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SchülerVZ: Flop

schülervz(Hinweis: Updates finden am Ende des Artikels statt. Der “Flop”-Button wurde inzwischen von SchülerVZ gestoppt.) Mit den VZ-Netzwerken beschäftige ich mich eigentlich seit einigen Jahren nicht mehr, denn irgendwann war es mir – genauso wie vielen ehemaligen Nutzerinnen und Nutzern – zu blöde, mich mit einem Projekt zu beschäftigen, das nichts als eine Facebook-Kopie war. Und glücklicherweise sind unsere beiden Kinder nie auf die Idee gekommen, sich bei SchülerVZ anzumelden, Facebook genügt mir ehrlich gesagt auch als elterliche Herausforderung lang und breit, danke sehr.

Die aktuelle Kampagne des strauchelnden Social Networks aus dem Hause Holtzbrinck, über die sich der Haltungsturner zurecht aufregt, lässt mich aber mal wieder fassungslos auf die Tastatur hämmern.
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YouTube & GEMA: Ein Appell mit Bitte um Unterstützung

gema youtube

Noch immer schauen Internet-Nutzer in Deutschland häufig in die Röhre, wenn sie auf YouTube bestimmte Musikvideos sehen wollen. Über die Hintergründe hatten wir u.a. hier berichtet.

Bewegen tut sich hinsichtlich des Streits zwischen Google und der GEMA jedoch auch nach vielen, vielen Monaten anscheinend gar nichts. Ich bilde mir aber inzwischen durch viele Gespräche ein wenig mehr Durchblick in der Sache ein und glaube, dass es eine Lösung gibt, wenn sich beide Parteien einen Ruck geben. Um diesen Ruck etwas zu forcieren, skizziere ich einen Lösungsansatz in den nächsten Absätzen und bitte durch Verlinkungen dieses Artikels und durch kurze Kommentare um Eure Unterstützung. Ich werde sowohl die GEMA als auch Google um Stellungnahmen zu diesem Artikel bitten, denn vielleicht können wir als Musik- und Netznutzer für ein wenig Druck sorgen.
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Social Spreeblick: Update

Wir hatten Experimente mit den Social-Media-Buttons bei Spreeblick angekündigt und testen nun eine neue Variante, die im Grunde auch eine Zwei-Klick-Lösung ist, aber unserer Meinung nach verständlicher funktioniert:
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Es gibt Geld!

WissensWert – Wikimedia Deutschland fördert mutige Ideen!

Es ist keineswegs so, dass Wikimedia immer nur um euer Geld bittet, neinneinnein, dieses Mal wollen sie euch sogar welches geben!

Unter dem Titel “WissensWert 2011″ werden bis zu 5.000 Euro für Projektideen zur Verfügung gestellt, die sich der Erstellung, Sammlung und/oder Verbreitung Freien Wissens verschrieben haben.

Wer also den Mumm hat, selbst mal etwas in diesem Bereich umzusetzen (am besten genau die Idee, die neulich Abend mit den Worten “so was müsste man echt mal machen!” eigentlich wieder an andere delegiert wurde), der hat jetzt die Chance, sich diese Arbeit mindestens zum Teil finanzieren zu lassen.

Hier gibt es alle Details.

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Twitter Stories

Twitter hat zu kämpfen. Trotz der dauernden Erwähnung des Kurznachrichtendienstes in Social-Media-Zusammenhängen sucht das Unternehmen nach neuen Wegen, seine Relevanz zu unterstreichen. Mit der Website Twitter Stories soll dies gelingen, denn dort werden Geschichten rund um Twitter erzählt und stellenweise mit extra für die Site produzierten Videos unterstützt.

Wer seine eigene Geschichte erzählen möchte, kann dies durch Erwähnung des Accounts @twitterstories oder den Hashtag #twitterstories kundtun.

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Google Streetview: Mal reinschauen


Größere Kartenansicht

Kaum haben wir mit dem Lachen über Sonneborns Google Homeview aufgehört, macht Google aus dem Scherz – zumindest im kommerziellen Bereich – Realität. Den Comic-Laden “Toons N Toys” in Kalifornien zum Beispiel kann man via Street View “betreten” und sich ein wenig umschauen…

[via]

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Social Buttons bei Spreeblick (mit Umfrage)

sharing

Wie ihr sehen könnt, basteln und probieren wir im Zusammenhang mit dieser Debatte auf Spreeblick gerade etwas herum, was die Integration der verschiedenen Social-Network-Buttons angeht. Selbige befinden sich zur Zeit nicht mehr auf der Homepage, sondern nur noch unter der Einzelansicht eines Artikels, also nachdem ihr auf der Homepage den Titel eines Posts oder auf “Read on, my dear” geklickt habt. Dort müssen sie dann auch zuerst noch aktiviert werden: Erst, wenn ihr auf “Sharing-Funktion aktivieren” klickt, erscheinen die Buttons für Facebook, Twitter und Google+. Vorher wird demnach von diesen Buttons auch nichts getrackt.
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Ich weiss, wo dein Browser sich rumtreibt (Update)

PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel.

