The Happening

  1. 114

    Frank:

    Ich plädiere für einen Wettbewerb, in dem der schönste “Happening”-Verriss gekürt wird. Mein Beitrag — verzeiht die Eigenpromotion — stünde hier.

Firefox 3 Download Day

  1. 113

    Frank:

    @#679570: Nein, ist noch der RC3. //edit: Nein, jetzt ist’s die Final.

    @#679506: FF3 ist wesentlich speicherschonender geworden. Siehe etwa hier. Rant-Behauptungen bitte öfter mal mit der Realität abgleichen, danke.

    @#679494: Ab 19:00 Uhr wird er hierzulande verfügbar sein. Ich würde aber auch die ersten Anstürme umgehen und eher bis nachts oder morgen warten.

David Bowie - Lieb mich bis Dienstag

  1. 112

    Frank:

    Jetzt heißt es warten. Warten auf den ersten der darauf hinweist, dass auch die Beatles und Johnny Cash solche Leichen im Keller haben. Es ist aber auch bizarr.

Sexually Incorrect

  1. 111

    Frank:

    @Spreeblick: Moderiert ihr eigentlich gerade besonders gründlich oder bringt dieses pikante Themachen die üblichen “Ihr Linksfaschistodhimmis habt doch keine Ahnung, was in Kreuzberg so abgeht!!1″-Fraktion tatsächlich zum betretenen Schweigen?

Autorscooter

Doppelter RSS-Feed gefixt

  1. 109

    Frank:

    Übrigens wird eine Verlinkung von euch bei technorati gleich vierfach angezeigt (Screenshot, falls nicht reproduzierbar). Ist jetzt nicht tragisch, wollt’s aber mal melden.

Kreuzzug in Neukölln

  1. 108

    Frank:

    @#670046: Wer is’n “wir”?

  2. 107

    Frank:

    @#670007:

    während ich dann den hindernis zum hermannplatz bewältige, beginnt gleichzeitg der spießrutenlauf durch ekelhaft, erst laut hochziehende, dann mit lautem geräusch, genau vor deine füße rotzende mitbürger mit migrationshintergrund. die sind wie die hunde, die mitten auf den gehweg kacken. anstatt auf das ,zugegebenermaßen wenige, grün zu rotzen und zu kacken, entledigen sie sich ihrer exkremente eben nicht dort. hat man es bis zum hermannplatz geschafft, vorbei an unzähligen fremdländischen küchen, kneipen und andersartigen treffpunkten für unsere dunkelfarbigen freunde, trifft man auf eine seltsame, fremde und erschreckende subkultur. warum und weshalb die leute dort so sind wie sie sind, mag ich nicht zu beantworten.

    Widerlicher als solche Wortmeldungen könnte selbst der auf einem einzigen Hügel akkumulierte Hundekot von ganz Neukölln nicht sein.

  3. 106

    Frank:

    Ein gelungener und schöner Text.

Improv Everywhere: Frozen Grand Central

  1. 105

    Frank:

    Wirklich großartige Aktion. Recht hat aber auch einer bei YouTube, der kommentierte:

    That’s so stupid that someone took a photo of it. How would that translate at all in a photo?

Neuköllner Moscheen(be)suche: Keine Reportage.

  1. 104

    Frank:

    Guter Artikel.

Gabentisch: Malte

  1. 103

    maloXP:

    Dexter = spitze.

Track me not - Der Google-Quälgeist

  1. 102

    maloXP:

    Danke. Auch für den Link in der NZ. :)

  2. 101

    maloXP:

    Ei, ich habe mich vertan & kann nicht mehr editieren. Der Link unter “möglich” sollte mit https beginnen.

  3. 100

    maloXP:

    CustomizeGoogle aus Kommentar 23 ist sicherlich eine bessere Lösung als dieses Track-Me-Not-Dings. Ein für alle Browser gangbarer und noch besserer Weg zu verhindern, dass die eigenen Suchanfragen ip-basiert bei Google gelogt werden wäre noch, Scroogle zu benutzen. Die Seite leitet, sozusagen als Mittelsmann, die Suchanfrage an Google weiter und holen die Ergebnisse so ab, dass Google nur deren IP hat. Ein Proxy für Suchanfragen sozusagen. Selbst die Suchanfrage SSL-verschlüsselt zu senden ist möglich. Plugins für die Suchfenster der gängigen Browser gibt’s auf deren Seite.

Wir Mädchen

  1. 99

    maloXP:

    @ Malte:

    Ich denke, du machst den Fehler, Gewalt nur im engeren, das heißt physischen, Sinn zu sehen. Vielleicht ist es vermessen, das zu vergleichen, aber eine Erziehung in der ein vier- oder fünfjähriges Kind schon anfängt, für den späteren Wettbewerbsvorteil Englisch zu lernen (”spielerisch”) oder in den/im Ballettunterricht geschliffen wird ist genauso Gewalt am Kind, von emotionaler Vernachlässigung ganz zu schweigen. Was ist mit der Demütigung, die viele Kinder erfahren, indem sie durch ein “aussiebendes” Schulsystem bereits als 10jähriger den Lebensweg mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit in Stein gemeißelt bekommen?

    Ferner ist es meines Erachtens fraglich, ob die Gewalt gegen Kinder wirklich immer noch im Abnehmen begriffen ist. Apologeten der disziplinierenden Erziehung wie Bernhard Bueb sind im Aufwind und viele Eltern dürften dessen Worte auch als Absolution für “durchgreifende” Maßnahmen gegenüber den Kindern sehen, wenn sie mal wieder rat- und hilflos sind. Ich habe auf die Schnelle keine Statistik gefunden, aber hier steht z.B., dass immer noch 50% der Eltern körperlich strafen. Meiner Meinung nach sollten wir nicht den Fehler machen, vom eigenen Background des aufgeklärten Alt-68er-Neu-Bürgertums auf die Gesamtgesellschaft zu schließen.

Neu im Team: Fabu.

