Am vergangenen Freitag habe ich morgens im Deutschlandradio Kultur ein kurzes Interview gegeben. Anlass waren die Kommentare zum Canisius-Artikel und die vielfachen Zitate daraus in Print und TV. Es ging bei dem Gespräch jedoch nicht um die Missbrauchsfälle selbst, sondern um einen möglicherweise stattfindenden Medienwandel und darüber, warum Anonymität im Netz wichtig ist.
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Rettungsanker Haiti: Danke!
Es war ein Novum für Spreeblick und auch für mich als Person. Zum allerersten Mal habe ich vor einer Woche damit begonnen, meinen und unseren Namen mit einer Spendenaktion zu verbinden, unsere Leserinnen und Leser also direkt darum zu bitten, ihr Geld für einen bestimmten Zweck auszugeben.
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Aktion “Rettungsanker Haiti” sammelt innerhalb weniger Stunden über 10.000 Euro für Haiti via Blogs, Twitter und Facebook
Wir sind sprachlos. Fast:
Als wir heute vormittag beschlossen haben, zu einer Spendenaktion für Haiti aufzurufen, gingen wir davon aus, dass man binnen einiger Tage 5.000 Euro zusammenbekommen müsste.
Einige aufregende Stunden später ist mehr als das Doppelte dieser Summe eingesammelt. Via Twitter, Facebook und Blogs hat sich die Aktion wie irre verbreitet und so bedanken wir uns von ganzem Herzen bei allen, die durch Spenden oder Weitersagen zu diesem Erfolg beigetragen haben und die Spendensumme innerhalb weniger Stunden fünfstellig gemacht haben!
Für die Notleidenden auf Haiti, für die Helfer vor Ort, für die benötigten Hilfsgüter kann die Summe aber gar nicht hoch genug sein. Weshalb wir beschlossen haben, die Ziel-Summe ein weiteres Mal anzuheben, wir haben schließlich gerade mal einen einzigen Tag hinter uns – mal sehen, wie lange wir die Motivation aufrecht erhalten können, die Aktion immer noch weiter zu tragen.
Also kommt: Wir schaffen 25.000 Euro!
Ich werde helpedia bitten, die neue Summe im System einzutragen, das müssen die Jungs und Mädels von der Technik dort machen. Also: Geduld, und einfach weiter spenden! Die neue Summe ist eingetragen, danke an das helpedia-Team für die schnelle Hilfe! Am Montag werde ich auch Kontakt mit der „Aktion Deutschland Hilft“ aufnehmen, an die die Spenden gehen, und über Details berichten, wie euer Geld verwendet wird.
Und noch ein Hinweis: Die Verlosung, die wir begleitend zur Aktion gestartet haben, ist aus juristischen Gründen auch offen für Nicht-Spender. Eine Koppelung von Verlosungen an Spenden oder andere Vorleistungen ist in Deutschland untersagt, und das ist ja auch gut so. Es soll schließlich auch niemand wegen eines möglichen T-Shirts spenden. Sondern um zu helfen.
Rettungsanker Haiti: 5000-Euro-Ziel in wenigen Stunden erreicht, schaffen wir 10000?
Ihr habt es so gewollt. Wir erhöhen auf 10.000.
Ich wusste bis vor wenigen Stunden nicht, wieviel mehr Spaß es macht, gemeinsam zu spenden, als allein: Innerhalb von rund vier Stunden habt ihr 5.000 Euro für Haiti locker gemacht, die den Hilfskräften zugute kommen. Darum erhöhen wir das zu erreichende Ziel einfach frech auf 10.000 Euro, vielleicht kann man ja übers Wochenende noch ein paar Leute motivieren. Dabei ist es natürlich völlig egal, wieviel es am Ende sein wird, denn jeder Euro hilft und wir haben schon ein paar tausend davon (und sind ja auch nicht die einzigen, die sammeln).
Man kann nur hoffen, dass die Probleme vor Ort in Haiti gelöst werden können, damit Rettungsperonal und Hilfsgüter zu denen kommen, die sie dringend benötigen. Die Angst und Panik, aber auch die Wut der Überlebenden, die sich allein gelassen fühlen, nimmt offenbar dramatisch zu.
Dankeschön an euch alle für das Gelingen dieser Aktion!
Rettungsanker Haiti – So kann man ohne Geld helfen
Das ist der Hammer: In zwei Stunden kamen schon zwei Tausender bei unserer Spendenaktion zusammen, mit dem Tempo hatte hier wirklich niemand gerechnet. Vielen Dank dafür an die bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Danke auch an alle Retweeter, zu denen auch einige größere Medien gehören, das hilft sehr!
Dieses Tempo wird man natürlich nicht durchhalten können (obwohl mich jetzt der Ehrgeiz gepackt hat, die 5.000 an nur einem Tag zu schaffen …), weshalb weiter getwittert und verlinkt werden darf. Diejenigen, die gerade auf jeden Euro achten müssen, können der Aktion auch ohne Spenden helfen, durch die Verbreitung nämlich oder durch das Starten einer eigenen Aktion.
helpedia bietet dafür zwei Widgets an, die man auf dem eigenen Blog integrieren kann, den Code dafür und auch die Infos, wie man eine eigene Aktion an den Start bringt, gibt es nach dem Klick.
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Rettungsanker Haiti – Spendenaktion [Update]
Als sich r0ssi in den Kommentaren darüber beschwerte, dass es nicht einmal einen Spendenaufruf für Haiti bei Spreeblick gäbe, dachte ich noch, sowas wäre unnötig. Wer spenden will, dachte ich, findet schnell einen Weg.
Einige Mails mit Spreeblick-Leser/innen später haben wir uns nun doch entschlossen, einen virtuellen Rettungsanker zu werfen und bieten denjenigen, die bisher zu faul/ zu beschäftigt/ zu abgelenkt/ zu online waren, eine gemeinsame Spendenaktion, um die Hilfskräfte in Haiti zu unterstützen:
2010, wir kommen!

