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Archiv

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Bye bye, Flash: Sketchpad in HTML5

Zeichenprogramme im Browser, also Online-Nachahmungen von Software wie Photoshop oder Gimp, gibt es wie Sand am Meer Bytes im Netz. Sketchpad unterscheidet sich von seinen Kollegen dadurch, dass es nicht in Flash programmiert ist, sondern in HTML5 – modernere Browser stellen das Werkzeug somit ohne zusätzliche Plugins dar. Nachdem auch Videoportale wie Vimeo und YouTube ihre Experimente mit HTML5 gestartet haben, deren Inhalte derzeit noch via Flash dargestellt werden, darf man gespannt sein, wie Adobe auf diese Entwicklung reagiert. Und ob.

Die Firma hinter Sktechpad bereitet zudem gerade Colorjack:Canvas vor, ein Vektorgrafik-Programm inkl. kollaborativer Animationsfunktionen.

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Das perfekte Online-Dating-Foto


OkCupid haben 7000 Fotos analysiert um herauszufinden, wie man sich optimal in Szene setzt.
Die eingedampfte Antwort für Männer lautet:
Zeigt Muskeln und seid nett zu Tieren während ihr nachdenklich nicht in die Kamera schaut!
Tarzan halt…

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Das Apple Tablet

Die regelmäßig stattfindenden Hypes um kommende neue Apple-Produkte als das Gejaule dumpfer Evangelisten zu diskreditieren macht zwar Spaß, ist aber äußerst kurzsichtig. Schließlich hat Apple mit dem iTunes Store, dem iPod und dem iPhone der Musik- und Filmbranche Türen zum digitalen Vertrieb ihrer Waren geöffnet und mit dem AppStore trotz aller Beschwerden über Apples Walled Garden und zweifelhafte Freigabeprozesse nicht nur Umsatzrekorde aufgestellt, sondern den größtenteils dankbaren Entwicklern mobiler Anwendungen eine Vertriebsplattform in die Hände gegeben, die von der Konkurrenz beneidet wird – man muss kein Fanboy sein, um dies anzuerkennen.
Read on my dear…

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Google Earth Overlay von Haiti

Google hat sich mit GeoEye zusammen getan und ein KML-Overlay für Earth zur Verfügung gestellt, mit dem man das Ausmaß der Zerstörung, die das Erdbeben angerichtet hat, betrachten kann. Gibt es als KML-Download für Google Earth, aber auch zum direkt anschauen in Maps bzw. mit dem entsprechenden Browser Plugin für Earth, sichtbar nach dem Klick.
Read on my dear…

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Mal wieder wirres lesen

Das tolle und gleichzeitig nicht so tolle an Twitter ist, dass viele Links, Lesetipps, kurze Hinweise aus Blogs verschwunden sind. Wenn 140 Zeichen genügen, ist ein Tweet immer öfter die Wahl der Distribution eines hoffentlich für Dritte interessanten Tipps. Das ist toll, weil man viele Hinweise im Twitter-Stream findet und sich das Format dafür anbietet, es ist aber auch schade, da manchen Blog-Leser/innen dadurch vielleicht etwas nennenswertes entgeht. Schließlich sind Blogs einmal (auch) als Informationsfilter gestartet, als Sammlung der internetten (… OMG, habe ich das gerade wirklich getippt?) Dinge, die den Autoren aufgefallen sind.

Ich tippe das, weil ich soeben Felix’ vor einigen Tagen geschriebene Analyse des aktuellen brandeins-Artikels über Google per Twitter empfehlen wollte und dann dachte: Nee. Pack sowas doch auch mal wieder auf Spreeblick. Und mich wunderte, wieso ich in Gedanken mit mir selbst rede.

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FormSpring oder: Gibt es in einer Teefabrik Kaffeepausen?

In der Regel benötigt man mindestens den Status eines Z-Promis, um zu einem Interview gebeten zu werden. Aber seit einigen Tagen flattert ein neuer Service durch die Twitter-Kanäle, mit dem diese Regel außer Kraft gesetzt wird: FormSpring.

formspring.me is a free, simple, service that allows you to create anonymous question boxes for all of your social networks.

Besonders interessant wird es für Menschen, die sich ständig fragen, warum sie bestimmte Fragen nie gefragt werden. Aber egal, ob Monolog oder Dialog – FormSpring ist ein nettes Werkzeug für alle, die immer das letzte Wort haben müssen.

Sollte es also Dinge geben, die ihr mich schon immer einmal nicht fragen wolltet, habt ihr hier die Möglichkeit dazu. Sprecht jetzt oder schweigt für immer. Und wer möchte, darf seine eigene FormSpring-Seite natürlich gerne in den Kommentaren hinterlassen.

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FlockDraw: Mal malen!

