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><channel><title>Spreeblick &#187; Software</title> <atom:link href="http://www.spreeblick.com/category/kategorien/produkte/software/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.spreeblick.com</link> <description>I live by the river!</description> <lastBuildDate>Sun, 21 Mar 2010 17:16:00 +0000</lastBuildDate> <generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <item><title>Mediengestaltung im Umbruch</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fmediengestaltung-im-umbruch%2F&amp;seed_title=Mediengestaltung+im+Umbruch</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F16%2Fmediengestaltung-im-umbruch%2F&amp;seed_title=Mediengestaltung+im+Umbruch#comments</comments> <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 22:45:57 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Hardware]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Services]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=28104</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
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class="license-cc" href="http://www.flickr.com/photos/jiazi/1303980949/"><span
class="text">Jiazi</span></a></p></div></p><p>Die Welt der vernetzten elektronischen Geräte und Plattformen befindet sich in einer aufregenden Phase des Umbruchs und der Neu(er)findung. Während wir die letzten Jahre damit verbracht haben, alle möglichen Computertätigkeiten, für die wir vormals individuelle Programme benutzten, in den Browser und immer mehr Daten von der eigenen Festplatte in die Wolke zu verlagern, startete an anderer Stelle, nämlich auf den i- und Android-Phones, der Krieg um den prominentesten Icon-Platz auf dem Tatschbildschirm der Aufmerksamkeitslieferanten. Apps sind die neuen Bookmarks.</p><p>Neben den unzähligen anderen Ebenen, die es bei diesen Entwicklungen zu betrachten gilt, bleibt eine bisher so gut wie unbeachtet: Es ist die handwerkliche und kreative Herausforderung, vor der Mediengestalter, Designer, Grafiker, Typographen und Layouter derzeit stehen.</p><p>Diejenigen, welche die von uns genutzten und betrachteten Inhalte visuell inszenieren, stehen vor Aufgaben, gegen die der Sprung von Print zum Web rückwirkend lächerlich erscheint. Der in den späteren 90ern gemeinsam mit der <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/CD-ROM">CD-ROM</a> zu Grabe getragene Begriff <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multimedia">Multimedia</a> (<a
href="http://www.spreeblick.com/2009/07/23/und-jetzt-alle-surfen-surfen-multimedia/">ahem</a> …) erscheint zum ersten Mal angemessen angesichts dessen, was auf die Zunft zukommt, und während ich mir sicher bin, dass es einige Gestalter vor Spannung und Freude kaum auf dem Vitra-Stuhl hält, könnte die Vielzahl von Bildschirmgrößen und -orientierungen, Eingabemethoden und technischen Möglichkeiten andere schnell an die Grenzen ihrer Ausbildung bringen.</p><p>Das US-Magazin <a
href="http://wired.com">WIRED</a>, nach wie vor eines der bestgestalteten Magazine und eine der raren Publikationen, die vorbildlich zeigen, wie eine Marke in verschiedenen Medien völlig unterschiedlich präsent sein kann, unterstreicht anhand der folgenden Demonstration, was ich meine. <small>Übliches Amigefasel im Clip bitte ignorieren.</small></p><p>Kluge Mediendesigner tun meiner Meinung nach gut daran, sich schleunigst mit den neuen Plattformen und deren Möglichkeiten und Herausforderungen auseinanderzusetzen. Doch keine Panik: Alle anderen haben noch drei, vier Jahre Zeit. Dann nämlich werden deutsche Printmedien unter großem Hallo feststellen, dass sie &#8222;unbedingt aufs iPad&#8220; müssen.</p><p><small>Falls irgendeine nennenswerte deutschsprachige Publikation schon längst erste Dummies fertig hat, bitte ich hiermit um Verzeihung. Und will die Demo sehen.</small></p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27861</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/michael-jackson.jpg" alt="" title="ONull Vector Generator" class="alignnone size-full wp-image-27862" filter="full" /></p><p><a
href="http://www.kaubonschen.com">Kim Asendorf</a>, Student an der Kunsthochschule Kassel, hat eine interessante Freeware für Windows und OS X veröffentlicht, mit der ich jetzt schon seit geraumer Zeit herumspiele. Der <a
href="http://www.onull.net">ONull Vector Generator</a> konvertiert beliebige Fotos in vektorbasierte Raster. Das Programm wurde in Java realisiert und macht sich die Eigenschaften von <a
href="http://www.processing.org">Processing</a> zu Nutze. Die zahlreichen Formen und Optionen des Tools laden zum Ausprobieren ein. <a
href="http://www.flickr.com/groups/onull/pool/">Hier</a> findet man ein paar Beispiele. Wer mag, kann seine Werke als PDFs exportieren und ausdrucken oder in anderen Grafikprogrammen weiterverarbeiten.</p><p><small><a
href="http://www.supertopic.de/forum/1/onull-vector-generator-10839-1.html">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F10%2Fonull-vector-generator%2F&amp;seed_title=ONull+Vector+Generator/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>14</slash:comments> </item> <item><title>Bye bye, Flash: Sketchpad in HTML5</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fbye-bye-flash-sketchpad-in-html5%2F&amp;seed_title=Bye+bye%2C+Flash%3A+Sketchpad+in+HTML5</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fbye-bye-flash-sketchpad-in-html5%2F&amp;seed_title=Bye+bye%2C+Flash%3A+Sketchpad+in+HTML5#comments</comments> <pubDate>Mon, 08 Feb 2010 07:49:51 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Services]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27705</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/02/sktechpad.jpg" alt="" title="sktechpad" class="alignnone size-full wp-image-27706" /></p><p>Zeichenprogramme im Browser, also Online-Nachahmungen von Software wie Photoshop oder Gimp, gibt es wie <strike>Sand am Meer</strike> Bytes im Netz. <a
href="http://mugtug.com/sketchpad/">Sketchpad</a> unterscheidet sich von seinen Kollegen dadurch, dass es nicht in Flash programmiert ist, sondern in HTML5 – modernere Browser stellen das Werkzeug somit ohne zusätzliche Plugins dar. Nachdem auch Videoportale wie <a
href="http://vimeo.com/blog:268">Vimeo</a> und <a
href="http://youtube.com/html5">YouTube</a> ihre Experimente mit HTML5 gestartet haben, deren Inhalte derzeit noch via Flash dargestellt werden, darf man gespannt sein, wie Adobe auf diese Entwicklung reagiert. Und ob.</p><p><small>Die Firma hinter Sktechpad bereitet zudem gerade <a
href="http://mugtug.com/">Colorjack:Canvas</a> vor, ein Vektorgrafik-Programm inkl. kollaborativer Animationsfunktionen.</small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F02%2F08%2Fbye-bye-flash-sketchpad-in-html5%2F&amp;seed_title=Bye+bye%2C+Flash%3A+Sketchpad+in+HTML5/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>28</slash:comments> </item> <item><title>Panopticlick: Welche Spuren hinterlässt dein Browser?</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fpanopticlick-welche-spuren-hinterlasst-dein-browser%2F&amp;seed_title=Panopticlick%3A+Welche+Spuren+hinterl%C3%A4sst+dein+Browser%3F</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fpanopticlick-welche-spuren-hinterlasst-dein-browser%2F&amp;seed_title=Panopticlick%3A+Welche+Spuren+hinterl%C3%A4sst+dein+Browser%3F#comments</comments> <pubDate>Thu, 28 Jan 2010 16:38:02 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Netzpolitik]]></category> <category><![CDATA[Politik]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27489</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/Bildschirmfoto-2010-01-28-um-17.23.56.png" alt="" title="Bildschirmfoto 2010-01-28 um 17.23.56" class="alignnone size-full wp-image-27490" /></p><p><a
