ihrer Waren geöffnet und mit dem AppStore trotz aller Beschwerden über Apples Walled Garden und zweifelhafte Freigabeprozesse nicht nur Umsatzrekorde aufgestellt, sondern den größtenteils dankbaren Entwicklern mobiler Anwendungen eine Vertriebsplattform in die Hände gegeben, die von der Konkurrenz beneidet wird – man muss kein Fanboy sein, um dies anzuerkennen.
Read on my dear…
Windows 3.1 im Browser
Vor grau-beigen Urzeiten, in denen das Hantieren mit Disketten noch gang und gäbe war, das Austüfteln der besten Konfiguration zur Belegung des spärlich vorhandenen Arbeitsspeichers zum Handwerk eines jeden Nerds gehörte, in denen Computerspiele weniger Platz auf der Festplatte verbrauchten als heute so manches Word-Dokument, und in der Apple einen Flop nach dem anderen auf den Markt warf…
… war Windows noch kein Betriebssystem sondern „nur“ ein Fenstermanager, der auf DOS aufsetzte. Und weil Michael Vincent dieses Feeling wohl vermisste, hat er kurzerhand die Oberfläche von Windows 3.11 in HTML und JavaScript nachgeschrieben. Und das ist ziemlich beeindruckend.
Ironischerweise kriegt man mit dem Internet Explorer nur einen eingeschränkten Funktionsumfang…
Rettungsanker Haiti: Danke!
Es war ein Novum für Spreeblick und auch für mich als Person. Zum allerersten Mal habe ich vor einer Woche damit begonnen, meinen und unseren Namen mit einer Spendenaktion zu verbinden, unsere Leserinnen und Leser also direkt darum zu bitten, ihr Geld für einen bestimmten Zweck auszugeben.
Read on my dear…
Lernen, lernen, popernen…

…und zwar jeden Tag etwas, das man sich möglicher Weise noch nie gefragt hat, weshalb die ungebetene Antwort umso erfrischender ist.
Dank learnsomethingeveryday.com
[via]
What the future sounded like
I was lucky in those days to have a rich wife. So we sold her Tiara and swapt it for a computer.
Peter Zinovieff, Gründer des Electronic Music Studio, die den ersten portablen Synthesizer bauten.
Dokumentation über den Traum einer Musikrevolte dank VCS, LSD, EMS, einem Großaufgebot von Kabeln, Reglern, Knöpfchen und wie aus Geräuschen Klänge wurden.