Idee, Foto & Umsetzung: Philipp
Alles Gute für Euch und eure Liebsten beim Jahreswechsel! Vielen Dank für eure Besuche, den Input, die Debatten. Wir blicken diesmal nicht in die Glaskugel, aber vorgenommen haben wir uns einiges für 2010. In der Hoffnung, euch auch immer mal wieder überraschen zu können:
Auf in die Zukunft!
snafu
Es gibt, nicht zum ersten Mal, einige Probleme mit unserem Server. Weshalb von Zeit zu Zeit na ihr wisst schon. Sorry dafür. Passt uns auch nicht. Gerade so zum Jahresende.
Na ihr habt ja Wünsche! (Update: Die Gewinner!)
Das ist das Video eurer Wünsche, die ihr uns nach Aufforderung zugeschickt habt. Vielen lieben Dank an alle, die mitgemacht haben! Die Verlosung der Gewinne verlegen wir auf die nächsten Tage, doch es steht jetzt schon fest, dass keine/r der Teilnehmer/innen leer ausgehen wird!
Update Die Preise gehen an:
1 Nabaztag: Martina
Je 1x „Abgebrannt“ (Buch): Susi, Weltherrscher, Matti
Je 1x „Contact High“ (Soundtrack): Uwe, Chris, Dirk
Je 1 Spreeblick-Postkarten-Set: Sophie, Nils, Freer
Je 1 Moleskine Städteführer: Sebastian, Christian
1 Ox-Kochbuch: Ghostdog
Vielen lieben Dank nochmal an alle, wir versenden die Gewinne am Anfang der nächsten Woche! Achtung! Dafür brauchen wir gezwungenermaßen eure Adressen. Alle Gewinner/innen mögen uns diese bitte zusenden, danke!
Mitmachen!
Damit nicht hinterher wieder das Geheule losgeht:
Es ist noch Zeit, mitzumachen. Das Wochenende geben wir euch noch. So sind wir. Großzügig bis zum Gehtnichmehr.
Wünsch dir was: Spreeblick verlost Weihnachtsgeschenke

Update Einsendeschluss verlängert: Bis Montag um 10 Uhr habt ihr noch Zeit! Das sind noch viel zu wenig Videos bis jetzt!
Weihnachten bei Spreeblick ist für unsere Leser ein bisschen wie Weihnachten bei den Großeltern: Man kann sich zwar was wünschen, aber man bekommt etwas völlig anderes. Wenn überhaupt.
Die Regeln für die große Spreeblick-Weihnachtsgeschenke-Verlosungsaktion nach dem Klick.
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Mal malen mit FlockDraw