  1. 98

    maloXP:

    Yeah, Ponyreiten! Eine gute Wahl.

iKea

  1. 97

    maloXP:

    Apropos Ikea. Unnützes Wissen “2.0″: In launigen Gesprächen illustriere ich ungefragt die mindere Qualität von Yahoo! Maps, verglichen mit der von Google Maps, gerne damit, dass man - im Gegensatz zu letzterem auf dem Kartenmaterial von Yahoo den Ikea in Tempelhof immer noch nicht sehen kann.

    Ein Armutszeugnis!!!1

Californication

  1. 96

    maloXP:

    @ 21: Danke für den Spoiler.

In Englands Schulen ist jetzt RFID-Schluß mit lustig.

  1. 95

    maloXP:

    In GBs Schulen dürfen zudem biometrische Daten der Schüler ohne Einwilligung der Eltern genommen werden und die Prügelstrafe wurde auch wieder eingeführt. Hail to the Queen.

Macht voll Sinn

  1. 94

    maloXP:

    Wenn ich da noch zwei gute Artikel zum Thema verlinken dürfte, mit denen ich sehr einverstanden bin…

    Silent-Diva: Hefte raus, Deutschdiktatur! (1) - Wenn Campus-Mägs den Bätscheler fietschern.

    Claudius Seidl (in der FAZ): Der Zwiebelfisch stinkt vom Kopf her

Old Clash Fan Fight Song Club Gig Review

  1. 93

    maloXP:

    Ich kannte Billy Bragg nicht, war nur wegen Clickclickdecker da, fand’s aber ganz nett. Ich will jetzt nichts über Generationen verlieren, aber ich bin vermutlich ein paar Jährchen zu jung dafür… :)

Scheinheiligkeit, die:

  1. 92

    maloXP:

    Von der Aussage an sich find ich das auch ganz schön herb, was der Meisner da von sich gibt. Trotzdem, stimmt schon, was Frederic und die Vorredner in den Kommentaren 1 & 2 da sagen. Ich wünsche mir bessere Rassismusantennen für die deutsche Öffentlichkeit. Letztens, bei den verhinderten Anschlägen, habe ich nachts folgenden Dialog im ÖR-TV gesehen, hier nur sinngemäß wiedergegebenen:

    Phoenix-Pute: Nun ist es ja leider (Sie hat wirklich “leider” gesagt) so, dass man einen Unterschied machen muss zwischen Islam und Islamismus. Aber gibt es eigentlich zuverlässige Merkmale, an denen man Islamisten erkennt?

    Obligatorischer Terrorexperte: Ja nun, äh, also, so einfach kann man das… also, naja, hmm… Am Bart und der langen Kleidung erkennt man sie schon ganz gut.

    Phoenix-Pute: (Lächelt und stellt weiter blöde Fragen mit fachkundigem Gesichtsausdruck)

    Hallo!!1??? Ich dachte ich hör nicht richtig. Okay, das ist nix gegen den Schmarn, der täglich auf PI und Konsorten in die Welt defäkiert wird, aber sowas im öffentlich-rechtlichen Fernsehen? Der “Terrorexperte” stand übrigens in Lohn und Brot bei der katholischen Kirche.

Ich weiß gar nicht, wie ich es sagen soll

  1. 91

    maloXP:

    About a Boy ging.

O Broder Where Art Thou?

  1. 90

    maloXP:

    @ Langweilig:

    Anti-Broder-Weblog-Beiträge in ca. 1500 führenden deutschen Blogs

    Ich glaube, der Mann hält das aus.

    Hallo Frédéric, malo XP, etc.pp.: Kann es sein, dass Ihr längst in der Mehrheit seid? Kann es weiterhin sein, dass Euer Abfeiern Eurer vermeintlichen Minderheitenrolle der unterdrückten moralischen Korrekteheit von derjenigen Broders nicht gerade weit entfernt ist?

    Wenn es eine Mehrheit gäbe, die Broders Positionen, (die nebenbei auch in der restlichen Spiegel-Redaktion und im übrigen Blätterwald ihren Einfluss haben), als manipulatives Gespinst aus Lügen, falschen Zusammenhängen und Übertreibungen erkennt, wäre er nicht Spiegel-Kolumnist, gern gesehener Talkshow-Gast und Börne-Preisträger. Du darfst dich gerne mal im Spiegel-Forum oder sonst irgendeinem politische Mainstreamforum umsehen. In den meisten wird u.a. der Islam als gleichbedeutend mit Islamismus gesehen - eine rassistische Position, die in Deutschland Broder hoffähig gemacht hat.

    Ansonsten, Iris: [++]

  2. 89

    maloXP:

    Das Muster in Broders (und angehängter) Beweisführung gegen “den” Islam ist seit dem Karikaturenstreit immer dasselbe:

    1. Provokation
    2. Erwarten einer Reaktion
    3. Sich über die Reaktion echauffieren
    4. Genüssliches Konstatieren, dass irgendwer “einknicke”

    Man muss nur mal genauer hinsehen und man erkennt, dass diese Beweisführung nicht nur manipulativ, sondern auch fast immer lückenhaft ist. Etwa bei der Idomeneo-Aufführung oder dem rassistischen Kölner Karnevalswagen, bei dem die Reaktionen muslimischer Seite entweder nicht vorhanden oder sachlich waren. Fast gewinnt man den Eindruck, Broder ist traurig, wenn mal wieder nichts passiert ist. Dann erfindet er eben Massenproteste im Iran oder aus dem Sortiment genommene Sparschweine in britischen Sparkassen.

    Auch Broder hat sich an gewisse journalistische Standards zu halten. Z.B. gründliche Recherche und die Korrektur von Falschaussagen.

    Presse-/ Meinungsfreiheit != Volksverhetzung.

  3. 88

    maloXP:

    Auch in seiner Selbst-Laudatio bei SpOn gibt es schon wieder gewisse “Ungenauigkeiten”.

Kopfwäsche mit Nebenwirkungen

  1. 87

    maloXP:

    @ 8: Nein, Idealismus ist das nicht, denn Andi hatte das ja nicht als “Zielvorgabe”, auf die es sich hinzuarbeiten lohnt, formuliert. Naiv ist es deswegen, weil anzunehmen, eine Mehrheit der Personalchefs würden irgendwann auf den Menschen achten statt auf symbolisches Kapital zu achten (zumindest in Deutschland und den USA -> Interessant dazu Geert Hofstedes Klassifikationen in “männliche” und “weibliche” Organisationskultur), ein Trugschluß ist. Denn genau für die Fähigkeit, die Wirklichkeit eines sich bewerbenden Menschen auf ein paar Zahlen und Fakten zu verkürzen, sind sie Personalchafs geworden.