href="http://panopticlick.eff.org/">Panopticlick</a> ist ein experimentelles Projekt der EFF, der <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Frontier_Foundation">Electronic Frontier Foundation</a>. Auf der Seite kann man testen, welche Informationen der eigene Browser beim Besuch einer Website hinterlässt – und damit sind weder Cookies noch IP-Adressen gemeint. Denn neben der Browser-Art und -Version werden u.a. auch Angaben über installierte Plugins und alle auf dem Rechner installierten Schriftarten weitergegeben. Der eigene Rechner nähert sich somit auch ohne IP-Adresse oder Keks einer gewissen Einzigartigkeit.</p><p>Und die EFF wäre nicht die EFF, wenn sie nicht gleichzeitig <a
href="http://panopticlick.eff.org/self-defense.php">Tipps gegen dieses sogenannte &#8222;Browser Fingerprinting&#8220;</a> geben würde.</p><p><small><a
href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2010/01/even-without-cookies-a-browser-leaves-a-trail-of-crumbs.ars">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F28%2Fpanopticlick-welche-spuren-hinterlasst-dein-browser%2F&amp;seed_title=Panopticlick%3A+Welche+Spuren+hinterl%C3%A4sst+dein+Browser%3F/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>16</slash:comments> </item> <item><title>iPad</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F27%2Fipad%2F&amp;seed_title=iPad</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F27%2Fipad%2F&amp;seed_title=iPad#comments</comments> <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 19:34:34 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Hardware]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27426</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/ipad.jpg"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/ipad.jpg" alt="" title="ipad" class="alignnone size-full wp-image-27433" /></a></p><p>Mehr Bilder und alle Infos gibt es an den <a
href="http://gizmodo.com/tag/appleipad/">üblichen Stellen</a> und inzwischen auch <a
href="http://www.apple.com/ipad/">bei Apple</a> selbst. Ich bin noch nicht wirklich überzeugt, aber das kann sich ändern, wenn es das iPad in zwei bis drei Monaten tatsächlich gibt. Die Werte (zehn Stunden Batterieleistung bei einem Monat Standby) klingen gut, die Preise erstaunlich (ab 499 Dollar). Trotzdem: Kann man mit dem Ding nur konsumieren oder auch kreieren? Das ist für mich die entscheidende Frage, die erst beantwortet sein wird, wenn man es in den Händen gehabt hat. In den Kommentaren: Raum für persönliche Notizen. <small>Und kann mir jemand erklären, was genau der verbaute &#8222;Apple Chip&#8220; ist?</small></p><p><strong>Update</strong> Ok, den Chip hat Apple selbst entwickelt. Was das OS angeht: Immer noch keine Folder für Applikationen, sondern weiterhin endloses Schieben? Immer noch kein Multitasking? Und wieso soll ich eine NYT-App kaufen oder abonnieren, wenn die Website ebenso gut ist? iWork hingegen sieht überzeugend aus.</p><p>Doch das spannende ist mal wieder die Meta-Ebene. Dazu an anderer Stelle demnächst mehr …</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27365</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/apple_bingo.jpg" /><p><a
class="license-cc" href="http://dl.dropbox.com/u/463632/27th_january/apple_new_creation_bingo_2528x3500px.jpg"><span
class="text">Markus Bruch</span></a></p></div></p><p>Die regelmäßig stattfindenden Hypes um kommende neue Apple-Produkte als das Gejaule dumpfer Evangelisten zu diskreditieren macht zwar Spaß, ist aber äußerst kurzsichtig. Schließlich hat Apple mit dem iTunes Store, dem iPod und dem iPhone der Musik- und Filmbranche Türen zum digitalen Vertrieb ihrer Waren geöffnet und mit dem AppStore trotz aller Beschwerden über Apples Walled Garden und zweifelhafte Freigabeprozesse nicht nur <a
href="http://www.apple.com/pr/library/2010/01/25results.html">Umsatzrekorde</a> aufgestellt, sondern den größtenteils dankbaren Entwicklern mobiler Anwendungen eine Vertriebsplattform in die Hände gegeben, die von der Konkurrenz beneidet wird – man muss kein Fanboy sein, um dies anzuerkennen.</p><p>Weder Googles offene <a
href="http://code.google.com/android/">Android-Plattform</a> noch das <a
href="http://www.palm.com/us/products/software/mobile-applications.html">WebOS des Palm Pre</a> reichen dem <a
href="http://www.apple.com/iphone/apps-for-iphone/">AppStore</a> derzeit das Wasser, und auch ältere mobile Betriebssysteme wie <a
href="http://www.symbian.org/">Symbian</a> tun sich trotz sehr viel längerer Marktpräsenz mit Stores wie Nokias <a
href="http://www.ovi.com/services/">OVI</a> sehr schwer. Auch <a
href="http://www.rim.com/index.shtml">RIMs Blackberry</a> ist, so hört man, nach Apples Verbesserungen des iPhone-OS hinsichtlich der Business-Anwendungen über den Erfolg des Taschenrechners mit Apfel nicht besonders glücklich.</p><h3>Der Hype</h3><p>Verständlich also, dass dem neuen <a
href="http://gizmodo.com/5434566/the-exhaustive-guide-to-apple-tablet-rumors">Apple Tablet</a>, einer Art vergrößertem iPhone, das am morgigen Mittwoch vorgestellt werden soll und das vielleicht <em>iSlate</em>, vielleicht <em>iPad</em>, vielleicht auch ganz anders heißen wird, unglaubliche Aufmerksamkeit zuteil kommt. Sowohl die Spiele-Industrie, die im Fall portabler Konsolen wie dem Nintendo DS oder Sonys PSP den Einfluss von iPhone und iPod Touch auf ihre Umsätze schon zu spüren bekommt, als auch <a
href="http://www.latimes.com/business/la-fi-ct-apple25-2010jan25,0,1757881.story">die klassischen Content-Verlage</a> erwarten von Apples neuer Kreation die nächste Unterhaltungsrevolution. Für Magazin-Inhalte soll das Tablet nicht weniger tun als der iPod für Musik: Es soll kostenpflichtige digitale Inhalte in relevanten Stückzahlen an Mann und Frau bringen, soll bezahlten redaktionellen Content endlich auf den Budget-Plan bringen. <a
href="http://www.wired.com/">WIRED</a> im iTunes Store, nicht als Website, sondern als multimedial aufbereitetes Magazin.</p><p>Mit dem, was bisher unter dem Begriff “E-Book” zu sehen war, haben die vermuteten Möglichkeiten des Tablets nicht viel gemein, und sieht man sich <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=ntyXvLnxyXk">erste Studien digitaler Magazin-Inhalte</a> auf dem Apple-Touchscreen an, könnte den großen Medienhäusern, aber auch uns Leser/innen tatsächlich eine sehenswerte Informations- und Unterhaltungszukunft ins Haus stehen. Und sollte Apple bzgl. musikalischer Inhalte <a
href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/01/20/AR2010012005760.html">den Weg in die Wolke</a> nehmen und uns den Zugriff auf unsere Musik immer und überall dort zur Verfügung stellen, wo wir ein “Empfangsgerät” haben, das vielleicht nicht einmal von Apple sein muss, werden auch vielversprechende Dienste wie <a