Nach dem Klick folgt eine weiße Fläche, auf der bis zu 10 Menschen gleichzeitig malen können. Man kann also Spreeblick verschönern oder verunstalten, je nach Gusto, man kann gemeinsam ein Meisterwerk oder Müll produzieren, beinahe wie im echten Leben.
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OMFG: Google Redesign

Aber klar ist es lächerlich, wenn sich die halbe Netzwelt (das behaupte ich immer, wenn ich etwas mehr als dreimal bei Twitter erwähnt gesehen habe) über einen anstehenden „Relaunch“ von Google auslässt, aber dennoch verständlich. Das minimalistische Interface des Daten- und Suchgiganten hat schließlich vor nicht allzu langer Zeit eine kleine Revolution ausgelöst und daher wird jeder gestalterische Schritt, jede Erweiterung genau beobachtet.

Eine Sensation ist sie weniger, vielmehr ein sinnvoller Schritt, die kleine Seitenleiste, mit der man seine Suchergebnisse nach Kategorien und Zeiten eingrenzen kann. Nett.

Wer’s mal ausprobieren möchte, ersetzt nach Besuch von google.com (funktioniert nur dort, alternativ google.com/ncr nehmen) den URL durch den Code

javascript:void(document.cookie="PREF=ID=
20b6e4c2f44943bb:U=4bf292d46faad806:
TM=1249677602:LM=1257919388:S=odm0Ys-53ZueXfZG;path=/; domain=.google.com");

(Achtung, Zeilenumbruch ggf. löschen!)

und geht wieder zu google.com/ncr. So beschreibt es Gizmodo und so funktioniert es bei mir. Das Skript macht etwas mit euren Google-Cookies, Paranoiker sollten es also lieber auf dem Büro-Rechner des Kollegen ausprobieren, damit die IT morgen was zu tun hat.

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Wikipedia in der Krise

Ich war gestern zur Wikipedia-Diskussion in den Räumen von Wikimedia Deutschland eingeladen und war daher vor Ort, musste aber leider nach 90 Minuten schon wieder gehen (wofür ich gestern und heute nochmals um Entschuldigung bitte). Das Resüme der Veranstaltung selbst kann ich also nicht liefern, nur ein paar eigene Eindrücke und Gedanken.
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Google Dashboard

Mit dem Google Dashboard führt Google heute ein Feature ein, das ich mir tatsächlich als Standard für Dienstleister im Netz wünsche: Die Seite zeigt diejenigen Informationen an, die Google über den jeweiligen Nutzer gespeichert hat und liefert die verfügbaren dazugehörigen Einstellungen bzgl. Privatsphäre und Sicherheit gleich mit, schlicht und übersichtlich aufgelistet.

[via]

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libri.de ließ Kundenrechnungen offen im Netz liegen

Der Begriff „offene Rechnungen“ erhält in diesen Tagen eine neue Bedeutung. Bevor die Sicherheitslücke gestern geschlossen wurde, waren mehrere zehntausend Kundenrechnungen des Online-Buchhändlers (mit TÜV-Siegel für Sicherheit) online abrufbar.

netzpolitik.org bekam den Hinweis von einem Leser und hat die Details.

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Google-CEO Eric Schmidt: “We’re not trying to design the future. We’re trying to invent it along the way.”

Es ist eine durchaus unterhaltsame Dreiviertelstunde, die man nach dem Klick begutachten kann, sobald man die ersten, furchtbar gekünstelten Minuten überwunden hat. Google-Chef Eric Schmidt steht dabei vor 5.000 Fachbesuchern der diesjährigen Gartner ITxpo in Orlando zwei leitenden Gartner-Analysten Rede und Antwort. Read on my dear…

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YouTube: Related Videos mit experimentellem Interface

Gut möglich, dass das „alt“ ist, ich kannte es bis gestern noch nicht: Tauscht man im URL eines YouTube-Videos das Wörtchen „watch“ gegen „warp.swf“ aus, landet man in einem Video-Browser voller Kugeln, in dem ähnliche Videos angezeigt werden. Hübsch, aber eher als Studie zu betrachten, denn ich bin nach wenigen Klicks von Elvis Costellos Pump It Up zu dämlichen Ibiza-Humpa-Humpa-Videos geführt worden.

[via]

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SchülerVZ: Sicherheitslücken noch nicht geschlossen?

Netzpolitik berichtet erneut über die Sicherheitslücken bei SchülerVZ, die offenbar doch größer waren und sind, als bisher angenommen. Es gibt außerdem eine vierteilige Doku der Ereignisse von Wolfgang Noelke, die nach dem Klick zu sehen ist. Read on my dear…

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The Pirate Bay am Ende

Der niederländische Anti-Piraterie-Verband BREIN hat gestern einen Prozess gegen drei Betreiber der BitTorrent-Suchmaschine The Pirate Bay gewonnen. Nach dem Urteil des Amsterdamer Gerichts müssen Peter Sunde, Fredrik Neij und Gottfrid Svartholm als Pirate-Bay-Verantwortliche binnen dreier Monate jene Torrent-Dateien von ihrer Website löschen, die auf urheberrechtlich geschütztes Material verweisen. Bei Zuwiderhandlung droht den drei Männern eine tägliche Strafzahlung von je 5.000 Euro. Eine Liste der zu löschenden Dateien wird von BREIN erstellt. Weiterhin muss der Zugang zu allen Domains von The Pirate Bay für niederländische Nutzer gesperrt werden. Read on my dear…

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Wie man BitTorrent benutzt – Anleitung für Einsteiger

Da die Frage im Zusammenhang mit diesem Artikel auftauchte: Eine kleine Anleitung zur Nutzung von BitTorrent.
Read on my dear…

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No God on Twitter

Es entbehrt einer gewissen Ironie nicht, wenn Gläubige den Satz „No God“ zum Trending Topic bei Twitter machen.