Am vergangenen Montag hatten wir hier bei Spreeblick FlockDraw in ein Posting integriert, ein Online-Werkzeug, das kollaboratives Malen im Browser einer Gruppe von bis zu zehn Menschen ermöglicht. Einige Tage lang glich der Artikel dem Treffen der lokalen ADS-Gruppe, Zeichenstifte und Worte fieberten über den Bildschirm und krakelten durch die virtuelle Gegend.
Doch auch viele sehr beachtliche Werke entstanden, und das Zuschauen beim Entstehen dieser Bildchen machte beinahe mehr Spaß als selbst mitzumalen. Emotionsgeladene Lösch-Battles waren ebenso wie liebreizende Herzchenbilder zu beobachten, und nette Spreeblick-Leser/innen speicherten freundlicherweise einige der Ergebnisse ab, zu finden sind die Links in den Kommentaren zum betreffenden Artikel. Ich selbst habe ein paar Malaktionen mitgefilmt, das soziologisch durchaus interessante Ergebnis inkl. meiner gestammelten Kommentare ist nach dem Klick zu sehen.
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Besuch aus Fernost

Letzte Woche hatte das Spreeblick-Büro Besuch von einer Gruppe junger Journalisten aus China, Bangladesch, Kambodscha, Indonesien, Pakistan, Nepal, von den Phillipinen … und ich habe sicher noch Länder vergessen. Die äußerst wissbegierigen und sehr heiteren jungen Frauen und Männer waren als Teilnehmer der Deutschen-Welle-Akademie zum ersten Mal in Deutschland und stellten mir viele Fragen, die ich mehr oder weniger wirr beantwortete. Dabei hatte ich mindestens ebenso viele Fragen an unsere Gäste und hatte auch ein wenig gefilmt, leider ist mir jedoch der längste Clip wegen Dämlichkeit meinerseits abhanden gekommen.
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Sonderangebot: Zwei Themen zum Preis von einem
Einige der Reaktionen auf den kürzlichen Text von Fred haben es erneut bewiesen: Zwei Themen gehen nicht nur bei Spreeblick, Deutschlands doppeltstem Blog der Welt, immer.
Religion und Religion.
Und als Neueinsteiger auf Platz anderthalb: Die Piratenpartei.
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Ahne zu Gast bei ‘Read on my dear – Die Lesebühne mit Spreeblick’
Ahne ist ein wenig verrückt: denn Gott spricht mit ihm. Häufig. Gott hat häufig ganz schlechte Laune, und erklärt Ahne, warum er keiner Partei beitreten wolle, während Ahne ihm erklärt, was in der ganzen Welt so vorgeht, die der Herrgott verbrochen hat dankenswerterweise. Read on my dear…
re:publica 2010 – Vorverkauf hat begonnen, Götz Werner als Redner bestätigt, Call For Papers eröffnet
Die von newthinking communications und Spreeblick veranstaltete Konferenz re:publica geht vom 14. bis 16. April 2010 in die vierte Runde und wir haben soeben den Vorverkauf eröffnet. Wie in jedem Jahr gibt es günstigere Tickets für Blogger/innen und eine begrenzte Anzahl von ermäßigten Tickets für alle Interessierten.
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London calling – And everybody goes: Yeaahh! #140conf

Ich war von den Veranstaltern der 140 characters conference eingeladen, um zu erklären, was da neulich in Deutschland los war mit diesem „Und alle so: Yeaahh!„. Fünf Minuten Zeit hatte ich dafür vorgestern in London, doch es wurden sechs. Video nach dem Klick.
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Wie die Spreeblick-Redaktion arbeitet
Immer wieder werden wir gefragt, wie Spreeblick arbeitet, was da abgeht, wie wir auf die heißen Themen kommen, was so Recherche-mäßig läuft und ob man uns mal über die Schulter gucken darf.
Nachdem wir uns lange Zeit gewehrt haben, unsere Secret Workflow Skills preiszugeben, gewähren wir heute (aus Anlass) einen Blick über die Mauer: Read on my dear…
Previously on “Primacall gegen Spreeblick”

Ich hatte schon vor dem Öffnen eine Ahnung, was in dem Umschlag sein könnte, der gestern bei uns gelandet ist, denn der Absender „Landgericht Hamburg“ ließ uns nicht gerade die neue Ausgabe der Titanic erwarten.
So sieht also eine Klageschrift aus. Muss man ja auch mal gesehen haben.
Aber worum geht’s?
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