href="http://www.spotify.com/en/">Spotify</a> umdenken müssen.</p><h3>Die GUI-Revolution</h3><p>Bei allem Hype ist neue Hardware dabei zwar den ein oder anderen spannenden <a
href="http://gizmodo.com/5452501/the-apple-tablet-interface-must-be-like-this">Produktdesigner-Trinkabend</a> wert (Wo kommt der Home-Button hin? Wie müssen die Entwickler mit verschiedenen Bildschirm-Auflösungen umgehen?), und auch neue Vertriebs- und Inhaltsmodelle verdienen die aktuelle Beachtung. Noch viel spannender sind jedoch Überlegungen um das, was Apple in den letzten Jahren in Sachen GUI, also der Benutzer-Schnittstelle, vorangetrieben hat.</p><p>Denn was mit dem iPhone begann und mit dem Tablet ganz sicher fortgesetzt wird, ist nichts anderes als die schrittweise und sehr geschickte Einführung eines neuen Consumer-Betriebsystems, eines völlig neuen Umgangs mit Computern und der erste erfolgreiche und daher umso größere Schritt weg von der Schreibtisch-Metapher bisheriger Interfaces.</p><h3>Ein neues Betriebssystem</h3><p>Technisch mag das iPhone-OS auf <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mac_OS_X">Apples OS X</a> und damit auf einem Unix-System basieren, für den Normalbenutzer ist dies jedoch nicht sichtbar. Der Nutzer einer regulären iPhones hat weder mit Datei-Strukturen noch mit Systemdateien zu tun, die Verwaltung individueller Programmdaten findet für ihn unbemerkt statt. Schreibtisch, Ordner, Dokumente, Fenster … diese Symbole der analogen Welt, die man in den vergangenen Jahrzehnten in Ermangelung besserer Ideen ins Digitale übertragen hat und an die sich Windows-, Linux- und Mac-Nutzer gleichermaßen gewöhnt haben – sie sind mit dem iPhone-GUI Vergangenheit.</p><p>Erstaunlich ist dabei die Geschwindigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der sich Benutzer an die relativ neuen Umgangsformen mit dem Gerät gewöhnt haben. Nach wenigen Minuten können selbst technophobe Neubesitzer eines iPhones mit dem Kleinstrechner umgehen, und Kinder, die schon einmal ein iPhone angefasst haben, tatschen beim Anblick eines Desktop-Rechners nicht selten zuerst auf den Monitor statt auf die Tastatur, geschweige denn auf die Maus (noch so eine analoge Metapher).</p><h3>Der sichere Hafen</h3><p>Für Freaks und Bastler, Nerds und Administratoren ist ein so “verschlossenes” Betriebssystem trotz <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dümmster_anzunehmender_User">DAU</a>-Interface natürlich der blanke Horror und so bleibt denen, die in die untersten Tiefen eines Systems vordringen müssen, zur Zeit nur der Umweg über den <a
href="http://blog.iphone-dev.org/">Jailbreak</a>, also das Hacken des iPhones, was sicher auch beim Tablet nicht lange auf sich warten lassen wird.</p><p>Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass das geschlossene System zumindest hinsichtlich der Qualitätskontrolle zu funktionieren scheint. Bisher sind keine iPhone-Viren bekannt und offizielle Apps funktionieren nicht nur problemlos, sondern gliedern sich auch nahtlos in die Interface-Vorgaben ein – was man von Android- oder Symbian-Applikationen oder den Programmen, die man für iPhones mit Jailbreak via <a
href="http://cydia.saurik.com/">Cydia</a> bekommt, nicht durchgehend behaupten kann.</p><p>Solange Apple keinen Einfluss auf Web-Inhalte auf dem iPhone oder dem Tablet nimmt, sollte die <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralität">Netzneutralität</a> nicht gefährdet sein – und dass sich ein Hersteller die Qualitätskontrolle der Software für Geräte sichert, dessen Entwicklungskosten locker im zweistelligen Millionenbereich liegen dürften, ist heutzutage verständlicher denn je. Zu wichtig ist die Integration der Apps in das “Benutzererlebnis”, und die Gefahren durch Viren oder andere Malware sind bei mobilen, konstant vernetzten und lokalisierbaren Geräten noch einmal völlig andere als auf Desktop-Rechnern. Kein Wunder, dass Hersteller sich absichern wollen – für tiefergehende Gedanken hierzu empfehle ich immer wieder gerne Johnathan Zittrains’ “The Future Of The Internet” (<a
href="http://www.amazon.de/gp/product/0300151241?ie=UTF8&#038;tag=spreeblick-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=0300151241">Amazon-Partnerlink</a>).</p><p>Man mag ein noch so großer Verfechter des Open-Source-Gedankens sein: Der Erfolg von Apples Strategie, einer Mischung aus kommerziellen Chancen für Inhalte-Anbieter und Entwickler sowie einer Rechtssicherheit für Rechtinhaber, aber auch Konsumenten, gibt dem Unternehmen bisher recht. Das schreibt sich so leicht dahin, besitzt aber eine enorme Tragweite, denn sollte Googles Android weiterhin enttäuschen, stehen die Chancen auf erfolgreiche mobile Open-Source-Umgebungen nicht besser.</p><h3>Mehr Offenheit</h3><p>Dennoch muss sich Apple wichtigen Fragen und Herausforderungen stellen, gerade weil die Plattform so erfolgreich ist. Speziell im Bereich Jugendschutz herrscht ein undurchsichtiges und nicht nachvollziehbares Durcheinander, und sollte mit der iPhone-Plattform ein neuer Quasi-Standard entstehen, den allein Apple kontrollieren kann, werden die Beschwerden darüber sicher nicht länger nur von Programmierern oder Nutzern kommen, sondern auch von Aufsichtsbehörden. Eine wenigstens teilweise Öffnung der Plattform wird unumgänglich sein und ist auch auf kommerzieller Ebene sinnvoll:</p><p>Ein iTunes Store, der durch Offenheit für Amateurkünstler MySpace ablöst, ist keine Utopie, da MySpace sowohl den Schritt in die mobile Welt verpasst hat, als auch die Chance, Künstlern den Verkauf ihrer Musik anzubieten. Genau wie Entwickler werden Musiker dorthin gehen, wo die Kunden sind und wo es zumindest die Chance auf einen Verdienst gibt. Gleiches gilt für Kurzfilmer. Oder sogar für Blogs.</p><h3>Wo bleibt mein Jet Pack?</h3><p>Bei aller Kritik an Apple: Gäbe es Steve Jobs’ Größenwahn nicht, wären die Elektronik- und Unterhaltungsbranchen ein ganzes Stück langweiliger. Kein anderes Unternehmen fährt einen derart anarchischen und arroganten Kurs, niemand anderes reizt die Grenzen des Machbaren so erfolgreich aus wie Apple, die uns allein durch ihre PR-Strategien pures Entertainment bieten und die genau jene Spielzeuge herstellen, von denen Jungs und – auch hier hat Apple einiges geleistet – Mädchen träumen.</p><p>Es gibt keinen Science-Fiction-Roman, in dem jemand mit einem aufklappbaren PC, der nach sieben Minuten hochgefahren ist, die Welt rettet. Und wer die obigen Sätze für übertrieben hält, dem empfehle ich den Kauf eines Windows-Mobile-<a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Personal_digital_assistant">PDA</a>s – die 80er liegen ja wieder im Trend.</p><h3>Überraschung!</h3><p>Trotzdem, und auch wenn es nach den oben getippten Zeilen überraschen mag: Bisher kann ich mir die Nutzung eines Apple-Tablets kaum vorstellen. Ich mag schon die Haptik des iPhones nicht besonders, ich halte das Design für beinahe Retro und viel zu glatt in allen möglichen Wortsinnen, mir wäre eine rauhere, griffigere Oberfläche lieber. Ich schätze die Funktionen des iPhones enorm, aber ich glaube, dass einem das Design des Geräts schon in wenigen Jahren so veraltet vorkommen wird wie heute <a