Das Bild kommt von Henning Tillmann und zeigt, dass die unfreiwillige und unwissentliche Weitergabe von Daten kein Problem von Social Networks ist, wie es uns diverse Datenschützer derzeit glaubhaft machen wollen, sondern ein wesentlicher Bestandteil des World Wide Webs. Viel besser kann es der Henning selbst erklären, Felix Schwenzel hat sich darüber hinaus die Mühe gemacht, ein paar Websites darauf abzuklopfen, wem wir unsere Daten denn noch so alles stecken.

Ein Aufruf der Spreeblick-Startseite sendet aktuell HTTP-Anfragen an die Domains googlecode.com, googleadservices.com, mokono.com, flattr.com, twitter.com, afy11.net, widgetsplus.com, ivwbox.de, vimeo.com, facebook.com, adition.com, fbcdn.net, google-analytics.com, scorecardresearch.com, vimeocdn.com, serving-sys.com, youtube.com, ytimg.com, soundcloud.com, googlesyndication.com, amazon.de, sndcdn.com, images-amazon.com, doubleclick.net, blogoscoop.net und gstatic.com.

Update: Vielleicht ist das Ganze etwas missverständlich, daher eine kurze Erklärung: wann immer euer Browser eine Website aufruft stellt er eine Anfrage an den gewünschten Server und übermittelt, neben weiteren Informationen automatisch eure IP-Adresse. Das muss so sein, andernfalls wüsste der Server nicht, wohin der die gewünschten Daten schicken soll. Was die Gegenstelle aber zusätzlich macht ist nicht klar! Im gezeigten Beispiel ist für euch nicht ersichtlich, dass zwar das Bild angezeigt, gleichzeitig aber auch eure IP gespeichert und ein Cookie gesetzt wird, und ihr darüber identifizierbar seid. Und das seitenübergreifend. Besucht ihr den Beitrag von Felix, in dem dasselbe Bild eingefügt ist, dann erkennt die Gegenstelle das. Ihr werdet getrackt. Es ist also mitnichten nur ein Problem von Social Networks und Facebook im Speziellen, sondern beruht auf der grundlegenden Technik, mit der das Internet überhaupt funktioniert.

Was letzten Endes mit den erhobenen Daten angestellt wird steht natürlich auf einem anderen Blatt, das stimmt.

(Die durch das Bild erhobenen Daten können auf der Konfigurationsseite eingesehen und gelöscht werden)

UPDATE Gedanken von Johnny dazu in den Kommentaren.

UPDATE Wir haben ein paar Veränderungen eingeführt.

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Wheelmap rockt und rollt

Als Wheelmap.org, eines der vielen Projekte von Sozialheld Raul Krauthausen, Anfang 2011 startete, waren rund 30.000 Orte auf der Karte als ganz, teilweise oder überhaupt nicht rollstuhlgerecht eingetragen. Inzwischen sind es über 120.000, weshalb wir heute zum zweiten Mal eine Gratulation aussprechen.

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10 Jahre Google Deutschland

googleGoogle Deutschland feiert heute seinen zehnjährigen Geburtstag – und schaut mit 10jahregoogle.de auf den inländischen Zeitgeist zurück, zeigt alle Doodles dieser Phase und bietet einen kleinen Überblick über das, “was Deutschland in den letzten 10 Jahren bewegt hat”.

Wir gratulieren!

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Kostenloser Usability-Tipp

search

Liebe Webseiten-Betreiber, bei deren Sites es wichtig ist, dass Besucher einen Text in ein Suchfeld eingeben:

Es empfiehlt sich, den Cursor nach dem vollständigen Laden der Startseite automatisch und direkt in genau jenem Suchfeld zu positionieren, so dass ihre Kunden sofort loslegen können, ohne erst mit dem Mauszeiger in das Feld klicken zu müssen. Beispiele: Google, MSN, Ebay, dict.leo.org und etwa drei Zillionen andere außer Amazon.

Ist nicht so schwer. Geht mit “body onload” und entsprechender Benennung und Adressierung des Formulars bzw. des Feldes.

Nichts zu danken.

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Zwischengedanken zu Google+

Wenn ich mir nach den ersten Google+-Wochen den Großteil der neuen Nutzerinnen und -Nutzern ansehe, die sehr oft aus dem PR-Umfeld oder der generellen Unternehmenskommunikation stammen und mich aus mir unerklärlichen Gründen in ihre “Circles” aufnehmen (ich habe in den vielen Facebook-Jahren noch nicht so viele Nutzer blockiert und als Spam gemeldet wie in den ersten G+-Wochen) ; wenn ich gleichzeitig feststelle, dass ich bisher eher wenige Menschen/Freunde auf G+ finde, die beruflich nichts oder wenig mit dem Netz zu tun haben; dann komme ich zu der Vermutung, dass sich Facebook noch lange nicht die geringsten Sorgen zu machen braucht.
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