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Archiv

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Pandora: Open Source Handheld

Geschlossene mobile Systeme wie das des iPad erzürnen besonders die Open-Source-Gemeinde. Das muss doch anders gehen, ohne Beschränkungen, ohne Kontrollmechanismen, ohne Hersteller-Monopol!

Tatsächlich arbeiten diverse Teams an mobilen Geräten auf Open-Source-Basis, Openmoko gehört dabei zu den bekannteren Projekten. Doch nun steht auch der Pandora Handheld in den Startlöchern, ein Kleinstrechner, dessen Daten beeindruckende Zahlen- und Buchstabenkombinationen aufweisen: ARM® Cortex™-A8 600Mhz+ CPU mit Linux-System (!), 430-MHz TMS320C64x+™ DSP Core (!!), PowerVR SGX OpenGL 2.0 ES compliant 3D hardware (!!!), 800×480 4.3″ Touchscreen LCD mit 16.7 Millionen Farben (!!!!). Spielt Quake 3!!!!! Und kann Multitasking.

Man muss also nur noch einen Produktdesigner finden, dann steht dem iPad-Killer nichts mehr im Weg …

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Willkommen in der Minderheit

Zugegeben: Mein allererster Eindruck des iPads hatte den bitteren Beigeschmack leichter Enttäuschung. Mein Auge störte sich an den Proportionen von Rand und Bildschirm, das Interface des Home-Screens – mit den großen Abständen zwischen den Icons – wirkte unfertig, und wie fast alle, hoffte auch ich auf etwas technologisch wirklich Neues, Revolutionäres, Nie-Gesehenes.

Stattdessen präsentierte Mr. Jobs ein Gerät, das vom ersten Eindruck an einen guten Bekannten erinnert und daher in Windeseile auf allen Meinungsäußerungskanälen als großer iPod Touch bagatellisiert wurde.
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Bewiesen: Spiegel-Autoren sind stärker als Heise-Autoren


V.l.n.r.: Heise-Autor, SpOn-Autor (Symbolbild)

„Der erste Kontakt mit dem iPad macht erst mal stutzig: So leicht ist das Gerät?“ (Spiegel Online)

„Das etwa 1,3 Zentimeter dicke Gerät ist robust und mit knapp 700 Gramm überraschend schwer.“ (Heise)

(Nach Tipp per Mail von Robert)

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iPad

Mehr Bilder und alle Infos gibt es an den üblichen Stellen und inzwischen auch bei Apple selbst. Ich bin noch nicht wirklich überzeugt, aber das kann sich ändern, wenn es das iPad in zwei bis drei Monaten tatsächlich gibt. Die Werte (zehn Stunden Batterieleistung bei einem Monat Standby) klingen gut, die Preise erstaunlich (ab 499 Dollar). Trotzdem: Kann man mit dem Ding nur konsumieren oder auch kreieren? Das ist für mich die entscheidende Frage, die erst beantwortet sein wird, wenn man es in den Händen gehabt hat. In den Kommentaren: Raum für persönliche Notizen. Und kann mir jemand erklären, was genau der verbaute „Apple Chip“ ist?
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Das Apple Tablet

Die regelmäßig stattfindenden Hypes um kommende neue Apple-Produkte als das Gejaule dumpfer Evangelisten zu diskreditieren macht zwar Spaß, ist aber äußerst kurzsichtig. Schließlich hat Apple mit dem iTunes Store, dem iPod und dem iPhone der Musik- und Filmbranche Türen zum digitalen Vertrieb ihrer Waren geöffnet und mit dem AppStore trotz aller Beschwerden über Apples Walled Garden und zweifelhafte Freigabeprozesse nicht nur Umsatzrekorde aufgestellt, sondern den größtenteils dankbaren Entwicklern mobiler Anwendungen eine Vertriebsplattform in die Hände gegeben, die von der Konkurrenz beneidet wird – man muss kein Fanboy sein, um dies anzuerkennen.
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What the future sounded like

I was lucky in those days to have a rich wife. So we sold her Tiara and swapt it for a computer.