href="http://www.mac-sucks.com/switch_flower_imac.jpg">diese runden iMacs</a>. Die Vorstellung eines aalglatten Tablets, das mir entweder beim Tippen von den Knien rutscht oder mir durch seine Größe die Bedienung mit einer Hand schwer macht, ist bisher keine gute.</p><p>Doch natürlich weiß ich, dass Jobs&#8217; Entwickler und Produktdesigner fähige Leute sind, und so lasse mich morgen von Apple überraschen. Und zwar gerne. Und immer wieder.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F26%2Fdas-apple-tablet%2F&amp;seed_title=Das+Apple+Tablet/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>57</slash:comments> </item> <item><title>Windows 3.1 im Browser</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F25%2Fwindows-3-1-im-browser%2F&amp;seed_title=Windows+3.1+im+Browser</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F25%2Fwindows-3-1-im-browser%2F&amp;seed_title=Windows+3.1+im+Browser#comments</comments> <pubDate>Mon, 25 Jan 2010 11:16:37 +0000</pubDate> <dc:creator>Jeriko</dc:creator> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27306</guid> <description><![CDATA[<p><a
href="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/windows.jpg"><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/windows.jpg" alt="" title="windows" class="alignnone size-full wp-image-27314" /></a></p><p>Vor grau-beigen Urzeiten, in denen das Hantieren mit Disketten noch gang und gäbe war, das Austüfteln der besten Konfiguration zur Belegung des spärlich vorhandenen Arbeitsspeichers zum Handwerk eines jeden Nerds gehörte, in denen Computerspiele weniger Platz auf der Festplatte verbrauchten als heute so manches Word-Dokument, und in der Apple einen Flop nach dem anderen auf den Markt warf&#8230;</p><p>&#8230; war Windows noch kein Betriebssystem sondern &#8222;nur&#8220; ein Fenstermanager, der auf DOS aufsetzte. Und weil Michael Vincent dieses Feeling wohl vermisste, hat er kurzerhand die Oberfläche von <a
href="http://michaelv.org/">Windows 3.11 in HTML und JavaScript</a> nachgeschrieben. Und das ist ziemlich beeindruckend.</p><p><small>Ironischerweise kriegt man mit dem Internet Explorer nur einen eingeschränkten Funktionsumfang&#8230;</small></p><p><small><a
href="http://blog.freeqnet.de/2010/01/24/linkschleuder-10-01-24/">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F25%2Fwindows-3-1-im-browser%2F&amp;seed_title=Windows+3.1+im+Browser/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>18</slash:comments> </item> <item><title>Obduktion der Kuscheltiere</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F15%2Fobduktion-der-kuscheltiere%2F&amp;seed_title=Obduktion+der+Kuscheltiere</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F15%2Fobduktion-der-kuscheltiere%2F&amp;seed_title=Obduktion+der+Kuscheltiere#comments</comments> <pubDate>Fri, 15 Jan 2010 10:30:11 +0000</pubDate> <dc:creator>Tanja Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=27032</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/Bildschirmfoto-2010-01-15-um-11.07.04.png" /><p><a
class="license-copyright" href="http://www.etsy.com/view_listing.php?listing_id=30723742"><span
class="text">Emily Stoneking</span></a></p></div></p><p>Meine gesamte Kindheit über hat man mir weismachen wollen, Plüschtiere seien lebloses Handwerk, gestopft mit Watte, wo andere ein Herz haben.<br
/> <a
href="http://www.etsy.com/shop/CraftyHedgehog">Emily Stoneking</a> endlich sezierte Piggy, Froggy, Hoppelchen und Rattilein und machte eine erstaunliche Entdeckung!<br
/> <small><a
href="http://www.diskursdisko.de/2010/01/anatomiestrickwerk/">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F15%2Fobduktion-der-kuscheltiere%2F&amp;seed_title=Obduktion+der+Kuscheltiere/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>RFID-Personalausweis mit 3D-Foto</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2F3d-rfid-personalausweis%2F&amp;seed_title=RFID-Personalausweis+mit+3D-Foto</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F08%2F3d-rfid-personalausweis%2F&amp;seed_title=RFID-Personalausweis+mit+3D-Foto#comments</comments> <pubDate>Fri, 08 Jan 2010 15:59:03 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Ausland]]></category> <category><![CDATA[Bildung]]></category> <category><![CDATA[Hardware]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26826</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/rfid.jpg" filter="full" /></p><p>Der Kollege Sascha Pallenberg von <a
href="http://netbooknews.de">netbooknews.de</a> ist auf der CES in Las Vegas und zeigt uns einen RFID-Personalausweis mit integriertem 3D-Display. Hergestellt von der Bundesdruckerei im Auftrag eines US-Unternehmens, dessen Namen ich im Clip nicht verstehen kann. Video nach dem Klick.</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26751</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/loureed.jpg" filter="full" /></p><p><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lou_Reed">Lou Reed</a> gehört zu der Sorte Musiker, die die Dinge noch selbst in die Hand nehmen. Nicht rumheulen! Machen!</p><p>Und so (oder ganz anders) kam es, dass Herr Reed nach dem Kauf seines iPhones feststellen musste, dass die Schriftgröße auf dem Gerät für die älteren unter uns und besonders für ihn selbst bisweilen schwer lesbar sein kann. Besonders beim Durchblättern des Adressbuchs.</p><p>Was Lou Reed nun nicht etwa dazu veranlasste, den Taschencomputer zurückzugeben oder die eingebaute Vergrößerungsfunktion zu nutzen, neinneinnein! Lou Reed machte aus seiner Not eine Tugend und veröffentlichte seine erste eigene iPhone-Software:</p><p><strong><a
href="http://www.loureed.com/louzoom/">LOU ZOOM</a></strong></p><p>Und als wäre dies alles nicht schon auf eine liebenswerte Weise skurril genug, findet man in der Beschreibung der App den Hinweis:</p><blockquote><p>UPDATE: We&#8217;re aware of the issues some users are having with very large address books, and are working on a fix ASAP. Stay tuned!</p></blockquote><p>Für alle, deren Adressbücher klein genug sind, um vergrößert zu werden:<br
/> <a
href="http://clkde.tradedoubler.com/click?p=23761&#038;a=1103389&#038;g=11703466&#038;url=http%3A%2F%2Fitunes.apple.com%2Fde%2Fapp%2Flou-zoom%2Fid340095300%3Fmt%3D8">Der iTunes-Partnerlink zu Lou Zoom (€ 1,59)</a></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F06%2Fiphone-app-von-lou-reed-lou-zoom%2F&amp;seed_title=iPhone+App+von+Lou+Reed%3A+Lou+Zoom/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>22</slash:comments> </item> <item><title>Evan Roth: GML &#8211; Graffiti Markup Language</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F04%2Fevan-roth-gml-graffiti-markup-language%2F&amp;seed_title=Evan+Roth%3A+GML+%26%238211%3B+Graffiti+Markup+Language</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F04%2Fevan-roth-gml-graffiti-markup-language%2F&amp;seed_title=Evan+Roth%3A+GML+%26%238211%3B+Graffiti+Markup+Language#comments</comments> <pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:44:27 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Kunst]]></category> <category><![CDATA[Netz]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26661</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/Bildschirmfoto-2010-01-04-um-16.41.14.png" filter="full" /></p><p>Die Arbeiten von Evan Roth haben wir hier schon <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/10/07/digital-blackbook/">einige</a> <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/02/10/uberwachungs-animation/">Male</a> <a