Trending Topics, in etwa „aufsteigende Themen“, werden bei Twitter angezeigt, wenn sich die Erwähnung bestimmter Begriffe oder Phrasen auffällig häuft. Heute nun twitterte RevRunWisdom den oben gezeigten Kalenderspruch und erntete damit unzählige Re-Tweets (Weiterleitungen, Wiederholungen) von den 386.878 Twitter-Nutzern, die seine Tweets lesen, seinen „Followern“ also.

Mit dem dadurch entstandenen ersten Auftauchen von „No God“ in den Trending Topics brach offenbar ein Sturm der Entrüstung unter twitternden Christen aus, die wiederholt betonten, dass „No God“ kompletter Unfug sei – und die damit den Satz als Trend weiter nach oben trieben – und dies zur Zeit auch weiter tun.

Weder Technik noch Sprache sind nunmal perfekt. Doch es steht fest:
There is No God on Twitter …

[via, via]

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U2ube: U2 live on YouTube [Update]

Am 25. Oktober wird YouTube mit einem U2-Konzert in Los Angeles in das lang angekündigte Geschäft mit Live-Übertragungen einsteigen. Und während sich Mashable fragt, warum YouTube das tut, ist die Antwort ganz einfach:

Weil man für Live-Events Geld verlangen kann, auch im Netz. Sicher nicht jetzt und nicht für ein U2-Konzert – aber der Tag wird kommen, an dem ein wichtiges Fußballspiel, ein einzigartiges Konzert, irgendeine andere Veranstaltung nur vor Ort oder exklusiv bei einem Online-Anbieter zu sehen sein wird. Und dafür wird bezahlt werden, entweder von den Zuschauern oder von den Werbetreibenden. Wahrscheinlich aber von beiden.

[via]

Update Da YouTube in Deutschland nach wie vor mit der GEMA in einem Rechsstreit ist wird das Konzert hierzulande nicht empfangbar sein. [via]

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Relevanz-Tanz [Update]

Wenn man sehr, sehr gelangweilt ist, kann man sich einen Dartpfeil auf den Fuß fallen lassen, um zu testen, ob er steckenbleibt, oder Löschdiskussionen bei der Wikipedia verfolgen. Beides kann schmerzhaft sein, aber das mit dem Dartpfeil macht mehr Spaß.

Um die Relevanz eines Themas geht es in diesen Diskussionen, um die Frage, ob eine Person, ein Unternehmen, ein Begriff überhaupt Erwähnung finden sollte in der freien Enzyklopädie. Aktuell hat (unter vielen anderen) den Verein MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren (MOGiS) eine Löschdebatte erwischt. MOGiS hat sich durch seinen Vorstand Christian Bahls unter anderem mit einer von ihm beauftragten Studie einen Namen im Kampf gegen Internetsperren gemacht – einige Wikipedianer finden das irrelevant, andere nicht.

Über die Relevanzkriterien, über Inkludisten und Exkludisten und über die Zukunft der deutschen Wikipedia hat sich pavel lesenwerte Gedanken gemacht:

Man könnte glatt den Eindruck bekommen, dass die Wikipedia von pensionierten Beamten übernommen wurde. Vielleicht steckt aber auch in vielen Deutschen, die das hiesige Bildungssystem durchlaufen haben und von Beamten ausgebildet wurden, im Kern ein preussischer Beamter.

Der ganze Text:
99% aller Deutschen sind irrelevant

[via]

Update Fefe berichtet von der Löschung des Zensursula-Artikels.

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StudiVZ: Sicherheitslücke in der Mobil-Version


[Dank an dermatze für den Screenshot]

Gestern bekam ich per Mail den Hinweis darauf, dass es in der mobilen Version von StudiVZ ebenfalls eine Sicherheitslücke gäbe. Demnach könne jeder Nutzer über sein Handy auch diejenigen Fotos und Alben von anderen Nutzern einsehen, für die er keine Berechtigung hat.

Da ich keinen VZ-Account habe und auch keinen anlegen werde, hatte ich Twitter-Nutzer um Verifizierung gebeten, und der Absender der Mail schien recht zu haben. Ich habe dies StudiVZ vor ca. zwei Stunden mitgeteilt, erste Nutzer melden bereits, dass man offenbar dabei ist, die Lücke zu schließen.