Peter Zinovieff, Gründer des Electronic Music Studio, die den ersten portablen Synthesizer bauten.

Dokumentation über den Traum einer Musikrevolte dank VCS, LSD, EMS, einem Großaufgebot von Kabeln, Reglern, Knöpfchen und wie aus Geräuschen Klänge wurden.


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RFID-Personalausweis mit 3D-Foto

Der Kollege Sascha Pallenberg von netbooknews.de ist auf der CES in Las Vegas und zeigt uns einen RFID-Personalausweis mit integriertem 3D-Display. Hergestellt von der Bundesdruckerei im Auftrag eines US-Unternehmens, dessen Namen ich im Clip nicht verstehen kann. Video nach dem Klick.
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Wasserstoffladung


Horizon Fuel Cell Technologies haben eine Ladestation entwickelt, die aus Wasser Wasserstoff generiert und in Energiezellen speichert. Die Zellen kommen alsdann in ein transportables Mini-Chargepack für handelsübliche Kleinelektronik und erlauben die Behauptung, die Kamera, der iPod, das Handy liefe ökologisch korrekt mit Wasserstoff.
Kein schlechter Anfang, will ich meinen.

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Gartenbesteck


Vladimir Rachev ist ein 27 jähriger Produkt-Designer aus London, der uns mit seinem Soil Cutlery daran erinnern will, wo das Essen eigentlich her kommt:

Food is more and more produced in artificial environments. In future we might need a reminder of the cultivation origins.

Eine nicht nur schöne sondern auch nützliche Arbeit [sic]. Wenn man das nächste Mal ermahnt wird, man würde im Essen rumstochern, kann die fachgerechte Antwort dann immerhin lauten, dass man es es nur auflockern würde (das Püree muss atmen!).

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Pump up the volume

Das Interface-Forschungsprojekt von Chris Harrison mit dem Titel „Providing Dynamically Changeable Physical Buttons on a Visual Display“ (deutsch etwa: „Aufblasbare Knöpfe“) soll haptisches Feedback für Touchscreen-Interfaces bringen. Es sieht außerdem lustig aus.

Für stationäre, nicht dynamische Elemente wie Bordcomputer mag die Idee, die im Kern aus einer Latexschicht, einer darunter liegenden Schablone und einem innen liegenden Pumpsytem besteht, funktionieren. Bis es Bikini-iPhone-Apps gibt, die darauf basieren, wird aber wohl noch etwas Zeit ins Land gehen. Video nach dem Klick. Von dem System, nicht von Bikinis.
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I’m on a Mac

Parallels, eines der Unternehmen, die Windows auf dem Mac möglich machen, nutzt eine T-Pain-Persiflage der Pantless Knights zur Bewerbung seines Switch-To-Mac-Portals. Das fühlt sich trotz einer gewissen Lustigkeit irgendwie sehr 80er an und trotz meiner eigenen Vorliebe für Apfel-Produkte verstehe ich nach dem folgenden Video noch einmal besser, warum einem Mac-Fans ungeheuer auf den Senkel gehen können …
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Free iPhones!

Reingelegt! Ebenso wenig, wie The Special AKA damals einen kostenlosen Mandela lieferten, gibt es hier iPhones. Anders gelesen ist der Satz jedoch sinnvoll, denn Apple steht unter immer stärkerem Druck der Entwickler, das iPhone von Restriktionen zu befreien.
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Microsoft Research zeigt transparenten Monitor

Long Zheng zeigt auf seinem Blog I started something (das gerade schwer zu erreichen ist) ziemlich beeindruckende Videos der Microsoft College Tour 09, bei der Microsofts „Chief research and strategy officer“ Craig Mundie ein transparentes Display zeigt, das auf Gesten und Blicke reagiert.

Zheng merkt an, dass es nicht sicher ist, ob die Demo „echt“ oder simuliert ist … dennoch: Der Minority Report ist einen Klick und Blick wert.