  2. 86

    maloXP:

    Wie schön wäre es, wenn im Entscheidungssystem “Nehmen vs. Nicht nehmen” eines “Personalers” auch der Aspekt Güte bzw. Respekt vor eingestandenen Fehlern des Bewerbers vorhanden wäre. Die Praxis, bspw. Lebensläufe so hinzulügen, dass sie lückenlos sind, die Glattbügelung von Bewerbungsgesprächen auf eine Form, die möglichst fehlerlos ein bestimmtes Pensum an symbolischen Grundvoraussetzungen (Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit etc. - ihr kennt das) abarbeitet, ohne Raum für Abweichungen (vulgo: Kreativität) zu lassen, widerspricht dem. Warum sollte also ein für Personalentscheidungen zuständiger nicht den Google- oder StudiVZ-Eindruck als Zünglein an der Waage wertend heranziehen, wenn die Bewerber sowieso alle gleich glatt gebügelt sind? Es ist selten, dass ich etwas als naiv einschätzen würde, aber der zitierte Kommentar von Andi ist es in meinen Augen.

Bilder aus Bad Doberan

  1. 85

    maloXP:

    @ Chris: Das ist Lightbox, wenn ich mich nicht vertu. Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass auch bei deaktiviertem JavaScript das Bild angezeigt wird, bloß eben nicht im Overlay, sondern als schnöder Direktlink zum Bild.

Toni Mahoni - 112: Zeitung

  1. 84

    maloXP:

    Zeitung ist auch gut zum Katzenklo reinigen. Es macht Spaß, den ganzen Rotz da raufzuschaufeln, auf die Bilder von Merkel und Köhler, Bono und Söder und es anschließnd sackartig zusammengeknüllt in den Müll zu werfen. Da geht jede Zeitung für.

Was nun, Attac?

  1. 83

    maloXP:

    Zum Thema Strategien, ich denke, Sebastian vom Alarmschrei hat nix dagegen, wenn ich ihn mal fullquote:

    Ordnungsruf
    (Sebastian)

    Das Wegstück des Demonstrationszuges, das am Rostocker Hotel Radisson vorbeiführte, war das einzige, das massiv von Polizisten gesäumt war - im Hotel logierte eine Delegation der US-Regierung. Und es war auch der Punkt, an dem zuerst Unruhe aufkam. Als der reichlich große schwarze Block vorbeizog, flogen Böller, Flaschen und eine Leuchtrakete in Richtung des Gebäudes. Die Polizisten griffen zu ihren Schutzschilden und gingen in Stellung.

    Zwischen Demozug und Polizei war ein breiter Streifen Straße freigelassen, um die Demonstranten in möglichst großem Abstand am Gebäude vorbeizulotsen. Auf diesem Streifen tauchte eine handvoll Clowns auf, hauptsächlich Mädchen, zum Teil fast noch Kinder, und tanzten, hüpften und turnten zwischen den Fronten herum. Nach wenigen Augenblicken war der Knall, der drohend in der Luft gelegen hatte, verflogen. Die Clowns machten es den Autonomen unmöglich, zu werfen, und der Polizei, zu stürmen.

    Spielte sich diese Szene in einem Gedicht oder auf einem Poster ab, würde man vor solchem Kitsch die Nase rümpfen, und wären die Clowns an einem ganz normalen Tag in der City aufgetaucht, hätte man gesagt: Wie albern. Was sind das für Spinner?

    Aber es war das Weiseste, was irgendjemand an diesem Tag getan hat.

    Das ist natürlich nix, was Attac mal eben so beschließen kann, sondern muss situativ aus der Situation heraus entstehen. Eine Stimmung zu schaffen, in der das möglich ist, das liegt zumindest teilweise in den Händen des Veranstalters. Auf der anderen Seite sollte man die Wirkung von Entschuldigungen oder Distanzierungen nicht überschätzen. Das sind sowieso häufig einfach bloß Lippenbekenntnisse (Causa Oettinger) oder auf öffentlichen Druck ewig wiederholte Selbstverständlichkeiten, die nur deswegen nötig sind, weil man der eineindeutigen Schuldigzuweisung in den Mainstreammedien etwas entgegensetzen will.

    Seit der Papst sich bei der Menschheit für irgendwas von vor tausend jahren entschuldigt hat, ist ein regelrechter historischer Entschuldigungswahn ausgebrochen. Man sieht dreißigjährige PDS-Damen, die sich stellvertretend für Leute, die sie a) nie kennengelernt haben, die b) schon tot sind und die sich c) nie selbst entschuldigt hätten, bei Leuten, die auch schon tot sind, für den Mauerbau entschuldigen. Anderen PDS-Leuten erscheint dies zu recht bizarr. Sie beschränken sich auf die Aussage, dass der Mauerbau eine widerwärtige Schandtat gewesen ist. CDU-Typen schreien dann: “Wir wollen aber eine richtige Entschuldigung!” Mit gleicher Logik könnte man von mir verlangen, dass ich mich im Namen der Menschheit bei der Tierwelt für die Ausrottung der Dronte (des Dodo) entschuldige.

    Max Goldt: Wenn man einen weißen Anzug anhat, Eintrag vom 15.09.2001. Rowohlt 2002 (Taschenbuchausgabe): S. 35.

Schweinefleisch, Knoblauch und andere Reizauslöser

  1. 82

    maloXP:

    @ moryson (#7): Ein guter Kommentar, der den Prozess der Abwertung anderer zum Zweck der “Rettung” der eigenen Identität (wenn man so will: Ehre) sehr anschaulich macht.

