Ich kann mich daran erinnern, wie es war, als ich die erste Schallplatte (also Vinyl) von der eigenen Band in der Hand hielt. Es war großartig, erhebend, spannend, aufregend und ich war sehr stolz drauf.
Seit heute, Freitag, den 2. November 2012, sind nun drei der Alben von Plan B erstmalig als reguläre Downloads online und in neu gemasterter Qualität erhältlich sowie als CDs vorbestellbar und … naja, es ist nicht ganz das gleiche Gefühl wie damals, als die schweren Kisten aus dem Presswerk kamen, die Zeiten haben sich eben geändert. Aber stolz bin ich trotzdem drauf, zumal die Alben nun auf dem Band-eigenen Label erschienen sind. Prost!
Am Mittwoch, den 29. August 2012 bin ich zu Gast bei “ZDF log in” und diskutiere mit Jimmy Schulz (FDP) und meinem Lieblingshirnforscher Manfred Spitzer über dessen Bestseller “Digitale Demenz”. Wenn ich den Termin nicht vergesse. Die ersten vier Menschen, die in den Kommentaren Interesse bekunden, kann ich auf die Gästeliste der Show setzen, die Mittwoch Abend ab 22:20 Uhr live aus dem Berliner Hauptstadtstudio ausgestrahlt wird.
Danach wird dann wieder Krach gemacht, mit Plan B (Berlin) nämlich:
Am Freitag spielen wir einen Unplugged Set im Ramones Museum, um 20:30 Uhr geht’s los, der Eintritt ist frei, die Gedanken sowieso.
Am darauf folgenden Tag, dem 1. September also, spielen wir ab 21:30 Uhr Geburtstagsständchen für RadioEins, ebenfalls bei freiem Eintritt und dazu noch draußen, nämlich im Park am Gleisdreieck. Es gibt Würstchen und Bier und Schirme und Musik – was wollen wir mehr?!
Als nächstes ist Plan B (Berlin) am folgenden Wochenende, genauer gesagt am 8. September 2012, beim Berlin Festival dabei, um 14 Uhr auf der Main Stage. Am gleichen Nachmittag diskutiere ich beim Festival außerdem noch über Urheberrechte (und so weiter), dazu später mehr Info. Gut möglich auch, dass wir hier in der kommenden Woche noch ein paar Tickets verlosen …
Wenn alles nach Plan verläuft, wiederveröffentlichen wir dann im Oktober endlich unsere drei “alten” Alben als (wirklich toll klingende!) Remaster sowohl auf iTunes als auch als CD, und ab dem 14. November sind Plan B (Berlin) auf Deutschlandtournee, genaue Daten und Orte folgen.
Auszug aus einer Internet-Debatte zum Urheberrecht.
Das Meisterwerk “Leben des Brian”, fiel mir neulich auf, ist in vorausschauender Weisheit an vielen Stellen auch eine prima Persiflage auf das Internet. Ersetze “Jehova” durch “Urheberrecht” und alle drehen durch. Vielleicht hilft ja wirklich nur noch bitterböser Sarkasmus, oder, wie immer: Weitermachen. Urheben, auch. Und wegen Internet: Immer sich selbst promoten, sonst machen’s andere!
Wer mich lesen oder brüllen hören will, der findet nach dem Klick ein paar Möglichkeiten dafür. Read on my dear…
So, jetzt mal Schluss mit der Theorie und ab in die Praxis!
Meine Band Plan B startet nach sechs Monaten Vorbereitung und beinahe zwei Jahrzehnten Pause wieder durch, erste Gigs sind gebucht und wie man oben sehen und hören kann, gibt es auch neue Aufnahmen. Read on my dear…
Ach, Nostalgie, du süßes Ding. Vor einem Jahr, als ich mein Haar noch übersichtlich trug und Makeup etwas bewirken konnte, lud mich der RBB ein, gemeinsam mit anderen Damen und Herren für die Serie Popsplits etwas aus der Vergangenheit meiner früheren Band Plan B zu erzählen. Nach dem Klick kommt der Clip für alle, die ihn im Fernsehen verpasst haben. Read on my dear…
Das Logo meiner alten Kapelle wurde 1987 von einem gewissen Rian Hughes gestaltet — einem britischen Comic-Künstler, Designer und Illustrator, den wir damals während der Aufnahmen zum ersten Major-Album “Greenhouse Effect” in London kennen und schätzen gelernt hatten.
In der Serie “Blogeinträge, die nur eine einzige Person interessieren” heute ein Eintrag für AndI. Der hatte mich nämlich per Mail gefragt, wie man den alten Plan-B-Song “Beam me up, Scotty” auf der Gitarre spielt, und da ich keine Noten kann, zeig ich’s ihm einfach per Video.
(Der vierte und letzte Teil. Hier sind eins, zwei und drei.)
Es entbehrt einer gewissen Komik nicht, wenn man in einem Moskauer Hinterzimmer zwischen einem Haufen komplett breiter Russen steht und zwei abartig dekorierte Polizisten in Diskussion mit einem Hitler-Doppelgänger beobachtet. Und sich dabei nicht einmal am Set eines Detlev-Buck-Films befindet.
Wir wussten nichts über den Auftrittsort oder das Publikum, als wir uns am späten Nachmittag zum anderen Ende der Stadt aufmachten. Wir waren also auf alles gefasst. Nur nicht darauf, dass uns Adolf Hitler empfangen würde.
Eine Gruppe von zehn, zwölf Leuten müssen wir gewesen sein. Alle sofort als Westler zu erkennen, unterwegs in der klirrenden Kälte, auf der Suche nach einer “Kneipe oder so”. Wie blöd muss man eigentlich sein?