href="http://www.spreeblick.com/2008/12/02/evan-roths-bad-ass-visitenkarte/">erwähnt</a>. Nun steigert Roth seine Coolesauness ein weiteres Mal mit der Entwicklung der Graffiti Markup Language (GML), einem auf XML basierenden, offenen Standard zur Beschreibung und Archivierung von durch digitale Gesten entstandenen Graffities. Und es macht gar nichts, wenn ihr den letzten Satz mehrmals lesen musstet, er hat mich schließlich auch beim Schreiben einige Zeit gekostet.</p><p>Das gemeinsam mit Jamie Wilkinson, Theodore Watson und Chris Sugrue entwickelte Projekt hat sein Zuhause unter <a
href="http://000000book.com">000000book.com</a>, dort wird es beizeiten auch Applikationen geben. Das Video gibt es nach dem Klick.</p><p><object
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href="http://vimeo.com/8072358">GML = Graffiti Markup Language</a> from <a
href="http://vimeo.com/fi5e">Evan Roth</a> on <a
href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p><p><small><a
href="http://twitter.com/snoske/status/7369532826">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F04%2Fevan-roth-gml-graffiti-markup-language%2F&amp;seed_title=Evan+Roth%3A+GML+%26%238211%3B+Graffiti+Markup+Language/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>8</slash:comments> </item> <item><title>Ein Bild sagt mehr als &#8230; man denkt</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F04%2Fein-bild-sagt-mehr-als-man-denkt%2F&amp;seed_title=Ein+Bild+sagt+mehr+als+%26%238230%3B+man+denkt</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F04%2Fein-bild-sagt-mehr-als-man-denkt%2F&amp;seed_title=Ein+Bild+sagt+mehr+als+%26%238230%3B+man+denkt#comments</comments> <pubDate>Mon, 04 Jan 2010 15:10:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Fotografie]]></category> <category><![CDATA[Pop]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=26648</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2010/01/victoria1.png" />Für die meisten von uns dürfte dieses Bild wie ein Mode-Foto aussehen, das jemand in Photoshop, Gimp oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm durch diverse Filter und Anpassungen gejagt hat. Für Dr. Neal Krawetz, der Bildmanipulationen mit forensischer Expertise erkennen kann, spricht es jedoch Bände und beweist gemeinsam mit anderen Analysen: Die <a
href="http://photoshopdisasters.blogspot.com/2009/10/victorias-secret-mostly-invisible.html">Handtasche</a> des Modells wurde entfernt, ihre Hautfarbe verändert und ihre Brüste (natürlich) vergrößert. Der Hintergrund wurde sowieso komplett ausgetauscht.</p><p>Das alles ist (nicht nur) in der Modefotografie alles andere als außergewöhnlich, <a
href="http://www.hackerfactor.com/blog/index.php?/archives/322-Body-By-Victoria.html">die Analyse von Dr. Krawetz</a> liest sich jedoch äußerst spannend und hat immerhin dazu geführt, dass <em>Victoria&#8217;s Secret</em>, wo das bearbeitete Bild erschien, <a
href="http://www.hackerfactor.com/blog/index.php?/archives/329-The-Secret-is-Out.html">nachbessern</a> ließ.</p><p><small><a
href="https://twitter.com/zalez/status/7102185014">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2010%2F01%2F04%2Fein-bild-sagt-mehr-als-man-denkt%2F&amp;seed_title=Ein+Bild+sagt+mehr+als+%26%238230%3B+man+denkt/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>7</slash:comments> </item> <item><title>Walky macht das iPhone zum Robot Controller</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F17%2Fwalky-macht-das-iphone-zum-robot-controller%2F&amp;seed_title=Walky+macht+das+iPhone+zum+Robot+Controller</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F17%2Fwalky-macht-das-iphone-zum-robot-controller%2F&amp;seed_title=Walky+macht+das+iPhone+zum+Robot+Controller#comments</comments> <pubDate>Tue, 17 Nov 2009 10:01:53 +0000</pubDate> <dc:creator>Tanja Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Games]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Science]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24876</guid> <description><![CDATA[<p><div
class="labeledImage "><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/11/walky.jpg" /><p><a
class="license-copyright" href="http://sugiur.com/research/walky/walky-e.html"><span
class="text">http://sugiur.com/research/walky/walky-e.html</span></a></p></div><br
/> Absolventen der Medien Design Schule an der Keio Universität in Tokyo haben auf Grundlage der intuitiven Nutzung des iPhones einen Roboter Controller entwickelt.<br
/> Übliche Fernbedienungen erschienen ihnen unnötig kompliziert, denn warum sollten Bewegungen der Beine, die wunderbar einfach durch Fingerbewegungen simuliert werden können, per Knopf und Hebel gesteuert werden?</p><p>Mithilfe des iPhone Touchscreens überträgt <a
href="http://sugiur.com/research/walky/walky-e.html">Walky</a> Kommandos wie &#8216;Gehen&#8217;, &#8216;Schießen&#8217;, &#8216;Springen&#8217; oder &#8216;Ducken&#8217; so, wie sie sich in der Analogwelt auf der Tischplatte beim Fingerfußball und -Skaten seit langem bewährt haben.<br
/> Bislang funktioniert das nur mit zweibeinigen Robotern, doch die Entwickler denken bereits über die Anwendbarkeit bei digitalen Spielen nach.</p><p>Und während ich dies schreibe, denke <em>ich</em> darüber nach, wie lange ich wohl noch meinen winselnden Kindern glaubhaft erklären kann, ein iPhone bräuchten sie aber nun wirklich <em>ü-ber-haupt</em> gar nicht.</p><p><object
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/> <small><a
href="http://www.designboom.com/weblog/cat/16/view/8186/walky-iphone-robot-controller.html">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F17%2Fwalky-macht-das-iphone-zum-robot-controller%2F&amp;seed_title=Walky+macht+das+iPhone+zum+Robot+Controller/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Free iPhones!</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F16%2Ffree-iphones%2F&amp;seed_title=Free+iPhones%21</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F16%2Ffree-iphones%2F&amp;seed_title=Free+iPhones%21#comments</comments> <pubDate>Mon, 16 Nov 2009 10:06:23 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Hardware]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category> <category><![CDATA[Unternehmen]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24808</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/11/iphone_jail.png" filter="full" /></p><p>Reingelegt! Ebenso wenig, wie <a
href="http://www.youtube.com/watch?v=lCZKZILvE70">The Special AKA damals einen kostenlosen Mandela</a> lieferten, gibt es hier iPhones. Anders gelesen ist der Satz jedoch sinnvoll, denn Apple steht unter immer stärkerem Druck der Entwickler, das iPhone von Restriktionen zu befreien.</p><p>Nach generellen Beschwerden über Apples teilweise willkürlich wirkende Freigabepolitik für Applikationen zog Joe Hewitt, Entwickler des Facebook-App, letzte Woche den Stecker und kündigte an, <a
href="http://www.digitaltrends.com/mobile/iphone-facebook-app-developer-quits-over-apple-policies/?news=123">keine iPhone-Apps mehr zu entwickeln</a>, solange Apple seine Politik nicht überdenke und seinen Walled Garden – zumindest teilweise – aufgebe. Hewitt befürchtet, dass weitere Unternehmen, die Apples Erfolg imitieren wollen, eine ähnlich restriktive Software-Politik einführen könnten.</p><p>Ihm folgten <a