Google Street View

  1. 81

    maloXP:

    Um Nummernschilder zu sehen, muss ich nur raus auf die Straße. Okay, wäre schön, wenn Google eine Report Privacy-Funktion einbaut und die Nummernschilder ggf. verfremdet. Die Sache an sich finde ich datenschutzrechtlich weit weniger bedenklich als die Datensammelwut Googles insgesamt, die Totalüberwachung des öffentlichen Raums, etc. Das Street View-Ding ist aber echt noch harmlos und einfach nützlich. Erstaunlich, was mit Google Maps/Earth, Yahoo! Maps und Virtual Earth möglich ist. Ich find’s ehrlich gesagt toll. Demnächst kann man vielleicht schon die 3D-Stadtmodelle mit aus geogetaggten Flickr-Fotos extrahierten Texturen bekleben. Und das ganze dann zur räumlichen Orientierung auf’s Handy mit WLAN und GPS laden. Glaube, bis dahin dauert’s nur noch ein paar Jahre. In der letzten c’t gibt’s übrigens einen interessanten Artikel über die Kartendienste.

Wenn ich Betreiber einer Online-Kontaktbörse wäre

  1. 80

    maloXP:

    @ Julia: Du kannst doch nicht ernsthaft finden, die Musik die du magst, sei schlecht. Sonst würdest Du sie nicht hören. Oder?

    Es besteht ja ein Unterschied zwischen den Aussagen “Musik X ist schlecht” und “Person Y findet, Musik X sei schlecht”. Strenggenommen darf man eigentlich die erste Aussage überhaupt nicht treffen, aber das geht zu sehr in eine philosophische Richtung.

  2. 79

    maloXP:

    Dass die komplett individualisierte Gesellschaft ein Trugschluss ist und wir uns unseren Lebensstil aus mehr oder weniger vorgefertigten Schablonen (”symbolisches Kapital”) zusammensuchen, hat Pierre Bourdieu schon Ende der 70er erkannt.

    Um es einfach zu formulieren: Wir streben nach Beziehungen im gleichen Milieu. Deswegen ist die Wahrscheinlichkeit, dass man mit Freunden, Bekannten und Partnern zu ähnlichen Weltanschauungen, Musikgeschmäckern, Inneneinrichtungen etc. neigt, besonders hoch. Das an sich klingt erstmal profan, aber wenn man bestimmte Aspekte miteinander verknüpft, wird’s interessant: Wer PDS wählt, hört gerne Schlager und hat besonders häufig eine Schrankwand im Wohnzimmer (Nur’n Beispiel, weiß nicht, ob’s stimmt). Darauf baut dann eben auch die moderne Marktforschung (z.B. mit den Sinus-Milieus).

    Auf jeden Fall sind Lebensstil-Ausprägungen wie Inneneinrichtung und CD-Sammlung tatsächlich aussagekräftiger als ein 08/15-Kontaktanzeigen-Text.

Kleine Zeitreise

  1. 78

    maloXP:

    Ich fand ja Dr. Alban gut.

Der Spiegelfechter

  1. 77

    maloXP:

    Gern geschehen. :) Ist wirklich ein gutes Blog.

Hochverschuldet und unmündig

  1. 76

    maloXP:

    Interessant finde ich, dass die Oppositionsbewegung “Anderes Russland” nicht nur den Medienliebling Kasparow, sondern auch Neofaschisten ins Boot holt:
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/116/das_andere_russland

    Selten liest man aber auch, wie Putin konkret die Demokratie aushebelt: Mit massiven Eingriffen in das Wahlgesetz. Begründung: Für eine bessere Übersicht des Wahlzettels.
    http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0117/politik/0211/

    Ich glaube, Russland ist insgesamt politisch völlig am Ende.

Die Mehrheit der Schweiger

  1. 75

    maloXP:

    Ich finde den Text auch gut, vor allem die Parabel in der Mitte.

    Zur Folter in “24″ und der nicht zuletzt damit einhergehenden schleichenden Legitimierung in der Gesellschaft ist jüngst ein interessanter Artikel im New Yorker erschienen.

Immer mehr Deutsche haben Angst vor Broder

  1. 74

    maloXP:

    Das eigentliche Problem, das Broder hat (und mit vielen Deutschen teilt) ist doch, dass er der Religionszugehörigkeit eines Menschen eine Funktion zuweist, die total seinen Charakter bestimmt - allerdings das auch nur im Falle des Islam. Patriarchalisch-Autoritäre Familienstrukturen gibt’s aber überall, religiösen Fundamentalismus auch (-> Evangelikale Christen!), nicht nur die Hauptschulen mit hohem Migrantenanteil bringen Jugendlichen keine Perspektive mehr und islamistische Prediger nutzen exakt die gleichen Mechanismen wie “herkömmliche” Sekten, um neue Mitglieder anzuwerben.

    Neulich stieß ich in einem Blog auf die Meinung, wir sollten die Moslems doch nicht mehr aushalten müssen, weil ein türkischer Familienvater irgendwo in Deutschland seine Familie grausamst hinrichtete. Viele generalisieren solche Einzelfälle und sehen darin sinnbildlich die moralische Verderbtheit (oder was auch immer) einer ganzen Religionsgruppe. Ich konfrontierte den Blogger dann mit Links zu Zeitungsartikeln, in denen bei ähnlichen Fällen deutsche Familienväter ähnliche Familientragödien verursachten.

    Die Islamdebatte wird nicht zuletzt deswegen so hysterisch geführt, weil sie einen Katalysator darstellt, die eigentlichen Probleme zu verdecken. Denn da müssten wir uns alle mal an die eigene Nase packen. Migrationsgeschichte, soziale Ungleichheit, Ausgrenzung. Integration funktioniert eben nicht wie Assimilation: Eine Bereitschaft, sich auf den anderen einzulassen muss auf beiden Seiten vorhanden sein. Broder hingegen ist meines Erachtens “typisch deutsch” (Entschuldigung…), weil er sich Bücherweise ein Urteil über “den” Islam, genauer: “den” Moslem erlaubt, obwohl er an anderer Stelle zugibt, gar nicht so richtig Ahnung vom Islam zu haben. Diejenigen, die versuchen sich ein differenziertes Bild zu schaffen, sind daher immer bloß Gutmenschen auf der Suche nach Argumenten für - in seinem Sinne - falsche Gedankengebäude.

