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Kostenloser Usability-Tipp

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Liebe Webseiten-Betreiber, bei deren Sites es wichtig ist, dass Besucher einen Text in ein Suchfeld eingeben:

Es empfiehlt sich, den Cursor nach dem vollständigen Laden der Startseite automatisch und direkt in genau jenem Suchfeld zu positionieren, so dass ihre Kunden sofort loslegen können, ohne erst mit dem Mauszeiger in das Feld klicken zu müssen. Beispiele: Google, MSN, Ebay, dict.leo.org und etwa drei Zillionen andere außer Amazon.

Ist nicht so schwer. Geht mit „body onload“ und entsprechender Benennung und Adressierung des Formulars bzw. des Feldes.

Nichts zu danken.

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Zwischengedanken zu Google+

Wenn ich mir nach den ersten Google+-Wochen den Großteil der neuen Nutzerinnen und -Nutzern ansehe, die sehr oft aus dem PR-Umfeld oder der generellen Unternehmenskommunikation stammen und mich aus mir unerklärlichen Gründen in ihre „Circles“ aufnehmen (ich habe in den vielen Facebook-Jahren noch nicht so viele Nutzer blockiert und als Spam gemeldet wie in den ersten G+-Wochen) ; wenn ich gleichzeitig feststelle, dass ich bisher eher wenige Menschen/Freunde auf G+ finde, die beruflich nichts oder wenig mit dem Netz zu tun haben; dann komme ich zu der Vermutung, dass sich Facebook noch lange nicht die geringsten Sorgen zu machen braucht.
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Instagram: Mekka Takeover

Es bot sich mir ein ungewohntes Bild, als ich am gestrigen Donnerstagabend gegen 23:00 Uhr in die Instagram-Topliste schaute. Die iPhone-Foto-Community, die hoch bewertete Bilder unter der Rubrik „Popular“ sammelt (hier eine aktuelle Web-Ansicht), war überflutet von zunächst ein und demselben Bild Mekkas, darauf prangte die Botschaft „Islam is peace“ und eine Webadresse. Dort, wo sich sonst ein wildes Sammelsurium von tollen Fotos sowie Bildern von Katzen und/oder in Hello-Kitty-Outfit posierenden Asiatinnen anfand, gab es nur noch Mekka.
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Erste Eindrücke und Tipps: Google+

google+

UPDATE Anscheinend ist Google+ mittlerweile offen für alle.

Natürlich muss man Googles neuestes Baby, Google+ nämlich, mit Facebook vergleichen, denn im Kern geht es um die gleichen soziale Funktionen im digitalen Raum: Das Teilen von Nachrichten, Fotos, Videos, Links und Gedanken mit Bekanntschaften und Freunden.

Ob Google+ sich durchsetzen und zu einem Quasi-Standard neben oder gar statt Facebook werden kann, das will zu diesem Zeitpunkt, an dem der Service zunächst in einer Testphase läuft, wohl niemand vorhersagen. Es ist zwar davon auszugehen, dass Google+ für Google enorm wichtig ist und entsprechend beworben wird, denn diesen Marktanteil des Data-Mining und der personalisierten Werbung möchte man ungern weiterhin Facebook überlassen, doch trotz vieler vorhandener Nutzer von anderen Google-Produkten (Gmail etc.), die man leicht auf Google+ hinweisen kann, wird es schwierig werden, genau jene Masse zu einem Wechsel zu bewegen, die Facebook zu einem so unglaublichen Erfolg gemacht hat. Am Ende entscheiden die Nutzer, wem sie ihre Verhaltensdaten anvertrauen.

Keine Orakelversuche also an dieser Stelle, stattdessen erste Eindrücke nach einigen Stunden mit Google+. Und ein paar nützliche Tipps.
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Google+

Google+

Google+

[xkcd, natürlich]

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Domain-Domänen [Update]

Den Ärger kennt wohl jeder, der sich einmal auf die Suche nach einer bestimmten Domain gemacht hat: Man hat eine hübsche Namensidee, schaut mal eben nach, ob die Webadresse schon belegt ist und findet heraus: Ja, ist sie. Doch benutzt wird sie nicht, sie steht bei irgendeinem Domain-Auktionshaus zur Ersteigerung bereit.

Freie Domains fernab von künstlichen Fantasienahmen sind Mangelware (die jüngste ICANN-Ankündigung über die Zulassung eigener TLDs ab 2012 mag dies ändern, und ich spare schon auf die 125.000 Euro für die Endung „.blick“), noch seltener sind aber anscheinend URL, die auch genutzt werden oder wenigstens nicht allein zum Zweck des Verkaufs reserviert wurden.

Würden nun die Portale, die sich um den Verkauf solcher Domains kümmern, nicht so aussehen, als würde man sich bei ihrer Nutzung Viren- und Phishingattacken sowie Hautausschlag und interessante Kreditkartenabbuchungen einheimsen, dann könnte man das ja mal ausprobieren, den einen oder anderen Euro mag einem ja eine gute Domain wert sein. Meine vergangenen Klick-Versuche bei bestimmten Domainnamen resultierten jedoch meist in derart utopischen Preisvorschlägen, dass ich noch nie eine Domain auf diesem Weg erstanden habe. Bis gestern, als ich tatsächlich 100 Dollar für eine Domain gezahlt habe. Der Weg dorthin ist jedoch eine eigene Niederschrift wert und hinterlässt einen äußerst faden Beigeschmack.
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GEMA vs. YouTube: Gerüchte, Zahlen, Forderungen