href="http://www.rogueamoeba.com/utm/2009/11/13/airfoil-speakers-touch-1-0-1-finally-ships/">die Entwickler von Rogue Amoeba</a>, die dreieinhalb Monate auf die Freigabe eines Updates mit Bugfix warten mussten. Das Unternehmen wird die iPhone-Arbeit ebenfalls vorerst einstellen und sich auf die Entwicklung von Macintosh-Software konzentrieren, denn dort gibt es keinerlei Gateway oder Freigabe-Prozesse. Jeder Mac-Entwickler kann seine Software einfach veröffentlichen, ohne dafür ein OK von Apple haben zu müssen.</p><p>Und dann gibt es selbstredend noch die <a
href="http://www.wired.com/gadgetlab/2009/11/jailbreak-community/">Jailbreak-Community</a>, die ebenfalls einen ziemlichen Hals auf Apple hat und der es immer wieder gelingt, Apples mobilen Computer für Dritthersteller und/ oder die SIM-Karten der nicht von Apple genehmigten Provider zu öffnen.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F16%2Ffree-iphones%2F&amp;seed_title=Free+iPhones%21/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>21</slash:comments> </item> <item><title>Happy Birthday, Firefox!</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F10%2Fhappy-birthday-firefox%2F&amp;seed_title=Happy+Birthday%2C+Firefox%21</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F11%2F10%2Fhappy-birthday-firefox%2F&amp;seed_title=Happy+Birthday%2C+Firefox%21#comments</comments> <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:42:10 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=24585</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/11/Bildschirmfoto-2009-11-10-um-10.17.24.png" filter="full" /></p><p>70.51% der Spreeblick-Besucher/innen benutzen Firefox, um durchs Internet zu gondeln, weltweit sollen ein Viertel der Internetzer (330 Millionen Menschen) FF installiert haben. Dabei ist der Browser gerade mal 5 Jahre alt.</p><p>Gratulieren kann man auf der <a
href="http://www.spreadfirefox.com/5years/de/">eigens eingerichteten Geburtstagswebsite</a>, und Christopher Blizzard von der <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Corporation#Mozilla_Corporation">Mozilla Corporation</a> berichtet in seinem Blog von den enormen Einflüssen der Open-Source-Bewegung auf Unternehmen wie Microsoft, Apple und Google.</p><p>Auf meinem Mac fühlt sich Firefox nach wie vor zu langsam, zu schwer, zu behäbig an, dennoch gehört der Browser zu den ersten Installationen auf jedem neuen System und ist die Referenz für alle zu testenden Sites. Firefox mag nicht jedem gefallen, an seiner Wichtigkeit für das Netz und den Browser-Markt dürfte es jedoch keinen Zweifel geben.</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=23966</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/10/Bildschirmfoto-2009-10-28-um-11.48.23.png" filter="full"  /></p><p>Es ist eine durchaus unterhaltsame Dreiviertelstunde, die man nach dem Klick begutachten kann, sobald man die ersten, furchtbar gekünstelten Minuten überwunden hat. Google-Chef Eric Schmidt steht dabei vor 5.000 Fachbesuchern der diesjährigen <em><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gartner_Inc.">Gartner</a> ITxpo</em> in Orlando zwei leitenden Gartner-Analysten Rede und Antwort.</p><p>Wohlgemerkt: Wir sehen kein journalistisches Interview, sondern ein Fachgespräch auf einer Konferenz für <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chief_Information_Officer">CIO</a>s und andere IT-Entscheider. Es geht in erster Linie um Googles Strategien in Sachen Enterprise-Expansion, also der Nutzung von Google-Produkten in größeren Unternehmen. Wer jemals hierzulande ein ähnliches Fachgespräch erlebt hat und dabei nicht eingeschlafen ist, weiß es zu schätzen, wie sich Eric Schmidt präsentiert. Denn auch, wenn der ein oder andere Satz zu Themen wie Gmail, Google Wave, Twitter, Facebook, Netbooks und dem Netz generell interessant ist, bleibt das gesamte Auftreten, die Haltung Schmidts das, was an dem Video fasziniert: Frei von Überheblichkeit unterbricht und korrigiert er die beiden Fragenden immer wieder und lässt sie mit ihrem Analysten-Denken im Regen stehen. Während die Gartner-Angestellten auf Quartalszahlen und Gewinnverteilungen eingehen wollen, kontert Schmidt gelassen mit &#8222;So denken wir bei Google nicht&#8220; und präsentiert gekonnt seine Visionen für die kommenden fünf Jahre.</p><p>Auf wichtige Themen wie Datensicherheit beim Cloud-Computing geht Schmidt wenig ein (wird danach aber auch nicht weiter gefragt), gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsstandards für den Datenaustausch innerhalb bestimmter Branchen überlässt Google Drittanbietern, für die er vielfältige Geschäftsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Google-Applikationen und deren APIs sieht. Immerhin verspricht er mit Nachdruck die komplette Verfügbarkeit aller Daten für den Kunden bspw. bei einem Wechsel des Dienstleisters (&#8222;We will not trap user data&#8220;) und berichtet augenzwinkernd von der Google-internen, &#8222;poorly named&#8220; <em>Data Liberation Front</em>.</p><p>Die meisten Aussagen von Eric Schmidt werden niemanden groß überraschen, der die Branche verfolgt: Es geht weiter in die Wolke, klar, und Googles Haupteinnahmequelle wird wohl noch lange Zeit die Werbung sein, selbst wenn das 50-Dollar-pro-Kopf-und-Jahr-Modell für Unternehmen anscheinend ziemlich gut funktioniert. Dass sich das Internet innerhalb der nächsten fünf Jahre rapide verändern wird (&#8222;Five years from now, the internet will be more non-english than english. It will be chinese&#8220;) kann man zwar wissen, muss es aber vor der versammelten Entscheiderschaft auch erstmal deutlich sagen. Und natürlich gibt es auch genügend Marketing-Blah.</p><p>Doch neben diesen Nichtsensationen zeigt Schmidt durch seine verhaltnismäßig klare Sprache einen Typ CEO, den man in den vielen anderen Unternehmen vergeblich sucht. Und nicht zuletzt machen seine Sätze zum Google-Betriebssystem <em><a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Chrome_OS">Chrome OS</a></em> einmal mehr deutlich: Microsoft ist sowas von tot. Und, das meine ich überhaupt nicht hämisch, jedes aufgeregte Bashing ist also völlig fehl am Platz: Diverse Linux-Distributionen unter Umständen auch.</p><p>Was die große Frage übrig lässt, die uns in den nächsten Jahren sicher nicht weniger beschäftigen wird: Wie gesund, wie gut für Markt, Nutzer und Gesellschaft kann ein derartiges Quasi-Monopol wie das von Google sein? Wieviel Kontrolle braucht es (braucht es?), welche Risiken ergeben sich?</p><p>Obwohl es noch möglich ist, als Internet-Nutzer Google zu meiden, wird dies immer schwieriger, zumal einige Dienste tatsächlich überzeugen und Schmidts Worte &#8222;You don&#8217;t build brands by advertising a lot. You build brands customer by customer&#8220; unterstreichen. Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem man kaum noch die Wahl hat, eine Situation, die durch Microsoft bekannt ist.</p><p>Vielleicht aber ist dieser Vergleich genau derjenige, der einen Teil der Antworten mit sich bringt. Denn auch Monopole können kippen, wenn jemand kommt, der etwas besser macht, oder die Nutzer aus anderen Gründen die Nase voll haben.</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=23696</guid> <description><![CDATA[<p>Da die Frage im Zusammenhang <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/10/21/nasty-old-people-spielfilm-unter-creative-commons-lizenz/">mit diesem Artikel</a> auftauchte: Eine kleine Anleitung zur Nutzung von BitTorrent.</p><p><strong>Anleitung für BitTorrent-Neulinge</strong><br