    Einen lesenswerten Artikel über Henryk M. Broder gibt es übrigens in der jungen Welt vom 17.1.: http://www.jungewelt.de/2007/01-17/020.php

    Eine Aufstellung seiner “gelungensten” Polemiken ist - leider nicht mehr im Original, aber noch im Google Cache - online: http://209.85.135.104/search?q=cache:L52Uj8KTTesJ:www.wolfgangmoser.de/broder.htm

Löwen gegen Tiger

  1. 73

    maloXP:

    Zur Volksbelustigung solche Videos zu zeigen ist genauso armselig wie die zahlreichen “Ist doch interessant”-Kommentare hier. Das ganze dann auch noch mit “Da ist doch einer dazwischen gegangen” (zu welchem Zeitpunkt denn bitte?) oder dem Alter der Videos zu entschuldigen ist - gelinde - beides abstrus. Nur weil die Videos alt sind, heißt das ja nicht dass die Tiere nicht gelitten hätten.

    Vielleicht mal reflektieren, ob ihr auch auf originale Euthanasie-Dokumentationsvideos bei YouTube “neugierig” wärd, Gladiatorenkämpfe “interessant” fändet. Das sind nämlich gar nicht so andere Baustellen, Herrschaften.

Geschichte ab 1945

  1. 72

    maloXP:

    @ Malte: Wenn Du aus deinen Texten die politische Grundfärbung und die Ego-Pflege raushältst, gefallen sie mir richtig gut.

    Und du hast recht: Die Geschichte der Verteidigungskonflikte Israels wäre nochmal einen eigenen Artikel in ähnlichem Umfang wert.

    @ hKlbOhNe (Beitrag 4): Der Sieg über jemanden, der am Boden liegt, kann niemals triumphal sein.

Neujahrsgruß zurück!

  1. 71

    maloXP:

    @ 24:

    Oder lässt einfach nur 18% aller Kommentare durch.

    Har Har.

Darf man über Hitler lachen?

  1. 70

    maloXP:

    @ 6 und 8: Mitleid, Emphatie. Furchtbar sowas und fatal. Bin immer wieder erstaunt, welch negatives Image Emotionen und Mitgefühl immer noch haben. Blöd nur, dass auch dieser männliche Unnahbarkeitsfimmel wegbereitend für die Nazis war.

    @ 13: Applaus für deine Hochgeistigkeit. Magst Du auf deinen Bilkdungsbürger-Lorbeeren sitzenbleiben oder lieber uns unwürdiger nicht-Französisch-sprechender Minderheit eine Übersetzung liefern?

    @ Thema: Natürlich darf man. Das ganze als Massentherapie hochzujubeln erscheint mir jedoch befremdlich. Ich unterstelle einfach mal, die Großteil der Deutschen wusste sich schon vorher von Hitler und NS-Ideologie zu distanzieren. Heilung allerdings von dieser erstarrten Form von Political Correctness, die besagt dass man die NS-Zeit und einzelne Aspekte davon zu nichts anderem, z.B. heutigem, in Relation setzen darf, wäre natürlich wünschenswert, wird aber kaum passieren. Letzteres ist die eigentliche Seuche.

Zwischen den Tagen

  1. 69

    maloXP:

    Ich finde diesen Artikel klebrig.

Hey Mann, jetzt lebst du wirklich!

  1. 68

    maloXP:

    “Beautiful Freak” ging bei mir rauf und runter, den Rest nur mal hier und da gehört. Man fragt sich schon, warum E bzw. Eels nie mehr Erfolg beschieden war, er war ja auf diversen Knüller-Soundtracks drauf. Shrek und so.

Auch so 80er-dark-rock-mäßig drauf, heute?

  1. 67

    maloXP:

    @13: Wäre schön, wenn ihr Spielereien mit den (zu recht) Pay Content-HiFi-Streams lasst. Im Juni sind die guten nach ein paar Tagen heavy digging schonmal unter der Trafficlast zusammengebrochen. Sowas innovatives gilt aber zu schützen und zu schonen. Gerade wenn’s für lau ist.

    @23: musicovery verwendet die liveplasma-Engine.

Offener Brief von Mahmud Ahmadinedschad

  1. 66

    maloXP:

    Ich glaube der Uni Kassel und der NY Times in dem Fall eher als dem Focus.

    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/Medien/iran.html

    Ihr dürft jetzt Terroristenversteher rufen.

MyNachbar

  1. 65

    maloXP:

    Schon sehr Virginia Jetzt!, diese Katze.

Armes Finnland

  1. 64

    maloXP:

    Ich weiß noch, Anfang der 90er stand Helge Schneider in den Feuilletons als Sinnbild für die Gagaisierung der deutschen Kultur. So ein Unsinn, Helge ist ja nicht nur Katzeklo, sondern auch ein feinsinniger Analyst der deutschen Unterschicht. Vielleicht empfinde auch nur ich das so, aber in seinem Klamauk findet sich auch immer ein ordentliches Maß an Tragik. Aber gut, ist Geschmackssache. Ich kann z.B. die kultische Verehrung von Badesalz in Teilen von Deutschland nicht nachvollziehen. Wie dem auch sei, ich freu mich auf den Film.

Toni Mahoni - 76: Prinzipien

  1. 63

    maloXP:

    Neben dem von Mahoni genannten (keine Kohle) gibt es noch zwei gute Gründe für Aldi. Das eine ist Lux-Katzenfutter. Sensorisch wesentlich besser als Whiskas und sämtliche anderen Supermarktsorten. Das andere sind die Zimtsterne von da. Die sind nämlich die einzigen, von denen man täglich mehr als vier essen darf ohne an Krebs zu verenden. Und an der Kasse immer schön in den Wandspiegel winken. Dahinter sitzt nämlich der Marktleiter und kontrolliert, ob die Kassiererinnen auch effizient arbeiten.

Bin ich Böhme?

  1. 62

    maloXP:

    Ziellos und doch astrein, diese Worte.