Das Erstaunliche am oben gezeigten Anonymous-Video, mit dem sich die Gruppierung in den Streit zwischen der GEMA und Google/YouTube einmischt, bei dem es um die Vergütung der musikalischen Urheber von Musikvideos geht: Offenbar wissen Anonymous weit mehr als andere Beobachter des Kampfes, unter dem so gut wie jeder Internet-Nutzer hierzulande leidet. Oder sehr viel weniger. Aus dem Statement des Videos:

(…) Wir beobachten mit Sorge eure überhöhten Forderungen bezüglich urheberrechtlich geschützem Material auf Youtube und anderen Plattformen dieser Art. (…) Ihren überzogenen Forderungen kann und wird das Unternehmen Google nicht zustimmen können, da es nicht die benötigten Werbeeinnahmen generieren kann. (…)

Das ist bei aller Sympathie für Anonymous beinahe so putzig wie die aktuelle Rebellion der Plattenbosse.
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Graphicly – Digitale Comics

graphicly

Bei dem ganzen Aufriss um eBooks, Musik und Filme im Netz fällt ein Content-Genre oft unter den Tisch: Comics. Für diverse Plattformen mit und ohne i gibt es verschiedene Comic-Reader aus großen und kleinen Hersteller-Häusern, die Inhalte gibt es recht aktuell gegen Geld oder (auch vor dieser Industrie machen Herausforderungen nicht Halt) gegen technisches Können, und durch diverse clevere Tricks, die den Leser durch die Panels surfen lassen, machen digitale Comics auf den Displays unterschiedlicher Größen tatsächlich viel Spaß.

Graphicly ist ein Comic-Portal, das seit kurzer Zeit komplett auf HTML5 setzt und damit das Lesen im Browser auch auf nicht Flash-fähigen Mobilgeräten möglich macht. Zudem lassen sich manche Comics einbetten – ähnlich wie ein YouTube-Video.

[via]

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Automatische Gesichtserkennung bei Facebook

gesichtserkennung

Gestern im Netz, heute in den Papiermedien: Alle mussten sich äußern über die neue Facebook-Funktion, die beim Upload von Fotos automatisch Gesichter von Freunden erkennen können soll. Hier ein paar Sätze der offiziellen Statements von Facebook, dort ein paar Datenschützer-Zitate und dann noch etwas „aus dem Internet“: Fertig scheint der Artikel.

Angesehen hat sich den ganzen Kram aber anscheinend niemand.

Außer Sven Dietrich, der sich die Mühe gemacht hat.

UPDATE Stadt-Bremerhaven erklärt, dass man die tatsächliche Deaktivierung der Funktion bzw. der gesammelten Fotoinformationen der eigenen Person per Mail beantragen muss.

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Les Paul Gedoodel

Les Paul Doodle

Das Google Doodle, also das veränderte Logo auf der Such-Startseite des Konzerns, das mit feiner Unregelmäßigkeit auf besondere Tage oder Ereignisse hinweist, ist oft einen Blick wert – und heute sogar ein kleines Ständchen. Denn zum Geburtstag von Les Paul, dem Erfinder des nach ihm benannten Gibson-Gitarrenmodells, der heute 96 Jahre alt geworden wäre, kann man die Saiten klingen lassen, wahlweise mit der Maus oder dem Keyboard. Die Saiten sind fein abgestimmt, man kann kaum etwas falsch machen. Jetzt noch eine Aufnahme-Funktion plus Social Shari… ach egal.

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2008: Groupon-Gründer Andrew Mason schaut in die Zukunft

Ich habe eine Allergie gegen Gutscheine und Coupons und Billigangebote und Massendiscounts und Einkauf-Clubs und diesen ganzen Wahnsinn. Das kostet mich zwar jede Menge Geld, verbessert subjektiv aber mein Leben.

Groupon-Gründer Andrew Mason findet in mir also keinen guten Kunden, anscheinend jedoch genügend andere, denn sein Unternehmen geht gerade an die Börse und Mason gibt sich redlich Mühe, Investoren zu begeistern.

Vielleicht interessieren sich diese ja auch für das oben gezeigte Video aus dem Jahr 2008, in dem Mason beschreibt, wie er sich seine Site ThePoint.com (aus der Groupon hervorgegangen ist) im Jahr 2013 vorstellt.

Ein bisschen gruselig. Vor allem die Frisur.

[via]

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ifttt: Social Streams programmieren

ifttt

Viele Social Networks oder Apps lassen bei Nutzer-Aktivität bestimmte Zusatzaktionen zu, mal bieten sie diese Möglichkeit von sich aus, mal ist der zusätzliche Einsatz von „Vermittlerdiensten“ notwendig. So kann ich meine Tweets automatisch als Facebook-Statusmeldung veröffentlichen oder mein Instagram-Foto auch gleichzeitig zu flickr senden. Doch nicht alle Dienste des digitalen Lebens kooperieren mit den anderen von mir präferierten.

An dieser Stelle kommt ifttt zum Einsatz. Der Web-Dienst, dem man wie vielen anderen wünscht, dass er niemals über Radiowerbung kommuniziert werden muss, lässt seine Nutzer eigene „Trigger“, also Auslöser zwischen verschiedenen Online-Diensten erstellen. Schließlich steht ifttt für „if this then that“ („wenn dies dann das“), eine systematische Grundlage in jeder Programmiersprache. Eine solche braucht aber kein ifttt-Nutzer zu beherrschen, denn man klickt sich seine Aktionen einfach zusammen.
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