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LHC von Vogel attackiert


Symbolbildidee: Christoph, LHC-Foto-Quelle

Nachdem wir kürzlich noch darüber spekulierten, ob die Ursachen dafür, dass das teuerste Experiment aller Zeiten in schöner Regelmässigkeit seinen Job verweigert, eventuell außerhalb unseres Raum-Zeit Einflussbereichs lägen, erreichte uns gestern eine weitere Nachricht aus dem Hause CERN:

Ein Vogel attackierte erfolgreich eine im Außenbereich des Beschleunigers liegende Apparatur mit einem Stückchen Brot und löste eine Überhitzung der Anlage aus.

Selbstverständlich gehe ich davon aus, das es sich dabei um einen weiteren unglücklichen Zufall handelt, aber so langsam finde ich Spaß an der Idee, es könne am Ende doch ein Fall für Mulder and Scully werden.

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Sabotiert die Zukunft den LHC?

Offenbar läuft so gut wie nichts so, wie es soll, im CERN-Forschungszentrum.

Was es im Detail ist, das nicht klappt, würden hier wenige und ich schon sowieso nicht verstehen, aber es reicht offenbar aus, um diejenigen, die es verstehen sollten, zu echter Verzweiflung zu treiben.

Einer Physiker-Verzweiflung, die besonders schlimm ist, denn sie wirft Fragen auf, denen man ratlos gegenüber steht. Ratlosigkeit aber ist keine akzeptable Reaktion bei einem Experiment, das als das größte und teuerste aller Zeiten gilt und das, sollten Holger Bech Nielsen (Niels Bohr Institut in Kopenhagen) und Masao Ninomiya (Yukawa Institute for Theoretical Physics in Kyoto, Japan) Recht haben, von seiner eigenen Zukunft sabotiert wird. Denn die Higgs-Teilchen, die der Large Hadron Collider produzieren soll, könnten eine derart verheerende Wirkung haben, dass aus der Zukunft heraus der Zeitpunkt ihrer Erschaffung zurückgedreht wird, um sie zu verhindern.
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Das sprechende Klavier

Aufmerksame 3sat Kulturzeit-Zuschauer haben es letzte Woche sicher schon gesehen, für alle Anderen nocheinmal der Youtube-Mitschnitt eines Beitrages über ein sprechendes Klavier. Dabei wird das Frequenzspektrum einer Kinderstimme, die die Forderung nach einem Umweltgerichtshof vorliest, mittels Computer und Hexerei auf ein mechanisches Klavier übertragen, wo die Summe der angeschlagenen Tasten unglaublicherweise tatsächlich wie die Stimme des Jungen klingt. Vater des Ganzen ist der österreichische Komponist Peter Ablinger.

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Verlosung: Viliv S5 UMPC

Seit einigen Wochen schon liegt ein Viliv S5 nebst umfangreichem Zubehör („Premium“) auf meinem Schreibtisch und featured vor sich hin. Nun sucht der kleine Fastalleskönner ein neues Zuhause.
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Print hat doch noch eine Zukunft


Als Fernsehgerät. Wie das Wire Magazine berichtet, läßt der US-Sender CBS erstmals ein Videobild in ein Printprodukt einbauen. Das Wunderding funktioniert wie diese Audio-Glückwunschkarten, hat eine recht kleine Bildschirmdiagonale und ist immerhin noch circa sechs Millimeter dick. Eine weitere technologische Sackgasse auf dem Weg zum Online-E-Paper (Hier ein Beispiel aus Minority Report), aber ich lass mich auch gerne vom Gegenteil überraschen.

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Grafiktablett-Gitarren-Hack

Eine junge Dame Patrick Sébastien Coulombe hat eine Gitarre so gehackt, dass man mit dem Instrument und einem Grafiktablett elektronische Sounds erzeugt – und gleichzeitig ein Bild malt. Video davon nach dem Klick und ja, der Song erinnert mich auch an ein Schlaflied. „Morgen früh, wenn das fliegende Spaghettimonster will, wirst Du wieder geweckt.“ SCNR.
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Lego MP3-Player

Ein MP3-Player in Form eines Lego-Bausteins. Finally, all Gadget-Conception has come to an end.

Brick MP3 Player (via Malte)