Man weiß ja nie

  1. 61

    maloXP:

    Der Artikel ist ja noch gar nichts gegen die Ignoranz und das Unverständnis, das Jörg Thadeusz neulich in seiner wirklich ärgerlichen Kolumne in der Berliner Zeitung bewies. Ein Pamphlet für den passiven Medienkonsum war das. Ganz ehrlich, ich habe kein Problem damit, wenn 94% der Deutschen nicht wissen, was Web 2.0, was Bürgerjournalismus, was Online-Partizipation bedeutet. Aber dann sollten sie ihre Unwissenheit auch nicht so offensiv und plakativ nach aussen tragen. Das hat für mich sowas stammtischiges.

Schon wieder ein Wort erfunden

  1. 60

    maloXP:

    oder auch: Unterschicht, Unterabteilungen “Konsum-Materialisten” / “Hedonisten”.
    (wenn Soziologen Marktforschung betreiben…)

Hagen Rether

  1. 59

    maloXP:

    Hagen Rether macht’s schon ganz gut. Er ist originell, kritisch, witzig und nicht völlig frei von Anspruch. Der Rest seines Programms ist oft noch besser.

    @ 13: Mit “dem” postmodernen Kabarettisten, der sein Programm mit “bizarrem Quatsch” aufpeppt, machst Du eine Schublade auf, die es meines Erachtens nicht gibt. Wen würdest Du denn da sonst noch reinstecken wollen?

Punks! Überall Punks! Frauen und Männer!

  1. 58

    maloXP:

    “Niederes… Gewürm! Ja, das seid ihr nämlich.”
    Helge ist toll.

Google kauft YouTube?

  1. 57

    maloXP:

    Google hat Google Video. Warum sollten ein weiterer Videoservice gut in die Google-Familie passen?

Toni Mahoni - 67: Bescheidene Millionäre

  1. 56

    maloXP:

    turtlebeach, ich glaube Du brauchst ein eigenes Blog. ;)

Das neue Stalking Plugin

  1. 55

    maloXP:

    Jede Wette, das wir der Spreeblick-Eintrag mit den meisten Kommentaren ever.

Kurze Nichtigkeiten

  1. 54

    maloXP:

    Ich find’s eigentlich ganz hübsch.

Das trägt man jetzt so

  1. 53

    maloXP:

    Besser als gar nicht drüber reden.

Tatitata 2.0

  1. 52

    maloXP:

    Seid ihr aber gehässig, das muss doch wirklich nicht sein.
    Polylux ist einer der wenigen Lichtblicke im ÖR gewesen, ich hab’s aber auch länger nicht mehr geschaut. Was hat sie denn genau bei Schmidt gesagt? Falls es nur dieser YouTube-Intelligenz-Kram war, gepaart mit ihrem “Gegenentwurf”, würde ich bei Ihr zwei Standardkrankheiten vieler Blogger diagnostizieren: Maßlose Überschätzung des eigenen Contents und fehlendes Gespür für das zarte Pflänzchen Ironie.

Toni Mahoni - 55: Wattn Fallout

  1. 51

    maloXP:

    @ 13: Bin auch neulich drüber gestolpert. Der Tüp sieht echt ein bisschen so aus.

  2. 50

  3. 49

    maloXP:

    Das M4V findet sich leider nicht an.

[Katzenfoto]

  1. 48

    maloXP:

    Und der Beitrag hier vom Stefan Niggemeyer ist tatsächlich relevant. Vielleicht was für Maltes nächstes Feature? ;)

Sensation: Internet langsamer als Print!

  1. 47

    maloXP:

    Er hier hängt seit zwei Jahren an unserem Kühlschrank. Gab damals aber auch kein Medium, das diesen Kalauer ausgelassen hat.

What if Mel was One of Us

  1. 46

    maloXP:

    Hier ein feiner Artikel von Uri Avnery zum Thema: Wer ist der Hund? Wer ist der Schwanz? Danach sah ich klarer.

    Der Mel hat echt ‘nen Sockenschuss. Und der Clip ist astrein. Welche Folge ist das genau?

Let’s ask for peace in the Middle East

  1. 45

    maloXP:

    Du findest also, paraphrasiert, dass der Zweck die Mittel heiligt. Leider ist Israel aber hier nicht der eindeutige moralische Sieger, sonst würden wir nicht diskutieren.

    In der Tat finde ich deine Sicht der Dinge zynisch. Wenn man nämlich nicht total aussen vor lässt, dass Israel durchaus machtpolitische Interessen in der Gegend hat und dass es in der Vergangenheit Konflikte anders lösen konnte, dann findet man es tragisch, dass dort Menschen unschuldig sterben.

    Sollte man individuelle Schicksale bei der Betrachtung eines Krieges aussen vor lassen? Ich denke nicht. Das ist vielleicht auch der Grund, warum ich Streubomben verwerflich finde, obwohl sie völkerrechtlich noch nicht geächtet sind. Nicht nur die Gründe, warum ein Krieg geführt wird, machen ihn aus, sondern auch wie. Nebenbei: Napalm war übrigens zu Zeiten des Vietnamkriegs auch nicht geächtet. Dass Israel ein Recht auf Selbstverteidigung hat, unbenommen. Allerdings definiere ich Selbstverteidigung anders. Und mittelfristig wird dieser ungleiche Krieg zu einem Erstarken des Terrors führen.

  2. 44

    maloXP:

    frag sag’s

  3. 43

    maloXP:

    Hallo Christian,

    gerade bei einem ideologisch so belasteten Thema kann es durch aus nützlich sein, auch mal die “Feindpresse” zu konsultieren. Das muss ja nicht Al-Jazeera sein, aber Tagesschau, SpOn, etc. haben sich durchaus tagelang über die Anzahl der Opfer auf libanesischer Seite und das Ausmaß der Zerstörung im Libanon (gerade Beirut) ausgeschwiegen. Es gibt auch ein paar Portale auf deutsch, die seriös und kritisch zugleich sind. TP oder das ZMAG zum Beispiel.

    Noch etwas: Wenn Du den Maßstab von legaler oder illegaler Kriegsführung in diesem Krieg anwenden möchtest, dann tue das bitte für beiden Seiten.

    Hier übrigens ein paar Zitate aus dem verlinkten Kommentar von Matthias Küntzel bei SpOn:

    Israels Regierung will Frieden.

    Warum machen sie dann keinen?