/> Verlinkte Torrent-Dateien, auf die man im Netz stoßen kann, sind nie der Film oder die Musik oder irgendein anderer digitaler Inhalt selbst, sondern nur kleine Platzhalter-Dateien, eine Art Lesezeichen.</p><p><strong>Die .torrent-Datei und der Client</strong><br
/> Die Datei mit der Endung &#8222;.torrent&#8220; muss mit einem BitTorrent-Client (eigenes Programm) geöffnet werden, um den Film/ die Musik/ was auch immer auf den eigenen Rechner zu laden. Eine Übersicht über solche (kostenfreien) Programme für alle Plattformen gibt es u.a. <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_BitTorrent-Clients">hier</a>, ich selbst benutze derzeit <a
href="http://www.vuze.com/">Vuze</a> (PC und Mac), teste aber gleich mal <a
href="http://www.utorrent.com/">µTorrent</a> (PC und Mac), den Christoph empfiehlt und der um einiges &#8222;schlanker&#8220; ist als Vuze, welches inzwischen als ausgewachsenes Mediencenter daher kommt. Natürlich gibt es auch massig Clients für Linux.</p><p>Hat man einen BitTorrent-Client auf dem eigenen Rechner installiert, öffnet man damit die für den Film/ Musik/ whatever heruntergeladene Torrent-Datei. Nach einigen Sekunden oder auch mal Minuten beginnt der Client, den Film herunterzuladen und sucht dafür alle anderen BitTorrent-Nutzer im Internet, welche den Film bereits ganz oder teilweise auf ihrer Festplatte haben. So entsteht ein Netzwerk vieler einzelner Nutzer dieser einen Datei (ein Peer-to-peer-Netzwerk), die einzelne Bruchstücke der gesamten Datei so lange hin- und herschieben, bis irgendwann der komplette Film/ die Musik bei jedem angekommen ist. Man selbst ist also, sobald man die ersten Bruchstücke einer Datei auf dem eigenen Rechner hat, in einem BitTorrent-Netzwerk sowohl Up- als auch Downloader, Suchender und Anbieter gleichzeitig. Der Informationsaustausch, wer was und wieviel davon hat, läuft über einen Tracker, diese Software läuft auf einem Server im Netz, also nicht auf dem eigenen Rechner, man braucht sich als Nutzer darum nicht zu kümmern.</p><p><strong>Geschwindigkeit, Seeder und Leecher</strong><br
/> Die Geschwindigkeit des Downloads variiert – je mehr Nutzer gleichzeitig die Datei anbieten, desto schneller wird der Download. Sollte es anfangs sehr langsam gehen: Nicht verzweifeln, das Netzwerk braucht eine Weile, die Geschwindigkeit nimmt meist in kurzer Zeit zu. Man sollte den BitTorrent-Client also netterweise auch nach Fertigstellung des Downloads noch eine Weile laufen lassen, damit andere etwas davon haben. Es heißt schließlich &#8222;File Sharing&#8220;: Dateien teilen.</p><p>Der Download z.B. eines Spielfilms in guter Qualität kann also 10 Minuten, aber auch mehrere Tage dauern, je nachdem, wie beliebt und somit verfügbar die Datei ist. Der Client liefert in der Regel statistische Informationen. Nutzer, welche die Datei komplett anbieten, nennt man &#8222;Seeder&#8220;, diejenigen, die noch nicht über die ganze Datei verfügen, sind &#8222;Leecher&#8220;. In manchen BitTorrent-Suchmaschinen kann man anhand der angezeigten Anzahl der Seeder und Leecher abschätzen, ob ein Download schnell oder langsam sein wird.</p><p><strong>Rechtliches und Sicherheit</strong><br
/> Die Nutzung eines BitTorrent-Clients ist völlig legal und man muss sich bei <em>legal</em> angebotenen Dateien <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/10/21/nasty-old-people-spielfilm-unter-creative-commons-lizenz/">wie der hier beschriebenen</a> keine Sorgen machen. BitTorrent-Downloads <em>können</em> jedoch illegal sein, wenn es sich bspw. um urheberrechtlich geschütztes Material handelt, oder sich mindestens in einer rechtlichen Grauzone befinden. Deshalb: Know what you&#8217;re doing!</p><p>Der ungewollte Zugriff auf die eigene Festplatte, die Gefahr eines ungewollten Anbietens der eigenen, vorhandenen Musik- oder Filmbibliothek besteht bei BitTorrent nicht, dennoch sollte man sich ein wenig mit dem Programm und der Technik auseinandersetzen. Es kann nie schaden, wenn man halbwegs weiß, was da passiert und was man tut.</p><p>Dies gilt auch für die Torrent-Dateien selbst. Es gibt wie in jeder &#8222;Szene&#8220; eine eigene Sprache, die im Dateinamen bspw. die Qualität einer Datei beschreibt, vertrauenswürdige wie zweifelhafte Anbieter und natürlich kursieren auch Fake-Dateien, die nicht das sind, was sie vorgeben. Auch Malware, Viren und Phishing- bzw. Spionage-Programme können sich über BitTorrent verbreiten.</p><p><strong>Sonstiges</strong><br
/> Zum Sichten aller Film-Formate empfehle ich uneingeschränkt den Open-Source-Player <a
href="http://www.videolan.org/vlc/">VLC für PC, Mac und Linux</a>.</p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F10%2F21%2Fwie-man-bittorrent-benutzt-anleitung-fur-einsteiger%2F&amp;seed_title=Wie+man+BitTorrent+benutzt+%26%238211%3B+Anleitung+f%C3%BCr+Einsteiger/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>45</slash:comments> </item> <item><title>Patchmatch &#8211; Content-Aware Fill in Photoshop</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F10%2F21%2Fpatchmatch-content-aware-fill-in-photoshop%2F&amp;seed_title=Patchmatch+%26%238211%3B+Content-Aware+Fill+in+Photoshop</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F10%2F21%2Fpatchmatch-content-aware-fill-in-photoshop%2F&amp;seed_title=Patchmatch+%26%238211%3B+Content-Aware+Fill+in+Photoshop#comments</comments> <pubDate>Wed, 21 Oct 2009 10:39:18 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Fotografie]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
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href="http://www.golem.de/0910/70611.html">[via]</a></small></p> ]]></description> <wfw:commentRss>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F10%2F21%2Fpatchmatch-content-aware-fill-in-photoshop%2F&amp;seed_title=Patchmatch+%26%238211%3B+Content-Aware+Fill+in+Photoshop/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>14</slash:comments> </item> <item><title>Brütal Legend (Bonustrack: Batman Arkham Asylum)</title><link>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F10%2F19%2Fbrutal-legend-bonustrack-batman-arkham-asylum%2F&amp;seed_title=Br%C3%BCtal+Legend+%28Bonustrack%3A+Batman+Arkham+Asylum%29</link> <comments>http://www.spreeblick.com/feeder/?FeederAction=clicked&amp;feed=Articles+%28RSS2%29&amp;seed=http%3A%2F%2Fwww.spreeblick.com%2F2009%2F10%2F19%2Fbrutal-legend-bonustrack-batman-arkham-asylum%2F&amp;seed_title=Br%C3%BCtal+Legend+%28Bonustrack%3A+Batman+Arkham+Asylum%29#comments</comments> <pubDate>Mon, 19 Oct 2009 13:09:42 +0000</pubDate> <dc:creator>Johnny Haeusler</dc:creator> <category><![CDATA[Games]]></category> <category><![CDATA[Produkte]]></category> <category><![CDATA[Software]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=23508</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/10/eddie-and-ophelia.jpg" filter="full" /></p><p>Kurzversion vorab: Die Erwartungen wurden erfüllt. <a
href="http://www.bruetal-legend.de/">Brütal</a> <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brütal_Legend">Legend</a> ist genauso dämlich und witzig und absurd und grandios und spielenswert, wie es die Regie von <a
