Ich habe mir gestern Nacht das gesamte Interview reingetan, wegen der vorgerückten Stunde mit Kopfhörer, was den Brain-Fucking-Faktor noch um einiges erhöht hat. Für mich spiegelte das Gespräch vor allem herrlich die anglo-amerikanisch-germanischen Unterschiede wieder, gepaart mit völlig unterschiedlichen Philosophien des kommunikativen Miteinanders.
Die regelmäßig perfekt ausgesteuerte und massenkompatible Voice von Peter Hirshberg, gepaart mit der Platzwahl am Kopf des Tisches sowie einem geschulten Kamerablick stand in einem wunderbaren Gegensatz zu den Blogger-Repräsentanten, die mindestens eine Stunde auf echte Gesprächswürze warteten. Und die vereinzelten Kommentare dieser verflogen akustisch im Hallraum, bis Peter wieder übernahm. Erst gegen Ende, als Johnny - mit eloquentem Business-English die richtigen Fragen stellte, wurde es interessanter -und besser ausgesteuert, weil Johnny länger sprach und der bisherige Tonmix selbst dem korruptesten Tonmann über seine Berufsehre gegangen wäre. Aber auch Nico - mit bärbeissigem Suburbs-Slang amerikanischer Vorstädte - machte schließlich klar, wo ihm der Hammer hängt. Felix war -glaube ich- schon wirr als er ankam und noch wirrer als er sich das alles anhören mußte. Und Jens fraß einiges in sich hinein, bevor sich das dann in einigen wesentlichen Keyfacts eruptionsartig entlud. “That was Crap! Make good products.” Nice one.
01
Ich habe mir gestern Nacht das gesamte Interview reingetan, wegen der vorgerückten Stunde mit Kopfhörer, was den Brain-Fucking-Faktor noch um einiges erhöht hat. Für mich spiegelte das Gespräch vor allem herrlich die anglo-amerikanisch-germanischen Unterschiede wieder, gepaart mit völlig unterschiedlichen Philosophien des kommunikativen Miteinanders.
Die regelmäßig perfekt ausgesteuerte und massenkompatible Voice von Peter Hirshberg, gepaart mit der Platzwahl am Kopf des Tisches sowie einem geschulten Kamerablick stand in einem wunderbaren Gegensatz zu den Blogger-Repräsentanten, die mindestens eine Stunde auf echte Gesprächswürze warteten. Und die vereinzelten Kommentare dieser verflogen akustisch im Hallraum, bis Peter wieder übernahm. Erst gegen Ende, als Johnny - mit eloquentem Business-English die richtigen Fragen stellte, wurde es interessanter -und besser ausgesteuert, weil Johnny länger sprach und der bisherige Tonmix selbst dem korruptesten Tonmann über seine Berufsehre gegangen wäre. Aber auch Nico - mit bärbeissigem Suburbs-Slang amerikanischer Vorstädte - machte schließlich klar, wo ihm der Hammer hängt. Felix war -glaube ich- schon wirr als er ankam und noch wirrer als er sich das alles anhören mußte. Und Jens fraß einiges in sich hinein, bevor sich das dann in einigen wesentlichen Keyfacts eruptionsartig entlud. “That was Crap! Make good products.” Nice one.