    Diesen Zielen ist die israelische Kriegsführung untergeordnet: Die Infrastruktur des Libanon wird zerstört, sofern sie für die Aufrüstung und Kriegsführung der Hisbollah relevant ist. Mit Flugblättern und Radiosendungen wird die libanesische Zivilbevölkerung vor Einsätzen in Wohngebieten gewarnt.

    “Hey Libanesen, wir zerstören in zwei Stunden eure Häuser. Hoffentlich habt ihr Zelte und Schlafsäcke am Start, sonst geht ihr nämlich drauf. Sorry, ist halt notwendig weil bei euch im Viertel ein paar Hisbollahs abchillen. Nicht sauer sein.” Hast Du dich schonmal gefragt, wie “für die Aufrüstung und Kriegsführung der Hisbollah relevante Infrastruktur” aussieht? So? Oder so?

    Während die Hisbollah durch den Einsatz von Streubomben auf israelische Bevölkerungszentren so viele Zivilisten wie möglich töten will, sucht Israel, die Zahl der zivilen libanesischen Opfer so gering wie möglich zu halten, auch wenn dies die Militäreinsätze erschwert.

    Diesem Bild allerdings entspricht nicht ganz, dass Israel ebenso Streubomben eingesetzt hat.

    Israels Militäreinsatz ist derzeit ohne Alternative.

    Wer keine sehen will, der hat auch keine.

    Demgegenüber ist die Forderung nach Waffenstillstand gleichbedeutend mit der Fürbitte, die Hisbollah zu verschonen und zu retten.

    Jou. So sieht’s aus. Wer nicht für uns ist, …

    Ich frag nochmal: Terror wird durch Bomben nicht besiegt, sondern gestärkt.

  4. 42

    maloXP:

    Ohne die Intervention der Regierungen der internationalen Völkergemeinschaft drohen die gegenwärtigen Kriegshandlungen Israels zu einem Flächenbrand zu eskalieren, der die gesamte Region erfassen könnte. Noch ist es möglich, umzukehren. Noch kann ein Weg zu einem dauerhaften Frieden eröffnet werden.

    Die Geschichte Israels und Palästinas belegt seit 1948 unmißverständlich: Ein dauerhafter Frieden kann durch Krieg und Zerstörung nicht erzielt werden. Jeder Waffengang brachte bisher nur Blutvergießen sowie den Verlust bitter benötigter Ressourcen. Das Ergebnis: Leid und Haß auf beiden Seiten.

    Es ist an der Zeit, daß die internationale Gemeinschaft, allen voran die EU-Regierungen und die USA, sich besinnen und, ehe es zu spät ist, die israelische Regierung zwingen, von einem Kriegspfad abzukehren, der schon jetzt außer Kontrolle geraten ist.

    Jüdische Stimme, 17. Juli 2006: Wider die Kriegshandlungen Israels im Gazastreifen und in Libanon (PDF)

  5. 41

  6. 40

    maloXP:

    Es geht hier zwar um Palästina, passt aber trotzdem:

    Es war Mittwoch, der 13. Juli, als Ehud Olmert Abschied nahm von der Libanon-Politik seiner Vorgänger. Es war der Tag, an dem sich Olmert trotz seines notorisch übervollen Terminkalenders zur Familie Schalit in den Norden des Landes hatte fliegen lassen. Eine Art Beileidsbesuch, ein Pflichttermin für Israels Premier im Hause der Schalits, deren Sohn Gilad, ein junger Soldat, knapp drei Wochen zuvor von radikalen Palästinensern in den Gaza-Streifen verschleppt worden war.

    (…) Olmert hatte sich noch einmal strikt gegen einen Austausch palästinensischer Häftlinge gegen den entführten Soldaten ausgesprochen, worauf Gilads Vater Noam den Premier anraunzte, er wisse nicht, worauf Israel noch warte: “Am Ende des Tages hat alles seinen Preis. Ich glaube nicht, dass Gilad befreit wird, ohne dass Israel einen Preis zu zahlen hat. Das passt nicht zum Nahen Osten”, sagte Noam Schalit in Sorge um seinen Sohn.

    Berliner Zeitung, 20.7.2006: Ein starker schwacher Mann - Israels Premier Ehud Olmert hat sein Land in einen Krieg geführt. Es kann sein, dass er damit den eigenen Leuten mehr beweisen will als der Hisbollah

  7. 39

    maloXP:

    Mehrere Hektar großer Explosionsteppich

    Der Wirkungsmechanismus von Streubomben ist grausam. Die Waffe funktioniert nach folgendem Prinzip: Ein großer Container ist mit so genannter Submunition gefüllt. Der Container öffnet sich, verteilt Hunderte Bomben und bildet so einen Explosionsteppich, der mehrere Hektar abdecken kann. Jede einzelne Bombe wiege rund zwei Kilogramm und habe einen Zerstörungsradius von bis zu 200 Metern, erklärt die Organisation “Handicap International” auf ihrer Internetseite.

    tagesschau.de: Israel soll Streubomben eingesetzt haben - “Gefahr für Zivilisten ungemein hoch”

  8. 38

    maloXP:

    @ 19: Friedenspropaganda? Was ist das denn für ein Brainfuck?

    Würde mich übrigens mal interessieren, wie die Weltöffentlichkeit reagiert hätte, wenn Deutschland damals nach der Susanne Osthoff-Entführung den Irak bombardiert hätte. Ich finde es legitim, weiter über die Verhältnismäßigkeit der Mittel zu reden. In den Medien wird nämlich kaum erwähnt, dass sogar Ariel Scharon Gefangene ausgetauscht hat. Ich hab neulich im Radio gehört, dass mehrere Tausend Libanesen in Israels Knästen sitzen, teilweise seit vielen Jahren. Tauschmaterial wäre also dagewesen.

    Wann hat die Bombardierung eines Landes schonmal etwas gegen Terrorismus erreicht, ihn nicht verschlimmert? Solche Aktionen wie die Israels verschlimmern alles nur und tragen zu einer weiteren Fundamentalisierung einiger Gruppen unter den Moslems bei.