href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tim_Schafer">Tim Schafer</a> (u.a. <a
href="http://www.spreeblick.com/2009/07/23/monkey-island-furs-iphone/">Monkey Island</a>) hoffen ließ. Ich höre <a
href="http://jeriko.de">Christoph</a> beim Spielen im Nebenraum lachen, das sollte als Indiz vorerst genügen. Doch der Reihe nach.</p><p>Eddie Riggs, in der englischen Version gesprochen und &#8222;gespielt&#8220; von <a
href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/Jack_Black">Jack Black</a>, ist ein Rock&#8217;n'Roll-Roadie, wie man sie heute nur noch selten sieht: Lederkutte plus Aufnäher, Nietenarmband, Totenkopf-Gürtelschnalle. Wenn die Metal-Band, die er betreut, plötzlich mit dem Rappen anfängt, verzieht er das Gesicht.</p><p>Eddie (der Name ist nicht die einzige Referenz an Metal-Kultur in Brütal Legend, hier als Hommage an das <a
href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iron_Maiden#Maskottchen_Eddie">Iron-Maiden-Monster</a>) stirbt jedoch unter tragischen Umständen und erwacht in einer wahrhaft dämonischen Welt voller ihmn attackierender Monster. Bis hierhin also alles extrem nachvollziehbar und dicht am echten Leben. Doch danach wird&#8217;s wild.</p><p>Denn Eddie findet nicht nur eine Axt, die er ebenso gut schwingen kann wie seine Sprüche (die auch in der deutsch synchronisierten Fassung erstaunlich unnervig sind), sondern auch eine magische Gitarre, die Angreifer mit Power-Akkorden ausschalten kann. Und die junge Ophelia, die plötzlich zu seiner Unterstützung auftaucht, weiß von einer Rebellenbewegung gegen das finstere Regime des Dämonenkönig Doviculus zu berichten, das es mittels Rockmusik zu zerstören gilt. Klar, das Eddie sofort dabei ist, denn sonst wäre das Spiel relativ langweilig. Und das ist es mitnichten. Denn erst, wenn Eddie und Ophelia Bladehenge erreicht haben, die Basis der Widerstandskämpfer in Form eines heruntergekommenen Backstagebereichs, geht es richtig los mit dem Rock-Krieg und Brütal Legend mutiert zu einem GTA-ähnlichen Freispiel voller Optionen.</p><p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/10/brutal2.jpg" filter="full" /></p><p>Bei Brütal Legend fließt das Blut in Strömen, es rollen Köpfe und andere Gliedmaßen und es wird gehackt und geslasht, dass es eine Freude für Jugendschützer ist. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren ist also sicher berechtigt, auch wenn ich im Gegensatz zu vielen anderen Spielen bei Brütal Legend keine Gefahr für die Entwicklung eines, sagen wir mal, 15-Jährigen sehen kann. Das Spiel ist so unfassbar absurd, dass es als albernes Comic durchgeht, und das erkennen auch etwas ältere Jugendliche sehr schnell.</p><p>Ob Brütal Legend ein jüngeres Publikum dabei überhaupt anspricht, darf bezweifelt werden, das ganze Game weist darauf hin, dass sich die Zielgruppe eher jenseits der 25, vielleicht sogar der 30 befindet. Die Stimmen der beteiligten Musiker und Schauspieler (Lemmy Kilmister, Rob Halford, Ozzy Osbourne, Lita Ford, Tim Curry u.v.a.) locken keinen Jugendlichen hinter der Playstation hervor und der gar nicht mal so subtile Humor, einen Charakter &#8222;Lars Halford&#8220; zu nennen, dürfte auch eher Rock-Opas zum Lachen bringen. Und so ist es sicher kein Zufall, dass mir das Spiel gefällt: Endlich gibt es den Humor meiner Videogame-Jugend in einem technisch und grafisch hochwertigen, extrem unterhaltsamen Spiel, und das Ganze dann noch in einem Rock-Setting. Was will man mehr?</p><p>Wer sich auch als Erwachsener noch für action-lastige Videpiele begeistern kann, sich aber bei Kriegsspielen oder Drogensimulationen entweder angewidert abwendet  oder einfach lächerlich vorkommt, dem sei Brütal Legend wärmstens empfohlen.</p><p>Röck ön!</p><p><object
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isPermaLink="false">http://www.spreeblick.com/?p=22761</guid> <description><![CDATA[<p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/10/cave_cover2.jpg" />Ich hätte ihn ohnehin gekauft, den neuen, zweiten Roman von Nick Cave, der sich beim ersten Durchblättern so liest, wie sich ein Nick-Cave-Song anhört. Doch ich hatte vor ein paar Tagen noch nicht geahnt, dass ich das mit meinem iPhone tun würde.</p><p>Ob mir <a
href="http://www.thedeathofbunnymunro.com/"><em>The Death of Bunny Munro</em></a> tatsächlich gefallen wird, kann ich noch nicht sagen, dazu bin ich mit der Lektüre noch nicht weit genug. Fest steht aber schon jetzt, dass die Geschichte um den notgeilen Handlungsreisenden, der nach dem vom ihm verschuldeten Selbstmord seiner Frau vergewaltigend und vögelnd durch die Gegend zieht und dabei seinen neunjährigen Sohn mitschleppt und vernachlässigt, nicht gerade leichte Kost ist. Doch dies ist kein Buch von Houellebecq, sondern von Cave, man darf also davon ausgehen, dass einem fieser Zynismus erspart bleibt.</p><p>In einem Interview berichtet Nick Cave davon, dass er die Arbeit an <em>Bunny Munro</em> während der letzten Tour angefangen habe, und zwar auf seinem iPhone. So mag es also dem Meister selbst zuzuschreiben sein, dass sein neues Werk nicht nur als klassisches Buch und als Hörbuch, sondern auch als iPhone-Applikation erscheint. Und zwar als äußerst lohnenswerte.</p><p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/10/cave_contents.jpg" />Die <em>Bunny Munro Enhanced Edition</em> (Links am Ende des Artikels) ist die E-Book- plus Hörbuch- plus Video- plus News-Version des Buches. An jeder Stelle des Textes, dessen Ansicht sich wie bei anderen E-Books einstellen lässt, kann der Nutzer die Audioversion einschalten, welche dann genau dort startet, wo sich der Leser gerade befindet. So kann man sich den Text entweder ganz oder zwischendurch vom Autor selbst vorlesen lassen, jederzeit zum eigenen Lesen zurückkehren oder eben einfach nur das Hörbuch genießen. Verschiedene Videos zeigen Nick Cave beim Lesen einzelner Passagen und eine News-Sektion birgt genau das: Neuigkeiten rund um das Buch, Hintergrundinformationen zur Entstehung und die Daten der Lesetour (17.10.09: Hamburg). Lesezeichen sind ein Standard-Feature, dass sich einzelne Passagen des Buches jedoch direkt aus der App heraus als Mail versenden lassen, ist eine Besonderheit. Und dass die Hörversion mit einem wundervollen Soundtrack von <a
href="http://www.nickcaveandwarrenellis.com/works">Nick Cave und Wareen Ellis</a> zu einem kleinen Kunstwerk wird, ist ein weiterer Bonus.</p><p><img
src="http://www.spreeblick.com/wp-content/uploads/2009/10/cave_text.jpg" />Das ganze Paket ist mit 19,99 Euro im AppStore kein Schnäppchen, aber jeden Cent wert. Ich weiß, es klingt albern, aber ich habe zum ersten Mal bei einem elektronischen Buch das Gefühl, etwas wirklich wertvolles gekauft zu haben, ein Produkt, das mit Klugheit und Leidenschaft entstanden ist. Eine gute App eben, mit der sich jemand Mühe gegeben hat. Und ich hoffe, dass es sich für die Produzenten lohnt, die sich Gedanken um neue Geschäftsmodelle gemacht haben, statt in das allgemeine Geheule der Verlage einzustimmen.</p><p><small>Die App ist leider nur auf Englisch erhältlich, die deutsche Version der regulären Hörbuch-Ausgabe wird jedoch immerhin von Blixa Bargeld gelesen!</small></p><p><object
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