  9. 37

    maloXP:

    Interessantes Flash gefunden, das die Beziehungen im Nahen Osten und nach Europa, USA usw. aufdröselt:
    The Middle East Buddy List

  10. 36

    maloXP:

    @ Malte: Das ist natürlich ein Argument mit den Einwohnerzahlen.

    Ich finde aber, dass es nie ganze Staaten sind, die Israels Existenzrecht bestreiten. Immer nur ein paar, Verrückte, wegen denen viele andere momentan sterben oder leiden müssen.

  11. 35

    maloXP:

    @ René: Danke. Ich such schon länger nach verlässlichen Zahlen. In Tagesschau & Co. werden die jedenfalls nicht genannt.

  12. 34

    maloXP:

    Das Titelbild des Independent vom Freitag:

    chomskytorrents.org ist übrigens auch sehr schön.

Schicksalsgemeinschaft

Toni Mahoni - 48: Tierpark

  1. 32

    maloXP:

    War neulich auch das erste Mal seit 10 Jahren wieder im Tierpark Friedrichsfelde. Sehr gute Zeit gehabt. Allemahinda!

Zehn Minuten bis zur Ewigkeit

  1. 31

    maloXP:

    Würg, ist das ein Schmock. Pathos, ja - ist manchmal schön. Aber das ist Rosamunde Pilcher-Style. imho.

Coca-Colombia

  1. 30

    maloXP:

    @Georg: Unternehmen sind keine Menschen, deswegen denken sie nicht und haben kein Empfinden für Moral. Sie sind in erster und einziger Linie ihren Aktionären verpflichtet. Der reine Profit wird über alle Belange gestellt, soziales Handeln ist allein ein Faktor für’s Firmenimage. Das wird übrigens sehr schön im Film The Corporation gezeigt, den man gesehen haben sollte.

    @sunny3d: “Gutmensch” sucks.

    Hab neulich die Doku Nichts geht ohne Coca Cola - Wie ein Konzern die WM dominiert gesehen. In der wurde gezeigt, wie Coca Cola indischen Bauern Brunnen abschöpft. Innerhalb weniger Jahre ist an einem beispielsweise der Wasserspiegel um 60 Meter gesunken. Jetzt dürfen die Bauern stattdessen bei Coke arbeiten. Unbezahlte Überstunden und keine Entschädigung für Verletzungen inklusive.

    m.

Massive Multiplayer Mosaic

  1. 29

    maloXP:

    Ähnliches gibt’s auch mit Kühlschrankmagneten und einfachem Zeichnen.

Toni und kein Ende

  1. 28

    maloXP:

    Wikipedia: Mahoni.
    Ist noch ein Stub, ein paar Daten zur Marvellers-Vergangenheit und ein Bild ohne Copyright wären noch ganz schön. Geburtsdatum ist wohl kaum rauszukriegen, oder? ;)

Creepy

  1. 27

    maloXP:

    @ 17: Ich werde mich von Dir nicht provozieren lassen.
    Danke und Tschüss.

  2. 26

    maloXP:

    Ruhig, Leute. Nein, ich kenn mich mit Flash nicht aus.
    wtf, dein Genöle auf der Metaebene find ich noch ‘ne Spur harscher. Aber dank Dir versteh ich jetzt was es heißt, typisch deutsche Verhaltensweisen an den Tag zu legen. Endlich! :D

  3. 25

    maloXP:

    Angenommen, man sagt pro Sekunde exakt eine Zahl auf, dann braucht man, um bis 1.000.000 zu zählen, knapp zwei Jahre. Ich mag kein Spaßverderber sein, angesichts des schönen Videos, aber die Angabe der Frame-Anzahl halte ich doch für übertrieben.

Toni Mahoni - 42: Uffjepasst!

  1. 24

    maloXP:

    Todsünden. Sind auch sieben.

Ehrfurcht gebietend

  1. 23

    maloXP:

    David Hassel-the-Hoff, eine Karikatur seiner selbst.

The Igel has landed

  1. 22

    maloXP:

    @ Max
    Interessanterweise gibt es ein Foto von dort im Wikipedia-Eintrag “Ruine”. Ist schon irre da. Neulich war ein Zirkus auf dem Feld nebenan, danach war kurze Zeit ein Stück des Zauns draussen, warum auch immer. Aber auch drüberklettern ist nicht sonderlich schwer. Der Friedhof nebenan ist übrigens auch sehenswert, ist der älteste Berlins. Grabmäler aus dem 19. Jahrhundert mir Reliefs der Verstorbenen. Schöne Stimmung und viele Kätzchen, die da rummäandern. Jetzt aber genug Sightseeing. ;)

    @spork
    Wohnst Du die Ecke?

  2. 21

    maloXP:

    @spork
    Ich weiss. Hab ein paar Fotos vor ca. einem Monat dort gemacht und sie auch gesehen. -> Video. Niedlich, gell? ;)

  3. 20

    maloXP:

    Vielleicht kennt einer den Friedhof zwischen Friedenstraße, Auerstraße, Landsberger Allee und Richard-Sorge-Straße (B-F’hain)? Da wohnt eine Fuchsfamilie. Ich war seinerzeit reichlich verstört, als ich Heiligabend 2004 ein ziemlich prächtiges Exemplar auf der dem Friedhof gegenüberliegenden (meiner) Seite der Friedenstraße herumlungern sah. So viel zur Entnaturalisierung der Städte. :)

Toni Mahoni - 39: Eisbrecher

  1. 19

    maloXP:

    Sparlampen? Das waren Universal Music und MTV!
    Aber sehr lustig ma wieda.

    @ Tim: Meinst Du Nebelschwadenbilder? “Ich stell mir vor, der Papst wird schwanger - und treibt ab…” :D Ist aber vom Freundeskreis.

Almanya!

  1. 18

    maloXP:

    @ frank
    Noch viel verbotenerer Teminus: Gutmenschentum. *würg*
    Boah, wird das schon wieder verkrampft, ey.

    Schönes Foto übrigens.
    maloXP

Mercast

  1. 17

    maloXP:

    @ mp_464: ikauder.de. Freakshow.

  2. 16

    maloXP:

    Es gab doch auch schon mal den iKauder. War der eigentlich erfolgreich?

Grimme für Spreeblick!

  1. 15